1829 / 166 p. 4 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

thcéen zu nehmen, und man hat: neuerdings in, der oben erwähnten Erklärupg der Pforte Wtcderholt: „daßstcb Frank- reich, (Hroßbrétamcn xmd Rußland zt; Untexzctchnung des Tractats vom 0th Jul: und zur Ancrbrctnng threr Vermitte- lung,an die hohe Pforte erst dann cntschloffanättcn, als se die Uchcrzeugung gewonnen, daß diese Macht 1th) in der Un- möghchkcét befände , Griechenland wieder unter ihre Herr- schaft zurückzufx'xhrcn u. s. W.“, Der vox: dcm Botschafter Frank- rctchs gcnzacch Vorschlag , dee Overattonewvcr Truppen Sr. Allcrxbrcstlcchy cn Majxstät nach Atttka/auszudehncn, und die Ga- rantte, von wxlchcr dtc RcYc ist, würden zu dem Einfaxle in ein Lxmd führen,]n dessen BMP die Türken nicht gestöx't snd, wo dre Jnsuxrcctton durch die Tkwkésclxn Bchörden unterdrückt ward, wo sec mcht mchr vorhanden ist, und seit sehr langer Zeit nicht mehr vorhanßcn wgr, Von einer andern Seite würde dcr „Vor- schlag, der dre 'Imel Ncgropontc in den Gränzen dcr provisortschen Bcscßuyg bcgrtffc, dcn Einfall in ein Land herbei rufen, in wcl- chem dtc Autorität der Türken immcr ohne Unterbrexhung bestanch ha], und wo sogar niemals“ Jnsurgcntcn ,crschicnanénd. Dcr Br,:- ti1chc Bevollmächtigte kann demnach ntcht zu ctncm EinfaUe tn diesc Té'rrkischett Gcbéctc dt;“x-ckxdéc Trnpycn dcr untcrzcéchncndcn Mächte. des Tractats vom 0. Jultllö' eénwtaégcn: cr kann dies umso weniger, da aus Ost: von dem Botschafkcr Sr. Bi'i1isci)cn Maicsfät tm Mitt'cxxändéschen , Griechésche chécxnng, Wctt cxttfcxnt, Hic “YUM! zn haben, auf ck- gene Rechnung dxe Erodcrung diem“ Länder zz: 1-1211c2'xxchme21, niclgt

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im Stande seyn würds, deren BFM) zu b&zanvkcn, wenn ne erobsrt xvorden wäsexn, und das; sc selbst nichk im Staxxdc scyn mSchte, thrc Autorität én ésgcnd cinem dicser Ländcr, ohm“ U;:tcr- ÜÜHUUJ t'n Gcld nnd Mikétaérmachk von SMS ciNcs odcr aller conkraht'rcndcn Theile a;:fxccHt zn cxhaléctt. (H3 scheiZZÉ dcnmacl), das; wenn die Truppcn Sr. AllcrcWéÜchbßcn Majcséät sscl) anßcr ?.)?orca ausdehnen sollten, cénc s'olckxc Maaßxcgcl dcxn chxke dcs T'ractatx; zuwider WM und das“ Uxtglftcl dicses Kampfs, dnrchAuT: :mmterung dex Jnsnrxcction anxincm OM, wo xis noch nicht t'1 , vex'brcéi'cn würde. Sk? wÜrdc üöcrdécs im Wédcrspruch m€x dcn

