8 verloren gehen, ohne daß dadurch dicser wesentliche Theil der „Bilanz in seinemveranschlagten Verhältniß gcskörtwerde.
Und so lassen Sie uns, geehrte Herren, datxn hoffxt-x (heißt es am Schluß), das; der Wendchnkr jn 11111000ij6- schästcn gekommen ist, und daß die RheinisäxWestmdtscsxe Compagnie einer bessekn anunst emtgegen geht, 1vaY1'011d ste nie aufgehörr hac, den eigentlichen Zwyxk threr Ottstztng, Belebung des vatcrländischen Gewerbfietßes und das Auf- finden von Absalz-Kanälen für “das Produkt desselben -- zu erfüllen. „ _
Ueckern11111de, 10. Febr. In der [)tcstgen Vorpom- morschen Landarmen-Ansralc.befanden sich am Schlusse des Jahres 1827 106 Dctinérce; eingebracht wurden im Laufe des Jahres 1828 260 (Summa 866); enrlaffen und abget gangen sind 285. Am 31. Dec. 1828 verblieben mithin in der Anstalt 1431 Personen. *
Unter den eingebrachten Individuen waren 249 Inlän- der und 11 Ausländer. Von den Abgegqngcnen sind 141.161?- storch, 4. entwichen, 13 als Ausländer Über die Gränze ge- bracht, 197 nach ihrem Wohnorte enclaüxcn und in Freiheit geselzt, und 7 anderen Anstalten überliefert.
Unter den im Durchschnitt in der Anstalt gewesenen 106 anévidnen befanden sich 29 ganz arbeitssähige, 22 halb arbeitsfähige, 20 ein viertel arbeitsfähige 28 Krüppel, Kranke und ganz Arbeitsunfähige, und 7 Kinder. Die Arbeitsfähigen verdienten: 1) wirklich“ baar, durch Ar,- beiten für Andere und durch Bearbeitung von Fabrikatcn, 886 Rchlr. 28 Sgr. 5 Pf.; 2) durch Arbeiten für die An- stalt und Oeconomie, 661 Rthlr. 11Sgr. Z „Pf.; zusammen 1548 Rchlr. 9 Sgr. 8 Pf.; mithin nach dem oben angege- benen Verhältnisse auf einen ganz Arbeitsfähigen jährlich 34 Rthlr. 12 Sgr. 2-Z.--?- Pf. .
Die Speisekosken betrugen, einschließlich der Oeconomie- Verwaltung und der“ bessern Verpflegung der Kranken und Kinder überhaupt, 2738 Rthlr. 26 Sgr. 10 Pf., d. h. auf den Kopf jährlich 25 Rthr. 10 Sgr. ?Y-Z Pf. und kägléch, “2 Sgr. 411“?- Ps- __
_Die Bekleidungs-Kosten erforderten einen Aufwand von überhaupt 733 Rtl)lr. 11 S r. 11 Pf., nämlich für einen männlichen Dctinirten 8 Rter. 4 Sgr.“ 7 Pf. und für eine weibliche Detinirte 4 Rtlxlr. 10 Sgr. 11 Pf. jährlich.-
Für Unterhaltung der Lagerstellen wurde ausgegeben 267 Rchlr. 5 Sgr. 6 Pf.
Alle Übrigen Ausgaben, als; Besoldung der Offichantxn, Heizung, Erleuchtung, Reinigungs-Material, Wirthxclmsts- Utensilien, Arznei, Transporr-, Bau- und Réparatnr-Kosten und unbestimmte Ausgaben betrugen 4447 Rrhlr. 10 Sgr. Z Mf, .
