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'0 [11:16:11 mit der Benennung dinesj 1111ächte11 Con;- [HtYUciJnalismus bezeixhnetx? Wtr wrederholeu 136: da:: „_ rinisterium ist schwackx, 1e[)r 1ch1vach; der Rednerhuhne _qu genüber wird es noch 1ck)wächer „161111, U'Ud wer zwetfeln, daß es seine Kraft und Volksrhümltchkgtt „m, der W9l)l fit/1/den würde, die man heute als die wahr1cheml1chske beze1ch11et. -7 Die Quotidienne äußert dagegen: _„We1111 Herr von „la Ferronnays, dessen [)ochl)erzig„et1 Charakter ww-sxhäkéxn, s1ch wirklich zurüchziehen sollte, 1o würde das O)„ctt11ste11ut11 em fichcres OJTictel-in Hä_11dc11 haben, alle Royaltsten der Kam- mer, die durch die gexckzltche Ordnung z(Zrstreut worde11„s111d, 11111 fick) zu sammeln.“ - Auch das «;ournaj du Com- merce“ hält dem Minister eme Lobr'edd und, memr, daß das Publikum das Ausscheiden deffelben mehr ohne großes Be- dauern sehen würde. .- . ck
Es heißt, daß bei der neuen Orgammtwn des Heere.» das Gehalt der inactiven Gc11eral-Leeutet1a11ts_vdn 14,000 auf 10,000 Fr. und das der inactéven General-Mazors 170118000 auf 6000 F1“. herabgesekzc werden würde, wogegen dtesd (He- älter lebenslänglick) seyn 1ollcen uud kezn-General jemals ?ollte pensonirc werden können. Man ]prtchc auch davon,
“daß die Besoldungen mehrerer der höheren Hof-Aemcer be,-
deurend ermäßigt, und bei einigen dieschekztexn das Gehalt ganz eingezogen werden würde. „ . „
*Die O)?arschallin Brune 1st„ auf threm Schlosse zu Sainc-Zust am 1sfet1 d. M. gestorben. Schon lgnge war die Marschallin mit dem Gedanken 11111gegangex1z. chrem Ge- mahle, dessen sterbliche Hülle fie gleech, nach Zemem gewalt- samenxTode, heimlich nach ihrem SclJosse hatte .brmgen lassen, die Ehre des Bcgräbnisses zu Thetl werden zu lqffen. Nur ihre Krankheit hatte sie daran ,verbiydert. Zelzt find beide Körper gleichzeitig auf dem Kirchhose von Sainc-Zusr zur Erde bestattet worden. An der Grufx hielt der Haupt- mat'm Legros , ein Verwandter des, Mar1challs, eine treff- liche Leichet1rede. “ Nach Beendigung der Feierlichkeit wurde unter die Hülfsbedürfcigsken des Ortes und der „Umgegend eine Summé von 3000 Fr. vertheélc. Die Armen verlieren
* in der "Marschallén eine 53: oße Wohlthäcerin. C-
' Ein am 1sten d. J von der Station vor Algier in Toulon angekommenes Schiff l)a_c die Nachricht überbracht, daß der Dey von Algier einen 1ein-er Officxere nach _Tunis geschickt abe,“ um daselbst mit dem Franzöfijchen Conjul we-
en des riedens zu unterhandeln. Diejer'hatce deshalb so- orc an seine Re ierung berichtet, und um, die,' zur Anknü- pfung von Unter )a11dlu-ngen bénöthégten Vollmachten und Zn,- skructéonxn gebeten. . ' Ausdem, vor "einigen Tagen dem Könige Überreichten Zahrbuche des Längen-BÜreaus für 1829 ergeben sich „fol-
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"gende statistische Notizen. Im Jahre 1827 smd in Paris
23,533 Menscheu gestorben, worunter fast zwei Fünftheile (9209 allein in den Spitälern, in. den Gefängnissen, durch Unglucksfälle oder durch Selbstmord. Unter den Gestorbe- nen waren ferner 181 (alle unter 35 Jahre alt) von den Blattern hinweggeraffc worden. Von diesen gehörten 115 dem männlichen, und nur 66 dem weiblichen Ge- schlechts" an, -- ein Beweis, daß Rückschau auf Schön- heit, deren Erhaltung den Frauen wichtiger als den Männern ist, nicht ohne Einfluß auf das C'inimpfen der Kinder sind. Die Bevölkerung Frankreichs hat fich seit 1817 jährlich um etwa 180,000 Seelen gehoben, so daß fie jelzc 82 Millionen betragen mag. Damit dieselbe nichr aussterbe, werden jähr-
, lich 990,000 bis 1,000,000 Kinder geboren; es kommen also
auf ein Menschenalter in Frankreich durchschnittlich 32 Jahre und etliche Monate. Im „Jahre 1827 betrug die Zahl der Gebornen 993,191, worunter 72,171 uneheliche Kinder; "also 1 auf 132. Wie in allen Ländern, so haben aber auch in Frankreich die großen Städte einen wesentlichet1 Einfluß auf das Verhältniß der 1111ehelichet1 „Kinder zu den ehelichen; denn während dasselbe in einigen rovinzeu „nur 1 auf 28 oder
&gar auf 32“beträgt, stellt es (ck im Departement des Nor-
dxns (Hauptstadt Lille) wie 1 zu 10; im Departement der niedern Seine (Hauptstadt Rouen) wie 1 zu 9Z; im Depar-
* tement des Rhöue (Hauptstadt Lyon) wie 1 zu 6x; und im . Departement der Seine (Hauptstadt Paris) gar wie 1 zu
„Z. -„ Den Beschluß deZZahrhuchs macht, wie gewöhnlich, *em waffenschafcltcher Aunafz; dtesmal eine interessante Notiz des Herrn Arago Über Dampft11aschinen.
