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wo er im Be riff ist, unter uns als Repräsenratrt der1elben zu erscheinen,9 oder jede Gleichgültigkeit und jeden Mangel an 2lcht1111g für seine Person , als _Berrath gegxn die Jr- ländische Nation. Daß er srolz au_f 1eme hohej©tellung ist, kann man nicht mißbilligen. Da); er, der sich der Sache seiner Landsleute ganz gewidmcc-hat, nicht unempfindlich ge en die Auszeichnung ist, in ihren Augen denxhöchjken PFW einzunehmen, darf mati gernr glauben. C'tnr solche Frage sollte in einem Augenblick wie d-Zr IVMWÜMIÉ gar nicht aufgestellt werden. Die eigentliche Frage ist nur die, ob Herr O'Connell ernstlich die Abstchr hab?, seinen Landvleuten die Emancipation, frei von allen bisherigen Beschränkungen, auszuwirken, und ob er der Mami sey, der die Eigenschaéten bej'ilzc, unédie Stelle, auf welche die Natwn ihn erhoben )ar-z am besten auszufülieULWir hegen den sesten Glauben , daß er aufrichtig das Wohl seines Vaterlandes will, und dax; fich Niemand besser dazu schiikt , jelbtges „zu befördern. Wäre Geldgewinn sein-wack,_1o würde- er seine Zeit zu ir- gend einer einträglichen Be1ch§11rigimgxverwendet habrti. Dcr Ernst indessen, mit dem er [ich seit Jahren dem Dienst der Katholiken widmete, beweich deutlich, daß er mehr nach Ruhm als nach Geld geizt. Ein Grund besteht, nm dessert- willen sich alle guten Jrländer an Herrn O'Cotzneli schließen sollten, und dieser ist die ganz be]ondere_Heft1gke1t„welche die erklärten Feinde Irlands zu allen Zeiten gegen ihn an den Tag" gelegt haben. Wir sind Überzeugt, „daß. weiin mein nicht gefühlt hätte, daß er der dleberxnacht, welche die Ernte,- drigung Irlands verewigen wrll, ]ehr furchtbar izr. man ihn nicht zum beständigen Gegenstandebeftiger Angriffe ge- machk haben würde.“ Noch _einmal Wiederholen wcr, möge alle niedrige Eifersucht in diejem Augenblick beseiciZt werden. Wer unter den gegenwärtigen Umständen nicht fur O'Con- nell isi, ist nicht für Irland.
Aus Dublin schreibt man, daß im Post-Amt der Be-
fehl eingelaufen sey , daß es vom 5. Januar 1830 aufhören-
solle, ein bestimmtes Posk-Amts-Departement zu bilden, und. daß man es von dieser Zeit an als zu dem General-C'ta-
bliffement in St. Martin's _le Grand gehörig, zu rechncn
abe.
h Das Fischerstädtchen Queenborougl) hat seit Jahrhun- derten das Recht, zwei Parlaments-Glieder'zu wählen, ein Recht, welches fast eben so lange von der dafigen Orts-Be- hörde ausgeübt worden. Vor eM Paar Jahren entdeckte es sich aber, daß die Einwohner überhaupt bei jener Wahl mit;- stimmen dürfen, und diese“ wählten nun zwei dem, Magistrate mißfällige Personen. Leßtcrer ließ darauf sein Archiv durch- suchen, und ßndet in den alten, die Gerechcsame der l_Stadr betreffenden Urkunden , daß er befugt ist, über die F11cherei des Orts zu verfügen, ein Recht, welches ihmzwar ganz 111:- skreitig nur zum Besten der dafigen Einwohner gegeben war, dessen er sich aber nunmehr zum Verderben der letzteren br- dient, indem er solche Verfügungen “getroffen hat, daß dre armen Leute ihr Gewerbe, worauf ihre Nahrung beruht, nichtmehrbetreiben, und im Angeschte der See, worm die Fische und Austern sich befinden, von deren Fange fie und ihre Vorfahren gelebt haben„ beinahe Hungers sterben müj- sen, TNan hat deshalb hier eine Versammlung gehalten und eine Subscription eröffnet, theils um den LegtewBrod zu geben, anderen Theils auch, um ih11e11_*a11f grrtchtlichim oder parlamentarischem Wege ihre alten Gerecht1ame wrcder zu verschaffen. „ -
In der hiesigen ?edico-Botamscben Gesell1ch_aft-hacte fich vor Kurzem zwischen zwei ausgezeichneten O_JTttgltrdern derselben, Herrn Frost und Herrn Brown, ein Zwrst entjpon- nen, in Folge dessen Ersterer durch seinen _C'infiuß die Aus- schließung des Letztem bewirkte. O_hne darüber ent1cheidcn 'zu wollen (bemerkt hierbei ein Englijches Blatt), wer Recht oder Unrecht hat , ist es sehr zu bedauern, daß dergleechen unangenehme Ereignisse in'der Gesellschaft statt finden konn-
ten. Schon haben fich mehrere der ausgezeichnetsken Mitglieder“
dieses Vereins zurückgezogen, und wenn das Ganze nicht durchaus anders .organisirt "wird, so muß man leider der bal- digen völligen Auflösung diescr wiffenschafcliche11Anstalt ent- gegen sehen.
