1874 / 35 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 10 Feb 1874 18:00:01 GMT) scan diff

Im weiteren Verlauf kommt der Magistrat auf die um Berlin anzulegenden Riugbnbnm.

_ Was nun jenes andere von dem Herrn Vorrednrr binührie Pro- 1ekt anbetrifft, so ist dies der Plan des_ Herrn Otto Busse, des Di- rektors der Berlin - Hamburger Immowxien - Geerscbaft. Das des- qllsige Gefu ist im Jahre 1872, als_1_angst 1:16 Verhandlungen über

1e Berliner «tadtbabn schwebten_,_ an 171? Königliche Staatöregienxng gxlangt. Fragt man aber, wre nt die Durchschneidung Berlins in diesem Projekt gedacht, 1911111911) aÜebem, was ZU meiner Kenntnis; gelangte, ein er!,eblicher Unisrschted ruxküchtluh der Durchschneidung der Stadt in die cm und _m 1euem_Proxekte nuYt aufzufinden, im Wesentlichen ift dieselb* Lime dort_ wre hxer gezvath. Der Unterschied liegt nur darin, daß jenes Projekt glei zem eme_ gro e Anzahl Berlin um- gebender Lokalbabnen _vorgese ('n at, die fi an die Hauptbahn amchließen sbüen. Meme Herren, was damals möglich war, die Lokalbahnen 1m_Umkreise_ vyn Berlin an die Stadtbahn anzuschsießen, ist_auch heute nicht nnmogltch_gej_vorden, es steht jedem Unternehmer fret, dtxse Bahnen, wsnn sie nußltcher für die Lösung der Wohnungs- uoth sem sollten, 1: bguen, und [ck kann feststexlen, daß die Herren Uptdernexmxr selbét diefe Ueberzeugung haben. In ihrem Gesuche wir ge ag :

_ _ Die Miikheilyngexx der 5 entliehen Blätter lassen die Anlage d1_e1e_r Stadtbahn m einer Wer 0 gesichert erscheinen, welche es un- nythtg macht, unsere frühere Bitte um Erlaubnis; zu Vorarbeiten 1316166 Wichxtgen Zweigcs der Gesatymtanlage zu wiederholen.

_ S161chlreßen dann daran die Bitte, ihnen die Vorarbeiten für xene Riygbalmxn zu gcstatten, welcbß Bitte ihnen gewährt Worden ist, und _erfullen dle Unlernehmex dre ge1eßlichen Bedingungen, so bin ich der 16811“, welcher der Ausfuhrung dieser Projekte widerspricht. Wir Zverde'n also durch die Stadibahn_ naY dieser Seite hin, Wenn fich uberhaupt Unternehmer für die Wirkli «! Ausführung der Ringbahnsn finden, Alles das ernzöglichcn, Was derÉcrr Vorredner seinerseits wünscht. _ _Z11m_ Schluß ist nun der Herr orredner in eine Erörterung über die Fristisch€ Form der GcseÜschaft eingetreten, und er hat mehrmals den „lusdrmk gebraucht, daß e_s fich um eine Umgebung der Gesetze bqndle, _es set (iwas projxkttrk, was Seitens der Staatsregierung ber Pr1vcxtgese11fchaften nicht gcduldei werden könne, er_ hat also dazmt ausgesproxbcn, da:; man in der That, mdem mo_m dtefe Fornx wablte, etnms beabsichtige, Was geradezu mri den Geseßen 1m Widerspruch stehe, Wenn er auch .in einigen Wen- dungen_fich des ngsdrmks bediente, man wälzle eine Form, die, Wenn au_ch nicht chen die Gxscße,_doch nebenHer gehe. Meine Herren! Es Wuxde erjvnnicht (3611121211 sein, Wenn der Herr Vorredner auf diese S_ette dcr S_ack)e_ viellcjchx noch näher einzugehen beliebt häkte, es w_urde dann vielleicht möglich geWesen iein, die einzelnen Punkte einer naheren Yesprechung zu unterziehen. Von ihm selbst ist nur der §. 3 der Vertrage angäuhrtporden, Wo es fick) darum Handelt, einen Betrag von _5000 Aktlé'n Anders:; zu übsrlassen, und er behauptet, Haß d1e_Besiimmung eine solche set, welche mit der Akiiengefeßgcbnng zm W1derspruch stehe. Ich habe den Bciveis darüber vermißt, :ck) _ habe _nur eme Behauptung gehört, die aber durch Grunde _ m_(ht unterstüßx war. Ich bestreiie keineswkgs, daß ekz cm xm L_cben nglß nicht _häu g“ vorkommcnder Fall ist, da); eme lettengejeüschaft durcb 1ur11tis e Personen Kkbildét wird. Es bgndxl: fich aber darum, ob eine solche Aktiengesells aft, Welche m_:s urlsttschen Personen zusammengesetzt wird, rechtli unzulässig sei. m_Art. 207 des H9ndel§gxseßbuchs heißt es:

_ _Eme HandengeseMchaft tft eine Aktiengeseaschaft, wenn fich dW Tanzm111_chen_GeseÜfchaf_ter nur mit Einlagen betheiligen, obne persoplrch fur die Verbmdltchkeiten zu haften.