gcgcösscitigcn »«chpßichtungcn der Hohen conscaksrcnden Tkxeilc, und -

mit der neuerlich dex,“ Pfox'tc gemachxcn Erkéäcmtg sxchn. Der Bsi- tischc_Bcvollmäclztigtc hat nocl) hi!".zngescizt: “M7? in Folge dieses Rüslecbtcn, nnd als“ CMT notbwcndégc Bcöéxxgxxng dcr (Z“;axatttie, d-sren Eri'hciltmg der MM?» vorgeschlagen MN“ , das prsvisoxésche Regierung Gx'écclxxtlands" anfgcfordcvt werden sollte, Hic T'xuppctt, wclche 'die Fcitxdscltgkcéfcxt ém Norden dcs" F??!)mns von Koyéxtth forkscßten, znrückznrufen. DM lcizten Theil des von dcm Botschaf- ter von Frankreich gcmacfykcxt Vorschlags bcxrcffcnd, hat NUBU- tiscbc Bevollmächtigw cr'éiärt, daßxcr aurorixéct scx), das Bcdancrn “seiner Regierung darübcr mwzudrückcn , daß die Botscßastcr der daß ihre In- n, 170) auf die Confekenz von Lon- cn Ncés-Efendé auf ihre MéttHct- lnng cms Kor vom 1!. Angus? cxfolgt-c Axitwork zu beziehen, ehe sie ihr Schrcéch vom ““'-“?. Fcbr. an „Hrn. v. Z::ylcn crlteßen. Ju dcr AUUVN'É dcs" Rckö-Efcndé sagt diescr Ménéücr: „Das; eine der beiden Bcdétkgnngctt ( d. h. der „verlangte Waffcnütuyjand) gegctx: wärtég durch die Wwalx „der Dtngc sclvü bestehe; und,daß dre andere (d. h. die Etmvcilegung der Pforte zu der Vernuttclung) ebenfalls auf indérectc Art stillschweigend crreickzt sey.“ Man kann nich läugncn, daß der Waffcnftéllßand faci'tsck) besteht, und seit der Schlacht bei Navarin ohUe Unt'erbrcchamg bestanden hat, mit Aus- naHmc der Angriffe von Sciten der Griechischen Truppen gegen die Türken in Ländch, _dée nécht„ém Insurrcctéo11s;Zuüande gegen die A::- torität dcr Pfost-c nnd. _Otc Erklämmg de'.“ Bevollmächtigten der hohen contrahércnden Thecle vom 1.1. Auguft sagt: „Daß das Haupthéndern' dicser Pacifikation die Gegenwart Ibrahim Pa- schas nnd der ürkésclecvatéssclxn Truppen in Morea sey. . .. Dic verbündeten Höfe hätten fel) demnach entschlossext, ein Trup- ch-Corps nac!) Morra abzusendcn u. s. w.“ und bezeichnet so: mit Morea als Den Gcgcnüand und den Ort der Packsikatéon, welche die hohen contrahéregtdcn Theile zu Smnde zu bringen die: Absicht hatten. Statt ml) der Vollziehung dieses" Plans“ zu widersetzen, statt Gchnvorftcllnngxn zu machcxx, hat Ibrahim Pascha das Land gcräymt, so wxc cc darch dic Admirale dcr verbündeten EFcadcx'n tn (chnäßhctt dcr Convention von Alexan- dkécn , und durch den Commaxxdantcn der Truppen, Sr. Allxr- chriülichstcn Majeüät dazn atzfgefordcrt ngd, und e“:“ hat sick) dax'auf beschränkt, m_ den Festungen Tükachc Besatzungen zu- rückzulaffen. DMHBesatzungen haben dte Fcfiungcn eme nach x:: andern, (z,)nc cmxcn Schuß zu thun, gcräymt, un? dadurch gczkégt, das; ne zu diesem Ende Befehle von thrchcgtertxng cr- hakkcn haben „mußten. Dxese Verfahrungs-Arr, m Verbmdung mit der Exklartzngßxs Nets-Efcndt: „daß die andere Bedingung (nämlich dee „Exnwüktgung zn_dcr Vermithg) cbcnfaus auf in- dirccrc Arx sttchhwctgcnd crxcrchx sm)“, scheint so sehr zu bewei- sen, daß dec Pforte gcxrctgt est, dcq durci) dcn Tractat vom 0. Juli vorgesthlagene Auöglccchung, wxncxzücns" in Bczng auf Morcg 1an cinige “:*émcln, anzunehmewdaß die Regierung Sr. Majestät sch wcraleaßt fühlt, zn dcr ITkarkehr ch Bxéixéschn Botscöaftcrs nach. KOTLZUUÜUWLL ch r.:rhcy, wofern dress Maaßrcgcl von den ande- :“xxt coxxrraNx'xrchU Thccée'x: gejtchmigt Mrdcn sollte. Die Regie- rwmz Sr. MUMM?! Majcscäé Uzcinx“, cs nxÖchkc M WÜUsCHM scon, dax"; man déc versöhxcmdcn (“JC,[UULTUJM dcr Mori“? chützc, nm öäcsc Tl_:1gc[czzcxxl)etx zn cm-xm “I:“k-sexlUnffc z:: bringcsk, Damit. Zwei "c-c-x hohen thsahU'cndc'n Tjwcilc és: der Lnge sc.»;n möcbtcn, Men

Wlianz im Mitxclläydischn Meere gcglandt hätten,

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W?WW ctngcsandtcn ka'échkcn crhcllk, daß die-