Unter den Arbeitern von Spitalsfield und der Nachbar- schaft herrscht wiederumgroßes Elend. Dadurch, daß sie auf einen festen Lohn bestanden, ist ein großer Theil ihrer Ar- beit ins Inland verthcilc worden, wo sie ungeachtet der Hin- und RÜck-Fracht billiger verrichtet wird, als in London. Von 9000 Srirhleti sind _jelzc nur die Hälfte im Gange, und die armen Weber sind 10 traurig daran, daß, des Mangels an Lebensmitteln niche zn gedenken, Viele von ihnen das ein- zige Bette,_dach sie noch besiizen, in der Nacht abwechsglxzd 311 ihrer Crwärmnng benulzen.“ Der Spitalfielder Vcrcm
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hat seine Vertheilung von Suppen wieder begonnen und e.: isk zu hoffen, daß zur Abstellung des Elends sein Fond vo alien Seiten durch milde „Beiträge vermehrt werden wird,
Der seltene Fall, daß Menschen noch in hohem Alt ihr Gefichr wieder erhalten, hat sich kürzlich noch in Kinn; loch in Schottland bei einem würdigen“70jäl)rigen Grei bestätigt; seit dem lelzren Herbst besserte sich sein Gesicht xeywcise, und jeizt kann er den feinsten Druck ohne Bri eren. _ "
Zn Huntingdon fand vor Kurzem im Stadthause ei eleganter Ball zum Besten der Spanischen und Jtaliä schen Flüchtlinge statt.
' Vom Vorgebir e der guten Hoffnung besitzen wir “Na richten bis zum 9. ov. Aus dem Commercial-Adve tiser geht hervor, daß die Ausgaben des Caps vom 1. Apt 1814 bis zum 31. Der. 1826, also während der 1.31'äl)rig Verwaltung des Lord Sommerset , die Einnahmen in ders ben Zeit um 72,600 Pfd. Sterl. "überstiegen haben. » unter der frühem Verwaltung , von 1798 bis 1813 -- m' Ausnahme von 4 Jahren, während welcher die Holländer i Besikze des Caps waren - also in eilf Jahren, die Eitmah um 72,066_Pfd; größer war als die Ausgabe, so geht dara hervor, daß unjere dortigen Finanzen in der leßten Period im Vergleiche mit denen der früheren , entweder sehr schle verwaltet wurden, oder von Natur so ungünstig ausfiel: Es sind zur Verbesserung der Einkünfte von der Regierung Commiifion einige neue Auflagen vorgeschlagen worde namentlich eine Kopsfkeuer auf die Sklaven, eine „Bedient -_ und eine Pferde-Taxe. Die erstere wird jrdoch als besonde ? drückend ejchildert, weil -fie mittelbar den Weinbau treff der, als aupc-“C'rwerbszweig des Caps, doch wegen" der v' len Lasten, die darauf ruhen, die Conrurrenz mic ander fremden Weinen auf dem“ Londoner “Markte kaum beiiebe könne. In dem Districts Albany ist eine Bittschrifc an d'- Parlament mit zahlreichen Unterschriften zu Stande .geko men; es wird darin um Ercheilung einer Nepräseu'tati Verfassung gebeten. In dem Districts Sommerset ist ei ähnliche Bitcschrifc im Werke; da jedoch *in der ganzen C lonie das Zusammentrecen- einer öffentlichen Versammldn mit vielen»Schwierigkeiten verknüpft ist, so'schreitet auch eit“ solche Bitcschrifc nur langsam vor. „Der Wunsch nach eine Geschwornen-Gerichte fängt ebenfalls an, laut zu werden.. Von Tsckwkka oder seinen Gesandten hac man nichts weit gehört; auch ist in der That an unseren Gränzen kein Grun znr Unruhe vorhanden. Die Kaffern besuchen“ fortwähren sehr zahlreich die Colonie, namentlich Grahams-Town, uu suchen Besbäfcigung als Hirten, was ihnen auch leicht 9 lingt, da die Hottentotten , durch ein Gouvernements-Ediri von den früher auf ihnen lastenden Beschränkungen “befrei jelzc haufenwéise rings um die Stationen- der Misfionai lagern. Docs) wird dieser lekztere Uebelstand auch bald mx hören müssen, da das Vieh des Volkes dort_ in einem eng Raume eingesperrt, wegen Mangel an Unterhalt 'm'niomm Ein Gebrechen „jenes Edictes. trifft übrigens dieses arm Volk sehr hart; für diejenigen t1ämlich-. die ein Jandwe erlernen wollen, ist die Lehrzeit auf längstens Ein ahr fe geselzt , und es wird daher selbst den Lernbegierigen schwer Meister zu ewinnen, die sich entschließen, "sie auf so kur Zeit in die ehre zu nehmen. *
