1829 / 116 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

, * ird, so ZUk als ganz verboten. Berechnet man ,“ Forwchése nur zu 30 Millionen .Fr. so ergiebt sich 5, daß im Ganzen genynzmen von den Weinen und dtwekUk" jährlich_130 Mtlltotxen Fl“. erhoben werden;

. an aber ?- des gc1ammtet1 Wem-Ertxages, in Folge der MV des Verbrauchs; der Eigenthumer an OTL und

, Und das Unterschletfs, d_er Steuer-Entvichtung gänz- (kzogen werden, so fall)?" 1ex1e 130 ? xillioncn Fr. höch- 15 Millionen Heccoltters zu-r Lask, umd auch diese “:e js: höchst ungleich vxrthetlr.“ So zahlt -z. B. in das Heccolicer 21 Fr., M den andern großen Städ- bjs 16 Fr. und in kleineren Städtenwmr 6 Fr. Es

möglich, sagen mm die Bitrskeller, daß eine Masse von *

en, die den 'ursprünglicHen Werth einer Saxhe yfcmgls pelt, verdrecfacht odßr gar verpxerfaclx, dee Qommntton hemmen sollte. Dax; aUHererjetrs dadurxx) der Unter- nur beförderk wird, lccdec kéinen Zwerxel. In der geben ganze „Ortschaften sich mit_ dxm Contcehandiren ist man demUnwesen steuern, w_ erbitker-T man nur ükhcr, und Verbrechen smd aUzuoxr die cranrige Folge DieseBekracHtung, meinte der Berichterstakter, dktrfe Uch Nichc außer Acht lassen. „Die Bixtsreller,“ fnhr c, „behaupten anch noch, dax; dte_Ween-Skcuer_ dex ein sofern zuwider sey, als déeyo festsch, da[; dtc osen zu den öffentlicOem Lassen lch) OZZaaYZZabc_ts),res nncns beitragen sollen, dieje verhälcnißmäßtchGlexäx „bcr l)i11sichtléch der Weinbauer gänzliclxgeßorc joy. glei-ci) dicse Behanpkxxng Ihnen, 111. H., m wfern als bar ersHeincn möchte, als einGleéches "ck auch von atxdertx *reU Sccnern und vielleichk gar von der Grrmdstener mgen würde, so ist es deshalb zzichc minderwÜUscl)ctxswcrk[)_, daß ukersuche, ob _dfe W'eém-Sceucr auf bxlligen Grundxäßexx , UNd ob es kcén Mikkel gebe, den Beshwerdcn dcr Birc- abzuhclsen. Diexeglanben, daß das einzige Mittel “n der gänzlichenAUfk)ebUt1g ode? doch in der Heer,- mg der gedachren SteUer bestehe. Fast Alle scim- darin Überein, daß sx'o eine Aenderung in de'; Arc rhebung, so wie völlige Freiheit t'n derCépculakéon em Verkaufe der Gerränkc verlangen.“ Nach einigen

rkungcn über die Brandrwcinbrcmxcrcien und Deßélla- kam Herr Dannank auf die abnehmende Ansfuhr zu 11, welche die Bittsteller nichl sowohl der Weinulxnv slande selbs, als dem hohenC'infUHr-Zoüe von audcr-en den Handels/Lfrkékelnbeimcssen. Die Regierungcn,mcm-

e, Übken nnr Repressalien, wenn sie die Franzöfiftben e so hoch besteuerren, daß diese ,in manchen Gegctzden Wck) ein Gegenstand des Luxns wären. „Ihre Cow- U,“ so schloß der Redner, „mms; Ihnen noch boxenx-rklxch 1, daß die Bitkskeller ihre Beschwerden mic Maßtgung ch. Sie schmeicheln fick), daß dieselben von_der Han,- ncersucl)ungs-Commisfion bereits rciflicl) unterwclu wor- nd, wenn gleich Einige von ihnen klagen, daß xnan enug Eigenthümer von Weinbergen znkdieser Commixston habe. Sie verhehlen sich nicht, daß die Abschaffung erabseßung der Getränk-Steuer einen bedeyteuden in, der Einnahme herbeiführen würde; doch glauben eCSache der Regierung sey, diesen Ausfall aUder- u_ersef§en. Einige von ihnen machen in dieser Bezie-

