jahre starben 8 Männer und 21 weibliche Personen. Zwil- lings-Geburten fanden 75 starr. .
Karl Gotcfried Hagen, geboren zu Königsberg in Preußen am Msten Dezember 1749, gestorben ebenda1elb| am Nen März 1829, hat allein in der ausdaurenden K_rafc seines Geistes den Anlaß und die P?ictel zu einer Würkjam- keit gefunden, deren Erfolg ihm eine ehrenvolle Stelle unter den Wohlchätern der Nation sichert. Wie man vor funfzig Jahren Gellerts Fabeln in jeder gebildeten Familie Nord- deutschlands fand, fand man vor vierzig Jahren Hagens “Lehrbuch der Apothekerkunsk in einem großen Theile von Norddeutschland, in Preußen und Polen, in jeder Apotheke: es hat sehr V_éeles zur Anregung" derer beigetragen, die seit; dem diese heilxame Kunst gepflegt und veredelt haben; und es ist noch heut so wenig vergessen, daß der Tod seinen Verfasser im achtzigsten Lelyensjahre bei der Bearbeitung des Registers zur eben vollendeten achten Auflage überraschte. .Nicht minder erfolgreich hat Hagen .gewürkc über funfzig Jahre lang als Lehrer der Naturwissenschafcen, vo'rnämlich der Chemie und Botanik. Die hohe Schule zu Königsberg steht noch heut vereinzelt auf- dem weiten Raume zwischen “Berlin, Warschau, Wilna und“ Dorpat, und entbehrt eines großen Theiles der Anregungen, welche ,die Nähe verWandcer For1cher und gehäufter Hülfsméttel erzeugt. Um so verdienst- licher würkce hier Hagens Gründlichkeit und Klarheit. Das “lebendige Intresse für die Wiffenschaft, und der hohe Adel der Gesinung, womit er seine Vorträge beseelte, ergriffen nicht nur die studirende „Jugend, sondern regten auch das reifere Alter auf, den versäumten Erwerb von Kenntnissen nachzuholen, welche vor vierzig Jahren sehr viel sparsamer und unvollständiger, als *heUt, in den Kreis der allgemeinen Bildung traten. Der. bejcheidne JJTatm sah nicht selten eine Auswahl der achrbar|en Männer seiner Vaterstadt um sei- '11en Lehrstuhl versammelt; und es smd, wo nicht für die Wissenschafc, so doch für das Leben reiche Fxüchte aus die- ser Saat hervorgegangen.
Dem ohngeachtet ist nichts einfacher, als dieses Leben voll ausgebreiceter Würksamkeir. Hagen starb in dem väter- lichen „aufe, worin er geboren war, der Hofapotheke zu Königs erg. Von der Kindheit an bestimmt, das Geschäft seines Vaters darin fortzusetzen, bildeten ihn nur die Lehr- anstalten seiner Vaterstadt. Kaum am Ende der gewöhnli- chen drei Universitätsjahre starb sein Vater, und der drei Und zwanzigjährige Kandidat der Heilkunde mußte die Ver- waltung der Apotheke übernehmen, der er fich mit großer Gewiffenhaftigkeéc und glücklichem Erfolge untexzog. Zn Gemäßheét dieses Geschäftsverhälcniffes glaubte er erst im fünf und sunfzigsken Lebensjahre sich eine Reise nach Deutsch- land und der Schweiz in Gesellschaft des edlen und hochge- bildeten Kammerdirektors von Salis gestatten zu können, der damals sein Vaterland Graubünden besuchte, und schon drei Jahre nachher zu Königsberg starb. Hagen befand sich bis an das Ende seines Lebens in glücklichen häuslichen Ver- hältnissen, und erlebte alle Freuden eines Vaters. *
Je weniger Anregung in einem so einfachen Lebens.- laufe, “in einer so frühen Gewerbsthäcigkeir, in einer sol- chen Abwesenheit prüfeudcr Widerwärtigkeicen liegt, eine höhere Kraft zu entwickeln: um desto größer erscheint ..das Verdienst der wissenschaftlichen Thätigkeit, womit Hagen auf seine Zeitgenossen würkce. Sie gehörce nicht dem Drange äussrer Verhältnisse, nicht dem- Antriebe eines bewegten Lebens, nicht einer Gunst des SMM, das seinen Lieblingen ungewöhnliche Wege bahnt: sondern il) m a l l e i 11, Hagen wurde im dreißigsten Lebensjahre ausser- ordentlichcr, und ersr neun Jahre später ordemtlicber Profes- sor an der Universität seiner Vaterstadt. Diese Stellen wa- ren in seinen Verhälmiffen nicht sowohl ermunternde Be- lohnungen, als vielmehr nurverdience Anerkennungen dessen, was er leistete.
