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vertreter des ersten Magnes- de'e Brzirksausschuffes in Oppeln auf die Dauer feines Hmwtamts am Sky des Bezirks- ausschuffes sowie den R terungsaffeffor Determener in Allenstein zum zweiten 'tglied des Bezirksausschuffes in Allenstein auf Lebenszeit und den RegierungNat Dr. von Brau- müller daselbst zum Stehvertretxr des ersten Mitglieds des Bezirksausschusses in AUenstein aus die Dauer seines Hauptamts am Siß des WirkSausschuffU ernannt.
Iußizminißerium.
Tem Landgerichtsdirektor, Geheimen Justizrat Roeingh in Düsseldorf und _dem AmtherichtSrat, Geheimen Justizrat Auler in Köln ist die nachgefuchte Dienstentlaffung mit Nuheaehalt erteilt.
Der LandgerichtSrat Öeinih vom Landgericht 1 in Berlin ist infolge seiner Ernennung znm Regirrungsrat im Reichs- ministerium für Ernahrung und Landwirtjchaft aus dem Justiz- dienste geschieden.
Verseßt find: der Amk-derichtsrat Gößmann in Duis- burg-Ruhrort als Landgerichtsrat nach Hanau, der Amtsaerichts- rat Rosenthal in Elberfeld als LandgerichtSrat nach Köln, der Amtherichtsrat Dr. Hoffmann in Stettin aks Land- gerichtSrat an das Landgericht daselbst, der Amtsgerichtsrai Gans in Gelsenkirchen nach Dortmund, der Landgerichtsrat Schulze-Velmede in Dortmund als Amtsgerichtsrat nack) Recklinghausen, der Amtsxierickitswt Wecke aus Kempen (Posen) nacb Schönlanke, der AmtsgerichLSrat Gernot!) nus Kolmar i. P. nach Stettin und der AmtsgerichtSrat Rätsel) aus Kosten nach Stralsund.
Ter AmisaerichtSrat, Geheime Justizrat Fetthack bei dem Amtsxiericht BerUn-Mitte und der AmtSrichter Tr. Glander smd gestorben,
Der StaatSanwaltsckWftsi-ak Tr. Hagemann _von der StaatSanwaltschaft bei dem Landgericht [ in Berlin ixt infolge seiner Uehemahme in die innere Verwaltung unter Ernennung zum Negiemmaswt aus dem Justizdienste arschieden.
Dem StaatsanwaltsckmftSi-at Dr. Siebern in Stettin ist die nachgesiichte Dienstentlaffnng erteilt.
Zu StaatsanwaltschaftSräten smd ernannt: der Staais- nmrakt Martin Grell, ständiger Hilfsarbeiter in Hagen 1. Westf., dairlbst und der StaatSanwalf von Lassaulx, ständjaer Hilfsarbeiter in Köln, daselbst.
Der katholische Strafanstalrsyfarrer Nönspieß aus Graixdcnz ist nach Vraiidenburg a. H. verießt.
Ter Amtsßß ist angewiesen den Notarrn: Buchh01z aus
Braunsherg in 211101190111 und Kante aus Czersk in Genthin.-
Zu Motoren sind ernannt die Rechtsanwälte: Dr. Kurt Dahlheim, Dr. Martin Manasse, Dr. Hermann Münch und Alired Silbermann in demjrnigen Teile der früheren Stadtgemeinde Berlin, der zum Bezirke des Amtsgerichts Verhii- Mitte gehört, Justizrat Hans.; Steiniß in demjenigen Teile der früheren Stadtaemeinde Berlin, der zum Bezirke des Amts- gerichts Verlin-Wedhing qehört, Friedrich Dalichow und Loo Nehah in Frankfurt a. O., Dr. Erich Popp er in Hirschberg, Herbert Töhring in Schweidniß, Justizräte Christian Nhrndsen, Tr. Theodor Auerbach, „„Dr. Josef Blau, Otto Buchka, Dr. Iulius Burghold, Karl Cahn, Dr. Adolf Ederheimer, Dr. Ferdinand E11enberg,Dr.Martin Ephraim. Dr. Kurt Frank, Adolf Fuld, Dr. Moritz Heerß, Dr. Ludwig Heilbrunn, Dr. Moritz Herß, Dr. Moritz Hesdörffer, Hcinrick) Hirschler, Dr. Ludwig Joseph, Albert Kisselstein, Dr. Albert Krebs, Dr. Albert Löwenthal, Tr, Mäx Meyer, Dr. Ferdinand Pack)ten, Karl Reis, Dr; Rudolf Rosenthal, Dr. Wolfaang Schmidt-Scharsf, Dr. Ferdinand Schwarzschild, Dr. Leo Weiß, Dr. Ludwig Wertheimer, JUUUS Woiff, Dr. Leopold Wurzmann, Adolf Zimmt sowie die Rechtsanwälte Karl 21 h_t, Dr. Friß Achen- bach, Dr. Otto Auffenberg, Dr. Eduard_ Vaerwald, Adolf Berlizheimer, Alfred Cohn, Dr. Hans Fester, Dr. phil. Emanuel Fromm, Dr. Rudolf Geiger, Dr. Alfred Grönebaum, Dr. Iulius Grünebaum, Eduard Hessenberg, Hermann Hoynm, Dr. Ernst Hoch- staedter, Abraham Horoviß, Dr. Iulius Jessel, Dr. Maris Kahn, August Kaiser, Dr. Adolf Kah, Dr. Sien- fried Kaßenstein, Dr. Alfrod Kirschbaum, Dr. WiUi Lorsch, Dr. Richard Merzbach, Dr. Karl Neukirch, Dr. Arthur Oppenheimer, August Prack, Dr. Hugo Reichard, Friedrich Reinach, Dr. Richard Nheinstein, Dr. Arthur Rosenmeyer, Dr. Siegfried Rosenthal, Dr. Philwp Nothbarth, Dr. Hermamr Rumpf, Dr. Erich Salfeld, Dr.Adolf Salomon, Josef Schmcß, Dr.HeinrichSchmidt, Dr._Karl Schmidt, Dr. Ludwig Schönberg, Tr. (Gustav Spier, Oskar Spier, Dr. Paul Steinberg, Dr. Alfred Stern, Dr. Ernst Stettenheimer, Karl Thormann, Leo Zugehoer, Dr. _Max unß und Ernst Zwanziger in Frankfurt a. M., Dr. Friedrich Hosback) in F1'0111f11r10.911.- Rodelheim fomie Iustizrai Konrad Wandel in Effen.
_“;n der Liste der Rechtsanwälte smd gelöscht die Rechts- anrva1te: Dr. Peyold bei dem Kammergericht, Dr. Müs er bei dem Landgrmcht ]] in Berlin, Justizrat Dr. Theodor Haarmann bei dem Landgericht in Hildesheim, Deter- meyer bei dem Landgericht in OLnabrück, Geheimer Justizrat Dr. de Barr) bei dem Landgericht in Frankfurt a. M., Buck)- holz bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Brauns- berg, cKranz Mü1ler bei dem Amtsgericht in Waldenburg, Seqßkeldrr bet _dem Amtsgericht in Saarbrücken und Justizrat Silken bei dem Amthericht in Schlochau.
