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Bestimmungen derselben in zu angedehnter Wxise mit dxm Rechnung?- wefen der Gemeinden befaßt. Bei dcr demnachst sxattsrndcnden Revr- sion dcr nassauischen (Hemsindrrxrrfassung, welche_ eme der er]te_n Auf- gaben sein wird, wird auch die1er Gesichtspunkt ms Auge gefaßt Wer- den müssen.
An eine Replik entgegnétedxr Minister des Innern:
Ich fkann nur wiederswlen, daß_1_ch das Möglichstrjlwe, um nach dieser Richtung hin wirkmm zu 1em. Was dre Neuß rung betrrfft, daß b-i dcm jrßigrn Zustande das Gcmrmdewesm rurmrt werde, so ist fie wohl etwas übertrieben; es find etne Meng? von Ruckstanden in den RechnungSrevifionen vorhanden, allem, um drexrlhen zu h_ewal- tigen," ist crtraordinär eme Anzablwon Beamtrn beschastrgt Ber dem e igen Stande dsr dorti en Gestßgcbung _kqnn man nur auf dlßse Weise und nach und nach rlfcn. Eine defintttvc Lösung der Scbwre- tigkeit wird nur durch eine Aenderung der Gejeßgebung herbeizu- führen sein.
- Der Abg. Richter (Hagen) beantragte zu Kap. _92, _dre Zahl der Mitglieder der Verwaltungögerichte rc. nuf die Halfte herabzuchen. Der Minister des Innern erklarte hterub_er:
Ich muß mich gcgrn den Antrag des Hrn; Abg.R1chter erklarcn, ich glaube, daß er die Frage nicht ganz rrchng aufgefaßt_ hat. Dre Mitglieder der Verwaltung, welche in das VrrwaltungSgcrrcht beruF'n Werden, übsrkommen diese Stellung nur als cm Nebenamt; es lrrgt uirgend im Gesetze ein Zwang für fie, diese_ Stellung anzunehmrn. Ich glaube, darin allein liegt srdon ern Grund, daß eme Remuneration ihnen zugebilligt Werden rnnß, werl _ man sonst möglicherweise in den Fall kommen konnte, kern emztges Mitglied des Regierungs-Koürgiums zu finden, welcbrs zur Uc_ber- nahme einer solchen Stelle bereit wäre. We'lwe Jnkonscquenz wurde es aufzrrdem sein, wenn man richterliche Mitgltedrr besoldere und Ver- waltungsmitglieder obne Remuneration ließe. Mrt der Zett wnd fich Y Wohl die ganze Institution [o gesta1trn, daß dre Mitglrrder des *rrwaltungsgerickzts als solche das volle Amt Von Vc'rwaltungsgerrcksts- Beamten erhalten und keine Beziehung me1)r_zu der etgentlrchen Ver- waltungsbel)örde haben. In dem gegenwärtrgrn Uebergangézstadmm aber _ ich betone das von Neuem - ist die Mitgliedschaftnm Ver- Waltungsscriéht nur ein Nebenamt, we1ches ohnr Remuneratwn anzu- nehmen man Niemanden zumuthen kann. Ich bitte deshalb, den An- trag Richrer abzulehnen,
- Gegen den Abg. Kieschke, welcher beantragte, die Dienst- aufwands-Entschädigungen für die Landräthe nicht zu bewilligen, bemerkte der Minister des Innern: _
Cin SpezialfaÜ, wie der eben von dern Herrn Vorredner erwahnte, ist nicht zu meiner Kxnntniß gekommrn; joÜth _abcr e*xorbttante For- derungen gestkllt worden, so würde es ja zunach1t Sache des Krer1chs sein, die V€r1)and1ungen mit dem Lnndrath abznbrechr'n und fur dre erfOrdr-rlichen Lokal- und Personal-Emrichtrmgen*;clbst Sorge zn treffen. Jm Uebrigen halte ich es auch für meme Aufgahe, denKretSaus- schüssrn und den Landräthen gegenüber in dieser Beziehung ezine beauf- fichtigcnde Thätigkeit aus;;uüben und ich glaube, daß 1ch Mrttel finden Werde, offenbare Unbilligkeiten zu verhindern.
- Der Abg. 01“. Braun rügte diefch1echte Beschaffenheit des Fuhrwesens in Berlin, worauf der Minister des Innern erklärte:
Ich habe seiner Zeit durch meinen Kommissarins den Frqgebogen des Hrn. Abg. Braun erhalten, er war srbr voluminös; obglerch _er an mich gerichtet war, trug ich Bedenken ihn zu beantworten, wer! dre ILÜSZ marsrjae gar nicht in meinem Ministerium, sondrrn im Han- dels-Ministerium bearbeitct wird. Die Fragen selbst Waren zum Theil so Prinzipieller Nakur, daß ich, Wenn ich auch im AÜgemeim-n Einficht in diesen Zweig der Polixeiverwaltung habe, mich dock)_ntcht veranlaßt gesshen habe, auf meine aÜ-Zinige Verantwortung hm zu antworten, ich habe deshalv den Fragebogen mit meinen Scntimrms dazu dem Herrn «Handels-Minister übergrben, und der .Hrrr Abgeord- ncte wird en1wch-der Olms besondere Anregung, nych, oder wenn das nicht der Fall sein 101119, jedenfallö' aus eine Anrrgung, die er vielleicht bei Gelegsnßeit dcr Etatöberathung des Handels- Ministeriums geben kann, diejenige Auskunft erhalten, die er wünscht, soweit überhaupt die StaatSregisrnng in der Lage _sein wird, antwor- ten zu wollen, dcnn ich glaube, da[; einige Fragen 10 weit gehen, das; die StaatSrrgierung in die_ Lage kommen kann, die Auskunft zu ver- Weigern. Soviel über dieU-n Punkt.
