* ' elns erren als Vasallen; das ck Wo?: FM. s?y2einh großes Freigut, Un_d alle ,atxzysexr,seyen hinfichtlich ihrer Rechre unter |ck gjetch. „Wgs wrll man also,“ fuhr der Redner sort, „th _gßastlechen Parks sagen; es giebt so weniig gciscliche als tmlttatrtsche Paxrten, wohl abxp Geistliche, we che die Pairs-Würde erhalten haben. Der Köntg kann deren ernennen, so vtel er wrll; e.r-kat_1rz es aber auch ganz lassen, wenn er z. B. die Verordnung enxes 1er11er Vorfal ren (Philipps des Langen) vom Jahre 1319 jyteder ux Kraft exzc, worin es hieß: „ „Künftig solletx k"_eme „Pralacxn nxehr. im Parlamente filzen, weil der Kömg nch en; Gexvtssen yar- aus macht, fie von der Verwaltung thrxr Dsöcesen abzuhql- ten.““ (Gelächter.) Ick widersekzx“ mech daher der Bewal-Z ligung eZnes' permanenten Fonds fur emxfdurchaus tenqu: raire Ausgabe. Der-Gr*1».1nd,„den man ausnhrt, daß es em:- gen dieser Pairs an hinreéchendem Vermögen zuer Behaazxtrlmg ihres Ranges fehle, ist unhaltbay; unsere Prala'ke't] 139311311315 beträchtliche Gehälter, mimntcx dqppclre und dmesaaxc, 11.11 [Faden im Allgemeinen _durcl) dxe thnen vox), den Denem- Conseéls bewilligten Zuxchüjse em größeres kaommcn, glx“: man für die weltlichen Pairs scstgeseßx hat. S9_lange Ye!» General-Conseils fortdauern, wird es thxxen gcwxß an mchts_ fehlen. Die Pensonen der übrigen Parks sollxn nur aas- den ersten“ Erben übertragbacr seyn, Utzd .fäx dle, Prälaxen will man dagegen eßnenFonds aufjewtge Zexten btldey. *«zch- sage: anf en'n'ge Zeiten, denn 1018 axxch htnfülyro dre Lage des“ Schaßés seyn möge, nie, me wrrd man jeanenFonW wieder einziehen können, ohne von tausend Stammen» den Batmflucl) gegen den Verwegenen qu'sftoßey zu hören, der den Vörschla machte, an die heeltge ?Zrche, nzelche das Geld für die ZSOocatjonen der geistlicher1 Parys enthalt, Hand anzulegen. (Gelächter zur Linken, ttefe Stelle zux Rechten.) Man will aus einer Geldsache eine Sache der Pol.:ttk nzacixen und behaupter, die Staats-Klugheit ersordere, hte GMI)“ keit für das verfaffungsmäßége System zu gewmnen. «;ck verwerfe diese Anstchc im Namen_sämmrlccher Prälaxen. Für ihre Anhänglichkeit au die Verfassung bx'jrgx „nns tyre Eigenschaft als Franzosen, und ihre Exgebenhetc fÜr-den König. Noch hat man sich in dem vorlregendenFalie hmter das Interesse der Religion verschanzen mo_Uen, wxe m§m fich so oft hinter den Namen des Königs vex_1cha_1_:zt. Dre Re-- ligéon hat aber mit der Frage, die 11an bejchäscrgr, mchc das Mindeske zu schaffen; sie u'trterstülzt dl? Armen Und_ltebt cs nichr, daßdas Volk mit Abgaben erdxnckc _:vcrde. „Hat mgx] wirklich im Schafze 120,000 Fr. zu viel, [0 kann nxan ne nützlicher anwenden , wenn man sie unter die unbemartclten stellvertretenden Pfarrer, unter die alten Geistlichen 9118 den Zeiten der consticuérenden Versammlung, und unter dee Non- nen der säcularisirten Klöster, welche mit Mangel kämpxen, verthei'lß“ -- Der Baron von Montbel meinte, daß, da alle nteressen im Schooße der Pairs-Kamme'r xepräsentirt. “ würden, es eine Beleidigung für die Geistlichkeit jeyn würde, wenn man diese davon ausschließen wollte; was die von Hrn. *I? Duyin bezeichnete sogenannte Bi1chofsbxnk betreffe, so habe
