_ Der Staa1s-M111ister 1)r. Fäuftle reist heute zur TheJ- nahme an dcn erhandlungcn des Bundesrathes nach Berlin und ist für die Tauer der Abwesenheit die Leitung des_ Staats- Minißeriums der I11st1'z';dem StaatHratl) 1). Fischer ubertagen worden.
Sachsen. Dresden, "27. Januar. Der Geb11r1§1ag der Königin Marie wurde heute festlich begangen.
_ Der König hat sich zum Chef des 1. Leib-Grenadier- Regiments, des Feld-Artille1*ie:Regime11ts, Corps-Artillerie und des Garde-Reiter-Regiments erklärt. AU!) hat So. Majeßät im Verfolg drr leytwilligen Vei'111g11ng des Hochseligen Königs Zo- hann allen 111: und ansländ11che11 Regimentern, deren Chef er gewesen, die Säbel resp. Degen, die “der Verewigte als Chef dieser Regimenter geiragcn hat, zum Andenken an den erlauch- ten Chcf übersenden lassen.
_ Die Erste Kammer beriet!) in ihrer heutigen Sißung das Postulat dcr Staatsregierung für Instizbauten bez. Erwer- 11111113 110n Bauplätzen zu Erbauung 11011 Landgerichten, 11111) 11111013 fick) allenthalben den 0011 der Zweiten Kammer gefaßten Beschlüssen 1111, abgeschen von den Poftulaten für Landgerichte in Döbeln und Freiberg, worüber dke Berathung ausgeselzt wnrde. Vorher ging eine allgemeine Diskusfion, die fick) 111 Veranlassung mehrsrer Bemerkungen dcr Deputation in ihrem Berichte Über die Höhe des dichmaligcn 1111ßer0rden111chcn Bitdgets zu einer Generaldebatfe über das außerordentliche Budget selbst gestaltete. StaatS=Minister Freiherr von Friesen nahm Gelegenheit, dem Vorwurfe gegenüber, der in jenen Bemerkungen gefunden Wer- den könnte, eingehend die Grnndsäße darzulegen, nach denen die sächsische Finanzverwaltung unter seinerxLeitung verfahren sei, und auf die vorzüglichen Erfolge hinzuweisen, die Während dieser Zeit erzielt worden find. Die Mitglieder der Kammer, welche über diese Angelegenhcü das Wort ergriffen, erklärten, daß in dem Berichte der Dep111ation in keiner Weise ein Vorwnrf gegsn die Finanzvertvalnmg Rege, daß aber die Höhe des außerordent- 11che11 Budgejs dringend dazu auffordere, ein 10achsames Auge darauf zu baden, daß die Lage der 111ch111che11 Finanzen 111111) in Zukunft eine gleich günstige bleibe, 10113 111131100
_ Die Zweite Kammer brachte heute die gestern abge- brochene Berathung des Landtagsordnungsentwurfs zu Ende. Eine längere Debatte rief 1181 L 27 drr V0rschlc1g der Deputation hervor, nac!) welchem 1111 die ea1111110r11111g_ einer Interpellation odkr deren Ablehnung auf genügend 1111111111115th Antrag eine Besprechung des Gegenstandes der Interpellation fick) anschließen kann, wogegen das Recht des InterpeUanten zm; Begründung seiner Interpeüatirn wegfallen 11011. Für diesen Vor- schlag sprachen die ngg.-1)1*. Biedermann, 11011 Könneriy, Referent von Einstedkl, dagegen die Abgg. Günther und Jungnickel und Seitens der Regiernng Staats=M1nister 1). 91011113- 2331111111115 und Geheimer Rath Schmalß. Die Kammer nahm den Antrag der Deputajion in seinem ersten Theile 1111, stellte aber zugleich dnrch Annahme eines Antrags des Abg. Jung- nickel das R€cht des Jnterpellantßn wieder her, seine Interpella- tion näher auszuführen. Bei J. 32 rief die Diätenfrage eine DebatLe hervor, welche jedoch 111110 durch Annahme eines Schluß- antrags abgeschnitten wurde. Der Deputationöantrag, die Tagégelder auf 12 Mark festzuseßcn, wurde angenom- men, damit fiel ein Antrag des Abg. Fahnauer, fie auf der „bisherigen Höhe 0011 3 Thkr. zu belaffen. Ebenso wurde ein Antrag desselben Abgeordncten, welche: StaatSbeamte, die Diäten als Abgeordnete beziehen, gehalten wissen 111111, ihre Stell- vertretung aus eigenen Mittekn zu übertragen,“? abgelehm. Den Beitritt zu dem Besch111ß der Ersten Kammer, wonach in der
Regel 111111) KonstitUirung der Kammern und Wahl drr Deputa: tionen die Kammern 11111 vier 215301111911 vertagt Und hierbei die- jenigen Deputationcn bezeichnet werden sollen, welche während der Vertagung zusammenzubleiben und 11311: Arbeiten fortzuseßen haben (einem Beschluss, der 11111 Anregung der die Abkürzung der Landtage bexweckenden Anträge der Abgg. Walter 11110 Kreßschmar gefaßt word-m war), 1013012ka Kammer 111111) 11111-
gerer Debatte 1111. ._.-...*; Y Z.“. “***"?