Auf die Bemerkung, daß ein offiziöser oder offizirslc'r Zeiiungs- artikel die Polizei in Schuß genommen und behauptst habe, weil fie der Freizügi-«keit gcgsnüber nicht mrhr aukkommcn könnr', antworte ich, das; ich von diesem Artikel nichtö_wckiß. Sollte derselbe auSgs- führt haben, daß mit dsr Freizügigkrtt überhaupt eine ordentliche Polizei nicht zu nbcn sei, so würde er durchaus Falsches behauptet haben. Meine Haltung zu der Frage der Freizkxgigkeit, rvclcbe jetzt häufig als Grund (LUES Urbels angesehen wird, ist die', daß ich die Freizügigkeit für etwas ab1xcklut Nothwendiges Halte und nic'mals dazu die Hand birtrn Werde, die1elbe nach irgcnd einer Richtung hin wilder einzuschränken. _
_ Ihre Gegner sagen, wie 1chlimm die Freizügigkeit wirke, das habe sich gerade in drr Zrir gezeigr, wo Freizügigkeit und eine bisher anz unbekannte Entwickelung des Verkrbrs zmammenfielen und eine ?Hrmliche fozigle Revolution erzeugten. Nun soll die Freizügipkkit wieder abgr1chafft werden, weil man dcn [*.-bendigen VSL"- kebr nicht abstbaffcn kann. Wie aber, w-mn man schon früher die Freizügigkoit eingeführt härte, und wenn erst nach einem Dezknnium dcr lebendége Verkehr drr Ncuzeik und mit ihm die irßYgen Erscheinungen: hervorgetreten wären, würde man da wobl aus dir Jdern kommen können, nach langem Bestebkn
irgend eine äußere Erscheinung in Verbindung_ mit derselben zu Schwierigkeiten führt? Ich halte die Freizugigkett für eme naturge- mäße Einrichtung, an der nicht gerüttelx werden 1911. _ Aber _das, meine Herren, werden Sie mir zugeben, da[; d_10_rrst kurzlrcb gewahrxe reizügtgkeit in ihrer Verbindung mit dem sm_ber ungrkannten Aut- cbwunge des gewxrblicken Verkehrs,_ der Pdlizeinhre bxsherige Nufgahe außerordentlicher1chn1ert hat, und daß man ihr Emrrchtunqrn geden muy, welcbe fie den neuen Aufgaben gew.:cbscn “macht. Wtr_muffen dre Polizei-Jnstitute, nomentliéb in den großrn Städten, _auf emen andern Fuß bringen als bisher; aber nirmals werden fie rhre_5.)1ufgabe znr Zufriedenheit erfüllen, chn fie nicht durch das nblrkum nnd dre gesetzgebenden Faktoren darin unterstützt Werden. „_er aÜxaBZohach- tungen, die man in anderen großen Städten nber dre Poltzrrthattgkerf anstellt, wird das Resultat immer sein und ist rmmrr gewejcn: „diese Emrichtung ist dort besser, jene hier.“ Wrr wo1len nacb- macbcn, was wir anderwärts Gutes sehen. Alber rn emcm Nachtheil bleibt die Berliner Polizei rmmcr, fie_ hat _es_ mit einem schwierigeren Przblikum zu thun. als dre Poltzer irgend einer andcrcn der großen Hauptstädte. Das Publxkum steht hier, ganz abgesehen von seinem moralijchc'n Standpunkr, niemals der Polizei zur Seite. Für die Polizei hat man [ner nremals Nn- erfennung, für sie hat man nur Worte des Tadcls, Mandebt me irgend ein Faktum heraus, Was zur Y_rrubigung_ ch Bewußt1etns der Polizei dienen und fie zum Vorwärtsstreben amporncn könnte. Man sieht nur dasjenige, was verleßt, man hebt nur dasjcxnigr hrrvxr, was einem mißfallrn bat, und g=el*t ihm dann in diem Ver1amm1ung einen ?luödruck. Wenn Worte fallen, wie sie eben der err Vor- redner aussprach: „die Polizei von Berlin ist die rrdärm icbste yon allen Hauptstädten“, dann streift das nicht blqs an mne Disyofitron zur Grobheit, sondern es findet das Anklang rm Publikum, und 1ch glaube, das ist nicht die Art und Weise,_ dns Brrltner Puhlikum _gez neigt zu machen, endlich den guten Fort1chrrtk,_ den [0131 dre Poltzrr hier macht, anzuerkennrn und demjelben mit ferner rigrncn Hülse zur Seite zu stehen.
- Auf die Interpellation des Abg. Freiherrn von LOS antwortete der Minister des Innern:
Meine Herren! Ich werde die einzelnen Punkte drr Interpellation beantworten. Zucrst wird grfragt, ob der Staatßregierung bekannt sei, daß Verfügungen der Rrgierungcn Wegen Theilnabme dcr Be- amten an drm katholischen Mainzer Verein erlassen und im Falle ein-r solchen Therlnahme_DisYiplinarstrafen _angedrodt Worden find. Die StaatSregirrung weiß, da[; dergleichen gr1chehcn ist, der Wortlaut der RegierungSverfÜgungen hat mir nicht vorgelegen, ich habe ihn erst jetzt durch die Mittheinngen des Herrn JnterPeÜanten gehört. Abrr das aktnm srlb1t wußte ich.
weitens wird gefragt, ob es der Staatöregierung bekannt sei,
daß eine große Anzahl von Karl)olikrnvrrsammlungen aufgrlöst wor- den find, und es sind eine Reihe von Vrsammlungen genannt, die aufgelöst worden sind. Von allen dic1cn Vornängén Miß ich nichts, es ist nicht ejne cinzéne Beschwerde hierher gekommen. Ich 11) 11 nicht brstrcßtcn, da[; fie stattgefunden baden, nber Be1chwerden find nicht an rntch gekommen. Da dies nichr grychehcn ist, habe ich nisht nötbig, mich auf diesen Theil der Jnterpcüafion einxulasssn, vsrficlwrn Yann ich aber, das; gerade bei der Handhabung des Vereins- grsrßes außerordentlich präzis yerfahren wird, und daß, wenn nicht ein slagrgnrer Grund, drr im GMI seine Bass hat, für die Auflösung angeführt werden kann, das Faktum der Auflösung regelmäßig repro- birt wird.
Drittens Werde ich gefragt:
BZelchLSchritxe wird die Königliche StaatSregirrung tbun, nm preußi1cke Staatsburger vor Verdächtigungen gcnannfer Art und vvr Eingriffen in das rhnen verfassungsmäßig garantirte Vereins- und VrrmmmlungSrecbt von Seiten der Vrrrvaltungs- und Polizei-BQ- hördrn zu frbüßen?
Der Herr Jntcrpellant svricht Von Verdächtigungen und findet fie in dern anaLc der Vrrfügungen, Welche Seitens der Regierung erlassen sind, und m errhen fie drn Katholikenverein unyatriotischer und staatsfcindlicher Tendenzen bezücbtt'gte. Um die Tendenz dss Ver- eins zu cbaraktcrrfiren, hat der Herr Jnterpcüant nur gewisse Para- graphen dcs Statnts vorgele1en, die natürlich ganz unschuldig klingrn, anrAllerweniqsten rrgend welche unerlaubten Mittel in Aussicht strUen; denn dann hätte ja niemals davon die Rede fein kdnnrn, daß ein 101cher Verein z_u Stande gekommen wäre; dic Bcstimmungcn des Strafgewßcs wurden ihm entgegengestandcn habrn. Es fragt fich abcr, ob _der Verem innrrhalb feinrr Statuten eine Haltung ein- nimmt, die, wenn fie nichr kritninalrecht1ich vr-rfolgbar, doch im emi- nenten Sinne als staatsfeindlich und nnpakriotisch anzusehen ist, wie die Regierungen fie charakterifirt hasen.
