über das Unglück Derek, die dir nicht ergeben sind, statt sie '
zu bemitleiden.“_ ,
„Als in einem der schönsten Länder C'm'opa"s dcr Burger- k'récg gegen die ihrem Gocke „ „ . _ als in allen,Geget1dct1 jenxs Reichcs cm Verttlgnngskamys gegen sie gefÜhrt wurdc -' wer hörte. wohl damals nur xc- nen Seufzer des Métleéds von den Libera!th - wer. cxn Wort des Bedauerns von einem jener Scl2l'lsF1xkllU', 0,15ka edler Herzog in der Stille der Nacht zms 1ext1em fmxxern Kerker gerissen und erschoffcn waxd ?“ ,
„Als die rechtmäßégcy Herr]chcr Poytugals, yon cmer * umvürdiqen Faction verdräUgc, es mir an)clcken mnßccn, nne die Tcmßel Gottes entweihr, seine Verehrer verbannt, die Diener der Religion herabgewürdigc, eine tugendhaste und erhabene Königin gefangen gehalten, und die treue Diener des Throns mit der größten Grausamkeit verfolgt wurden, wer hörte wohl nur einen Lant des Mitlcéds von den "Libe- kalen? DasAlles haben wir erlebt, wir waren Zeugen die- ser Begebenheiten, die für ewige Zeiten die Geschichte Por- tugals befiecken werden, und was that die Philantropie? fie schlief sanft und ruhig bei dem Wehegeschrei der mißhandelcen Nation!“ » _-
„Zekzt aber, wo wir glücklicherweise die alten und legi- timen Gesetze Portugals wieder aufleben sehen, wo wir die Genugthung haben, einen Souverain den unseren nennen zu können, der uns in so vieler Rückschc theuer ist, jetzt, wo die revolutionaire Hydra én wohlverdienten Ketten schmach- tet, erheben sich die liberalen Journalisten; nichts ist zu schwer und 1'cheintil)nen unmöglich, dieselbe wieder aus ihren Banden zu befreien, damit ste von Neuem ihr stolzes Haupt erhebe, um uns von'Neuem zu unterjochen. Dies war und ist der einzige Zweck, den sie bei ihren giftigen Angriffen ver- folgen, aber alles ist vergebens und wird es auch künftig seyn; die Ehre und Treue Portugals ist wach und wird sich nicht so leicht hintergehen lassen, mögen auch die Versuche seyn, welche fie
wollen.“ Türkei und Griechenland.
Die Allgemeine Zeitung liefert folgende Schreében:
„Nauplion, 30- Dec. Der Oberst Fabvier ist in Griechenland angekommen. Dieser brave Kriegsmann hat Beweise von einer seltenen Hingebung an' die Griechische Sache geliefert, und kann noch große Dienste leisten; er kann aber anch großen Schaden stiften , wenn er diejenigen nicht ein wenig schont, welche dieser Sache so ergeben find, wie er selbst. . Fabvier hat große Eigenschastcn; abcr evist ein Matm,mic“welchem sich schwer leben läßt. Er sagt Schlim- mes von der ganzen Welt. Fast kein Individuum wird ge,- funden, kein Grieche, Franzose, „Deutscher, Schweizer, Eng- länder, über den er sich nicht beklagt. Er ist, was man mit
einem militairischen Ausdruéle. ein mxxm-ais oouexxgnr (ein,
schlftnmer Be-ttkamerad) nennt. Fabvier hat unstreitig viel Talent, aber auch viel Eigenliebe, und hat man seinen Mei- nungen widerstanden, so giebt er kein Quartier mehr. Im Uebrigen würden die Griechen undankbar seyn, wexm sie nicht einmüthég ancrkennten, daß Fabvier mit seiner Beharr- lichkeit, seiner Thätigkeit, seiner Uneigennükzigkeic nnd der Art, wie er gleich dem letzten Soldaten alle Anstrengungen und Entbehrungen erträgt, alle wesentlichen Eigcnschaftcn in sich vereinigt, um die Griechen zu organisiren, und für die Kriegszucht zn bilden. Nur wünschte man, daß er mir diesen wesentlichen Eigenschaften etwas mehr Freundlichkeit und Nachsicht gegen Lindere verbinden möchte.“ *)
*) Was „hier Über Fabvier gesagt wird, scheint schr aegrün- det,a xmd wcrd duräx, alle über ihn uns znkommcnden Berichte beüattgx. Er bah ml) übcr dic Maaßen streng gegen alle Welt tn dxn 225crxclytcn gezeigt, die er in Frankreich gcmacht hqt. EF? tst nothtg, daß man das Gute wie das Schlimme in 1etx1cm Charakter kcxjyc, auc!) dar:;m, damit bei den Begeben- hcttcn- dre cr herbctfnhrcn kann, ein Jeder Weiß, woran cr sick) ZU halten hat. * Anmerk'. dcs Eins.
und Könige Getreuen wüthete, , „ . ' dte Generale Malinossky und Gorman, mit den .