Mit der Löschung des Geheimen Justizrats Dr. de Bari) in Frankfurt a. M. und des Justizrats Silten in Schlochau
„ in der Rechtsanwaltsliste ist auch ihr Amt als Notar erloschen.
In die Liste der Rechtöanmälte find eingetragen die Rechtsaywalte: Geheimer Justizrat Rausniy, bishor bei dem Landgrmcht 11 m Berlin, bei dom Kammrr'gericht, Justizrat le _Viseur aus P en bei dem Landgericht ] in Berlin, Griese, bisher _bei d Landgericht [1] in Berlin, auch bei dem Amisgertcht m Charlottenburg, Knaack aus Kiel bei dem Amthericht “und dem Landgericht in Flensburg, Buchholz aus Braunsbsrg bei dem Amtsgericht und dem Land- gericht xn Aüenstem, Tnklmndt cms Posen bei dem Amtsxiertcht und dem Landgericht in Königsberg 1. Pr., HoF m_ann aus Thom bei dem Amtsxiericht und dem Land-
ert i_m Lyck, x_kaute aus Czersk bei dem AmtIgericht in enthm, die GerirhtSciffeffoi-en: Tr. Tichauer bei dem Land- gericht1 m Berlin, K_reft bei dem Amtsgericht und dem Landgericht 111 Osnabruck, Kober bei dem Amthericht und dem Landgericht m Altona,_Dr. Schleiff bei dem Amts- ericht in Schlrchau, der friihere_ Geréchtsassefior Dr. Jose? Tanken bei dem Amtsgericht m Barmen, der Kammer
Melswchm in Barmen und bei dem Landgericht in
Dér Rechtsanwalt und Notar, Iußizrat Dr. Höniger in Görl und der Rechtsanwalt Kurt Schwarz in Charlotten-
burg gestorben. -
Zu Gerichtsaffesorm find ernannt: die Re erendare Dr. Hermann Becher, Brust, Dr. Johannes Mül er, Olbrich, Oskar Hennig und vo n Knarre im Bezirke des Kchnmergerichts, Dr. Paul Beyer im Bezirk des Oberlanchgerichts zu CeUe, Vaul Heitmann im Bezirk des Oberlandesgerichts zu Hamm, im Bezirk des OberkandesZerichts zu Kiel, Dr. Nrweiler Dr. Maur und Dr. Königs im Bezirk des Oberlandes e ' is zu Köln, Dr. Siegfried Krauß, Tburau rindlinger im Bezirk des Oberlandesgericbts zu Königsberg i. Br. und Dr. Kurt Heine im Bezirk des Ober-
Tr. Lindloff
und Dr. landeßgerichts in Stettin.
Ter GerichtSaffeffor Dr. Alfred H enning ist infolge seiner Uebernahme zur NeichHeisenbahnverwaltung aus dem Justiz-
dienst geschieden.
Den Gerichtsaffefforen JohanneI Berndt, (Zahlen, PaulHeitmann, Dr.Iebsen, Maquck), Lothar Markie- wiß, Rudzio, Walter Schippers, Dr. Hrrmarm Schramm, Dr. Gerhard Schütz und Dr. Peter Trimborn ist die nach-
gesuchie Entlassung crits dem Justizdienst erteilt. Der Gerichtsax'seffor Dr. Käckell ist gestorben.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen„
und Forsten.
Von der Preußischen Staatsregierung snd unterm 18. Ok-
tober 1920:
Charlottenburg,
der Ikrgiemmgshaumeister a. D., Baurat Hager in Freien: .
walde a. O. (Bezirk Potsdam),
der Professor Dr. vhil. und Dr-Ing. Lepsius in Berlin-
Lichterfelde, Potsdamer Straße 35,
derRitterqutsh-ksißer Richter auf Mahlow (BezirkVotIdam) in Berlin W., Potsdamer Straße 95,
der Neaienmgs- Wilmersdorf, Kaiserplaß 16 U,
der Nittergutsbefißcr (Freiherr von Wannenheim-Wake in Oldenburg bei Lenzen, Efbe (Bezirk Voisdam),
der Rittergutshefißer und Toickihmwtmnnn, Oekonomierat Dr. Hoes ch in Neukirchen (Bezirk Magdeburg).
der ??_?ühlßnbefitzer Leo Heb erer in Merseburg (Bezirk Merfw ura ,
der Oherherxxdirektor Dres ch er in_ Schwientochlowiß (Bezirk vae 11),
der (Henerakkevohmäckitigte der Gräflich Schaffgottfchen Herrschaft, (Leh. Oherrcaieriingsrat Kreuß in Herms- dorf U, K. (Bezirk Liegniß),
das Handelskammermitalied Georg Schoeller in Strachwiß hei Neukirch (Bezirk Breslau),
der Hofbeüßer Dr. phil. Engelbrecht in Obendeich bei Glückstadt éVezirk Schleswig),
der Gerhereibefißer StadtratSager in Neumünster (Bezirk , “ Uebergangssteüe: Kunststraße Schneidemühl-Étüffe
Schleswig),
der TownZerzienrat Dr. Alberti in Goslar (Bezirk Hildes- „eim ,
der Schaßrat Dr. von Campe in Hannover,
der Rivisinaeniknr, Baurat Dr-Jng. Tanks in Hannover,
der Gutsbesißer Westermann in Lütgendortmund (Bezirk *
Arnsbrrg ),
„ 1. ' Schlochau, Steinborn, Pr.
und Baurat ___ D. Sievers in Berlin: “_ Mißbrauchs oder anderen drin enden Gründen bleibt die
» * 20 Juni 1909 (RGBL.
1
* Fraustadt und nur zu folgenden Zeiten ersol en: __ bis 12 Uhr V0rm.,
der Direktor devWafferwerke, (Geheimer Baurat Reese in -
Dortmund (B “rk Arnsberg), der Oekmiomierat O 1 in Rüdesheim (Bezirk Wiesbaden), der Mühlenhefitzer, Cassel,
Geheimer Kommerzienrat Vogt in,
der Ritteranshefißer, Chrenbürgermeister Freiherr Spies '
von Biiilesheim in Ratheim (Bezirk Aachen),
der Rittermrtspächter, Landesöonomierat Fühling in Hor: _
bell (Bezirk Köln) und
ksd' kt b" - ck der Bergwer ire_or Brockhoff er der Kruppschen Ver _ ___15 Vorm. bis ___5 ___ NUM“ ___ Gr.
waang in Betzdorf
auf die Dauer von sechs Jahren, vom 1. August 1920 bis 130- :
hin 1926, zu Laienmitgliedern des Landeswafferamts ernannr' worden.