YDie sämmtléchcn Kosten der Anstalt im Jahre 1828 He- liefen sich also auf 818691160: 24 Sgr. 6 Pf. _
Bei den Bekleidungs-Koften ist jedoch zu bemerken, da;; die Abgelieferten in der Regel ganz abgerissen und zum Thxxl kaum bedeckt ankommen, also gleich eingekleidet werden 11110- sen und mir vollstänöiger Kleidung nur wieder e111laffen werden. _
. Stralsund, 81. Jan. Am 10. October v. 3. starb in dem Franzburger Kreisdorfe Karnin die Wittwe Katha.- rt'ne Marie Töpper in einem Alter zwischen 106 und 109 Jahren. Die Ungewißheic des Alters schreibk slch daher, weil das Kircheubuch des Tauforts Niepars verbra1111t 121111 soll. DieseFran gebar 12 Kinder, und unter diejen Drtl- lings-Töchter, welche alle_drei ein hohes Alkor erreicht habep. Eine derselben verstarb vor 9 Jahren, gerade z_u „der Zett, als ihre alre Mutter, in ihrer Eigenschaft als gexchtckte Heb- amme, in ihrem „97fte11 oder 101sten Lebensjahre eine Frau, ohne alle fremdeHÜlfe, von einem Kinde entband. Außer einer geringen Verdunkelung der Augen während 0er letzten Lebenszeit hatten die Sinne der Hochbejahten 11tchcbes0115 ders gelitten, und noch zwei Tage vor ihrem Tode verltej; sie, ohne alles menschliche Zuthun, ihr „Bette und verfügte “Über eine ihr aus einem Legato zugekommene kleine Summe.
Vermischke Nachrichken.
In einer kürzlich gehaltenen Versammlung der Gesell- schafk dcr A[kel'thmnsforscher las Hr. Croffon Croker die Be- schreibung Liner Menge von Exemplaren Römischer Töpfer- arbeit Wk- Yig er im vergangenen Herbst in der Nachbar- schaft von Cäyars Lager in Kent hatte ausgraben lassen. 371111) der großen MaUnigfaltigé'eir dcr irdcnen Gefäße, von denxngegcn 200verschiedeneGattungenvorhanden sind, die11icht nur zum Luxus, sondern auch für die Küche dienten, sonte nach der 8Menge von menschlichen Geheimen, steinernen (Här- gen, Münzen, 11110 endlich nach den aufgxfundcnen JJTaucrn eines Römischen Tempels zu urtheilen, dürsce man mit Gmmd
“ ster Titus.
voraussesxn können, daß die Stadt Noviomagns in der Na
barschaft gestanden haben unklsse. - Es wurden der Vcrsamm
[nmg ferner eine Schrift über Schulkarten der Alten und kin
bisher noch nicks öffentlich -sabet[) vorgelesen.
erschienener Brief derKönigjn El“
Königliche Schauspiele. 18.Febr.
TNiktwoch ,
Ouvertüre von Herrn Wilhelm Braun. (Erster Salz), vor
CEl'k von
Rode
«.*
Jm Opernhause: Concert. ] 2) Violin-Co getragen von Ang
Birnbach, Schüler des Königl. Concertmeisrers Herrn F),
ning.
3) Oboe- Concert,
componirc und vorgetragen “1
dem Großherzogl. Mcklenburg-Schwerinschen HOf-Musek- Herrn Wilhelm Braun. 4) Nocturne Concertant, füqux und Violoncello, componért von Bochsa, und v'orgetr'ag von Mlle. Bertrand, erste Harfenspielerin Sr. OJTajescät Königs von Frankreich, 'und dem König!. Kammermusxk
Herrn Ganz.
Königl. Sängerin Fräul. v. Schäkzel.
5) Variationen von Rode, gesungen von .. 6) Russisches The
für Harfe, arrangirt von Bochsa. und vorgetragen von I
Bertrand.
Hierauf: Therese, die Nachtwandlerin, panto
misches Ballet in 2 Abtheilungen, vom Königl. Balle
Musik von Herold.
Jm Schauspielhause: Keine Französtsche Vorstellm
Donnerstag , 19. Febr.
Jm Schauspielhause:
11010, [171]? 8011110.
1101120311 011 1 001.0, [1111' 8011110. (11Z110, 11100000111111110 011 1 3010,
Königsstädtsches Theater.
INittwoch, 18. Febr. Wegen eingetretener Hindernisse kann das angekündi Melodram: „Die Rache wartet“ heut nicht gegeben werd
Jm Opernhause: Kabale
.Liebe, Trauerspiel in 5 Abrheiluugen, von Fr. von Schi, 1) 11'211'11510,_9;11111071110 01
2) 1111 1101110180110 :*1 1111111101“, 7311001 3) 110 [10111 01110111 [)
Lenore.“
Donnerskag, 19. Febr.
