skellun 'von “Mozarc's „Zauberftöte“ in Deutscher Sprache: '“
„Die" uswahl war so verständig getroffen, daß man den Zusammenhang des Sujets leicht erkannte, undxdie besten Gesangstücke, die_ zu dieser köstlichen Compofition gehören, beibehalten waren. Dlle. Sontag sang die Pamina, ihre Schwester die Papagena, Madame Rosner die Königin der Nacht, Hr. Rosner den Pamino, Hr. Schüß- den Papageno und Hr. Vellaner den Saraskro. So viele Jahre smd ver- fiossen, seitdem wir diese liebliche Musik gehört,“ daß die Darstellung in mehr als einer Hinficht einen Reiz der Neu- heit für uns hatte. Alle Charaktere wurden vortrefflich dar- gestellt, sowohl in Hinfia,»t ihres dramatischen Effects , als ihrer mufikalischen Ausführung; schwierig würde es seyn, unter so vielen geschickten Darstellern einen einzelnen'beson- ders hervorzuheben. Als D eb (: ta ncin auf unserer Bühne ver- dient jedoch Dlle. Nina Sontag besonders genannt zu wer- den. Wiewohl ste noch sehr jung ist, so glauben wir aus der Bühnen-Ket1ntt1iß„ die se gestern Abend entwickelte, schließen zu dürfen, daß fie bereits als Schauspielerin aufge- treten ist. Ihre Haltung ist leicht, graziös und durchaus Ungenirt; ihre Aussprache ist deutlich, ihre Stimme ungemein lieblich und ihre Gesang-Methode geschmackvoll zu nennen. Großen Beifall erhielt sie besonders in der Scene mit a,- pageno, in welcher _das Duett 03 0390 gefordert wurde. as Haus war drückend vob! und die Vorstellungen des heutigen Abends (wozu auch der „Tancred“ gehörte, in welchem Dlle. Sontag die Amruaéde sang) dauerten bis spät in die Racht.“.
Lord Bentink ist völlig hergestellt in Calcutta ange- kommen. * „ .
Mexikanische Berichte, datirt aus der Hauptstadt vom 6ten und aus Veracruz vom 11. April bringen die Botschaft des Präfidenten Guerrero bei Eröffnung des allgemeinen Congreffes _am 1sten. - Der Congreß discutirte mehrere Geseß-Entwürfe, wovon die Times den für kaum weniger “als wahnsinnig erklären, daß ein Verbots-Zoll auf Baum- wollen-und Wollemvaaren vom Auslande, zur Schükzung der einheimischen Manufakturen, gelegt werden solle; beson- ders da fich die Frage ereignet , woßer denn die Regierung eine Einnahme schöpsen wolle? Ein zweiter, auch sehr un- politischer Antrag sey es, die Ausfuhr von ungemünztem Silber und Golde zu verbieten, und den Ausfuhr-Zoll von gemünztem Silber von ZZ auf 10 pCt. zu erhöhen. Die
Zahlung für die Truppen “und die Civil-Liste war im Rück-
|ande. , einiges Vertrauen zur Regierung zurüchgekehrt.
Der Handel war äußersk darniedergedrückt, “allein Die lekzten Conduccas waren alke sicher in Veracruz angekommen (zulelzt eine von 15 I)eéllt'onetrDanrs, Alles, wie fich verstehr, fÜr Privat-Rechnung), und die Regierung versprach noch„ den im December dnrch Plünderung der Conducta entstandenen Schaden zu ersekzrn.
Unser Gesandte in Buenos-Ayres [)at unterm 19. März die Kundmachung der provisorischen Argentinischen Regie- rung in Santa Fe an alle Mitglieder des déplomatischen Corps eingesandt, wodurchse wider Lavalle's Autorität -in Buenos-Ayres und die Aumaaßung dieses Plaßes, als Haupt der Republik" angesehen zu werden, protestirc, und erklärt, daß keine andere National-Repräsentation, als die in Santa Fe, vorhanden sey. ,
Nach Briefen aus Buenos-Ayres bis zum 20. März batte Lavalle die Legissatur zum 1. Mai einberufen, und die Wahlen waren schon im Gange. Die Bank wollte neue Noten ausgeben. „
Nach Berichten aus St. Thomas war dort ein Feuer ausgebrochen, das die ganze Stadt in Asche zu legen gedroht hatte, durch große'Anstrengungen indessen so weit gedämpft wurde, daß nur mehrere Häuser abbratmten.