*Minifierium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung.
Der bisherige Oberbibliothcfar _Dr. Walter MEVLr ist ? zum Direktor der Staats: und Univerjttätsbibliothek in Königs: *
berg in Preußen ernannt worden.
Viehseuchenpolizeiliche Anordnungen.
antiek Menus am Wmv ift. Y_Wstrkksk Einfuhr muß in einem olchm dsr außertannnlixheu Unter- uch1mg_ WWUSwadmv-xberdem WWWWW geteilt werden. _ _ _
§ 2. 1. Die im 5 6 Abs. 2_ der viehseuchezipolizerlrckyen An- ordnung des Ministers für Landrorrtschaft, Dorxranen und vom 1. An ust 1911 vorgesehene Ausnahme fur Transpo von weniger als 00 Stück wird dahin eingeschrankt, chß nur das von de_n BEW" !)an des Grenzbezirks (Abs. 2) für den_eigenen Wirtsxbafts- bcdatx eingeführte Geflugel von den Vorschriften der erwahntry Axwrnung auSgenommen wird, und auch dieses nur dann, wenn die Emfuhruanm-xge nicht mehr beträqt _ck:
a; 1 Stiick Ganse oder 10_ Stuck Puten, oder
b 20 Stu_ck sonsti Geflusel,_ oder _
0) bei gemrschten dunqen nicht r' als 20 Stuck und
darunter hochstens 10 Stück Gänse :) _ Puten. 2. Als Grenzbezirk im Sinne deZAbZaß 1 [[t anzizsehen:
Der von den Straßen Star en, Floterxstem, lau, riedland na der polnischexi renze zu gel ene Teil des Kreises locbau eins [. allsr von dieser Straße dureY) chnittexien Stadt*, Guts- und Gememdefxldmarken, auch sowert sie nicht zwischen dieser Straße und der polni]che_n Grenze liegen.
_ 2. Der von der Eisenbahn Schneidrxnühl-Firchqu nach der pol- nischen Grenze u elegene Teil des Krenes Flatow etpschh. aller von der Bahn durchsÄlittenen Stadt-, Guts- und Gememieseldmarken, e_xueh soweit fie nt tzwischen der Bahnlinie und der polnischen Grenze regen. 3. Der Skadtkreis Schneidrmühl. 4. Der Neßekreis.
5. Die von den Straßen Morin, Schwerin, Meseriß, rdan
' nach der polnischen Grenze zu gelegenen Teile drr Kreise “- werin
und Meseriv einschl. aUer von diesen Straßen durchschnittenen Stadt-,
der Gutsbesitzer Knopf in Eckartsberg (Briirk Gumbinnen). Euw- und Gemeindefeldmarken, auch soweit fie "icht zwischen diess"
der Stadtbaurat, Stadtäktester Dr-Jng. B r e 1) ts ch n eid er in
Straßen und drr Gre e ge1egen find. 6. Nestkreis Bomt und Fraustadk.
_ 3. Der Einführende hai a_uf_ Erfordern durch Vorkegung einer hochstens _8 Tage alten Bejchemigung der OrtWolizeibehörde oder des Gemeinde: oder Gutsvorstehrrs seines Wohnortes nachzuweisen, _dW-Z'. “hrt. Bewohner des Grenzbrzirks ist und keinen Geflügelhandrl
rei 4_ Dix Brachtqng dieser Bestimmungen ist durch die an den Grenzubrrgangen tatigen Beamten zu kontroüirrrn. Im 6111th 025 m ran- kung oder Aufhebun der im Ab . 1 angegebenen Befreiung vorbehalten. § 3. Zumderßandlungen unterlie an den _Strafvorschriften der 74 ff, insbesondere des 57149_Nr. des Viehseuchengesches hom
_ K§ ?_- Diese Anordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffrntliihirxz Ul ra eridemühl, den 25. Oktober 1920.
Der Regisrungspräsrdent. v. B ü l o m.
Auf Grund des § 7 des Viehseuch2ngefehxs vom 26. Juni 1909 (ReichIgc'erlatt S. 519) wird [)1210111"É) mir Triirhmi- ung des Miniiters für Landwirtschaft, Domänen und Forsten olgendes brstimmt:
]. Einfuhr von Pferden und Csein.
§ _1. 1. Eine Einfuhr von Pferden und EseTn aus Polen darf nur aus der 011 träße an den GrLUziiberNängen: Samprh
I iesewanz, Firchau, Ziskau KUZM, _ _ swrf west [ck; der Grenze bei Staffelsdorf -, Di. Usch, Czarnikau, Dt. Filehne, Kreuz, Wietzebmtm, TlrxschthHl' Gr. Dammer, Unruhstadi, Bomst, EZM"- siadx Bahnhyf, Z gen,_ eversdorf oder mit der Bahn iiber die renz- ktattonen: Fitchau, Kuxan, Schneidemühl, Kreuz, Wirrzehaum, Womit,
Podru en --
_ in Éamp0h1 an jedem Montag von 1 m Niesewan _ an jedem Freitag von 10 bis 12 Uhr Vorw., in Firchau an_jedem ittwoch von 10 his 12 Uhr Vorm, in Ziskau an jedem Mirtwoch von 9 bis 11_ Uhr Vorm, in_Kujan an jedem Freitag von 2 bis 4 Uhr Nachm, in Fodrusm an jedem _Dirnstaq von 3 his 5 Uhr Nachm., an der Ur ergangsstrlle Kunststraße Schnei'rrmühl- qusselsdqrf an jedem Mittwoch von 2 bis 4 Uhr 21.111770, in Schneide- muhl an edem Donnerstci? von 8 bis 11 Uhr Vorm, in Dr. Usch an x_edem 00103 von 11 hr_V0rm. bis 1 Uhr Nachw., in Czarnikau rm jedem _Mittwoch 00:1 1 bis 3 Uhr Nachm, in Dr, Filehne an jedem Freitag _von 8 bis 10 Uhr Vrrm„ in Kreuz an jedem Sonn- d Von_ 1 bis 3 Uhr thrm, in Wierzebaum an jrdem Vkirvrrch von 10 hrs 12 Uhr Vorm. in Tirschkirgrl an jrdrm Mittwoch. von Dammer an jrrrm Darmerstag von 11 Uhr Vorm. bis 1 Uhr Nachm, in Unriihstarr an xedem Donnerstag von 8 0:9 _11 Uhr Vorm. in Bomst an jedem Sonnabend vgn 10,30 _Vorm bis 1,20 Uhr Nachw., in Fraustadt- Bahnhof_ an xedem Mittwoch und Sonnabend von 8 bis 11 Uhr Vorm, tn Ilgrn an Nrw Dienstag von 2 bis 3 Uhr Nachm, in Geyersdrrf__an _1edem tt_twoch von 2 bis 5 Uhr Nachm. __ 2. Samtkiche ur Einfuhr _kommenden _Tiere smd am Grenz- ubergange bzw. auf r Grenztgiion_durch emen beamteten Tierarzt u untersuchen. Tiere, die an einer uber1ra-3haren Sruche leiden oder xr Seuche oder der Ansteckung Verdächtig smd, dürfen zur Einfuhr nicht Mr_gelassen werden. tt_roßkrznken, roßverdächtigetx i_md wßanstrÖingFVerZZÖtigen Pferdrn it nach §§ 135 u. T. der ViehzeuchenprliMlickxen Anordriung des Miniiters für Landwirts „aft, Domanen und Forsten vom 1. Mai
- 1912 zu verführen.
