Au [ei c es die Englische Regierung habe an Sir ulte- neychVZalZolm,txeue Instructionen geschicht, und diesey [dmi- «ral werde-in Kurzem eine für den Handel des Mittelländi- ' schen Meeres schützende Stellung annehmen. scha von Aegypten soll-von Seiten Englanys ebenfalls eine Aufforderung ergangen seyn, welche auf dre ArFelegetxheéc des Orients großen Einfluß haben dürfte. eberhaypc ar-
“ errscht, bei allen in dieser Angelegenheit héethejligtétx Fheien , eine erhöhte Thätigkeit, die entw'éder zur ConsoPlédi- rung des neuen“ Griechischeu Staates, und zur Beilegung des Krieges zwischen Rußland und_der Pforte zu führen, oder das Kriegsfeuer noch weiter zu verbreiten geeignet ist. An den Staatsrath vonBulgari sind vor einigen Tagen be- deutende Fönds Übermachc worden.“
Fortsetzun * des gestern abgebvochenen Aufsaßes * Zber “den Sultan Mahmud.
Auf die Vernichtung der feindlichen Elemente im Staate folgte die merkwürdige Schöpfung der neach Europätscher Weise organistrren neuen Truppen. Wer dre Verfassung der Türken kennt, wird leicht ermessen, welche unendliche Schwie- rigkeiten bet“ der AusführmZZx eines so réesenhafcen Unterneh- mens zu bestegen waren; 4341th vom Fach, welche Augen- zeugen dieser wéchkégen Reformaréon gewesen snd, und deren Urtheik unbedingtes Vertrauen verdient, bezeugen einstimmig, daß die in so kurzer Zeit gewonnenen Resnlrate nicht nur unter dem Gefichtspunkte der Beseitigung des Widerstandes, welche diese Reihefolge von Neyerungen im Kämpfe mit den
Vorurtheélen, Gewohnheiten und Neigungen der Nation er- *
fahren mußte, sondern selbst in militairischev Hénficht höchst merkwürdig find. Sultan Mahmud, cin kühner Reiter und geschichter Bogen-Schüsze, ergab sch den Waffenübungen per,- sönlich mit leidenschaftlichem Eifer, und gewährte nunmehr seiner Vorliebe zum Kriegsstande volle Befriedigung. Nach,- dem er sich durch einen aus Aegypten berufenen Exercir- Meister in den Handgriffen [)atce unterrichten lassen, und das ins Türkische übersetzte Französtsche Dienst-Reglemenc vollkommen einstudirc hatte, übernahm er die oberste Leitung. aller für die gleichförmige Organisation, Belehrung, Be- waffnung und Bekleidung der Armee zu formireUden An-
stalten , und bildete mit Hülfe von Europäischen Jnscrucco- ,
ren für“ jede Waffe eine Lehr-Compagnée, aus welcher die neu-geschaffenen Regimenter ihre Ober- und Unter-Officéeée erhielten. Er selbst stellte sich an die Spitze seiner“ neu-er- richteten Garden zu FUF und zu Pferde, die bald so vor,- trefflich eingeübt waren , daß se den Übrigen Truppen zum Muster dienen konnten. '-* A([srdéngs smd dic gebornen Strategen KMU, und nichts berechtigt uns M der Voraus,- selzung, daß Mahmud einer derselben sey; eben so wahr ist es, daß die Kunst, Schlachten zu gewinnen, nicht allein in der Präcésion des Exercérens, im fertigen links und rechts Schwenken besteht. Aber was würde selbs? der erste aller Strategen mit einem Heere leisten, das weder die Waffen gehörig zu handhaben, noch die nöchigen Evolutionen aus,»
zuführen verscünde? Feldherren werden aufdem Schlacht,- .