Zu Z bis 4 pCt. Désconto zeigt sich jetzt an der Börse Geld in Ueberfluß.
Man erinnert sich keiner solchen Stille im Weizenhau-_
del, als wie sie gegenwärtig statt findet; um zu verkaufen, muß man mit niedrigeren Preisen zufrieden seyn. Zn Gerste und Hafer war zwar auch wenig Umsakz, indessen hielten sich doch die Preise. An Markt gebracht wurden“ heute: Aus England: 050 Quarter Wekzen, 800 O,. Gerste und 1150 Q. Hafer; vom Auslande: 2550 O.. Weizen; aus Jr,- land: 6700 O.. Hafer; Mehl: 3500 Säcke.
Niederlande.
Brüssel, 19. Irmi. Seine Majestät der König wer- den nächsten Montag oder Dienstag nach Lüttich abreisen.
Se. Königl. Hoheit der Prinz von Oranien hat eme Einladung des Officier-Corps der hiefigen Communal-Garde zu einem Gastmahl angenommen, das am 22sken d, M. auf dem Stadthausc statt finden soll.
_ wird hier erwartet. .
.entsagen, und außer Landes flüchten.
.Der Herzog von Norfolk , ,welcher. ßch seit eini gen hier befindet, hat vorgestern in Begleitung v?anTV Selsey das Schlachtfeld von Waterloo beschtigt. orv
Der General-Stqtthalrer des Riederländéscheri Ostindi : General van den Bosch, ist am 15ten aus dem aag nen, dem Texel abgereist, und wird sch in wenigen , agen ck“* der Königl. Fregatte „Rupel“ nach Java einschisfen_ "** “ Gestern als am Jahrestage der Schlacht bei Watertoz
wurde in den hiesgen Kérchen feierlicher Gottesdienst gehalten
Der bekannte Englische Admiral Sir Sidney Sm!
Da die Subscriptionen für die Eröffnung einer Anlej' „von 700,000 Fl. zur Erbaum-Y eines Waaren-Entrepocs Antwerpen das erforderliche apikal um mehr als 35 lionen überstiegen habenxso sind die Subscriptions-Amh im Verhältniß von 52 zu 1 reducirt worden , die Acti werden mit 5 pCt. verzinst. “
Italien.
Genua, 10. Juni. Am verwicheneu Sonntag Abend- gegen 8 Uhr ist der PritÉ vonSavoyen-Carignan auf d„“ Königl. Fregatte „Kant: ombe“ von Sardinien hierherzuz' rückgekchrt. Eine rtiUerée-Salve empfing denPrinzewa,» schl? sogleich aus Land skieg-und seine Reise nach Turinfoxz e ce. -
A m e r i k a.
Ein Nord-Amerikanisches Blatt enthält Notizen:;zxx Buenos-Ayres, die, verbunden mit den Nachrichten, „;,/ax,“ wir vor einigen Tagen (in unserer Nr. 165) über dieKeRr publik gaben, ein ziemlich vollständiges Bild derselben 115er „Der erste sol enreéche Schritt,“ heißt es in jenem Blatt, „den Buenos- yres that, um seine Unabhängigkeit zu errim gen, fand am 25. Mai 1810 statt, wo der Spanische Vice- Könég abgeseszt und eine Junta Zubdrnatjra eingeführt wurde, die aus„_9 Mitgliedern bestand, und Don Corus léo de Saavedra Zum Präsrdenten hatte. Am 23. Jan. 1811 wurde die Junta aufgelöst und Saavedra zur Flucht genöthigc Der Junta folgte eine executive aus 4 Personen bestehen Behörde, die aber im October 1812 durch einen militairischenAé _ skand in' eine andere, aus 3 Personen zusammengeseßted hörde, der man den“ Namen 13] (;obierno Zayarjor beileg verwandelt wurde. Am 30. Januar 1813 berief maa' Buenos-Ayres eine souveraine constéruirendeVr sammlung zusammen. 