Wir haben aus Newfoundland Zeitungen bis zum 2 Dec. empfangen. Man hatte dort eine Anstalt zur AU munterung und zum Schutz der Fischerei begründet. D dortigen Ansiedler versprechen sich viel Gutes von derselbe weil sie, ihrer Meinung nach, den häufigen Auswanderung nach den Vereinigten Staaten, wo man der Fischerei m' Bereitwiliigkeic Schuß gewährt, ein Ende machen wird.
Aus Lima sind heute Zeitungen bis zum 27. Sep eingelaufen. Außerdem See-Treffen, das zwischen *zwcie Columbischen Schoonern und einer Pcruanischen Corve stacc gefunden und von dem auch die Nord-Amerikanisck) „Blätter bereits Meldung [gemacht haben , find auch an d Gränzen einige Scharmükze vorgefallen. Aus der bei Lloyd' erschienenen Bekanntmachung geht hervor, daß die Peruane eine Seekiiske von 1200 INiles in Blokade-Znstand erklärten“ doch klingt es seltsam, daß sie, zur Aufrechthaltnng dieser Blokade, nicht mehr als zwei Fahrzeuge bestimmt haben. , _
„Herr Louis Mocinho Silva d'Albukerque“ (sagt ct, vom Journal des Débars mitgetheiltcs Privat-Schre: ben aus London) „ist mit Depeschen vom Kaiser Dom Pod!“ an die Marquis von Barbarcna und von Palmella vy! Rio-Janeiro hier angekommen. Ueber den Juhaic dicie' Depeschen, welche die Antwort auf die von dem Herrn M0
Beilag“
cinho an, din Kaiser überbrachten Briefschafcen enthalten,
en Herren von _Palmella und Barbarena an, daß. er, da “er Marquis Barbarena von ihm, als dem Vormunde der ungen“ Königin, mit Vollmachten versehen sey, um mit den uropäischen Mächten über Alles, was auf die Rechte der Nonna Maria 11.- auf die Portugiesische Krone Bezug lat, zu Unterhandeln, keinen bestimmten Entf luß Über diese' 11- elegenheiren fassen könne,- bevor er vom . arquis Barbarena nittheiiungen über den Stand dieser Unterhandlungen er- alten habe, was wahrscheinlich durch die auf deni Wege nach 91“ io Janeiro be“ “ndlich'e Deputation,„a11 dereu-Spilze der Graf “o--n Sabugol ste, t, geschehen werde; GrafSabugol werde-daher uch“ seine definitiven,Instrurtionen nach Europa zurückbringen. ;xies ist im Wesentlichen der Inhalt der von Hrn. Morinho 'Albukerque überbra ten Depeschen. Se. Kaiserl., Maje- äk hat demselben au erdem die Versicherm1gwiederholt, daß ie nie “einem Vorschlage irgend einer Art, der_di'e Aufrecht- rhaltung Dom Miguel's auf dem Portugiesjchen Throne ezwecke, Gehör" leihen werde. _Obgleich Herr von Barba- ma mit “Vollmachten versehen ist, um mit denE-uropäischen “ächten zu unterhandeln, so machen doch die lebten von 'errn Mocinho gebrachten Depeschen dem Herrn von Bar-
i-tiren , “daß dieser gewissermetqßen der_ Schiedsrichter der nterhandlungen'wird. Ich kann Ihnen die bestimmteVer- ichérung “geben, “daß «die von Piymonrh abgesegelten Portu- iesischen“ Flüchtlinge steh direct nach Terceira wenden, und ort aus Land steigen werden, falls nicht,-1vie das Gerücht ing, die beiden kürzlich in See gegangenen Englischer: Krie s- regatten'bestimmc smd , diese Landung zu verhindern. In iesem Falle würden die - iüchtlinge ihre Reise nach Fernam- ur fortsetzen; aber es 'cheint gewiß“,daß man den Plan, inige Streitkräfte auf der Insel Terceira aus Land zu sezz- en, darum nicht aufgeben, „sondern ihn auf andere Weije aus- l)ren werde.“
Niederlande.