selbe, Soldaten aber auf dem Exercir-Plaße gqbildec: .th Elementar-Takcik muß der Strategie vorangehen, und dteje letztere, wenn se gleich die Theorie nie ganz entbehren kann, enk-
wickelt sch doch erst auf dem Gebiete der Erfahrung. Das ;“ dringendste, von „dem Sultan richtig erkannte Bedürfniß der “* Türkischen Heeres-Macht, war vor der Haud nur die Ein- ; führung von Zucht und Ordnung, von zwcck'mäßéger Bewaff- nach ; richtigen, dem heutigen Zustande des Kriegswesens angemes-
nung und Bekleidung, und von takréschem Unterrichts,
senen Grundsäkzen. Diesem Bedürfnisse zu genügen, ix? seit den [eßren drei Jahren MahmuW unausgeselztes Bestreben gewesen, und obgleich bet“ der neuen Organisation Fehlgriffe, Ungereimtheiten , Widersprüche Und sekbst kleinliche Spielc- reéen t'n Menge stattgefunden haben , so läßt sich doch nicht in Abrede stelch, daß, im Verhältniß zu der Schwierigkeit der.Aufgabe, schon unendlich viel, in jedem Falle aber weit mehr geschehen ist, als man von den Tärken erwartet hätte. Die wissenschaftliche höhere Ausbildung der Armee bleibt einer späteren Zeic vorbehalten; jener Zeit - vorausgeseßc _ yämlich, daß einst auf das jeßc däünncrter Licht Tagcsßelle folge -- wo die heurigen, streng in das Juncrsta der Indi,- vidualitäk eingreifenden Reformen, die kaum noch Wurzel geschlagen haben, Früchte tragen werden. Dann erst wird das Bxdürfniß der festen Begründung von Léhr-Anstalrcxx, Kriegsxchulen, Mélémér-Akademiecn u. "s. w. allgemein er,- kannt werdcn, Und folglich _dcr Befricöigung desselben kein He'nderniß MEH? im che stehen; dawn erst wird das neue Gebäude U::tcx' Dach chraxhc wcrden könnsn, vorläufig han-
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dene es fich aber für den Baumeister nur darum, den Grundstein desselben'zu legen. Es scheint uns daher, daß“ Sultan Mahmud_ unter" den gegebenen Umständen gethan. hat, was er thun mußte und konnte. ".Der erste" Rekrut Un'd nacher der erste Exerciereifterseiner Armee,.,_hgx_„_sxitt le, b'en'diges Beispiel das bewirkt, was der todte BuckZsk'abe des Gehoxeszzxt bewirken nie vermocht hätte. „UnermüdliéhqBße, l)qrrléch_kei't,x wohlberechnete _ Fréigebigkeic , kluge Herablcrssung“ _ gegetj die Soldaten und strenge Aufsicht "Über “die Officiere smd die Mittel gewesen, _“deren er stel) bedient hat, ;um-in' wenig Monaten aus] einem Haufen linksund rechts aufge- griffener , Zucht und Ordnung entfremdeter Söldlinge, ein Heer zu schgffen, dxas schon jetzt, nach Verlauf von kaum drei Jahren, mehr zu leisten vermag, als die einst so“ furcht- baren Ianitscharen seit Jahrhunderten geleistet haben. Noch ist dieses H man würde des Feldzuges vom vorigexx Jahre, die Resultate, welche lediglich auf Rechnung der Lokalitäten und Zufäuigkeéten gestellt Werden müssen , dem Verdienste. der neuen Truppen oder ihrer An- führer zuschreiben wollte. Allerdings steht, beiden natürlichen Anlagen der Türken zum Soldatensrande , zu erwarten, daß der, Krieg ihre mélicairische Bildung weir kräftiger befördern und den Nutzen des neuen Systems weit schneller gemeénx verständlichmachen wird , als dies der Friede «hat: haben würde; we]ches aber auch die Fortschritte der T rken in ihrer 111ilétairéschen Bildung seyn mögen, so wird die Pforte doch ersc dann ein bedeutendes Gewicht in die Wagschaals der Europäischen Interessen legen, wenn die übrigen-Zweige der Staats-C'inréchtung mit den bei dcr Heeres-Machr eingeführ- ten Refortnetpin Einklang gebracht seyn werden. :
Die allmälége Umgestaltung der Armee„ welche wir nur in ihren Hauptzügen gn edeutec habßn, hat eine nicht gxrénge Zahl anderer in das eewesen , in das administra- tive und politische Fack), ja selbst in das Gebiet der Intelli-
genz und Industrie eingreifender Reformen theils nöthig,
theils möglich gemacht. Ihre Einführung beweist, daß es dem Sultan n_icht blos darum zu _thun war, „seine herrschende Leidenschaft mittelst des Soldatenspéeles zu befriedigen, Tur- bans abzunehmen und Bärte abzuxschneiden“ 2 7), sondern daß er in der That den hohen Gedauken aufgefaßt hat, sein Volk
in sittlicher und intellectueller, in politischer und industrieller_ Mehrere dieser Reformen, die mm' ._
Hinschk zu regeneréren. begonnen und nicht vollendet Würden, waren offenbar auf einen Standpunkt der Kultur berechnet, den die Türken bis jetzt noch nicht erreicht haben, andere find in den ungeschick-
5 ten Händen , welchen ihre Einleitung überlassen war, gleéc!)