D1esem Begnffe 8er Aktiengesellschaft eniipricht die vorliegende Form. Es habetz s1ch _4 oder 5 j-1ristiscbe Personen zusam- mengethay, _Um die Axttengkseuschaft zu gründen. Nun bin ich personltch der Mcmung, daß nacb Lage der bestehenden Gese?e der_VerWaltungsraih, welcher in dem Entwurf des Statuts voxqe ehen 1st, recht Wohl batte gebildet Werden können durch die Re- prasentcmten der e-nzelnen GeseUfchaften, indem diese auch im Ver-

Der Mineralsalszrgbau im Preußischen Staate

D _ _ M 1m__J_ahr§ _1872.

ie gexamme inera azpro ution in Preu en betru im Jabr1872: 5,547,784_C1r. im Werthe von 949,6ßL5 Thlr.,gd. i. g___Y_g_et;8_?aH_Vorjal)r __m1tV4,_676,479 (Y_Y_ YFFUWIÖM Werts) von

, )r. um (“11 e rag von tr. . ineral al un 318,439 5853. meHr. „„ s 3 d

An Steinsalz find gefördert im Jahr 1872: 1,596,784 Ctr. im Werthe_ _votz 220,_8()5 Thlr; oder 4,15 Sgr. für den Centner. Gegen dre vorxahrtge Forderung tm Betragß ],473,164 Ctr. und den Werth derselben von 187,350 Thlr. ergiebt dies eine Mehrfördetung im Jahre 1872 von 123,620 Thlr. oder 8,4 Prozent, und einen Mehrbeirag dcs Weribes yon 33,455 Thlr. oder 17,8 Prozent. An der diesjährigen Steinsalzforderung 1st außer den dre_i fiskalijchen Werken zu Siaßfuri, Erfurt und Stetten noch 1709 Stemsalzbergwerk der Maus eldtschen Genxerkscbaft: Mapsfeld bei Burgörycr mit einer, bei 11nter1uchnngs- arbeiten der zufaÜm gefxmdenen Stemsalzlagerstäite gewonnenen För- derung don 12,000 Ctr. rm Werthe von 1000 Thlr. belbeiligt.

_ An Kalrsalzezr, deren Vorkommen in Preußen bisher nur 1m Zusammenhang mit der S_alzlagerstätte von Staßfurt, beziehentlick) auf dere_n Foriseßung nachgermesen _1st, find auf dem fiskalischcn Werke «Staßfurt 1m Jabre 1872 gcforheri Worden: 3,950,500 (Hir. im

erthe „von 718,820 Thlr., d. 1. 5,33 Sgr. für den Gentner. (Heger: das Vorjahr, wo 3,203,000 Ctr. im Werth von 437,956 Thlx. , d, 1. _4,10 Sgr. für den Ckntner gefördert wurden, ergiebt fich fur das Jahr 1872 eine Mehrförderung pon 747,500 Etc, [ckde 23,3 Prozent und ein Mel,1r:verth der För- dung roy 280,864 Thlr. ohor 64,1 %, sowie eine Steigerung des duxchschn1ttlt_chen Verkmzfspretsss von 1,23 Sgr. für den Cenincr. DLL Mebrforderung, Wie der ÖHHLW Verkaufspreis der Kalisalze im Iaer 1872 hgben_1l)re Ursache m sehr günstigen Marki- und Abfas- ver altmssen fur dw Prbdukte der Kaltfabrikcn in derselben Zeitperiode.

Außerdem Wurden im Jahre 1872 auf dem fiskalischen Werke zu Staßfurt: 500 Ctr, (gescblemmter) Borac1t gegen 315 Ctr. im Vor- ahr prodnztrt. Der reis der Boracits stieg von 18 Thlr. 20 Sgr. __"rhdenUZeLntner im ahre 1871 auf 20 Thlr. für den Centner im

(: re .

Die mittlere Belcgschaft der Minera1sa13bergWerke betrug 724 Mann, von _denen 415 u_nter _Tage, 309 über Tage beschäftigt Wurden, Jm Vor1abr War dre 1111_ttlere Belegschaft nur 616 Mann, Wovon 374 unter Tage und 242 uber Tage arbeiteten,

Ju ubersich111cher Anordnyng steÜen fick) die Resultate des Mine- ralfcxlzbergbgucs m Preußen tm Jahre 1872 und im Vergleich zum Vorjahr, ww folgt, dar:

Produktion an Steinsalz. _ Cir. Thlr. Sgr. pro. Ctr. im Jahre 1872: 1,596,784 220,805 4,15 , 1871: 1,473,164: 187,350 . 3,82 Im (Ab)na1)me: 123,620 33,455 0,33. Produktion an Kalisalzen. _ Ctr. Thlr. Sgr. pro Cir. 1111 Jahre 1872: 3,950,500 718,820 5,33 1871: 3203000 437,956 4,10 Zu- (Ab)na1)me: 747,500 280,864 1,33. Produktion an Voracit. Ctr. Thlr. im Jahre 1872: 500 10,000 , 1871: 315 5,880 560,00

Im (Ab) nahme: 185_ 4 120 40,00. Zusammen-Produktron an Mineralsalz.

tr. Thlr. im Jahre 1872: 5,547,784 949,625 , 1871: 4,676,479 631,186 Zu- (Ab)nc_1hme 871,305 318 439. Die Steinsalzproduktlon des StaaÉes entfällt zum bei weitem

Sgr. pro Ctr. 60000

waltungSratb in _die Stent der einzelnen GeschäftSaktionen hätten treten kötxnen. Man hai_te also den Verwaltungöraih lediglich aus den Re- prgsentanien d_er ein?e1nen Gesellschaftcn zusammensetzen können. Dabei Wur_de es geblieben _em, so lange nicht durch die Weiterbe ebung von

21an vbystsche Perwncn fich betheiligien, die vielleicht ?päter eine

andere Gestaltuyg des Verwaltun Staths herbeizuführen in der Lage waren. Aus_F11rsorge hat man Jedoch bki Aufnahme d-Ir Verträge, um jedem mogltchen Zweifel zu begegnen, feststeüen Wollen, daZ eine dsr Gesellschaften sofort „verpflichtet sei, eine gewisse nzabl von Aktien (5000 Aktien) Wsiker zu begeben, um dadurch pbv- fische Mr_sonen, wenn dies nothwendig sein soÜte, als Aktionäre

Kraft _ eigenen Rechts in den Verwaltungsrats) einzuführen.