130111001
211111]. 17011118- 11110 6010-00111'8-201161. (!)-“01719. 0010
Graf Ory.
])011 17. 170111". 1829.
1301'86.
| 3/217;xzq/2|0«1ch.|
Zt. - 80111110 - 5011. pr. KUZ]. 14111. 18 [)1'. 13211371. 5111. 2: 11111111. 011.111. 1. 0 R011111.111t.5011 (10. 13011111. d'taät-Ub. (1110 (1110 Käm'gsbz'. (10. 121111113701“ (10. [):1n3.(10.1n'1'11.2. 79051111: 91111). ZT. ck00 äüo 3. 0111115113. ])08. (10. 031711“. kknnäbrk.
ßßßößjWHQUÖQWWQ
120111111. 913114111:
931 103,1 1022 92-5- NZ 102 WZ
36 98 95; 991 96 104.3
93
103
102.12- 923.
923. .?
[(ur- u. Rezum. (10. 5011108180110 (10. 90111111. ])0111- (10. Märk. (10. (10. 031111: (10. (10. [11101130 (2. (L.](mk (10. (10.0.1K1111k 2105-5011. (1. [(Mk (1110 (1. Umk
11011. 901117. ])110. 171"1€(11'10118(1'0r . ])18001110 . . . .
14/00/2881- “D(Z LsZä-Coaxs. (13011111, (1011 17. 1701112)
5111810100111 .............
(1110
(1110
1.071.101.) Z." .' ." ........... - 1 1.811.
[).-(xis . ............... MMM 111 20 )(r .......... Jugsbm'g ........ ' ...... 1311351011 ............... 11019213 ............... Frankfurt a. 3]. WF ....... "l)0101513111'ß. ZR ...........
](111'7. 2 11/11. [(an 2 1111. 3 Mb.
250 X"]. 250 [**]. 300 11110 300 11111.
300 1411“. 150 B']. 150 171. 100 “[*111. 100 “[*111- 150 171. 100 Zbl.
1111010100140-
111
| F;.kxm'sxwxé
1055 105.1 1073. 10
_- 10 106-2- 582
59-3- 59-2
18:3 13.1- 1
Nxsu/ZK F;"x'éZ/Zj (;
142 1419 1501 1491 6 211 801 1021 1021
102:- 102? 30.5.
0051711111150 13015011.
100 191. 199.
11011111. (1011. 86,1. Hierbei als besondere „Beilage der Landtags-Abschi'k
für die Provinzial-Scände des GroßherzogthuU
„1?
Posen.
szteräam, 12. 170111". 0051011". 51101. 1110131110. 94T. ['.-"'t. 011115“. 376Z. 111155. KUZ]. 0111. 88.
Zank - 11011011 1341?-
58-43- *!)le
1,0056 111155- Ü
Bei
lage
r*Allgeméinen Preußischen Staats-Zeitung Nr.' 49.
Landtags-Abschied
die Proviüzial-HStände des Großherzogthums Posen.
ZUM Friedrich Wilhelm von Gottes Gnapen, Kötzig Preußen 21“. :c. entbieten Unseren zum ersten Provm- andtage dcs Großherzogrhums Posen versammelt „gewe- getreuen Ständen Unseren gnädegen Gruß. WU“ ha,- ie vom Landtage Uns dargelegten erstcherungen (rener nglichkeit an'Uns und den Staat nyc landesvätexltchem gefallen aufgenommen, auch den Geest der Ordnung und -cht,' welcher bei den Berathungetx geherrscht hac , so “n Eifer und die Gründléchkeit, mcc welcher Unsere ge,-
“ Stände sich diesen Berathunge'n unterzogen haben,
ufriedenheit anerkannt, und erthet'len denenselben auf gegebenen Gutachten und angebrachten Bitten folgende
ationen : *
„„ , I. .dem Landtagezur Berathungvorgelegten Ge- genstände betreffend.
