aritmers wo fich wie ein D nuerschla dYe Nachrichc ver;- 'bIreicece: “Der Herzog von _vai o _isk .“?)ylrzxi-„Minjster“ ge- worden! Wer von uns- fühlte [| nichcxbxs ms Jnnerske er- schüttert? Der Herzog" sagt „H|: „tch flößte aller Welt Schrecken ein, und jeder schnurrt seen Bt'ßndel; man sprach von nichts als von Verbannuygeu, C'mkerkerungen und noch Aergerem. Die Verkündtgung der “„Pest.hätte nicht mehr Entsetzen verbreiten können, als meme. CYne'n- tmng.“ Sehrwahr! Wie viele Menschen mögen a:;„dzesem Tagsnfcht nur ihr“ „Bündel geschnürt, sondern „Zar e-hYTe-w stame'nt gemacht haben. Als dcs e_rzogs vqrtre [nher Gebceter ihm seine Erhebung ankündigte, . ):elc er _eme rt hrfende Anxede an ihn; wie ich fie las, war m-r, als4-hört_e,ich emxtxzwetten Titus, der die? ihm uncergebenen Völker fernem Munster em- pßehlc. In der That hätte dieser, wenn er üherhapr einen Po- lizei-M'inéster gehabt, nicht väterlicher zu ahm reden könnezr: „„Ihr Wahlspruch„ sey Gerechtigkett _und G_üxo; man hält Sie fÜr hart und böse; seyen Ste lexztxelt mac Yver- mann, mißhandeln Sie Niem,a11d„et1.'“. Diese fchönen_ *orte rührcen den Herzog tief, und gaben ehm emrgermaxen den
Tuch zurück, den er Anfangs vqexrloren hatte, . wett er ge- glaubt, daß seineSchultern eine 19 große L_arx x_nchc würden tragen können; er gesteht selbst, daß "er allm hitg Vertragen ?_n fich gewonüetx:5 und'TZaßjch ohsycehlxßrt YFrbbeéist ÉxbeseynzAfx
- ute os er mte U er * , .
ich eine g | ) führt Herr von chelinges
-- ' * “tleic BMM]? dteser B***schm'ß ) von Chevreuse und
die Ent ernun der Frauen von Staöl", „ ,. . Recamiefr at:,gobgleick) nicht der €?*erzog , sonern _sem stehe): Herr sie veranlaßt haben- soll". .an macht nch mzwischen zum Mitschuldigen eines solchen Vergehens. wenn man fich so große-Mühe giebt, daffe_lbe zu rechtferttgen. Was dte erske von jenen Damen betrtfft, votx welcher der Herzog sehr verbindlich sagt, daß er: sch sgern _eme Freunditx aux; ,iyr ge- macht hätte,- so begnügt der elbe fich mchc“ damn, chr anzu- befehlen, Frankreich in 24 Stunden -zu vxrßaffen, sondern fügt auch noch einen Brj-ef hinzy, worin er xhr mic bitterer Ironie sagt": „es hat mir geschwnen, Madame, als ob dte Luft in Frankreich Ihnen mcht zusage.“ „Herr von Seve- _linges bemerkt, der, Herzog scheme ,;hm em Mann von, zu guc'er Lebensart, “als daß man" ihm emen so_u11gala0te11thef zumachen könne. Mittlerweile hat Frau vonxSxaél sich- Sz“ gen deanerzo von Rovigo schmähltch _qerächt, zydem fie ]e- nen seltsamen rief in der Vorredezuxhrer Schrqt: „Zehn Jahreder Verbannung,“ hat ahdrucken§assen;„-7 “Zu _der damaligen Zeit war die Gewalt xmes Postzet-YUtnsters unbe ränzt; fie- umfaßte sogar die Ltceratur. Starb__etwa «ein Ylkademiker, gleich war der Herzog von Rovtgo daxauf bedacht, ihm einen Nachfolger zu geben; und auf dee Gesalxr hin, Herrn“ von Chäceaubréand dxe Stell; zu verleihen , dre er in dcr Franzdfischen Akademce/bekletdet, verfichert der Herzog, er verdanke fie blos; sejt1em_Schuße. Von allen . christstellern ist Herr Esmenard der]_emgje,_det„1 er am mei- sten begünstigt hat, und warum? „wett dxe1er thm am txeu- sten gedient.“ Ein schönes Lob für das. At10et1ket: exncß Schriftgelehrten, wenn es aus dem Mund? emes Polt e:- Ministers kömmt! Da es deM'Herzoge so lxtchc war,. „ka- demiker zu machen, so wükdms ohne Zwetfel nur hex thm
e anden haben, fich selbst eine „oder gar zwei SteUen m 0er lexwemie zu verschaffen; aber einmal geftehy er, daß _seme Schreibarc eben nicht akademisch sey, ur1dzwettet1s xnuß man bekennen, _daß auch seine Ausbxldung eben nicht dZe grttmd; 'llcl)|e ist, wie solches hinlängltch aus mehreren , m semen Memoiren enthaltenen, historischen Jrrthümertz hervoxgeht. Man beklagt ßcl) allgemein über diese Mxmotren; uberall hört man, fie seyen sehr lang und _langtye'tltg/ _und es große Geduld dazu, ste zu lesen. Dies sst fretltch chr Haupt ehler ; man lese src aber nur in dem kritischen Auszuge des
"Zimmer, oder: Das p _gntaftésche Lustspiel.
