1920 / 272 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 30 Nov 1920 18:00:01 GMT) scan diff

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In dem Ausbau der WohlfahrtSpfkege ist die Ausbildung der WoblfabriSpflegcrinncn von der größten Bedeutung. Wie zielstrebig die Pflege für die Gesunderhalan unseres Volkes und die notrvendigsten ErzicbungSmaßnabmen in Stadt und Land durchgeführt wird, hängt nicbt an lehtcr Stelle von der Durchbilduüg der Wohlfahrtspflegcrinnrn'ab. Daher wird es meine Sorge sein, die Wohlfahrtsscbnlcn, die sozialen Frauenscbulen und andere Aus- bildungsjiätten in jeder Weise zu fördern. Unser Land muß neben dem*chrcr und der Lehrerin die Wohlfahrtspflegerin zur Hebung der Voiké-grsundhcii, dcr Volkskultur und der Volksfiiilicbkeit besitzen, und wir müssen Mittel und Wege finden, um die Ausbildung der Fürsorgeriniicn zu Ermöglichen und zu fördern, *

Jeb bin 11111" klar, daß cincsiaai1iche Prüfungsordnung für Wohlfahrtspflegcrinnen erst der Anfang einer Förde- rung durcb mein Ministerium ist, und daß icb bei größier Beachtung des Eigcnicbcns jrdrr Schule das feinere, innere Leben aÜer Anstoßen bcfruchien muß. Schon sicbi dic dcrändrrie Prüfurigsordnung bor, daß auch Volksscbiikrrinnen ein Weg zum Eintritt in dir Woblfalyris- scbulc grössncr wird, und sie wird die Gcsundbeiisfiirsorgc, die Jugend- rr'obkfabrr und dir allgrmcinc und wirischafi1iche Wohlfahrtspflege zwcckdiciikirk; bcrüchfichiigcn. Unsrre Zukunftsforge aber wird es sein, daß die W0b1fabri§schnkcn sick) ganz cinstelien auf die Bedürfnisse unsrrcs Vrlkrs, und daß in allezn Gegrndcn Prrußrns sowohl in dcr Siddi wie auf dem Lande durch zielbcwußir, warmberzige und bin- gxbrndc Arbrii bon Woblfabrispflcgcrinncn das Kulturleben unseres Volkrs gcfdrdcri wird. .

111116“; der wirisckyafilicbrn Notlage, in der “die Anstalten der privaten Fürsorge sick) bcfindcn, babcn die: Einrichtungen drs Zséuiicr- und Kindcrscbuizrs besonders zu leiden. Es liegt beute so, daß dir Kinder großer Volksscbicbten auch die einfacbsten Erfordcriiiffc für gcsunde LrbcnScniiricklung entbehren miiffen, daß die vor urid narb drr Entbindung in ibrcr Enverbsfäbigkeit be- fchréinkirn Müiirr mit ibrcn Säuglinxzcn die ersten Opfer dieser traurigen wiriscbafilicbcn Vrrbäliiiiffe werdcn. Die Kommunen sind nichr mrbr iii dcr Lagc, das Unbcil abzuwendsn. Wir müssen nacb ZNiiirln u11d WM:] smbrn, 11111 die dsr dcm Zusammrnbrncb stobenden Heime und Aniialirn iiber die schwer? Krisis biniibrrzubringen. Sonst We'rdcn Uiigczéibsic (Zilirdrr der Volksgeriwinsrbafr dcm Eicnd Weiter anbcimfiiikan, mid Sciicbrn imd Untercrnäbrung mebr als“ zudor ihre Opsrr siiidcn.

Dic Gcsamiiagc auf dcm Grbirir dcr Volkswobl- fab ri wird durcb zwci Taisacbcn gekrnrizcxicbnet. Zunächst durcb dir Tatsacbr, das; die zu iindrriidrn Nöic in Qikrn Volksscbiebirn, nicbt znkrtzi auch in dM rbrmaiigcn Miikxlstandskrciscn, riesctigroß sind. (Srbr richtig!) Drr Gesimdbeiiszustand brii infolgr dcr crliiienen Krirgsstrapa- zen, drr rbromisckxrn Umirrcrnéibrung imd Liner Vrrarrnung, bon deren Tragwciic vicifxéy 11ka dir rirbiigc Vorsirliimg fcbli, aufs fcbwcrste grliiirii. Dir iwiwrxidiizrii Wobimngkn féblrn. Einé gcdeiblicbc Forirniwixkiiiiig dcr sreicii Lirb-Zsiäiigkeit ist mii Riicksicbt auf di: dkn privairn Orgariisaiiwxirn zur Vrriügung strbendrn berbälinis- mäßig geringer] Hiifömiiiixl g:.fäibrdri; sic: brdarf stärkstrr Förderung br-n serien drs Sikmirs. Dcr Narbwucbs unsrrrs Volkes ist in srinrr Ingcndkrafi brrwiiiirr. Jiigendpflrgc :::id Zugriidfürsorge find dabrr notwciidjgrr denn jc. Das ist die cincr Seite: des Bildas.

_ Dic: chrsciic strUi uns vor dir Tatsache, das; bri der iranrigrn Finanzlagc drr bffcmiiikben Körpcrsrbafirn Staat und Grmrinden fiir Zweckr dcr Wohlfabrispfwge nicbt die Riesensummen zur Vrrfügung sthcn kömirti, dir iwiwrndig sein würden, um dir soziale Resor!!!- arbcii sd umfassMd und iicfgründig durcbzufübren, wie Es angesicbis dsr grsuxrdbciilikbrn, srrliscif-cn Ulid siiiiirbrn (Erfordernissr gebotrn wärs. Bridcn Taisrrcbrxi, Von denen die eine iraurigcr ist als die andere, muß mein Ministerium ins Auge srßrn, bridrn Tatsachen mus; Ncädnung za irsgcn vxrsuiisi wcrden.

Auf der cinen Erika miissrn dir zwingrndsten WobkfabriSarbriic-n, insbrsondrrr diejenißrn borbeugciidcn Cbaraktcrs, als urierläßliebc Staatsausgaben anerkanni wrrdM. VON asian andern Griinden ab- gesehen micky drsbalb, Weil diircb rccbizriiigr Aufwciidung noiwendiger Geldmiiiel zur Vrrbiiiung don Krankbrii, Siecbium, Familienelend und Jugrndbrrwdbridsmig xxcira1tigr Gridmiiirl grspari wrrden können, die späierbin, wcnn man chr mii brrscbränkirn Armen den Dingen freien Lauf lassen woiiie, fiir Erricbiung und Unicrbaliung bon Krankrnanstasirri, Wirröbrimcn, Siechenbäusern, ErziehungSanstalfen und Grfämgnisscn «Ufgrbrarbt werdeii miißien. (Lebhafir Zustimmung,) Wie im Budgci Liner Familie, so ist aucb im Budget cinss Siaaies die sparsdmstc Wirisrbaft immer die:, wrlch durcb vernunftgemäße Anlage nbiwcndigcr Miiiri dic kiinsiige Ndiwendigkrii dcr Llusgabc: noch griißcrer Miiiri brrbüict. (Wicdri'bolie Zustimmung.)