3th wurden die Spanische Fl und Kokarde abgeschafft und die Münzen erhielten die?]; pen der Republik. Die Versammlung erwählte 2 Mékgl' der der lekzten Behörde auf's Neue, erseszte den Dritten drrch eine neue Wahl, und ernannte Don Carlos Alvearzum Prästdenten der Versammlung. Am 31. DecemberdrKev den Jahres wurde das 8051614119 Zuxmrjor aufgehoben, und Senor Posados zum Ober-Dékekcor mit einem aus stehen Individuen zu seiner Unterstülzung gebildeten Rack) ernannt Als Posados sein Direktorium im „Jahre 1815 niederlegw folgte ihm General Alvear, mußte aber bald seineroStek Am 16. Apr“ 1 nahm General Rondeau seinen Plalx ein, und atxstatF souverainen constituircnden Versammlung bildete fich ex"? re achtende Junta, deren erstes Geschäft es war, etnenI] ti o nal-C o n g reß einzurichten, der die ganze Nation reprä1 tirte. Um nicht die Eifersucht der Provinzen gegen Buenes-A?" aufzuregen, ward beschlossen, daß fich der Congreß in Tucum, versammeln sollte. Am 9. Juli desselben Jahres erklär! dieser Congreß die Vereinigten Provinzen vo La Plata für frei und unabhängig, und ern ntxtt demselben Tage den General Purrredon zum Ober; M der Republik. Später ward der ongreß nach Buenos-A verlegt. Vom Ende des Jahres 1819 an* bisfzum I““) 1821 zogen fick) die Provinzen von ihrer Verbendung .- der Cencral-Regierung zurück, und, führten jede bet |ck“, von den übrigen Provinzen unabhängige Verwaltung" Dieser Trennung der Provinzen ungeachtet war die Regt“ von Buenos-Ayres der einzige Kanal, durch welchen Unterk)“t lungen mit auswärtigen Mächten geführt werden kon“? Die Nation von Buenos-Ayres, müde der nach“)ellg Wirkungen einer unaufhörlich hin- und herschwanken Verwaltung, vertraute jeßc die höchste Autorität dem Ober Dom Martin Rodriguez an, und erwählte Dom dino Rivadavia zum Secretaér der auswärti en und :“ Angelegenheiten. Während der ersten drei ahre Wc" waltung von Dom Rodriguez war die Aufmerksamk,“it Regierung, die früher nur die Fortschritte der Fresh?
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uk U(lgemeinen“ Preußischen Staats-“Zeitung-Nr. 174.
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ili undPerU zum Zwechatke/ hauptsächlich auf die-Verbesse-
ng ihrer ei enen Angelegenheiten gerichtet. Die Armee ward :.anei reiwurd _eu (.
nige underc Mann regulairer Truppen reducért ; die Ka- e abgeschafft, und der Schmuggelei größtentheils vor- g So gewann der „Handel nrues Leben und Thätig; t“ Eifer und Rechtléchkeit, dix „fruher nichts weniger als **Zmeétl waren, fingen an , in jeder öffentlichen Behörde xzuherrschen. Dom Rodriguez Nachfolger, Genrral'deFas „,s, befolgtedie-sclbe gesunde Poltctk. Als dre »ubrrgen wvinzcn sich von den. wohlthängen Rrsulraren emer_guten erwaltung überzeugt hatten, legten ste thrcn Wunjci) an „ Tag, sich wieder mit Buenos-Ayres zrz verbanden , „und lärten fich bereit, Deputérte zu eurem General-Congreß zu :den, der, ihrem Vorschlage nach, uz Buenod-Ayrcs gehal- :werden sollte, Am 16. Dec. 1824 kam dteser Congreß ch wirklich zusammen. Im December1825 kehrcr _Rtva- via von England zurück, und überbratchre der) ractßcrrren andels- und-Freundschafts:Tractac zw-Uchen Großbrtcamen d den Vereinigten Provinzen von Neo de la Plata,. 'Am Februar 1826 ward-er zum Präfidencen der Verecmgten publik erwählt, »und ihm die unmikcelbare Verwaltung selben übertragen. * Am 10. December 1825 harte bekannt-