In diese: ganzen Manipulation liegt meiner Meinun_g MY m_chks, Was dem Gejetze m irg_end einem Punkte Widerspruchs, i

Wurde deshalb auch bei Privatgejellsébaften, wenn die Frake in mein Ressort fiele, nicht die Veran1assun§i__l)aben und keine gejeß icbe Basis

qben, um gegen einen ähnlichen organg einzuschreiten. Die Be-

ttmmuna hat lediglich den Zweck, dem etwaigen Zweifel zu begegnen, ob der Vsruxalfungöratk) 11136 konstituirt werden könne aus R(präseu- kanten der etnzelnen GeseÜJchasten, und will es demgemäß ermöglichen, daß der _VerWaltunJSrath auch sofort aus physischen Personen, die die vorgeschriebetxe Zahl von Aktien besitzen, zusammengeseßt werden könne.

Daß 12108 mit Yen bestehenden Gefeßen im Widerspruch stehe, daß es unmqralisch set, muß ich überall bestreiten. Ick gl_aube, die Begeisterung, von Welcher der Herr Vorredner im Anfang 1einer Rede sprgch. hat sich agf i1)_n übertragen, indem er das Projekt so lebhaft bekampfte. Jeb bttte m der That das Haus, die Sache ganz nüch- tern gufzufasfen; ich _wicderhole, die Regierung beurtbeilt die Angele- gsyhett ol)n_e Ucbcrtretbung, _fie stehtderselben mit Ruhe und Besonnen- 1)le gegeyuber, ste _l)at mcht dre Verantwortung auf M) nehmen wbllen, em_ so wichtiges UnterneHmen an den bervorgebobenen Um- standexz sche1tcrn zu lasen; sie hat den Plan in Verbindung mit großen GeseU1chastcn ayfgenommen, fie ist zugleich in der Lage, das Unter- nehnzen d_urch eigene Behörden gcrade fo leiten zu können, als wenn Zs cm xeine_s StagiSunternehmxn wäre. Ich glaube, es find aUe Rück- nchten des offentltchen_Jnteresses gew.“:hrt, und bitte Sie, d(sbalb die Vorlage, 1011118 Sie dietelbe in dcr zrveiten Lesung angenommen haben, auch 1:1 der _drrtten Lemng anzunehmen.

Auf dte_ Bemerkung des Präsdenten v. Bennigsen, daß der 2159. ])r Vtrchow nicht das Unternehmen der Regierung als emen Verrath bezeichnet, sondern nur die Meinung ausgesprochen habe, daß, wenn die Regierung Privatgesellschaften Aehnliches gestatten woÜte, leicht Geschrei von Verrath entstehen könnte, entgegnete Her Handels-Minifter:

Wenn lch etwas_ Anderes_ meinestheils auögcsprochen habe, so kann dies _nur auf eme:_n Mißvexständniß beruhen, indem ich dem Zern: Prafidenien _vollstandig darm beitrete, das; die Aeußerungen des _r1_1. Abg. 1)_r. Virchow diejenigen gewesen sind, welche der Herr Xrasident bxzerchnetc. _Es liegt zu der Natur der Sache, daß mir

1188 fern liegt, Wa_s irgendwie eme persönliche Seite haben kann.

- In der Diskussion 11er das Eisenbahnanlehen sprach fick) de_r Abgeordnete tz. Bend_a_dahin aus, daß es wünschenswert!) set, in _der Kommrssion Limge aUgemeine GefichtSpunkte über die gedethltxhere Entwickelung des Eisenbahnwesens durch Staats- un_d vaatunternehmungen, Tariferhöhung oder gänzliche Tarif- frxthett u._ s. 111. zu besprechen. Der Handels-Minister er: Widertc: hierauf :

_ DieRegre1_11ng wird selbstver_ständlich bereit sein, in die Diskussion dieser Fragen_e1nzut_reien, und _wtrd dur_chaus keinen Anstand nehmen, Daöjemge mtizuthe1len, was _sie _an diesem Gebiete beabsichtigt hat. Da aber auf der_anYeren Serre dre Herren Rcdner immer damit an- fatxgen, daß fie dre n_a1)ere ExörtYrung auf einen spätem Zeitpunkt ver- Ychteberi wollen, so bm auch [ck) m der Lage, das, was ich zu sagen

abe, einer spateren leegenheii vorzubehalien.

größéen Theil, und die Kalisalz-Produktion in i rem an cn Betra auf das fiskalische WJ zu Staßfurt. h g 3 g

Im Nacbfolgend, _1 _ eine Zysammenstellung der auf diesem Werke produztrten Verkau tchen_ Mmeralsglzmengen in der Periode voxn Jahxe 186], zu :pelcl)er Zett die _Kalimlzgewinuung zu Staßfurt Wichttgkei_t_ erlangie, b:_s zum Schluß des Jahres 1872 gegeben. Die- se_l_[*e enthalt zugleich dte_ Abfaßmen en des auf der nämlichen Lager- staite bauenden an_d sert dem JaZre1861 in Förderung getretenen Herzoglrch anhalinitschey Saleerks Leopoldshal] bei Staßfurt, und gewahrt daHurch emen mtc_ress_anten Vergleich der Produktion beider Ye:k_e,___sox_1_)_§e edtpcn_UeLerbZck__nk__e_r die gcs§m_mie Kalisalz-Produktion

eu , an , :e m er et 18 zum (1 rss lu" 1872 nur

den genannten beiden Werken stattgefunden ha1. sch F auf

Menge und Werts) der abgesetzten Produkte.

auf dem Königlich Preußischen auf dem Hsrzvglick') anhal-

. - - tiniscben Sal werke zu Saleerke zu Staßfurt. Leopolds 7411.