Es giebt zu_ dem Gtcrtute des Vereins wie zu einem Gesetzentwurf Mofivr, nud drese MWM finde ich und wird alle Welt finden namentlrch tn dem Aufruf, welcher am 8. Juli 1872 in Mainz erlassen wurde, und unter welchem in erster Reibe dr Name _dr's errn JntrrpeÜanten _stehk. DLL" Aufruf ist zu lang, als daß rcd Str mir erncr_Verl_e]ung dessrlben ermüden soÜte; nur einen Passrrs_gcstatten_Sre mrr zu_vrrle1cn. Er betrifft die Charakteristik der i_cßtgcn Regierung, derjentgrn chicrung, die die Anhänger dcs Beretns “nnd dre Befolger des Qtatuts mit (111211 ihren Krérften zu be- kämpfen gerusrn wsrdcn und sich dnrch drn Beitritt zum Vkr'rin ver- pfltchtr'n. Die S_chtidrrung unserer [rßicen Zustände lautet da[)in:
_ Man begunstrgt Spaltung und Abfasl in der katholischen Ktrche, srll-st auf die Gssahr hin, dcm gläubigen Volke schwer zu [uhncndcs Arrgermß zu geben und Sakrilegien gleichsam zu autori- firen, welcbcdic bcrerts drohenden Strafgerichte Gottes noch schrecklicher herausfordrrn. _Man mischt sich von Staatsten in die l_chramtlicbe_Tswtigkeit der Kirche und maßt sich die Befngniß an, irbcr dcn 1ve1en11ichsn Inhalt der kafholischcn Lehre zu cntfcbridrn;
der Freizügigkeit. fie blos deshalb wicder aufhcben zn kalen, weil
Iuseraten-Er edition des Druksrhen Re S-ancigrrz und königlich§reußischen StaatH-R tigers: Berlin, ilhelm-Straße Nr. “ 2.
!. Steckbriefe und Untersuchungs-Sackpen. 2. Handels-Register. 3. Konkurse, Subhaftationen, qugebote, Vor-
ladungen u. dergl. _ 8. iterarische Un eigen. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen rc. ?
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von öffentluhen Papieren. 7 rrschiedene Bekanntmachungen.
9. Familien-Nack» chten.
5. Verloofun-r, Am-rtifation, Zinszahlung u. s. w.
6. IndustrielleEtablißementsIal-riken u.Err-ßhandel.
man bezeichnet einen Glaubmssaß, wclcbcn wir Katholikcn als göttlich gcoffenbarte und von der Ktrche auf dern ökumenischen
Konzil feierlich verkündete Wahrbert festhalten, als im Widerspruch
mit dem menschlichen Rechte, den Forderungen der Zeit und den Staatheseßen stevr'ud und desdalb als slaathefäbrlich. Die Bi- schöfe, Welche solchem Vorangehen der StaatßgeWalt mit apostoli- schem Mathe widerstehrn, _bchandelt man als Uebertreier des Ge- setzes, sucht die Wirkungen threr richterltchen Gewalt zu_ verritelu oder wenigstens zu schwächen und strllt ihnen als angeblich unbot- mäßigen Unterthanen Prozeß und Temporalier-fperre in Ausficht. Man verkehrt in [olcber Wei1e die dem christlicbm Staate obliegende Yfixht die Kirche zu schüßen in die absolute Gewalt über die lr e.
_ McInc Herren! Das ist der Kommentar zu den Stakuten. Jn dtesem Sinne ist der Verein gestiftet, in diejem Sinne wird er ge- handhabt. Jedes Referat, rvclchcs mrr übrr die Verhandlungen irggad 81an sr'lckwn Vereins zugekommcn ist, athmet in vollen Zügrn diexen Gerst, _Ob dieser Verein demnach nrcht mindeste7s den Charakter der Staa/rssemdlrchkett tragt und den Titel des unpairiotiscbcn verdient, das st_e[_le rch Ihnen anheim. Die Regierung hält diesen Verein für staatsremdlrcb. Har dre Regiérung darin Recht, so ist es nicht blos rbr _Recbt, sondern rhre Pflicht, ihren Beamten zu verdrekcn, daran T_berl zu nehmen. Ick xrkenne das Recht zur Berukuna auf staats- dnrgrrlrche Rechte nrcht_ an. Die staatSdürgerlichen Rkchte find für erncn_Bc'_amten dnrch 1eme Skandcöpflichten in einem géwiffrn Maße ernge1chrankr Dre Standrßpflichfcn drr Bramten geben dcn staats- bnrgrrlichrn Rechten prrutzqcher Unterthancn vor. Dicsrn Grundsaß baden rvrr rmxner gehandhabt und wird jede Rrgierung handhaben mu1sen; “das_ [regt in der Natur der Sache. _
_ Wrnn ich also die Frage beantworten 1011: was die Regierung kunfrrg zu 1hun_gedenk1, so kann ich nur sagen, daß sie mit dem Vor- gehen der Provmzialregixrnngen einverstanden ist, und die von den- selben angeordnerrn Maßregeln aufrecht erhalten und da, gerade der
. Herr Interpellnnt die Sache aufnimmt, erwägen wird, ob eine solche
Anforderung arzcb an diejenigen Beamten zu richten ist, 'die jetzt zur Dtépofitron aus Wartegeld stehen.
Die Einnahmen des Ministeriums des Innern sind (Kap, 31) aus 888,485 Tblr, 43,194 Thin Wenige'r 616_ im Etak 1873 angesetzt; De_r AUS[a11 m den Einnahmen ist bauvt1äch1ich in Folge des (Hx1eßcs uber dry WohnungßgrldMckyüsse und des Abbruchs dcs Ministrrmlgebäudes Tit. 2 bei den ietln-n und Päcbren mit 15,258 Thlr. und Ti_t. 6 bei dem Debit der Amtsblätter in Folge des Gcrcßcs, dre Verpfltchtung zum Halten drr GesrF-Sarnmlung 2c. betr., n11t31,192T1)1x. entstanden; derlcßtercn Post ste)t Kap. 93 aber auch eine ?lrrSgabremparniß von 20,129 Thlr. gegenüber.
Die dauernden Auögabcn drs Ministeriums betragen 10,123,281 Thlr. (+ 356,885 Thlr.), und zwar: Ministerium (Kap. 89) 163,050 Thlr. (+ 5400 Thlr., in Folge der Mehranstrllung von 6 etarFmäßigrn Kanzlei-Sekcetaccn atr Stcllc diätariscb beschäftigter). Statistisckch Bureaw (Kap. 90) 48,480 Thlr. (+ 10, 30 Thlr.) Meteorolcgnches Jnstnut (KH. 91) 9750 Thlr. (+ 750 Thlr.) Vrr- WaltnngSgerichte nnd Dcputatronen für das Heimatbwcfrn (Kap. 92) 20,743 Thlr. (+ 12600 Thlr. in Folge der Neubildung von Ver- wa1tungsxrer1ch1en in den Yrgrerungsdezirkcn der Provinarn Preußen, Brandenburg, Pommcrn, Schlrficn und Sachsen). Vrrwalkunx; der Regicrungs-Amtdblättcr (Kap. _93) 87,641 Thlr. (_ 20,129 Thlr. in
olge drr . rrmrndc'rung der Anklage) Landdrosteicn (Kay. 94) 142,903
blr. (+ 6458 Thlr. rn Folge der Vermehrung der Raths: und Bureau- bcamkemtellrn). LandratlUickyeBsbörden nnd Aemter (Kap. 95) 2,228,934 Jdlr. (+ 109,605 _Tlxlr.)_Dre Erhßhung dieses Kapctsls liegt haupt- 1ach11c11 ;nTrt. 9 „Drcmtanswandsem]chädigungrn“, wofür 668,646T1)1r., 127,950 Thlr. mehr als _im Etat1873 ausgeworfen worden find. Yolizejverwalmng in Bcrltn (K_ar) _96) 1,231,496 Thlr. (+ 57,234
1)1r rn Folge der durch den Gr1ch5116nmfang nothwendig grwordenen Vermehrung der Ste1lrn). Polizerverwaltung in den Provinzen (Kg)). _97) 685,925 lelr. (+ 74,165 Thlr.). Polizei-Diftriktskom- mrswrrcn tn der Provinz Po1cn (Kap. 98) 142810 T1)lr,“(+ 9,900 lelr.) LandZGrnsdarmerre (Kap, 99) 2,045,2-19 Thlr. (+ 123,692 Thlr., Hauptfachlrck) durch §Y_rrmebrung der Zahl der Gcnsdarmcn um 135_bc_rrttcne und 90 zu Fuß). Allgemeine Ausrradm im Interesse der Polrzrr „(Kap. 100) 179,206 Thlr. (- 1570 Thlr.) Strafanstalts- Vera1rrrtxg (Kap. 101) 2,451,286 Tl)1r. (_8106 Thlr.) Für Wohl- tbcrttgke'ttszwccke (Kay. 102)_625,810 T1)lr. (- 21,996 Thlr.; es find (Tit. 5) an Zmrbnssrn fur Armen: und W01)!tdätigkeitsanstalten 35,302 Thlr." Jahrrére-Ecn durch Zahlung des zwanzigfachcn Be- trages __nbgelost, _wvgcgrn F'cr Crntralfonds zu Pcnfioncn und Unterstutzungcn fur Beamtcn - Wittwen und Waisen (Tit. 6) nm 16,000 Thlr., anf 56,000 Thlr. rr1)r")1)t wvrden ist). Aßgcmrine Auögadcn zu verschredcnen Bedürfnissen (Kap. 103) 54,998 Thlr. (-1247 Thlr.)