bei der Geburt erstickt worden, wieder andere tragen das Gepräge einer unvollständigen Erkenntniß der wahren Trieb: feOern zur Erreéchung des Zwecks, und noch andere haben Ich in der unbeholfenen,_ fehlerhafter: Ausführung ganz ver- 1chée_den gestaltet von dem , was sie der wohlthäcigen Abficht nach seyn sollten, und, bei dem vorhandenen Reichthum an materiellen ?Nt'cteln, hätte seyn können; alle aber verkünden den Anfang einer 1virklichen Regeneration der Türkischer: Scaars-Politék,
Wix wollendie wesentlichsten dieser seit 1826 eingeleite- tcn Reformen mit wenigen Worten anführen. “
Die durch den Chattischerif vom 30. Juni 1826 frei- wéllig ausgesprochene Verzichtleéstung des.Sultans auf das Contéscacions-Rechc, welches bisher dem Fichs bei der Verlaffcnschafc aller mit dem Tode bestraften Beamten und Großen des Reichs zustand,
cations-Büreaux (Iljxklxallokälkalénij) 2 8); , Die Abschafsung einer Anzahl von rmx))karin«Departement; die Einführung einer bessern (obgleich noch immer sehr schlechten),Disciplin unter den Matrosen, See-Soldacen und Marine-Officieren. Der Ver- suxi), die Zöglinge der Marine praktisch über die Regierung des Takclwerks und die Ausführung von Naval-Tvolationeu zu belehren , indem zu diesem Bthfe Uebungen mit einem erx'n Kriegsschiffe" im Innern des Hafens vorgenommen wur en; _-
Eéne Reihefolge von Maaßkechn und Verordnungen, welche die bessere Verpflegung der Hauptstadt, die Handhabung der Polizei, die Bestimmung der Rechte der Corporaréonen und die Beschükzuxxg der
_27) Worte, we'léhc dcr Vcrfaffcr der im Eétr an e crwäÖntM Charaktcr-Schéldcsung MahmuD-s gcbrauxht. g g 25") S. Kmiersz', ““HD-“[Z]. s]. (39.
eex in seiner _Entßéhungs-Peréode bégriffen und ' slch gröblich; irren, wenn ;man, bei Beurtheilung
_ . und bezeichnen den über die Gegenwart weir * _ ?_mjgtlxxretchenden, durchdringenden Scharfblc'ck des Urhebers ! er e en. - -
_ und die darauf erfolgte ' Aufhebung des zum Fmanz-Departemenc gehörigen Confis- z
M i ß'ö r ä n ch e n
R.aj,a's“29ck*iti der Aksübutig-Thr'er bürZséMché'u Reeste zum
Zwecke haben; 5-55 _ _ _,
- .Die sehr woh-lthänge Errichtuag besserer_ Fener- [zschung's- An|a7lten in Folge_[ der_Aufh'ebung is_xxyüc d'en Janikschfqreqzusamenhängenden Corxs der_Tuwand- schi's (Feuersprikzen-Bewahrer) „,und Sakkqs (Waffertr'äÉer). Déése privi'l*““irten RöuBer und Ruhestöreri waren im estkz des Monopo s, das -- nur zu _häufig _v'on ihnen selbß angelegte euer löschen zu dürfen, und benutzten es fieéßég, um anwden «ewohnern' der Hauptstadt, besonyers aber an den Raja's, ränzenlose Erpressungen und schmählége Gewaltthä'cégkeiten ?“ erüben; "- _" u vDie Züchtigung und hierauf die bessere Organi- irungder Lastträger (Hama'l's). Diese, durch ihre Af,- “liation mir den Zanitscharen h_tsher so mächtige und der ffentlichen Ruhe so_ gefährliche Corporation/befand fich im „steinigen Befiße der Besugniß, Waaren u_nd andere Gegen- ände nach „den Landungspläßep und Kanfhäusern_ zu trans- .ortéren.. ' Bei Ausübung dieyes“ für den Fränkischen Han- elsskand , und für alle gewerbetreibenden Untertyauen der | for'te“'so drückenden Monopols, erhöhecen die amals nicht u r willkül)rlich'das Trägerlohn, sondern erlaub en si_ch auch ; ißhandlungen und Erpressungen aüer Ark. Eng verbunden ic den Janitscharcn, den Spritzenleuten und den Obst- und emüse-Verkäufern (Manaf) - das gefährkichste Geskndel erHauptskadt'- haben déeHatnal"s an alxen Empörtxngejtx dcr rstern Theil getwmmen, unc] besonpers jßic der Grtecht1chen nsurreccion an* den wehrlown Raja's, ]a selbst an :;xchre- en Franken, Schand- uud Mord-Thacen verübr; -- „