Leipzig, 27. Januar. (W. T. B.) Die beiden [)iefigen politischen VereiUe, die gemeén11üHigeGesel11chast und der stati- stische Versin, beschlossen 111 geme1111ch111111chc11Versammlung eine engere Verbindung der, Mitglieder der reichstreuen liberalen Partei, zunächst im Kö111greich Sachsen, hcrzusteüen und zwar zur Hebung des p011111che11 Lebens, zur Verständigung Über die auf 1virth1ch111111c11em (Heknete 1110511115111 und zu erstrevenden Re- formen und endlich 11u1: gemeinsamen Bekämpfung der reichs: und kulturfeindlickzen Tendenzen, insbesondere der 1111r11m01111111e11 und sozialistischen Parteien. Zitr Herbei- führung diescr engeren Vcrbindung wurde 6111 Ausschi-iß 11011 15Per1011811 gewählt, der fick) unverzüglich mit 111111111111111011 libe- ralen Wah1komitcs in Sackzstn 111 Verbindung scYen 1011. Die Versammlung beschloß, 111111) London folgend? telegraphapischen Depesche abzusenden:
Ten in London am 27, d. 0711a111111111011 Cn111änd€rn 1119611 [)?1116 die in Leipzig vxrx'inten, allen Konfrsficnen (11111111611110111, rcutscben Männer ilyrcn 1121311111strn Dank. S1"? 1110111111811 die dortige Ver- 1mmlung nicht nur als 11112 111111711116 0101111111118Unterstüßung kes Deutschen Rcicbcs in seinem Kampfe 11111 der 1161r1ck11nd111 Richtung der k11111011111ckcn Kirche, sondern 111111) 1110 Ancrkcnntniß dcr T11011ach1*, 2111131211111) wedrr handelt um dtc Vctksmnucrnng dcr k11t110111'1111'n Glaubsnswassvciien, 11011) um 111113 11111" Deutschland angkbknde 21111- gcl-gxnheit, das; vielmehr die Jutere11111 der gcsammten Kultur gc- 1chü131 Werdcn 10112n 111134111? Lck'r'nsk'eding11ngcn, (1111 denon alle Staatyn 111111117111 und die darum 11011 1111111 Staaten 0111111101111 werdcn 1111111111.
Württemberg. Stuttgart, 25. Januar. Der Land- tag wird, wie Minister 0011 Mittnacht andeutete, wahrscheinlich noch 111 dieser Woche vertagt werdcn, falls bis dahin der Haupt- finanz-Etat und das Finanzgeseß für 1873/75 11011e11ds zum 2111111111113 gebracht find. Da aber mehrere wick111geV0r1119611, 11111: das Eisenbahnbangesxß und das Retavlissement der Armee, noch ihre Erledigung finden 1011111, 10 steht die Wiederbernfung des Landtags für die 31:11 nachBeendigung des Reichstages, wie bis jetzt vermuthct wird, auf die W0che nach Ostern in 211151117111.
_ Inder gestrigen Sißung der Kammer der Abgeord- „ncten wurde von derselben eine Exigenz 0011 74,618 sl". 28 kr. ver1vil11gt znr Enrickzädigung der durch die reick10gcseßliche Auf- hebung der Floßadgabex'. be11ack11heiligte11 früheren Br-fißer dieser Gefälle, so weit fie das bisherige Recht auf die Erhebung er- weisen, Die Entschädigung erfolgt im zwölfsachen Maßstab des reinen Jahreswe2111s sammt 4-1 Proz. Zins vom 1. Juli 1872 bis 1. Mai 1874, und wird aus den franzöfisck1en Kriegégeldern genommen. Da beide Kammern selbst 111 einer Eingabe an Se. Majeßät den König um die Entschädi- Zung gebeten haben, 10 war'die Vcrwiüigung selbstverständlich. _ ußerdem wurde in der gestr1gen Sißung noch der Geseßentwurf über die Aufhebung des Lehensverbandes berathen und in seinen MM Artikeln mit allen abgegebenen Stimmen gegen die eine lauthg. Mohl angenommen. Der erste Artxkel des Entwurfs
„Das Ober-Eigeutbum über Leben, welche u'acb den Grundsäßen des Ritterlcbcns verliehcu sind, mit Außnahme der kronlebnbarcn Erb- ämter und dcr Art. 5 genannten Mannleven, erlischt mit Verkündigung dieses Ge1eßes. Die Errichtung neuer Lehen, sowis die Wiederver- 1011111119 heimgrfalleuer Lehen, letztere mit AuSnahme dcr kronlehnbaren Erbamtor, *st ungültig.“ . "
Die weiteren enthalten um: die Modalttaten derÖAblösung, den Maßstab u. s. w. *
Baden. KarlSruhe, 26. Januar. Der Landgraf Friedrich von Hessen, sowie dessen Gemahlin, Prinzessin Anna von Preußen, irafen vorigen Sonnabend, den 24. d., 0011 Baden kommend, zum Besuch der Großherzoglichen Familie dahier ein und kehrten am nämlichen Tage dorthin zurück.
Heute haben die Herzogin von Hamilton, Prinzesfin 0011 Baden, sowie die Erbprinzessin von Monaco und die gleichfalls in Baden wcilende Fürstin Le011ti11e von Für- stenberg, Wittme des Fürsten Maximilian von Fürstenberg, ihre Hohen Verwandten dahicr besucht und verabschiedeten 1111) am Abend von den Gryßherzoglichen Herrschaften, um nach Baden zurückzukehren.
_ Die Abgeordneteukammer beschloß, den «1111101101- liche11 Tischtitel nur für das Jahr 1874 nicht aber für 1875 zu bewilligen nnd die Zahlung des Tischtitcls pro 1874einz111teUei1, wenn das Domkapitel die Vorlage neuer Vorschlagslisten für die Beseßung des Erzbisthums verweigern 101110. Staats- Minister Jolly theiltc mit, das Domkapitel habe die demnächstige Vorlage »11euer Vorschlagslisten für die Beseßung dcs Erzbis- thums angezeigt.
Hessen. Darmstadt, 26. Januar“. Die Berathungen des Großherzoglichen Iustiz-Ministeriums über den Ges 2132111- wurf , betre end die Beurkundung des Personenstandes und die Form der E eschließ1mg 111 den Provinzen Starkenburg und Oberhessen, haben, wie die „D. Z.“ vornimmt, zu Ende der verflossenen Woche ihren Anfang genommen.
Mecklenburg. Schwerin, 27. Januar. Der Erb- großherzog ist am Sonntag Nachmittag von hier nach Rostock wieder abgereist, die Großherzogin Mutter gestern Abend von Berlin hierher zurückgekehrt.
Schlvarzburg = SonderShaufen. S0 nd e r «5 1) auf e 11, 23. Januar. In der gestrigen öffentlichen Sißung des Land- tags wurde der Geseßentwurf, die Schonzeiten des Wildrs be- treffend, nac!) BcrichFerstattung durch den Abg. Drechsler, in den 7 ersten Paragraphen unverändert c111ge110mm011. Bezüglich eines Antrags des Abg. Drechsler auf Einführnng von Jagd- tageskarten zu 15 Sgr. für im Auslande mohnende Iagdtheil: nehmer, ergab fiel) bei der Abstimmung Stimmengleichhcit, in Folge dessen in der nächsten Sißung nochmals über den Antrag abgestimmt werden muß.