der Kaiser-von Brasilien, wegen der Provmz Banda iental, an Buenos-Ayres den Krieg erkldrt, worauj am Januar die Kriegserklärung der Republtk folgte, mcc der übrigen Provinzen völlig einverstanden waren. Durch sim Anfange von 1827 bewerkstelligte Sendung Dom rcia's nach Rio-Zaneiro, um wieder den Frieden zu ver- tteln, hatte Révadavia, obgleich er den vom Gesandten, eschlossenen Tracrac néchc rati_ficirte, die Gunst der Na- u verloren, und mußte aus seitxe Würde verzzchcen. Kd darauf löste sich der, Congreß auf,“ und sert der tregierten- sich die Provinzen von Rto de 1a Plat'a - eigenem Gutdünken. Diese Provinzen, dre jelzt,'m1t snahme von Monte-Video, einen einzigen unabhärtgtgen aak bilden, find: “Buenos-Ayres, Cordova, Corrretrtes, tamarca, Mendoza, Miziones, Rioja, Salta, Sanctago Estero, Santa Fe, San Juan, San Luis,- Tucuman d Tarijo. Die Auflösung der General-Verwalcung machte für Buenos-Ayres nothwendig, eine provisorische Gesekz- ung zu installiren, was am 3. August 1827 statt sand. eneral Dorrego wurde, nicht sowohl in Folge freier Volks- -l)l, sondern weil man ihn für einen Liebling der andern rovinzen hielt, als Gouverneur erwählt„ aber am 1. Decem- , v. I. durch Waffengewalt entseßc und die Regierung , General LavaUe übertragen. Die seitdem stattgehabten eignisse“, so schließe'n diese Notizen, „sind noch zu frisch der- Erinnerung rmserer Leser, als daß es nöthig seyn te, ste hier zu wiederholen.“ .
I n l a n d. ,
Berlin, 24. Juni. Gestern wurde hieselbst in der riechischen Kapelle Ihrer Majestät der Kaiserin von Ruß- jd ein feierlicher Gottesdienst gehalten, und ein *[0 ])oam * Danke für. den am 11. d. M. von den Russischen
uppen bei Schumla erfochtenen Sieg gesungen.
--- Der in Hamburg erscheinende „Reporter“ [)ac zuerst n der Weichsel her die Nachricht erhalten, daß-dée Getreide- sfuhr aus den Provinzen Osr- und West-Preußen , ehe 11 nicht das Resultat der nächsten Acrndte kenne, sowohl
Wasser als zu Lande werde untersagt werden.! Es wurde "zugefügt, man habe diese Maaßregel für nothwendig er- 'tet, umxeinem Getreide-Mangel , der angeblich in Folge rleßten Ueberschwemmungen, eintreten könnte, vorzubeugen. “ diese Nachricht jelzc auch in Englische Blätter Eingang funden hat, und dadurch manche Irrungen veranlaßt wer,- n möchten, so scheint es nicht überflüsfig , auf den gänz- 'M-Ungrund derselben hier aufmerksam zu machen.
*, Gestern Nachmittags in der fiebenten Stunde fand -s Letchenbegängnéß des Königl. Professors und Bibliothe- rs, Herrn ])1*. Philipp Buttmann, statt. 'Es hatten ' dazu des Verstorbener: sehr zahlreiche Freunde, die Beam- 11. der Königlichen Bibliothek, viele Professoren unserer !*,wekslkät, die meisten Mitglieder der Köni !. Akademie der ksenschaften, so wie die Mitglieder der Zier bestehender:
rt“bischen Gesellschaft, in der Behausung des Verstorbener:
rsammelt. Dem feierlichen Zuge, dem die Wagen in ei-
ner langen Reihe folgten , hatten fich an viele Studirende, _und Schüler des Verstorbenen (aus demchphilologisäxen Se- mmar) angeschlossen. Auf dem evangelischen Kirchhofe vor drm Orantenburger Thore, wo die Beerdigung statt fand, htelc Herr Prosrffor ])1'. Schleiermacher eine würdige Rede, worin er mcc emfachen Worten auf die Verdienste Butc- mann's als Menschen, wie als Gclehrtemaufmerksam machte.