Auf Grund des „S 7 des. Viehscuchewgeseßss vom 26. Juni Z
1909 (RGW. S. 519) wird hierdurch mit Genehmi- gung des Ministsrs für Landwirtschaft, Domänrn und Forsten f01gendes bestimmt: -
8 _1. 1. Die_ Einfuhr_d€s 'der hiehseurhenpokizei-sichhn Anordnung des Ministers fur Landivirrschafi, Domänen und Forsten vom 1. Awgizft 1911 (Brrlage 11 Nr. 36 des Amtsblatts) unterlieoendrn ZH ef_1u g els aus Polen_ arf nur auf der Zoüstraße a_n den Grenz- uberqangen:, Sampohl Niesewanz, Firchau, Ziskau, Kumn, Podrusen -- Uebergan ssteUe:_ Kunststraße Schneidßmühl-Stüffelsdorf, westlich der Grrnir ei S1Üs?1_é«d0rf_- Dt. Us»), Czarnikau, Dt. Filehne, Kreuz, Wierzsbauni, TU'1Ö1TW , Gr. Dammer, Unru-hstaM, IZZO", Geyersdorf Wr mzt der Eisenbahn über die Grenzxtatwnen Fir „1.1 Kuxcm, Schneidemuhl, _Kreuz, Wietzehaum, Borns grid Frauftadt, und nur zu folgenben Zriirrr erng-cn: in Sampohl an jedern Montag von 10 bis 12 Uhr V0rm., in _ _
12 Uhr Vorm, in Firchau cm Federn ittwockx von 10 bis 12 Uhr Vorm, in * iskau an_ jedem Mittwoch von 9 bis 11 _Uhr Norm., in Kuian an je cm Freiiaahon 2 bis 4 Uhr Nachm, m Podrusen cm iedrm Dienswa vbn 3__bis 5__Uhr Nachnu, auf der_ Uebergangsstellr: Kunststrake Schneihomuhl-Stuffelswrf an jedem Mikiworh Von 2 his 4 Uhr Nzxchm., in Schneidemühl_ an jedem Donnerstag von 8 bis 11 Uhr Vorw., in Dt. Usch an jedrm Montag von 11 Uhr Vorm. bis 1 Uhr Nachw., in Czarizikau an jedem Mittwoch von 1 bis 3 Uhr Nachm, in Dt. Fikehne an jedem Freitag von 8 bis 10 _Uhr Vorw., in Kreuz an jedrm Sonnabend vor! 1 bis 3 Uhr Nachw., m_Wierzehaum an irdrm Miikwvch von 10 bis 12_ Uhr Norm., m_ Tirslhticael an jedem Mittwoch von 11,15 Vorm. bis 1,15 Nachm., m Gr. Dammer cm iedxm Donnerstag von 11 Uhr Vorm. bis 1 Uhr Nachw., in Unruhstadt an jedem Donnerstaa von 8 bis 11 Uhr Vorm. tn Bonist an jedem Sonnabend 12011 10,30 Vorm. bis 1,30 Uhr Nachw., xn
raitstadt-Bahnhof an jedem M1117w_0ch und Sowngbenéd Von 8 bis 1 Uhr Norm., in Ilaen an_ jedem Dienstaa von 2 bis 5 Uhr Nachw., in GevrrsdoY cm iedem Mittwoch von 2 bis 5 Uhr Nachw.
der Tiere zur Untersuchung hat svätestens
3. Die Vorführun _ _ _ _ der 1111 § 1 vorgcsehenen Emmhrxeit zu
eine Stunde vor Schlu
? geschehen. Die beabsichtigte Einfuhr muß bis Lpätestens 8 Uhr Abenks
drs vorhergehenden Tages dem zuständigen .eamtcten Tirrarzt mit-
, geteilt Werden. “
4 Für jedes untersuchte Tier ist eine Gebühr von 3 „46 cm die
Zollkasse zu entrichten.
]
; zu gewerb11chen oder wirtschaftlichen _ _ -_ “ von Feldarbeiten auf preußischem Gebiß e die Landeégrenze rrgelmaßig
iesewan an jedem Freitag, von 10 bis *
; j. Mrs. von 2 bis 511 r
2. Die «orführuna des zu unkersnchenhen Geffügels HQL sväkssixens ?
eine Stunde vor Schluß der Einfuhrzeit m geschehen. Die beabfichtigte Einfuhr muß bis spätestens 8_ Uhr abriids ßes vorhergehenden Tages dem zuständigen beamteten Tierarzt mitgeteilt werden.
Außerhalb der im
WWfi-iobtiges Geklügol nur eingeführt wenn
1 anaeaehenen Zeiten darf untxr- 5 werden, da ve- “
U. Untersuchung der im Grenzverkehr benutzten polnischen Pferde. * § 2._ 1. Die itz Pblen hcheimateien Pferde, die, ohne zur Ein- fuhr bestimmt zu sem, in monatlichen oder kiirzeren Zwiscbrnräumrn wecken odcr zur Verrichtung,
überschreiten (kleinerer Grenzverkehr), sind reßrlmsißig eimrm beamtrtrn Tierarzt z_ur Unter urhun Vorzufü ren,
2.__D_ie Vorfü ung at an _den Grenzübergängen an einem der regelma igen Untxrsuchungsmge stattzufinden. Als Untersuchungstagc find _be timmt: fur Samxohhder 1. und 3, Manta j. Mts. von 10 bis 12_ Uhr Vorm. fiir Mr_esechn der 1. und 3. reiiag j. Mirz. von 10 bis 12_Uhr Vorm. fur Fir cru_der 1. und . Mxtiwr-ch x. Mis. von 10 bis 12 Uhr Vorw., [ür Kuxan der 1. und 3. reitag [. Mrs von 2 bis 4 Uhr Nachm, fur Podrusen der 1. und . Diens- tag . Mis. hon 3 bis 5 1:11): Nacbm., für die Ueheraanqsstesle Kunst- strahe Schneidemuhl-Stusselsdorf der 1. und 3. Mittwoch j. Mrs. von 2 his 4 Uhr Nachur, Kir Dt. Usch der 1. und 3. Montag 3" Mtr. von _11 Vorm. hrs 1 Uhr 5 achm., "r Dt. Filehne der 1. und . Frei- tag 1. Mtr. hon 8 bis 10 Uhr - orm. für Wierzrbaum der 1. und 3. Mittwo „1. Wts._von 10 bis 12 UH: Vorm, fiir Tirschtiegel her 1. und 3 ittwoch ]. Mrs. von 11,15 Vor_m. bis 1,15 Uhr Nachw., für Er. Dammer der_1. und 3. Donnerstag 1. Mrs. von 11,15 Vorm. bis 1 Uhr Nachm.,Y1r Unruhstadt der 1. und 3. Donnerstag j. Mrs. von 8 bis 11 Uhr korm„ für Il en der 1. und 3. Dienstag !. Mis. von 2 bis 5 Uhr Na m. fe? eyerödorf der 1, und 3. Mittwoch m m.