Arif dcr (“411130111 Sriir müssen dir Arbeiirn der VolkaivoHlfabris- pflege sicb dem Gesamtrabmcn drr Einnabmrn und Ausgaben des Staats einfügen. (Lin finanzirÜcr Zusammenbruch des Staates würde die Forisrizung aller WoblfabriSansgaben auf lange Jahre binaus unmöglich rnachc11.,

Dcmgcmäß müssrn Miiirkwech grfimden werden, auf denen wir um so _18ichirr 91118 ersprirßlicbe Wohlfahrtspfiegß wcrden entfalten können, WENN wir mrs «[ie miteinander zu einen" festen Schicksals- gemeinscbafr zusammrnscbmirdcn (schr richtig! im Zentrum), zu einem Gemeinsckwftérmpfindrn, das uns immer wirder Linbämmert, wie hoffnungslos und Unmöglicb cin Wiederaufstieg unserrs Volkes ist, wenn wir 11ichi zu einer Verinnrrlicbung unseres Lebens und zu einsr Vereinfachung unserer Lebensbrdürfniffe zurückkehren, und wenn eine Verstiilichng unscrrr wiriscbafikicbrn Arbriismetboden nicht erzirlt Werden kann.

Ienem Gcmeinschafi§rmpfinden eine möglichst breiie Grundlage 'zu geben, ist gleichzeitig die Woblfabrisarbeii in bcrborragendem Maße berufen, sofern es namentlicb in den örilicbcn Wohlfahrts- “ämtern und Fürsdrgcftrllen drdnßcn im Lande gelingt, Vertreter aller und dar wcitesten Brvölkerungskreise für die lebendige Mir- arbeit in der Volkswoblfabrtspflege zu interessieren und hilfsbereit zu machen. Durch dcrs gemeinsame Miieinanderarbeiien und Für- einanderarbeiien in der Woblsabrispflege gelangen wir und gelangt unser Volk zur Unparieilicbkcii, ziir Selbstlosigkeit, zu einer gegen- seitigen, familirnmäßigsn Anteilnahme.

Die in der Woblfabrispflege zu leistende Menscheits- arbeit ist neutrales Gebiet. Wo sie es heute noch nichi ist, soll fie es werden. Der Arbeitßgeist muß uns über aUe politischen Mei- nungsVerskbii-rdenbeiten und Gegensäize des Tages hinweg zu einer sozialen und nationalen Gefinnungsgemeinscbafi emporreißen. In diesem Sinne ist Volkswoblfabrispflege für jeden, der die einigende Kraft des sozialem Denkens und Arbeitens bejaht, der sicherste Grund- ßein für weitscbauende Siaatöarbeii. (Lebhafter Wfa]! im Zentrum pad. UM).

Im Verlaufe der Beratung Hat der Minister fßr Volks- wohl ahrt Stegerwald noch einmal das Wort ergriffen, um

folgende Erklärung abzugeben:

Minister für Volkswoblfabrt Stegerjvald: Meine Damen und Herren! Den Dank an die bocbberzigen Spender im Auslande an unsere Kinder babe ich bereits an anderer Stelle ausgesprochen. Den Bemerkungen, die heute im hohen Hause auSgesprochen worden sind. scbließe icb micb ebenfalls an. Die Ausführung der Anregungen der Frau Vorrrdnerin über die Frauenreferate, die Bcschäftigung von Frauen bei den Zentral- und Bezirksbcbörden, ist im besten Gange Im Laufe des letzten Jahres sind, soweit ich übersebe, aebi bis neun Frauen teilweise als Ministerialräte, teilwÜse als Regierungsräie in den ReichSminisirrien und den preußiscbcn Ministerien zur Anstellung gelangt. Auch die Frauenreferaie, dic: ehedem während des Krieges bsi den Kriegs-amissteüen zur Einführung gelangt smd, babe ich den Oberpräfidenten und Regierungspräsidentcn anzugliedem' be- antragt, und ick) hoffe, darüber mit dem Herrn Finanzminister zu cinem günstigrn Ergrbnis zu kommen. (Bravo!)

Was die Bezeichnung der weiblicben Beamien angeht, so““muß nach der Richtung eine Einmütigkeit zwischen dem Rricb und den Länd-Zrn Hrrbeigefübri werden. ch stehe beuie ebenfaÜs auf dem Standpunkt, daß die weibliche Bezeicbnung ricbiig ist. Darüber find aber die Mrinungrn an den Verschiedensten Stellen noch geteili. (Zs muß erst eine Meinungsklärung zwischen Reich und Ländern berbeigefiibrt Werden, um eine einheitlich Benennung der weiblieben Beamten durcbfübren zu können,

Was das„Sch[cmmerlcben in Berlin anlangi, wo ick) gebeten wurde, kräftig dazwiscben zu fahren, so möchte ich bemerken, daß ich das nur indirekt tun kann. Ick) babe schon mebrfach Anregungen an das Ministerium des Innern und auch an das Berliner Polizei- präsidium gegeben, daß nacb der Richtung ganz kräftig durchgegriffen wcrden soße. An einigen Pläßen .ist ja inzwischen auch kräfiig durcb- gegriffen worden. Aber ich bin der Meinung, daß das ailgeme'mer gcscbrben muß, da die gegenwärtige Siunde wirklich nicht dazu angcian ist, dieses ärgerniserregende Leben und Treiben in drn Schlemmer- lokaien weiter zu dulden.

Die Unicrsteilung drr weiblichen Angestellten im Gastwiris- gewerbe unier die Gcwrrbcauffubt anstatt unier die Polizei ist eine Angelegenbrit des Handelsministcriums. Ich werde mich dieserbalb mii dem Handelerinisterium ins Benchmrn setzen.

Die hauswirtscbafilicbc Ausbikdung der Frauen ist eine An- gclcgcnbrit, dic icilwcisc das Ministerium des Innern und dann das HandelÖministerimn angeht. Auch diese Angelegenheit werde ici] waitergcbcn.

Dann hai der Herr Abgaordncte Scbioßmann gemeint, ich möcbie bei der AufstelTung des Haushalts mrbr Ressort:, Woblfabriézminister als Staatsminister sein. Ich kann dem Hrrrn Abgeordneten Schloß- mcmn versichern, daß, wenn es nur auf Energie ankämc, ich das schon tun würde; drrm war im Laufe der Jahre Gelegenheit baite, mich kennen zn lernen, der wird mir nickyi Mangel an Energie nacbsagen woilen. Aber solange der preußische Staat in seinem Haushalt cinen Fehlbetrag von zwei MiÜiarden Hat, solange ist der Finanzminister siärkrr «Ls _seibst dcr energisckyste Woblfabrisminister. Ick) kram anen das fLstL Vsrspreckysn gebsn, daß ia"; mich von der Stunde an, wo dieser Frhkbetrag einigermaßen auSgeglicbcn sein wird, nicht mehr mit eincm Hausbcili abspeisen [affen werde, wie in diesem Jahre. (_Yrabo!)