Niemand Ursache, fich davor: zu fürchten, da von den verlang- ten 120,000 "Fr. nur etwa 12 Prälaten eine Penson von 10,000 Fr. erhalten würden. -- Der Graf yon“ Sade stimmte Hrn. Dupin -bei , und verlangte die gänzliche Weg- lassung des in Rede stehenden Artikels; er tadelte namentlich den Unterschied, den man zwischen den weltlichen und geist- lichen Pairs machen wollte. Durch Gold, meinte er, würde man das Ansehen der Pairs-Kammer nicht erhöhen. „Was würden Sie dazu sagen, meine Herren,“ fügte er hinzu, „wenn die Minister dem Könige vorschlagen wollten, diejenigen vonJh- nen, die amverdientesken sind, und am besten stimme n,.„dafür zu belohnen.“ (Gelächter.) Rach Hrn.,v. Sade bestieg der-M i n t'- |er d'er geisklichen Angelegenheiten die Rednerbühne. Er äußerte- fich im Wesentlichen wie folgt:
„Aus Gründen des" Zartgefühls,“ die Sie, 111. H, zu würdi- gen wisext werden, habe ich mich bisher enthalten, ,in einer An- Jelegenhett das Wortzu ergreifen, wclchg das, welxxtche Interesse
es Episcopats zu nahe betrifft, als daß ne mcr mcht die größte ;; Behutsamkeit auflegen sollte. Meine achtungswerthen Collegen ",n Episcovat überlassén sick) mit Vertrauen Ihrer Weisheit hin: 3“: sichtlich ,des/ Ihrer Bcrathung übergebcncn 5th Artikels des Gc- 7" sches; sie werden die Annahme deffelben als; einen Beweis Ihres Wohlwollens, welcher ihren lebhaftestcn Dank“ crhcischt, aufneh- men, (Murren zxxr Rechten? „man sollte meinen, es handeltesicl) um emAllmosen fux die C5ei|lichkcét!//) Ick würde daher gksckUUiE- gen haben, MWM) es nicht für Püicbt hielte, auf einige Ein- wendungen, M "U LW"? diescr DiIcussfon vorgebracht worden smd,- zu antwoxten.“ Dcr Miniücr untersuchte hierauf die beiden Fragen, xb Btschöfc ,in dxr erblichen Kammer Sitz und Stimme hach muffcn, und ob «;; m djcscm Falle angemessen ssw- ihnen
Fuze Französi-
PMÜMÉU ZU ['*'YVÜUÖIM- DZ? Entscheidung der CÜÜM Frage, bc: ZYUL'l'Fl'Ä L'L' UUÜ'Y“ *;[UÖR'M- (ZCDUÖZ'Y 41]!ng DÖW KÖÜÜJÖ ngxl-WY' VHUC !
wei el wie bereits sein Vorgänger, der Mcmung Faß Zie/Nclégion, als das höchste Interesse der Gesell chaft_ allen anderen “ntereffen , thre Organe in der grblé en “ammer haben müffe. cr Redner fuhr dann fort: „Em Vorwurf, den man der Geistlichcht nur zu oftmacht, unix dex stets ckn s mer?- liches Gefühljn mer erregt, iß der„ daß [te „eme gehetme gung egen d„te Verfassutsgyegc. „_ , 0 sie in “tePatrs-Kammer etnxreten, den Erd auf dte Chartez Wer wollte behaupten, dgß rcchtltche und tugendhafte Männer threm Schwure zuwider dächtcn „und „hapdelten. Bekennt das prSco- pat nicht laut, daß es dxc gctftltche Macht vyn der weltltchen wohl unterscheide, daß ck M allen wcltlxchcn Durch: dem Kdntgc untcrthan-scv, daß Demuth und Sanftmrxth zu semxg vornehm:- sten Püéchten gehörten? Hat es solchxs ntcht nch) mngfi durch seinen Beitritt zu einer von der Regteryng vexxfugten Maaßregcl bcwécscn? Aber, sagt man, wenn, dre Gctftltckctt auch „dte Chcxrte beschworen hat, so ist sie doch kctncswcges e*m-c Frxundm dxr Ixt- üitutéonen, die daraus hexvorge angcn smd, wentgstxns nxcht tn dcm Maaßc , als ein Thctl dre evKam-mer. Ich metnxyfetts, m. H. , glaube, daß dée Btschöhfé, mrttcn-unter thren hetltgen und
friedlichen Verrichtungen, sfc um_„dic FraJle-Z, FZZl-Mrt ?)ßréyccxjndxljx _ /
werdcn, wenig kümmern. Wenn jfe zuwe e , , ihre Gemeinden cryftcMahnyann ergehen [affen zu muffgn, so rst dtcs bloß chhalb gxscheh'en, wctl te, wemg gewolZn: an dre Bewegun-
cn die jede neue Regierungsform zu, erregen pfiegt, Be orgnisse chécn und Religion und,Ml„)ral tnGcfahr“ glgubxen; a s_ wach: same Hüter bezeichneten ste dtese kaahr , wo -1tc 1hnen, als solche »
erschien. Man werft _den Oictxeyn dcstHerrn vor, daß sie :zntcr sich über manche„Dmge, unetmg- waretz. Bestehen dergleecben Meinungs-Verschtedenhettcn abcr MM M allenKlassen der Ge-
