1829 / 78 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 19 Mar 1829 18:00:01 GMT) scan diff

* ' «*,-_“ “.F.-„x-Z- *,

, Rob. Ju lis) aufgestellten Argumente, indem er sagte: die

kurses' „dcr betheiligten Partleien an den König.

Der Messager dcs «l)ambres spricht ficlxüber _den kung giebt jedoch, seltsam genug, zu der foigetideti die vorherrschenden Geist in der Deputirten-Kammer m folgen- anlassung: Der Herzog v. WYUttigcoti nämlich, der Art aus: „Diejenigen Männer, dieihr Vaterlandwghr- sches Commando gewöhnt, mmmc, da eme Crisi haft “lieben, und für det1_Thron, wie für; die „Volksfrethetcew t1tchk zu der Gewaic, sondern zu der Anwendun von gleicher Ergebenheit beseelt smd, mussen uber die lekzteii söhnenden „und heiljamen Maaßrcgelu, die den Fr Sitzungen der Wah-l-Kammer höcblich erfreut seyn. Die großen Reiches erhalten solien, seine Zizflucht; während Organe der öffentlichen Meinung haben den Geist und die ehrenw. Freund, der doch an milicairijches CoMmando Bedürfnisse Frankreichs wohl verstanden, und indem sie sich gewöhnt ist (Hört, hört! und Gelächter), von jeder Art von Uebercreibung, von jedem lcidenschaftlichen Systeme ferngehalten, snd sie bei denwahrhaft verfassungs- was er moralische Kraft nennt, was aber nichts mäßigerMGrundsäkzen stehen geblieben. Frankreich ist des Zochs der fremden ONcinung überdrüssig; Jeder will nach seinem eigenen Gewissen handeln, und so sind die Stimmen der Deputirten allen vernünftigen Vorschlägen gleichsam auf halbem Wege entgegen gekommen. Wir wollen nicht das Gewicht des Talents “und der Vertrautheit mit der Redner,- bühne bestreircn; aber jene Gewalt, die gewisse Redner lange Zeit über die Meitmngen Übten, ist vorüber. Sie mögen auch ferner die Kammer mir ihren Einsichten aufklären; aber jede Art von Dictatur wäre heutiges Tages ein Un,- sinn, Eben deshalb aber, weil einige ausgezeichneke Redner den Tag herannahen sehen, wo ihnen ihre O)?acht entschlkwft, machen sie die öffentlichen Blätter häufig zu den Vertrauten des Verdrusses, den sie darüber empfinden. Der Geist der Kammer wird von Allet), »die gegen denselben eisern, ver- kannt; die Gazette steht in den Handlungen eincr geseßlichen und verfaffungsmäßigen Majorität Überall nichts als die Revolution; der Courricr frangais dagegen schelrec dicse Wéajoritäc als zitternd und verzagt, gleich der von 1827, womit siedock) so wenig Aehnlichkeit hat. Was soll man

hieraus schließen? daß die Kammer dem Lande angehdrt und von Uebertreibungen nichts mehr wissen will. Die Häupter der alten Partheien werden sich dieser Nothwen-

digkeit zuletzt wohl “unterwerfen müssen.“

Das Journal du Commerce meldet, die mit der

Prüfung desCommunaN und des Departemental-Gesekzes beauftragten Commissionen würden heute zusammentreten, um fich über einige Artikel, die in genauer Berührung mit einander stehen, zu besprechen. Zu dieser Zusammenkunft", meint das gedachxe Blatt, werde man sich auch darüber eini- gen, welches von“beiden Gesekzcn zuerst in der Kammer zum Vortrag kommen solle. .