Großbritanien und Irland.
London, 6- Ian. Im .auswärci en Amte find heute früh Depeschen aus Brafilien vom 24. Zéovember, und aus Buenos-Ayres vom 23. October eingelaufen. Der Kaiser wußte, dem Vernehmen zufolge, daß die junge Königin stch in England befinde, und er we'll die Depeschen vom Marquis
7am 16. Dec., mit Herrn Stratford-Canning am Bord,
, einige Anordnungen für déc'Bildung von Eliten-Com
Einverständnisse lebt. Lebcwobl! Am ersten Tage dc
„ war etwas flauer, man notérte pr. ord. 58Z- Fl. , P
Barbacena und die Ankunfgder Portugéestschen DM abwarten, bevor er eine ent14cheidet1de Maaßregel “trifft,
Briefe aus Brasilien [prechen von dem Wunsch, dorkigen Regierung, Gelder aufzunehmen, welche, Einig folge, zur Bestreitung der Kosten einer Rejye desK "“ck Europa, nach Andern, zur Bezahlung des Auf... verwendet werden sollen, welche der Aufenthalt .der] Königin in England verursacht.
Die junge Königin“ von Portugal machte gestern H??ZVI und der Herzogiü von Clarence M*BUshV-Park Besuch. „ „ „
Aus Griechenland erfährt man, daß die Fregatte
eiden Parrhieen isr aber nichts vergeben , obgleich hohe “e geboten smd. “
Dänemark.
Koperihagen, 10. Januar. Aus Gothenburg wird 3, d. M. gemeldet; „Umsere Korn-Speculanten haben rend verdient. Ste bezahlten den Weizen anfangs mit 10 Thlr. NSZ. dix Tonne,“ und derselbe stieg stets mehr, 1 dieser Woche wéYtg 24 bis 25 Thlr. bezahlt wurden, [MM hohen Preije gleichwohl Verschiffungen nachEng- noc!) Rechnung geben. Zeßt ist aber keiner'mehr zu „ Roggen isc auf 12 und Hafer a11f6 Thlr. gestiegen. Schweden noch an Getreide hat, bedarf es zum eignen anche, daher man von eiUem Ausfuhrverbote oder von selznng des Einfuhr-Zolls auf fremdes Getreide spricht.“
Deutschland.