1) Steinsalz und Steinsalzfabrikate: 795,744 Ckr. 132,157 Thlr. 10,547 Ctr. 927,570 138,635 13,337 824,998 123,717 23,053 895,965 111,145 34,255 870,935 93,633 29,612 . 953,229 98,216 34,036 . 1,096,242 110,877 26,830 . ],318,423 130,619 120,488 . 1,126,629 124,218 177,398 903,456 116,395 136,910 . 930,084 128,631 73,005 . 1,053,787 155,117 55,910 2) Kalisal e eins lie lich Kiescrit un 1861: 45,868 fr. 11, 00 hlr. _ 1862: 390,652 111,755 4,298 1863: 830,817 266,127 337,084 1864: 1,146,613 334,515 ],166,741 1865: 736,122 120,718 1,124,717 1866: 1,299,968 188,901 ],598,289 1867 : ],468,022 226,730 1,600,760 1868: 1,672,038 276,928 1,946,461 1869: 2,178,938 336,978 2,444,301 1870: 2,908,105 407,744 2,912,857 1871: 3,198,289 443,055 4,302,751 681,314 1872: 3,935,682 726,010 5,839,336 1,162,814 , _Hrernach smd von beiden Werken JUsÜMMSn im Jahr 1872 an Kaltsalzen_produzirt wvrden: 9,775,018 Cir. im Werthe von 1,808,824 T1)lr._ Dre ganze Kalisqlzproduktion seit dem Jahre 1861, Welche der wrchttgen und reich entW1ckeltcn Kalifabrik-Jndustrie zu Staßfurt und Leopoldshaa das Rohmaterial gegeben hat, beträgt: 43,088,709 Ctr. 1m Wcrt[)e_v0n 7,627,830 Thlr. Von der Gesammtprodukiion beider Salsze'rke 111 _dem Zettraume 1861 bis 1872, die sich auf 55,518,153 Ctr._11n Werthe von 9,179 641 Thlr. beläuft, macht die Kalisalzpro- duktion der Menge nacb 77,5%, und dem Werthe nach 82,5 % aus.

1861 1862 1863 1864 1865 1866 1867 1868 1869 1870 1871 1872

1,477 Thlr. 1 656

6,921 3,765 3,485 3,964 2,724 9,823 18,562 18,358 9,169 8,536

d B o r a cit. CU“. - Thlr,

säkkkkkkkkJ **.*'!.**K KQQQ'KQKLQ

1,216 104,547 332,755 191,381 249.965 262,580 319,493 404,973 465,741

*

K!"!!**KKK _.!K..*.*

_- Der Schiveizer Bundeöratb berichtet über den Stand der Arbeiten an der Gotthardbahn in seinem 13. Monatsbericht, den Monat Dezember umfassend, tm Wesentlichen Folgendes:

_ Groß-Gotthardtunnel. Am Nordeingang bei Göschenen tft der Dtrektronöiunnel von 521 auf 600, und die Ausweitun von 410 guf 520 laufende Meter vorgeschriiten. Die mittlere 311171 der Arbeiter sttxg von 568 au_f 625, und die höchste von 679 auf 732 Mann. Die Bohrunx] lref 1m Dezember durch granitiséhen Gneis; und durch GULP" Die Richtung d_er Felslagen, auf die man während des Dezembxrs tt_cß, wechselte zkvischm Nord 70 Ost und Nord 70 West und die Netgung war zwischen 70 Grad Südost und 70 Grad

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Berlin. Das soeben auSge ebene 2. Fest 111, Bandes der Deutschen Monatshefte“, Zeiächrift fiir ie gesammte!) Kultur- interexsen des Deutschen Vaterlandes, herausgegeben im Auftragx der Reda tion des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzefgers (Berlin, Carl Heymanns Verlag, 877., Anhaltis_che- straße 12) hat folgenden Inhalt: 1) Die Siegel der Universitatea nn Deutscöcn Reich 11. (mit JUustrationen). 2) Die deutsche Ge eiu- scbuldordnung. 3) Die Finanz-Verwaltung Preußens in den FHTW 1870, 1871 und 1872. 4) Zur Literatur über den Norddeutschen und und das Deutsche Reich. 11, 5) Zur Geschichte der deutschen olz- skulptur. 6) Ein deutsches Central-Handelsregister. 7) Cbroni _des DcutfchenReichS. 8)Literatur. 9) Eingegangene literarische Neuigkeiten.

Pa110 , 10. Februar. (W. T. B.) _ Der bekannte Historiker Jules Mtchelet ist auf einer der Hyeri1chen Jnjeln gestorben.

_ Verkehrs :Anßalten. * _ K1e1, 10, Februar. (W. T. B.) Ein heftiger Nordost hat e_me Sturmflutl) hexbeigeführt, durch die ein Theil der Stadt“ szers_chwex:1mt_worden tft. Der heute fäÜige Postdampfer aus Kor- 1ocr 111 nicht emgetro en. Link_Werpen, „. Februar. (W, T. B.) Der Postdampfer ., Wafl)tngton_' des baltischen Lloyd ist heute Abend wohlbehalten aus New-York hter eingetroffen.

Aus dem Wolff'schen Telegraphen-Bureau.

Stettin, Dienstag, 10. Februar, Vormittags. Der Vor- steher der Telegraphenstation in Swinemünde mekdet hierher, daß bei fürchterlichem Sturm die See mit reißender Schnelligkeit steigt und in den Zimmern der Telegraphenftation steht, weggalb der Telegraphendienst augenblicklich unmöglich.

Kiel, Dienstag, 10. Februar, Nachmittags 12 Uhr 40Mi- nuten. Der Sturm hat jetzt nachgelassen und ist das Waffe:“ in stetigem Sinken begriffen. Durch die Ueberschwemmung smd die Maschinenräume der „Kieler Zeitung“ unter Wasser geseßt, so daß das regelmäßige Erscheinen des Blattes gehemmt ift.

Königliche Schauspiele.