Dann hat Hrrr Abgeordneter Weyl gemeiiit, die Beamien des Woblsabrisministsriums bäircn bei der Beratung des H c b a m m c 11 - ges cßes Sabotage geirieben. Davon kann meines Erachtens keine Rede sein. Die Beamten Haben mir nach jeder Sißung des Nus- scbussrs und des Unirrausscbussrs Vorträge über das gehalten, was vorgegangen ist. Da befinden wir uns nun in der schwierigen Lage. Wir haben das Hebammengesrß in drr Hauptsache nacb den Vorschlägen ausgearbriiet, die drr BebblkerungSausscbuß im vorigrn Jahre auf- gestcUt batte; jrizt kommen aber aus drm Aussckyuß zur Brratung des Hrbammengssrßes wieder neus Vorschläge. Nun muß ich offen sagen, daß grgenwäriig, wo Rrich und Ländrr'in der Exekuiidr häufig aneinander stoßen, ich mrinerseits nichts dazu beitragen möchte, das verwalrungs- vrganisaioriscbe Durcbeinandrr zu „vergrößern. (Sehr gut! im Zenirum.) Ich habe schon in den 12131211 Tagen in einer großen öffentlichen Ver- sammlung auSgesprocben: ici“) Habe im Verlaufe des Krieges immer die Beobacbtung gemacht, d'aß, wrnn eine Sache festgefahren war, ein neues Ami geschaffen wurde (sehr richtig! und Heiterkeit); jekt, wann eine Sacbe derfabreu isi, seist man einen Reicbs- oder Staatskommissar cin (erneute Heiierkeii); und damls wie jeizt sicllie fick) regelmäßig heraus, daf“; die DeSorganisaiio-. noch größrr geworden war als vorbrr. (Zustimumng) Damm möcbic: ic!) bei allen Geseßen wünscben, daß sie sicb in den Rabmrn der aligemeinen Verwaltung einglicdern. Solange die künftige Gliederung der Probinzialdcrwaltung nocb in der Luft scbwebt, solange nocb nicbt feststeyt, auf welch staatésrccbt- liaben Grundlagen die Provinzialautonomie duribiiefülxrt werden wird, solange [)ätxe jäh gewünscht, das; man auck) beim Hebammengeseiz die Kreise und nichr die Provinzen zu Trägern des Gesetzes Wrsiebt. (Zustimmung im Zenirum und rrchis.) Ueber die (Zinzckbcitrn wird man selbstverständlich noch reden können. Aber weil die Dinge bin- srcbtlicb der glatten Abwicklung der Staatsverwaltung dock) in vieler Hinsicht verwicrelt liegen, deshalb haben eben die Beamten des Wohl- fahrtSministeriums auch im Unreraussthuß daran festgehalten, daß man in der Hauptsache die untersten Instanzen mit der Durchführung des Hebammengefeizes betrauen möcbre. (Sehr richtig1 im Zentrum,)

Bezüglich der Benennung der Kreisärzte stehe ich „ganz auf dem Siandpunki des Herrn Abg. Dr. Schloßmann. Wenn auf dcr cinrn Seite die ehemaligen Oberlehrer alle als Siudienräie bezeichnet werden und andererseits eine Anzahl von Räten als neue Amtsbezeichnungen eingeführt worden find, dann ist es vom Stand- punkt der Kreisärzte unerträglich, daß ihnen weiterhin die Amis- bezeichnung Medizinalrat vorenthalten wird. Entweder muß eine Reihe der bisherigen Bezeichnungen abgeschafft werden, oder aber den Kreisärztcn muß auch die Amtsbezeicbnung Medizinalrat gegeben werden. Diesen Standpunkt "habe ich auch kürzlich noch bei der Reform der Besoldungsordnung in Preußen im Staatöministerium vertreten. Man hat aber davon abgesehen, die Amtsbezeichnungen jekt schon endgültig festzulegen, weil man sagte, es muß eine Meinungs- übereinstimmung über diese Amtsbezeichnungm zwischen den Ländern und dem Reich herbeigeführt werden. Da jekt die Verabschiedung der Besoldungsreform drängt, diese Amtsbezeicbnungsfrage aber eine der- bältniSmäßig schwierige ist, hat man diesen Teil der Beamten- besoldung zarückgestellt. Es wird aber in kurzer Zeit Klarheit oe-

1chaffen werden, und. damx bestehe ich daran“, das; entweder ein Teil

der neuen Raistiiek beseitigt wird, oder daß aus!; den KreiSarzken der Titel Med" inalrat verliehen wird.

Wennlzdann von dem Kinderhospiz Nordern?!) gesagi worden ist, daß es allmählieb zu einem internationalen Gelacbßr Ws?- und man es nicht verantrvorten könne, daß man auf der emen Serie nt Preuß» vom Auslande Mittel zur Behebung der Kmdernot 211199?- nebme, wogegen man fiir das Kinderhospiz Norderney, das ficb'fur te Unterbringung der Kinder besonders eigne, KUZU- tue, so habe ck W folgendes zu bemerken. Von seiten des preußischen Stables “haben wir dem Norderneyer Hospiz 100000 „16 angeboten, Weiterhin chf das Reich für Abnuizung des Hauses während des Krieges durcb du: KriegSrekovaleSzenien 400000 „45 zu Verfügung gestellt. _ Endlich find dem Hospiz aus einer Hilfskaffe 100000 :“ "zur Verfugung gestejli worden. Das find also inögesami 600000916, uber die das Bad schon seit längerer Zrit hätte verfügen können. Die Verwa-ang'sagte aber, daß sie eine Million benötigte, und weil sie diese 5111111th mehr be'kommen bai, bat fie aucb einsbveilen von den 600000346, dre sie hart? vee- Wenderi können, keinen Gabraucb gemaeht. Mir ist es aber bei dem

ubrin cn. Sie haben ja bei den Etatberatungen “im Ansfebuß ge- ?eben,gmii welcben finanziellen Schwierigkeiten das „Wohlfahrts- m'misterium zu kämpfen bat. Der Frage Norderney erst also vom Woblfabriöministerium die allergrößte Aufmerksamketi zugewendet worden. Aber ick) kann diese restlichen 400000 4/16 rncht aus dem Aermel schütteln. Das ist eben auch eine Sache wre viele andere, die man ni i plößlicb regulieren kann.

Zuctkd Sch1uß noch die Bemerkung zu der Anregung, daß der Z u- lauf zum ärztlichen Studium unierbunden werden mochte. Ich bin der Auffassung, daß der Zulauf zu den akademischen Beruer überhaupt gegenwärtig ein ungesunder ist, und daß darin .in krirzer Zett ganz von selbst eine Wendung eintreten wird. Denn wrr mussen doch im Staatsleben - dariiber kommen wir nicbi hinweg -- zu einer gründlicbcn Vereinfachung der ganzen Verwaltung kommen. Wertrr- bin ist mit Recht angrsprocben worden, daß es für die Aerzie'scbaft ems Besckyäftigungsmöglicbkeii in den bisherigem Umfangs nicht mehr gaben wird. Nicht bioß in der Verwaltung, nicht bloß ber den ?lerzien, sondern allgemein ist es nicht mehr möglici'), dic freieii Berufe in deni- selben Maßr wie bisher zu beschäftigen, wo wir em woblbabendes Deuisckysand gcwcsen smd. Darum bin ich der Auffassung, daß moab“ sebbarer Zeii die Abebbung gegenüber dem Zulauf zu den Universitaien, zu den akademisckzen Berufen ganz von selbst erfolgt, und daß deSbalb cin Sondervorgeben gegrniiber den Medizinsrn nicbt raisam und mchx wünscheUSeri erscheini

Jm übrigsn danke ick) dem Hohen Hause für das Wohlwollen, das es bei der Beratung des Etats dcs Wohlfahrtsministeriums den Be- strebungen diesrs Ministeriums enigegengcbracbt bat. Ich werde be- strebt sein, mii den Mitteln, die einigermcißen aufzubringrn smd, das denkbar Brstc auf drm Gcbicic der Volksw0131fabri zu scha'sfen.