Dr_r einmaligen und außerordentlicbcn Artsgaben be- larchn src1)_(K_ap. 13.) au1975,456 Thlr. (+ 411 ,3( 17 Thlr.) und zwrr: für das Mrmstrrtrrm des Innern 120,000 Thlr., dritte Rats für dcn Umbau des Dienstgrbaudes; fnr Erweiterung der Räume des statistischrn Bureaus durch Anbau emcs Flügrls (126.000 Thlr.), erste Rate 80,000 Thlr.; zur .Zc'rstcklnng von Mnterialicn für dic chistrirung dxr T_imtjachen dcr * emrgung der Bcvölkcrung pro 1874 2000 Thlr.; fur die Poirzcwrrwaltung 92,000 Thlr., darunter 75,010 Thlr. zur Dxrknng dcr Kcstrn dEr Polizej-Aantschaftrn, für Welche die etats- maßcgcn Auégaben (30,000 Thlr.) nichr ausrrichen; für die Landgens- darmcrte 11,8574-«T1Ür, Kosten der_Einklcidunq nnd Cquipirung der neu anzustcslrndsn (Hensdarmenz für dic StrafanstaltsvxrwaLtung 669,61'0 Thlr., darunter zu den Neubauten in Cassel 100,000 Thlr. (3. Rate), Rondsdurg 400,000 Thlr. _(5. Rate) und Hrrford 60,600 (1. Rate), sowic 50,000 Thlr. zur Einrichtung wcitrrrr Schlafzcüen» behufs Durchfuhrung drr nachtlichrn Trennung der Gefangenen.
Oeffentlicher Anzeiger. ». ' ..
serate nimmt an die autorisirte Annoncen- Exprdition von Rudolf Mo e in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frauk-
fnrt a. M., rlean, Halle, prag, Wien, Mümheu, Nürnberg, vtraßburg, Iürirh und Stuttgart.
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Sreckbriefe und Untersuchungs-Sachen.
Steckbxief._ Gegrn den Arbeiter Karl Ahl- x_imm 11t dre gerichtliche Haft wegen vorsätzlicher orpervrrleßung und Gebrauchs einer Strchwaffe in den Akten 111. 21. 74 Komm. 11. dcschlossen worden. Hie Vrrbaftung hat nicht außgrführt werden konnen. Es wrrd crsucht, den rc. Ahlgrimm im Betretungßfaüe festzunehmen und mi“; aÜ-rn bei ihm sick) yorsrndenden Gegxnständen und Geldern an dic1 Kontglrche Stadtvorgtei-Direktion hicrseibst abzu- liefern. _Berlin,den_22. Januar 1874. Königliches Stadtgxrrrht. Y_kxtlwrlung für Urnerfuchnngssachen. Kommnsion 11. fur Voruntersuchungrn. Vesäxrei- bng. Alter: 21 Jahre alt, geb. am 6. März 1852. Große: 5 Fuß 4 Zoll. Haare: hellblond. Augen: blau. Augenbrauen: hellblond. Kinn: 113113. Nase: gewöhnlich. Mund: gewöhnlich. Gefichtsbildung: oval. Gesichtsfarbe: blaß, Zähne: vollständig. Gestalt: mrttel. Sprache: dchsch mit pommerschem Dialekt. Besondere Kennzerchen: vorgebogenen Kopf und schleppenden Gang.
Ja der Nacht vom 21.-22. Januar cr. find aus
dem Viktoriainstitute zu Falkenberg i./M. mittelst
Einbruchs folgende Sachen entwendet worden: 1) ein filberner Pokal, innen vergoldet, rnit der Jn1chrift: „Herrn 0x. ernanuel_ Schmidt zum 29. August 1863 (? dre Jahreszrabl rst nicht genau bekannt) von scmcn dankbaren Schülrrn, 2) eine filberne, innen vxrgoldete Zuckerschale rnit den Buchstaben .]. Z. und emer anreSJayl, 3) e1n_fi1berner, inwendig vergol- deren Vorlegeloffel, 4) eme filberne Tortenschaufel rnit 1chwarzem_ Holzsttel, 5) 4 filberne Gabeln, 6) em filbcrnrr, rnnen vergoldeter Saucenlöffcl, 7) 'et'n fi_lberne_s Kase- und ein srlbernes Buttermesécr, 8) ern klemer srlberner, innen vergoldeter Trin becher mrt den Buchstaben „4, Z.“, 9) ein Dußend Be- stecke mrt s_chwgrzer Schale, noch ganz- neu und in gelbes Papier emgepackt, 10) eine Tischdecke von Tuch, braun und grau, 11) _ejne rosa- und weißgeblümte Decke,_12) ziver große Tr1chtücbrr gez. 7. .)., 3k1eine Trschtuchxr gez. 7. _ ., 4 Kopfkissenbezüge gez. 7 .)., 6_ Handtucher verschreden ge etchnet. Eines der Hand- ruchxr hat emen rothen and nnd “Franzen und ist gezercbnet: „13. 111 13,“ Eines ist gezeichnet: 4, 11, 4 _ wabrschemlrch 7. .)., 4 Servietten gez. 7. .1., 4 Unterhosen (lernene) gez. „11.0', 1 Unterhose (parxhcnd) gez. „11.82, 1 Paar ungezeichmte wol1ene Strumpfk, 3 bunnctdene Taschentücher, 2 alte leineue
Taschentücher. Der Diebstahl ist von zwei Män- nern_ ausgefuhrt, von denen einer fich cm der Hand bluttg verlevf haben muß. Indem vor drm Ankaufe der gesZohlene-n Sachen gewarnt wird, ersuche ich um schleunrge Mittheilung, sobald über den Verbleib oder die Person der Tbäter Etwas bekannt wird. Aus die Wredxrerlangung der Sachen namxntlicb dcs Pokals zu ], tft eine Belohnung von 50 Thlrn. auSgesrßt. Wrie en, den 23. Januar 1874. er' Stantßanwalt.