„Bucharest, 26. Jan. So eben erseheint hier
des officielle Büllett':1:*) Der Graf Längeron, ;
fchlshaber der Russischen Truppen in der Wallachej dem rechten Ufer der Donau, hat am 12. (*I/1.) Zaun
tern Schlüsselbnrg, Ladoga Und dem 1()ten JäIWR die wichtige Festung Kali, den Brückenkopf Von „ (wo sich vor einigen Tagen Tschapan-Oglu befundc angreifen und nehmen lassen. Diese seit Kurzem Festung war sehr stark, mit Thürmen und einem se cen Graben umgeben, und hätte im Sommer eine ßige Belagerung nöthég gemacht. Sie“ wurde in We einer Stunde erstiegen und weggenommen; 30 Kan Fahnen und viele Munition fielen in die Händedcx ein Pascha, 60 Officierc' und 350 Soldaten wurden fangenen-gemacht, 250 Türken auf den Wällen getöd nämlichen Augenbléeke ließ General »Malinofsky die *: von Turnow (Turnul), das in der Entfernung eines Kanonenschusses von Kali liegt, angreifen. Si, gleichfalls erobert; die ganze Bevölkerung wurde macht, oder flüchtete sch in die Citadelle, welche Lebenömitkel Über Kal'x' aus Nikopolis erhielt. M daß auch diese Festung sich in wenigen Tagen“ wird. Russischer Seits zählte man in diesen bei ten an Todten 2 Officiere und 80 Soldaten, an ten 4 Officéere und 250 Soldaten.“ ,
Inland.
Elberfeld, 13. Febr. Die Actien-Sammlun (wie leßthin erwähnt) erst vor Kurzem in Düsseldorf getretenen Kunst-Verein hat auch in héefiger St nen. Am ersten Tage smd von einigen Häuse . mehr als hundert Actien gezeichnet, und die_ Theil! währt fich täglich mehr. -- Ein neuer Belag , wie man hier Alles zu fördern bedachc ist, was gut ist.,
KöniglicheÜSchauspiele.
*Dontierskag, 19. Febr. Ikapernhause: Ka _ Fr". von S* Jm Schauspielhause: 1) ]x'éxl'lisle, 7311021018
Liebe, Trauerspiel in 5 Abtheilungen, von
143 (181110150116 31 umrmr, x-
3) [„a ["Mit an!
3016, [mr Zorjb8.- 2) 1101176811 (311 1 3610, [):-n' Zcx'ibs. (USUS, piéoe comiqus en 1 acta. *
Zu dieser Schauspielhaus-Vorskellung bleiben d' für JNittwock) angekündigt gewesenen Französschcn lung berex't; gelösten und mir Mittwoch bezeichnete spielhaus-Biüets gültig, und werden die hiezu nock
kaufenden Billers, ebenfalls méc Mittwoch bezeichn * e Gencral-Lieutenant, und Botschafter am Kaiserl.
Königsstädksches Theater, Donnerstag, 19. Febr. Graf Ory.
JUZWÜrtZZe Zörsen.
l-0nä0n,10. k'ebr. 60115015 87-3 . Z. [Zu», 977,15 . 98. 13171511. SIZ „57;- . 51T. “Mexican. LZ;- . 29. (**-110011. 14-2 . LIZ. 59.11;-
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ZDF
16. [“*“ka 8311191161101] 1]
][;zmburß,
()kztm'k. 511€0111 W[ctällscjncz 97T. Lnxz]. Ink (ZLF. MÜLLU, 13. k'cbt:
IpCt. 3181.11]. 97?» Zank-Üctian 1114Z.
.- _, -. „„...-...ck-
. ** Ihrem wesentlichen Inhalte nacb haben wirdk recht bcrctxs m unserm Blatte, vom 1Cten d. M., geg
Nach
Rede anf die dortigen Bewohner hervorgebracht habe.