Man versichert, der Herzog von Fiß-Zames werde den, zum Ober-Kammerjunker an die Stelle des verstorbenen Her- zogs von Damm; berufenen Herzog von Maillé, als Gouver- neur des Schlosses zu Fontainebleau erseizen,

' Die Corvette „die Oise“ ist am 4ten d. ,M. von Tou- lon aus nach Morea unter Segel gegangen; am Bord der- selben befindet sich der Sohn des Herzogs von Rohan-Cha- Fot, welcher dem Marquis Maison den JJTarschailsstab Über,- ringt.

Der Courrier franixais will wissen, daß von den Beamten des Finanz-Minifteriums nächstens 160, größten-

theils bejahrte Männer, penfionirc oder in die Provinzen versetzt werden würden.

Großbritanien und Irland.

Parlamencs-Verhandlungen. Im Oberhause wurden am 6. März bloß Bittschriften in der katholischen Angelegenheit übergeben, ohne daß es zu einer interessanten Debatte kam. Die Sikzung war von- kurzer Dauer; das Haus vertagt: sch bereits __um (ZZ Uhr.

_Von der Sißung des Unterhauses am 6. März sind bereits in Nr. 75 und 76. der Staats-Zeicung die' Resul- tate im Allgemeinen "berichtet worden, und bleibt daher nur noch die Mittheilung einiger Details aus derselben übrig. Nachdem mit einer Mehrheik von 120 Stimmen (205 ge- LLM 76) beschlossen worden war, von den Bictschriften zur

ages-Ordnung (der Debatte Über die von Hrn. Peel ein- ebrachten Resolutionen) über ucgehen, war es zuerst Herr

rant, der sich in einer auséüxlichen Rede für die Maaß- rxgil der Minister vernehmen ließ. Er widerlegte zunächst die am vorigen Tage von dem Mitgliedefür Oxford (Sir

Frage ha ? jeszt eine gan andere Gestalt gewonnen; früher ey sie bloß aus dem Geichtspunkte des Rechts und der Ge- rechtigkeit betrachtet worden, jetzt käme aber auch noch

_ ein ermin von 3 Monaten e ellk wird. 5) Die zur renwerther Freund. (Sir R, Zt1glis),“ sagte Hr G. __ Nack) ihm traten auch. d;? Herren „Dickinson ZZZYÜHUUY des Geseßes vom 27. 'gAxril 1825 niedergesekzce“ unter andeixm bemerkt, daß der Wie Herzog, Welcher s,." iddel für die Maaßregel auf; Leizterer lobte beionders Liquidation»Commisxion soll in Betreff dieser Reclamationen an. der Sptize der Verwaltmeig befindet, gewdhnc, ein midihrer Beläge ihr bisheriges Verfahren befolgen, und tairiiches Commando zu fuhr'en/ uiid tmc ?_M'litair über die Lage der Sache entscheiden, wir Vorbehalt des Re- Strenge zu Werke zu gehen, die moramche Km" einer

waltung weniger gut zu handhaben wisse. Dieselbe B

“U milk 5 ein I von teden.

beim tritt derselben Crisis zu dem seine Zuflucht ni

Yer, als ein Aufruf an die Bayonekce der JU ichen Protestanten ist, denen er eine Ut-iterscki-ßun den Bayonerten der Britischen Armee verspricht.“ch hört!) Der Redner entwickelte darcmf den, auch bereits anderen JNitgliedern geführten Beweis, daß die Maa zu Gunsten der Katholiken keinesweges im Widerspruch; der Bill der Rechte und mit den Grundsäkzen der N tion vom Zadie 1688 sei); und sagte dann, daß der“ an welchem sein sehr ehrenwerther Freund (Hr. Pee Maaßregel eingebracht, einen merkwürdigen Abschnitt“ Britischer: Geschichte bilden werde; es sey ein groß für England sowohl, als für Irland, besonders aber nen sehr ehrenwerthen Freund. Fände man a der Maaßregel einen oder zwei Pimkie, gegen , einige Einwendungen dürften machen lassen;“ “so er doch, wenn er das große Princip erwäge, welchem das Ganze entworfen worden sei), gegen ger gige Einzeltiheiten nichtauftreten. (Hört, hört!) Der ner widerlegte hierauf noch die Einwendungen, welche bereits gegen die, als ungenügend geschilderten Sicherh die der Minister vorgesch*lagen, hier gemacht habe. Sicherheiten für den Protestantismus, sagte er, fänden. hquptsächlich in dem Eifer und der Anhänglichkeic des li1chen Adels, der Vornehmen, der Geistlichkeit und der ** manry für die Principien ihres geläucerten Glaub und wie sehr Jene auch Über geringfügigere Dinge