amburg, 13. Jan. Vom Auslande find [)c11te von "Seiko Nacszrécksten von Bedeutung eingetroffen. Ueber :e sind indeß die Consols-Course aus London 11011161211 da, welche Z; niedriger, als am Iten notért s111d,11äm- Z incl. Dévid. -- Getreide soll etwas besser kommen. on Amsterdam Lauten die Beréchte ;ck: höher und fest. waren wir, wie seither, sehr fest in Fonds.- Nur we- tücke find am »))?arkce. Der Umsaß bleibt jedoch be- kt. Oesteßr. Metalliq. pc“. 31.Ja11. 96:2». Bank-Actécn (mic Div.) Partial-Oblig. 123-1." Ruff. Engl. Anl. Metalliq. Certéf. 86T; Preuß. Engl. Anl. von 1818 on 1822 “99F. Dänische “3ka Anl. 60Z; 4pCc, 83,2. 11 hatce*Bricfe und Geld. _ Amsterdam _war begehrt, -- 3 Cencs Über Notiz, Geld. Paris zu lassen. Bres- hltE ?Oentsche Yläße z11)lassen, außer Z(ngsburxx JP:? . . . " d;“19-5. aris 2 212911. 1885. ondon1“ 2-2111' lekzthm, von. L1ssabo11 kommend, von etnem ONarocka „rg- e „ F .*. , . , 3 - 7“ , .- „ : Korsaren angegriffen. Dex Niederländische General; "[Zu? FF:“ Z.; )).a1k 77; „Schell- Amstewam "2 Mon. in Tanger wendete fich sogleich an den Kaiser von z “)' “ ' . , „ , - - und ekhielc von demselben * folgende schriftliche A11;.. a11kf1Zrc.a.O)?.,„11- Jan. D“ sratconacreu EMU.“ „Im Namen des gnädigen und barmherzigen Gottes. “aks-„CffSCkLU/ MU)? slch "“b““ Wochen [WI MXT Consul der Niederlande unsern herzlichen Gruß! Unse 1merkl1chen Schwdnkungen erhälterz hatten, nahmen m jestäc hat Euren Brief empfangen, nnd denselben rei agen „vom “ZW". [318 WMJÜ "M' 11mm namhanenAuf- wogen. Der Capitain unsers Korsaren hat |ck „ 1g., *mdem UUsck-QCOUUO dem C'mflusse der von aßlen * eensch von u11geschliffe11m Sitten und ohne Erzéeh :rc1-gxe11Pläkzen e111laufe11de11 höherg „Nottreungen mcht nommen„ und gethan, was er nicht thun soklte. D F**1111d9rstel)x11.kdnnten, “[" "KOI" d'? Krafte unserer haben Wir ihm einen e_r11skliche11 Verweis ertheilt, md 11er "(WF [)"UEWÉÉU; RGWWC'WZ hoden fich-demnach Anführern unserer bewaffneten Schiffe anbefehlen lasse "Z...“.UWZT/ „Bank-AMMYW 1321 WfW?"- 1„00 Fl" Loose keine fernere Gewaltthätégkeét gegen die Schiffe ““n“" ' “.“? Pts 109“ *Prcyß. StaaW-SUNYÖWÜ'“ vpn MZ zu erlauben, mit der Unsere Majestät in Frieden und 3:7- *[UF dtese PMW? waren IWW OFM? M'skt'lIk-UNM 1“. Unxere Geldmänncr machen darm 1mme1' mehr feste 11 und _es neigc ßes) Alles dahin, sämmtliche zinscra- Effecten zum Pari oder darüber hinaus zu bringen, . lange- anhalten wird, als der große „Waarenhandel ndere Speculation wie todt darniedeuléegen, und alle r nur dem Effectenhandel- zufließen. Die aupt-Ge- leute halten ihre Staacs-Papiere von dem Ocarkc enc- m1d zeigen entschiedene Abneigung, sich davon, auch zu öchsken Coursen, zu trennen. Eine so lange anhaltende, durch Krieg noch durch Kriegs-Gerüchte zu erschütternde nz zum Steige_11 mußte wohl den bequemen Besilz 31115- „„der Effecteu selbst unter dem Mittelstand empfehlen, *. werden auch die kleinern Vermögens-Inbegrlffe nach ach den Papierhändlern zugänglich, und dem Landmann m Städter, besonders aber dem Erstern, wird es schwe- „ je€ Gelder gegen Hypothek von Grundstücken bei den listen zu finden. »- Anfangs der Woche versuchten die Speculanten aufs Fallen, die von Berlin gekommene ichc von dem Abschluß eines Rusfisch-Polnéschen Lotterie- ns von 42 Millionen Polnischer Gulden zu benußen, e Course der Oesterreichischen Effecten etwas zu drücken, bei dem anhaltenden starken Geld-Ueberfluß und dem :el effectiver Stücke blieb die Mühe vergebens. Auf eferung zeigen fich in Metalquneg und Bank-Actéen e„ Käufer. Docs) wird auch nur wenig darin ausgeboten. :((. stehen im Cours gegen baar H pCt. besser, und Bank- 1 Fl. pr. Stück niedriger, als auf 1 Monat fix. -- artial ging dieser Tage wenig um; in 100 Fl. Loosen agegen viel Leben, und waren solche vornehmlich von 1 Geschäftsleute1y die Häuser in Wien oder doch viele ndungen daselbst haben, willig gesucht. Uebrigens i'sk !?ser Effect im Ganzen an unserm Pla? sehr beliebt, - U„che Sraats-Schuldscheéne waren selbst zu den gestie- Cour-sen sehr begehrt. Baicrésche und Darmstädtische * halten sich beliebt und im festen Cours. *Im Wech- del war es lebhaft, Hamburg, Berlin, Paris aller "- Bremen, Leipzig und Wien W. S, willig begehrt.