SchWeiz. Bern, 27.Ian1111r. (W.T.V.) Der Stände- rath hat die zweite Revision der BundeSUerfassung beendet und den bezüglichen Beschlüssen des Na1io11111ra1hs gegen- Über fick) für Beibehaltung der Todesstrafe erklärt, auch daran festgehalten, daß betreffs des Referendnms schon die Anzahl von 30,1V0 stimmberechtigten schweizer Bürgern genüge11 1011.
_,“ Der Nationalrath hat den Handelsvertrag mit Pe11'1en ratifizirt. “
_ Der BundeSrath wurde 11011 88 Mitgliedern des National- raths darüber interpeUirt, ob er Kenntnis; habe 0011 den Um- trieben, die kürzlich zum Zweck der Intervention einer aus- ländischen Macht in der Schweiz zu Gu 11 sten der 1111111111011- tanen stattgefunden haben sollten, und welche Maßregeln er eventuell dagegen zu treffen gedenke.
_ In dem jurassischen Grenzort Fal") hat fick) die Be- völkerung der Verhaftung des seiner Stellung 611111151811 Pfarrers gewaltsam widerseyt, und ist eine Kompagnie Infanterie dorthin entsendet worden.
Genf, 27. Januar, (W. T. B.) Ein 1111 2111110 (501101, Sekretär des Bischofs Mermillod, adresfirter BaUen des 111 Var [9 Duc gedruckten Aufruss an die Mächte um Intervention zu (Yunsten der schweizer Katholiken, ist hier mit Brsck1111g belegt wor en.
Belgien. Brüssel, 27. Januar. (W. T. B.) In der Deputirtenkammer stellte 111-1111 dEr kantirte Bcrgé'. die Anfrage an die Regieenng, 011 dic Mijthcilung dcs „Daily Telegraph“, daß die deutsche Regierung bctreffs der Haltung der klerikalen Presse und des Klerus eine Note 1111 Brlgien gerichiet habe, rich1ig sei und welche Antwort eventuell darauf erkheilt morden sei. Der Interchant [1011 bei Begründung der Inter- peUation hervor, daß die be1g11che Konstitution die Freiheit der Presse garantire, welche erst 111111) langcn Kämpfen er- rungen sei. Die Kammer könne nicht gestatten, daß dieselbe beei11trächtigt werde. Wenn 111111) die wenig ge- mäßigte Sprache gcwiffer katholischer Journale zu de- klagcn und zu bcdaucrnxsei, daß das belgische Episkopat nicht PatriotiÉ-nms genug 11911119, 1111] einer 101111211 Sprache zu ent- halten, so könne die Regierrxng dock] nicht für Io11r11alartikel ver- antwortlich gemacht werden. Der Minister der au-Zwärtigcn 2111- gelegenheiten gab hierauf eine Erklärung 1111, in welcher er die Informationen der ausländischen Prrffe 1111er dicsen Gcgenstamd als unrichtig bezeichnete 11110 136 1n21bredestellfe, daß die 0811111116 Regierung eine Note, betreffend die Haltung der belgischen Presse 10- wie desKlerus 1111 die belgischcch1er1mg gerichtet habe. Der Minister fuhr alsdann fort: „Vor 1111111 langer Zeit 111119111 damals 1111 Amte befindlicher Minister es für angemessen gehalten, die Presse zur Beobachtung einer 1110110011011 und unparteiischen Haltung 11111- zufordern. Ich glaube den Interessen des Lauch zu dienen, wenn ich dicse Anfforderung erneuere; ick] gebe mich der" Hoff- 111111g hin, daß dieselbe nicht vergeblich sein wird. Ick) nehme um so weniger Anstand, mich 111 01616111 S111nc ancZzusprechcn, als ich dabei cms freiem Antriebe den berechtigten Rückfichten und Gefühlen Rechnung trage, zu denen wir den b1'fre11ndetpn Mäch- ten gcgenüber verpflichtet find, und indem ick) mich gleichzeitig auch von dem Bestreben leiten (affe, die vortrefflichen Beziehun- gen diescr Mächte zu Belgien noch mehr zu befestigen.“ Der Zwischenfall ist damit erledigt,
Großbritannien und Irland. Londo 11, 26.3anuar. Zur Feier der Vermählung des Herzogs von Edin- burgh gab die Königin auf Osborne am Freitag ein Diner, bei welchem Prinz Leopold, Prinzesfin Beatrice, der Herzog von Cambridge, Prinz Leiningen, Graf und Gräfin Gleichen, sowie die Mitglieder des Hofstaates Ihrer Majestät zugegen waren. Am Abend fand ein Ball für die Dienerschaft und Päckxtersthast des Gutes Osborne statt, dem die Königin und die Königliche Familie eine Zeit lang anwohnten.
_ Unter dem Vorsitz der Königin fand heute auf Osborne ein Ministerrath statt, in welchem die Auflösung des alten Par- laments nnd die Einberufung des neuen Gegenstand der Erör- terung bildeten.