3. Die Führer der _Pferde haben bei der Vorführung ein auf den Namen des Merdebrji ers lautendes Buch vorzulegen, in dem
"Fides P erd unter einen be onderen Abschnitt nach Geschlecht, arbe, ]
lter, 32: _en und etwaigen besonderen KenMÖer einge ragen Lein" ß. 'In* dem Buch tft das Untersuchung gebnis von dem ten. Tierarzt unter. Angabe. des Untersuchunaswoes zu vexmexkexx
orsten *
4. Während des Aufenthalts in de die Unürsuchungsbücher
rden: ärzten zur Ein t vorzuzei en. ist oder ahbeé 'r 11" t eisngUn s UTMYUYÉU "ck s , ;- eren neru un u n r l 't, wäh- wnd der [exten 4 Wochen Ene gUnter uchung durcb einten Ymteten deutschen Tierarzt stattgefunden bqtte, m_d blöÉlrjk Beseitigun dieses M ls von der Vrrwxndung im emen enzverkehr (Hbf. 11 aung _lossen. Die bei der lehixn Untersuchung als euchenkrank oder Feder _:_? ???UÖMMUMSM durfen zumtekl_e_in_e;1r ck nzverkebr erst ge 0 en wer n, wenn eme erneu n ' beamÉebeF_Tie§_crrzt ihée UnVeÉdäZingkeitußrtgeerlszmcb .Frung durch “"e" _. ur iean enregematgen u.u st . Fattfmdenden Untersuchungen werden Gebühren oda?:g KFF: Wi eK
5 IUWGemeinschafiliche Bestimmungen.
_ . enneinerderim§121bs.1undim 2Ab.2 - xichneten Untersuchungsxage ein tariflich crnerkcinnter§Festtags ist,bseo endet an diesem Tage_ eme Un _ucbun nicht statt.
9 4 1 In dringeizhen Fallen
8§ 1 und 2 aanahmöwenr auch außerhalb der im § 1 Ab]. 1 un Z 2 Abs. 2 bezeichpeten Zeiten und_im Fake des 2 auch an einem anderen bewrrkt werden. Die Untersuchung der im kleinen
Grenzverke : benußten P erde darf jedoch nur dann an e'nem Okt? UWH ! MKM ! mit dem heutiger Tage wieder a u fg e [) oben. - Die
nden, wenn "r die ferde Untersuchungsbüeher bereits auögesteklt waren und seit der le ten Unie ' ' Wo MFÉÜZW TDZ _ _» ___ rsucbung nocb mcbt vier . urteauerermmt n uun dv d - tragxtellex außer der Gebühr an die ZXR! e (121111 YM ?Ys §M1)Lrie Rei e?ebuhrmssx an dyn Unter UYMZ euzx Fei? erforderli_ch_war. den S . uw: er an ungen un er ie en trafvorschriften der 7 ., insbeondere des , 74 NQF ' ' __ IIZ 513390? JFGFÜ SFZ?) deo Viehseuchenizeseßes vom . ie e nor nu ' ' " ' ___ Kraft. ng 1 mit dem Tage ihrer Veroffentlickyurxg S-„xxncidcmühl, den 25. Oktober 1920. Der Regierungs-Präsident. v. B ü l o n)-
?er _G;und_ des ReichSgeseßes vom 7. April 1869, he- treffend dle Maßregeln gegen die Rinderpest (RGW. S. 105) und der dazu ergqnßenen Instruktionen vom 9. Juni 1873 (RGW. S. 147) wrr folgendes bestimmt:
1. ' 1. _Die Ein- und Durch uhr von sehendem Rindvieh, !ebraren Schafen und Ziegen aus Polen, Litauen und
Meirrliand ist verboten. 2. In besonderen Fällen „kann die Einfuhr aus seuehenfreien
Gegenben mit Gene mi an des ' "ters " andwir , ! - . „ 7) g .a Mints fur L MBM , Unziwersäsfigköik in bezug auf “riesen Handelsbetrieb unters agt.
Domanen _und Forsten zugcluffen werden.
_ . Die Laydraie der Grenzkreise sind ermächtigt, dir i_irück- führung vbn Rindvieh, iowre von Schafen und Ziegen dies eittqer Befihcr, die berni Weihrn oder bei Benußung zur Arbeit oder ä„n- lichen Er_legeyheiten die Landeögrenze zufällig überschritken haben, unter geeigneren Vorsichtsmafzregeln zu gestatten. Die V0r1ichrs-
maßregzln smd von den Landrären nach Benehmen mit der ZolT- *
behörde (Hauptzollamt oder Zollinspektor) anzuordnen. 2
§ .
_ 1. Die Ein- und Durchfuhr *aller_von Rindvieh, Schafen mr_d Ziegen stammenden_Trile_und Erzeumffe in ißrbem Zustaxide txni
uSnahme von Milch, _Sahne But r und ar 179691. „die Ein- und Durchfuhr von 1ieri1chem Dünger und von nicht_ in Sacken ber- packtrn Lumpen aus olan, Liiaurn und Memelsand 11 verboten.
, 2?- Grstatiei ist ie (.?-in- und' Durchfuhr der ua benannten, _von Rindvieh, Schafen und iegen franimenden Teile und Erzeugnisse;
a) vollkommen tro ene und gesalzene Haure _
b) vollkommen lufttrockene und von Weichteilen befreite Knochen,
örner und Klauen,
o) nochenmehl _ „
(l) Wolle und aare, wenn sie m Sari? verpackrsmd, _
0) Blutkuchen Blurdünger), WMP fie ssm piilverixirrt Und oder zu Pulver gerirbrn wcrden formen und Vollkommen geruch- los smd. _ _ _ _
3. Die zu La bis 0 genanntrn Geqrnstande sowie 111 Sarken verpackte Lumvexi dürfen auf sämtlichen die_Landrsqrenze des dies- eitigeu Bezirks ührrschreitendrn ZoMrzheri eingebracht werdxn. Sie md dem Eincmngszollamic anziiinrérrn und werhen zur Einfuhr _erst u.alqssen, nachdem durch Prüsung die Vorgeschrichcncn Eigensthasten 101190110111 sind. _ _ _ .
