tal und Mounier, finden. Aber abgesehen davon, daß er fich, vor den Letzteren sehr durch die thäcege und gläYzcnngolld ausgezeichnet hat, die er während der lclYtdtr «zahrg 111 der Opposition spielte, und durch eme Verctmgung mn thnen die Früchte dieses ehrenvollen Benehmens und dre, Stellugg verlieren würde, die ihm in jedem stärker coyststmrcen PU; nisterium gebührt, so würde er auch unter semen neuen_Col- legen an Herrn von OJTartignac, als Nebeybuhler Ws der Rednerbühne, und an Herrn Hyde de Neuvrlle, als 'Jreuzrd Chézceaubriand's, Gegner haben. Er brächte ohnehin kame andere Stükze mit, als sein Talent, da dte *Sttmmen, axu-f welche er Eénfiuß hat, schon jekzt alle auf _Seeten des M:- nisteriums smd“. Ja, sein Eintritt könnte 1ogar den_ Ygter- Verein, das Journal des Débats ntxd Herrn von Chateau- briand, kurz alle diejenigen k'älger stemmen, welche 'stch da,- durch vcrlekzr fühlen möchten, da[; man mehr zuvox xmc thncn unterhandelt habe. -- Nack) der Behauptung C'ttxtger wäre Herr von la Ferronays geneigt, den Graf") Mola dem_ Kö- nige vorzuschlagen. Dieser würde aber dte1elbet1_Sch1vtertg- keiten finden, wie Hr. Pasquier, mit dem Unterjchtede, daß, da er einer andern Nüance der Pairs-Kammedangehört, er nicht dieselben Freunde unter den Ministern fmden würde, wie dieser. Auch er würde daher Bedingunch machen, welche eine ausgedehntere Veränderung des »))?iznsterxums herber- führen müßten. Kurz, nach welcher Serre wrr'u_ns „auch wenden mögen, so scheint uns die Existenz des Munstertums in seiner gegenwärtigen Zusammenstellung auf dem Spiele zu stehen, und wir befinden uns am Vorabende einer Ver,- änderung, die unserem Staate eine glänzendere , aber auch gefahrvollere Zukunft eröffnet.“, '
Der Courrier frangais meldet in einer Nachschrift: „Personen, die fich für wohlunterréchtet halten, behaupten, daß das Portefeuille des auswärtigen Departements de_m Herzoge von Mortemarc angetragen worden sey, daß diejer es-aber mit der Erklärung abgelehnt habe, daß seine An- spr-üche nicht hinreichend seyen, um ihm'das unter den ge- genwärtigen Umständen so nöthige Ansehen und. Vertrauen zu erwerben.“ -- Das Jouxnal du Commerce äußert dagegen, man hade alle Ursache, zu hoffen, daß der Graf von la Ferronnays sein Ministerium werde behalten können; dies sey wenigstens die Anficht des Conseils; auch denke man nichc weiter an eine anderweitige „Besetzung, und der Großfiegelbe- wahrer werde interimiftisch das Portefeuille des auswärtigen Departements übernehmen. -- Jm grellsten- Widerspruche hiermit steht die Behauptung des Constitutionnel; Herr von .la Ferronnays sey so kr“ank, daß er unmöglich im Amte bleiben könne. „Von allen Verlusten,“ fügt _übrigens die- ses Blatt hinzu, „die das Ministerium treffen könnte, Wäre dieser der herb'ste, denn von sämmtlichen Mitgliedern des Cabinets war Herr von la Ferronnays das achtbar|c.“
Großbritanien und Irland.
