_ “hingegen immer mehr" 311.“
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"neuen Kriegsvorfällen bei Varna. Die Türken sollxn die dortigen Russischen 'Pofitionen angegriffen haben, habe; qber der neue Groß-Vezier ?ctödtet worden seyn u. s. w. Alles dieses “bedarf indessen se)r der Bestätigung.“ .
*AusBucharest vom 9. Dec. wird (ebenfalls in der Aslgem. Zeit.) gemeldet: „Die aus Btzlgarixn über [die Donau zurückgekehrten Truppen haben nurx msgejnmmt'Wm- _terquartiere bezogen. Die Seuche hat seat mehrxren Tagen weniger Opfer gekostet; die Theurung der Lebensmutel nemme
Na ri ten aus Griechenland.
Die Gréechicdhche Biene enthält folgende Nachrichten aus Aegina vom 21. Oct.: „Gestern wax der Jahrestag der für Griechenland auf itymer unvergeßlxchxn Schlacht von Navarin. ran könnte jagen, das Schtxkjal Gruchenland; „sey noch an die jährliche Wiederkehr diejes Tages geknüprc Denn die letzten Privat;Correjpondenzen aus Meffenien melden , daß _die Französtschen Truppen sich gestern ein- schiffen sollten, um Uach Attika zu gehen. »- Da *die Fort- schritte der Civilisation Griechenl_ands unzertxenulxch find von seiner politischen Existenz und [einer Freihexc, so möchte, es nicht unpassend seyn, zu bemerken, daß gestern auch in Aegzna Der Grundstein einer Kérche,_die den Namen des Erlöjers "führen wird, gelegtist. Die]: Kirche wird im Znnxrn der roßen Anstalt für Unterhalt und-Erziehung dec Wai1en des Yaterlands erbaut werden. Der erste Stein wurde von dem -Bischos bon Aegina, Hydra Und Poros, Gerasmus, gelegt, der'ihn mit mehreren anderen Prälat'en 'eénsegnete. Der außerordentliche Regierungs-Comméffair des Departe- m'ents , der-General Kolokotr-onj, 'der provisorische Gouver- xreur von “Aegina, die Demogerotitm von Regina und Zpsara, viele andere Beamteund eine große Menge Volks wohnten der“ Feierlichkeit bei. Zede'a'mann war von Erkennt- -li'chkeic gegen die Wohlchäter “durchdrungen, welche durch ihre Spenden zur Errichtung dieser Aystalten beigetragen haben,
*deren Bestimmung es ist, der Unwissenheit und dem wora- ,
lischen Verderben die Kinder-Derer zu entreißen, welche “Märtyrer Für die WiedergeburtGriechenlands geworden smd.“
Vereinigte" Staaten von Nord-Amerika.
Phöladelphéa , 1. Decbr. Der Partheéenkampf ,um die bevorstehende Präfidentenwahl ist jelzrvorüber , und General Jackson hat den Szieg davon getragen. »Er war ursprünglich Advocac in Tennessee, dann zu ver- «schiedenen Zeiten Senator im Congreß,' und bekleidete Wäh- rend dem , wie solches hier in der-Regel geschiehet,-me[)rere Officiergrade_ in der Miliz, wo er Gelegenheit hatte, stk!) in den kleinen Gefechten mit den Indianern auszuzeichnen. Er war eine Zeitlang selbst Richter, und verließeinsk an:.Ge- richtstage seinen Richterstuhl, um einen ganz verzweifelten Verbrecher miteigner Yandzu arretiren, an den sich niemand anders wagen wollte. QM Jahre 1813 ernannte ihn Präsident Madisson plöhlich zumGeneral in der Armee und übertrug ihm das Commando im Süden mit der Vertheidigung von Rcw-Orlcans. Hier erfocht er den entscheidenden Sieg am 8. Januar 1815. -- Jm Zahre1820 zeichnete er fich in den kleinen Gefechten mit den Siminolen Indianern in Alabama aus, und nahm den Spaniern Pensecola und Mobild. Er wurde zwar die,- serhalb vor den Congreß unter Anklage gestellt, vom damali- gen Staacs-Secretair Herrn Adams aber erfolgreich verchei- digt. Herr Jackson wurde damals von Neuem Senator,
zog fich aber im Jahre 1824, wo er für die Präsidentur dic *
Mehrheit im Volke bereits hatte, _und nur im Congresse sei- 11em Nebegbuhlcr unterlag , auch aus dem Senate zurück, und lebte 1eitdem in der größten Zurückgezogenheit auf seiner Plantage bei Nashville in Kentucki.
M e x i k o.
