bei Meve noch rückt hat. Von
Dammdurchbrück)? . „* „„ , Stettin, 4. Aprtl. Der Oderskrom (|_1ecc cimgen
Tagen vom Eise frei. Die Kahnfahrc ist von Stettin auf- wärts, nachdem fie 86 Tage durch C'is unterbrochen war, wieder eröffnet, die Verbindung mit der Ostsee aher noch m'cht wieder hergestellt, weil das Haff mit Eis bedeckt ist. Das Aufbrechen und der Fortgang des Eises im Strome ist übrigens ohne Nachtheil erfolgt. Die Waaren-Versendun- gen aufwärts haben begonnen, und die Sreschiffe sind, vor- züglich mit Getreide, in Ladung begriffen.
Posen,.31. März. Bei der in der Nacht vom 11ten zum 12ten v. 932. in Klein-Lubin, Plesshener Kreises , statt- gehabten Feuersbrunst, hat sich der Förster Lojewski dadurch rühmlichst ausgezeichnet, daß er mit eigener Lebensgefahr die kleinen Kinder des Amtmanns Knolinski aus dem von der Flamme bereits ergriffenen Gebäude eretcct hat.
Arnsberg,4. April. Die beiden hristen-Grmeinen zuLüc- gen-Dortmundhaben einen erfreulichen Beweis chrisclécher Ver- träglichkeic gegeben, der beiden Theilen zur Ehre gereiöht. Während die Evangelischen beim Neubau ihrer „Kirche eines angemessenen Lokals zu ihren öffentlichen Gottes-Vrrehrrmgen entbehren, ist ihnen, micGenehmigung der Bischöflichen Be- hörde, durch den Vorstand der katholischen Gemeinde, der Mttgebrauch Yerkatholischen Kirche eingeräumt. Mix glei,- cher erllfä'hrtgketr ix? von evangelischrr Seite „den Katholi- schen dte btßher nrcht Üblich gewesene Beerdigung ihrer Tod- tet) durch (hre etgenen Geistlichen, auf dem evangelischen Kerchhofr gestattet worden.
Verqmischke Nachrichten.,
. .Die Insel Terceira. „ _, _ Drese von den Römern unter dem Namen Tertiaria ge- kannte Insel ist die bedeutendste“ untcr drnAzoren, und liegt: 15 Grad'westlich im Atlantischen “Ocean. Sie ist 15 Stun- den lang, 6 Stunden breit und fast ganz von sreilcn Felsen 'umgeben,- welche fie unzugänglich machen; an den ebener; *»Stellen des Users find Befestigungen angelegt. Das Zn- nere der Insel ist höchsk amnuthig; auf den Bergen sind Höchebenen. Das Land ist gut bewäffert und der Boden sehr fruchtbar; die Insel ist den Erdbeben unterworfen, im Jahre 1761 bildete sich sogar ein Vulkan. Der Wein vom Terceira ist mittelmäßig, desto mehr wird Mais, Weizev, Bohnen und Hirse, besonders nach Lissabon, ausgeführx; Kastanien-, Maulbeer-, Citronem, Orangen,- und Aepfelbäume wachsen in Menge. Das Hornvieh ist ausgezeichnet schö11z der Haupthandel der Insel besteht in Waid, Bauholz und Cider. Terceira zählt 60,000 Einwohner, welche wohlgestal- tet, lebhaft, mäßig und arbeitsam find; es hat zwei Städte, Angra und Prayaé erstere, die Hauptstadt der Insel und * der Azoren überhaupt, hat 6000 Einwohner, bestlzc eineU gu- ten Hafen, den zwei Schlösser vertheidigen und ist der Sitz eines Bischofs, so wie des Statthalters der Azoren. Ge- wöhnlich legen hier die 'ortugiesischen Schiffe auf ihrer Fahrt nach Brasilien-an. Praya hat 4000 Einwohner und einen belebten Hafen..