unter Üneinig seye-n, so gingen sie doch 'Händ in Ick wenn es gelte, den erthümern des Papsthmm zu widersetzen. Könnte er auch nur die geringst fahr für die Sicherheit der bestehenden Kirche in der * Maaßregel finden, so würde er sich ihr gewiß eben so schieden, als irgend“ ein anderer Opponent,- widerseßen schmerzlich es ihm auch seyn dürfte, einer Maaßregel Gnade seine .Beistimmung Fu versagen. (Hört!) Die - Sicherheit der Kirche berux aber nicht auf der sch „Basis, die ihr einige Eiferer vorgeschrieben, sondern sey mehr in den Herzen des Volkes zu suchen, welches die schriften und das „Beispiel seiner Seelsorger verehre“ welches, vor allen Tugenden, die ein solches Beispiei siöße, die schönste, nämlich: Menschenliebe, alsdas H betrachte. „Ich glaube,“ sagte der Redner am „daß der Tag, an welchem diese Bill die Genehmigung erhälc, bei dem dankbaren "„und e zigen Volke immer im Andenken bleiben wird -' zwar bei dem Volke, das bisher durch eine pol Scheidewand immer getrennt erßalten wurde, das jedoch nun an in herzlicher Zuneigung und brüderlicher Liebe ewig vereinigt werden soll.“ (Hört!) _ Hr. V. Sk sagte, er habe bereits früher erklärt, daß die einzubr'm Maaßregel, wenn sie" weder dem protestantischenGefühle den Gewisscns-Skrupeln der Katholiken .Zwaug anthue Unterstüßung erhalten werde. In der Rede des sehr werthen Herrn (Peel) unterscheide er dreierlei. Erstld große Maaßregel selbst, die er sehr weise und liberal n müsse; Zweitens die Sicherheiten , von denen er könne e en so wenig ein vernünftiger Katholik-dangcn “* wendungen machen) als ein vernünftiger Protestant sle werftich finden; drittens aber die Bestimmung in

sicht der 40 Shillings-Freisassen, die er als durch“Us den beiden andern Punkten nicht gehörig betrachten und gegen die er, sobald ihre Discutirung an die