London, 6. Jan. Bei der leßten Zusammenkunft der katholischen Association zeigte Herr O'Connell an, daß derx malen Unterhandlungen zwischen der Britischen Regierung und dem Päpstlichen Stuhle wegen eines Concordaces ge- pfiogen werden, und daß er glaube, der Herzog von Bucking- Yam sey der von Seiten des Englischen Ministeriums bestellte
iplomat, dem man die Leitung jenes Geschäftes übertragen habe. Hierzu macht die Morning-Chronicle folgende Bemerkungen: „Unskreicig hat Herr O'Connell das meiste Interesse, und steht es auch in seiner Macht, sich die frühe- sten und ficherften Nachrichcen über diesen Gegenstand zu verschaffen; weshalb das , was er darüber sagt, allerdings unsere ernstlichske Beachtung verdient. Indessen auf die An- torität dieses Herrn allein würden wir uns doch nicht ver- lassen -- wenn wir nicht auch aus anderer „Quelle eine Nach- richt härten,_die uns das vollkommen bestätigt, was Herr O'Connell gejagt hat. Wir können es als ziemlich gewiß annehmen, daß der Herzog von Bmkingham, ohne Furcht vor dem Prämuuire und ohne Rücksicht auf das alte Sta- tut, das dergleichen Unterhandlungcn verbietet, sich von dem Britischen Cabinette hgt bestimmen lassen (5113081118 ])iu- bolo, ragen die Braunschweiger), in Verbindung oder Unter- handlung mi_t den P?inistern Sr. Heiligkeit zu treten. Wenn wix nun diede Data mit einander vergleichen, so finden wir, da[; .die Unterhandlung Sr. Gnaden des Herzogs von Buckmgham gleichze_itig mir der Sendung des Herrn Holmes nach Irland skacc sand, und daß beidem unmittelbar „der Y_mef desHerzogs von Wellinqton an den Römésch-katho- 111chen Premas und die große Zusammenkunft von Wootcon folgten. Bemerkenswert[) ist hier noch, daß Vater und Sohn -- der-Hexz'og v. Buckingham und der Marquis v. Chandos -- eder m xemem Ecschäftszweige, jedoch von ganz entgegenge-
Die letzten Nachrichten von Irland und die damals dort Umlauf befindlichen Gerüchte über“ die Zurückberufung „, Restgnation des Marquis von Anglesea gcbetx den Berat
gen jenes Conclave ein neues, aber -1vxe wir 'für.
-- niederschlagendes Jnceressc. Unsere Leser indessenkön davon überzeugt ]eyn, daß ryir es an keiner Bemühung den fehlen lassen, um recht frühe und sichere Nachrichten
einen Gegenstand zu erhalten, der von so hoher Wich»,
ist, und in diesem Augenblicke die Aufmerksamkeit dcrgq Nation in Anspruch nimmt.“-
Eben dieses Blatt macht über die Zurückbcru' des Lord Anglesea folgende Bemerkungen: ,
„Schon als wir den Brief des edlen Lords an den Curtis lasen, gewannen wir die Ueberzeugung, daß Se. lichkeit entweder restgnirt habe oder 'zurückberufen worden Es ist nun bekannt, daß das Zurückberufungs-Schreiben Lords am vorigen Dienstag nach Dublin kam. Aus w Ursache diese Zurückberufung-geschehen ist, darüber sind noch im Dunkeln !- wir wissen nicht, ob Se. Herrli die Entlassung aus dem Dienste verlangt habe, oder ob erfolgt ist, weil man mit seinem Benehmen nicht zus war. Das aber ist klar, daß, als der Lord den Br* ])r. Curtis schrieb, er seine Absekzung schon als gewiß sehen hat; wiewohl auch wiederunf unbestimmt bleibt, ,' Brief seinen eigenen Entschluß bezeichnen sollte, odex erst die Folge einer frühern Mittheilung des'erften M* war. - Wie es heißt, wird Se. Herrlichkeit gegen dieses Monats hier erwartet.“ * : _
_ Zn 'chiehung auf die vorstehenden Aeuße * der Morning-Chronicle und auf deti ( gestern .von um getheilten) denselben Gegenstand “betreffenden Artikel Times, sagcder Courier im heutigen Blatt: Fo1ge „Die Zurückbe-rufung des Marquisvon Anglejea drucken“ das“Wort Zurückberufimg in der vorliezenden L'- weil einige unserer Collegengeäußere haben, der Lord refignirt) ist, rbie natürlich, der_Gegenstand der allge ; Unterhaltung, und wir irrten uns nich_t in unserer V“ setzung, daß die katholische Parthei déeye „Zurüxkbcxufung eine Herausforderung, als ein Mittel“, dte öffencltche S mung zu reizen und zu entstammen,“ ansehen wüxde. * katholische Parthei ist gewissermaaßen ungestüm .") W hcbungm des Marquis, und in ihrem Bestreben, jetn S den an den V:". Curtis auf das Schdnße herauszustrx jedoch nimmt sie fich sehr in Acht, des Lords Rath ,- folgen, nämlich stel) gegen Personen, - die- ihren Forde nicht günstig smd, einer beleidigenden Sprache zu ent Sie will ihre persönlichen Anspielungen-auf „den Herz Wellington nicht unkerdrückxn, n'och dxe mmdeste R auf die Schwierigkeiten seiner Verhältmsse nehmen. *- licherweise ist de_r Herzog nicht der Mann, der [uh eine noch so unanständige und heftige Sprachx m sexnxn nen irre machen läßt. Auf ihn machen dee beleedtg Ausdrücke der Herren O'Connel, Lawleß und aller,Leu„ res Schlages keinen Eindruck. _ Man hält es für emex und thdrigte Voraussetzung, daß die Zurückberufung Excellenz auch nur im »))?indesken eine Folge seines Schr an den 01: Ctlrtjsßejve1"e11 sey, weil yelbiges Niemand Doctoren Curtis und Murray ausgenommezx, „früher b geworden, als am 1sken dieses Monats, “mUhtn 18 S später, als der Lord-Lieucenant deine Zurückberufung s'- Händen hatte. Hierbei erlauben wir ups folgende ** kung: Der Marquis empfing einen Brtef vom hr. 9" wclchem das Schreiben des Herzogs von Wellengto des Doctors Antwort beigefügt warxtx. Am 23|en - tete der Marquis dem Doctor. Wurde man yun ? Unnatürliches darin finden, wenn der Marqms, t„ die Absicht hegté, eine mit des Herzogs Gefinnungetx nig übereinstimmende Meinung auszuspxeckxn, ex: für » gehalten hätte, dem Herzogs eine Abxchrtfdsemer _ an demselben Tage zu übersenden, wo er sem Rückxck) an den Doctor abfertigre? Die am 23 en abgeyandte sche mußte der Herzog am Donnerstag bend oder am tag Morgen den 26sten erhalten. Nach der) öffen Blättern harte fich der Herzog am 28sren nach thdsorz
Unterredung mit S:". Maj. dem Könige begeben, dem ?-
schten Anfichten aus, einen vorzüglichen Antheil an der" t[)olischen Sache genommen haben -- der Herzog näml indem er die Emanct'parion begünstigt; der *INarquis-a indem er das Princip der Ausschlicßupg, im strengsten U fange des Worts, geltend zu machen 1ucht.2- Nächst d was wir dem Publikum hier mittheélten, haben wir am!) 11 die bestimmte Ueberzeugung davon, daß die Versammlung, gegenwärtig in Slowe? statt findet, in genauer Verbind mit jenen Verhandlungen steht, deren Wir oben gedacht
ekt, er y-tte 41ng z-UUOL' eUW *- “1' m “W v (a q ] jb?" empfangen, jelbege vorlegen mußte, um Se. Maj. Be- „Hinsicht derselben einzuziehen. Am Sonntage den 28 en den öffentlichen Blättern zufolge, ein Cabit1ets-Rachge)a[,
konnte nun in letzterem nicht die Zurückbe'rufung Sr.,
enz beschlossen, der Befehl dazu Sonntag Nachwir- bgeferccgc worden, und-deesev am Z0sken Abends in „ angekommen seyn? Liegt in einer solchen Voraus- etwas Unmögliches oder“ etwas Thörigtes? Ja, ist [)| im geringsten Wahrscheinlich, daß der Marquis, bei m eigenen Offenhetc, es hätte Über sich gewinnen kön,- den Herzdg von Wylljngcon hinfichtlich eines solchen )m geschrtebenen „Vmess in vollkommener Unkunde zu bis de_r Herzog thn in den Dubliner odcr Londoi'rer gen gesunden hätte? Wenn man héerauf einweüden daß, wenn er dem Herzog keine Anzeige gemacht, er rade das Nämliche, was_ der: Herzog, gethan haben ,der ihm auch“ keine Abkehrist seines Schreibens an octor hatte zukommen lassen; so würden “wir darauf rtcn, daß sich beide Fälle sehr von einander unterschei- Des Herzog's Schreiben war, unseres Erachtens nach, azu bestimmt, öffentlxch bekannt gemacht zu werden, berdem nur eine Wiederholung dessen, was er schon im ent gésagt hatte, und was dem Lord-Léeutenanc be,- seynmußte. Doch dem sey nun wie ihn] wolle; die bcrusung möge oder. möge nicht die Folge des Briefes [)1'. Curtis *gewe1en seyn; so viel ist klar, daß der is nicht länger_ die Stelle eines Lordx-Lieucenants nk'onnte. Was ]einen Nachfolger betrifft, so ,vcrlautec ichts darüber, Was wir aber noch einmal und "immer olen müssen, x'st die Wahrheit, daß die-katholische_2(n- heit durch des Marquis fortgesetzten Aufenthalt in nicht vorgeschritten wäre, so wie seine Zurückberu- enicht verzdgern wird. '„Die Gesetzgebung ist es,“ Tarquis "jehr richtig sagt, „die diese'große Angele- entscheéden muß.“ “ eé der oben erwähnten ZusaMmenkunft de-r katholi- ssociacion in ?rland wurde eine Dank-Adresse an den is-von Angle eg votérr, und säMMtkiche Redner wa- erfchwengléch in dem Lobe des entlassenen , höchst po- 1, Lord-Léeummnw. Herx O'Connell verglich das „Be- ,' .deffelbeu- mir dem des Lord *Welleslxy, und meinte, _ L'eßtere'den Katholiken aux!) wßblgeneigt sey, aber Worten als durch „die', That._ *
s Plymouc'h v.“;Z. d. M." wird berichtet: Gestern sind .