Mittwoch, 11. Februar. Opernhaus. (41. Vorfteüung.) Auf Begehren: Tannhäuser und der Sängerkricg auf der Wart- burg. Große romantische Oper in 3 Akten von R. Wagner. Elisabeth: Fr. 11. Voggenhuber. Venus: Frl. Grossi. Landgraf : Hr. Fricke. Tannhäuser: Hr, Niemann. Wolfram: Hr. Bey. Anfang halb 7 Uhr. ohe Preise.

Schauspielhaus. ( 1. Vorstellung). Der Spieler. Schau- spiel in 5 Abtheilungen von A. W.Iff[and. Anfang halb7 Uhr. Mittel-Preise.

Donnerstag, 12. Februar. Opernhaus. (42. Vorstellung.)- Der Troubadour. Oper in 4 Akten. Musik von Verdi. Ballet von P. Taglioni, Leonore: Fr. Mannger. Azucena: Frl. Lammert. Manrico: Hr. Theodor Wachtel, als leiste Gastrolle: Luna: 1“. Schmidt. Anfang 7 Uhr. Hohe Preise.

S auspielhaus. (42. Vorstellnng.) In Charlottenburg. Historisches Schauspiel in 4 Akten von Max Ring. Anfang halb 7 Uhr. Mittel=Preise.

Donnerstag, 12. Februar. Im Saal-Theater des Königli en Schauspielhauses. Fünfundzwanzigste Vorstellung der franzöfis en Schauspieler-Gesel]schast. “1101810106 r69168001311011 (16: “1465 1111611411010 (16 13 ['US 17108187. “110181131110 1001'686111311011 (18: 143 18880 038800. “1101810810 r(zpkÉantk-itjon (10: “1010 01162 “kata. “1101818016 rezprézssnbutwu (18: 1,88 80111181'5 (18 ba].

Südtvest. (Eine internationale meteorologische Konferenz in Wien hat beschlqsscn, von nun an auch im Französichen West [Zusgb] mit 17 zu bezeichnen.) Wie; früher War auch jeßt der Fels oppelt ge- spalten; außer den berecks horizontalen Spaltungen) fanden sich auch solche,_ Welche mit der Schieferung einen spißcn kae1 bildeten; na- msntltch die Letztem waren voll von Eurtt. An einzelnen Stellen trövfelie durcb dreSpalten Wasser hindurch. Die n_1ittlere Temperatur (_mf dem Grund des Tunnels war 16,6 Gr. C. Warme, während die außers _Luftxemperatur 1 Gr. Kälte zeigte.

Die dritte Turbine mit ihren Kompressoren ist anfgesteüt mor- dxn. _Der Hauptarm der Neu am Einmündungsdamm' mußte Wkgxn niedmgen Wasserstands geichlosen Werden, Zwei große Gerüste fur die Bohrmaschincn_ Mac Man und Ferrou, Welche irx Zukunft in An- Wendung kommkn 1011611, find vollendet; auch eine kleinere Leitung des Wassers zu_dxn Bohrlöchern ist erstellt Worden. Die innere Einrich- bzng der Gießerei und der Schmiede ist fertig _und das WärmeHaus fur den Dynamit ist wicdxr auf ebauF. Der Vistrstollen ist um 12,3 Mekxx verlängert Warden; vom Hkont Cenis wurde Weiteres Material zugesuhrt, auch find neue Bohrmaschinen Mac Kean eingqtroffen.- Bis 1th wurd_en fortwälxrend Maschinen Dubois & Franyots verwendet; das Geruste trug immer sechs solcher Maschinen. Die definitiven Druckma1chinen haben regelmäßig sowvhl_die nöthige kompromitirte Luft für_ die Bohrung 0.18 für die Ventilation geliefert. Der mittlere _ Fortscbrrft im Dezember war 2556, in der ziveiten Hälfke des Jahres 1873 2130 Meter täglich.

_ Auf der Südseita bei Airolo ist der Tunnel von 527 auf 596, dix AuSweitung von 270 auf 287 laufende Meter fortgeschritten. Die mittlere Zah1 der Arbeiter blieb auf 524 stehen, das Maximum der- selben fiel auf 581. Die Bohrung skis? zwischen 527 und 596 Me- tern Tiefe auf quarzreicben (Hltmtnerschie er, Welcher anfänglich grauen Talk, metxtbranosen Glimmer und grobe Granaten, nachher aber sati- nirten Glimmer und_ kleine Granaten enthielt; zu1eßt [)erxscbie der tharz so vor, daß die Felsart als quarziger Glimmerscbwfer odcr Glrmxnccmarzit bezeichnet werdsn muß. An drei Stellen stieß man auf d1cke_ aarzadern.

Cimge unwichtige Durcbfickerungen und einige Centimeter Wasser 0111 dem Boden des Tuunclß abgerechnet, komxte (m_f der Seite von Airolo bis auf 534 Meter tn so trockenem F811en,_ww seit lange nicht mehr, gearbeitet werden. Von da an bxs aus 511Meter drang Wasser aus der Front heran, anfänglich auf der Westjeite, _ bald aber auch vom Gewölbe, Von 541 bis 569 Meter ließen die Spalten vorn, an den Wänden und besonders am Boden des Tun- nels eine beträchtliche Meng? Wassxr durch; bis auf 578 Meter verminderten fich jedoch diese_Zuflusse wieder; von da an aber 516 auf 596 Meter ließ das Gexwvlbe eine große Menge Wassers, theils m Form von st_arker1 Straßen, theils regenförmig durch. Die Menge des Wassers '." el_ner Tiefe von 580 Meier betrug in der Front etwa 30 -40 Later m_ der Sekunde. Im Ganzen jedo hat sich der Wasserandrang vermindert“ bei einer Tiefe von 586 cter betrug er noch 180 Liter. Das asser hatte in einer Tiefe von 593 Metern eine Temperatur von + 9 Grad C. Die Lufttemperatur bei 596 Metexn Tiefe war + 9,5 Grad, während die äußere Luft zu gleicher Zeit -_-_2 Grad zeigte.