- Aus einem Schreiben aus Minden vom 21. d. M. enclehncn nzér Folgendes: „Bei dem beispielloser: Unglücke, rvelches unsere Brüder in Osk- Und Westpreußen betroffen hdr und bei dem daraus hervorgegangenen gränzenlosen Clende_ für die zahlreichen Bewohner der Niederungen der Weichjel, der Nogat, der Tilse er. hat sich aUch in dem hie- sigen Regierungs-Bezirkc cin edler Wetteifer zur Abhülfe der Noch entwickelt. Gleich nach dem ersten Aufruf des Regie- rungs-Präsidencen Herrn Richter, strömten von allen Sei- ten die Gaben der Wohlthätigkeir herbei, welche so bedeutend wa,- ren, daß bereits 6000 Rthlr., einschließlich 700 Rthlr. Gold, an die Lokal-Yereine in Preußen haben'abgesendec werden können. Außer die1en Geld-Beiträgen find die Unterstützungen durch Kleidungsstücke und Naturalien nicht unbedeutend gewesen, Wir verdanken nämlich den „Bemühungen der Frau Kanzlei,- Jnspector Eckstein die Bildung eines Frauen-Vereins , der nicht nur'bedeutende Geldbeéträge sammelte, sondern auch eine Verloosung weiblich Handarbeiren veranstaltete, die der Fleiß der Töchcer des Landes jenem schönen Zwecke wid- mete. Auch in Paderborn , Höxter, Herford und Bielefeld bildeten fich theils Mädchen-Veretne zur Verloosung von Handarbeiten, theils Mufik-Vercéne, welche den Ertragihrer Kunstleistungen der Erleichterung des Unglücks spendeten. In der Stadt Rheda wurde eine theatralische Vorstellung im Schloßcheater Sr. Dnrchl. des Herrn Fürsten zu Bentheim- Teckletxburg, unter persönlicher Theilnahme des Erbfürsren und .xeiner Gemahlin Durchlaucht, veranstaltet, welche einen nicht unbedeutenden Ertrag lieferte, der durch die von des Fürsten Karl Durchl. veranstaltete Sammlung noch rr,- höhec wurde. _Auch das benachbarte Ausland blieb nicht zurück; namentlich1ieserten Bückeburg und Lippe-Dekmold ansehnliche Betträge; aus leßterer Stadt verdankerrwér dem rühmlichen C'tfer des Herrnchiernngs-Raths von Meier: m e h r c r e hundert Thaler. C'in armer Mann aus Vlotho lieferte einen Tha,- ler „m der Hoffnung, daß die Reichen mit größeren Gaben bald nachfolgen mögen“, eine Hoffnung, die nécHt geräusäxr wurde, indemeinzelne Beiträge von 30, 50, bis dreihun- dert Thaler Gold vorkamen, welche leerere Summe Se. Durchs. der regierend-s Fürst von Lippe-Detmold spendetr. Ueberharzpr reiheteu fich an das Scherfleén der Wittwe die Ersparmß aus der Spaarkaffe guter Kinder und die Gaben unbemitrelter. Diensrboten und Tagelöhner. So haben Wesk- phalens Preußen und die Preußen-Freunde des benachbarccn Auslandes“ sich auch diesmal treu bewährt in deutschem Sinn und That, und noch hat die Wohlthätigkcét aus unsern Gr,- genden nicht ihr Ziel erreichc, den 11 noch wäßrt die Rock) in den verheerten Niederungen, und hoffentlickxwird sich déeWohlchätigkeit beeilen, noch mancheThränc zu trocknen. Hier, beßndec fich jetzt der Kaiserl. Russische "Staats,- rath, Herr Alexander von Turgennef, bekannt durch seine ausgebreiteten literarischen Kenntniffe und durch vielfache gr; lehrte Reisen.
Kurze historische Notizen über die Schicksale derjenigen Englischen und Schottischen Pairs-Familien, welche in den Re,- volutionen von 1715, 1745 und 1746 zu Gunsten des Prätendenten aus dem Hause Stuart gegen das Haus Hannover verwickelt gewesen sind. (Fortsekzung) *) 1x. Drummond Graf von Perth, “Lord Drum- mond and Stobhall. Erbdrost (Steward) von Strarhern und Monteirh. Lord Drum,- mond1471. Graf von Perth 1605; aus einem der ältesten Geschlechter Schottlands entsprungen. Moriz Drummond, ein Hangar, war mit Edgar Athe- ling und seiner Schwester OJTargaretha aus Hungaru nach *) Am Schluss des“ grücrn gcgcbrnchruckyüücls VM diesem Aufsaxzsedéü rcrgcsrn worden zu bemerken, daß die Fortsetzung fol- gen wrr ,
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