- s Mschaft ":* Wir Alle wollen die Charte ;_ abcr gcüchen wir, daß dieselbe
in éhrcx Entwickelung schr verschiedenarxig vexßanden wird. Wax- um ist man auf Männer erbtttert, dre glcechfalls dte Wahrhext
zu crgründcn suchen. . (Hr.Marchal: „Wir sind nichtcrbéttcrt://)
und den Ntzhm und, das Glück des" Lanyes cifrégsi _wünschcn':' Sind wir „mcht Alle tm Irthumc befangen? Lassen Ste ups so- nach auf dxe Sprache der Uebxrzcugung hörßn, votet woher ste auch kommen möge, und sparen wrr unserxt Unwtllcn fzxr solche Männer auf, welche „in böser AMW verderb1tche Grundsatze zu verbrettcn
suchen.“ Der Minéßer ließ sch hiernächst über die zweite Frage: '
ob es" angemessen sey, den geißlichen Pair; Pxnfionen zu bewilligen, aus. Nur solche Prälaten, äußerte er, dte em Gehalt v„on 25 000 oder 15,900 .Fr. bezögen, sollten Pxnüonxn erhalten: cm Bixhof sey, wie Jedermamx wisse, genöthrgt, dee pornehxnsien Famrlten seines Sprengels bet fick) zu sehen , kosksvéeltge Netsen zu machcm
dieArmcn, Kranken und Verunglückteti zu untersiüßen, und hierzu
bcdürftcn (ic des“ Geldes. „Ich hoffeZH so schloß der Redner, „daß Sie, 111 H., auf dteBe-weggrkmde, dietck) dteEhre ehabt habe, Ihnen vorzule-
" gen,?Kü-xkstcbt nehmen werden ; es handelt ich nicht darum, dieBischöfc
zn bereichert), sondcrxt denjenigen von ihnen, dix der Köxtég mit der Pairswüydc beklectdct hat, dtc bcnöthtgten Mtttezl an dteHzmd zu geben, dtcsc Wurde zu behaupten und den Stizungcn herzu- wohnen/
ten Centrum mit dem lebhaftesren Beifalle aufgenongn. Hr. Marchal rügte es, daß .der Minister von einer T_rbtr- terung gegen die Geistlichkeit gesprochen hahe.„ Déeyer be- hauptete inzwischen, er habe fich dieses Wortes nicht bedient, da ihm der Ausdruck jedenfalls-als beleidigend für die Kam- mer geschienen haben würde. Nachdem noch Hr. v. Maus- sion zu Gunsten des von *der- Commisfion amendérten Arti-
kels aufgetreten war, bestieg devMinisterdes Innern ., die Rednerbühne; er wisse sehr wohl, äußerte er unter An-x» derm, daß die Erzbischöfe und Béschöfe_ zu ihren _Gehältern von 25,000 und 15,000 Fr. nocb Zuschüsse von rejp. 10,000 ,_ und 5000 Fk., welche die General-Conseils ihnen bewixligten, bczögcn, ja daß manche Conseils diese Summen" sogar noch
überstiegen hätten; ér habe diese indessen aufgefordert, ihre Bewilligungen künftig auf den obigen Betrag zu beschränken. Nur eine Bemerkung, fügte dcr Miuésrerhinzu, habe er noch
zu machen, nämlich die, daß es schon jelzt geisriichc Pairs ;“
gebe, die Dotationen bezögen; djese Dotationeir seyen in deux ersten Artikel des vorliegenden Geßeßes nicht mit begriffen, und, es sey daher nothwendig , derselbenin einem besonderen Arttkel
zu erwähnen. Herr MaugUi-n machte jetzt den Vorschlag: -
bloß festzuseZen," daß die geistlichen Pairs ihre jetzigen
Penfionen behalten sollten. Hr. „Dupin der Aeltere-schloß stch diescm Antrage an, der t'ndeffen keine Unterstützung fand. ; - Es sollte jeszt über den 5ten Artikel, wie derselbe von der ;
Commisfion im Antrag gebracht 'worden, abgesit'nmc wcrdexn. Zwei Absrimmungs ; Versuche blieben zweifelhaft; es mu?;ce daher wieder zum Namensatxfrufe geschritcen werden , :yor- auf dieser Arcikek mit 172 gegen 163, also nur mic euxer Mehrheit von *9 Stimmen angenommen, wurde. , ,o" einem unbedeutenden Unter-Amendement des Marqnzé; V; Cordoue, nämlich in dem gedachten Artikel scart: getxrlt- chen Pairs zu soßen: zu Pairs ernannten Get“ stische!»