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182 Siyung vom 29. November 1920, Nachmittags 1 Uhr*. (Bericbr des Nacbricbienbüros des Vereins deutscher ZeiiungsVLrlegerII

Es wird die zweite Beratung drs L':- t a a i I 1) a u *I 1) ai k 5.- p l a n e s r 1920 fortgesthK

Den Bericht des HauptauMchuffeS über den Haushalt der Gesiütverwaltung erstattet- Abg. Da11_mer (D. Nat.) Dcr A u ss ch hat dicsrn Haushalt „unvxrandert genehmigt, will den Nachweis über die Ab- und Zugangs an Beschälern in den Landgestüten im Kalenderjahr 1919 urid über die Betrieszergebniffe der Haupt- und Landgsjiuie m den Iahrew 1915/16 bis 1917/18 für durch Keynimsurahmc erledigt erklären und b e a ntr a gt folgende E1111ch1128UUJL

Um den Fehlbetrag im Haushalt _der GestÜWerwaliiing mO-zz- lich-st zu beseivigem wird die SWZrcFi-xruwg - uchi, rn» enne „U- s'uwg dariiber einz-utreien, ob und i-wwrrwra (_?ML Erhoh-uorcrkg drr _n- rva-bmen, i-wI-bcsowdere drr Decng-dsr, moglich und zw., maßig ist.

Der R ejereni weist Yowders aU-f dic „scbwerr Belasbuxvg bin, *die der prsußi1chen Pferdezucht mr_d der Lawdwrriqchasr durch die Ver pfi-ichtamg drr Abliaferuwg an die: (Hnienir erwach1t. De: Pferde- bejicmd, speziekl in_Osterßen, babe sr dadurch grmz airßerordrnilicb verringeri. Aach du: Zahl 'der Hengste 01 bsdausri-icherrixise “betracht- 1ich ZUkückgng-UYSM Das Bestreben der MMZa-“lduricg musse _ZW'WT darauf Michler sein, uns Vom Auslrmde mogiirhtst. unabhaxv-rg 311 machrn. Die BeYa-Hlun-g dcr Gestuk'tvcirier__ sri 1roch immer _ „1 an- gemessen" boffenticb wurdenu-die (ruf Erbvbung gerrcbteten Munichs dom Beir-WuwgSaU-sscbuß berucknchtrg-i werden.

Abg. Pe icrs - Hochdonn (Soz.) sirlii fest, daß iiach den Aeiißr- rimgen drr 'erung die Verwallnudg 18131 den von ibm rm vorng Jahre gegebeneri Ratsck) folgon imd xmrdem Vorhandene» Jacht- maierial auSzukom-men de_r nchen wolle. Fur die schlrsw19cho1stemischrn zZierde ei jsglickxe (Zinsnhr-u voir Vbilb-iui Mögesckyioßen; auch in sipreu n wolle man den Miel) eanoccbxnd umqt-ellen, Dsds Defizit im Haushalt der iritvewvaliun-g maße urrber, (Mm Um- ständen verschwinden; «im C: obrmg der O_eckgebder ker wicht mn-

Üxn und [affe sicb dex dm [2131111901]. Proijew der Pevde ccu r&bt- e igen.

Abg. Kaufen (Zemt'r): Auck; in den Mchen obi drückk “dic Abbie exuwgspfl-ichi an die Enken're sebivébari au die W ck11 n

uwd den- erdebesdand. Die Auf«uch1 von Halbblui «hör _ _ _ vaten. Au die privxrte Hengstzucßt muß durch staarlich Berb't'ise 9e- fördöri werden. Die dafür im Chat aus*gsworfencw M-iidel „smd rmx sehr gering; man soUie sie durch ULÖLWLlsYUg weiterer Mittebßlw den Totalisaior mnsn erhöhen. Die Aufsukiun-g der ferdcbsstan-Ö? wird Jabve xr ordern. Die Wirte HenZsibcolw-n-g so be mam auch durch BEWiÜig-ung von Prämien, imterstu n._ Dre Deckgelder find erst im letzten Ja-bxe er-bobi" worden; ob re eme werbeve ali rnit: Erhöhung rrtvcrgen, ist fraglich, weil dann „12 Ge besteht, 1? dl“ Stuten den privaten Hawgstanstalben zusefiihrr w . _ „Gra von K a n i H (D.Nai. : Nach dem Forifalx des großen mil-iiävi chßn Ledakfs m-u man sich iiberdie Schwelbrgksrt wamdem mit der dre WWÜ'scha ich auf die Züchtung eines gwderen Ge- braurhspssrdesbM-des 811192111 en , und (::)-H die «WWU bat den derä-ndexaisn Umstä echaiqmg LAMY. r an?) da?". SMlligk-«zit hqi: rbreBedenkr-n. Um brcrucb'bxrc darfsprde emu usiehen, Ylmcbt rom mechanisch vovgogangrn wevdm. 5 fur die LLM-dwi-Y ideal te Pferd ist das bamwver (be Pferd. IMU möcbre 1 «:ck im ntmsse der ostpreußischen "ferdezucht die tut- vxlwanlbtUno voresVéFksiu n Jchrnem ie vermigdchen musLelüQuZ Y emu rauchbar out ,wo-bci ;; Warm Kalbblui iar lxicher'HLeise MWM. O_as Vollbluipferd jfi keine bloße 42123121, wir brauchen es unbedinßi tn Deutschland, weti es eine internationale Bedeutung hat. Unser Vollblut muß vo ' wertig auf _dem Weltmarkt ersYeinen. Mag man zu den Rennen tehen wie man di? [FME WEU älimm einmal borLan'ls M der r- betlung dos Vollb ies nach dem Ergebnis der Renrxen_fe|- “' “"ck? WMW Ff WYMMYF Pari? MUMM- UU kk , ' e o u u eme U Gestükegeblriben mu . HUK: auch Kix? muß vor win meÖan-xscbcn Ex-

permwn'ben „- w “11. Meine hidpoxogischen BerrachUMßM

wwdetsegeben werden,-

besten Wilien nicht möglich gewesen, die restlichen 4000W „15 auf- *

MY Mit „Warme der Reden der Herren Minister, .“

1113 ;ck “damit schsießem daß ich die Vevva'kbuwg birke, mb kickt 'r dixÜiizerb-al der versckxi-Densn Rassen „zu sorgrn.. Zuni Ziatjirifiiit mochte ich b en,.da es am bester: ware, wyrm der Posirn zum Anka-u _von „Fritkernuite n ganz ausvdem Chat verschwäwde UND ach dumb -_te Eigenrvr cbqft der Gesirtie gedeckt werden könnte. Im aÜgexm-mm formen , ich meme litiichexn FWW mit dsr T(iiigkeii des ]eßvgerx Ochrke'iYoers „der siiZi-e (Zirnfvrrstanden erklären, er hat Guies gewirkt“ fur die Zuch-ter sowie fiir die Vrrbvaucber und ist un- bedingt einer der besten Hyppologen, die wir heute haben.