rtugiesschen Lénien-Truppen, aus 600 Mann beste,- uf vier Transdort-Schéffen zur See gegangen. Ge- Saldanha wrrd mir den Officieren -der Brigade n Bord gehen. _Ste find mit Mundvorräthen für ge, jedoch mcht mu Waffen versehen; ihr'e eigentliche mung ist nichx bekannt, wiewohl allgemein “geglaubt *aß fie vorläufig nach den Azoren abgehen, und dann, *em „es die Umstände erZTeischen werden, entweder in zu landen, oder ihre eise nach 'Réo-Janeiro fort- gedenken. Die Freiwilligen und *Nicht-JNilicairs emskwxélen, bis neue Transyort-Schiffe angeschafft ch zuruck, ihre künftige Réchtung werden sie wahr- - durch dre Mittheilungen erhalten, die ihnen ihre abgegangenen Gefährten machen werden. ndon, 9. Jan. Die junge Königin von Portugal rgeskern von Laleham hierher, um der Herzogin von hren Gegenbesuch abzustatten; Ihre Majestät stieg.“! Behausung des Marquis von Palmella ab, wo Sie “vom Brafiliat1i1chen Minister Vicomte Jtabayana rMarquis de Rezende erwartet wurden, um Sie zu rzogin zu begleiten. Nach gemachten: Besuch kehrte. nigin nach Laleham zurück. 6 von Brastlien in Falmouth angekommene Pack'et- r Marquis von Queensberrybrachre aus Rio de Za,- wréefe und Zeitumgen bis zum 26. November mit, der Times zufolge, es bestätigen, daß der Kaiser Dom dre durch Lord Strangford von Seiten der Britischen ng gemachten Vorschläge auf eine entschiedene Weise 1t habe, ein Rejultat, das, nach der Meinung des en Blatts, sick)_natürléch voraussehen ließ. „Es ließ t erwqrten“ (sährt dasselbe fort) „daß der Kaiser, (zu wert von Europa entfernt, um schnell und kräf- xzntereffe Seiner Tochter zu handeln, sich entschließen allen RZchten derselben, zu Gunsten der gegenwärtig tugal bestehenden Regierung, zu entsagcn, oder letztere unterstÜZen, nachdem se sein Vertrauen gänzlich vcr- atre. Der Kaiser hat auf anderen Wegen authentische
emen * aaregc n t - e , * ; ' 15-- * '. -. Enropg abzuzvarren,_un_1 zu erfahren, wie weit Frgnkreich“ und_ Oesterretch gcnetgt keym, Seine Tochter in ihren Rechten zn ]chülzen.
* Ucbcrden eigentlichen Inhalt des Antrages der Briti- schen Regtexung sind die Meinungen gethcilc. Es giebt Yexsoncn, dt? es unwahrsche911ich finden, daß England dem Katjer vorgejchlagen haben jolie, die Rechte seiner Tochtcr auszugeben, und welche die Meinung hegen, daß, wie die Zeec lehren werde, Lord Scrangford's Botschaft ganz an- ders gclautet habe. "
Am lekzcen DJKéttwoä) Abend sandten dcr Marquis von. Barbaceya und der Brasilia:1ische ;))?énisrcr Depeschen an den Kaim? von Brasilien ab, welche die Antwort auf die am_ Montag Abend aus Rio de Janeiro angekommencn De- pe1chen eychalcen.