) Da Unsere getreuen Stände sich wegen Zusammen.- : der Wahl-Bezirke für die collectiv-wählenden Städte ie Land-Gemeinen :c. eine weitere Erklärung vorbehäl- ben, so gebets Wir der Erlassung “der imGeselze vom _.ärz 1824 H. „4. :e. vorbehaltenen Verordnung noch An-
“und erwarten vom zweiten Landtage darüber ein voll-
ges Gutachten. -'em Antrage, der Stadt Gnesen eine Virélftimme zu len, smd .Wir skatt zu geben nicht abgeneigt. Da aber mit Virilstimmen versehenen Städte die Diäten und „Kosten ihres- Abgeordneten für sich'allein aufbringen 11, so frägt fich's, ob die Stadt hierzu ohne „Beschwe- der Einwohner die nöchég'en Mittel besitzt, und durch Demeine-Vertreter dem gedachten'Antrage beitrétt. Un- berPräsdent ist beauftragt, hierüber noch die' erforder- Erkundigungen einkuziehen, überhaupt aber den Land,- er“ den ferneren Vewandlungen, auf alle diejenigen Ge- ände noch besonders aufmerksam zu machen, welche bei ersudng der vorbehaltenen Verordnung zu berücksichtigen wer en. Sinstweilen haben Wir die vorgeschlagenen Säße der el_der und Reise-Kosken mit 3 Rchlrn. für jedetr Tag, * Rt[)lr. 20 Sgr. für jede Meile der Hin- und Rück-
„)*-enehmjgt, wollen auch geschehen lassen , daß der Be- . r den ersten Landtag aus den Beständen der Depar- nxl-Fonds zu Bromberg und Posen entnommen werde, "e.
"_ bei dem nächsten Landtage Über deren künftige Auf-
g Uns Anträge zu eröffnen sind. ' Wir haben aus der Erklärung Unserer getreuen
Über den zweiten ihnen zur Begutachtung vorgeleg- egenstand entnommen , daß in den einzelnen Theilen ändischen Verbandes solche Communal-Verhältniffe, welcher nach §. 57 des Gesetzes vom 27. März 1824 fs ihrer Abwickelung besondere Versammlungen noch-
g seyn dürften, nicht vorhanden sind, er einzige hierher gehörige Gegenstand wäre das nicht r obgedachcen Schrift, sondern in einer andern Erklä- behandelte Schuldenwesen der Departements Posen Bromberg. Wegen dieser Angelegenheit sollen aber die irren aus jedem der beiden Departements bei ihrer Ver-
ng zum Provinzial-Landtage sich, von denen des andern
cements abgesondert, zu berathen berechtigt seyn, auch denselben die erforderlichen Nachweisungen vorgelegc
1- Da nun auch die von ihnen ernannten Bevo mäch- „zu den in der Zwischenzeit vorkommenden Ges äften g legitimirt smd, so findet die Nothwendigkeic besonde- ndischen Versammlungen in den einzelnen Landeschef- tcht statt.
n Beziehung auf dasjené e, was von Unseren getreuen den über die nach der erfassung des Herzogchums (bau bestan'denen-Kreis- und Departemental-Räthe an- rt worden tß, nztrd ihnen bemerklich gemacht, daß der
dteser Znsttcuttonen weit vollständiger durch die Kreis- ! rovinzéal-Stände erreicht werden wird.
'I as dagegen_die Verwaltung der einzelnen Communen gt, so wird 19lche Gegenstand besonderer Entschließung
Bts dahin, daß solche gefaßt? werden „wird, bleibt es
lxdiglich beidez' jelzigen Einrichtun , daher Wir auch in Be- ztehung auf dux Woyts und ihre erhältnisse zur Zeit keine Veränderung emtreten lassen können.
8) Was die von Unseren getreuen Ständen in Bezie- hung auf die Kreis-Ordnung geschehenen Anträge anlangt, so haben Wir solche nicht allenthalben genehmigen können, da hiedurch zum Theil Abweichungen von dem, was in Un- seren andern Provinzen besteht, herbeigeführt werden wür- dep, welche wir dyrch besondere provinzielle Verhältnisse mehr gerechtfertigt finden. Was namentlich die nach dem Wynsche des Landra es den Kreis-Scänden beizulegende Re- vtston der Klassen- teuer-Lisken anlangt, so ist solche den Kreis-Ständen keiner andern Provinz zugestanden worden. Es muß daher auch dort bei dem bewenden, was in Bezie- hung auf diesen Gegenstand im Allgemeinen bereits feststeht oder ferner festgestellt werden wird.