Ab . Held (D. .): Un ere Gestütsverwaltun ii beni? eines der Weg? en Institute,?iprxörzm HLiederaufbau Neuen, iini! bédarf daher der gro ten Fur orqe. re Kriegsverluste und der Abgabezwang kosten uns 820 Pferde. _Es eri) sehr schwer sein, einzuholen," was wrr berloren haben, und die Lan'despferdezucht wieder auf die Höhe MUMM. Der Oberlandstallrpeisier hat es in geschickter Weiss ber-

den, den Gedanken, das Wirtschatli ? _Prinzip in den Vorder- Fm? zu steUen, durchzufuhren'; in er ier elbe steht die Aufzucht der rbeiispferde,„dann kommen die Qualitätspferde. Wenn man beachirt, daß dre Gestutsvenvaltung s'ur emen bannoderscben Hengst, der ins Ausland gegangen War, 175 000 Mark bat bezahlen mii en, so kann man„i'1_ch emen Be riff machen, Wie teuer uns die .lufzucdt dcr Qualitatsvferde zu leben koant. Gleichwohl muß auch diese im Auge behalten werdeii. Zuqachst ma i ja das Defizit dieses Haus- ZMS emen unbehaglnicben Eindruck. s tritt hinzu, daß auch Neu- auten (ruf den_Gestuten erforderlich sind. Die Fra e der Dsck- und Sprunggelderhobung mu so g_elo_st werden, daß die efahr einer Zu- ngbme der wckven Hen te moglichst _ausgeschlossen wird. Die ban- xwverstbe ck)ferdrzucbt sie 1 heute auf eurer ganz besonderen Höhe; rras irgend ge ehen kann, um sie auf diesér Höhe zu erhalten, muß geschehen.

Oberlandstalkmeister Groß c'urib: Die Um cllung unserer Laxidespferdezuchtnbedmgt die Yersrtsteliun sebr beirä tlicher Mikkel. Dre_Deckgelde_r konnen und„mussex1 wir er öben und haben sir bereiis Weigert. - Sie KKMM WF)? fur, mmdere Qualitäten 6" oder 8 für

s'ere 15 oder 20 ark. . it Hilfe der bereits sehr wesentsicb ge- steigerten Deckemnabmen rst e_s mis denn auch gelungen, die Ein- nahmen der Land estate; so rn die Höhe zu schrauben, da die Ausgaben Ydeckt Wurden, er bei den ngpigesiüten wird diese 5 lichkeit nicht

stehen. In den Hauptgestuten strömen die besten B uiströme zu- ammen, Werden gemrschi und geben Wieder in das Land bincius; die

odukiron eines derartigen Brstpfrrdes kann nicht reniabel skin, sie mxiß_Geld kosten. Wir stelien _dort Ver ucbe nicht nur mit ein- Flmts en sondern_au mit ausiandi chen [utsirömen an, alies das stet eld, sehr viel eld. „Wir 1a rn keine 5Il'ufzucbt binauSgsHen, don der nur 'nicht felsenfeß uberzeugt smd, daß sie eine Verbeffrrung bedeutet. 'Ein Hauptgestut kann also_ nrewqiÖrinbringen, was es kostet., Diese Kosten Hurd aber wahrirch ui angIeWandt, eine wiri- Waftle eingerichtete ferdezucbi ist em egen fiir das Vaicrland. , ber . wo die Pferdezucht biiibt, blüht der Bauernstamm. Wir wi en 1a und Haben es von den Rednern aus dem Hause beuts wieder ge ört v_or wie groSen Aufgaben unsere Landwirtscbafi strht. Ick

s reibe [edes das der Abgeordnebe Graf Kamß iiber ..ck-st- Jeußen gesagt hat. Wir brauchen dort ein Pferd, etrvas schwerer,

"hler, ruhiger im Temperament, aber obne Wesentliche Zumisckyung

emden Bkutes; Olpreußen will axis sich selbst heraus ein so be- chaffenes Pferd [) en, das de;n wirtschaftlichen Verbälinissrn vol] enugt. Die größten Fortschriite auf_ dem Gebiet der Pferdrzucbi Zaben in den letzten 20 abren dre_Rbemlande gemacht. Es wird sich darum handeln, das emmal_ adyptierie System dauernd fes uhali-Zn; durch Schwarzken kommen Wir nicbt vorwärts. Die Frage der Eriwiwng der Staatsbeiträge für Genoffenscbaftsbengste werden wir prüfen. Fiir die Anregung Verleihung von Larxdbescbälern find wir dankbar. Was die Futte sor ung der Landgestute aus eigener Landwiriscbaft betrifft, so is_t dieses crlan en für e'rniÖe unprakiikabel, die meisten aber haben eigene Landwrris aft. Die estüisVerwaliung dankt dem Hause für die ihr gezbllte Anerkxnnung und hofft, daß es gelingen wird, unsere Pferdezucht Wieder auf die frühere Höhe zu bringen.

Der Haushalt der Gestütverwalfung wird genehmigt, die Ausschußanträge gelangen zur Annahme.

Es folgt die Abstimmung über den Haushalt des M i n i - |sleriums für Volkswo [Fahrt und über die dazu gestellten Anträge. Vor der A stimmung erklärt

ein Vertreter des Finanzministers, daß dieser, obne seinen prinzipiellen Widerspruch gegen die Erhöhung von Ausxxabrri obne gleick)" itige Deckung ausfzugeben, 2 en die vom Ausscbuss? be- antragten Éerböbimgen in die am Haus at keinen Einsprucb rrbébsn will, unter der Vorausseßung, daß das „Haus nicbt über die Aussrbuß- miträge hinausgeht.

Darauf wird der ausbalt im einzelnen durchweg nach den Ausschußanträgen ewilligt.

Die darüber hinaUSJehenden Anträge der So ialdemo- kraten werden mit den Stimmen sämtlicher bürgerli en Par- Heien abgelehnt.

ur Annahme kommt der Antrag des Zentrums, in den Haus alt „200000 „16 für soziale AusbildUUJSzmecke bxreit- ustellen, die besonders zur Heranziehung von geeigneten Ziersönlichkeiien aus den Kreisen der min-derbemitieltcn Be- ;völkerung verwewdet werden sollen. '

Auch die vom Hauptausschuß beantragten Entschiießungen werden angenommen. Darunter befindet fick) das Ersuchen, die Kreisärzte „KreiSmedizinalräte“ zu benennen biskerige Truppenübungöpläße für erholungsbedürftige Großstadtbinder benu en zu l'asxn, die Zah1 der vollbesol-deten Kreisärzte in besch euni tem em o zu erhöhen, in dem nächsten Etat die Gehälter 9für fünf Ziegierun Sgewerbeärzte einzusieUen sdme gegen die Verlegung des irektoriums der Nerch-Zvrrsiche- rungsanstalt "r Angestellte mm Berlin-Wilmersdorf Ein- spruch zu erhe n.