„41:10. 17.11.13-" um] (Zelzxizourgxe _ ,
ehöre*
Geheimniß entdeckt, ihn unter
: er „ t nkmlé, däs * ten [39 * ck ist ein wahres Kunststück, Worü
tend zu machen, und dies
„:stck) del' Her“ og. vou Rovigo viellékchrniéhcweniger dern wird“," gs ]:»er “ .
7
Ksnégtiche Schauspiele. _ * Mittwoch, '7. Jun. .Jm Schaaf iel .nu-se, zum Er
“male:-'Da*s Räthsel, Lustspiel in 5 A "che wngen, von J;
Maud. * . Donyerstag, 8. Jan; Im Schgyspxelhausu _Die-un chen Brüder, Lustspiel in 3 Abthetil.,„von F.„L. Sew Hierauf:“Der Kammerdiener, Lustsptel m 1 Aufzug.
Königsstädtsches Theatexr.
Mittwoch,*7. Jan. Verborgene Liebe. Hierauf : sci es Divertissemenr. -- „ . „ s' ) Donnerstag, 8. Jan. Der Dtchcer im Foersanßm
terau : Waise aus* Rußland. ' uin Beschluß: Dex hundertj Greis, ,oder: Die FamilieRüftig. -
"Zerl'in-ér Zörso. Doof)“. Jan. 1829.
* “ ]ZM'UÉZE/Ü LEXX“. , 80-80bu]ck-80|1. 4 91-3- 091"; l'awkogl. 4a]. 1 _*103»7«3 *;102Zx, & _ : ['r-kuk]. 3111. 22' 102k 10219; _ _ . 30.0b.iucl.]-ilt.k1 "**-"_ 99“ '
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Üusxxätti'se' Börse 11. ]„ouäoo, 27. ])00. 00115015 aus Zeit 87V
Berichtigung. Im gestrigen Blatte- der Staaxs-Zetcung lese m. zweiten Artikel der Vermischcen Nachrcchcen statt „Barg
| noch mehr, Herr von Sevelinges hat fxür den hes dcr
errn von Sevelinges, und se werden Niemand lanchxbeilen. Kaiserlichen Polizei gethan, was wir alle r unmöglich hiel-
Gedruckt bei A. W. Hayn.
überall „Bachumi“ (Varun)-
. Redaekeur JohÉn, intredaoteur- Co
*“ _ :“ SBWL dn“
A*lllgemeixneé
r e u ßischc St a a t s- Z citu n g“.
8.
Améli'cbe, Naichrichten.“„*
Kronik des*Tage's,J
Angekommen: Seine Excelleuz der WirklichexGex
e Nach und Ober- Präfident der Provinz Schießen, “von. Merck'el, von Breslau .
-Zexcungs-Nachrtchcen.
“F.r.ank'reich. .. ' Paris„31. _De'c. Vorgestern beehrten der König., der «in _und'die Dagphine 'die AbeuoxGe'sellschaft bei “der gin-von Berry“'n1?t,*_ . er, Gegenwart. *, z „ Das Journal des ébats enthält“ „einen langen, ; géiskreiche. Darstellung ausgezeichtxetenklrtikel über die ammern, gjus dem/ wirFolgendes ent- “ Sißunxvon 1829'wérd its altsvoa seyn.