„WW _erfthen,“ sagt der Globe, „aus der besten „O,uel_le,s daß das _von" Portsmouth mir versiegelten Befehlen abgekechtdt] Schtffe nach Terceira bestimmt find, um die Portugxesajchen Flüchtlinge von einer Landung an dieser Zn- scl abzuhalten. - Doch unter welchem Vorwande (fährt das genannte Blgrt fort) will man diese Landung verhin- dern, „wenn dre Justi noch die Oberherrsctaft der jungen Könic m anerkennt? “„
asselbe _Blatt enthält folgende Börscn-Nachrécht dom 9th Naxbmcttags 2-1 Uhr : .„Portugéestsche Anleihe ist pldlz- [:ck-um ZHW. gestiegen - von 54 auf 56 - weil“ man zwe: Nachmchten haxte: erftlicf), daß Anordnungen getroffen werden, um die Zén1en jener Anleihe zu bezahlen und zwei- tens, weil eine telegraphische Depeschak?) mit der Nachricht von Dom Miguel's Tod angekommen ist.“
Em Abxndblacc berichtet, daß die Gemahlin des F erm Stracford-Catming binnen einigen Tagen London ver assen xverde, uzn nacy Neapel zu gehen, wohin auch der Leszcer'e, m Begletcung des Französschen und Oesterreichischeu Ge- sandten, kommen x_vird. Die Times macht hiezu die Bemer- kung: „Es ist diejer Artikel keinesweges im Widerspruch mit unserer früheren Angabe, daß in Konstantinopel, mindestens von zwej_en der beim„.Traccate von London interesfirten “Mäch- xen, Unterhandltzngen angeknüpfcxwerden sollen. Vielmehr Y es wahrschemlxch, daß die Gesandten, noch ehe ste dée „:peschett mex der"éhnen vorgeschriebenen, veränderter: Be,- |m_1mung erhc_e_lten, nach Neapel abreiften, um dort ihren , W.::xter„-Aufen__thalt zu nehmen. Auch ist es wohl möglich,- daß andere Gescxndte'n für die Anknüpfung der Discusswnen *U1,.Kon|at1tinvpel ernannt worden smd,“ * “ _ . Aus Brixsen v_on New-„York bis zum 17. Dec. erfah- rxn wn", es 1ey dayelbst mit dem Schiffe „Ranger“ die Nach- rxclxt aus Porr-au-Prince angelangt, daß der" Präsident Boyer dxe]e_n Orc verlassen habe, und zwar an _de'r Spiße aller dis- pontblen Truppen, um. fich nach Aux-Caixes zu begeben, wel- cher Hafen, wre es hetßt, durch eine Spanische, aus Havana gekommene Flotte blokirc werde. In Ha'iti hat diese Be- gebenhett große Unruhe erregt, und man fürchtet die ernsten Folgen, die dargus hervorgehen können.
Die Durch1chnétts-Preise des Getreides, welche den Zoll bestimmen, haben während der leßten sechs Wochen betragen,- von Weizenx74 Shéxl. 4 Pce„ Zoll 1 Shill.; Gerste 37 Sh. 11 PW„ Zoll 6 Shell. 4 Pos.; Hafer 25 Shill., Zoll 9Sl).. 3 ch.; Ro gtx: 44 Shill. 10 Pos., Zoll 3 Shill. 6 PM Bohnkn 39 htll. 71 Pce„ Zoll“ 11 Shill.; Erbsen 41 Shill. 3 Pce., Zoll 8 Shell. -- Bester alter Weizen ist am gestri- gen Markte etwas mehr begehrt- gewesen; andere Getreidear- tez: unverändert im Preise. Seit leßtem Montage ist die' C'mfuhr fremden Getreides besonders stark gewesen; es witr- den 67,550 Quarter Weizen, 24,200 Quarter Gerste und 26,450 Quarter Hafer eingebracht. „
Schweden und Norwegen.
St„ockhoim, 6. Jan. Man vermuthct, daß Admiral Nordemköld, nachdem das von ihm befehligte Geschwader zu Carlsexona vor Anker gegangen ist, fich bald beim Reichs- tage etnftnden wcerde, wo seine Gegenwart jekzc sehr wün- schenswcrth sqyn durfte, da die Berathschlagungen Über Schwe- den? Vertheedégungs-Anstalcen bald zur Sprache kommen wer cn.
Dte Reichsstände haben jetzt das Gutachten des Bankx Ausschusses wegen des Silber-Eénkaufz angenommen.
Dänemark.
Kopenhagen, 10. Jan. Das “Norwegische Mor genblact wall aus guter Qnelle erfahren haben, daß die
naue Nachrichten Ü_ber die Ereignisse in Portugal en, und für guk befunden, bevor er fich zu entschei-
Reise des Grafen Wedel-Zarlsberg nach London di: cine Modification der Englé1chcn Zoll-Geselze zum S/Bcftcndc-z