Brüssel, 28.1Ian. Dir hiesigen Blätter enthalten 13 Artikeln den Geseiz-Entwurf wegen Einführung der men“ Geseßbüchen Dem “ersten Artikel zufolge sollen vom age der Einführunßxdes neuen Niederländischen Civil esekz- uches an der (20116 311916011, so Wie das Römische, echt, ußer Kraft treten. '
„„Am 25skcn d. M. „wurde in der Oranien-Straße die eue St. Georgs-Kirehevom Anglicanischen Cultus, mit enebmigung Sr., Maj. des Königs, eröffnet.
“Vorgestern reiste ein Englischer Cabinets-Couxier, von iien kommend, nach London hier durch.
Der .Cassarionshof hat gestern das von den Herren von otcer .und Ducpetiaux gegen das Urtheil der., Assesen “von üd-Brabanc eingelegte Cassqciotis-Gesuch abgewiesen.
Die zweite (Kammer berath1chlagc saß täglich in “See,- onen über verschiedene ihr vorgelegte GesxßxEntwürfe. --_
Am 23sten ist die große van Ackerjche Baumwollen- pinnerei in Gent abgebrannt. _Das Feuer entstand durch "e,.Unvorfichtigkeic einer Spinnerm, welche mit einer offe- nkacerne dem Gewebe zu nahe kam. Der Herzog Bern- ard von Sachsen-Weimar war einer der ersten, welche auf "er Brandsielle erschienen. Die Fabrik war versichert.
Deutschlard.
Stuttgart, 27. Jan. Nach vier Wochen beinahe nunterbrochen dauernder, öfters empfindlicher Kälte, und achdem gestern ONorgens 8 Uhr das Thermometer noch 110 rer 0 stand, wurde die Witterung schncll gclinder. Nach- mags begann Regen, der auch die Nacht hindurch und eure früls noch fortdauerte. Dadurch isi nun völliges Thau- oetter eingetreten. -- Das. Eis auf dem Neckar ist bis jetzt och nicht gewichen.
Karlsruhe, 25.Ian. Be“ „der vom 21sien auf den 2217611 . M. sehr gestiegenen Kälte ik der Rhein, auf welchem sich as Grundeis beim sogenannten Dalbergerbusck) am 19ten . M. bereits gestellt hatte, in der Nacht vom 22sten auf en-23sie11 auch bei (Mannheim zugegangen. Die dortige ckiffbr11che wurde schon am 16ten d. 232. abgetragen; die
zur' Allgemei»-ne'n PreußischewStaats-Zeitung Nr. 34.
, abe ich folgendes Nähere erfahren: Der Kaiser zeigt darin ' ' die Fußgänger'findet seit“ gestern der UeberintL; aus dem ist e a
arena so bestiMMt zur Pfii-cht, Herrn von Palmella zu con;- . Unter 232 mäntilic'h'éynd 212 weibliche. “Die Zähl der Ge-
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Passage wird jedoch mittelst einer Fähre dadurch unter- halten, daß man eine Bahn durch das Eis eröffnete. Ür
statt; auch auf dem ebenfalls Zugefrornen r ist die a - sage für die FußYnger eröffnet. Mit eini“ e_n UticerbreXuns- gen ist quch der eckar aufwärts bis Eber ach mit Eis be- deckt, “und „bei Neckarel, ist die Passage für die Fähre geb net.
Ngchrichten von . ehl zufol e",“ geht der Rhein da elbsk stark mw Grundeis; es war jedoch möglich, die dortige Schiff- brückebts gestern zu erhalten, und "so lange sich das Grund- eis nicht vermehren wird, wird die Passage daselbst nicht unterbrocheii werden. „
Die KUZU, auf welcher die Dicke des Eises bei Will- stett_8x Zoll eträgt, ist, so wie die übrigen B'innenfiüsse in dortigerfGegrnd, ebenfalls zugefroren. '
Bet Kntelingen hat sich das Grundeis gestern gestellt, “* und heute ist der Rhein daseibK gänzlich zu.