Konkurse, Subhaftativnen, Aufgebot:- Vorladuugen u. dergl.
[307] _ Vekanntmaämn .
Der aber _das Vermögen des aufmanns Robert Stemmler m Schoenlanke eröffnete Konkurs wird, nachdem das Erkenntnrß vom 10. Dezember 1874, durch welcbexö_ der mit den Gläubigern geschlossene Akkßrd bestatrgt_w0rden ist, die Rechtskraft be- scbrrtten, (ruck) dre im §. 199 der Konkurßordnung
eudl ! erklärt. ] S oen1anke, den 13. Januar 1874. Kömglrches Kreißgericht. 1. Abtheilung.
vorgeschriebenen Maßregeln getroffen sind, für be“
1,
[317] Bekanntmathuug.
Jn drm Konkurse über das Vermögen des Kauf- manns BroniSlgw Rankowicz hicrselbst, Ohlauer- straße Nr. 48, _1st der Kaufmann Grorg Beer hier- selbst zum drfinrnven Verwalter dcr Masse bcßlexüt und zur Anmeldnng der Forderungen der Kon s- glaubiger nocb eme zweite Frist
bi_s zum 21. Februar_1874 einschließlich festxrcwßt wordz'n. Dre Glaubigcr, Welche ihk? Au- spruche no_ch mcht angemeldet haben, werden aufge- fordert, _drefclben, fie mögen bereits rechtshängig sein oder nrcbt, mrt dem dafür vrrlangten Vorrecht drs zu drm gedachfen Tage bei uns schriftlich oder zu Protokoll _anzumelden.
Der Termm zur Prüfung aller in der Zeit vom
20. Dezembrr 1873 bis um 21. Februar 1874 an- gemeldeten Forderungen 111 auf den 13. Mnrz 1874. Vormittags 11 Uhr- vor dem Kommtssar Stadtricbter Vr. George im Termmszimmer Nr. 47 111111. Stock des Stadt- grricbt-égcbäuded anberaumt. __Zum_ Erschcrnxn _m diesem Termine werden die 1ammtltchen _Glaubrger _aufgrfordert, welche ihre l?dkrderungen mnerhalb einer der Fristen angemeldet a eu.
Wer seine Anmeldung schriftlich einreicht, hat eine Abschrift derselben und ihrer Anlagen berzufügen.
Jeder Gläubiger, welchcr nichx in unferem Amts- bezirke !cincn Wobnsiß hat, muß bei der Anmeldung einer Forderung einen am biefigrn Orte wohnhgften
evollmächtigten bestellen und zu den Akten anzxr cn.
Denjenigen, welchen es hier cm_ Bekannt] aft fehlt, werden der Justiz-Ratl) Wrnkler und dre RechtSanwältc Nicdrrstetter, Petrscus und Zenker zu Sachwaltern vorgeschlaarn,
Breslau, den 17. Januar 1874. _
Königliches Stadtgericht. Abtherlung ].
[308] BekanntmarhuY.
Ju drxn Konkurse über das ermögen dcr Han- delögeseaschaft B. Haberxoru &_Comp. zu Nkijse ist der Kaufmann B. Trekß 311 Netsse zum drfimtiven VerWalter der Konkursmasse ernannt wvrden.
Neisse, den 20, Januar 1874.
Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung. [301] In dem Konkurse über das Vermögen des Grubenbefihers Immeckenbxrg_zu Weißenfrls ist der Geheime Justiz-Raal) Brelrtz hrer zum definitiven Verwalter der Masse Ernannt.
Naumburg, den 19. Januar 1874.
Königliches Kreiögericht. Abtheilung ].
[U- 89] Edtktal-Ladung.
Nachdem über das Vrrmögrn des Kaufmanns Wilhelm Riäxter dabier der formekle Konkurs erkannt worden ist, so wérd Termin zur Anmeldung der Forderungen an den M. Rxchtcr auf dm
27. Februar d. I., Morgens 10 Uhr, Cont- eit, beim RechtSnacbtheile dcs usschlusses von der Be- friedigung aus der Masse an'bxraumt. _
Die Gläudigrr werdcn auxqcfordert, rhre Forde- rungen in die1em Termine pxmönlicb oder durch einen gehörig bevollmächtégten Rechtsanwalt anzumelden und etwaige VrWeisstücke mit zur Steüe zu bringen.
Cassel. den 16. Januar 1874.
Königliches Amtsgericht, [. Abtl). 4.
Reimcrdes. (a. 962/1) * vt. Stock.
1320] Subhastnnons-Patcnt.
Das dem Kosx'äthen Georg Wrndt gehörigr, in Selchow helegrne, im Hypothrkenbuck) von Selckww Band 11, Nr. 31, Seite 143, verz§ichnrte Grundstück nebst Zubchör wl] _
den 30. März 1874, Vorunttags 11 Uhr, an [iefigrr Gerichtsstrür, Zimmerstr. 25, Zimxner 16, im ege der nothwendigen Subhastation öngntlich an dcn Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertlwiluna des Zuschlags
den 1. April 1874, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet Werden.
Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steue'r, bei einem der1elben unterliegenden (Hésnmmt- Flächcnmaß vor- 4Hektaren 18 Aren 23 Qu.-Mctern mit einem Reinertrag von 463 Tkmlern vrranlagt. Llusxug ans dsr Stcncrrolle, und Hypo11ckcken1chrrm ingleichen etwaige Abschäßrmgen, ander? das Grund- stück betreffende Nachwei]ungen und bewndrre Kauf- brdingungen find in unjercm Bureau 7. rinzufehsn.
Alle Diejenigxn, “welcbe Eiaentdum oder ander- Weite, zur Wirkjamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Hypothekenbuch dcdürfende, aber nicht ernge- tragene Realrcchte geltend zu macken habrn, werdrn aufgefordert, dicsrlbcn zur Vermeidung der Präklu- fion spätestens im Vrrsteigerungsternrin anzumelden.
Berlin, den 27. Dezember 1873. ..
Königliches Kreisgericht. Der Subhaftations - Richter.
1319] Nothmeudjgc Subhastntmn auf den Antrag der Bcnrficial - Erben.
Dns den Erben dcs Hglbbauers Carl Ludwig Ferdinand Rathenow gelyörtge, in Groß-_Beeren brlegcn'c, im Hypothekenbuche von Groxz-Becren Band 17. Nr. 78 vrrzeichnete Halbbanergnt nebst Zubehör soll
den 24. April 1874, Vormittans 11 Uhr, an hicstger Gcréckktsstelle Zimrnsrstraße _ 25 im ngr der nothwärdigen SubhaUation ösxent- [ich an den Meistbictcndcn _vcrstergcrt und dcmnachst das Urtlwil übcr die Criherlung dcs Zn1chlaas . den 25. April 1874, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündst Werden. *
Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer, bei eincm derselbcn nnterliegendsn Gcsammt- flächenmaß von 20 ektaren, 56 Aren, 50 Quadrat- metern, mit einem _einertrag von 60,85 Thalern und zur Gebäudestcuer nut ernem jährlichen Nutzungswcrtl) yon 40 Tlen. veranlagt. AuSzug aus der Struerrolle und Hypothekenschein, ingleichen _etwaigc Ab1chäßuw gen, anders das4Grnndstüch betreffende“ Nxchwrimngen und bcsondcre_Kauxbcdingungen sind in nn1erm Bu- reau 7. cinzrnrlxn.