_, : „D rankr'eich wird.
ge. Fragen werden erdxftert werden, und
läcklich fühlen, .wen'n'es seinen Deputilten gelingt, éi';
Lücken unsxxx'j' constitutionnc'llen Geselz'gebu'ng auszufül- _ s wird'geWrny-und gut gesprochen werden; _,man. sägen bÜegleitet1;_d'enn am" Ende ist es doch die Redner“- “e, auf welcher die Gesetze .déscutirt und gemacht werden. andelc slch nur “um das Mehr oder Weniger, Wer ein solcher Barbar, daß er die Beredsamkeit als eine a'senmg“chereé verbannen möchte? Plato wollte in seiner ublik" dem Dichter einen Lorbeeckranz geben, und ihn höfiick) zum Thore hinauéweisen. .Zum.Glück„war eine Träumerei,“welche in. Athen nicht in Erfüllmig Auch wir werden weise seyn. Niemals wird Frank- 'di-esés schöne Vaterlandder Wissenschafcxn, die „Bered- it in die' Schulen zurückweisen; es hat derselben eine yal-Trébune errichtet. So besteigt denn dieselbe, Dc- ?!Lassec uns Eure geliebtenSrimmen vernehmen; ent- ,die Tiefe hilosophische'r Gedanken, “den' Reiz eines en und dock; schwungvollen “Vortrags, die Feinheit ei- urchdréngenden, stets gefaßten Geistes. Der Redner unter dem Einfluss der Umstände. ,hilipp be- die Féeéhciten Griechenlands, und emoskhenes t die Rednerbühne; Catilina “leitet eine Verschwö- ein, und Cicero, erwartet ihn im Senat; eine alte rchie zerfällt in Trümmern, und Mirabeau benulzc fie 1em Ruhme.“ *- Im Verfolg des Aufsakzes werden die Geseße Über die Finanzen und das Communal- als die wichtigsten der Nächsten Sitzung genannt. terStaatshaushalt und Ersparnisse seye'n ein dringendes fnéß für die Steuerpflichtigen, DW Communal-Ge- „e bereits in' den Salons Fu heftigen Debatten Anlaß; er Behauptung einiger -solXe „eine freisinnége Städte- Ug gerades Weges zu den Clubs und Schaffoten von Ückführen, man müsse,:neinten diese, der Demokratie eine bare Aristokratie als Gegengewich geben, um den M retten. - Das Journal des Débats zählt dann rrchtémer auf, die in einer-solchen Behauptung lägen. kracie und Demokratie s?yeu veraltete Worte, die in Utégen gesellschaftlichcn Ordnung keinen Sim1_mehr Die Zeit der verwegenenkHerzöge von Guije uud t1n_e, der Groß-Scneschalle mic goldenen Kleidern und 1 key versckmvundcn, und zwar durch die Kraft und rene der Bürger-Klasse für den Thron. Um so mehr " freisinniges Comnnmal-Sjeselz, das besonders die Ver- sse und Interessen der Bürgerschaft betreffe, zu wün-
Berxin, Donnersag denU8kxn Januar
Zglaubt uns durch diese Benennung
“' “ese-lxe ayd MÜ. 'kreffléshe Geselze gében'.u_nd sé] niit;
fleißigen und reichen Bevölkerun un erer Städte w-iedzr eemgespolétischex Leben.. innerZalb ih?“ ATM:- ern zu geben. Man verleihe den Städten yon, Bordeaux, Rouen, Toujouse,.,das Rechr_, ihre städtischen «Beamten selbst -zu wählen, und _e:,ene Verxammlungen' zu halten;' fie wer- den*YYM'Z, antiGd ;mz unthedeutung gewinnen.“ e- uo enne“ atte' ch unlän erla , Constitutionnel das Journal der fiGewürzkngmeruhéß, den
_ . , _ “u nen- nen. Hierauf erweedxrt dtejes Blatt: „Die“ Quocidéennx