Einen bestimmten Tag zur Versammlung der Kreis- Stände ein für allemal festzustellen, haben Wir nicht für zweckmäßig erachtet, da, nach Verschiedenheit “der Geschäfte in _den verschiedenen Kreisen und zu verschiedenen Zeiten, Abweichungen von dieser Vorschrift häufig nothwendig wer- den würden. Die Landräthe sind zwar verpflichtet, "in dor- tiger Provinz, wie in den übrigen, die Kreis-Stände wenig- stens einmal jährlich zu versammeln. Es wird ihnen aber Überlassen bleiben müssen , selbige nach dem wahren Bedürf- nisse auch öfter und zur schécklichen ZeZt zu bergfen. Auch läßt sich aus gleichen Gründen die Dauer des „Kreistages nichc im Voraus mit Genauigkeit bestimmen. .
Den Landräthen 'muß demnächst in dortiger ro- vinz , wie in allen übrigen , dcr Bors? in den er- sammlungen der Kreis-Stände und die eitung der Be- rathungen verbleiben , da die dortigen provinziellen Verhält- nisse keine Abweichung von der diesfalls bestehenden Regel erfordern, Wir auch den dortigen Kreis:Ständen eine Mit- wirkung bei Beseßung der Landraths-Stellen einzuräumen beabsiéh'tigen, und deshalb das Nöthige besonders zu erlassen Uns vorbehalten.
Den von Unsern getreuen Ständen in Antrag gebrach- ten Kreisratl) neben den Kreis-Ständen, und als einen blei- benden Ausschuß derselben in dortiger Provinz errichten zu lassen, finden Wir Uns um so weniger ewogen, als eine solche Einrichtung nirgends in Unserer Monarchie be- steht, auch die Nothwendigkeir derselben fich nirgends gezeigt hat. Zu Hénfichc der Qualification der von den Stadt- und Land-Gemeinen zu den Kreis- Tagen zu erwählendm Abge- ordneten finden wir die von Unseren getreuen Ständen vorgeschlagene Abweichung ,von dem, was in den andern Provinzen "verordnet ist, durch die Lage der dortigen Com- munal-Verhältniffe wohl begründet, und haben deshalb be- stimmt, daß, mit Vorbehalt der wegen Alters festgesetzten AUSUUhme, die zu Landtags-Deputirten qualificirten Perso- nen auch zu den Stellen der Kreistags-Abgeordneten wähl- bar, und die Wahlen nicht an Verwaltungs-Beamce gebun- den seyn sollen. -- Welche Personen zu Deputirten der Stadt- "und Land-Gemeénen auf den Kreis-Tagen qualificirc seyen, wird daher künftig, durch das unter 1 erwähnte noch vorbehaltene Gesetz, weiter zu bestimmen seyn. Bei der ersten Einrichtung der Kreisrage aber werd_en die, wegen der ersten Wbahlcekn ertheilten vorläufigen Vor1chrifcen in Anwendung ge ra )t.
Hiernach und sonst nach den bestehenden allgemeinen Grundsäkzen isi die unter 21. beigehende Kreis-Ordnung für das Großherzogthum Posen entworfen worden , deren Pu- blication durch die Gesetz-Sammlung erfolgen soll.
4) Ueber die, wegen Vergütung des bei Véehseuchen ge- tödteten Viehes, zu ergreifenden Maaßregeln, erwarten Wir noch das Gutachten Unsers Staats-Miniskeriums, und wer- den bei Fassung Unserer Entschließung auch die Erklärung des dortigen Landtags nicht unerwogen lassen.
Nichc minder werden
5) die Erklärungen Unserer getreuen Stände, über die bürgerlichen Verhältnisse der Juden, bei der weitern Bera- tl)1mg der Sache in Erwägung gezogen werden.
6) Mix besonder-er Zufriederzheic haben Wir die Gründ- lichkeit anerkannt, mrc welcher dre getreuen Stände das von