„, orjchl-äge, die indessgn ganz unzuläsfig oder doch mindestens ? länglcch find,_ da]; die Commission sich auf eine nä- rxsxcerung; der1elben nicht weiter hac einlassen mögen. 1ertdem een Gesetz-C'ntwurf über die Getränk-Steuer Kammey vorgelegt worden. Da es nothwendig ist, teselb? slch mcc “den Beschwerden der Bittsteller näher t mache, “so „so-ll ich Ihnen, 111. H., vorschlagen, die angenen Pextt'tonen der gedachten Commission, zugleich uch lden thstern der Finanzen , des Innern , des H und 'der auswärtigen Angelegenheiten, so wie der tjstyn [ur das Budget zu überweisen.“ - Herr Cu- b-rtdatne stimmte diesem Anfrage bei, obgleich er der ung der Weinbergs-Befißer über die Ursachen ihrer be- Fcn nge mehr unbedingt beipflichtete. Hr. Crignon eqnttgny Und der Graf v. Montsaulnins schlossen leechfalls den Ansichten des Berichterstatters an. Herr thtcr„(vom Dept. der Gironde) hielt zu Gunfien der eller emen 1?er beredten Vortrag; niemals, äußerte er, on dem Pcktktotxs-Rechce ein rechtmäßigercr Gebrauch t woydet), als 'm dem vorliegenden Falle; hier spreche arthetgetst; *dtc-Bitte der Weinbauer sey der Angst- d“? sechsten Thetles der Bewohner Frankreichs; er 1,1") _?UT Zeuge der, Noth gewesen , 1velche na- lch seu) Departement bedrücke, und man dürfe onach Utchk wundern, daß er fich zum Dolmetscher der ten Beschwerden semer Mitbürger mache; das Uebel

. dieses Monats den Kammern einen neuen

habe den höchsten Grad erreicht und schon schmachten: zahlreiche Bewohner seines Departements im Elende. „Ich weiß,“ äußerte Hr. Gauthier am Schlusse seiner Rede, „daß die Wein-Steuer dem Staate 80 bis 90 Millionen einträgt, und “daß wir bei der gegemvärcigen Lage unserer Ftnanzen uns ein so _bedeutendes Einkommen zu erhalten suchen müs- sen; „eben jo weiß ich auch, daß unsere Manufacturenxvor der Concurrenz des Auslandes geschülzc werden müssen. Ich begreife, wie schwer es-isk, beides zu vereinigen. Was ich aber für ganz unmöglich halte, ist, eine ganze Klasse der Bevölkerung dem EleUde preiszugeben. Es éfk für die Regierung und für Sie, m. H., leichter, die Staacs-Ausga- ben zu vermindern, die Wein-Steuer auf andere Gegen- stände zu Übertragen, und die Verzinsung der Skaatsschüld um ein pCt. herabzusekzen, als einem Theil unsers Grund und Bodens in unfruchtbar: Steppen zu verwandeln, den Bewoh- nern unserer méctägigenProvénzen ihrenErwerb zu entziehen, imd eine schreiende Ungerechtigkcic noch länger fortbestehenzu lassen.“ .Die Herren Enouf, und von Chateaudonble stimmtexx gleichfalls m dem Sinne der Commission, Der Graf von Laborde erklärce, daß er der" trefflicben Rede des Hrn. Gauchier néchcs weiser hinzuzufügen wisse. In gleicher Art äußerkc fick) Hr. Ravez Von seinem Plaße aus; Herr Gau- thier, meinte er, habe die traurige Lage seines Departements so kräftig und treffend geschildert, daß er (Ravez) den da- dUrcl) hervorgebrachen Eindrnéé durch eine Wiederholung der angeführcen Thatsachen nur schwächer; würde; er behalte sich daher seine Bemerkxmgen bis zu den BerathungeU über den Gesekz ,- C'nkwnrf wegen der Geträ:1€-Stener vor, Und ver- zichte f;“ir je!;«r an das Wort. Der OJTaquis von Chauvc- lin meinte, allo Depukérke, die bei der Sach betheiligr wären, müßten de'm Beispiele des Hrn. Ravez folgem, „Die Hcrren B. Conscanc Und Etienne erklärten, daß so nach “dem, wie sc!) Hr. Gauthicr geäußert, nichts weiter zn sagen hä:- ken. Nachdemxsicl) noch mehrere andere Rednerxden An- trägen dcr CNUmission angessNoffem hatten, wurden die 72 Bittschrifsen den oben erwähnten Ministern und Commissio- Uen Überwiesen. - Die übrigen Petitionen, worüber noch berichcek vm'de, waren von kcéUcm erheblichen Interesse und wurden größtenthcils durch die Tages-Ordmmg beseitigt. Um 5 Uhr trat die Kammer in ciUen gclzcimcn Ausschuß zusmnmen, mn fick) die Proposition cines ÖHWU Mitglieder (des Hrn. Chévriev de Corcelles) Über die C'nrwcrfuug einer neuen Gebühren-Taxe für die Notare vorkragen zu lassen.