,die hier zu beantworten ist;_ sie dexuht auf ganz a'nderen dlagen, ist aber darum auch schwieriger und xomplecrrter. e ich nun gefragt, ob ich wohl die fürchterliche Verant- ichkeic _ oder auch nur einen kleinen Theil derselben ir aufladen möchte, zu Irland zii sagen.: („„D-eine letzte _cht auf Frieden, Ruhe und Sicherheit ist dir Jenom- ,denn die beiden vorgeschlagenen Maaßregelu )(anen imnlich zusammen, ich aber muß gegen eine dirielben ““ _ (Beifall) so muß ich gestehen, daß ich vox solchen Verantwortlicheit, selbst nur por ememßklec- heil derselben, zurückbeben würde. (Großer Beifall.) schäme mich nicht, dies_ einzugestyhen/ ( v'ermehrter '") denn eine solche Verantwortlichkeit wurde dem astesten Furcht einjagen, und das gesündeste Ur- widerlegen. (Neuer Beifall.) Ich gebe daherxder ränkung Zrländischer Wahlfreihxit nur für emed t?Preis meine Beistimmung _ fur den großen Preis unschäßbaren Gutes , wofür ich ]ene Maaßregel eikerz- Muß, die immer von der dringendsten Noihwendigkeec ein Acc der höchsten Gerechtigkeicegeweseti ist, dte-jékzk sogar die Nothwendigkcit selbst uderschretiec _ dte1e11 8, Um ein solches Gut zu erlangen, werde ich mehr als komme, manche Bemerkung werde zu machen haben;, " dEiner von Herzet1_girn bezahlen.“ _ Unxer lauteni, möge der sehr ehrenwerthe Herr versichert sey, daß er in lkenden Beifall seßte slch Herr Brougham nieder; „U'aLh nem Fa“? MLM saskkösen Opponenten in ihm finden w?“ trat Herr F. Clititon auf, „der zwar_ den Mitnstirn ÖM" Uichts würde im Stande seyn, ihn zu bewegen, "M Gerechtigkeit wederfahren ließ, als er sa_gte, es “habe große Emancépations-Maaßregel selbst durch theilweise geWtß viel Opfer gekostet, fich. zu dei: Concxisions-Maaß- position SU gefährden. (Hört !) _ Im Uebrigen drückte ' " zu entschließen, doch stellte er es in Zweifel, daß man

die Nothwendigkeic und die Nützlichkeit hinzu. Mein eh-

dieser Redner ziemlich übereinstimmend mit seinem Vorgä" rck die Ruhe und den Frieden Irlands herbeifr'ihré'n werde.

, vorigen Tage vom Coiotiial-OJTitiistéx Sir G. Murray sprochcne Gesinnung? die er, als die e_mes Soldgkcn, gls .eys contrastirend mcc dei: des Mitgliedes furdte geist- Universität Oxford (Sir R. Inglis) bezeichnete. _ „Brougham sagte darauf: „Ich erh_ebe mich nicht, je Frage zu bestreiten, oder „auf die tgiijend Mal schon legten Argumente gegen die ?Coticejnone-n noch eine ort zu geben, sondern hauptsachlich, um der von den stern vorgeschlagenen Maaßregel meinen dollkomneicneii [[ zu ertheilen. Sie leistet Alies, was em vert'idinfkt- Mann nur verlangen Latin,. stekläßx den katholischen thanen Sr. »))?a-j. Gerechctgk'cit wrdermiwexi, und machk religiösen UnYeUchied ein Ende, mdein „sie-dt'e daraud her- angenen Auswhließungen aufhebt. Sie ist in ihren Merceln . und kräftig, mitkcitieti Auswahmen bcladcii, außer]olchet_1, Nothwendigkeir selbst der eisrigsre .Kaiholek zugeben muß,; rschcinc mir demnach als-eme 'Magßregcl, die, so weit- rirgend ein Acc der Legislatur_thu11katiti, durch das Land es verkündet, daß religiöje Zwietrachr fur immer ren soll.“ (Hört!) _ Der Redner watidte alsdann Betrachcung auf den fiir die Katholiken in Vorichlag )ten Cid, und fand ihn zwar vollkommeii viretzibar en Pflichten derjenigen Katholiken, welche m ein Amt , aber keinesweges mit Denen, die Parlaments- Mic,- werden. Er sagte, daß gewisse Stellen in dem Erde, ametirlici) iti Bezug auf die negativen Pfiicehien, nock) besondern Erwägung unterworfen werden mußten; doi!) möglicher Weise, bei näherer Untersuchung, icin nd unbegründet befunden, oder er ]elbsc bis dq- ine Meinung geändert haben. WaZ den'anderiz Theil kaaßregel _ eine zweite Bill berreasse, die der: why el)- ithe Herr (Peel) in Bezug auf diexWahlsretiMc vor- agen, so sey dies ein Gegenstand jehr ernster" Axt, dcr eiftiche Ueberlegung verdiene. Denn er_ untersxhetde sich ich von einer ähnlichen, im Jahre 15329 dorgc1chlagetien ßregel zur „Beschränkung der_ Wahlysretheic, diirch eme re Strenge, und doch habe ]ene friihere; auch schon be,- ndetiWid'erstand gefunden. Zuden damaligenOpponencen er ebenfalls gehört und er müsse auch gestehen, daß er gegen [ches Verfahren eine unüberwindlickw Abtietgiemg hcabe. Feidst wenn er die Maaßregel V."" 1825 iintexsknkzc [Zatte, rde er sick) der jekzigen doch noch immer wrderiekzen "UMF", diese, wie gesagt, von viel ausgedehnterer _Art sey. «zn- en wolle er die verschiedenen, jelzt in Vox]chlag_gebrach- ?aaßregelti nicht einzeln und jede als em _Bcjonderes, rn vielmehr zusammen ais ein Ganzxs betrachten. (Hört, ). Legte man mir,“ 1agte er, „einfach und von alien _ n Betrachtungen abgesondert die ange vor: „„Stim- Sie dafür,-daß man den 40 ShiUitzgs-Fi'eiiaffeci die freiheit nehmen soll?““ und müßte teck) diese Frage„ als * ck bestehend, nach ihrem eigenen Dafur und Dawiderx m, so würde auchmeine Antwort einfach iind bestimmt: ein!““ lauten, (Hört!) So ist jedoch die Frage nicht