Das Journaxl de St. Petersbourg giebt aus der Tiftiser Zeitung eine Uebersicht der jährlichen Einkünfte des Schachs von Person aus der Provinz Adserbidjan. Diese belaufen fich auf 508,08? Tomans (über 2 Millionen Thaler Preuß. Cour.) baar, 51,006 Chalvars ( ungefähr 510,000 Centner) „Weizen und Gerste (von ersterem Z- und von lekzce- rem 23!) und Überdem 7134 Chalvars (ungefähr 71,000 Cent- ner) an gehacktem Stroh. Auf das Chanac Taurjs kommen 120,000 Tomans baar, von denen die Stadt Tauris 20,000 als Auflage auf die Gewerke zahlt. Diese Nachrichten schrei- ben fich von der Zeit her, wo die erwähnte Provinz unter ejner „Russischen provisorischen Verwaltung stand, die natür- lrcl) der beste Gelegenheit hatte, sich von den Einkünften der Provinz genau zu untcrrichten.
Thorn bis O'Narirnwerder find bereits sieben erfolgt. .
stand und fich vorgestern nur unbedeutend ge- *
Königliche Scha11spée1e.
Dienstag , 14. April. von Portiri, große'Oprr. in 5 Musik“ von Auber. »
Preise der Plätze: Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. zweiten Ranges 20 Sgr.
Amphitheater 10 Sgr. OJTiccwoch , vor Paris,
Der Anfang dieser Vorstellung ist um 7 Uhr.
Im Schauspielhause: 130111' 10 1101117101110 1011115591111 (10 1111: [)ui'our: 1) "1111111110, 011: 1151100051001", 00111611; 2) ['.-1011108801901, ])3118 1:1 [)1'81111131'6 [)* (10 "13110110, 01 (111118 11. "1'1'05-111008801111110111 10 «][;
5 1101.03 01 011 7018, [mr 1110111310. (10171110 Z(Zuérawmant reäßmanäé. 1111". ])111'0111' 1'011111111'0 10 1'010 (3011110, 091111 (10 801111497111.
(108 1'091'0501110110115 (10 1111". ])111'011r.
Der Anfang dieser FranzösrschetrVorstellungxxk
7 Uhr.
___-„___
Königsstädtsches Theatxer.
Dienstag, 14. April Vetter Kukuk. Hierauf: S
Die kleinen Wilddiebc.
schwänke, oder»: 15. April.
ONittwoch, Ngchbarschafc, oder: mijche Oper in ?. Aufzügen; Musik von W. Müller.
1301'111101' ]361'80. , [)en 13 110111. 1829. Imi]. 1701108- um] (1010-(3011r8-Z01101. (NMUN.
Ein Plaß in den Logen desc
Ein Platz in den Logen" Ein Platz in den Parquet-L' 1 Rchlr. Ein Plalz in den Logen des dritten Ranges 15 Ein gesperrter Silz 1 Rthlr. Ein Platz im Parterre 201
15. April. . Jm Opernhause: Heinri Drama in 5 Abtheilungrn, nach dem Englcj1“.
„ Zum Crffenmale: Die un Dre musikali1che Tischler-Familic
' Jm Opernhause: Die Stm Abtheilungen, “'mit Ball
Al lg“ e'"m„e in. e
. re u 13 'i sch e? Sta ats -Z e it un g.
.? 105.
Se. Majestät der König ha ("Klißikégzu ,Johanmter-Orden, und dem „üurg vom 1|en Bataillon dwehr ; Regiments , --ffe zu verleihen „geruhet. . Seine Kdniglrche *
Prokurator bei dem
* "Der bisherige Kammergerichts .- Referendar
zum Justiz - Commiffarius
1
' ](111'111. 011.111 1. Ü.
| MF-jsts-M Z .,.-„;;..-
945 943:- 1045 104 1035 - 1035 9373; 935 935
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96
945 99,5 95.5 -- 1
[(ur- 11. Konto. (10. 5011163150116 (10. 170111111. ])0n1- ("10. Märk. (10. (10. 081111“. (10. (10. Üöck;t.€. (L.](mk. (10. (1041181011. Ziusu§01h (1.1(11111. (Uto ä.Um1x.
Zt. - 80111113 - 5011. [».-. 11-131. 151. 18 __ 1)». 11.131, 11.11. 22 1071 1075 1061x „60.? 60-1 „ 513
Reum.1nt.§c11 (10. 13011111. Ztaät-Ob. (1110 (1110
KönigzbZ. (10.
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611 1
181- 13;
Die Briefe von hier nach
rden auch in diesem Jahre vom 15. Apri
glich 3 mal bestellt werden,
pandauer Journaliere, Der erste Bote „geht,:
aus Berlin um 9 Uhr
Der zweitezBote geht:
aus Berlin um 3 Uhr
. Zn 15- Stunde harlottenburg und hier zurück.