Eiyfluß zu Konßanténopcl zu Gunsten der Wiederhersteuun Frtedens geltend zu machen. (Unterzetchnet) Aberdeen. YU von Poltgnac. Ltcven. . " (). Verbßal-„Note dcs Bevollmächttgten Nußlan D;er„Belelmachttgtc Rußlands erkennt mit der größten Ber thltgkett an, daß der Zweck, den dre, drei unterzeichnenden des Londoner Tractatsascxh durxl) dxe Besetzung von Moreas gcscßxhattcn, cgcnwarttg crretcht :|, und daß dieses gro e , glücxlche Ncsntgt den Amircngungenzu verdanken ist, welßcj), anyzöjxschc chterung mrt eben, so veel Großmukh als umz nütztgkctx tm Ittxereffc deer gcmctnschaftlécbcn Sache gemachtg,“ Da mzwrschen dre. Verbundcten Sr. allerehréftléchsten Maj. wohl von Ihr vxrlangcn können , Haß Sie allein noch ferner Last 'der Opfer bts' zu dem Augenbltcke trage“, wo die Pforte Bcdmguxrgen dcs Tractats vom 6. Iulius beitreten wird, und andererscttJIhr-e Ehre «fordert„ zu vermeiden, daß der Rück dcrExpcdtttons-Armxx thnen mcht den Verlust der Fruchtdz Unternehvmmg herbetfuhre, so ntmmt der-Bevollmächtégte -. lands", so crwkmsxbt esxmcl) gxwescn seyn möchte, über diesen genstand zgvor dte Bcsxhle, sexnes Hofes einzuholen, dock) kei» Anfiand, dre NJt'hwantgkext etnzuxäxzmcn, t'n der-stcl) die Conse befand, unvcszuglxch _tn dtcser thstcht emen Entschluß zu sa Dcr xxüc vonsdcm Qavmcttc derTUtlcxécxt voxgeschlagenc Plans thm tn Erwagnng dcr Unwahrschemlrchkctw daß die PforteÜ Grnxtdsaß ctncs Waffxnürlküanßxs zugestehen würde, nicht axtsfnhrbar; ,und da Übcrdtcs, ml) der Bevollmächtigte Engl fxn' den zwctken P(an „cntschtcdcn hat, so will der Bcvoll ttgß-Rnßlcxjxds ,be't Dtcsem lciztcn Entwurfe gleichfalls" ß blctabcn: d. l). bet dcm, cmcv neuen Erklärung, durch welche Machxchcr Ottom1ancschcn Mori; a:;kändigten, daß da? gxnwarttg hcsrtztc Gebtct, so wrgdte unter dem Nanw Qt)xladc11 „bekannten Inseln , Unter dtc provisorische Garant“ Allxaxxz des zu dxmßlngcnblch gestellt werden sollen, wo dcfmcktvc „Orgamsattoxt das SÖééksal derselben geordneth werd. Dtcse (Yaranttz: würde gleichwohl nichts in Bezug „dxcxxm Endc__sxxc Gracchcxxland gnfzuüellende Begränzung ijZztar/ und tn der Abmhx, dtcsem einen höheren Grad Skarkx mx den Augen der Türken zn crtheilen, glaubt der: volluzacbkech Rußlands, so wre der Bevollmächtigte Frankrc' es „durfte tmkzlcck) „seyn, paß nach Dxm kaékzuge des Armce-E dcs GLULMW Maxson cmrge Baxatllonc t'n Morea zarücrblci „Dex Bcpojln'täcbttgtc Naßlands tst gletcßfalls vollkommen ctntg, dce„_1tcuc, der Pfortc zn machende Erklärung dahin zu nußcn , xte betreffendcrmaaßen ctnzuladcn, in Unterhandlung den verbundctcn Mächten zu treten.

von „thm aufgeführten Planes als solchc ausführt, die der mamsxhcn Pforke znr Erlerchtcrung der Eröffnung der bctreßkk Unteryandltmg gemacht werden können, so muß der Bcvolim ttgt'echußlaydT dcr Conferenz erklären, daß er sich nicht für tortytgt hält dtcschlxctl der Vorschläge der Negéerxxng Sr. lcrcl)rt17lxcl)sX/cn_Majestät zu erörtern, da derselbe stel) ihm dcm Geeßc und dem Buchstaben des Londoner Tractats im W und tnsbcsonderc von dem Wort-Inhalte des dritten A * dtcscr Acre zu entfernen schetnt.

(Unterz-ck Aberdeen. Fürü v. Polignac. LMU.