Er sagte ferner, es gehe axis dcr Gesclzichkc Englands“ hervor, daß das“_Pai'latnctit nothwendig ein prokestantisches seyn müsse, und dgß auch die Räthe des Königs nur aus Prote- stanten bestehen dürfen. Zwar gebe er zu, daß die Gesckze in Bezug aus die Katholiken einer Crwägnng bedürfen, doch sollte man dem Volke die gehörige Zeil lassen, seine vollstän- dige Meinung über-cine Maaßregel auszudrücken, welche die wichtigske von Allen sey, die dem-Parlamente, seitdem das-Haiis Hanover auf den C'nglijchxn Thron gelang, vorgelegt worden sey. _ Herr North erwiederte hier- an, er habe zwar vernonimen, wie das ehreiiwerthe Mitglied, im Anfmig sc-incr Rede davon sprach, daß die vorgeschlagenen Maaßrcgeln die Beruhigung Irlands nicht herbeiführen würden; nun habe er mich immer gehorcht, ob dcrsélbe nicht etwas Besseres zu diesem Zwecke vorschlagen würde, aber nichts von alle dem sei) erfolgt _ das ehrenw. Mitglied habe sich begnügt, ,mit einigen leeren Phrasen seine Rede zu beschließen. Der Redner, cin geborner Jrländer, bewies hierauf, daß die Gesinnung seiner protestantischen Landsleme kcineswcges von der Arc sey, wie sie das ehren- werthe Mitglied für" Oxford (Sir R. Inglés) und Herr Clinton so gern dargestellt hätten" und crtheilce, ne- ben eiiiem großen Lobe der I)iitiisier, der von- ihnen vorgeschlagenen INaaßregel seinen vollkommenen Beifall. “„Sie wird (sagte er“) den Grundstein zu dem großen Gc- bäUde der Sicherheit in diesem Reiche legen, (Beifall) sie wird _ was noch mehr ist _ die Scimrne der Faction ver- stummen machen; sie wird den Silz der Rebellion zerstören; und [ollie jemals das neidische Ausland seine lauernde Hoff,- nung darauf begvündeti, den Sturz Bi'itijcher Größe, ver.“- mitrelsk des Statides der Dinge in Irland, herbeizgfähren, so dürfte dicse»Hoff1mng jekzc vernichtet werden.“ (Großer Beifall.) _ Sir H. Vivian legte die Gründe dar, wes- , hald er früher wider alle Concessioneu géstimmt [)abe, ]eizc aber für die OITaaßregel dcr OJTinisker sey, _ Andre 93M- glieder sprachen sick) dagegen" über die Beibehaltung ihrer früheren Gesinmmgen aus. Sir Tho_mas Lethbridge erklärte, daß er jelzc Über den Gegeiqcand anders denke; (Hört, hört!) er habe immer gesagt, die *Ziklk wexde einmal kommen, wo die drei Zweige, aus denen die Regteyung zii- sammengesefzc sey, es für nothwendig eyketmen düi'steti, die katholische Frage in ernsceErwägung_zn ziehen, und INttcel zu ih,- rer endlichen Erledigung zn empßhletx. ()))?„an lachr,**und ruft: Hört!) Er sey überzcugt, da[; dicie Zeit jetzt gekommen seyxund daß er die Rigierung in ihren) Vorhabxn unter- [Mixen müsse, weil ihi' kein anderer Weg iibrig geblieben, um sich aus ihrer jeßigen, schwixrigeti Lage hei'auszuziehen. (Hört, hört!) Auch im Lande habe stcthie Gesinnung über diese Frage geändert, und aus det] Petitionen, die selbst aus dem Westen Englands dem Hauke vorgelegt worden, könne ein aufmerksamer Beobachter ersehen, daß das Volk ihre Ei“- ledigung wünsche. Denn früher haben die Bitisteller immer eine unbedingte Verwerfung der Emanccpation nachgesucht; jeßc bitte man aber nur um Berücksichtigung der protestan- tischen Sicherheiten. _ Zu denen, die sich in der _heutigen Sißung noch aussprachen, gehört auch Hr. Huskisjon und Sir Francis Burdetc. Nachdem ein von deziOppotienteti der Maaßregel'gemachterAntrag, zur Ve-rtagung uber die Frage, zurückgenommen worden, vertheidigte sich Hr. Peel in einem ausführlichen Vortrage wider die gegen ihn vorgebrachten per-