Poros nach Neapel absegekn sollte. „
Der Courier versicherx, daß die Abberufung des quis von Anglesea keineswegcs die Folge seines Scl)“ (111 den ])1-. Curtis sey; man habe schon seit lange 1“ ()en, daß Se. Excellcnz nicht Lord-Lientenanc von bleiben "könne. -- kdieses Blatt fügt hinzu, die kat Angelegenheit würde durch einen längern Anfcncl). Marqnis in Irland weder etwas gewinnen" noch ve da, nach dem eige11e11'2f11sspr11cl) des Vése-Könégs in Briefe an Herrn Curtis, die Gesetzgebung allein dies Frage entscheiden könne.
Der Courier melder, es habe fich das Gera. breiter,. daß Stephenson und sein Commis Lloyd im von Bristol verhaftet worden sech.
Niederlande. ' _ Brüssel, 10. Jan. Der Minister des Inn
unter den Communal-Garden getroffen. Das Niederländijche Schiff „de Verwisseling“
tmrs Hemad des Jahres 1244 (9. Nov. 1828 .“ „.
Die Arbeit der Sectionen der zweiten Kammer 1 zehnjährige Budget ist so eben gedruckt und unter d glieder vertheilt worden. ' _ „
Das Zuchtpolizei-Gericht in Mastrichc wcrd s:. mit der Sache des Weustenrad beschäftigen, welcher d„ läumdung gegen den Zuftiz-Minifter angeklagt isk.
Amsterdam, 10. Jan. "Durch einige bedeute11 käufe von olländischen Staatspapiercn waren dee care der wir lichen Schuld seileinigen Tagen gedrü gingen niedriger; die "Russischen, sowohl alte als ne gatiouen , folgten, un eachtet die Course von Frau und Neapolitani'chen Fonds höher gekommen waren.
_ Ohne daß uswärtége Nachrichten Veranlaffun gaben, war am gestrigen Getreide-Markc' die Stimm Weizen nicht niedriger, und fanden sc_höt1eSorten, * anfangen, selten zu werden, mehr Aufmerksamkeit; blieb ,mit mäßigem Umsatz ziemlich fest im Preise. und Hafer eben so. Man bezahlte für 128pf1'111diYn Polnischen Weißen unter Schloß 430 Fl. Jm galc'128pfü11diger vorher Königsberger 415 Fl., a 128pfündiger deSgleichen 415 . 416 Fl. 126pf1'111d1'ger alter Pommerscher 368 Fl. 127pfü11diger neuer O scher 375 Fl. Für 121pfü11di en Preuß. Roggen leg braucher 210 Fl. an. 1181) ündéger Holsteinscher 95.99pf1'111digc neue Friefische Winter erste 124.1 89.90pfändiger feiner Hafer 158.160 [. 69. 701) alter Futterhafer 95 Fl. Neuer ohne Gewicht 72 Fl.
58-3; ck 58 Fl., pr. Sept. 57 T1 563“, Fl. „ Colonial-Waaren bleiben wegen der Jahreszettv heblichen Umsatz: und Veränderung: cs smd 431 szff rrzland- Taback zu" Markte gekommen von 4 11nter1ch Merken, wofür im Durchschnétte 28-3- Cents und at! 326 Fässer in 3 Merken , wofür 29 Cents geforderk
Amsterdam und London a“ke11Sichten se r'"1us eboten. Dis,- conto ZZ: pCt. Geld. h * g
Spanien.
