März im Unterhausé, "'in Erwiederuüg Sir Ch. Wetherey- '
* ." . lc' brau „r !*ö entlich urücknimmt? » » Glauben mchc zu ha »n ck , ff 36 gehalten hat: „Die Rede des e_hrenwerthen Herrn, der“
nicht eine sokche Zurücknahme erfolgt ist,
B e;i*la g e
Allgemeinen Preußischen„Staats-Zeitursg Nr. 99.
Weintjmir“ von seinen beiden früheren x gehalclosefte, und schließt in den därjn “gegen mich ?kho „nen Beschyldigungen eine Herausforderung ein„ die ich „» zunehr'n'en bereit bin, um die Bill" gegen seine Angriff, Soll jene Rede alle Mängel der" Maaßr“ aufdecken, die ißr. beigemessen werden' können,“ so habe im ganzen Verlauf der_ Debatten, wie aufmerksam ich ; den beredceu Vertheidigern. dxr“Maaßregel gefolgt bin„ neu Vortrag yernoknmen; *der mir größere Genugthuung; * währt hätte, als der des ehrenwerthen Mitgliedes fürPl ton gegen die Bill, Der ehrenwerthe Herr hat es versu di“? politische "Richtung der Bill at13ugreéfen, und wie that es?- er hat “irgendwo „ein' Cirac, -eine „Richters Allybone aufgesköbert, womit er das Unpolixtj des Eintritts der Katholiken in _"eln Richter-Amt dart will; Alles, was ich" gehört, schien bloß bewejsen zu sou daß, weil der Herr Richter Allybone cine abgesthmackte )- uung“ vorgefäßc oder von abgeschmackten Argumenten ' brauch gemacht, auch„alle Katholiken gleiche Grundsä: e anneh würden, sobald fie ins Réchter-Amt'rreten. (H rt!) .' würde aber die Folge seyn, wenn man diese Lehre auf Protestanten anwenden wollte? (Beifall.) „ hauptung des ehrenwerchen Herrn soll ein Jeder, der der“ Gerichts--Bank cine falpche oder schädléche Lehre , spricht, nicht bloß für s;!) selbst aller bürgerlichen R» verlustig werden, nein! jcinxirrigen Ansichten sollen a denselben Nachrheil auf alle reine Glaubens-Gcnossen d alle Generationen bringen. (Beifall.)
eben“ gesp_rochen ,
ich über die Katholiken“ “auch ferner so- denken, wie es meine Vorältorn gechanhaben._“_„ _ Herr Moore sprachen noch für, __.Herr * Wynn und [)r. »Lushingtou gegen das Amendement, das ohne Abstimmung verworfen wnrde. Oberst Si btho rpecbrachce einen neuen Paragraphen in Antrag, wonach K_atholtken die Leitung oderConcrolke von Schulen, Armenhäujern und an- dern wdhlthätigen' Jbstécuten verwehrt seyn soil. - H Peel sagl-e, 'daßdies “eben so ungerechc 'als'unpassend ]eyn würde,- und wurde darin von Lord Milton und Hrn. W. Horton unterstützt. Sir Charles Wetherell erklärte fich jedoch in einem ausführlichen Vortrage für den vom Oberst Sibthorp vorgeschlagenen Paragrgyhen. Er suchte dqorzuthun, daß alle- Schul'en im Lande jeu der Reformacton von Protestanten gegründet worden,
General P rea cby und
vercheidigen.