Die Anlegung von Tuch- uud Feuergewehr-Fabré- cn für das Bedürsniß der Armee; -- _
Die Errichtung von Telegraphen in der Nähe er Hauptstadt, um die Verbindung mit den Schlössern an er Mündung des Schwarzen Meeres u. s. w. zu unter,- akte"; -- , . ' _
Der Ankauf eines. Englischen Dampfxchefses um Dienste der *RegierUng, auf welchem der Sultan in dcr
enesten Zeit selbst eine Fahrt unternommen hat, die ihn
chrere Tage von der Hauptstadt entfernt hielt; - ein Unter- ehmen, welches die Verwundeng der O)Yuselmär1ner um mehr erregen mußte, da “an und für sich 1chon die Bow?- ung des Fahrzeuges durch die Kraft des Dampfes für dre kasse des Volkes als eine Zauberkunst erschien. Auch hatte chou seétmehreren hundert Jahren kein Sultan gewagt, ch dem offenen Meere anzuvertrauen, und selbst jede Ent- ernung von der Haupksradc war für Mahmud's 'Vorgänger :e'e der Gefahr verbunden gewesen, bei der Rackkehr die hore des Seraés verschlossen zu findekr; - . „ _ Die Gründung einer Pflanz-Schulc für kunfttge olmecscher, wo die _Franzöfische Sprache mit großem 'ifer und nicht ohne Exfolg „betrieben wird; -- Dchersucf), in den Provinzen déeTrennung der dménéskrariven und militaéréschen Gewalt, welche eide in der Psrson dcr Pascha's vereinigt waren, zg bewtr- en, den PascHa'I _abcr, welchc bisher die Gesammr-Ecnkänfre evProvinz gegen eine gewisse Abgabe für ihre „Rechnung thoden, diese Einnahme zu entziehen und ihnen eme fixe esoldung anzmvcisen. Die Ausfükyuug ,dieses Uncet'tzeh- ens, welches für den Fiscus sowoh als fur dastoerhr svt't'cßxéche “Folgen gehabt haben würde, ist, so vrel uns_be- nur, an dem Widerstands: gescheitert, den fie von Sexten er Pascha"s erfahren hat; -- . . . Die Errichtung von OJTt'lx'taér-Spetälern, dre rbauung weitläufiger Kajernen, welche seklcetze Mcht in der “Ausführung mit großer Zweckmäß'rgkext m er Anordnung v'crbt'ndcn, und die Gründung etnqs' ehrstuhles für Medicin und Chirurgie, 30) zur Btl- UUI der für den Felddie_t1| bestimmten ReJimentö-Aerzte; -- Der höchst merkwürdige, auf den V0rschlag pes Sul- ans von dem Mufti und den Ulcma's' genehm:gte Bke- ch[Uß, den su'direnden Aerzten fortan die, durch das Ge- S ausdrücklich verbotene Zerglie'deruug des menschlc-
en Körpers 31) zu gestatten, wodurch den Muselmän-_
99) Naja's, nicHt' Muhamcdanischc Unterthancn dcr Pfoxtc, Mbc der Kopfßcuer (Dschiséc odcr Charadsch) untcrweorfen smd, " Gkgensatzc zu den Moslérn's odcr freien Staatß'bxxrgcrtx und M Mossclem7s, d; h. der durch Tractatc odcr Qapttulattonen on Steuern befreiten nichtmuhanwdanéscöen Aus'ländcr (S. von oatnpxc'és Staats-Vcrfaffung Bd. 1“. 181. 212. _ _ „
30) Es ist bekannt, daß die Türkei, wo h_cxdc WtffYnschk-thcn cn unbarxyhcrzigskcn It-xléänischcn Marktschrcthzn m dxc Hqulde Mkthetétü find, das wahre Eldorado für gcschtckte Enroparochc
. e' . .5!) Das Gcscß sagt: «Die Oeffnung cines“ Leichnams ist nie,:-
_.