4. Die rüfuna erfolqi kostensrxi hurch die _Greriz 011heamien oder erforderlcckienfqlls durch die Kreistirrarztr hei iamtli en Grcmz-
zollämiern des hiesigen Brzirks.
5. Vorstehendes Einsrthrbcrbot bezieht fick) nicht auf das zum ;
Reiseverbrauche mitgeführ're frische oder zubereitete Fleisch.
§ 3. _ 1. Diejenigen Tiere sowie tierischen und sonstigen Stoffr, wexckoe, _ enkgeqen den vorstehenden Verboten uber die LandeSgrenze eingriuhrk .
und hierbei in Beschlag genommen werden, sind sofort anker polizei-
licher Aufsicht zu rötrn bezw. zu bbcrniÖten oder zum Gebrauch un- “dli u ma en und zu vergra en. _ _
scha 2chTé*ic duécb die Besckolrignahme und Yotuxig des Viehes und
durch die Brseifiquna der Ticrkörper od_er Sytofse erwachsenden _un-
vcrmridkichen Koitrn smd, soweit fie aus Der Staatskasse zu bestreiten
sind, ' d m Reierun s-Präfidentrn zur Erstatxung anzymeldrxr , 3.beéJste die TkLatsachZ der unerlaubten Ueberfuhrung uber die ,
Grenze zwar nicht enviesen, liegr aber der Verdacht drr Einscbmugge- ? bezug auf diesen Gewerbrherrieb unters (: gt und der B ä cker e i -
l v , o ' d die in Beschlag aenonimenrn Gegensxcindr ahzusonhern iiiirhgpxlrizesilixhnzu üherwacbcm. Außerdem ist der zustandigen Polizei- behörde (Amtsvorsteher, Stadtpolizeivenvaliung) sofort Anzeige zu
achen. _ _ _ _ _ 4. indek die zuständige Polizeibehorde het gäherer Prufung de_n Verdacht; der Einschmuqqelurig zweifellos unbeiürundei, so hat sie Fre betreffenden Ge enstände heizugehen, _andern_fa 0 hat fie, _wenn_ re Verwertung so! er Gegen fände Von ihr an __Grund der sm_geho ren Aenßerung des beamteten Tierarztes fur zulaffrg erachtet wird. die- selben der ZoUbehörde (Hauptzoüamt_oder Zo_1]inspe_kwr_) ziir _Vber- wertung in der vom Tierarzt für zulaffig erklarten Werse an 0 er-
geben. _ _ _ ___ 5. Der , Uh hörde sind in beiden Fällen die Verhan_unge_1; Über dic Erheqb'imge des Tatbestandes vorzulegen, so d von ihr dt.
Anträge _auf Einleitung des gerichtlichen Strafverf rens gesieklt
werden kennen. 4
§ . . . Zuwider andkungen gegen die Vorschriften diesrr WUYYZZ- _
1" d u unterliegen der Strafvorjchrifi
JMFXZÜWFFLLbKFW und den Strafvorscbrifteq
geseves vom 21. Mai_1878 (RGB betr. ZW _ __ b te en die ur Abwehr der RmderpeFt erlaisenax iehemfu rper o . weit se1che Zuwiderhcmdlungen nicht durch diese Strafbefttmmun-
d . unferliegen fie der Strafvorschrift meiner na - YÉFFFZYZÜUPolizeivnordnung, betr. die Maßregeln gegen Ke
inderpesl vom heutigen Tage. Vorste ende viehsechWolizeilicbe Anordnung rrirt mit dem
Zeitpunkt rer Veröffentlichung in Kraft. Schneidemühl, den 1. November 1920. / Der RegierungS-Präfident. IV.: Hoffmann.
___-."
Auf Grund d'er §§ 137 und 139 des Erseßes über Y
' lt vom 30. Juli 1883 (G. _. FINE.) ?Ypéevreré? SKMFL und 15 des „Gesehes über die
stets mit 1ch11ckth die FZH?“ de?! ren ollbeamten, Polizeibeamten unh den beamtixten thrTUr- ;
nicht auSgestellt : geordnet:
(um die Untersuchung gemäß ;
beamteten Tierarzt zu entrichten, sofern zur F
*Parizeioemartgngrßm 11. März 1850 (GS. S. 205) wird vorbehaltlich der ZustimmuZZL des BezirkSausschUs_ses für den Umfang der Grenzmark stpreußen-Posen fo gendes an-
Einziger Paragraph. Zuwiberhgndlungen argen meine Yorstebend abgedruckte viel)-
eqcbenpolizeiliche Anyrdnung zur Verbutung_der Einschleppung der
' m_derpest vom heutigen Tage werden, soweit sie nicht den Straf-
bestimmungen des „L_ 328 Reichsstrafgeseßbuches und des Reichs-
geseßes _vom 21. Mar 1878 (RGBl. S. 95) Unterliegen, mit Geld-
er fbis zu 60 Mark, im Unvermögensfalle mit entsprechender Haft ra
Schneidemühl, den 1. November 1920. Der Regierungs-Präfident, I. V.: Hoffmann.
Bekanntmachung.
Das am 13. Drzemher 1917 ge en die Ehefrau des Stanislaus Jahns, wohnhat Sterkrade-Nord, Lüttichstraßc 29, er[ ;: ssen : Ha n d 819 v er h. o t , betr. den Hands! mit LehenSmitteln alker Art, insbesondere Kartoffeln und Gemüse, ist _ Kosten des Verfahrens, insbes. auch dre der öffentl. Bekanntmachung, fallen der Betroffenen zur Last.
Sterkrade, den 12. November 1920.
__ Tie Polizeivrrwastung. Der Oberbürgermeister. I. V.: Der Beigeordnete: S e i ppel.
Bekanntmachung. Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaktung unquverkäsfiaer Fersonen vom Handel vom 23. September 1915 (ZiGVl. S. 603) abe ich 1 drr Lokalinhaberin *;rraU Elisabeth Wiehack, 2. dem Schankwirt Xrirhrich Wieback, beide in Berlin-Schöneberg, Neue Winterieldtsrraße 32, durch Verfügung vom beritigen Tage den Handel mit Grasn- ständen des täg1ichen_Vedarfs_ wegen Unzuverlassrgkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb u nter1ag t. Berlin 0.27, den 4. November 1920.
Ort Poiizeipräfident. Abteilung A'. I. V.: He yl.
Bekanntmachung.
Auf Grund dcr Vrkanniwacknna zur Fernhaktunq unmversäsüßrr Personen rom Handel vom 23. Schirmbsr 1915 (“Ji_GB1. S. 603) habe ich dem Schankwirf Mar Lange in Berlin, Oraniensir. 51, durch Verfügung vrm hriitigen Triac drn Handel mit Gearnftänden des täglichen Bedarfs wegen
Brrlin 0. 27, den 10. Norrmbcr 1920. Der Polizripräsirent. Abtci1ung K*. I. V.: Heyl.