allerie nicht verständlich.) Ey'war beim Entwurf ,der r Unterdrückupg der katholijchen Association, ohne alle xdungen behüljltch, auch beiEntwerfung der vorliegender: istete er uns in mehreren Punkten „Beistand, und nur ? 23, Februar erklärte der ehrxnwmhe Herr sich gegen «aßregel und, gab den Enmbluß 'zu erkennen; die ,Das Parlament“ aber versammelte Februar. (Hört!) Als nun die Zeit heran" wo für meinen edlen Freund die Nothwendigkeic vor- war, alle Details der Bill *in Bereitschaft zu haben „das Princip selbsthatten Wir uns schon geeinigt -- ehrenwerthe 'Herr dazu aufgefordert wnrde, _sollte da eder glauben, dex-dic Rede .des ehrenwerthen Herrn gehört hat, der1elbe habe geantwortet: *„ich_ erblicke n, die demVaterlande aus der Bill encjpriugen, in Eid erlaubt mir nicht, euch zu unterstülzen.“ Der kthe Herr that nichts dergleichen. (So viel man ver- konnte wurde dies von Sir Wethercll bestritten.) dem Abend, als er seine Rede hielt, vcrnahmen wir, seinem Eide als General-Auwaid “Der ehremverthe
jchc abzufassm. Keimung des H' 11 am 5. und zwar in der“ Ab- rotestantésmus stets mehr zu. verbreiten; es zweckwidrig seyn, einen Katholtken zum Schul- Bej dieser Gelegenheit natinte der Redner die Bill eine jacobénische und sagte,_ diz: _Tinte darin habe kaum Zeit gehabt, trocken zu werden, ]o ecl:g_hczbe man se in und durch das Haus gehracht. -- ])r'. L uxhttxgtox: entgegnete, es sey nicht zu be1orgen, daß em_ Kathyltk Dt.- rektor einer Elementar-Schule werde; denn dre n_1et|ten E19 mentar-Schulen seyen dotérte Znßécute, und als ]o!che_l)änge die Bestimmung ihrer Direktoren: von dem Bikehoje der Diözese ab. -- Nachdem noch einige Mitglieder ihre Benzer- kungen abgegeben hatten, nahm Oberst Sibthorpe 1an Amendeme-nt mit der Bestimmung zurück, es bei “der drec- ten Lesung der Bill den bereits gemeldet, * Sir R. Vyvyan fand fich hieran“ , eine vollständige Geschichte der Ieyuiten métzutheilen, und daraus die Gründe zu einem Amendxmextt in dem Verbal- Ausdruck der Bill herzünehmen. Esjollent1ämlich die Jesui- ten nicht bloß von dem „Vereinigten Königreiche“,_ sondern von allen Befißungen Sr. Majestät ausgeschlossen mm. Es könntesch sonst, fügte der Redner hinzu, das Unglück ex- eignen, -daß einmal ein Jesuit Gouverneur einer Co(ome' Herr Francland Lewis konnte 41iche begretfen, warum man die Jesuiten in diesem Lande so fürchte, da es nicht mehr als drei in ganz Irland Herr Leslie Foster berichtigte dies, _ indem er sagte, es habe bereits vor einige_n Jahren 30 Zejm'ten dort gegeben, und dürften fie sch 1ei__tdem„wohl noch vermehrt haben. Indessen war er auch der Memung, daß keine Ur- sache vorhanden sey,"über die im Lande befindlichenIesuicen Doch lobte er es, daß man d_iesem Or- erneren Eintritt versagé; deny das Pro]el_ytenmqr chen gehöTe-zu seinen erstenxPfiichten, ]e gewéü'enhaner alxo ein Jesuit sey, um so gefä rlicher wäre er auch. '-- Nach rn. Peel nahm Sir R. Vy- vyan sein Amendement znrück. -- Hr. Peel trug dagxgen auf die Einschaltung eines“ neuen Paragraphen an, * wonach die Regierung ermächtigt seyn soll , "einzelnen Jesuiten oder andern geistlichen Ordens-Micgliedern den Eintritt in das Land und den Aufenthalt daselbst für 6 Monate zu ge- Die Regierung soll jedoch eine solche Erlaubniß auch vor Ablauf der bestimmten Zeit wieder zurücknehmen können, und muß das vaiduum, spätestens 20 Tage nach'déeser Zuräcknahme, das Land verlassen haben. Herr Hume sah die ganze Ausschließung der Jesuiten als etwas Lächerliches “ Huskisson meinte , man hätte die Zeit auf länger Der Zusaß-Paragraph des
sucht, den P würde also Direktor zu mgchen.