Jm Allgememen war der durchbroÖene" Fels hart und der Waffev- andrang gegen Ende des Jahres sebr hinderlich. Die Theile des Tunnels, welche durch ihre Spaltungen vieles Wgsser lyinßurch1ießem xnußteu unt Holz auSgesperrt Werden Der tägliche Fort1chritt war tm Dexexnber 2,226, im ziveiten Halbjahr 2,048 und auf beiden Seiten des Gebtrges zusammen 4,178 Meter.

Redaktion und Rendaniur: S chwi eg er.

Berlin: Verlag der Expedition (Kesssl). Druck: W. Elsjer.

Vier Beilagen (einfckyließlich Börsen- und Haudelörcgister-Beilage).

. schlossen worden.

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

ag,- Yen 10. Februar

_ __ . Die Rückzahlung der ganzen Schuld_von 350,700 Mark gezchteht vom Jahre 1874 _ab aÜmählich _aus emem zu diesem Behn _ bildeten TilgungSsonds von_ Wewgstens 2 Prozent des urspxungltchen nominellen Schuldkapitals jabrlrch, _unter Zuwaxhs _ der Zmsen von den getilgten Schuldraten. Der Kxeis behalt s1ch1edoch das_ Recht vor, den Tilgungsfonds bis_ auf hochstens 5 Prozent des uriprung- lichen nomine_[len Schuldkapitals_ stärkte Amortisation erspartcn Zm fonds zu. _ _ _ _ Die jäbrlicben Amortisationsraten Werden auf 000, beziehungs- Weise 200 Mark abgerundet. _ _ _ Die Jolgeordnung der EmlösUUD der Schuldverschrejbungen wurd durch das Loos bkstimmt. _ 1874 ab in dem Monate Juni Die außgeloosten Schuldvcr

. , ' . Lx ber [M

Vom10.Januar1874.

' l elm von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. FLZÜi 111311 de:; Kreisständen des Kreises Insterbuxg auf dem Kreistage vom 19. November 1873 beschlossen wvrden. die erfoxd_er- lichen Geldmittel behufs Einlösung der auf Grund Unseres Prlptle- giums vom 28. Dezember 1864 - G. S; yr01865 S. 77 - emittirten und noch nicht amortifirten Kreis-Obligattonxn im Betrage vo113_50,700 Mark im Wege eines bei dem Reichs-Jnvaltdenßonds zu conirabrrenden gleich hohen Darlebns zu beschaffen wollen Wir_ auf den Antrag_ der gedachten Kreisstände: zu diesem Zvoecke auf Verlangen dxs Re1chs- Jmoalidenfonds auf jeden Jnhabex l_autende, nut anscoupons versehene, sowvbl Se1tens der Glaybtger als an* S_e1tens des Kreises unkündbare Obligationcn zu einem Gesammt- ommalbetrcxge, welcher dem noch nicht getilgten Betrage der Schuld g_1e1ch- kommt also bon höchstens 350,700 Mark aus_ste11_en zn durfen, da fick) hiergegen Weder im Interesse der Glaubiger noch_ de_r Schuldner etwas zu "erinnern qefupdenq hat, 111 Gemaßhett des § 2 des Ges? 13 vom 17. Zum 1853 zur Ausstellyng von Oblig'ationen zum ctrage von höäosteus 350,700 Mark__, m Buch- staben: Dreihunderi fünfzig Tausend fiebenbundert Mar_, We1che m Abschnitten yon 3000, 1500, 600 und 300 Mark Rctchswahxung oder auck) von 5000, 2000, 1000, 500 (md 200 Mark Re1chs- [rung nach der Bestimmnng des Daxlexbexs resp_. dessen Rechts- folgers über die Zahl der Schuldscheme 1e1_)€r d_1e er _Gattung_en nach dem anliegenden Schema auSzujertigen, M11 111 e emer Kreis- teuer mit 43% jährlich zu verzinsezi gnd na der durch das 2809 zu bestimmenden Yolgeordyzmg ia1)_r_1tch, vom Jahre 1874_ab, mit Winigstens jährlich und hochstens 1ahr11ch 5% 088 ursprung- lichen nominellen Schuldkapitals nntex an_achs der Zmsen v9n_dcn amorlifirtcn Sck)111dverschrei1*11ng_€n zu tilgen _smd, durch gegeUWarxtgcs rivilegium Unsere [andcsberrltche Genehm1g1xng m1t Her xecht11che_n Wirkung ertheilen, da ein jeder Inhaber dieser Oblrgationen dre daraus herVorgchevdm Rechte, ohne dte Uebertragung des Eigenthums nachweisen zu durfen, geltend _zu _machkn befugt rst_. _ _ Durch vorstehendes Privtlegtum, wckch_es_W1r vorbehaltlich der Rechte Driffer ertheilen, wird_ für dle Befriedigung der thabcx der Obligationen eine Gewährleistung Settens des Staats nicht uber- nomYYundliÖ Unter Unserer Höchsteigenbändigen Unterschrtft und bei- gedrucktem Königlichen Jusiegel.

' 10. annar 1874. Gegeben ITIL- _den I W ill; e l m-

Camph'au'sen. Graf zu Eulenburg. Dr.Achenbach.

na

Regierungsbezirk Gumbinnen. Obligation des Kreises Insterburg. 11. Emission 111581“ ....... Nr. . _ über .......... Mark Reichswahrung.

d des unterm 10. Januar 1874 genehmigten Kreistags- besch1§111s118é11151 19. November 1873 wegen Aanahme eme_s Darlehns im Betrage von 350,700 Mark aus dem__Retchs_ - Jnvalxdepfonds _zu Berlin, bekennt fich die stärzdiscbe Komxnnsign fur Kontrahirung 81e- er Anleil)e,Namens des Kreises, durch diese,fyr jeden Inhaber gulttge, 10wohl Seitens des Gläubigerß als auch Seitens des Schuldners un- kündbare Verschreibung, zu emer Darlebusschuld von .........