hacks die Versammlnng ]chon früher ihreZustémxxmmg gexgcbc'tß; .Der Rte Z'Artjk'el des" ursp r-t'tngltchcn “(xxkauxxcs 11:
cwesen se gleiYÄ -
b-ne- *, Letüen 11 ch? alle Bischöfe, wenn '“
.)I jr vesenheit eénengroßen Anzahl von Mitgliedern der linken Diese Rede wurde von der rechxten Seite und dem rcch- Me zu beklagen; es smd deren uber vierzig, die auf
aß die Steuerpfiichtigen, von denen fie gewählt wurden, mit
K
in den Metz mitbegriffen: 'Der 9te, 1vekcher,-w“e1m er durch- gegangen, , ]eize „der 6te geworden wäre, lautete folgendes,- maa xn: _ ,- „„ -_ ' , „ „ urch ein“ Diplom, welches vondeiden Kam'mern veriß- (irt. wyrden , „Farm*,deujenégen Pairs , welche "dem Staate Dienste gxlexstetjhahonx-eéne-Dotation bewilligt werden.“ DiexCommtsß911 haktexeéxne andere Abfassung ier Vorschlag gebracht;. AMW? dxsse'xjowohl, als derxArtikek der Regierung selbst, wurden-nacheincr' unerhebljchen Déséusson mic star,- ker Stimmen-Mehrheic verworfen und die Fortsekzu-ng der Discussion auf den. folgenden Tag anberaumt.- - , „ Paris„ 25. A-pxil. Vorgestern präsidirken Se. Maj. im OITin-ésker-nghe, an welchém außer „dem Dauphin auch Hr. Hyde de. Neuville wiede-rTheil nahm. Das Journal des Débats behauptet, daß in dieser Conferenz die' EU. nemmng des Herzogs von Lan-O)?ontmor-ency zum “Mini- ster der auswäkrégcn Angelegenheiten unterzeichnet wovden sey. Der Co nßi cutio " nel enthält über diese angebliche Er_- nennung dcs „Herzogs Folgendes: „Es ist zuverläsfig, daß heute früh ein Minister für die auswärtigen Angelegen- heiten ernannt worden ist; gestern schien n'mn' allgemein zu., glauben, der Baron Pasquier würde es werden; *man ver,- sichert aber, derxedle Pair habe an die ihm „gemachten An,- erbéemngen n_échc eingehen wollen. Er ist in der That zu vsrständig, um in ein Ministerium zu treten, welches nicht einmal von seinen eigenen Anhängern unterstüch wird, Und bis ,jcxzc den Kammern noch - kein Gesetz vorge- legt hat, Das nicht fast ganz hätte umgearbeitet werden müssen, - ein Ministerium, welches“, ailen in der Silzm1g des vorigen Jahres gegebenenVersprechm1gen ungetreu, ohne Krachnd Srükze gleichsam nur vegecfrt. Herr Pasquécr hat, wie man *sagt, bestimmt angesproxxchen, daß es nach seiner Ansicht unmöglich sey, Gutes zu wirken, wenn man sich auf die rechte Seite stützen wolle; überdies enksprach er uicht den Wünschen der Minister, -- ein Umstand, welcher hin,- länglich- beweist, von welchem Geiste die Mehrheit im Méni- sker-Raßhe beseelt ist. Der Herzog von Montmorency ist definitiv ernannx worden; dixMénéftekhaben nur einen Mamxvon _hohem Range und einen Freund der Congrega- tion gewünxcks. *Ihr Wunsch ist erfüllt und disse Wahl 9191 uns, daß sie sich ganz in die Arme der äußersten Rech- en werfen, was uns ihre Reden und Handlungen schon ängsk verrathen' hatten. Den constitutionnellen Deputirten
iner loyalen und energéjchen Oppofition gegen die Nach- vlger des Villé-leschen Ministeriums zusammenzutreten. benußen diese Gelegenheit, um uns über die Ab,-
l)re1n Posten fehlen und ihre Abwesenheit ist Schuld daran,