Nach der
uwider seyn sollte, el'r' harte meinem reunde nnr erklärt, daß er der Emanciparion seine in-F e Unterüülzung nicht geben könne. (Beifall.) Er frage ich, nach solchen Principieu aus den Rechtsgelehr och als ein Diener der Krone, als General-Anwald sie nach den Lehren des vori __ __ * Jahrhunderts beurtheilt werden sollten? 'Was geschahcheneralz2lt1wald erstaunen. (Verfall.) Derehren- der Frage Über die Schiffs-Gelder? Waren" die Richter a '“ _err war zu solchem anehnnm mchc befugt; „er be- Katholiken bei" dieser Gelegenheit? J| es möglich, aus . “.das Amt eines General-quwalds, er hatte dte Ab- irrige'n Ansuhten Deter, die in „einer verderbtcn Zeit lebr ein Argument gegen eine Meinung überhaupt zu entnehm 'Kann- man nur einen Augenblick daran'ixenken, die Ka» ken für immer vom Richter-Rechte .ausjchließetx zu W,“; weil Herr Richter Allybone zu jener Zeit mit ]ejnen C] “gen nicht einerlei Meinung war? (Beifall.) Was aber -» der“ Lord Ober-Réchter bei jener Gelegenheit; er sag „Alles was auf die Regierung “störend einwirkt, oder *» Volk aufwiegelt, gehört zu den 1ibcxlli§ famosis, und meinerseits halte das vorliegende für ein Libell.“ An Richter , nicht „Katholiken , ' Herren Richters Allybone.- diesem Augenblick an * ter; wenn er_aber, wie neulich Abend, Lust hat, geg.,l-Lxx meinen edlen Freund, den Lord Kanzler, seinen Spötteléi. Lauf zu lassen, so nimmt er und Lord Kanzler Jeffreys tholiken' zieht er mit der,: Jrrthümern der Katholiken reift ek die Protestanten an, so findet er auch affen dazu.“ Wir aber erklären uns [am ge solche Lehren » wir werden uns durch dx'e Handlungen je «.* Richter eben so wenig bestimmen lassen , wie die heuti Die Argumente des ehrenwert Herrn gelten entweder nichts, oder eben sowohl gegn“); Protestanten als gegen die Katholiken. dieses Punkte: muß ich, von dem ehrenwerthen HermW aufgefordert, nunmehr zu „einem andern Übergeben. J muß vokerst“ erklären , “daß Niemand über die neuliche Re des ehrenwerthen Herrn mehr verwundert, mehr erstau seyn konnte, als ich es war. welcher wir seine Rede vernahmen, hac Niemand weder v seiner Abfichk, hin zu halten, noch von dem Unwillen, xder, : er sagt, ihn ergriffen, noch von seinem Vorgefühl polici1cher fahren, auf welches er fich bezog, irgend etwas vernommen. “; werde mich indessen an Thatsachen lxalten. . Herr hat Recht, wenn er dem Hauje sagte, daß ihm dre *** fichcen der Regierung 7 Tage vor Eröffnung des Parlamen bekanntgemacht wurden. Aber warum geschal)dies? Derxk)" werthe Herr gehörte nicht zum Geheimen Rath, und wax ten keine Verpflichtung, seine Meinung über zu ergretfe'! ?aaßregeln einzuholen. liel) seines juristischen „Beistands bei der Abfassung der B! welche wir dem Hause vorzulegen dachten. „ glauben, der ehrenwerthe Herr habe seinen Beistand [)écbci mzd ' der Einbringung der Bil! verweigert, er äußerte jedoch YFU) was auf solche Gefinnungen härte schließen lassen, (Olk Wctherell unterbrach Hrn. Peel hiebei, was er s agte, warabera
abzufqssen.
Was würde a
wieder" vorzubringen. (Wir „ha- ter verworfen
veranlaßt , dem Haun
von 1829 werden, wenn r, um gegen die Bill zu eisern. Dies mußte mich bei
e)“: Stelle aufzugeben, nicht zu e“rkennen gegeben, und 1o zu jener *Zeit kein Recht, die vertraulichen Mic- en_„ die ihm als einem Rathgeber der „Krone ge- worden waren, x_ur» Oeffentlichkeit zu , bringen, in Wr, "darauf Be1chuldigungen gegen die Regierung nden, unter der er di-xnte. trifft, so bekenne ich, so schwach ich mich auch im der Rechtswéssenschast gegen den ehrenwerthen Herrn richts hätte mich Mehr über den Verlust seines Rechts,- des trösten können, als die Einwendungen, die wir en Abend gegen die Bill erheben hörten. (Hört!) rde„él)m in seinen rechtswissenschafclichen Argumenten _. für Schritt folgen, und dg ich durch seine Bemer- eine noch höhere Meinüng von der Bill bekommen 8 ich früher hegte, so seszc mich dies in, den Stand, dem Hause noch wärmer zuempfehlen , als jemals. : Einwendung des ehremverthen Herrn besagt, daß ' einen unbeschränkten Verkehr mit dem Römischen Die Bill aber enthält nichts der- Sie widerruft keine einziqe der. Acten» die gegen- Hätten wir denselben le- wollen, und zu dem Ende eine Commission zur ung und Beauffichtégung desselben eingeseszt, wir eben dadurch denselben anerkannt haben.