Provinz Preußen.

Mark, welcher Betrag an den Kreis !*aar gezahlt wvrden und. mit 45

13

Doch 1011 Dkxnjeyige lauf der vierjahrtgen

Beilage

Elin, Dienst

am 2. Januar und 1. _ Hrlick) in ReichSmünze verzmset. __ _ _ _ __ (huldverfchreibungen endigt an dem fur die Emlosung bestnnm- ten Tage. __ _ Die AuGzahlung der Zinsen und des Kapitals er_f_olgt_ gegen bloße Rückgabe der ausgegebenen Zinscouvons, bez1c_l)ung8we11e dieser Schul_ - verschreibung bei der Kreis-Kommunalkasse m Jnstexngg und den in den vorbszeichneten Blättern bekannt gemachten (Suzlojungsstenen 111 Berlin und Köningerg in Preußen und War auch m der nach dem Eintritt des Fäkltgkciistermms folgenden ZZ _ _ _ _ Mit der zur Empfangnabme 1398360111918 prascnmicn beuld- verschreibung find auch die dazu ge_l)ör1§_16n Zinscoupqns dcr spatexen FäÜigkeitstermine zuxückzulicfem. Fur die fehlenden Zinscoupons Wird der Betrag vom Kapitale gbgezogxn. _ _ _ _ Die gekündigten Kap1talbeirage, Welche mnerbalb dreißinghren nach dem Rückzahlungstermine nicht erhoben Werkzen, sonne 171€ i_nnex- halb vier Jahren, nach Ablauf des Kalenderwhrqß der Fallrgkett nicht &hobenen Zinsen verjähren zu_ Gunsten des Krenes. _ Das Aufgebot und die Amortisation _verlorcnc'r odxr vermchteisr Schuldberschrcibungeu erfolgt nach Vorschr1ft_der All emc_m_en Gerichxs- Ordnung Theil ], Titel 51, §. 120 89911, bei dcm "önigltchcn Krets- gerichte zu Jnstsrburg. _ _ Zinscoupons können weder aufgeboten noch_ amoriifirt Werden. Wel er den Verlust von ZmScoupons vor Ab- erjä rungsfrist bei der KreisverWaltung_ an- me1det und "den staitgehabten B?siß_ der Zmöcsupous_ Hurch Vorzc1gung der Schuldvérschreibung oder sonst m glaubhaftér Weise darthut, nach Ablauf der Verjährungsfrist d_er Betrag der angemeldeten und bis der dahin nichi vorgekommenen Zmöcoupons gegen thlung auSgczablt Werden. _ _ __ Mit dSieZÖr (_?chTldverZeribung smd , .. halbjährliche ZmScoupons 18 um ue es a)res.... Zeitz1verd6n ZinJconpons auf fünf'ä[)rige Perioden auögegeben. ÖLMÜM versehen Werden. Die Llusgabe ciner neuen _ _ Kreis-Kommunalkaffe zu Insterburg gsgsu Nblwferung des der alicrcn Zinöcoupons-Seric beigedruckien Talons; _ erfolgt die Aushändigung der neuen Ztnscoupons-Sexxe an den Jp- l)aber der Schuldverschreibung, sofern deren Vorzetgung rechtzemg geschehen ist. _ _ Zur Sichcrcht der hierdur der Krkis mit scinem Vermöge .

"13

“*1

u verstärken. Dié durch _ en wachsen ebenfalls dem Tilgungs-

eden Jahres, _ chreibungen_ Wordkn un_ter Bezeichnung ihrer Vucbxtaben, Nummern und Beträge, sowie des Termms, an _w_el(1 em die Rückza)lung erfolgen sol1, öffentlxcb bekannt gemacht. (O_texe _e- kaunimachung Erfolgt spätestens drei Monate_ vor dem Falltnketts- termine in dem Deutschen Reichs- und Königlich Preußisäjen Staats - Anzei er zu Berlin o_der dem an__d_essen S_telle tretenden Organe, in der » ftpreußischen Zeitung zu K_omgsberg 1. Amtsbla1tder Königlichen Regéerung zu Gumbmnén o_der dem an dessen Steklc tretenden Organe und in der Justerburger Zettung.

Bis zu dem Tage, jvo so_[chergestali has Kapztabund zwar _zum Nominaerthe zu entrtcbten Ut, Wird es 111 halb1ahr11chen Tcrmmm, Juli, von heute an gcrechnct, m11 4-3 Prozent

(1) eingegangenen Verpflickytungeu haftek

e ge-

die ver-

usloofung erfolgt vom Jahre 111811" ..... Nr.

..ien ......

bis ........ Pr., in dem

Der Zinsenlauf d(r ausgeloostcn den

können mit muß jeder schrift eines

eit.

über .......

Anmerkung.

mitLettern außgegebcn. Für die weitere

inScouPons-Serie erfolgt bei der

Beim Verluste des Talons

Dessen zu Urkunde haben wir Unterschrift erthe_i_lt. _ ___ ...... ,en...en....„.... _ Die ständische Kommisfion des Kreises Insterburg fur Kontrahtrung der Anleihe aus dem Reichs-Jyvachnfonds. _ Anmerkung: Die Unterschriften find emenhandtg zu unterzeichnen.

Provinz Preußen.

Provinz Preußen.

Serie Zinscoupons für die fünf Jahre 18 . KrciFKommunalkasse zu Insterburg, i_ofern n1chi_von dem a1s_so1- chen legitimirien Inhaber der Obligation reöhtzeittg dagegen Wtder- sprucb erhoben ist,

1874.

“* ""““-"***“W diese Ausfertigung unter unserer

____.„„-_.._____ „__ ,

Regierungsbezirk Gumbinnen. ZiUScoupon zu der

Kreis-Obligation des Kreises Insterburg.