_ 27. Januar. (W. T. B.) Das auf heute Nachmittag in St. James Hall anberaumte protestantische Sympathie- Meeting für die Kirchenpolitik der deutschen Regie- rung hat unter außerordentlicher Betheiligung stattgefunden. Das Meeting, das gegen 4 Stunden dauerte, begann mit einem Gebete, das Prediger Cadman für Erhaltung der Freiheiten und Privilegien sprach, deren fick) Großbritannien erfreue, und das mit dem Wunsche schloß, daß es dem Deutschen Kaiser gelingen möge, die nämlichen Freiheiten auch für seine Unterthemen zu erringen, Präfident Sir John Murray zeigte demnäch| an, daß unzählige Znftimmungs - Adreffen 1111d Erklä- rungen aus allen Gegenden der Welt eingegangen seien, unter Anderem 0011 Seiten der Erzvi1'111öfc von Canterbury nnd York, von 337 Mitgliedern des ParlamentS, von 1200 0811 ver- schiedensten religiösen Bekenntnissen angehörenden Geistlichen und aus 60 größeren Provinzialstädten. Nack) demnächstiger Ver- lesung der Briefe Lord Russells und Stanleys erklärte der Prä- sident, der Zweck des heutigen Meetings sei ein zweifacher. Es solle der Sympathie Ausdruck gegeben werden, die das englische Volk für Deutschland in dessen Kampfe mit dem Ultra- montanismus empfinde, 0-3 10116 aber auch Großbritannien selbst aus seinem lethargischen 'Sahlafe zur nachdrücklichen Bekämpfung des gefährlichsten aller Feinde erweckt wer- den. Die unübertreffliche Antwort des Deutschen Kaisers auf die Zuschrift des Papstes [111116 nicht nur bei allen Protcstanten Europas die lebhafteste Billigung gefunden, sonxern sei vor Allem auch 1115 ein noch zeiti-Zer Warnungszurnf für die britische Nation hock) anznschlagen. (Stürmiscber Beifall). Das heutige Meeting 10112 111111 bekunden, daß Männer des ver1chiedensten religiösen Bekenniniffes und der verschiedensten politischen Partei- stellungen zusammengekommen seien, um alle ihre kleinlichen MeinungSverschiedenheiten aufzugeben und zu begraben und fich zu einigen in dem einen Ziele, daß dem Papste und den Vertre- tern des Papstthums ein energisches Halt! zugerufen werden müsse. (Wiederholter stürmischer 2311111111). Der Dechant von Canterbury begründete hierauf die erste Es handle fick) nicht darum, fick] über diejenigen Punkte auszusprechen, 111 denen die Katholiken und Protestanten als religiöse Körperschaften a11§e111andergche11z die gegenwärtigen Forderungen der Katholiken seien viel weitgehender 11113 vor 40 Jahren, 1110 dieselben 111 Großbritannien die Emanzipation ihres Klerus verlangien. TenProtestanten komme LÖ111ch1 entfernt bei, die 1111111518 Freiheit der Katholiken zubesck1ränken; cs sei aber ihr Recht, für fick) di1selbe Freiheit 11-1 Anspruch zu nehmen, welche die Katholiken genöffen. Es [).-:ndele fiel) bei der 1111113911 Frage überhaupt nicht um die Religion, sondern um die jedem Bürger eines Staates obliegende Pflicht des Gehorsams gegen Geseß und Verfassung. Die Theiluehmcr dcs Meetings seien lediglich in ihrer Eigensck1ast als Bürger eines Staates zusammengetreten; nicht der Katholizismus, sondern der 11llram0ntanis1nus werde von ihnen bekämpft, dem Kampfe Deutschlands gegen diesen Uktramontaniswus 1011e durch das Meeting Zustimmung und Sympathie ausgedrfukt werden. Der Deutsche Kaiser aber er- que eine ihm 0b11ege-1de Pflicht, wenn 11" seine Unterthaneu in ißren Rechten und in ihrer Gewissensfreihcit schüße. Der Ultra- montaniSmus sei unmöglich, de11n derselbe sei nichts als das Verlangen absoluter Gewalt in 1111e11 matericUen und geistigen Angelegenheiten für den Papst. 21118171 10119 dem Papste unter- worfen sein; Der Papst habe 1th sogar auf Kosten der früheo "ren Unabhängigkeit .sei11er Bischöfe und Priester seine Macht vergrößert. Die römische Kurie bestehe thatsäckzlicl) nur aus Ijs-
1'11111211, deren Anfichten dcm Geiste der Zeit diametral entgegens-
geseßt seien. 1)1*.D1'111111ger 111 Münc111'11 sei friih?!) gleichfalßk ultramontan gcwssen, er habe jedoch den Jesuiten auf dem von diesen eingeschlagenen Wege 1111111 weiter zu folgen vermoch, mit ihm viele Andere, wie fick] dies aus der religiösen Bew- gung in Deutscl111111d nnd der Schweiz ergebe. Der Deutsqe Kaiser und der Reichskanzlrr Fürst ViSrnarck (stürmischer Boi- fall) seien die Vertreter der Ideen und der Gefühle des dext- sche11 Volks. Ihnen werde 0011 den deutschen Bischöfen hmt- näckiger Widerstand geleistet. Der Deutsckze Kaiser sei aber in 10 großer Mann und befitze in seinem Reichskanzler ein so 11- wa111ges Rüstzeng seiner Pläne, daß er die Rechte 1911121: Unkr- 1111111011 nicht Ucrkümmern und die 8111111111 drr großen dcut1'c1en Nation nicht aufs Spiel 1015811 [1111811 könne. Es sei daher der Wunsch gerechtfertigt, daß der begonnene Kampf erfolgreiclzzu Ende geführt werde. _ ParlamentSmitglicd Sir Thomas Chim- bers drückte seine Befriedigung darüber 111191, daß bürgerliche md geistige Freiheit und päpstliche Herrschaft einander im Kan'pfe gkgcnüber stehen. Seit 500 Jahren sci kein Auganick vergangen, 111 dom ch 1111111 nothwendig gewesen, 11 en Vergewaltigungen 011111) die römische Geistlichkeit anzukämen, ja sogar dagegen anzustreben, daß nicht aller Grundbefiß 111 de- ren Hände gerathe. Die Rechte der Krone seien gefährdngß wesen 1111d,bevor 11011) das Wort: „UltramontaniSmus“erfuyden worden, habe fick) Großbritannien dagegen erhoben, WolltenKai- ser, Könige und Präsdenteu die jetzigen Forderungen7 des Papstes 1111) gefallen lassen, 10 würden fie nur einfache Miüißer des Papstes sein. (Lebhafter VeifaU.) Namens der unabhän- gigen R811g1011-Zbcken111111ffe führte I0111011 für die Resolutimen das Wort. Die zweite Resolution wurd? von Wßißle begründet. Derselbe machte ha11pjsäch1ich geltend, daß in aüen Ländern ein gerneinsamrs Bestreben hervortrete, die Ein- flüsse der jedem Fortschritt feindlichen katholischen Geiß- lichkeit zurückzuweisen. Nemdcgate untcrstüßte die Resolution und wies darauf hin, daß der Iesnitismus fast alle politischer: Verwickelungen 1111d Kriege unter den Völkern “heraufbésÜ'tßöken habe. Als Begründer der dritten Resolution "trat Sir Robert Peel auf. Er gab hauptsächlich dem W11111ck1e Ausdruck, daf; Deutschlands M11cht 10 wachsen möge, daß dasselbe im Stande 181, 111 dem begonnenen Kampfe Sieger zu bleiben uns dem deutschen Stamme, in dem die Tugenden der G1rechtiakek- und Nachficht ver91111gt seien, seine bürgerliche und religiöje 'Fjr'eihellj ficher zu stellen. Alle Redner hoben hervor, daß es an Gioßbri- tannien sei, den Vergewaltigungen des Ultramontaniömm; den entsckzicdensten Widerstand entgegen zu seßen.