Bekanntmachung. * .
Auf Grund der Bckanninmckxnng zur Fernhastnna uniitverkäss'mer
; Personen Vom Hinkel Vom 23. September 1915 (RGVl. S. 603) 1 habe ich
der Frau Marie Schmitz, geb._21met. in Berlin, Miitelffr. 49, “rnrch Verfü-zimg Yom _heuikgen Tage ?;n Handel mit Gearnskänden des taaltrhen _Beharrs wegen Unzuverläsfigkeit in bezug auf diesen Hanrelsbctneb unter- 1 a g t.
Ber1in 0. 27, den 12. Norcmhrr 1920. Der Polizeipräßrcnt. Ahtrilung _K'. I. B.: H cyl.
Bekanntmachung.
Nachqenannken Personen: a) der Yiehhänd1_erkn_ Frau Margarete Ebert, geb. Kwariqoroch, tn Ltrhker-
'irlde, Skrinstraße 5,10 hem Virhbändler Otto Lücke
:u LiÖierfe1dr, Strinskraße 5, ist ritrrh Beihkus; des Witchsr- nerichts bei dem Landgeriiht 11 in Vrrlin vom 12. November 1920 11117. 1. 2555. 20") auf Griind- drr Brkamrkmachang zur ??ern- hakiung umnverlässiger Pcrsonen vom Handel vom 23. Sehfember 1915 (RGVT. S. 6031 in 'der Xaffuna dcs Artikels 111 der Ncrorhnung rom 27. Nohrniher 1919 (0105211. S. 1909) der Handel mir Mearnstänrrn des täglichen Bedarfs 502er jede unmirtrlhare rxrr _m_it?ch1harZ_Betri1ig una an eim'm iokchcn Hanhch isi es in ielhxtarxriarr Stellung oker als AngestrUtrr, 109-3011 Unznvcrläifigkrit v 0 r 10 u f 1 g u n r e r s a g & Berlin, den 12. Novcmhrr 1920. Der OberstaatSanwalt hri dem Lanhgericht 11. J. A.: G e n I-
__
Bekanntmachung.
Dem Väckcrmeisier Andreas Traid1,gehoren am 28. Märx 1884 in Panger1hori h. Neaenshurg, wohr-baft in Fran k- iurt a.*M., Niddasirahe 47, Geschäftslokal ebendg, wird hikrdurch der Handel mit Gegenständen des taglichexi Ve- harfs, insbesondere Nahrungs- und Fu_ttermitte_ln ::Uer Art, kerncr rohen Naturerxeugnissen, Heiz. und Leuchtstoffen sowie jegliche mitfrlharr oder mxmttfrhhare Beteisig una an einem solrhen Handel wegen Unzuvorsassiqkeit in
betriebgeschlossen. Frankfurt a. M., den 13. November 1920.
Der Polizeipräsident. J. A.: Dr. A u e r h 0 ch. “
Nichtamtliches.
Deutsches Reich.
DerReichSrat versammelte fich heutezu einer Ponfißung; vorher hielten der Ausschuß für Seewesen, die vereinigten Aus- schüsse für Volkswirtschaft und für Haushalt und Rechnungs- wesen sowie die vereinigten Ausschüsse fur RechtSpftege und
für Volkswirtschaft Sißungen.
er Rei skanzler und der Reichsminister des . Aeuéern findchvorgestem nachmittag in Aachen eingetroffen * und auf dem Bahnhof vom Regiemngsmaüdenten, dem Volizeipräfidenten und dem Oberpräfidenten empfangen worden. Nach dem Besuch des Rathauses_ und der Technischen 1 H0 schule begaben sich die Minister ngck) _dem neuen Kur aufe, wo der Oberbürgermeiyier_";“arwick die Vertreter des Reichs willkommen hieß. Der RerJhU'anzler Fehrsnbach bezeichnete in seiner Antwort den Besuch Aachens als wurdigen Abschluß seiner Rheinfahrt, auf der_ er fich voti der Treue des Rheinlandes zum Vaterlande habe uberzeugen können, und_gab die Verst erung, daß al1es, was an_ der Regierung liege, qetan weihen sol1e, um _diesen_; YFMUM xiefcihrdetcn Gebiete “ Nei es i e nn «in: 311 gewajren. bes YHUYZX seinrckr) RK fehctchte der erichskamler laut Bericht des TWoiffsehen Telegraphen üroö“ auch des Schicksals der deutschen
"&
Bevökkening kn Eupen uud Malmedy, hie dem Sekhß bestimmungßrecht zum Troß vom Vaterlande gerissen _worden_se1 Der Friede von Versailles. &: das Wort .Friexr“ nzcht verdiene werde troßdem von uns ehalten Werken, wie wn: dtes bei _denKerlen lieferungen und vor a em _der Entwaffnuyg gezeigt _hatten trotzdem unser Kerst dadurch auf eme Zahl finke, _dte_ mcht genuge, dq Wirren im Rei Herr zu werden. Es sei nur naturlich, daß unser Vol" nach Krieg und Revolution von Fieberschauern geriittelt werde. Umso weniger sei es klug von unseren Gegnern gehandelt, em großes uzid féarku Volk mit ständigen Drohungxn zu 1chrecken. Demgegenuber _unj egrnüher den maßlosen finanziellen Forderungen unserer ehema_1rge_r Zeinrr bleibe uns nur die Hoffnung, daß Vernunft und Gerechtigkeu allmählich auch bei ihnen weite Kreise erfüüen werden._ Wirwerhn lange genug zu tun haben, um auch nur halbwegs Zvreder die Hohe zu erreichen, auf der wir früher stander). Unsere Kinder unh Enke! werdrn es nicht erleben. Von der Wiederaufnchtung Teutirhlandk hänge auch die Gesundung von ganz Europa ab. _ it dem Vertrauen auf die ukunft des Vaterlandrs werdx er. besta durch die treu- deutk'che cfinnung, wie er sie nu Rheinlande wahrgenommen
Nach dem Reichskanzler ergriff der ReichSmmtster Dr. Simons das Wort. Er sagte: _ Aachen leihe schwer durch seine Lage an der Grenze. die B9 seßun Und besonders die Abtrennung von Eupen und Malmrdv, deren ?.Rethode er als rechtlich haltbar nichr anerxemzen könne. "Herder scheine die Entscheidunßusrhon gefaürn zu sem, daß dte_23ahn zwischen Narren und Kalterher g zu Belgier! fallen solle. Nicht herVylker- hundsrat, sondern nur die Gesamtheit des Völkerbundes se: l_ur yolche Fragen zuständig, und selbst wenn sich der Völkerbund xncht vorn ebot der Selbstbestimmung durchdringen kaffe, könne Deurxrhlanx die Entirhridnng nur (118 eine Vorübergehende betrachten. Wir gchortrn nichr » ren Gekadenrn der Vöikerbundsverjammlunq in Genf i_mk hätten „10013 keinen Antrag auf Aufnahme gesellt. Wir wyÜen nicht hinein, solange wir nicht auf der Ge enseite Yen Yunnh Leher, 1an als Glcicherechtigte aufzunehmen. an drangx 1_1ch m_cht m _eme Grsrllschaft hinein, in der fich Leute beffnden, dte_off_ent_11ch erklaren, daß fie hinauSgehen würden, wenn der Arzderx hnzemkarne. Unsere ZukunftSaufgabe er_ebe fich aus einem Blick in die Gsichrchte, _he- sonders der Stadt „lachen. Karls des Großen und Napoleons Plane eines Imperiums seien gescheitert an dem nationalen Gedankrn. Dem- egenübrr ständen Frankreich, Belgien und Deutschland _bor einer nrxtxn Zlufgabe, die vielleicht durch eme Genofferzschafx 11ch_ grgen_s_ett1g achtender Völker elöst werden könne. ier e_tn Bindeßxied szÖen Deutschland und .elgien zy werden sei ie Aufgabe der Stathachen. Aber dazu bedürfe es deut1cher Gemnung, denn nur, wer 1§h_srlb_st achte, könne auch ron anderen eachtet werden. Wirtscbastix“ 121811d1e drei Länder anfeinander angewie on, und selbst drr _Frixdr von, Versaillrs habe zwischen Druischland und_ Frankreich W1111ch01111chL Vaude ge- bracht in ÖCZUg (1111 den A11s10111ch__von Kohlr, Erz m_w. Der Redner schloß mit rinrm Anshlick der Hoffnung, daß etmi iiicht mir 0011 br- seßtem und unbesrßtrm Gebiet grsprocbrn_ irrrde. sondxrn, "cas; Die Völker Europas auf der Grundlage gegcmeitigrr Verstandigimg zu- sammenarbriten würden. _ _ Mit Worten herzlichen Dankes an die beiden Minister
schloß der Oberbürgermeister die Versammlung.