' nériteüxxjélres bi“ _?“r' ganz unbekanntesFéW _qufßéscßloxffen “wird. Sechs Jah “e früher (1820) häkke-Mabmud
,
excits diesem so wichtigen Fortschxitte auf der Bahn der Aufklä- rung das.Thor geöffnet, jude'm er, aus eigener Machtvyll- kommenheit und im Widerspruche mit dem Koran“), mch„c nur die Herausgabe eines durch Abbildungen des mexxschlt- en Körpers erläuterten Werkes , Über Anatomie und Me- _ dtcin, 33), Jessen Verfasser der damalige Historiograph; des Reiches, Dschané-Zad'ö, war, genehmigte, sonderwsogar. mix- telsk eines schmcicéelh'aften Chacti-Humajun's 34) den Druck desselben auf Kai erliche Kosten verordnete. -- . Ein nicht minder" merkwürdiger Sieg Über die„musel- männéscheu Vorurtheéke, welche der Aberglauben begrüadec unddée Unwissenheit unterhält, ist der Entschluß des Sul-
mals erlaubt, selbst dann _nich_t,.we_nn der Verstorbene die kosi- barsie alley Perlen, und dt; ntcht sern Eigenthum gewesen wäxe, v_erschluckt haben sollte. Dreses Verfahren_ kann _nur M dem em- ztgen Fallcsntt ffnden, wo das Kxnd erner, xm Zusxande der Schwazrgcrschafh vcrßorbenen Frau een Lebens-Zetchen gabc;_ dann muß dtc Operatcon am Bauche und zwar an der linken Serre ge-
_ macht werden.“ (S. V'02155011 Wudioan Zénéx'al (]8 ]"Imyjl'o Ut-
wmun. L*. ][. ). 313. „ „ 32) Das, dler Zeichen- und Bildhauex-Kunü sy ungünsitge Geseß des Propheten, welches Hen Gläubtgenßcdc btldltche Dar- stellgng _von Menschen oder Thtexen ausdrückltck) untersagt, ohne Zivetfel m der Abfuhr, das unwrssendc Volk gegen den Rückfall m die _Abgötteret zu bewahren, hat nicht nur alles Gefühljür Malcret _und Plastik bet der Mehrzahl der Musclmänner e_rütckt, Yondern :| auch, untexsiüßt dnrch Aberglauben und Fanattsmus, er Hebel jener barbartschen Versiümmelangen mr_d Zerstörgngen geworden, wclche zu, _allen thtcn von dem gemetyen Türkcschen Kriegsvolkc an den Btldcrn und Statüen, deren ste habhaft wer-
- den konnten, verübt worden sind. Nichtsdcstowcnéger haben aber
von jeher uttgeftraftc , durch _die Dauer glxéchsam_lcgitimirtx U'ebertrettmgen dieses (Heseßes, M Folge verschtedenarttges Artesle- gnngen dcs Buchstaben deffelben/ statt gefunden. U'0b550u fuhrt
'in seinem *!*-“OWM Jénéral (18 ]“Zmpircz ()ktoman, 'k. 17,
434 - 455 mehrere“ dieser Auslegungen und Ueb'ertretyn J: an. Zu den mcrkwürdégücn Beispielen gehörxn die, bet cn Janitscharcn von Alters Her etngeführtcn.thrzetck)en, welche Ka- meclc, Elephatttcn, KMMCHC und andere Thtere vorstellten (Stehe ch Knpfer zum ]Ümt miji'mikcz (_10 [.