Aus vielen de11tschen Städten waren zustimmende-Tele- gramme eingegangen, welche zur Verlesung gebracht wurdßn.
Die von ,dxr" Versammlung angenommenen Resolu11onen sollen Sr. Majestat dem Deutschen Kaiser mitgetheilt werdm.
_ 28. Jannar. (W. T. B.) Das zweite, gestern Abtndin Exeter-Haü stattgehabte Protestanten-Meeting war -g[eich- fa11_s außerordentlich zahlreich besucht. Sir John Murra '.führte g1e1chsaas de_n Borstß. Die beantragten Resolutionen “d die 11aml1chen,_d1e 111 dem Meeting in St. James-Hall angenUmmeu waren. Dte erste spricht dem Briefe des Deutschen Kaisers m den Papst Anerkennung aus. Die zweite erklärt, daß „es Re fund Pfi1cht der Völker ist, bürgerliche und religiöse Fräheit zu zvahrxn und daß daher die Versammlung dem deutsch :Volke 111 semem Entschluss, der Politik der ultramontanenx artei 111
Resolution. '
de r katholischen Kirche standfeßen Widerstand zu leisten, tiefes M11- gefühl entgegenbringe.“ Die dritte Resolution beauftragt den Vorsißenden, die vorstehenden Beschlüsse zur Kenntnis; des Deutschen Kaisers und des deutschen Volkes zu bringen. Die Begründung der ersten Resolution erfolgte durch 01. Smith. Derselbe hebt hervor, was drr Deutsche Kaiser gethan, sei durchaus recht und billig; es sei zu wünschen, daß dersslbe auf der bctretenen Bahn fortschreite. Dieheutigen Meetings würden für Großbritannien von der größten Bedeutung werden. Die große Wichtigkeit der Frage, um die es fick) handele, werde 0011 den englischen Staatsaiänncrn und Geistliche11 11011) nicht genügend gewürdigt. Man solle ja nicht dem Glauben fiel] hingeben, daß der Kampf auf nur ein einziges Land beschrä11kt bleiben könne; Der Ylmerikancr 1)1'. Chi- niqur), der 25 Jahre lang katholischer Geistlicher gewesen, erklärt, der Ultramontanichus sei nichts wie eine große Verschwörung gegen die göttlichen Wahrheiten und gegen die Rech1e jedes geordneten Landes. Or. Aldwell aus Portömoutk) wendet fick) gegen den Erzbischof Manning und hebt hervor, das Papftthum 111111113 111111) Englands Gescße mit Füßen treten. 0100111113 aus Birmingham spricht dem geeinigten Deutschland seine Glückwünsche aus und feiert dessen Kaiser mit enthufiastisckzen Wortcn. 21119 Résu- lutioncn wurdcn untcr großem Beifall angenommen.
_ Earl Russell, 101111161“ durch Unwohlsein behindert war, den Vorfiß 111 dem Meeting zu übernehmen, ha1te 1111 den Chairman des die Vorbereitungen leitenden Komitcs, Sir Joh 11 Murray, folgendes Schrciben gerichtet:
, „ „Pembroke Lodch, 19. Januar 1874. 8161191 Sw John Murray!
Ick) 1111119 S1€ bcrsits 0011 dcm Grunde benachrichtigt, “der 111111) behindern'WUd, dem Meeting 00111 27. Januar zu 1111111011011. L_asscn Sw" uns nun ?rwägxn, Was dsr chck der Versammlung i1t. Ekzht1ch0f „Manning 111111 181111? 8811112 ganz 011111111) 11111) dreist 11111: „Dre Kirche“, 11191 A“, „116111 für fick) und am 111511111111 (8110101119). Was 111161: 1111131 11111 110101161 Eine Macht, die 11n10bä11g1g ist und 101111 die (551015011 11118r 6111811611 Gc- ricbtsbarkett, sowie _damik die (818113111 aller *anderen (Irrichksbarkéitcn bezstimmcn kann, 1_1_t 111313 facto 012 oberste. Die Kirche Christi 111 der Sphäre der Offenbarung, dss Glaubens und der z“1110111 ist Asch dieses, _odrr sie ist Nichts, 1ch11ch11r 11113 Nichts, cine Tä111chung 11110 eine 11111rp11110n, d. 1). 119 ist Christ oder Antichrist.“ Erzbischcf quning fä11rt fort zu sagen; „wenn sie Antichrist ist, 10 ist jcdcr Cämr von Nero bis 61le dcn 111111111111 Tag gerechtfertigt.“
Mit ganz_ 081111910811 111011116 können wir wenn die römi1che Kirch? 6111111110 ist, 10 ist 1117121 0011 Rodrigo Borgia bis auf dcn heutig13n Tag gereckzt- fsrtigt und muß 1110 (3101111113 111101111111 10900111. W115 111111) betrifft, so waren vicle Jahre meiner 1111r1a1111n1ari1c11€n Laufbahn dcr Fördsrung religiöser Freihrit gewidmet.“ Von 1813 1116 1820111108 111) für die Z111as11111g dcr KatHolif-cn 311 Aemicrn und Parlamcn'c gc- 1111111111. 1828 nahm ich [0111110111 2111111911 1111 “der 2191113111119 111011111111- 1ischer Diffentsrö 11011 den Beschränkungen der Korporation: und Test- Aktc. Viklfk Jahrs lang nachher 111116 111) 1111 dsr Glrichstellung der Juden 1161111191111, 21011“ ivedsr für römisch€ 5111111011100, noch für profcstanti1che Disscnisrs, 11011) für Juden hade 1111181111111! mehr gcfor- deri, als gleiche F1e1116111n 11110 111611111- Gcseße. Erzbischof Manning 11131
0611111101611: PWW
_11011 der Kirchr: „1061-11 fia Christus ist, 10 ist sie 012 110111111 Gewalt
unter Menschsn, das 1101131:
1.1 fie 1111 ihre Beftallung und Autorität 0011 (33011,
„ 2)111r11"t die Bewahrung des (211111112115 11110 dc"; christliehen “311113111111 übcrtragcn,
31 fie ist 1118 kinzigc Auékeqcrin 191100 (531111111an 111111 1211er S11Z1111g; „sie [1111 111 jenerS1111äre die autoritqt-ve Gewalt, Gesetz? zu geben und die (Hewffsen 1111 r 111 der Taufe Wiedergcborenm zu 011112111.“ _