Seine KollegeU Haben sein Andenken dnrch einen Auf- satz geehrt, der fünf Tage nach seinem Tode in der Königs- berger Zeitung erschie11. Er ist in den vorstehenden Berrach- tungen dankbar benutzt worden: es sei aber noch vergönnt, ?itltige schöne Zeilen daraus zum Schlusse wörtlich zu ent-
e)nen:
' „Hagen starb, nachdem er die Aufgabe seines Lebens „so evoklkommen, als möglich, gelöst, und alle Wünsche „e_rfullr gesehen hacks. Möge ein solches Alter Und ein „1_olches Ende (stets") der Lohn des wahren Verdienstes
„1cit1.“
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Gedruckt bei A- W. Hayn,
Vermischte Nachrichten. ' Y 11-
einen vollkommenen, wohl erhaltenen, einer -Aegyptjs
OJFUMie äl)nlichen-Kdrper, der, aus allen Umständen zu.. ? r d '
ßen, vielleicht mehrere Jahrhunderte dort gelegen haben ., U l e P r e U Seine Bekleidung mag die Tracht der rohesten Zeiten “ lands gewesen seyn; sie besteht aus einer Kuhhaut: in F einer Tunica. Zähne und Haare sind wohl erhalten, .
die Zunge, die Finger, so wie das Fleisch des Körpers - * [. lig hart; die Haut sieht gegerbtem Leder ähnlich. Der
..,..YF. 9211111111. 21,981. Tf. “ A [ lg cm cincr A n z eig cr
ßisch-enStaar
Jnla0nd.
richtersracter macht bei dieser Gelegenheit ganz besonders * () 0 11 (: 11 1" 5 €,
die erhaltende Kraft des Torfs aufmerksam. .- Name und Stand des |
WM" ] Cridars.
- . Tag der“ Li uid.- . . Name des Gercchtv. Eröffnung. Teqrmin. Blatt, wo das Wéttéké zu finden-
K ö n i g l i ch e S ck a u s p i e l e. prcußcn. Rosenthal, Manaffe', jüdischer Ld.- n. Stdtgér. Schwetz. Marienwerder Inc Bl 170 -“ . [). .
Sonntag, 22. JNärz. Jm Opernhause: Der Mann Kaufm. ZU Schwetz.
Feuer , Original-Lustspiel in 3 Abtheilungen, von Sa) denburg. Hirschburg, Isaac, jüdisébér Stadtgér. Neu-Ruppin- 11.9)?11129. Berliner Int.-Bl ;) 1476
Handelsmann zu Neu-Nuppjn.
ierau: Joseph in Ae1 ten mufkalisches Dramx“ „ . „. . „„ H f 8213 / s c __ cher- Joh. Henn“, Kaufm. zu|Gtadrgeu Bernau. 19.Feb.29. 10.205129, _- _. 1) 1539
Abtheilungen; Musik von Mehul. (Herr Schäfer, ' Bernau Stadt-Theater zx: Köln: Jakob, als Gastrolle.) - ' Jm Schampielhause: Die Entdeckung, Lustspiel'
Abcheilungen, von Steigentesck). Hierauf: Der Jude, = ]- i ([ 11 j (] a 1; j 0 11 5 - [) 1" 0 (; € 5 5 9
spiel in 5 Abtheil., nach dem Englischen des Cumber!“ u. _resp. Bezeichnung der Masse
x t ( . “är . 0“ * ; s " * . Fame U- Stalld ' . ' . * - Mon ag, 23 I): 7, *«5m SchaUsplelhaUss Dex rovmz- * desErblassUs, , Name des Gertchts. Liquidationscermin. Blatt, wo das Weitere zu finden.
von Sevilla.
Königsskädtsches Theater. nnelncck.
preußen. Fabex, Joh“, Erbpachxer ZU IM“ M““ U“ SMM- Straßburg. - April 1829. Marienwerder Int-Bl- y. 177.