“]kaix's _0k'k011'13ü ac 1,0 [)mnte (ic: D];«x'§iZ]J._ b;! UUZS UZI; in ]“*0].) UND dte tm erat besénd- liche Sammlnng dcr Porkratts aller Herrscher aus dem Stamme Osmans. Dem oft_ erwähnten Verfasser cla _tubjßxzu Zänéruj 52-3 ['Ümpij'i; ()ijmln rü xs gclrxngen, stch Cowen dteser o_rtratts zu verschaffen, wclche, m Kupfer geßochen, __dte Zugabe se tt_er Ge- schichte des Oömanéschen Herrschexhauses _belden sollten, hrs 1th aber sind weder die Kupfer no_ch dte Geschtchtc erschienen; dagegen hat John “Young, ein Engländer, unter dem Titel: 88:195 oi" [Wyirniis Ci“ tw; ]ij];)81'02*"5 0i' 'l'nx'k'oy L*Wm W(z l'oxmclakimx ol“ Wo Fk?();;;iz*c:d)k 'k0 [W, 70411“ WH, groß Fol. 132 S. London, 1819 , ein dem damaltgen Prenzcn-Regenten vo_n Engxand zugeeégnctcs Prachtwcrk hcraxxsgegcben, welches dre vollstän- dige Sammlung dec_ Bt_[dxttffe aller OInmntsxh-n Herrscher von Osman [. ves mrt Etmchluß _Mahmud _11. xn Mezzo _tmto gearbeitet, und met kurzen btqgraphtschcn Nottzcy m Französischer und Englischer'Sprache beglettet, enthält. Seltm_111. hatte sci- ncm “Geschäststyägex M Londoxx im Jahxs 1806 dre unter seiner unmittelbaren _Aufstcht, angxbltch von exnenz talcxttvollen jungen Griechen, vcrxertégtext Coptcn jenxr PoöxrattY m_tt “dcm Auftrage zugesandt, solche durch crxxxn EUJltschcn Künstlcx M Kupfer ücckxn zu lassen. Man wandte nckx an Young4 und_dtc erste Probe, die dieser mit Osman,_ dcm Gründe? der_“413xmüxe , machte, gefiel so sehr, daß er dée Ernladcxttg _crhcezlt/ dtc ganze Reihefolge auszuar- beiten , unter der Verbendlrchkctt jedoch der höchsten Discrecion und des" Abzugs schr wcmger Exemplax'e. Sclénks Tod untcrbrack) das scißég begonnene Utzternehmcn, welche; einige Jahre ruhete, bis Young solches qus ccgsncm Antrcche wteder fortseßte und be;- cndégtc. Das" Werk ward durch Yermcrtelung Hes Großbrttannt- schen Botschafters, _Str_Robert_Lm_o.1t,_dcm xckztgen Suxtan vor- gelegt, und mit Katscrltcch Frcxgcvxgkeet belohnt. Zuglxtcl) wurde Young in Stand gescyt, dtc Btldntffc der bctchr Nachfolger Sc- liM's/ Mustapha M. 11:15 Mahmud xl. , dxescr merkwürdtgcn Sammlung hinzuzufügen. (Stehe Lctcraturblatk Nr. „19. des Morgenblattcs", Jahrgang 1829.) „Fm _lciztvcrflosxnen Jahre hat Sultan Mahnmd durch den her dchömgl. Sardcmschcn_„©csandt- schaft in Konxkantinopxl atxgcßchcn, schr talentvochx Qonsulaxs- Eleven, Herrn Gobhrx sctncn Syhn Abdgl Medschtd nnd eme seiner Töchter t'n Mtntatur portxatttrcn _lancnx
33) Mimxjj' 4108 601118 (].-1:23 [Mukc-jme', cio ]]101311126 1.B. Fol. ZOO Skiken. Dcr Zchöknirxé ZZZTUZ'U'M! des KZWZS' yon Franzk- rcécl) füv déc Orientalischen _Sprac)cn_, ._ch'rDBtancl-yt, hat cme äußkrfx intcrcffanté Analyse dtcjcs Wo:;ks' tm Jahre [ZIL channt gcmachk. HSM)? C01!5i_;mli110[)]9 0T ]E ]ZoZZdijU yurÜlr. ]0 ONUW FL:!ql'x'téWs)“. (“!-ZN. Kas]. Z'“ _7-) . „. .. „ . -
34) Chastt:Huma_1UU/ Katycxétchcz Hanyschch; htcr- ::sxch,.ebe2r so wéc um-cr _dchxncnnung Clmttt-Dchrts (edles HNZLDÜ“[)T'CÖÖ'C!Z“/ vcrßchcx: dxc Türken Ach,-_ was von d.“? Hand _ch' G,?QZHUM gchhrécbcx: 172 M:“ dock) unmtttclvar aux» nancm Qa-
binettc ansgcht.