DaE Ergebnis der Abstimmung über den Antragzder un- ' ängigen Sozialisten auf Sozialisixrung des H„eilwesens bleibt eifelhaft. Die Ausézählung ergibt, daß fur'diesen Azi- ira 61, gegen ihn 22 Mit liéder stimmen. Ein Teil der Mit- gli r der bürgerlichen iarteien beteili t sich an der Aus- zählung nichr und bleibt außerhalb des aales.

Das aus i a o beschlußunfähig, die Sißun „muß daher “um 3 111)? 20 Ziirliitten abgebrochen werdezi. Zizeprä'sisdent Dr. Po rs ck fest auf 31/2 Uhr eine neue Sißung an mrt der TageSordnung: Haushalt der Bauverwaltung.

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183. Sißung vom 29. November 1920, Nachmittags 31/2" Uhr.

Auf der Tagesordnung steht der Haushalt der „Bauverwaltung. H hl s st " dt Der Aus u hat den aus at an „unveraxi er ?Mebmi t, abersYr dßn Ausbau des Fre els zwr chen aster- ng u Groß- bainen als ersten Mark 500000 „46 ein eseßt. Ferner hat der usschuß ge- strichen den ersten Teil etrag von 133 000 916 zur erstellung von Wo?nungen für die Beamten, §Urbeiter und 9113021011711 der staat ichen Werft und des staatlichen Schleppbetrirrs m erne a. b. Ruhr. Außerdem hat der Aus] izß “wei Ent- chliJungen angenommen. Dre erste ersucht ie agieriing le estrebungen des Ruhrverems zur Schifqurmachrmg OLT Ruhr auf das .tatkräftigfte zu unterstutzen. Die weire „Ent- chUeßung fordert, daß die ber der Bauverwaltung es-ckzaitigten obnangeftellten höherer OrdrrunZ'besonders 'die zahirßzriwn sckniker, die 20 und meßr Jahre. tm Staatsdienst beicbaingi

„und deren Beibehaltung! erforderlich ist, baldigst in pan- _ , mäßige „Stellen überführt werden soilen.

eibetrag kati 1 000 -

[ _Abg. Dr. v on Kriss (D. Nat.): Der Eiai erscheint in diesem Unisimg zum [CWM Mal?, da am 1. _April 1921 die Wasserbau- verwaliunYiuf das Reich uberge t. Meme politischen Freunde stehen

auf dem i_andpunkt, ß die inWolitik auf den

*

, . _ . Wa etTtra'en des Rerches m_ dem SUM?" aus i wird, der den nere1en Preußens entspricht. Ich wurde nkbar ,sein für eine Qrklärmxg der Regierung, daß der Mittellandkayal 9 ang2 iihri wird, wre es diesesHaizs bisr bes 19 en hat, Ein Rest der 5 erbauverwxl- run blsibt 1a „in rru is n Händen_ soweit die ni ,r Zhi uren Wa erétraßsn in Érqu kommen. ier bitte ich, _die n ressen drr Fi ckcker zu _ ru sichtr en. In den Kommissronöberatungen haben Wir _erfreulicherweise kieststelli-„n konnen, daß die Wasserbau- vrrwatung rm allgemeixien es verstanden hat, ein er reuliches Ver- balinis zu ihren Arbeiiern herzustellen und allmä li zu einem ewrffen Akkordsystrm uberzugehen, das wir nach Anicht meiner reunde unter den gegenwartigen Wrrtscbgfisverhciltni en drin end „raucher. Jm Baugewerbe herrscht zurzeit große Arbeitslosigieit; es bleibt zu erwagrii, ob man nicht wenigstens die angefan enen Bauten zu Ende- breri sollte. Usber die Erfahrungen mi der spgrsamen Bauwerk, mit den Lebmbauten, wäre eine Denkschrift wuxrscbenSWert. Die NetchöpostWaltung bat Kraftfabrlinien sin- „ericbiet, aber auch die Probrnzralderbände betreiben solche. Es ollen Verhandlungen schweben, um _die aus dieser Konkurrenz ent- tebendrn Schaden zu beseitigen, Wir wären der Re ierung außer- ordentlich dankbar, wenn sie uns etwas über das rgebms dieser Verhandlunng mitteilen _woÜic. Der Redner befürwortet darin emen_ von Deutschnaironalen Partei eingebrachien Antrag, der die Staatsregierung „ersuch, den Antrag der Direktion der Kreis Yltenaer Schmalspur-Eisenbabn auf Gruebmig-ung der Betriebs- einsteklung der Babniime Schalksmüble-Halbrr im Interesse der Ge- meinde, der Industrie und der bexonders schwer bedrohten Arbeiter- scbcxfi abzulehnen. Der Redney chließt mit den Worten: Meine politischew reunde sebrn mri einem gewi en Bedauern, da der Ctgi in die em Sabre zum leisten Mgle in iesem Umfang ers "ni. Wir haben den eamten zu dankrn fur ihre treue bingebende rbeit Lum _Wobl des Vaterlandes, und, ichnmöcbie die HoFming ausdrücken, - (rf; in Zuktxnfi es deri dom Reich ubernommenen samten gelin en xnoge, auch in der Reichsbauverwaliung die BUMM Wirt cha ts- iixxxxffen ebenso krcifiig zu wahren wre bis . Lebhafier "all r . bg. Garnicb (D. B. :Die Te biker in der Verivaliu erkennen an, daß der Grund der Gsichbrrecbiigung binfichili der Besoldungs_- und AnsieklungsVerbäitmffe durch die neuen Br- soldiingsize eise rm (zügemeinen durchgefiihrt it, fie führen aber be- recht1gie [a e daru-ber,„da_ß sich an ihrer onstigen Stellung, be- sonders an irer Be](k)eiftigrin?J unter Leiiun administraiiv Vor- Xbildeier Beczmter nichts geawrri hgr. Na wie vor bleibt die 1age, daß die tecbn-iscben Krafte, die gerade die Privatindustrie mrt so großem (Erfolge zu wurdigen verstxxbt im Siaaisdi-enst viel- ack) (??»er beckummern mussen, Auchn-die.Bsfördernngsverbältnisie md r die_ Techpiker immsr noch ungunsti er als "r die anderen Bx;amien,„die (Gleich teilung ist nur ibeoreiiscF. Der olksveriretung mußdtee gro ere Klar eit uber die AbcÖrenzung der Ressorts egsben wrr- n, un msnigsiens der nxue_Lan- bag müßbe baidmöglicLFt nacb ernem Zusammeniritt Organ1saiionsplc'ine vorgelegt bekommen, in * „nen die Ab renzung “der Zustawdigkeit und die allgemeine Ver- teilung der " e_scbafie ubersrcbt ck) dargestellt wird. Dabei wird auf _eine mogliche usammexis'a ung der _vielfaYem den Reßorts de_rierlteri aber (in_rcb eboren en „Arbeiten 5 dacht u nr men srin._ Redner bezrebb Lich auf _die von größeren iris sts- perbcrxiden z. _ B. auf die vom Reichstnd der Mischen Te niker m_ diesc-„r insicbt gefaßisn Enichließungen urid bringt" bisrau Emzelmms e_ von Beaux en _der asserbauberrvaltung vor bezü-gli Uebernahme in“ den Reicbsdiensi. Mt dem Antrag der „Deutsch- nqironglen erklart sicb Redner Unberstanden und befürwortet seiner- srits einen Antrag, betreffßnd EinsteÜung von Mitieln in d-rn Haus- halt fur 1921 zur Verbesserung der Vorflut an der oberen und mittleren Oder und. zum Ausbau der unieren Oder, der Schließung der offenen St_elle bei Schwedt und Ausbau der Oder von Raduhn bis Kirsirin. Mit aufrichtigem Bedauern nehmen wir bei der demnä stigen Ueber- L-brung unseres Wasserstra enwesens an das Reich Abs red von eincr «ati ke_rt des „preußischen tagtes auf einem Gebiet, wo er in un- ermu'lrcber Tatigkeit große wrrt chaft1iche Leistungen volsbracht bat, (Zl'stlMM1111 reZts. Unser au [Ötiger Dank gili alien Beamtrn drr prrußis en 5 a rrbauverrvaßung fiir ibre treue, Yngebende Arbeii rind fur ihrer aungeicbnric-„n Lerstiin en. Möge dsr usbau der künf- tigen Rerchswasse iraßen erfolgrei forisibreiten und mb rn dann die auf das New? ubernbmmenen Beamten die Inierr rn es preu- ßiscbeAnb SHUTTLE acbkundig berireten und fördern. ( eifall rechts.) g ß ler (Soz.): Der lußkauf des Pregeis ist von n ier- burg „ab zum gro n Teil vöÜTng Versandet, und das aungioß- agrririscbem Inter? e., Er tt_m nach dem dringenden Wunsch der dortigen _Bew'bbner'wwder scbif ar gemacht und auch dieser Flußlauf dem Rerche uberwresen werden. Auch in OsWreÉen hat man, als mfolgs drr Abirxtun 811,1)16 Verminderung der eamienscbaft not- wendi_ wurde, die 'uristen belaLFn und die Techniker abgeschafst; aucb ier czkrtgt Trek) die ungcxrechie evorzugung der Juristen und das Weiterwu W111 e_s „Assxssorismus. _Der EtatSansasz von 140 000 000 fur Erdarberterz it ber dem heutigen Stande des Gekdwertes viel ZZZ gering damit ann man grdße Unternehmungen, wie die Durch- ubrung des Mittellandkanals, die O_derregulirrung usw. nicht fördern. Wenn man die soÉenannie produktxbe Erwerbslosenfürforge an auf diese Kanal- iind »rdarbetten aysdehnt beschreitet man einen fas en Weg, der lediglich zur Lobydruckerei fülzren und die wirtschaftliZen Kamp e der char en mu .. Dre Tarifvertrags werden dadurch illusoriscb gema t. „er auar Ziterverband hat bereits dagegen SteUung e- nmxmzen, wirwarqen die Regierung diesen Weg zu beschreiten. ie taripicbrn Lohne irn Baugewerbe md ohnehin ni t einm zu hoch, ste ind im (Ze enteil hinter denen in der Metall-, « olz- und Te til- tndustrie zuru geblieben. Die Unternehmer im Baugewerbe ren Br chwerde daruber daß die Regierung die Lozialisrerten Baubetriebe so. Evorzuge _daß das privqte BauZTverbe onkurrenzunfäbig werde. Die Bauarbeiter haben mri der gründung des Verbandes der sozialisierien' Baubeiriebe Frade angestrebt die Banken zu verbilligen, und die Rxgierun hatte a, e Ursarbe, die'Bestrebungen des Verbandes zu untxrstuizen. n Berkm und in Köln smd Von ihm bereits solide aus efubrte Bauten errichtet, _unddie Erbauer Lind dabei auf ihre RiFnung gekommen, ebenso wird in Breslau un in Hamburg vor- gegangen.