rthe Herr hat demnächst ein Paar wesentlich ver.- Gegenstände mit einander verwechselt. 6), die in der Bill von 1825 befindlichen Klauseln x_n zu haben, denen zufolge eine Commission katholi- eJchöfc, zur Prüfung des Charakters dcr Candidarcn ltche Aemtev errichtet werden sollte. anf, *Zveil ich fie für unnülx. erachtet. Die Commisston chöfc 1ollte Über die Loyalität geistlicher Candidatcn ersatken. Ick weiß nicht, was Loyalität heißt, oder 1_ threr gewiß seyn kann. *- Déejenégen, welche ,die rtßbenen _Eide leisten, müssen die ihre geselzliche Obliegenheiten erfüllen, und hci,- '[„- *- Ich gab die Klausel auf, weil ich so, als e'tt betrqcvtcx, für unnükz halfen muß, und hätte“: die _me Comtnijston katholischer Bischöfe zur Erforschung mnczygekn dcr Candidaten eingcscßr, so wäre dies ein "MM der Katholiken in England Seitens der Krone welches hesscr vermieden wird. (Beifall.) Dieselben fi_t1den atzs dte Klauseln »der Bcanfficbtigung des Ein- msscs nur Rom, wel_che sch in frÜhereu Acten vor- myctzdung. - Dieje Klauseln besagen, daß Alles, getsttge Angelegenheit“) Bezug hat, von der In- ausgenomn1en_1yerdexr ]oll, diese Ausnahmen würden yu, das; :ck dae Kl„au|_'el Überhaupt für unnütz n, the [ehr richtig bemerkt wor- s eme Blende dienen, ohne ih-
Was aber die Gesetze
doch bekanntlich
Meinung , Der ehrenwertl)e_ Herr h kgtholéjchen unruhig u werden.
den den
um Lord Kanzler Shaftesb eine Zuflucht. Gegen die
einigen Bemerkungen des 'röffne und. zulasse.
iesen Verkehr verbieten.
Katholiken es thun.
Nach Beseft/ZM Er beschul-
(» *,“ als 6 Monate ausdehnen sollen. Bis zu jener Stunde, «;ck gab M'“ Herrn Peel wurde hierauf zum ersten- und zweitenmale Sir R,“ Vyvyan hatte ein neues Amendement zu machen: es soll nämlich Jesuiten und geistlichen Ordens-OJTitgliedern bei 200 derholungsfalle bei 500 Pfd. Strafe, verboten seyn, Unter- richt als Schullehrer zu ertheilen.
das Amendement. Herr
verlesen und ging ,durch. --
Pfd., oder im Wiek als solche betrachtet
Der ehrenwert
Herr Traut unterstützte Peel aber erwiederte, daß die Acre von 1791 den Jesuiten gestatte, Schulen zu halten , sobald ste einen gewissen Eid geleistet, und ihrx Namen bei dem Frie- degsgericlus-Schreiber haben registréren lassen. muffgnun den Jesuiten eben so gut, wie jedem Andern, das was ahnen vexsprochen wurde, auch halten. - Sir R. Vy- vyan naßm [)xerauf auch dieses Amendement wieder zurück. - Det: Bertcht ,uber die Bill wurde alsdann (wie bereits ge- meldet) met 333 gegen 106 Stimmen genehmigt. Das Haus vcrtagte fich um 10? Uhr.
Wir bedienten uns led,
(Hört !)
Das Haus u'!
»“ «* “* - **- “?*„x-xW-„s » -*ch«e:=- - „* ". -,-:.ch ***-..» z , , . ** * ' j „“: “* * „* * "(;-:x- ck * ;:"4-22439 I.-;.-.« “1“- **"* '“ ' “ “ * „..„ M«"-_„_„....„ -.. .-
-- Folgendes
ist der In alt d v rläu er- wähntetx) h er (gestern o Kg
Sie würde Rede, welche der Staats-Secretair Pxel am 30.