„_ einentödtl en S*“i * zuzufügen, asleitz sie“erénnert uns dadurch nur “xn déechchmxs gen Ausfälle, dee slkh. vor _einiger Zeit eines der Häupter dee apoßolischen Parthet gegen die wahlfähi en Kuät'ner und Weenhändler zuSchulden. kommen ließ. edermann lachte „über. der leichen „Dummheiten und es war weicer_keine Rede“ davon. eruotcdéenne gebührcse es, eine solche Abgeschmackt- heit zu, wiederhylen. Yllw was wir darauf erwiedern kön- nen, ck|,„daß dee Gewurzkrämer und sonstigen Kaufleute u “vernünfttg sind, um fich von der„ Quotidienne hinters L : führxn zu lassen., Gerade „diese stolze und lächerliche“ Bera' - tung“ der Vokksklassen bezeichnet ganz e' “eacléch die beklagens- werthe „Parthei, dee wir zu bekämpfen aben'; arbeitsamt und nützlnhe BHrge-rsl'eute werden "Emmer hundertmal achtunge- wxrther blechen, *als alle Phrasenmacher d_'er Congregatéon, und was „unspersönlich anbetrifft, so ziehen wir es bei» wei- tem vor, das Journal der Gewürzkrämer als das der Tar- tüffes zu seyn.“ '
Das Journal du commerce macht in seinem neue- sten Blatte hekannt, daß mit einziger Ausnahme der Modi- ficgtéoneul des das peu: Preß ; Gesetz __nöchig mache, in den ur]yrüngsxch_et1 Bxsttmmungetz des Contracces, wodurch die Stefcer 'dxejer Zextung sick) gleichsam gegen das Publikum ge- bunden hättén, mehr, die mindeste Aenderung vorgenommen " werden.:yürYe; _Alle Eigenchümer“ würden nach wie vor nur- ,etne Eestiljchast unter einem emeénschafclichen Namen bil- den,. um das Prinzip der So dariräc aufrecht zu erhalten; Repacreure, Theélhaber und Geschäfcsfül)rer, 'Wie würden
Artikels“, „dei'
„Die Zeit ist gekommen“, heißt es am SchlUssc dcs
x_mr" von einem und demselben Geiste beseelt seyn, da eine xolche Uebereinstimmung in schwierigen Zeiten allein ihre Kraft aUSgema'chc hätte. Unter den 27 Eigenthümcrn befin- dxn sich folgende Mékglieder der Deputirten - Kammer: dre Banquéers Herren I. Lafficke, Casimir Péréer, Hu- mann und Bérard, ferner Herr Kéracry, Herr Alexander von Lameth, die Kaufleute Herren Ternaux der Aelrere und Vassal, und der Advocac Herr Devaux.
. Mehrere in dem Constitutidnnel enthaltene heftige ?(ufsaße, gegen die Königl. Spanische Regierung, worin sie fmanztelle Lage dicxes, Landes als l)öchsc kläglich geschildert, und das hiesige Publikum aufs Neue gewarnt wird, sein Geld in dcr Spanischcn Rente anznlegen, hat den in Finanz- Angelegenheiten seines Hofes hier anwesenden Herrn Auro.- mo de Uréarte veranlaßt, unterm 27. d. 932. das nachstehende Schreiben in die öffentlichen Blätter einrücken zu lassen: (Es tft an den Redacteur des Constitutionnels gerichtet.) „Mein Herr, Sie haben t'nZhr Blatt einige Artikei über die finan- ztelle Lage Spaniens eingerückt; da diese indessen auf fal,- 1chcn Angaben beruhen, so sind auch Ihre Schlußfolqerun- get] völlig grundlos. Ick hoffe daher, daß Sie, der Wahr.- hecc zur Ehre, die Güte haben werden, auch die Widerle- gung, welche jene Artikel erheischcn, in Jhre'Zcérung aufzu- uchmcn. * Zuvdrdersr haben Sie angekündigt, daß wenn Spanien die Zinsen dcs Königl. Anlehns und die der „In,- 1criptiox1en der immerwährenden Rente pünktlich enrc'ickucn wolle, wlchc5 ihm nur mittelst nener Emisüoncn dicser Rcmrc - m?gliä) scx). Diese Bchanprtmg ist nicht richtig. Die Pa- rijcr Bank“ nnd der Pariser Handelsstand smd von der Quantität dcr Valxtta auf Paris und London, wech bisher von der Télgangs;K0ffc ihrem hiesigen CN'respondcnrM znr