,400,000 Fr. für die künftiger: geistlichen Pairs belastet vord_ct: smd. Es ist höchst betrübend, daß so viele Urlaub aclUuchx und in ihren Geschäften abreisen. -Alle in der eßcen Sifzrmg anwejende Dep-utirteäußercen den lebhaftesren chmerz über diese Desertion. Wer seine eigenen Angelegen- exten denen des Landes vorzieht, der mache keinen Anspruch uf-den Beifall desselben-; er ziehe fich zurück, wenn er seine Kßtchxcn nicht erfüllen kann. Bald wird das Budget zur tscusfion kommen, und die Steuerpflichtigen haben alsdann uch _das Recht, zu verlangen, daß alle diejenigen , welche Zéimxhn/e/n erwählt worden sind , auch ihre Interessen wahr- ". “ _ __Dcr Messager des Chambres enthält Folgendes: ,?m Morgenblatc (der Courréer franxxais) schcint in der J:cttmng zu stehen, daß der Großsiegelbewahrer zu seinem el)alte als Zustiz-Minister auch noch das des Ministers er a,us„wc§rtjgen Angelegenheiten bezieht, dessen Geschäfte er Wertmtsttsch versieht. Mic gleichem Rechte könnte man Uch _annehmen , daß er, außer diesen Gehältern, auch noch al? enzes Kammer-Präfidentm beim Cassationshofe erhalte. ee* d'ese Vorausseßungen würden aber völlig irrég seyn. ach Graf va-la Ferronnays hat seit seinerAbreise sein Ge,- als thsker-Staats-Secretair für die auswärtigen ,"Ikkkacnhetten mzch wie vor bezogen. Auch hat d“er Groß- ;Jklxxxwathrex, sextden) das Vertrauen des Königs ihn in ?sKmescermm beruxen hat, nie das Mindeske von seiner- 110111311; axs Kammer-Präsldent beim Cassatéonshofe ver- [Y- „All?“ ttn-Zahr 1820 LudwYXslll..dem Grafen Por- 5,1," dxezßuqcttonen eines Unter- taats:Secrctairs im Zu; [ z-Mttxtskermm anverrranete, enrhielc diescr fich gleichfalls
_ei' ferner:; H, *;- 1 „ck 3 '; , MWM.“ Q[)ebUUI PMW GOM» als Nach bxtm Qaffa,
Teébt nichts übrig, als_sich eng zu verbinden und zu“
Verhanßlungxn der Deputlrten-Kammer ném'mt tükt „jedein Sißungs-TTF zu. In seinem neuesten Marke Wßei'k“er über die Be qderungen, welche die Kammer ink dem “Gesehe we en- Dotation dxr' Pairs-Kammer, bewirké „hat, Foiyetidks“: „ orgefi'ern beßäksgte die' Kammer die1'Anhäufun4 „deé'Éé; hälter, gxskern die Erbl-iéhkeic der Penßoneä, heuté' (2.3.7 die“ Fortdauer der Dotationen' für geistliche Pairs; MZ “Z|“ eine gut angewendete Woche und eineReéhe vou Vékljäi'sdlun- gen, ryelche fürdie Ste_uerpfiichrigen sehr b'efkiedigend skis. DieZemgen, ,wel'che hofften, die Kammer würde, nachdem sié so ange Zett gegen “dix Minister nachgiebig .g'ewesen, uäch der Zurücknahme des Lommunal-Geseßes strenger verfahren, haben fich sehr getäuscht; fie bestraft die Minister dadurch, daß sie thnen mehr giebt, als sie verlangen; ste geht mir demGelde der Steuerpflichtigen wie mit den Departemen- cal-Fyeéheéten um. Dank sey es_ ihrer Thätigkeit, wir wer- - dcn eme Pairie haben, deren Vorrechte noch durch Gehälter erhöht worden; wir werden Cardinäle und Bischöfe haben, [welche im vollen Glanze ihrer doppeltén und dreifachen Be- 1oldungen und ihrer Pensionen strahlen! Diese Verhandlungen smd von _ihrem Beginn an das Traurigfte gewesen, was man fix!) nur x_rgend zum Nachtheil der Pairée erdenken kann; steht es ntcht sask- aus , als ob die Deputérten-Kammek fich blos-aus Za_rtgefuhl auf Kosten der anderen “Kammer nicht' [).abe popuxatrxmachen wollen, und daß ste aus diesem Grunde emen Thetl der Ungunst, welche das Dotations-Geseß tri t, aus sch genommen habe, damit da-Z'Pub'likum unschlüstg bletbe, welche von beiden Kammern src!) durch jene Verhand- lungen am meisten geschadet habe.“ „
Auch der Constitutionnel ist über das Resultat dér vorgesrrtgen Sißung sehr ungehalten und kündigt _in eine? Anxnerkung an , daß er künftig die Namen derjenigen De- pu_ttrten, welche, ohne Urlaub genommen zu haben, den' Salzungen nicht beiwohnen, bekannt machen werde.