Nord -Amerikanische Zeitungen bestätigen die (ge.- ftern aus Londoner Blättern mitgetheilten) Nachrichten von der Uebergabe des Forts Perote an die Regierungs-Trußpcn. Berens. zwei Tage vor diesem Ereignisse (am 27. Oct.) hatte eme Abtheilung der Lefztern auch Tehuacau beselzt; Sgnm Ana war quf der Flucht 11ach--Oojaca begriffen. Dae neuesten Nachrtchten aus Veracruz (heißt es in obge-
gedachtcn Blätter»), ergeben, daß die Empörung T Ana's unterdrüchc ist; die allgemeine Stintmung hat sehr lebhaft gegen_dieselbo_aus esprochen , und kcén Z dumm von Rang hat daran ,in“ genommen, außer Statthalter“ von Mexico , Zavdla, welcher sie!) verborgen als die Befehle zu K'einer Verhaftung gogebén wurden, den Kämpfen zwischen den Rebellen und densevtrf dcn RegierungssTruppm ist nur wenig Blut gefiossen. . Dcr Londoner Herald giebt als Auszug aus einem '
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“Allg e*m*e sac“
, ' "re n ß-iYsche S t a a t s .;3 e i“t«u n g.
aus Mexiko FolgendeS; „Obgleich die fojgenreickxn Sc gen, welche in den letzten zwei Jahren in diesem Lande getrcxen find, oder sein gegenwärtiger politischer Zuskan. Fortjchrétt; de_r BergwerI-Speculationen aufl)alcen,“so 1préchc diejes doch gerade denAbfichten derEigenchümer ma Minen. Diese Leute „(da ihre Minen jetzt vom Unterg gerettet_smd und _einträgléch zu werden beginnen) be fich ,aUs jede Weite, dem Fortgange der Arbeiten Hinde in den Weg zu legen, indem fie glauben, daß die neu .; kotnmznen in Folge dieses *oder jenes Umstandes sch gez gen sehen werden, ihr Unternehmen aufzugeben und Land zu “verlassen. Die eingebornen Bergwerks-Bem welche die erfolgreichen Bemühungen" der Bergleure. Agenten aus England mic Eifersucht betrachten, nn nen_en Einrichtungen und Ersparnisse, welche in Fvlg Erjchöpsung des Kapitals der Gesellschaft nothwendig g den sind, mißbilligen, nähren die alten Vorurtheile der beitsleute gegen Fremde und reizen “fie an, auf Eng Rechxnung nur für se r hohen Lohn zu arbeiten. [Die *- lent_e verachten natür-ich diesen guten Rath nicht, b'eso da-die Engländer in diesen Districten für sehr reich und schwenderijch gehalten werden.“
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Azm-tltche Nachrtchten.
“ Kronik des Tages.
* Bekanntmachung
en der von Sr. Majestät dem Könige Allergnädégsc am eordneten Anstellung von General-Superéntendenten.
* In Erwartung-Fegensreichen Erfolgs haben Seine M*a- ät der König aus huldvoller Fürsorge „für das Wohl der n'gelfschen Kirche und um ihren innigeren uud_ festeren ammenhang 'zu befördern, „unter dem 7. Februar 1828, Anstellun von Genex'al-Superintendenten, wie fie beveits einigen roviwen bestehen, für alle Gebiets-Theile der imrchie anzubeßehlen und mittelst Allerhöchster „Bestim- g vom “29. August 1828 die für die amtliche Stellung
behältléch,*ihrer Abänderung na Zeit und Erfahrung, ergnädigst zu genehmigen geruhot. Die einzelnen Ernen- rgen werden demnächst in den öffentlichen Blättern be- nt gemacht “werden. «. * „ _ Berlin, den 28. December 1828. - aiuéskerium der Geistléchemx Unterrichts; und detcmal- . . - „. Angelegenheittn. „
(gez.) 'von Altenstein.
Königlich! Schauspiele.
Freitag, 2. Jan. „* Im Schayspielhause: Das .Kät von Heilbronn, großes Rittex-Schauspiel in 5 Abtheilug nebst einem Vorspiele in 1 Aufzug, genannt: Das het“- Gericht, von H. v. Kleist, für" die Bühne bearbeitet Holbein. .
““";“ Potsdam: Die Brüder Philibert, Lustspiel Abtheilungen, nach dem Französisäxen, von C. Blum. ', auf: Das Zauberwäldchen, mythologisch-komisches Diver [nent in 1 Aufzug, vom König!. Ballemzeisrer Titus.