, sönlichenBeschuldigungen, (wir werden hieraufspäcer wiederzu-

rück'komn1en)und es wurde alsdann ( wie bereits gemeldet) der An- trag, daß sich das Haus in eiiien AUSsChYß zur Erwägung dei“ Maaßregelu in Bezug auf die KatholiZU verwandte,- mit einer Mehrheit von 318 gegen 100 Skiinmen genehmigt. Hr. Peel schlug daranf eine Vektagimg des Ausxchusscs bis »))?ontag (7. März) vor, mz_d zwar, daiz alsdann der Bericht abgestakkct wird, ['Wie da:; iidci' cixie sci'tiere Erlaub- niß znr Einbringung dei" Bilk abgestimmt zn werden braucht. Nachdem dies von dem Hauye qcmehmcgt worden, vertagce es sich wenige JNiimcen vor 3 Uhr des OJTorgens.

_ Jm Oberhansc, desscn Sikzung auch am. 9. März tmr von kurzer Dansk war (das'HÖaud vertagti sich [im (;_;. Uhr), wurden wiedemmi mir Bt-kkichi'tfkén , m_cistens'm der katholischen Angelegcxihcit, iiberrctcht. É)raf (Grey ubeiZgab eine solche V'OU den. (Veri-xdrs/Advokacen m Lorido'n, zii Gun- sten der Katholiken. Von 450 ?ldvdkaiin, die ]ilzc m Lon- don practiciren, hatten 4537 die Btttichrrsr untxrzeichnec, und, saqte Graf Grey, die bxrühtrircüeiiNamen dieses Stande); fitidcti sich sämmtlicl) atis dci“ Pitttion, sie verdiene dahxr dee besondere Aufmerkiamkeic dcs sxauies. . Lord_C'l_don iagte, er wolle sich diesem Wunixlw zwai nichr jvtdediekzen, doch müsse er bcmcrken, dai": bcreiiz det frülé-eren (Gelegenheiten

von diesem gelehrten Stande zwei Bittshriftcm», zx; Gunsten