Das zwecke Bezirks-Wahl-Collegium“des Departements der _Maas (zu Verdun) hat an die Stelle des Grafen von Sartxte-Aulaire, welcher die Pairswürde geerbt hat, den con- scstuttonnellen Candidatcn, Herrn Génin, mit 173 gege1120 Stimmen , die sein Mitbewerber erhielt, zum Deputirten gewäxOlt. P
_er erste räsident des CaffationZhofeö, err enrion de Pansey, liegt so gefährlich krank darnieder, Kk eerereits vorgestern die leszre Oelung empfangen har.
' „AyssToulon schreiht man unterm 18. April: „Das Ltneetrjcbtff „le Conquérant“ erhielt geskern die freie Prac-
Dce Ut1szrt'cd-cnhcéc ch C:.er'ie'.“ fxaxxxnis Mir ÖM ,
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tixa. Kaum hatte der Vice-Admiral von ngny den Quai * met semgtn Fuße berührt, als cine ungeheure ONenschcnmasse fich. um thn „drängte, um den tapfern Vertheédéger der Grie- chijchen Freiheit zu begrüßen.“ “'
Von dem „Kriegs-Sckwupwß in Griechcnland,“ einem Werke des Königl. Preußischen Majors von dsr Armee, Herrn von Ciriacy, ist hier eine Ucberseßung erschienen, welche den General Ravichio zum Verfasser hat.
* eVon 776 jungen Leuten aus der Klasse von 1828, welche nniangsr zn Jffengeaux im Departement „der Obe'rn Loire Behufs des Eét1tr_itts in den Militair-Dienst looseten, konn- ten 425 weder lejcn noch schreiben. Das gedachte Departe- ment :| eines von denen, die der Statistiker Herr Dupén als be onders verwahrlost schildert. “
, er hiesse Buchhändler Boffangc, der Vater, hat für (ne Landbauer der vier, die Hauptstadt umgebendet1*Depar- tements ei_t1e Preisbewerbung eröffnet, um fie zum Anbau des Tquijchen Weizens aufzumunrcrn, und zu diesem Zwecke dem Gartenbau-Vxxein 1000 Fr. übersandt, die demjenigen zuerkannt wexdén sollen, der in diesem Jahre eine Hectare Landes am Crsolgreichsten mic 'Mais bebauen wird. Der genannte Verein hat eine Anweisung zum Maisbau nebst dem Programme der Bewerbung bekannt gemacht, wovon der Mmiskcr des Innern den Präfekten der Desartements der Seine, der Seine und Oise, der Seine und Marne und der ;Oese 2000 Exemplare Übersandc hat, um ste unter die Macros der 2000 Gemeinden dieser Departements zu verthei- len. Einen zweiten Preis von 1400 Fr, hat Herr Bos- sange bet“ der Königlichen medizinischen Akademie 'für die beste Abhandlung über den Nußen dcs Mais als Nah- rungsmittel, namentlickx-«fx'tr säugende Mütter und Kinder, niedergelegt. Auch die Herzosén von Berry K. H. wird im laufenden Jahre auf ihrem Gnte Rosnv mehrere Morgen mil “Mais bcbanen lassen; flir denselben Zweck hat Hr. Ter- naux auf seinem Bchßthume in St. Ouen zehn Morgen zubereiten lassen, und Hr. Lasfictc wird gleichfalls dcn ?[nßau diescr nüßlt'chcn Getreide-Arc auf seinem sclx'ZU-cn (35er Maisons fördern. “ Mat! Har berccßncr, da:? H:“cr r'» Pax-fs Do:“ (2:7«33 Tc»?