Das abcr ist nicht Freireif, wsder bürgerliche noc11rc1igiö1e. Das “6611310113an 1781111611 vor kincr dLÖP0111ch1W dem Jrrthum nnter- wvrfem'n Priesterschaft. Dieselben (Hrand1ä137, 101711112 es mir zur Pflicht 11111ch1sn, gleiche 'Frsihcik für 101111111113 Katlwliken, protestan- ri1che DisseutsrL nnd Juocn 511 10101111, zwingen m1c1), geg 11 e_ine V?xskbwörung zu protsstiren, 10.111)? 1313101111, das Deut1c11e 5111116111111) 111, 10 hofft man, 1111111111 abzuschättelnde Ketten zu schlagen. Ick eile 11111 allen Fréundcn der Freiheit und, wie ick) 0911111119, mit 00111 111013th Thsil drr 9119111111111 N11- 11011, zu erklären, das; 111) 111111) 1111111 längcr Linen Jünger bürgsr: lichkr 11110 r€11g1öscr Frsibeif n-nncn könnte, wenn 111) 1111111 111131111! Sympathie'n mit dem Kaiser 0011 Deu_t1'11)l1111d in dem cdlcn Kampfe erklären 11101116, in dem kr hegriff 11 111. Wir "111111111 1111110311111 den Einzelheiten der dkltisckJéU (53211151 zu 1111111; sie mögen 110061111 11111 odcr dart. W11- können 60 nur dem 001111111111 VOM (1111101111111'111'11, darin für 1111) selbst zu entschciden, 11111 wir 1111“ 11110 1211111 1111111110711 11.111111. Jedenfalls aber könnon 101'r orkcnnkn, 0111; die Smd? des Dcutstbrn
aisers die Sache 011 Freihoif, und dag die Sache des Papstcs die Sache dsr Skl11vcr1-1 111. Ich vcrblcibe 21.
913.1)?1111611.“
Frankreich. Ver 1111116251, 27. Januar. (W.T.B.) Dic Nationalversammlung 111111111 []81116 denGeseHentwurf über das Almosenier-Amt 111 der Armee mit 345 gegen 263 Stimmen an und bestätigte die Wahl von Maroon zum Dcputirten fiir das Aude-Departement. Dcr Dcputirte Gavardie bekämpfte dic Bestätigung der Wahl uns das 261111111th6 _1111d gerietk) bei dieser Veranlassung i11 0111011 heftigen Konflikt mit Gambetta, Die nächste Sißnng findat 11111 Donnerstage statt.
Spanien. Madrid, 27. Januar. (W. T. B.) In dcm ÜNUZJEU Ministrrrathc gelangte ein Manifest, welches 1111 die auszivärtigen Mächte.» erlmffen werden 1011, zur Annahme. Dasselbe wird wahrsckzcinlick) morgen durch die amtliche Zeitung veröffentlicht Werden. __ _ ._
_ Den alphonsistischen Klubs 1011, wie 112111111101, in nächster Zeit gestattet werden, 11ch wieder zu konstitniren.
_ 27. Iammr. (W. T. B.) Der General Moriones hat seine Operationen gegkn die Carliften im Norden wieder begonnen Und Lopez Dominguez den Oberbefehl 111 der Pro: vinz Valencia übernommen.
Italien. No 111, 21. Januar. Aus der 110111 Finanz- Minister veröffentlichten vergleichenden Ueberficht der Einnahmen und A11Sgaben des StaaTSsck) 111360 111 den Jahren 1872 und 1873 ergiebt fick), daß die Einnahmen des Jahres 1873 5 Mil]. 799,795 L. weniger betrugen als die des Jahres 1872,
_ Die Deputirtenkammer hat heute ihre Sitzungen wieder aufgenommen und über den Geseßentwurf berathen, wel- her den obligatorischen Primäru1iterrichtbetrifft.
_ Die zur Berathung nnd Berichterstattung über den die Papiergeld - Emiss ion betreffenden Geseßentmurf ernannte Kommission wird am 23. d. M. ihren Bericht vorlegen lassen.
_ Der „Esercito“ schreibt, daß die General-Direktoren der großen italienischen Eisenbahn - Gesellschaften heute (19,) im Kriegs-Minifterium zusammentreten werden, um fiel) mit dem Kriegs-Minifter über die Grundlagen des Eis enbahndienstes im Falle einer Mobilmachung der Armee zu verständigen.
_ Tem „Monitore della ftrade ferrate“ wird aus Rom berichtet, daß der Minister der öffentlichen Arbeiten der Kammer at'n 20. Januar bei ihrem Wiederzusammemritt den auf den Verkauf der römischen Eisenbahnen bezüglichen Geseh- entwurf zur Genehmigung vorlegen wird.
_ Nach einer Mittheilung der PostverwaltnNg maren Anfang vorigen Jahres 111 den 8331 italienischen Gemeinden 2618 mit Postämtern versehen und 3322 hatten Landbriefboten.
_ Von den italienischen Kriegsschiffen 1011 demnächst wieder eines, der „Vittor Pisani“, eine Reise um die Welt machen.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 25. Januar. Am heutigen Tage besuchte Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz des Deutschen Reichs und von Preußen den Vormittagsgottesdienst in dsr Kirche zu St. Petri, 1110 der Pastor 111'. Stieren die Predigt [zielt, Um 1 Uhr Nachmittags 100111116 der Kronprinz, sowie die ankeren Holzen Gäsje der Parade der Garde-Equipage bei, welche in der Michael=Reitbal1n abgehalten wnrde. Abends war der Kronprinz z111n Diner bei dem Bot- schafter des Deutschen Reichs Prinzen Heinrich 1'11. Renß.
_ 27. Januar. (W. T. B.) Der „Regierungs-aneigrr“ vcröffe11tlicht den Kaiserlichen Ukas, durck) 1021111611 der General- Adjutant 0011 Koßebue mit der obersten Leitung der Regie- rung Polen?» 111 Civil: und M1111är-A11gelegcnhei're11 beauftragt wird.