Alle Diejenigen, wclche Eigentbum oder anderweite, ur Wirksamkeit gegen Dritte dcr Eintragung in das Yypothckenbuch bcdürsende, abcr uicht eingetragene
ealrechte geltend T1 machcn haben, werden aufgrxor- dert, dieselben zur *rrmeidung der Praklufion spate- stsns im Veryteigcrungs-Termin anzumelden.
Berlin, den 28. Dezember 1873.
Königliches Kreiögcricht. Der Subhastionßrichtrr.
[303]
Edictalen, De_r Taglöhner Ludwig Röder v_on Breuniugs [zar dahrer klagend vorgestent, daß seme Ehefrau Margaretha, ged. Föüer, gegen welche er, da fie |ck) von ihm getrennt, bereits auf ehrliche Folge geklagt und vxrurtheilendes rechtskräftiges Er- ,kenntniß des unterzerchneten Gerjchts vom 20. Sep- tember 1873 erwirkt harte, die1es Erkenntnis; unre- folgt gelassen babe, vtelxnehr nach Amerika auSge- wandert und 1er dermglrger dorttger Aufenthaltsort unbekannt geblreben set, und hat deshalb gebeten,
seine Ehe mit dersxlbcn_1vegen böswilligrr Vcrlassung ' zu scheiden. Da dre klagerrschen Behauptungen dnrch .
vorgelegte Bescheinigungen, die _bei efügten früheren Prozeßakten und angestelltx Ermttte ung Bestätigung Zefunden haben, so wrrd dre Verklaate, Ehefrau des
udwig Röder, Margaretha, geb. Fökler, hierdnrch aufgefordet, entweder 1elbst_oder durch einen speziell bevollmächtigten Vertreter rm Termm den 28. A ril d. I., Morgens 10 Uhr, ant. Zeit, ihre Ein- Wendungen gegen die Klage der Merdung der Aus- schließung dahier_ vorzubringen, wober derselhen _zu- gleich zur Nachrrcht dient, dax; al1e ferneren m dreier
Sache ergebenden Verfügungen und Erkenntnisse statt Bebändirung an sie nur an Gerichtsstelle wer- den anaesr! lagen werdcn. Öauau, am 13. Januar1874. Königliches Kreiögeéicbt. Erst; Abtheilung. ang.
[309] Baietaleu.
Die Ehefrau des Adam Reiß, Magdalena, ged. Reitz zn Lohrhaupten, hat dabier klagend yor- gem'klt, daß ihr grnannter Ehemann ohne rbre Schuld im Jahre 1869 heimlich von ihr gegangen und fein Aufsnthaltßort troß stattgrl abier Ermitte- lungen vis jrßt unbekannt geblieben Zei und deshalb gebeten, ihre Ehe mitßdemselbrn wegen böswillrger Vrrlassung dem Bande nach zu scheiden auch den- selbsn in die Prozeßkosten zu verurtheilen.
Da die klägerischen Behauptungen durcb Vor- nahme der vorgeschriedenen E*mittelunqen Bestäti- gung gefunden haben, _1o wird der Verklagte Adam Reiß hierdurch aufgefordert, entWrdr selbst oder durch einen freziell bevollmächtigten Vertreter tm Termin den 28. April d. IS., Morgens 10 U r, Conf. Zrit seine Einwendungen gegcn dis Klage *ei Meidung dcr Aus1chließung dalyier vorzubringcn, wobei demselhen zuglrick) zur Nachricht dient, da[; alle ferneren 1_n dicser Sach? ergebenden Verfügungen und Erkenntmfse stalt Bcbändigung an ihn nur an Gerichtsstcüe werden angeschlagen Wrrden.
Hanau, am 13. Januar 1874.
Königliches Kreisgericht. Erste Abtheilung. Lang. [300] Bekanntmachung.
Dem Tischler Karl Sigismund Sckjaar, zu- letzt in New-York, wird hierdurch bekannt gemacht daß ihm aus dem Nachlässe seiner Mutter, der ver- wittweten Schankwirtl) Job_anna Eleonore Schaar, geborene Geéöler*“zn Groß-Kniegniß, ein Erbtbeil von 85 Thlr. 27 Sgr. 8 Pf. zugefaklen ist, und solches jeder Zrit Bei uns exhoben werdm kann.
Nlmptslb- den 17. Januar 1874.
Königliche Kreisgerichts-Depnkation.
[304] Bekanntmachung.
Es ist beantragt _wvrdrn:
1) den SchlossergNellcn Theophil Philipp Bader, Sohn der verjtorbcnrn Tuchmachcr Johann und Carolin? Vodrrscbcn Eheleute aus Sohran O./€9. im Krei1e Rybnik, Welcher daselbst am 25. April 1839 ge'borcn, im Jahre 1857 von dort aus- gewandert ist, im Jahre 1859 von Bordeaux ars die 1913143 _Narhrichr gegrben hat und seit- dem verschoÜ-Jn rst, dcn vormaligen Banrrgutsdcfißer Adolph Hell- mann ans Obcr-Scbwirklan im Kreise Rybnik, Wclcher sich im Sommer 1854, nachdem gcgen ihn ('in? grrickdxliche Voruntersnchung wegen Todtsch1ags eröffnet worden War, «_ns Ober- Schwirklan entfernt hat und1eitdem ver1chollen ist,
für todt zu erklärcn.
In Folge dessen Wrrdrn die (Hrnannten, sowie deren nnbdekannten Erben und Erbnel)mer ausgefordrrt, fich m em am 24. November 1874,_Vorm1ttags 11_Uhr, in unserem Errichtslokale, Zimmer Nr. 53, anstehen- den Termine, oder vor demselben [christlich oder per- 1önlich in urasexem Bureru 11. zn melden, widrigen- falls die bsiden Verfchollenen für todt erklärt und ihr Vermögen den fich legitimirenden Erben angc- händigt mrrden wird.
Rybnik, den 9, Januar 1874. _
Königlicbrs Kre'isgrrtäyt. 1. Abtheilung.
[481 In folgenden LluScinandkrseßungs-Sarben: 3. im Regierungsbezirk Stralsund.
1) im Franzbnrger Krci1e: _ Ablosung dcr Grundgerechkigkeiten der Badner zu Zinzsx im Königlichc'n Forstrevier Darß;
2) im Greifswalder Krrinz: _ a.Ilblöiung drr von 1ämn1tlich8n HUsrndefißcrn
der Stadt Lassan an die beiden Prediger und den Cantor zu entrichtenden Realabgaben,
„Ablösung der von dcn 11 Kolonisten zu Neu- Ungnade an die Universität zu GreifSwaid zu cntricHtcndrn Realabgaben,
„Ablösung dsr auf den Gük-érn Ouilow und Vitense für, die Pfarre und Kü1t€rei *Schlatkow haftenden Rcallasten;
im Kreise Rügrn: _
Ablösung der auf den Grundstücken der (Hemsinde
Sagard für die Pfarre und das Diaconat daselbst
haftcndcn Realabgabcn.