Abg. Paul Hoffmann (U. So .): Auch wir unterstüßen alke Betrebungen. für, den Ausbau der asserstraßen. Doch darf die AZ eitslos1gkczit nicht dazu benußi werden, um von Staats wegen die qune zu drücken. Die Akkordarbeit und das rämienxystem lehnen wir ab, beide md bloß Mitres, un] die Arbeits raft an das äußerste auszunuizen. urch dre Regiearbeit können große Ersparnisse herbei- gefuhrt werden, das bgben wu: beim Schleppbetrieb erfahren. Aber aueh der_ Siaatjdarf mcht einza Arbeiien in eigener R„egie ausführen, um damit au] die Lobixe zu druck_ em Die Unfallsefabr die Arbeiter- scbaft wrrd immer großer, die Unxallvorscbriften wer en vielfach gar 11th beachtet. Die„Reg_ierung tu keineswegs, was in ihrer Macht sie 1, um die Bautatigkeit zu heben" in einem (1112 in einem Vor- ort tn Berlin hat sre_ aus ormalen Gründen (“.-"ck" _wierigkeiten gemacht und damit erade eme muri der Bautqtigkeit herbeigefüer Gegen den austoffwucber mu mi aUer Eriergie an ekä ft werden. Um dem Wohnuygömangel zu elfen, mu en au KMrnen und andere Staathebaude, an _das erliner lo , mehr als bisher herangezogen werder. Ges 1th ni t bald Dur greéisßndes, so muß und wird die Arbeiterschaft zur SY stbtlfe greixen. it dem Ueber- gang der Wa erstraßen rauf _das Reich ist Wentgs ens drrFlbst iicbt' en Xeußisckpen unkerpolittk ein'Ende Zemacht worden. ie abl l2:1:

rbeitslcsen in Deutschland ist zurzeit Z'Milliotzen. Wir ommen aus dieser Misere. eri bemiis, wenn die Arbeiberschaft die Pro- dukiion selbst in die and nimmt. , Um 51/2 Uhr erfolgt Verta un? auf Dienstag, 11 Uhr.

(Dritte Lesung der Verfassung, ort eßung der Etatberatung.)

„__-._.- .

Gesundheitswäen, Tierkrankbeiten und Abspermngs- maßregeln.

Dem ReiÖSgesundbeitSamt ist das Erlöschen der Maul- und Klauenseuche vom SchlachtMeb-boi in Leipzig am 26. No- bember 1920 gemeldet worden.

Gesundheitsfiaud uudGangderVoTkskrankbeiten.

N den eröffenilichun en des Reicbégesundbeitsamts“ ( “ck X!- 47 vom 248 November 1920.)

Fleckfieber.

Deatséhes Reich. In der Woche vom 14. bis 20. No- vember wurden 5 Erkrankungen festgestellt, und zWar m Pr o fiken (ÉKcFis T_éyéKkeg-BU- Allenstein) 4 und in P (: rchim (Mexkienburg:

wertn . *

Nachträglick; wurden" noch miigeiciü für die Woche porn 24. bis 30. Oktober 2 CrkranYungen im Barackenlagze A r y s (Kreis Johannis- bur , Reg.-Bez. Allenfi'n) ; Vom 7. bis 1 . Nobember 1 Erkrankung in önigsbergi. “. o

Gen-ickfl'arre.