Dex. Herzog von Morcemarc hat am 11ten OJTOx-gcns seine Reise nach St. Potcrsburg angetreten; in sci . und Gesandtschafrs-Scccecajren„
- BUMM?" (UTM) am Ende der Börse schloß IPCUIE RWK zu 77 Fr.; :“)kaége SU 110 Fr. 10 Cent; S Anlethe b“ DMHWW JU 79;- Fu; Neapolitanische bei Falconec zn 82 “Fr. „"-0 Cent, Oesterr, 5311014.11;q. 97,05».
folge bcfaUdeU sick) drci Wagen mik den Adjutanten
„ - FraUksurt a. "TN, 1.3. Tebr. tial-Obligationcn 125-3, , &
Gedruckt bei A. W. Hayyx.
schrift.
„ Paris, 13. Febr. *Der Messager des Chambres moldek, daß er aus zt1ehreren Departements, als, Morthan, dez Gard, der Obern-Vjenne, der Ardé-che u. a. Nachricht von dem günskcgen C'indrmke erhalte, den du
Bank-Actéen 1331.
Loose zu 100 Fl. 10.0
Nedactcur I oh "- Mitredacteur C
Allge
* *“..139zx-e-*q.z,z« “***-"** „,---_. ?"“M'WÉ'W- “DZM“FMPMZMM ""'"-Ik.- '
meine
eußischc Staats-Zeitung.
51.
mtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
, Berlin , den 18. Februar.
,Großherzoglkch Sachsen-Weimarsck)e wirkliche Ge- ats) und General-Major Freiherr von Egloffstein har
.jeftäc die Nachricht überbrachc, daß die feierliche
1g Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Wil-
ohnes Sr. Majestät, mit der P rinze ssin Aug u ste, in von Sachsen-Weimar Hoheit, am 16cm 1: Weimar statt gefunden hat.
. Königs Majestät haben den bisheriger: Ober-Re- ;Rath bei der Regierung zu Köln, Westphal, zum nden Gehein'cen Regierungs-Rathe im Ministerium ern zu ernennen geruhet. *
ne Majesxät der König haben dem Wehrmann ko-WSki, vom Zcen Bataillon (Thornschen) 4ten r-Regiments, das Allgemeine Ehrenzeichen zweiter u verleihen geruhet. »
- Justiz-Commiffarius Wéchmann zu Paderborn Roraréus im Departement des Ober-Landes-Gerichts xmatmt wordkn. „ .
, .Sxadtgerick)ts-Affessor Hartman!) zu'Königsberg eumark ist zum IustYz-Cotnmssartus zm Grciffen- reise, mit der Anweijung des, Wohnortes in Trep-
der Rega, bestellt worden. Durchlancht der General deanfankerie und Gou-
von Luxemburg, Prinz Ludwig von Hessen,-
*“xg, ist von Luxemburg hier eiygetroffen. kommen: Der Pair von Frankreich, Königlich
HOfe, Herzog von Mortemarr, von Paris.
:UtungsÉKachrichcen AuSland.
imar, 17. Febr. Nachdem Se. Königliche Hoheit Werzog, Ihre Kaiserlich Hoheic die Frau Groß-
Utxd Ihre Königliche Hoheit die verwircwere Frau vgn) nack) einander, am Wken d. ON. in feierlicher Lludtcmz, durch den besonders beglaubigten Königlich ")en Wirklichen Geheimen Rath, anßcrordcncli-kl)cn en [znd bevollmächtigten Mimisrer, Herrn von Jordan, , “_dte förmliche '.),[nwcrbnmg Sr. PTKjestäc des KÖUÖIS 'szen nm die ._Hand der Prinzessin Angnstc, Herzogin [)th Hoheit, für des Prinzen Wilhelm von Pvcnßcu, h&Hoheir- (zweiten Sohnes Sr. :)?ajcsxäc des Königs ujzen), :ycr freudiger Zuüémnmng empfangen [zarten, am gesrtgen Tage die feierliche Verlobung des Dm*ch- en Brautpaares in den Zimmern Ihrer Königliäycn
"'N' VMVÖWVCÜ'U Frau Großherzogin. Sc. Königlich
der KWUPL'MF WU PWUßcn und Se. DUrcl)laUcl)r der WU Sachsen-Kobnrg-Gotl)a waren bei dieser Feier- anwcxcnd, welcher als Zeugen mehrere „Königlich _be und Großerzoglicl) Sächsisch Scaar» nnd “Mj.-
ener vom crsccn Range und die diplomatischen “.*-[MMW-
F**Kaéserlicl) R11ss§sclcken und des Königlich Sächsm'khcn Uzmvol)t1ct: dre Chkc haxxcn.
“Berlin, Freitag den MUM Februar
1829.
»Rußland.