Schmeden nnd NorWegen. Stockhokm, 24. 3111111101. Beide Kammern haben vorgestern die Mitglied1r zu den ge- wöhnlichen AUsschüffr-n gewählt, nämlic1120 in den Konstitu- tionc“:, 24 111 den Staatsx, 20 in den BemiUig1111gs-, 16 111 den Bank- und 16 111 den GeseHauSschuß nebst der halben 2111311111 Supplcanten.
_ Das Gutachten des Komitcs, welches eingeseßt war, 11111 über den von dem Professor A. E. Nordeuskjöld bei dem Reichstage 1872 ge11111chte11 Vorschlag, betreffend die Versini- gung der Stockholmer Fachschulen, des technologischen Instituts, der Bergschule, dcr KriegeZ-Hock11ck111le auf Marienberg, des Forstinftituts, des pharmazeutischen 311111111115 11110 des Unter: r1chtskurscs für Landmeffrr, sowie die Umbildung dsrselben zu einer technischen Hochschule zu berathen, liegt 1th gedrmkt vor und wird aUgemein als eine gründliche! und 11011rcff11che Arbeit begrüßt. Das Komite billigt den Vorschlag und empfiehlt auch Wärmste die Annahme desselben, nimmt jedxck) davon die Kriegs- Hochschule aus, geht dabei absr noch einen Schritt weiter als der Vorschlagsteller, indem es die Errichtung einer 0011- ftändigen polytechnischen H0ch1ch11le 111 St0ch1101111 111111) dem Muster der besten ausländischen, z. B. 111 Zürich, München, Stuttgart und Aachen, vorsck11ägt, 111031195 die jährlichen Kosten 11111 122,700 Thaler berechnet, 101111113110 die 12131 bestehenden er111ä1111le11 Fack11ch111811 110,475 Thaler erfordkrn. Die Erh0h1111g dieser Kosten von 12,225 Thaler wird 1111011 011111) die Errichtung einer auf jeden Fall 110111111211d1110112101111100111“- letheilnng 111 der künftigen Hochschule aufgewogen, 11er 11011) dadurch ermäßigt, daß die Gebänds dcr Fachsch111e11, bejonders des Forstinstituts, dnrch die Verlegung 111111] dom 1015111811 teck)- nologischen Institute zu andsrn Zwecken disponibel 1111'rde11.
_ Das im November wegen einer 11611811 Organisation des Brandwesens111S10ckh01111 1111136111519 Komite hat seine Arbeiten 0011611det Und seine Vorschläge 1111 die Stadtbevoll111äch= tigten abgogeben. * =
_ 311111 Inspektdr dcr 0011111111611 1111111115211 und der theoretischen U11terrichtsanftalte11 bei den Stationen der Flotte, mit Ausimhme der Seekriegxsschule, ist fiir das Jahr 1874 der Contrc-Admiral C. A. S1111di11 verordnst und 111111 cin Stabs- chef als AdjntmüYeigeg-Ibén. *rmM
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* DänemarkFKopenHagen, 23. Januar. Der Gesexx- vorschlag über Ermächtigung zur Ausstellung 0011 Staats-Obl'igationen mit Zinsterminen am 11. März Und 11. September, ging ir! drr gestrigen F01ketl1111g011151111g 011111». Diskusfion einstimmig znr dritten 2360111111111] über.
_ 24. Januar. Nach den 0011 „Dagens 9111116091“ einge: zogenen Erkundigungen 1111111 dis Rückkehr des Kronprin- zen von seiner Reise nach St. Petersbnrg nicht vor Mitte des 111111111911 Monats erwartct werden. Bekanntlich 1011611 zu Ehren des Prinzsn Alfred und seiner jungen Braut 111 211012111111 einige größere Feste und Jagden abgehalten werden, zu welchen der größte Theil der Fürstlickyn Per1011c11, welche der Ver111i111111ng in St. Petersburg beiwohnten, stck) einfinden werden und an 111111111211 der Kronprinz 0011 Dänemark LÖLUfÜÜS Thsil nehmen wird. Es ist Grand zur Annahme 0011111110911, daß der Prinz 11110 die 5131103911111 von Wales auf der Rückreise 1111111 (531113111110 einen kurzen Besuch am 0111111111911 HFL machen 1verde11.
_ Dic 0011 Holstein-Ledrclzorg m. m. N. angemrldctc Interpellation, betreffend die Vera11111101111chkeit 06?- Mi: nisteri11111s fUr die Veröffe11111ch1111g des Königlichen Ha11dschr01- 1.1an 00111 2. d. Mts., ist für Montag 1 11111? 11111 die Tage?:- ordnung 13612131. Die Frage wegen Gültigkeit 005 zur B9111111d: [ung des Heergeschs nicdergesetzten Ausschusses 11111 zur Er: ledignng 111 der gestrigen F0119111111gs11151111g vor. “21111111 einer 111111111 Verhandlung, bei welcher I. A, Hansen im Namen der Majorität des A11§1ck111ffes dic V0110eiger1111g der (8110111101111- bestätigung 111111011; 111111 der Abg. Gad dic 0011 ihm 1010 Mehre- ren dagegen gemachten Einwendungsn 311 bcgründen 11111119, wurde die Verweigerung einstimmig angenommen. Nack) M11- 1111111mg des Präsidenten 11111211 11131 15 Mitglieder 311 dem 2111-3- 11'111111 erwählt werden, 1110111191" 1100 Hcergesky und die übrigen Geseßvorscßläge zu [1011011118111 [11111811 wird.
_ Der Führer der“ sozialistischen Partei, Pihl, 1112111191“, um eine Audienz 11131111 Könige zu erzwingen, geseßwidrigo Zu: samincnrottungen 11011 VolkSmaffen 1101: dem Sch10ffo 11.11111- laßte, ist chhalb zu einer 011111n011atliche11 Zwangsarbeit verur- 11rthcilt worden. -
_ 26.Ia111111r. 211111111111)Holstein-Ledreborgs Inter- pellation erklärte heute dcr Konseilpräfidrnt, das Ministerium sei selbstverständlick) für die Veröffentlichnng des Königlichen Handschreibens verantwortlich. H01stein:Ledreborg 111111111 eine mißleligende TageSordnung vor, worüber morgen abgestimmt wrr . “
_ Auf der Insel Manö haben die vielen Stürme 111 der [1151111311 Zeit, der „Rive 211111111.“ zufolge, große Vsrwiistungen angerichtet, indem das Wiesenland bei den Uebersch1vemmungen mit Sand übergossen und cine mitgroßxm2111110111106 von Geld- mitteln errichtcte Eindeichung zerstört worden ist, 10 daß das Salzwasser jest bei jsdem geringeren Sturme den größten Theil der Necker dieser Insel überschwemmk, weshalb die Ernte zum Sommer daselbst wohl sehr 111112cht ausfaUen wird.