Preußen. In der Woche vom 7. bis 13. November wurden 12 Erkrankmrgeu gemeldet in fblßsnden N e g i e r u n g s b e z i r, k e n Lund Kreisen]: A a ch e n 1 [Aachén Stadt], D ii f s e l d :) rf 1 [Ham- orn], K b s l i n 1 [Stow Stadt], M a g d e [) ur q 7 [Wanzleben], M ind en1[Büren], S tr a l s u n4d1 [Grimmen]. , Schweiz Vom 31. Oktober bis 8. November 1 Erkrankung im Kanton Z rieb.

Spinale Kinderlähmung.

S ck) w e i 3. Vom 31. Oktober bis 6. November 7 Erkrankungey, und zwar in den Kantonen Zürich 2 - davon in der Stadt Zürich1-,Bern 2 »- dav-yn in der Stadt Bern 1 -, Si.

allen, Waadt und Neuenburg je 1.

Nuhr.

Preußen. In der Woche vom 7. bis 13. Nodember wurden ZZ Erkrankungen (und 11 Todesfälle) angezeigt in folgenden Re- ßierungsbezirken [undKrciien]: Allenstein 1 (1 [Ortels- 11172], Arnsberg 6 (5) [Dortmund Stadt - (2), ortmund Lan 1 (2), Hörde _Siadt - (1), Hörds Land 4, Iserlohn Land1], Breslau 1 [Militscb], Cas s 61 Z (22 [Homberg, Melsun en je 1 (1), Wolfhagen 1], Düsseldorf 4 _1) [Barmen ] (1), C1 211 Stadt 2, I.)?ülheim a. d. R. 1]„ Frankfurt 2 [Landsber

, a. W. " _Stadt, Soldin sje 1], Köln 2 [Köln Stadt], Mind en ? [Halle

!“ W.], Mün er 4 [Recklinghausen Stadt, Rrckiingbauien Land 16 2], „Stade 1 [Zeyen], Stettin 4 (2) [Stettin], Trier1 [Merzig],_ W 125 b ad e'n 3 [Frankfurt a. M. 2, Wiesbaden Land 1]; n achtrag lick) für dre Woche vom 31. Oktober bis 6. Nowember: Oppein 10 Beuthen Land 2, Hindenburg 1, KariowiZ Stadt 3, Kaitowi Land 2, Groß Sirehiiß, Tarnowriz je 1], Sébncide- m u hl [Deutsch Krone].

Verschiedene Krankheiten in der Woche vom 7. bis 13, November 1920.

_ Pocken:Glasgow1TodesfaUZVarizeilen:NürnbergU, Wien 17 Erkrankungen; Tollivut: Reg.:Brz. Düffrldorf 1Er- qunkung; Bißverleßungen durch tollwutVeräcbtige Tiere; Reg.-Vez. Köslin 1; Influenza: Bsrlin 6, Bresiau 4,

alle a. S._ 2, Regensburg, Birmingham je 1, Edinburg, _lasgow, Liverpool je 2, London 5 Todesfälle; Reg.:Be- ztrkr Koblsnz Vorwochc) 1, Diiffeldorf 4, in Nürnberg 22, Hessen Budapet je 2, Kopenbagen 44, Prag mid Vororte, Stockbolm Je 1 Erkrankrngsn; Gsnicksiarre*): 2 niederlän- dische Orte: (24. bis 30. Okiober) is 1, Prag und Vororrr 2 Er- krankungen; Ruhr; Budapest 7, Prag und Vororte 2, Wien 8 Todesfälle, Budaprst 83, Prag und Vororte14, Wirn 21 Er- krankungen“, I)iqlaria: Prag und Vororte 1 Todrsfaih Neg. = Bez. _ Aurich 2, Prag urid Vordrre 1 Erkran- krmgen; Kraße: Koprnbagrn 197 Erkrankungen. Mebr als ern Zehntel aller Gestorbxnen ist an Divbtberie und Kriipy gestorbcn in Elbing, Hamm _- Erkrankungsn wurden an- gezeigt 111 Berlin 201, Breslau Z:), Hamburg 57, AmstkrkälU 38, Koprnbagen 109, Stockholm 25, Wien 31. Fcrnsr wurdrn Er- krankungen ermrtielt an Scharlach in Berlin 115, Hamburg 46, Amsterdam 20, Budapest 53, Krdxnbagrn 110, Rottgkkxm (2.1; [W 30. Oktober) 29, Wien 83: an_ Viasern und Rbtr 1 n in“ Nürn- be 87, Hamburg 24, Budaprji 38; an Typ 1) ns 111 Tiirckienbum- S werin 28, Budapest 27, Wirn 21.

*) Der in der Woche vom 17, bis 23. Oktober «115 BraunsÖweig gemeldete Todesfall hat sich nicht als Grnickitarre erwiesen. "

Verkehrswesen. Die PresseLeile der badischen Regigmrtig teilt mit:

. Unter der itung dcs Oirickysrrrkebrsmininrrs Groericr fand grsrcrn m dcr,Genera[direktion KariSrubc die Erste Lillqemrine Txechnrschc Taaung dcr Rcickyscisunbabnrrs mir den Jubrern des mas ixicntecbniscbcn Dienst» drr Zwrigstriisn dcr „enrraldirektion und der Eiscnbabndirrktionrn dsr Rrirbs- eisenbabnexi statt, um iiber die aiigrmsinsn Niobrxinicxi :ür die Entwrrklung dcr maschincntcciytiisÖcn Frage 311 brrzrcii und die, Maßnalniisn für _die Hebung der Leisrungsiäbigksir iind Wrrtscbastlicbkcit des Maichincndicnsws festzulegen. Jm bsiondrren wurden die Personalberbältnisse, dic ?!:rsnüsung der Lokomrriren sowre der YZaterialvrrbrauck) im Zudeienst cincr crngebcndcn Präkimg unterzogen. Auf dem Gebiet des Wcrkstätrsnwrscns frank die Trixi!)- fübrung der Yrbeiten und die trcbniscbc Aufsikbt zur BCWWU' Es herrscht Einmütigkeit darüber, daß dir seit dem Frribxa r in_ aufsteigender Lime si bewegenden Lcismn rn drr Wsrk- tatten noi?O einer erhob icheren Stcigcrimg cdsrricn. Fir: ufe der ebatte wurde_ möglichst einfackyc Konstrukrion dsr Lokomotiven und die Bswitigimg dcr vision Typen drin-aend gefordert._ ;_Die Materialversorgung der Werkstätten, iiber die "oon der Arbeiter] ft mancherlei K1a„en laut geworden wareri. sowie *die erwendun cr Altsioffe und euerungsrückständr wurdcn icbbair erortert. er Re“ sweikebrsminisirr machte nrnb Mitxciwng roi: sxmer Absicht, der Me ierung und dem Parlamcmt dic Scha77ung einer Stelle eines tecbniscben Staatssekretärs bei den Eissnixrdw abtetlungen des Reichsverkehrsministcriums für den Haushalt 1921 vorzuschlagen.

Der Weli-p o_stkon re bat den von der Kommisfion für den Postpaketdtenjt bes lo1enen Tarif mii geringfügigen erungen angenommen.

Aeronautisches Observatorium. Lindenberg, Kr. Breskom 29. November 1920. - Drachenaufstirg von 6 a bis N o. = )x 1 :x 11“ ' LL-i * Seehöhe Luftdruck Tcmpcrirmr (70 e 1 M M

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