Die „Havasmelduna“ vom 14. November, das; dke deutsche Regierung anf die von der Wiederherstellqu: kommission auf Griind des §2 der Anlaae 4 3U_Tcli 8 des Friedensvertrags iiberrsichten AnforderunaéF-Yite 0011 Vieh keine Bemerknngen gemacht habe, triist, 11118 „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, nicht zu. 2110 im Friihjahr 1920 die erste belgische Liste über zu liesernr-es Vieh überreicht wurde, hat die deutsche Regierung diirch dir Krirgslaitenkommiifion 0160010 in einer Note vom 19. Mai 1020 bei der Wirdrrherstehnngskommiiiion in Paris auf die Unmöglichkeit der Erfiillimg dieser Forho: rung hingewiesen. Unter Beifügnna umfangreichen Majcrmic, hat fie dabei ausführlich auf die verhängnisvoüe Wirkung 01:0" solchen Lieferung auf die gesamte Milch- und Fleischvcrsorgi-t der nntrremäbrten bentschrn Bevölkerung sowie auf dieRZréci imd Pferdezucht und den Ackerbau diirch Entziehmig dci“ Gespannkräfte hingewiesen und betont", daß bei Bemessung der Höhe der Lieferung unbedingt die im Friedensvertraae vor: gesehene Riicksichtnahme auf das soziale und wirtsckmiiiche Leben Drntschlands Uerlangt werdrn miiffe. “In einer 21010 vom 21. September 1920 an den Wiederhcrstchmchmx5767111; hat die deutsche quierung erneur auf die Unmögxichkcit drr Lieferimg hingewiesen.
Heute und morgen findet im Reichsarbeitsminisxeriwri die 1. Reichssiedlungskonferenz statt. Wie vom 9101105- arbeitSministerixm mitgeteilt wird, werden sämtliche Lan es; zentralbehörden, die mit der Durchführung des ländlichen Sied- lungswerkes beauftragt find, vertreten sein. Die .*Toniercm, die der Reich§arbeitsminister Dr. Brauns persönlich eröffnen wird, 1011 dem Austausch der bisher auf dem Gebiete der 16717): lichen Siedlung ewonnenen Erfammgen dienen. Es wird eine eingehcnde sachli e Aussprache über die writers Förd-orima der inneren Kolonisation und iiber Mängel bei der biöhcriiien Handhabung stattfinden. Als Grundlage dienen Vorträqe über einige zurzeit im Vordergrunde dcs Jntereffes stehende Frauen, und zwar über die SteÜung der Reichsirgierung znr Sich: lungsfrage, die Finanzierung des Siedelns, ferner iiber die Anliegerstcdluna und endlich über die wissenschaftliche Vor: bereitung und Durchdringung des Sied1ung2gedankens.
Preußen.
Die Jnteralliierte Kommission hat für die im Abstimmungsbezirk wohnenden Personen eine Amnestie erlassen. Sie umfaßt 1. A(lgemeine Vergehen, strafbar nach den §§ 103, 110, 116, 126, 127, 130, 132 und 185 des Strafgeseßbuchs, 2. Vergehen“, begangen im Natiynalitätenkamv oder tm wirtschaftlichen Kampf der Geseüschastsklaffen, na den §§ 123, 139, 185, 241, 113 (Widerstand gegen die Staats- gewalt), 115 (Aufruhr unter Ausschluß der Anführer), 124 (Hausfriedensbruch,_ be angen durch zusammengexotiete Mengen), 3. strafbare_ Hand ungrn gegeii die Waffenbenvver- ordnungen und die Bestimmungen über periodische Druckschriften.
Nach der Umbildung der Sicherheiwpol ei in die Schuß- polizei ergibt fick) folgende VerteilunY T r Preußen: Provinz Ost reyßen. Regierun s ezrk Königsbe 2000. Gumbinnen 1650, artemrcrder 1300, [lensiein 4000 «._.1 ammcn 8950), P r o v 1 ns P,!) m m e k 11 , Regierungsbezirk Stciitn 1650, Stra1sund 350, KöUm 1000 (zus. 3000), P r ovi nz “Ii ie d er- 1 ck 1 e s i e n, Regierungsbektrk Breslau 2390, Liegnißl'2401znk. 3630), Trovinz berschle ien, Regierungsbezirk _ppeln 370.211)- timmungsriebiet 2000 (1111-2370 , Re kerungsbezirk S (bn e 1 dx- mühl 1800, Provinz ran enbur . R lerurzgsbezzrk rankfurt a. O. 1040. Potsdam 1060. Sta tkreis . rlm (em chkießlich yon 750 Mann kommunaler olizei der _Vorrrte 172110(11s.19300), Provinz Schlesw g - Holstein, Ro gierungs ezirk xchleswig _2400, P r o_v ! nz H a n n o v e r Re- ierungsbezirk annover 2000, P : o.v 111.5 He ! sen - Na isa u, &:gierungöbu CasselMO. Wiesbaden 17 (ms.4000), Prod ius