Dcr Nürnberger Friedens- und Kriegs-Kuri enthält folgende Correspondenz-Mictheilungen von der Grö der Wäüachei vom 22.09.11 und Lösen v. M: „Am 18th M. traf zu Bucharest der Kaiserlich Russische Staatsr B05t1éakow ein, um die Vice-Präfidentenstelle in den stenthümern zu übernehmen; Prästdent Selmehin dag verfügte fick) in Begleitung des Obersten Ruche vom Gen Quartiermeisker-Stab nach Kallarasch. Es ging vor ein' Zeit. stark das Gerücht, Graf Selmehin werde zum Kai!" RMfischen Bevollmächtigten am Perfischen Hofe an dieS des unlängst daselbst ermordeten Gesandten ernannt wer indessen sxheinen mmm'ehr die Umstände seine Gegenwart der Armee zu dringend zu fordxern, als daß dieses Gen gegenwärtig noch Wahrscheinlichkeit haben dürfte. Unte- vielen_zweckmäßigen Anordnungen, welche die WallaÉW Anwexenheit desselben verdankt, verdient besonders déeU' sekzuzzg und der Druck des Was!achischen Gesekzbuchc61 Rujmche angemerkt zu werden, wodurch viele unter der heren Verwaltung stattgefundene Mißverständnisse und ' deutungen beseirigec wurden. ' „_

_ Aus der kleinen Wallachei l')aben wir keine WHU“ Nachrichten über Kricgsvorfälle -- dagegen wird vck1kch daß in Krajowa der anezaer szravnéck Bascheska we der vielen in seinem Distrikte ausgeübter: Bedrückun durch eine niedergesckzte Wkilécair-Commission zum Tod? urrheilc wovden sey; anch zu Zassy sollen zwei wegen a“ cher Vergehen in strenger Haft fich befundcne Bojaren Tode abgegangen seyn.

Zn Ginrgewo und RUstschUck haben die Türkcm b“) tsnde Verstärkung erlangt, so daß ihre gegenwärtig, ch

, , . , »Was dix Concessfoncn, tmfft, dtc day Qabtnet dev Turlertcn bet Entwrckclung dcs

* ' *-- ./'§y.-.,--- wsryannnelte Macht (mx 30,000 Mann angegeben wctd- *.*-::, “m UMWUVUU NUMM-

, „„ ZU Bucharest erregte vor xinigen Tagen folgendes Fa- “ieanrejgniß um "so mehr Aufxehen, als die dabei bcthei- cen Personen den höchsten Klassen der Gesellschaften an- hören. Der älteste Sohn des Fürsten Ghtka, ehemaligen os'podars der Wallachet, der |ck frx'jher mehrere Jahré an m Hofe des Sultans zu Konstantmopel aufgehalten und selbst große Sugtmen verschwencket hatte, lebte mit“ der ochter cines geWtffen .Kox1cxsku m vertrautem Umgange, » begehrte, nachdem ?tese slch Mutter fühlte, die Einwil- ,ung seines Vaters zu e111e_rVerbrt1dUt1g mit ihr. Der Fürst, elchem diese_ Hecrqtk) mcht nach Wunsche war, verwei- rte seine Genehmegung, wodurch„ stck) ein Wortwechsel „ischen Vatex und“ Sohn entwwkelte, der bald ge,- nftjcjg in „des [)efccgsken Drohungen überging , indem r Sohn dre Herqusgabe semes thm gebührenden Erb- eiLes mit Hartnäxkrgketc fordertx,-und durch die fortwäh- nde Weigerung des Vaccrs_ geretzt , so“ weir ging, mit sei,- m Türkischen Jurkagan (eme Art Dolch) auf den Vater zudringen. Aufjdeffen Hülferufen kam die sieh in der ckck: befindende Deenerschasc herber, und verhinderte noch en zu rechter Zeit wetteres Unglück. _- Der Wüthende ,x riß einem [)erbeicilenden Arnauten die Pistole“ aus dem ürtel, und fcuerte sie nach dem Vater ab -- ohne jedoch treffen. Sodann verließ er das Zimmer, und begab sich seimer Mucker, welche, von ihrem Garten getrennt, ein deres Haus bewohnt. Der Vater, cnrrüstec durch den Fre- !dieses unnatürlichen Sohnes, "beschloß sofort, denselben [lig zu enterßen und aus demväterlichen Hause zu ver,- nnen -- doch hatte er bei Abgang der lekx-t'en Briefe die tadt nock) nicht verlassen. - Die allgemeine Zeitung enkhält folgende Schrei- n: „Von der Serv-ischen Gränze, 25. Mai. Ju elgrad wird von einem blutigen Gefecht gesprochen, wel- 5 am 16. oder 17. Mai bciPrawodi skatc gefunden habe. ie Türken schreiben sich dabei de_n Sieg zu, den jedoch der roß-Wefir, der in Person das Corps befehligte, uicht habe nukzen können, da er die Anzeige erhalten, daß die Haupt- mee der Russen auf Siliskria marschire, worauf er sich, chdcm er 24,000 Mann Reikerei zu Behauptung der An- . en beiPrawodi zurückgelassen, auf Schumla zurückgezogen e, um Silisrria näher, und im Mircelpunkte dcr Opsra- nen zu seyn. Auch bei Jdos sollen die Türken bedeutende treitkräfte gesammelc, und ihr besonderes Augenmerk auf ifipokés gerichtet Haben. - Nachrichten von der Wallachi- en Gränze wollen wissen, daß es, in Folge eines Ausfal- - der Türken aus Widdin, zwischen diesen und den Ras,- sz einem hartnäckigen Gefechte “gekommen sey, worin ar die Türken'zurück-gedrängt, die vermeintliche Abfichc der ussen aber, auf diesem Punkte Über die Donan zu gehen, diesmal vereirelc worden sey. Die officiellen Berichte r Russen werden den Maaßscab liefern, nach welchem diese achrichten zu beurtheilen- smd. Za Belgrad wollte man ck immer behaupten, daß der Großherr zur Armee gehen rde.“ » „Triest, 30. Tai. Handelsbriefe aus Alexandria“ lden, daß der Pascha von Aegypten Truppen einschiffen * e, welche, wie es hieß; an der Küste von Natolieu, unsern mysrtäa, Fanden, und zur Verfügung der Pforte gestellt wer- n o en.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika,