Karlsruhe, 27. Jan. m Schlusse de'stahres 1828 betrug dwEmwohnerzahl der Refidxnzjkadt Kartsrrihr dasMi- litair mit inbegriffZU, 19,718; hierunter sind 10,1 männ- iich_r.u11d 9588 weibliche, wovon sich 1009 Individuen zur jüdische11 Reli ion bekennen. Die“ Verwehrung der Bevöl- keruÉimJa re 1828beträgt 198 Seelen. ,
, _ eburceti haben- 537, nämlich 268 méiirnliche und 269 weibliche“ statt gefunden. Gestorben sind 444'P'ersonen, wor-
bornen übersteigc-daher jene der'Gistorb,enén*11m93. „* „Kopu- lirt wurdet) 71 Paar. Eingewandert iind 49wännkiché1md 57 weibliche„ m Summa 106 ersonxn. Ausgxivandext*ßnd 3 wärryliche und 4 weibliche Individuen. ,Die Zahl“ der a- milen :|:-3640, und _die Beyölkerungs-„Zunahme “kn dén eß- ten 10.Iahren beträgt 3697 Seelen. _
Schweiz.
Zürch,__24. Ian. “Zu der Note„ womit der Königl. Niederländische Gesandte, Herr von Reinhold , dem ckSchri- men Rache des Vororcs Bern das Niederländische Decker vom Z1|en v. M. wegen Entlassung der SchweizerkTrupyen überwacht _hac (S. das gestrige Blatt der Staats-Zeicun ), äußert derielbe, daß Se. Majestät der Köni diese 'Maa re- gel eben so ungern ergriffen haben, als die chiweiz die An- kündigung davon empfangen- ac, und daß “niir“„die ge- .bietende' Nothwendigkeic- diese be "herbei zu führen ver- mochc habe. Das gedachte Derret "begründet im Eingange die be_1chlossene MacÉinahme mit der Anwendim jenes Schlyß-„Arxikets der apiculationcn, welcher beim“, intritc ufnvorhergei-el)encr Umstände zur Truppen-Enklasfim berech- tigt und mit dem Vorhandenseyn dieser (freilichniZc näher bezeichneten) außerordenrlichen Umstände. Zugleich wird die vollkommensre Zufriedenheit mit den geleisteten DienHen der zu entlaffrnden Truppen ausgesprdchen, nebst dem unsch, durch die ehrenvolle Weise, wie diese Entlafsung nun ver- wirklicht wird und durch Beweise wohlwollender Verfügun- gen zu Gunsten der entlassenen Militairs , der Eidgeno en- 1chafc des Königs hohe Achtung und Werthschäßung t ac- sächlich dar uthun. Zu den 26 Artikeln des Decrets ist Alles begriffzrn, was die im Laufe dieses Jahres zu vollen.- dende Auflöjung der vier Regimenter betrifft, und es md darin neben den früheren Bewilligungen , die bereits der die durch dic Capitularion begründeter: Verpfiiéhtungen hin- ausgehen, neue für Offiriere und Gemeine günstige, und den Wünrchen der Cancone in den wichtigsten Punkten ent- sprechende Scipulationen hinzugekommen. ,
In der. vom 7ten bis 9ten d. M. scattgehabcen außer- ordentlichen Winter-Silzung des großen Raths des Cantons Thurgau ward unter andern der Berichk der an die letzt,- jähri e Tagsatzung abgeordnet gewesenen Ehren-Gcsandtschafc ange)ört, und mit Dank und Belobung anerkannt, daß die- selbe ihre Verrichtungen und Aufträge der In ruc_tion ge- mäß und mit kluger Umsicht erfüllt habe. Dem agmßungs- Beschlusse, betreffend die dritte Abtheilung der Militair- Schule in Thun, und eben so jenem hinsichtlich des Ent- wurfes eines Militair-Strafgeseßbuches für die Schweizer- Regimenter in Königl. Französischet1 Diensten, auch _der Einführung desselben als wirklich verbindlichem Strafge1ekz- buch, ward sofort dicworbehaltenc Ratification ertheilr; die Bcrarhxmg aber in Ansehung der Racisiration dcs Beichlits-