Sonnabend, 3. Jan. Im Schau1pielhause: Al-Z Dürer in Venedig, metrisches Schauspiel in 1 Akt, vo v. Schenk. Hierauf: Alle ro aus einem Concerte fü Flöte, compom'rt von Ver iguier, vorgetragen von F, Herrmann Schmidt, Säm'tler des Königl. Kammerm Herrn Gabrielsky. „Dann: Variationen für die Flöte,. poné1:_t von Droucc, vorgetragen von Hr. H. Schmidt. , Christinen's Liebe und Entsagung , Drama in :? Abthe geWÖLach dem Französischen: 14:1 Ruine? (10 ZUM 2115, Th. ell.
Angekommen; Der Gekeral-Major' Beier, Inspec- r der- New», von „Havelberg. '
Z é i'rxü ugs Nach ri'ch-t e n, _ * *Au31and '
„Nachricht*en vom KYrieg-s-Schauplahe. *Die-St. Petersburgésck)e Zeitung enthälk folgende chrichten' von“ den activén Truppen des abgesondertcn Kan- tschen „Corps: '
Desk "[Graf Paßkewicsch-Erévanski_ hat nachßehenden Be- . 1 erw ten: * .
Die Atjgriffc der.Tt't'rken auf unser Detaschement im “schaliß von Bajazed dauern nocl) fort. „ ; Emin Pascha von O)?uschk, Anführers der Truppen, dte en mißlungenen Unfall" auf das Dcraschcmcnc des General- eajors, Fürßcn Tschawtschawadse, gemacht hatten , langte 1 bedentcnder Heereshanfen mit einigen“ Kanonen aus Er,- um an. Der Fürst, der hievon zeitig Kunde bekam und für unvorsichtig hielt, in seiner dermalégen Stellung einen neu Angriff'des an Kräften so Überlegencn Feindes abzu- rten, verließ am 28. Oct. (0. Nov.) das Dorf Patnos, : sich zwischen Topkach-Kale und Diadin zu lagern. Beim smarsche aus Patmos nahm der Fürst Tschawtschawadse ] Armenische Familien der dortigen Einwohner mit, weil dringend um die Erlaubnéß baten, sich unsern Kriegern [chiießen zu dürfen. Sobald der Feind diese Bewegung M's Decasck)e1nettts vernommen hatte, beseßte und ver- unte er das Dorf Patmos, und mit Tages-Anbrucl) atta- e die Reiterei der Kurden, über 1000 Mann stark", unsern
K'önigsstä'dtsches Theater. Freitag, 2. Jan. Zum Erstenmale wiederholt: Auge der Liebe. Lustspiel in 5 Akten und einem Bors von Karl meermann. Neu von dem Verfässcr znr ; stellung eingerichtet. 'Die zur Handlung gehörige INM von C. Blum.
suswärtige Zörsen.
Ümzteräam, 27. ])cc. . ()?-sten“. _ZF Uetalliq. LIZ, [0058 20 103 [**]. 192. [' ()]-[is. 376. Umz- Qngl. 4a]. ZZZ.
[)urZZ, 24. ])60. „ _ Z'yroccmZZc ['n-nw 73 ['*1'. 90 Cent. Zyracoultgc 105 ['"1'. ck
Wien, 27. Dec.
5p€t. ILetal]. 953. [Zank-zcticn l099Z.
Mmh, jedoch erfolglos, und wurde vielmehr in die Flucht
Neneste Börsen-Nachrichten.
Ocsccrr ;")Z' Zlclalliq. 9.545.
, „Frankfurt a. M., 20. Dec. ttalObltgar. 1215 Alles Geld.
...*-„._.
Gedruckt bci A. W. Hayn.
rießen, Bald darauf kamen derselben noch 2000 Deli- ascheu“zu Hülfe und die Angriffe erneuerten fich, wurden er von dem Nachtrab, der aus 2 Compagnieen des 4171er: Zä- k-Regimentes jmd zwei Compagnéecn dcs ananterie-chi- entes Koslow mit 4 Kanonen dcr 20stcn Artillerie-Brigade - „ WW- gmfckjl'kjckß abgeschchn. FUlnterdcssen mußte das éle- . » - ; xmenc a ei jeder «"erft Jar machen, um an der r-
Rcdactem «sohn, Mttrcdactcur Cot [erte und der Bagagc auszubeffern, wo bei dem abscheuli- en Wege, die der strömende Regen noch mehr verdorben
Bank-Actien 1318. Loose zu 100 Fl. 1572.