St. Petersburg, 11. Februar. Am Zten d. M. wurde in der Hof-Kapelle des Winter-Palsaftes, in Gegen- wart Sr. Maj. des Kaisers und Ihrer Maj. der Kaiserin, zur Feixr der Einnahme der Türkischen Festung Kale, die von umern Txuppen am 27. Jan. erstürmt worden ist, ein “['I ])eum gcyyngen und ein Dankgebet dargebracht. Die Mitglieder des Reichs-Raths, die Minister, die Senatoren, die Generalität, der Hof und das diplomatische Corps wohn,- ten der Ceremom'e bei. .
Die von Nicopoli durch die Donau getrennte Festung Kale liegt fast unter dem Feuer von Turno; ihre Befestigun- gen wurden im besten Stande gefunden. Die innere Böschung ist mit Stein und die. äußere mit Holz bekleidet, der Graben i tie“. _ | Dser General-Lieutenant Baron Löwenstern [„ Comman- deur der Artillerie der zweiten Armee, hat, zur Belohnung der ausgezeichnetenThätigkeit in dem Feldzuge egen die Tür- ken, den St. Alexander-Newsky-Orden, der GeZeimerath und Civil-Gouverneur von Esthland aber, Baron von Budberg, wegen seines Diensteifers und seiner Bemühungen bei dem Comité: zur Einführung der Bauern-Ordnung im genannten Gouvernement, den St. Wladimir-Orden 2ter Klasse erhalten.
Am Sten d. M. nach der Messe hatte der Fürst von Hohea1loht-Kérchberg , der seinen Posken als außerordent- licher Gesandter und bevollmächtigter ONinistcr Sr. Maj. des Königs von Würcemberg wieder ancrixc, Audienz bei Ihren NTajestäcen dem Kaiser und der Kaijerin.
Vorgestern wurde das Geburcsfcsk Sr._Kaiserl, Hoheit des Großfürsten Michael Pawlowicsch in jämmrlichen Kir- chen dieser Hauptstadt mic Gottesdienst feierlich begangen, _ Diesen und den vorhergehenden Abend war die Refidenz er- lenchtec.
Der Kaiserlich Oesterreichischc Genergl-Major, Graf Ft'quelmonc, ist hicselbsk angekommen. Zu deiner Begleitung befinden sich seine beiden Adjutanten, der Lieutenant Graf Wallis und der Fürst von Lichtenstein.
Am Hten d. IN. ist d_er außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte »))?inis'cer am Köt1iglich Sardinischen Fofe, Geheime Rath“ Graf Woronzow-Daschkow, in hiestqcr est"- denz angelangt.
Am selbigen Tage isc der Capital:: von der Englischen IJKarine, A'Courk, von hier mash London abgereist.
Am Zisccn v. M. hac dic Uniyersträc Moskau ihren vier Und siebcnzégsten Stifcnngs-Tag feierlich bkgangen.
F r a n k r e i ck.
Paris, 18. Febr. Vorgestern hielt der König cinen 8))Tt'miscer-Rath, welchcr .“); Scrmdcn dancrcc; dcr „Dauphin war dabei zugegen. __
Heute wird in dek Paiks-KatUmcr cincßßcttklUbySiz; znng scart finden; man vermncbcr, dasz in dcrdchn der Groß- stcgclchal)rer zwei menech'exz-Cncwx'lrsc, ci_ncn Wer den BW)- l).mdcl, dcn amdcrn Über den chtk'amps, vorlegen werde. Der lclzrcre isc dadnrcl) nördig geworch, Ja;; mcwche rich- tcrlc'cöc Crécumrniffc, wormcl» Duellamrcn wcgcm Todrchylags in 'Llnkiaqcxkand versc(zc werdcn soilccn, von dem Tridnnalc ans dcm Grande casstrc worden smd, weil in dem peiniichen Gesclzbncde keine Strafe für Dcrijcnégcq bcsxianc ist, der sciUetZ Gegner im Zweikmnpfc crlcgc. Cintx-Crgänanq ßer (*:Wselzqcbnmg wird da[)cr Utnnngänglal» norwtg, und nc wu d::t'ci) “dcn obiqcm Cncthrf l)crbcizxcsx'twrc_wcrdcm.
Das 3021 M «11 des Débacs vcr'ji-xdcrr, da;“; die nem.“ 'W'oposiriofi der Herren Ladder) “we PoxUpiOt'cH „x_md v. Sal vgx-x-c m ,Bckt'css dcr 'ZlUklazw dcxxvyrtgcn *))Ttmxrcx' n:..xr tm «cwcmncm 'Zl'xw1'xi)nffc, wie: man 'ILiaxamg-z bclmrxpccr, w:»xrz: T*]"fcmtlvxix, MTD zwar xmmitxcxbax', UWOcm Oicscivc Oxxé BU