New-York, 30. April. Der Staat von New-York Wk 9 Arsenale, 3 Kriegs-Vorrathshänser und die weit- fkkgen Festungswerke von Scaten-Zsland, die zur .Be- ÜHUUg der Stadt New-York erbaut wurden. Zu den Ar- mlen befinden fick) gegen 45,000 Flinten und eine verhält- ßknäßige Anzahl von Kanonen, Pulver, Kugeln und an- rem Kriegs-Geräthe.

Auf eine Anfrage des Hauses der Repräsentanten an den kaats-Sccretair des Krieges, ob der tägliche Gebrauch gei- kger Getränke in der Armee der Vereinigten Scaatcn auf gend eine Weise von Nußen sey, startete der Staats-Sc- e_tair einen Bericht ab, in welchem unte? andern die Meinung äußert wird, daß der gewöhnliche Gebrauch starker Getränke, löst in mäßigen Quantitäten, ungesund sey, jedoch weniger achtl3etlig für Soldaten und Personen, die in beständiger kpcrlécher Thätigkeic sind; daß es gefährlich sey, die Armee om Gebrauch starker Getränke plößlick) cntwöhnen zu wol- U- imd das; die Unmäßigkcic der Soldaten der Vereinig- U Staaken nicht von den ihnen tägxick) gcrcéchken Brandt-

ciU-Rationen, sondern davon herrühre, das; sie fich *außex- Dcr Bcrichteyftartcr tragt Wiek];-

lich daxauf an, nicht nur, wie es bisher der Fall war, des- halb dte Soldaten, sondern auch die Bürger, wexche ihnen den Brandtwein ablassen, zu» bestrafen, wodurch, seiner Mei- nung nach, dem Uebel bald würde abgeholfen werden.

Im WashinZtton-Telegraph“ liest man Folgendes: „Man hat Herxn dams ein großes Verdienst daraus ge- macht, daß _er dre Freunde des General Jackson nicht ihrer Aßmter enUech habe. Es dürfte indessen bei dieser Gelegen,- l)ett zu bemerken seyn , daß es Herrn Adams sehr deutlich war zu vxrstehet1 _gegeben, daß der Senat, wenn er eine Lolche Abstchc ausfahren sollte, seine von ihm vorzuschlagenden Freunde'mchc bestättgen würde. Es verdient mithin keines- weges dtese angeblcche Großmnth gegen seine politischen Geg- ner so herausgestrichen zu werden.“ »

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Inland.