Sonntag, 22. März. Fausts Mantel, Zauberpo ' denburg. Hillmersvorff, Gottl-Aug., Pre; Landgericht. Croscn. . April 1829. Berliner („(M.-Bl. 9.1478.
Gesang, in 2 Akten; Mußk von W. Müller. Hieraus diger zu Bobersberg. Carnavals:
Montag , 23. ONärz. keiten, Lustspiel in 1 Akt, von A. F. v. Steigencesch. auf: Trübsale einer Postwagen-Reise.“ Zum Beschluß: Lobrts
Zum Erstenmale: Die Kl __ Wasskrinüer zu Alt-Oels. liiztreben.
SMW 1113/71711. Kaufgelder der Schubertsthen Ger.-Amc der Herrschaft Kitt- . Mai 1829. Breslauer »Zur-Bl. [** 510,
KausgkldkxdesIMMER)?“ Frei- Réick2sgräfl. v. Nostit-Réeneck- . 21 M 1829. __ __ hauses m PWfLU- "* scheGer.-2lmt derésyerrschast p 9'623'
Fest der Handwerker. . - von Erichsen, Gust, * Gencral- Ob„-Ldger. Breswu- _ April 1829, * __ „_ L' 662.
Lieut. a. D.
_ - Czwalina, Andr. Will), pension. Ob--Ldgcr. Breslau. * . März 1829. .- - y.755.
Criminalrath.
8 L r ] 1 “ € ** Z 0 r 5 6“ Echsen- StiEfel- Joh- Mich, 111 Cam- adel- Seebachsche Gericht. . April1829.: „Naumburgsch, Jut.-Bl. 9,221,
])(311 21. bsärZ. 1829. merforß
- Kaufgelder' des Hertzschelscheti Ldger. Wittenberg. . Mai 1829. Oeff. An:. :um Merseb. Amts-Blatt
Imi]. 1701165- 11111] (;D-(301111526110. (NWUFL- * __ Hufengutes SU Pehkkßsch-
| ZM-x-Fsss/zs. EFM“ hofes zu Binde.
Zt. - Zabuch - 5011. Dr. 12113]. In]. 15:21 [)r. KUF]. ck11]. 22 Kurs!]. ()]-1. tu. ]. (:. Raum.]ntch (10. 13011111. 51361-011. (1110 (1110 ](önißst'. (10. 12111111361' än. ]).1112. (10.111711 2. Westyr. LMX). 11. (1110 (Um Z. ("11“01'5112. ])05. (10.
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Nedqcteur I oh'n, Mitrcdactcur € „_
desgl. des Blöctingschen Acker- Ld.- u. Scdtger- Seehausen. . Mai 1829. Stendal. Int-Bl- 1,_ 58.
y. 99.
93-3; 931 [(u1*-u.1%um.110. 1041 ßphalen- Kaufgelder des Sanderschen Co- Ld.- ,u. Stdtger. Rahden. . Iünj 1829. Paderborn. Int.-Bl. 9216. 102-3- 90mm.1)0m. (10, 1071 _ dergl. der Mcnkeschen Realitä- Ld.- u. Stdrgcr. Paderborn. . Mai 1829. .. .. 17-224- 99151 __ 08,1", 40, (10: 1051 *- Sostmann Archenhold, israelit. Lv.“; u. Stdtger- Höxter. 27. Mai 1829. ... .. 9231- 100;[ 997 (10. (1041131111. . 581.41“; "" Kangelder der Spangenbergsck). Ld.- U.Stdtger. Minden. 8. April 1829. _ 9254- (1110 ckme 591 “ *- dergl. des Schnitzmeyerschen Co- Ger-Deputar. zu Delbrück. 4. April 1829. _ _ 11-265- "- Vortcordsche Halbmeierhof 1u Fürstlich Kaunitzschcs Ger. der 29- April 1829- - - z,.279.
. . „ Senda _ Grafschaft Rietberg. 993? «ck yrzez,.;«1.zz'0„ „ 13; nprovmz. BleckmannscheEheleute,Nachlaß Ld.- u. Stdtger- Essen. 13. April 1829. Düsseldorf. öffentl. Anzeiger y-61.
80011381011011611.
*Taxwertl) des ' NFF? * LMM)“ Blaér,“ worin dack & - [LTM] “- - ' Grundstucks [ Gerichts, | TMZ? Wexterezu ersehen.
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