Die Journaliere nach Sp eit um 6 Uhr Abends von
KuswärtiZe 13018011. llamburg, 11. Jpri].
088101'1'. 5yC6nt. MUQUÜLUSS JZZ. Zank-Hcüeu 11145
111131. In]. ZZZ.
[„onc10n, 4. 39111. (2011501; 113.11“ ZU; 11111“ Zcit Z7-F.
Zt. kstersburß, 3. 119111. ' Unmburß, “3 111011. JZ. 5111100-11111161 367 1D]?-
centiZe 111801'11111011011 105. 5ldl'066kit1ß6 ZZZ.
“ Wien, 8. Jpril. Zth. 11101311. 9Z17z. 3011114101160 llOJZ.
Berichtigung. Jm gestrigen Blacko der Scaacs-Zeicung Z.„17 und 20 v. u. sc. „Cocke“ [. „Locke“.
Neueste Börsen-Rachrichcen.
?Miéf, -7. ?(er A ran urt a. . 10. rtl. 100 Fl. 163. " p
Gedruckt bei A. W. Hayn.
ZpCtige Rente 79 Fr. 75 Cent. Oesterr. 55- 11191311111]. 9818.
5pCtige 108 Fr. 80 Cent. Bank-Actirn 1336. Partial-Oblig. 1265.
Nedacteur 3 ob 14, Mitredacteur C1
Uhr Morgens bieher zurück. Berlin, den 13. Ayrtl 1829. General P
Gresse“ im Me
das Allge Majestät" haben
' "ri tsA e or„Georg Heinrich Franz ck ; ss ss Rheinischen *Apellations-Gerichcs-
* e zu Köln Allergnädigst zu ernennen geruher.
und zwe aus_ Charlottenburg zurück um 1
aus Charlottenburg =zurü legen die
"Berlin, Mittwoch den 15ten April
Am'tlichrRachrichten. Kronik des Tages.
den dem Rittmeisker a. D.
cklenburg-Schwerinscheu den
Seconde-Lieucenanc B r a u- (1ften Berlinschen) 20|en
meine Ehrenzeichen erster
den 'Appellations- N i c o l o v i u s,
von Beyer
bei den Untrrgerichcen des
gnt'ßer Kreises bestellt worden.
Bekanntmachung
„Charlottenburg und zurück
und zwar :
Morgens,
Nachmittags,
[bis 15. October einmal dnrch die émal durch eigene Boten.
Uhr Nachmittags.
ck um 6 Uhr Abends.
Boten den Weg zwischen
andau geht während dieser Berlin ab, und kommt um
o|-Amc.
Um'denjenigen jungen Leuten, welche sich zu künftigen
Mundärzten erster un
d zweiter Klasse oder zn
harmacencen ausbilden wollen, ohne den Grad von
-ulwiffenschaftl'rchtr Bildung zu des Jmmatrirulacéons-
'ehenden Gesetzen die
Hen, welchen nach den Fähigkeit erheischt,_
ne erwünschte Gelegenheit zn geben, von den bei hiestger önigl.'Friedrich-Wilhelms-Univerfitäc auc!) hierzu vorhande- kn Bildungsmitteln auf eine dem obigen Zwecke, wie den entsprechende Weise Nußen
rigen Verhältnissen möglichsc ziehen , hac“ EM, Unterrichts,- und 11, das Studium der in
, ngen Leute einer besondern) „Dire ndesunterzeichneten zum zertrgen
nd pharmaceutirchen Sradiums bei
rnannt.
Alle Diejenigen , welche sr
der pharmaceutischen Studium bei ntweder schon zu widmen begonnen haben,
en wotlen , und nach den ' atrikulationsfähig smd,
fick) bei Unterzeichnetem (Franzöfische Morgen-Stunden von 8--0 Uhr) mit bereits gehörte Vorlesungen wenn sie hiernach, o eranlassenden Vorprüfung
1hreSchulkenntnisse, oder » drn Zeugnisse zu melden, und, emrr erforderlichen "geeignet befunden werden, die,
Eén Königl. Hohes M Medicinal-Angelegenheiten die gedachte Kachegorée gehörigen ktion anzuvertrauen, und Direktor des chirurgischen der hiesigen Universität
Falls noch zu 0
inésterium der Geistli-
beschlos-
ch demnach dem chirurgischen
werden
auf einem anderen
der hiefigen Univerfität oder fortan wid- bestehenden Gesekzsn nicht im- hierdurci) aufgefordert, Straße Nr. 42, in den Beibringung der über
Lprechen- er nach
Wege fer-
1829.