den Protestanten al
nen wahrhafce Sicherheit zu gewähren. Die nächste Ein- wxndKun'g des ehrenwerxhen Herrn besteht in dem Eibe. Er 1yc_rfcm_cr vox, daß ich m den vorgeschriebenen Eid der Katho- ltken dee Erklärung nicht aufgenommen, daß es ihnen nicht erlaubt sey, weder den Eid gegen die Protestanten zu bre- chen noch ste zu tödten, aber wgrum sollten wir so beleidi- ge'txde Worte beibehalten? Wir ließen ste aus, weil es uns weeser _ erschien; und deswegen beschuldiget man uns, alle Stcberheécen für die protestantische Küche aufgegeben zu haben, wenn wir den Katholiken die Erklärung erließen, daß see ihre Eid: gegen “Ketzer zu halten verpflichtet seyen, und Letztere nicht tödten' dürften. Bet“ Auslassung dieser Worte würden, [vie der ehrenwerthe Herr vermeént, die Katholiken nichc detqelben Strafen unterliegen, als nach der Acre von 1703. „In dym Eingange dieser Acre ist "aber ausdrücklich gesagt, daß dre Katholiken, wenn se den'darin vorgeschrie- benen Eidleésten, keinen andern Strafen und Nachtheilen unterworfen sxyn sollen, als die Protestanten. Der ehren- werthe Herr jagt ferner, der katholische Eid verhindere die Katholikexn néchc an dem Versuch, der protestantischen Reli- gion zu,]chaden. Wenn dies Argument begründet ist, wie will er es mit der Aufnahme der Dissidenten und mit dem Eid; eines Geheimen Raths in Einklang bringen? Ein Dé|fidenr muß beim Eintritt ins Parlament erklären, daß er durch irgend ein von ihm bekleidetes Amt keine Macht nnd keitjxt: Einfluß ausüben erll, protestantischen Einrichtun- gen zu jchaden , oder den Bijchöfen und der Geistlichkeit in der Ausführung ihres Amtes hinderlich zu seyn. Die Bill gestattet den Katholiken den Eintritt in den Geheimen Rath, indem ste ihnen ebenfalls den Eid auferlegt, von ihren Pri- vilegien zum Nachtbeil der bestehenden Kirche keinen Gebrauch machen zu wollen. Die nächste Einwendung des sehr ehren- werrhen Herrn bezieht fich auf die Klausel , welche den Erz- bifcbof von Canterbury berechtigec, geistliche Pfründen und Besörderungen_ zu vertheilen , falls derjenize, dem seinem Amte nach diejes "Vorrecht zusteht, eén Katholik seyn sollte. Wir smd bereit, alle vernünftige Einwendungen gegen die „Bill in Erwägung zu ziehen; warum aber wohnte der ehrenwerthe Herr dem Comité nicht bei, da er xo viele Einwendungen zu machen hat, und warum hat er l;?- bis aus die lehre Station der Maaßregel ausgeseßt? Die Ctnwendung ““des sehr ebremvet'then Herrn ist aber nicht ge- gründet, wenn er anführt, daß die kirchlichen Beförderungen in Schottland in die Hände des Erzbischofes von Canterbury gegeben seyen. Hiervon ist in der Bill nichts vorhanden, und der ehrenwerche Herr hat ste entweder nicht gelesen oder ' uicht ver|a11dxt1, wenn er vorausselzt, daß fie den Erzbischof von Canterbuxy mit solchen Vorrechten bekleide. Die Bill gesteht dem Erzbixchof weder ein Patro-nats- noch ein Be- föxderungs-Recht irgend einer Art zu. Da sich "jedoch ge; wcsse Rechte zu kirchlichen Beförderungen in den Händen der Krone beßnden, die von einem verantwortlichen Mé- ntster ausgeübt werden , so kann , wenn der JNinisker dees Innern ck_n Katholik seyn sollte, er der Krone die Ver- lethung_ e_iner» ]olchen Beförderung nicht vorschlagen, sondern es muß jolches durch einen protestantischer: Minister geschex [)xt1. Es giebt jedoch einige Kron-Aemter, wie z. B. das em.?s Kanzlers v'on Lancaster, die ihren Bestßern x-irtäto of- 0911 em Recht zur Verleihung gewisser geistlicher Aemter zu- gestehen, und die Bill verordnet, daß, wenn ein solches Amt durch einen Katholßken bekleidet wird, der Erzbischof von Canter- bury die Besugniß solcher Beförderungen auszuüben hat; es trifft fich aber, daß in Säwttland kein einziges Civil-Amc mit einem kirclxlickzen Patronat verbunden ist. (Hört, hört!) Die folgende Einwendung geht aufdéeKlauscl wegen derUnterréchks-Anstalten. Der ehrenwerthe Herr widerseßr fich den Worten „Kirch- lack)? Schulen“, aber in der“ That macht die Bill in dem Gekelzkcme Aenderung, und protestantische Sckmlen werden wie bisher nur protestantische Lehrer haben; im Uebrigen' sind wir bereit, die Worte „Schulen von kirchlicher Stif- tung“ auszulasstn, so daß die Bestimmungen sich auf alle Schulensralten beziehen. Es folgt nun der Einwurf dcs ehrenwcrcven Herrn, daß alle Strafen in Geldbußen beste- hen, und es dem Gutdüt1kctr_des Gcneral-Anwalds überlassen werde, _da-z gc_richtliche Verfahren gegen die Uebercrctungcn dcsÖ'xjckzcs ersolqcn zu lgffcn, da doch derselbe möglicher- nzeide xclbsr ein Katholik jcyn könnte, oder Falls er zum qc- rcchrléchcn „Einschreiten geneigt wäre, von einem kakholisach