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Berlin, 16. Juni. Des Königs Majestät werden, Allerhöchstdero Bestimmung gemäß, (7111 2. und 3. Septem- ber d. I. das vierte Armee-Corps bei Magdeburg, am 7. und 8. Sept. das fiebente Armee-Corps bei Lippstadt, und am Uran und 12ten gedachten Monats das achte Armee-Corps bei Koblenz in Augenschein nehmen. *

- Heute hatte die hiesige Königl. Friedrich-Wilhelms- Univerfirär die Ehre, Ihren Königl. Hoheiten, dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm, dure!) die'xDeputirten, dem zei- tigen Rektor, Professor Klenze, und dem Decan der theolo- gischen Faculcäc, Prof. Marheineke, ihre Glückwünsche zu Höchstdero Vermählung darzubringen. Höchstdieselben un- terhielten sich sehr herablaffend mit den Deputérten, und Rahmen an dem Gedeihen der Universität den gnädégsken Antheil. _

- Es ist von ehrenwerthen Scimmcn und mit Recht be- hauptet worden: daß eine uhertriebene Schälzung gewisser Richtungen den Künsten nicht minder nachcheilig werden könne, als kalte Gleichgültigkcit. Tonseßer Z. ,B. lassen sich dadurch verführen, kkänkliche Skntimentalic c der gesunden Empfindung, Säyvulst dem wahrhaft Erhabenen vorzuziehen, und dem ausübendcn Virtuosen Tilt nur zu oft das Ueber- winden willkührlick) ersonnener Schwierigkeiten, es gelten KUnscstücke für den höchsten Triumph der Kunst.

Von diesem Irrwege ab ulenken, an die Srelse der un- heilbréugenden “Manier den ehren Styl in seine Rechte ein- zusetzen, ist in der That eine Erlösung von dem Bösen in der KunF. Dies hat das Publikum durch die Art und Weise anerkannt, wie es Demoiselle Schechner gestern in der Schweizerfamilie aufnahm und ihr Beifall spendete. Sie befiézc, wie keine, die geheimnißvolle, wunderbare Kraft, sich mit weni en Tönen der Seele ganz zu bemächtigen, und sie in einen Zustand zu versetzen, wo Schönheit, Wahrheit, Sitt- lichkeit jn unzerkrennlichcrEinigung und Verklärung erscheinen, und uns weit über das erhcbsn, was wir im gewöhnlichen Laufe des Lebens wohl als die Gränze des Denkens und Empfindens bezeichnen. Nur hier is: das Höchste der Kunst, was gar nicht überschäkzc werden kann.

Doch würde der bloße Ton, ob er gleich (wer erklärt es?) mehr vermag als das bloße Wort, so nicht wirken, wenn Demoiselle Schcchner nicht dmc!) ihr treffliches Spiel den Eindruck erhöhte; und wiederum könnte beides nicht aus- reichen, wenn es nichc mic 11rsprünglichem Gefässe verbun- den wäre, oder wesentlich darauf beruhte, - Ein so hoch begabces Wesen hat aber auch andere Pflichten, als ein ge- wöhnliches Weib; ihr i:? nicht als lekHres G;!»ot hitthstcllt: DU sollst Vater und Mmtter verlassen und deinem Jeanne, - sondern deinem Berufe at1hangen._eDées Gebot über- treten, wäre für se eine unwerzeihlécsx Sande. _ .

Nicht für i:“.xmsr gefessel: an eixxer Srelle wil *Der achte Künstler seyn, nichr ohNe Heimatk) sw:!) m 90er erflt myher- treiben, sondern er gehört dahiu, wo die größten Hmfsmtttel, der edelste Werteifo» die ächteske Anerkemmmg zur Hand, wo die vielseitigste anwiekelung möglich ist. Das Puhlrkury verstehk, was wir hierdurch ankyeutenstüen; möchcs dteth- rektion, und vor Allem Dcmoijclle Scl)ech::er selbst, gletcher ?Neémmg seyn. _

- Nachréchtenaus „W a rmb r unn z:.xfolge wnrde da1elbsk am Nen d. M. früh an dem Mit:?ral-Waffer des großer) Bassms eine Vsrändermng bcmeykk. DaF 10111?„k!are Wa!- ser “Wien Nämlich Glan scx)in7mcr1:d und molktgx. -- 0:1 der Nachk vom 2. aus den 3. Jxmé ;xst'dZdey, LT. der Ka- peUe anf dcr Sck)xxcckop;»: :voymcndc K;;sx'ccic'; Stcbexxhaar