Amerika. Die Legislatur von LouiLiana hat die Fun- dirungs-Vill angenommen, indem der'Gouvemeur erklärte, daß diese Maßregel das einzige Mittel biete, um eine Repudiation der Staatsschuld zu vermeiden. .
_ Aus Toronto wird unterm 23. d. M., "per Kabel ge- meldet: „Heute fand die Anfstellung der Kandidatea für das Parlament des Dominion statt. Von 37 Kanadiern, die durch
* 10111111.
Akklamation gewählt wurden, sind 29 Yinisterialisten, 7 zehören der Oppofition an und einer ist unabhangtg, „Von 24 111 der *
Provinz Quebeck Gewählten ßnd 17 Ministerialißen, 6 Oppo- fitionö-Kandidaten und einer unabhängig. In der Proymz Ontario wurden 13 Mitglieder gewählt, von denen nur emer der Opposition angehört,“
Asien. Nack; dem neuesten wöchentlichen 2301121111 006 Bierkönigs 0011 Indien bezüglick] der Hungersnoth 111 Ben: galen 11111 fick) die Ausdehnung des erwarteten .Nothstaydes nicht wesentlich vergrößsrx'. Auf der anderen Seite entw1cke11 fich die Hülfs-Organisation 11110 die Tra11§p0rtzPorkehrungcn Werden besser. Die überseeische ReiSZUfuhr laßt 111chts zu wünschen übrig. Nucl) werden Vorkehrungen getroffen zu einer Auswanderung nach Birmak) auf Regisrungskosten. _ (Auf Grund des Inhalts dieser Depesche hat der Lordmayor 0011 London 61118 Subskription für d1e Nothleidenden Vengaxens eröffnet. Eine Cityfirma 13111 111111" bereits eine (511611119 aber 500 Lstr. übersandt.)
Weiteres über die H1111ger§110113 wird den „Tim'es“ aus Calcutta unterm 25. d. M. gemeldet: Es hat h1er 161115 Stunden lang tüchtig geregnet. Der Vicekönig 11111; 50,000 L1t_r_. für die 2111211011110?ng nach Birmak) angewiesen. N01h1tand 111 111 Thrileu 11011 Gornckpore und Basti eingetreten. Die Brutto- e1111111k1me11 der Eisenbahnen betrUgen 11n vorige11Jahre7,100,000 21112, 0. 1. 340,000 Lm". mehr 1110 111 1872.
_ Weitere Nachrichton 11115 Singapore über Sir Andrew Clarkc's Expedition gegen die 9131101211 0011 Larut mel- den, daß dieselbe die Pallisaden dcr feindlichc11C11i11ese11zerstörtk, dic weiblichen (H1fa11ge11e11 116116110, und dem Piratenwcsen 1111 der Seeküste ein Ende 161319.
Reichstags : Angelegenheiten.
Im 10. Königsbergsr W11110611rk (3111120011111, (3331121111311, Friédland) 111 bei dsr 911138an W101 doc Riisrgntsbcfißer Neumann- P01egnich 11111 6388 S111111111'11 311111 R51ch§11gsm11g11006 132111511111 worden. Skin Gkgn-zr Gra? S101112111-D01111xof1'11101 21111211 6072 Stimmen.
_ Im 1. D.1n31g€: Wa111brzirk (E1117n11- “))111712111311111') wurde bei dsr 611118er 221111 der O01r-x11931sr11ngZ-11111) 0011 Brau- ch111ch 111 C01'Z1111 mit 5927 S11111111c11 „7111111 "111111111000 11?) 211-3111)» tags 112111111111. Drr ngcnkandidat 1110111101 (3315111211111 “3111511101106 er- hielt 5340 Stimmen. „ „
_ Im 8. Potsdamsr WaMbezirk (TZIsleVCÜFUD) 1181-31 [101 dsr 6111301011 Wahl .1111 TM Smdtmil) „131115111 111111 zu 2311111151211- burg 7275 Skimmsn. S*:in (Hrgner 511811101111 Sckywkckendick 1511 Bsr: 1111 011111011 3014 S111n1n111.
?lns1111111,27.J11111111r. Jm Z.Wn1)1krc11'c 0011 Mittc1- franfsn (?[nöyaä1-S11wabach) ist bei der ?ngarcn 28.1111 dcr (2111- 11110 L1111D1111111) Fockerrr 0011W11s110écn 11111 7870 5111110131 311111 810111)?1111151101160101171611 118111511111 10010311. Dxr (533116111411010111, SURI- Bibli0tlckekar 111'. T110111110 „311 München, 81111011 7044 Stimmén.
Dreßdcn, 27.J.11111.11. Bci dcr *:11gchn RC1ch5111ZSW.11)1 1111.“ 0111 14. Wahlkreis des Königrcichs Sach1811 11110 für den Amtsbauvtnmnn 0011K01111er113 740.) und 1111: dcn ngdnkandidatrn Fink 6319 S111111111'11 1111911161190 w0rd€11.
Hamburg, 27. Immun 2361 dcn [).-111111111 01111-1'1'11 W11111'11 311111 3161111501111? siegte im 1. [1111111011 W111111111e Möriug mit 10,384 'S111111111*11 11811611 5311111111111, 1118111181 6151 ".?-111111111311 11111011. FM 2. Wahlkréisc 1011102 Schmid1 mit 10,278“ Stimmen 130111111111. 21111 5911111111111 1161211 512415 Stimmcn.
Landtags = Angelegenheiten.
Ber1111, 28. Immar. In drr gestrigsn Sißung de?» Hanses der Abgeordneten 111011111311 die Abgg. 111: Braun und 111". Virchow die Polizeiver101111111g V0r1i113, 100151111 01»? Minister des Innern, Graf zn E1112111111rg entgsgnete:
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