Z. im Re ierungsbezirk Stettin.
im Anklamer reise:
a.Ablösrtng der von dcn Bauern Drichelf und Genossen zu Bugewiß (_rn Pfarre und Küsterer zn entrichtendrn Reallasten;
b Ablösung der auf den Rittergüte'rn Neeßow, Gramzow cum perh, Krusenfelde, Kirin Beww, Kagenow, _Prirmrn und Slcinrnocker, dem Vor- Were Krunns-Crien _und den sonstigen Grund- stücken des minorennen Witt in Gramzow, Kagenow, Stcinmocker und _Priemen für geist- liche nnd Schulinfti_tute Hastenden Reallastcu;
im Greisenbsrger Krcije:
Theilung der sogenannten Utpadelschen Fichten zu
Glansce;_
im Greisenl).1gener Kreise:
Ablösung der von den Grundbefißern in Rahn an
FZ gerstlrchen Institute zu entrichtenden Real-
a en;
im Naugardsr Kreise:
o.. die Gemeinhritstlyrilung zu Marsdorf, 111 »Wo das Nachtragsm'rfalnen betreffend;
b.Ablö1_unz der grgenseitigen Berechtigungen und Vrrpslichtungen _xwischen dem Befißer des Schmiedegrundstncks zu Trechel und den bäuer- lichen “Wirtl)en_zu ,Rothenfier;
5) im Pyriver Krene: _ a. diez farrabgaben-Ablösung vom Gute Warnrß, 1). Adlojung der von den Grundbefißern m
Brietzig, Wobbrrmin, Lettnin, BuLlar, und Strebclow an die geistlichen Institute zu ent- richtenden Reallaften,
o. Ablösung der“auf_ dem Gute Lübtow a. und den Bauer- und Kossatbenhöfen daselbst für Pfarre und Küsterei baxxenden Reallasten;
6) im Randower Kremer a.. Ablösung der von der Gemeinde Cummerow
an Pfarre, Küsterei und/ Schule zu entrichten- den Reallasten, -
b. Ablösung der von dem Ackerbrßrger Wryer und Genossen zu Gartz a/O. an dre St. Stephans-
kirche und das St. Spiritus-Hospital daselbst zu entrichtenden Reallastrn,
c:. Ablösung der vom Gute Und den bäuerlicken Grundstücken zu Radekow an das Marinestift, sowie an Pfarre und Küsterei zu entrichtenden Reallasten;
7) im Regenwalrer Kreise: Ablösung der vom (Hufe Wißmiß und von den dazu angekauftrn Höfen 73... 17. und einer Parzclle vom Baurrbofc Nr. 2 an die geist- lichen Institute u rntrichtcnden Realabgabcn; 8) im Uechrmünder Kreise:
o.. Ablömng resp. Umumnrlung der von den Be- sitzern der 10 Baucrböfe zu Wahrlang an die Ysarre zu entrichtenden Rralabgnken,
b, blönmg der Brenndolzbrrcchtigung der Büd- ner zu Jaßnick nnd drr Grundbrfißer zu Ham- melstal] im Königlichrn Forstrevier Rothrmühl. C'. Im Re iernngsbezirt Coeslin:
1) Im Vublißer reife: Ablö-ung drr dern Müller “Jahnke zu Stcpen auf dem Mühlemre da1elbst zustch-kndcn Fische- reiberechtigung;
2. im Co1132rger Kreise:
a. Ablömng der vom Gute und den Grundbefißrrn der Gemeindc Frißcw an Pfarre und Küsterei zu entricbtsnden Rsalabgaben,
b. Umwwdlung der von den Dorfschafken Drosedow, Tricnke, Damiß und- Lestin an die Pfarre in Drowdow zu entrichtenden Rralabgaben in Roggenrente ;
3) im Nenstettiner Krcjje: Ablßmna dcr F11chereidcrcch1igung1 auf dem großen Pirlburg-See;
4) im Sch1awer Kreise:_
a, Ablömnn dsr drr karre zu Lanzig von den Ort- schaften Crolow, Nsurnhagon, Virßger Strand und Crolower Strand gebülsrcnden Rsallasten;
. Ablömng drr Abgaden an Pf-xrrc und Schule vom Gute und dcn bäurr11chen Grundstück-sn zu Carwiizx
. Umwandlung der yon der Gemeinde Schlawin an dre dortige Pfarre zu entricbtenden Read Abgarben; '
. Adlö1ung der der Pfarre und Küstcrei in 21th- 1)agsn von den _Grnndbefißérn zu Abtshngen und chck ZU [eincndrn Fahren und zu ent- richtenden _legabkn _nnd Dionste.
. Ablö1ung drr drr Pfarre nnd Küstcrei zu Barz- wiß von den Banrrn in Barzwiß, Zillmiß, Carzin und Drcrxrnrhén znstclwnden Real- Abgaben;
5) im Stqlpcr K_rrife: Ablö1ung rew Umwandlung drr von den Dr)- minirn nnd Gcmrindrn xu Sagcriß, Deutsch- Carstnitz,_5.'llt- nnd Nrn-Damerow und Denzin an die Pfarr? nnd Küstrrsi in Sageriß zu ent- richtendkn Reallasten; Werden allr unbekannte Wicdérkaufsbcrcchtigr€, An- wärter und zur Mitrnßung [*errrbtigte unmittelbarer Theilnchmer, Wc1ck)c dabei ein Jnrkreffs zu baden vkrmcincn, insbesondrre der nächste von dsn in die Lehns- und Succrssions-chister eingetragenen und ihrcm Aufenthalts nach unbekannrcn Ilgnrtén des 1). Eickstcdtrclwn Geschlechts zu dem Lehn- gnke Radrkow, Anclamcr Kreisrs, hiermit aufnrfordsrt, fick) in dem am 14. Februar 1874, Vormittags 11 Uhr- vvr dem Herrn Rrgirrungs- und Landcs-Orkonomis- Rais) Alter in 11n1crrm kachästslokale hierselbst an- stehkndrn Termins zu meldrn und ihre Erklärung darüber adzugcben,_ ob sie bei Vorlcgung des Aus- rinandrrsrtzrmgsplancs rrsp. des Rezrssrs zugczcgen sein wo1lcn, widrigenfalls sie die brtrcffende Aus- einander1elznng selbst_ im Falle 8111-21," Verlsßunß, gegen fich gelten lassen müsjcn und mit keinrn Einwendungen dagcgén weiter gehört werden können.
Star ard, den 27. Dezambrr 1873.
Königl che Geueral-Kommisfion für die Pro- vinzen Pommern und Posen.
Verkäufe, Verpachtungeu, " Submissionen :e.
[280] Verkauf von GeWehren. _
In Folge Befehls des Königlichrn Kriegs-Minr- steriurns Werden Scitcns dcs unterzeickynctrn Artiklerie- Depots circa 11,303 gezogene ,PercnssionSge- wehre mit Bajonett am _9. Februar d. J.- Vormittags 11 Uhr, im ?_[r1en-nl zu Dudenhofen öffentlich meistbietend verkauft wcrden. _
Die Verkanfsbrdingnngrn [icgcn 'In un1€rcm_ Bureau zur Einfichtnalzmc aus, rvcrdcn anf Wawel) aucb abschriftlich mitgetheilt, ebenso könnrn Probrn gcgcn eine Kaution von drri Thalrrn für jkdrs Gchhr bei uns in Empfang grnommcn werden.