Madrid, 29. Dec. - Aus Gibraltar erhalten wir folgende Nachrichten: „Seit dem 19. Nov. zählt man im Civil-Lager schon keine Kranken mehr. Es besteht dasselbe aus 810 Zelten, welche der Englischen Regierung gehören, und aus 140 hölzernen Baracken, welche Privat-Ee'genthum sind; in beiden befinden sich 7211 Personen, ohne die im Militair-Lager und in den Baracken und Häusern am Land- Tl)or"'e ([)UGl'iü 111: 691-111) befindlichen Bewohner zu rechnen. Die Zelte sind numerirc und bilden Straßen, welche nach dem Alpl)abet.bezeéch11ec sind. Es werden täglich 2500 Na- tionen (aus Suppe, „einem halben Pfunde Fleisch und einem Pfande Brodc bestel)etid,11x1dzum Frühstück Kaffee und Zuk- kcr) ausgethcélt. Die Herren Robert Keating und Giacomo Gallcauo, Mitglieder der Wohlc[)äcigkeics-Commésfion, besor- gen die Vertheilung jener Nationen im Civil:Lager. Außer dieser Civil-Cormntssion ist noch ein Militair-Commandanc (Herr Artley), drei Polizeé-Jnspeccoren, zwölf Polizei-Diener, zwei Boten und zwölf Scraßnkehrer angestellt. Das pro- visorische Hospical scehc unter der Leitung des ])1“. Mateo, „ cines Spaniers, welchem die möchige Anzahl Krankenwärter, “ ebenfalls Spanier, zugegeben sind. Die undemittelten Kram ' ken haben diesem Arzt unendlich viel zu danken gehabt. Die übrigen Aerzte, sowohl Engländer als Fremde, welche mic festem Gehalte umgestellt waren, sind, seit sick) die Umstände vcränd'erc haben, verabschiedet worden. Die Regierung hac die von denselben geleisteten Fiensre anzuerkennen gewußt, fie belohnt und d'ffentlick) geld t. Die Bewohner von Gi- bralrar sind den Spanischen Acrzten, welche, um der furcht- baren Geißel des gelben Fiebers Einhalt zu than, sogar ihre eigene Existenz ä11fge0pfe1'c haben, großen Dank schuldig. Einer „„ derselben ist nebst seiner Frau ein Opfer des gelben Fiebers geworden, und 111.111 hofft, daß die Englische Regierung etwas für die zurückgcbléebe11en vécr Waisen thun werde.“ '
Eine 111 Gibraltar ansässige Familie, welche ausZewan- ;: dort war, ist bereits, jedoch zu früh, wieder dahin zurückge- kehrt. Das Haupt derselben ist bereits am Fieber gestorben, und fürchtet man, daß die übrigen ONitgléeder ebenfalls der ' * Anstechm1g nicht entgehen würden. _ *-
Am 16.,“ 17. und "18. Dec. smd im Militaér-Hospital (; Personen,.am 17. und 18. Dec. im Civil:Hospital 3 Per- ]onen und außerdem in jenen drei Tagen 12 Privac-Personen krank geworden. Die Anzahl de in der Genesung begriffe- ; 11e11 Soldaten am Bord der chéffe beläuft sich auf 61 OJTann, und kranke Ofßciere zählte man am 16. Dec. 10, .„ am 1.7ten 9 und am 18cm 6.
Es soll zum Andenken des ])1'. Hennen, Inspectors der H05pétäler von Gibraltar, welcher ebenfalls in Erfüllung seiner Pflichten ein Opfer des gelben Fiebers geworden ist, : “ ein Denkmal gesekzc wcrden. *:
Türkei und Griechenland.
Dcr Oesterreichische Beobachter enthält im neue- sten Blatte die (gestern von uns aus dem Courrier de Smyrne mitgetheilte) Bekanntmachung des K. K. Contre- Adméral, Grafen Dandolo, vom 19. November, wegen der, von verschiedenen Griechischen Piraten vor Kurzem begange- nen Seeräubereéen, desgleichen die (ebenfalls aus dem Cour- rier de Smyrne von uns métgecheélre) Nachricht, daß eine Grécchiiche, vom Capitaiu Nikodemus befehligte Kriegsbrigg vo„t1 der Oesterreichischen Corvette „Lipsa“ in den Gewässern von Sigri angehalten, und nach Smyrna gebrachc worden. Das genannte Blatt theilt zugleich einige, auf die Verhält- nisse des gedachten Capitains Bezug habende Document: mét. (wovon wir uns die weitere Mittheilung vorbehalten müssen) und meldet dabei: daß dem Capitain Nikodemus, da er die ihm nach seiner Ankunft in Smyrng“ anfangs ge- stattete Freiheit der Communication dazu mißbrauchce, daß er einen unsinnigen Brief an die auf der dortigen Rhede be- findlichen Französtschen und Englischen Commandanten (Hrn. Fr. Lalande und Hrn, W. Wellesley schrieb, worin er ihre Intervention bei dem Oesterreichischen Admiral," um die.vier Ocstexreichischen Handels-Fahrzeuge nach Aegina führen zu dürfen, in Anspruch- nahm, ihm aller weitere Verkehr unter- sagt wurde. ' , _ ' Dcr Kaiserl. Königl. Escadrc-Commandant, Graf von Dandolo, stand am 6. December im Begriff, an Bord_ der Bellona von Smyrna uach Aegina abznsegeln, 11111 dajelbst die Freilassung der, von den Verhandlungen mit NFodeMUS- von den Griechischen Korsaren weggenomrnct1c11 Schiffe “zu
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