ner nicht mehr gestattete Zulassung und nähere Anleitung zum betreffenden Studium zu gewärtigen. Berlin, den 10. April 182 . . ])l'. R U |,
Königl., Geheimer Ober-Medicinal-Rach, Gene- ral-Stabs-Arzt u. s. w., als Direktor des chirur- gischen und pharmaceutischen “Studiums , bei hiesiger Univerfität.
|: Der Königl. Großbritanische Cabinets-
Dur'chgerei von London kommend , nach St. Perers-
Courier K r a u s , burg.
Zei“cungs-Nachrichten. Au 3 l a n d.
Frankreich.
Depurirten-Kammer. In der Sikzuyg vom 6._ April , wo fich abermals'f; Redner über den GedelY-C'ntwurf wegen Organisation der Bezirks; und General-Conseils ver- nehmen ließen, ging es ziemlich |ürmisch zu. Zuerst trat der Vicomce'von Laboulaye gegen den Entwurf, und _ namentlich gegen die Amendements der Commisfion auf. Er hielt den“ gegenwärtigen Augenblick, wo, wie er meinte, aUe Leidenschaften fich mehr als jemals regten, überhaupt nichr für angemessen, dem Lande eine_neue Mu- nicipal-Verfassung zu geben, am allerwenigsten aber eine solche,"wodurch neben den drei, im Staate bereits beste- henden Gewalten, noch eine vierte, die jene drei gän lich zu vernichten drohe, eingeführt werden solle. Seine “») (ei- nung .über die Amendemencs der Commissron, fügte er hinzu, könne vollends nicht zweifelhaft seyn; man dürfe nur'auf die letzten Wahlen blicken, um fich zu überzeugen, wie mit jedem Tage die Reihen, worin er (der Redner) mit seinen achtbaren Collegen säße, lichter würden und die Demokratie dagegen neue Stützen gewdnue; allerdings bleibe dem Könige. das Mickel Übrig, die Kammer aufzulösen, allein dieses Mittel sey in sofern ohne Nutzen, als die neue Kammer auch immer wieder mit neuen Forderungen hervortreten würde. Der Redner machte auf die Gefahren der Volks-Versammlnngen aufmerksam und erinnerte an die Zeit, wo Ludwig )(Ul. denselben weichen mußte; er beleuchtete hierauf die gegenwär- tige Municipal-Verfaffung, die er nicht für so schlecht hielt, als daß fich die Annahme einer andern , welche dem Lande Mindestens eine ungewisse Zukunft verheißt, rechtfertigen ließe. „Minister des Königs“, so schloß Herr von Laboulayr, „nicht aus Mißtrauen oder persönlicher Feindschaft, wie man Euch solches glauben machen will, haben wir die beschwerliche Rotle der Oppsfition übernommen; nicht Euch,Euer System bekämpfen wir. Wie könnt Ihr Euch Eurem Könige, dessen einziger Gedanke das Wohl seines Volke; ist, nähern, ohne Euch von Seinem Geiste zn hurchdrmgen? aber Ihr laßt Euch von einem unfinnigrn Gejchrrr trr_e lei- ten, von einer Stimme, die wahrxixi) mchc dre Sttmme Frankreichs ist. Als die wachsamen Iyuter. des Kön: (hams solltet Ihr eine vorübergehende Unpopu!arrtät mehr chruetz. Ihr solltet Euch den Leidenschaften wroderseßen, welche dre Wünsche der wahren Freunde des Kdnrgs u_nd pcs Landes entstellen. Diese verlangen von Euch nach so vrelen S_tür- men nichts als politische Ruhe,; ste verlangen wenig Gexelze, aber gute; fie verlangen Fe sgkeitund eme thäcege Wack).- samke'c; sie verlangen die vo ständige Rückkehr zu den wah- ren Grundsätzen der Monarchie und der Charte. „Ihr .Bei-
scand allein vermag Euch zu halten; wohin Ihr Euch auch