„Wirksamkeit derselben in Antr * gebrachten Grundsäße,»
"Berlin, Sonnabend den Z“" Januar
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Zur Verstärkung *
* Türken im
]1829k
hatte, beständig etwas ent wei brach. Bei dem Dorfe Si- leiman-Kumbes, 19 Wer von Patnos, . machte der Feind, der bis auf 4000 Many herangewachsen war, einen eftigm Anfall; doch auch diejer _Verjuch wurde durch „die rriere- Garde und zwei Compagnieen des J11fanterie-Regémentes Sewastopol, die sxe unterstützten, glücklich zurückgeschlagen. Hiernach seßtc un1er Detaschemenk, ohne weiter vom Feinde beunruhigt zu werden, seinen Weg foxt und langte am 31. Oct.
* (12. Nov?" in dem“Dorfe Karaklis an*, das, an der Heer-
straße zwi en Diadiu und ToprachxKa1e liegt. In dem , Gefechte am 29sten verlor derFeéntx 0200 Mann, und wir zä?lten 19 theils geeödtete, theils verwundete Soldaten. Die zu esx-t gemeldete Bewegung des General-Majpxs Bergmann tvug auch „hier um Gelingen der Operationäs'éunseres Ba- jazedschm D'etasLchements viel bei da der Feind dadurch ge- zwungen ,war,“ den größten Theil, seiner Tru pen dem Karg- schm Detaschemenc entgeg'enzuskellen, : * a o nicht seine ge-
"sammt: Kraft gegen den F'üéßm T chawtschamdse anwen-
den konnte."
Auf. dieß Weise werden durch e_énen vorstchtégen Ver- theidigungs-Krécg während der“ Winterzeit die Anfälle der aschalék von Bajazed abgewehrt, gan in der Nähe'von Qrzerum, dem Mittelpunkte aller Hany äfte der Afiatéschen Türkei. .Die übrigen Plätze hier, die sich den Russtschen Waffen unterworfen haben, werden , t'n ungestör- ker'Ruhe, „von den ihnen vorges tert, Odem verwaltet die durcthünktliche Befolgung-WY!" “theilten Vorslchrifx un dahin gekangt smd, daß das * olk , das ein unbegränz- res Vertrauen für" die Rusßsckx“ Re icrun ze t, bis» die- sem. Augenblick in vollkommenxm chor am harrt. Um
' allen Versuchen des Feindeszuvorzukommen, sei:.hman ihm
überall eine rastlose Wachsamkeit "und alxe nur möglichen Vorfichts - Maaßregeln entgegen. Uebrs ens .nimmt die Scret1ge“des Winters stufenweise zu, Wonders auf den Höhen der Paschalik's von Kurs und Acha zich, und wird, allem Anscheinenacl) , uns gegen wichtige Unternehmungen von Seilen der Türken für lange Zeit sucher stellen.
- ' “ R u ß [* a n d.
St. Petersburg, 23. Dec. Am 18cm 9. M. nach dem Gottesdienste hatten folgende déplomatésche§ersonen die Ehre, Ihren Majestäten dem Kaiser und der aéserin vor- gestellt zu werden; der Niederländische außerordentliche Ge- sandte und bevollmächtigte Minister, Baron von Heckeeren, we1cher von seine": Reise nach'den Niederlanden hierher zu,- rückgckchrc ist; Herr O'Sullivan de Gruß, Secretair bei dieser chation; der Königl. Preußische Geschäftsträger, Herr von Küster, wclcher diesen Hof verläßt; der Königl. Preußische Kammerherr und Lieutenant, Graf von Galen, welcher bis zur Ankunft des Gesandten die Functionen eines Geschäftsträgers am hiesigen Hofe bekleiden wird; der Spa- nische Legations-Secretair, Herr von Zadar, und Herr von Campuzano, welcher bei dcrt-clben Legatéon attachirt ist; der zweite Königl. Franzöfische Legations-Secretair, Herr von Lagréné; Herr Watts , chatéons-Secretaér der Nord-Ame- rikanischen Freistaaten; und' der „Baron von Maffenback), Königl. Würtembergéscher Garde-Officier. -- Der Graf von Fikz-Zames, Officier in Französischen Diensten und bei der Gesandtschaft attachirt, hatte die Ehre, Ihrer Maj. der Kai,- serin vorgestellt zu werden.
Se. Maj. der Kaiser haben mittelst Tagesbesehls vom 18ten d. M. 9 Gcneral-Majors zu General-Licutenants und 1,7 Obersten zn General-Majors zu befördern geruhet.
Folgendes ist das Rescripc, mittelst dessen Se. Maj. der Kaiser dem Wirklichen Geheimenrath Fürsten Galikzén (wie bereits gemeldet worden) den St. Andreas-Orden „zu ver- leihen Kernhet haben:
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F rsk Alexander Nikolajewitsch! Seit den ersten Tagen
. keiner Regierung habe Ick Sie fast unausgeselzt in schwie-