Paris,“ 20. April. Vorgestern Hatte die Gräfén von [a Ferroxmays eine Privar-“Iludéenz beim Könige.

Gegen Mittag lief; der Dauphin, ÖM Herzog von Bor,- deaux an der Hand führend, das auf Waxhe ziehende Mili; fair im Hose der Tuélerien manoeuvriren.

Gestern am jsren Osrer-Feierkage wolznten der König und die Königlich; Familie in der Schloß-Kapelle eincr gro,- ßen musikalischen Messe bei.

WLan verfichert, daß der HandeLs-Ménistek gegen Ende Zoll - Geselz ; Ent; Die Quotidienne giebt den Wunsch zu erkennen, daß dieser Entwurf dcn Weinbergs-Befilzern mehr, zum Vortheilc gereichen möge, als solches durch den Gcseß-Entwurf über die Getränk-Steuer der Fall sey,

Der Courrier frangxais meldet nach Prévac-Nach- richten aus London: „Der Kaiser Dom Pedro soll endlich eine, aus“ den drei Marquis von Valcnga, Palrnela, Lavra-" dio und den zwei Secretaicen Guerrero und C. I. Xavier bestehende Portugiesische Regentschaft ernannt haben. Der Graf von Funchal ist, wie man verfichert, zum Botschaftek in London und der Graf von Villa-Real für Paris ernannt worden. Der zum Brasilianischen Gesandten in Paris er- nannte Marquis von Rezende wird*zwischen dem 20, und 25. April dorr eintreffen, da die lekzten Depeschen aus Rio- Zaneiro seine Abreise beschlcunigen. Wohlunterréchtete Per- sonen behaupten, daß die durch die “Fregatte „Isabclle“ mik- gebrachten Depeschen von hoher Wichtigkeit find.“

In der Nacht vom 13ten auf den 14ten d. M. ist in Lyon eines der bewohntesten Scadc-Véertcl, das sogenannte Quartier des Brotteaux, von einer bedeutenden Feuersbrunst verheerc worden; man berechnet den Schaden auf 400,000 Fr.

Großbritanien und Irland.

London, 18. April. Die Stelle eines General-An; walds, welche, seit der Entlassung des Sir Ch. Wetherell, noch nicht wieder besekzt worden ist, wird, wie es heißt, Hr. Sugden erhalten.

_Zum „Besten der armen Weber von Spitalfields wird im Anfang des Mai ein Concert in Guildhall gegeben werden. Die beiden Jrländer, „Daly und ODonnel, welche cw

wurf vorlegen werde.

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