Der Meistbietende Hat im Tcrmine eine Kaution im Betrage von '/5 1611186 9110111132500 cinzuzahlrn.
Diedenhofeu, den 21, Januar 1874.
Artiuerie-Depot.
[U. 95] HUWÜUH
Am Freitag, den 6. Februar er.,
Vormitta s 10 Uhr, so1len im Gasthofe deY rrrn Plümeckc zu eld- berg _öffentlick) meistbrcfend gegen baare Za lung verkauft werden: 1) aus dem Begange Guewih: 700 Kiefern; 2) aus dem Be ange Grünow: 520 Kis ern, 20 Birken; 3) aus dem Begange Mechow: 150 Kiefern, 32 Birken; 4) aus dem V auge Laeveu: 178 Kie ern, 19 Birken; 5) aus den Vegängen Feldberg nud Lüttenhagen : 112 Buchen, 118 Hainbuchen. Lüttenhagen, den 22, Januar 1874.
Der Großherzogliche Oberförster.
I. Grapow.
Am Dienstag, "de): 27. d. M.. Vormittag 9 Uhr. steht im Stall Nr. 3 Kaserne a. K. ein Fohlen zum Verkauf.
[295] Bäanntmachung. _ Fur die biefige Linstalr 1rxll_en nachverzerchnete Gegenstände beschafft und dre Lresernng derselben soll
an den Wenigstnehmenden im Wege drr Snbmisfiou vergeben werden. __ _ _
Dic Submissionen find1ckri711rch und verschlossen, für jeden einzelner) Ggenstand gesondert, mit der entsprechenden Auf1chrift:
Submission anf Tmhjarkeu :e. versehen, bis spätrstens Dienstaa, den 3. Februar, Vormittags 11 Uhr, _ bei dcr Gefängniß-Ditrktion in Einlauf zu bringen. Unmittclbar nach diesem Ternxin erfolgt die Eröff- nung d-r eingegangen n Submissionen.
Dir Licfé'rnngsbedingungen _können_wä1)rend der Vurranstunden in der Gefängnißcxpedrtwn eingesehen werden. Wrr sich an der Submission de_theiligt, erklärt damit stiÜickyweigr-nd, daß ihm die Lieferungs- bedingrmgen bekannt find.
Es find m liefcrn:
275 Tuchjackcn, 400 Tuchiwsen, 400 Tuchwestcn, 100 Tuchmützsn, 250 Beidrrwandanzüge, 1600 weißleinene Hemdrn, 300 blank Hrmden, 500 Hz_lé-tücbcr, 400 Ta]chentücher, 400 grob? Hnndtüchrr, 36 frine „ 200 Paar Unxerlwsrn, 300 Hoxcnträgrr, 250 „ daumwc-lle'ne Sockrn, 300 „ WoÜe'ne Socken, 350 „ Schuhe, 400 „ Ymrtoffel, 150 „ antincn, 150 Stück Matratzen, 150 „ Kovfkiffrn, 300 „ Bettlakrn, 300 „ Kopkaffsnbrzüge, 100 , Deckrnbezüge, 50 „ chidrrbcutrl, 400 „ graulcinrnr Schürzen, 100 Paar H.1ndschu1)e, 100 11111_crjack611, 150 Wthücher.
Muster von (11161le liefrrnden Gugrnständen Urgen znr Anficbt vor. . _
Strafgefänguiß bei Berlin (am Plößenxee),
drn 22 Januar 1874. ._ „.;-;_;“.sz
Die Direktion.
_ Bekanntmachung.
Die der [. Ban-Adkbeilang Tkwrn-Jnsterburgrr Eisenbahn gehörige, auf dem linken Wrichselufer be- findlicbs. übsr dir [ogrnannw Polnische Wkichstl 1111)- rende hölzerne Trajektbrütke für Lokomotiv-Ver- kehr (HVWS1chCÖ System), 51181)an aus 14 Jochen 312,5 Mktcr Spannwsite, hölzcrnen (Hittcrträgern mit obenliegender Fahrbahn, Konstruktionshöbe von Unfrrkante Träger dis Säziknrndberkante 2,45 Mkter, 1911, mirallcinigém Ausschluß der Sodirnsn und des Kloin-Ganrugss für dicfmbrn im Wege öffsntlicber Lizitation an den Meistbietendan verkauft rverden.
Zu diesrm ZWrcke hake ich auf
Montag, den 16. Februar d. I., _
Vormittags 10 Uhr, F&M eincn Trrmin an Ort und Skelle anberaumt, wozu Birtungsmstige mit drm Bemerkrn eingeladrnwrr- den, das; die Brdingnngsn im Bureau drr [. Bau- Abtheilung auf Bahnhof lern täglick)wä“1)r_€nd der Dienststunden Sinznssbcn find, auch gegen Erstattung der Kostrn abschriftlick) mitgrtbcilr Werden können.;x-x:
Thorn, am 13. Januar 1874 “ Der Eisenbahn-Bau-S und Betriebs-Inspektor.
iccke.
-
Berliu-Stettiner Eisenbahn. Die Anfrrtignng, Anlicferung und Aufstellung des eissrnrn Ueberbaurs tür drr Strom-Brücke Üdcr dcn nglin-Strom bri«Str-ttin yon 92 M. Stüßweitc mit einem Gesammm-“wicbt yon rob, 439 Tonnrn Schmiede- nnd r0r. 19 Tonnrn _Guszrjscn, soll im Wege öffrntliäxr Submisfion __ (vergeben wrrdrn. - _ FUN 1:5“?- Bedingungen, Berechnungrn 2c und thcbnungen liegen im [)iesigcn BauBnrcau, Lindrnstraxzc Nr. 15, zur Einficht aus, auch sind diejeLbcn von drm Urtex- zeichneten gcgen Einsendung von 3 Thlrn. Kopéalien zu beziehen. _ _ __ _“ Vrrficgelfe nnd PoriOsrete OMrtrn mrt der Auf- ri t: fck f„Submisfion anf Ausführung des eisernen „Ueberbaues der Strombrücke über den „Zeglin“ _ _ find an ren Untrrzeichneten, Lindenstraße 15, bis ?msr 28. Februar er., Mittags 12 Uhr,_ einzu- en en. * iettin, den 22. Januar 1874. Der Baumeister. Bollmann.
[245] Bergisch = Märkische Eisenbahn.
Submission.
Die Ausführung der. Tischler- uud Schlaffer- Arbeiten zum neuen Dixnstwolmgebäude m_der Kölnischen Allee 1111211911911 1911 im nge öffsntlrrbe Submisfion vergcbrn werden. _ ck
Die Offerten find mit entsprechrnder Aufscbrtft bis um 31. 1). MW.. Vormittags 11 Uhr, porto rei und versiegelt l)ichber einzureichen. Zeich- nungen und SubmissionFZ-Fyrmulare sind auf unzerem technischen Bureau [)icr1elb1t einznseben nnd konnen auch gegen Erstattung der Gebubren von uns be- zoge'n wsrdcn.
(u. 956/ 1.)
Cassel, den 17. Ianuar1874. Königlithe Eisenb_ahu-Kommisfion.