11. Emission. _ _ . . . 111)er ..... Mark zu 43 Prozent 3111ka aber ....... Mark . . . Pfennige.

Der Inhaber dieses Zinscoupons _empfängt gegen dessen Rückgabe in der Zeit vom . , i_en ...... brs .........

resp. vom

. . bi ........ mw späterbin die Zinsen der

s vorbenannten Kreis-Obligaiion für das Halbjahr Vom .........

mit (in Buchstabkn) . , . . . Mark . . Pfennigen

bei der Kreis-Kommunalkasée zu Insterburg und den in dem Deutschen Reichs- und Königlich Pch _ _ _

StcÜe tretenden Organe, in dem Amtsblatte der Kömglichen 91691ng zu Gumbinnen oder dem an dessen Ste_lle tretenden_ Organe, m der Ostvreußisc'hen Zeitung zu Königsberg_i. Px. und _m der _Jnster- burger Zeitung bekannt gemachten Ein1ö1ung81te'111'n m Berltn und Königsberg 1. Pr

ischen Staats-Llnzeiger oder dem an dessen

-

„ten ..... ..18..

Die ständische Kommission des Kreixes Jnstsrburg xür Kontrahimng der Anleihe aus dem ReichZ-JnValtdenfonds. Dieser ZinScoupon ist ungültig, Wenn dessen Geld- betrag nicht innerhalb vier Jahren, vom Ablaufs 1789 Ka- lenderjahres der FäÜigkeif an gerechn_e1, 8r[)oben1v1_rd. _ _ Anmerkung, Die Namens::nterschristen der Kommisfions-Mitglreder

Lettern oder Facsimilesteuxpeln_ gebruckt Werden; doch ZinöcOUpon mit der eigénbandtgen Namensunter- Kontrolbeamten versehen Werden.

Regierungsbszirk Gumbinnen. «110 n nr

8 Kreis-Obligation des Insterburger Kreises.

11, Emission.

Der Jnhabsr diefes Talons empfiingf _gegen defsm Rückgabe zu der Obligation] des Jnsterburger Kretses 111181 ...... Nr,

Zinsen dic . . .,.“,“tZ

., Mark 8 4 ro ent ÉPJ bis18...beider

dcn . „ten ......

....... . 18 . . . Die ständische Kommission des Kreists Insterburg für Kontrahirung

Anleihe aus dsm Reichs-Jnvalidenfonds.

1) Die Namensunierschrifien der Kommisfions-Miiglieder können

oder Facfimilestempeln gedruckt Werden; dock) muß jeder

Talon mit der eigenhändigeu NmnenSunierschrifi einks Kontrol-

2) Der Talon ist zum Unterschiede auf _der ganzen Blattbrcike un- ter den beiden 16151611 ZinBcouvons Mit davon abWeichenden Let- tern in nachstehender Art abzudrucken.

9“

Zinscoupon. 10“ ZinScoupon.

Talon.

Prozent jährlich zu verzinsen ist.

Inseraten-Er edition des Deutschen Kei S-aneigerx

Berlin ilhelm-Strafze Nr. 2.

Konkurse, Snbhaftationen, Aufgebote, ??_MZénde-UW bei dem unterzetchnetcn Gericht Mai 1874, Vormitxags 12 Ulr, vor dem Stadtgerichts-Rath Siegert mx Nr. 47. 11. Stock des Stadtgertchtsgebaupes an- stehenden Termine geltend zu machen, wxdrtgetxfalls te mit ihren Ansprüche_n präkludirt _und dre erwaane [ktie für kraftlos erklart Werden Wird. VreSlau, den 6. Januar 1874._ Königliches _Stadtgericht. Abtheilung ].

Vorladungen n. dergl.

[524] Bekanuxmaäjung _ .

In dem Konkurse uber das Bermogey de_s Restaurateurs , tanz Adam von hier ist dre Bet- behaltung des ein tweiltgen Verw_c(lters, Kaufmanns Otto Paulisch von hier als definitiver Verwalter be-

Rei enba i. S [„ den 2. ebruar 1874. ck [111511190 cs_Kreisger?1Zcht. Abtheilung 1,

am 1.

,_..______.._. [519] 155 Bekanntmachung. _ _ [ DZr Aktiengeseüschaft „Berliner Bank" 111 Berlin ist die Aktie der BreSlauer Wechslerbank Nr. 2773 vom 2._J_1nuar_ 1872 über 200 Thlr.

ren . Cour. ange 1111) ber or_en ge augen. _ PDF: unbekannte Inhaber dreier Zlktie sowie _alle Diejenigen, welche als Eigentbumer, PFandglaubiger oder aus einem anderen Grunde Anspxuche auf diese Aktie zu haben vcrmeinen, Wcrdcn hierdurch aufge-

Edikt.

9 Sgr. 1

[U, 168.]

' "' ' ' 125 als Verlassenschafts-Bel örde'wird hiermii_k1_md- VM SML des Pester Komglrchen 5111111211 Hinterlaffung eines Te tamentes und Codictües

" iner in Danczinger Niederung oder Krakau oder aber riedritl] Seeger auch zu Gunsten se Nachdem aber der Testator oberjvähnte VerWaudten

" ' ' ' unbekmni md, so Werden alle Dikjenigen Welche auf nach MM Namen mcht bezetchnet hat, Wlchb selYeeger Érbs-,f Ei entbums- oder aber Gläubigers-An-

" e u laben lauben, au efordert diese ben bitznen cinem Ja r_e von der drittcn Einsxhaltung dieses 113111 tcr16ck1nzdies1m Béatte an gerfeßéhnet, bei diesem Gerichte um so gewxsser anzumelden, als im entgegenge-

gemacht, da der am 24. Dezember 1872 in

verstorbene _ in- Bancfik Woh7-1yaften Anverrvaudtcn verfugt bat.

die Verlassenschaft des oberwähnten Friedri

, 1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sackzck. und Königlich§renßischcn Staats-Anzeigew. 2. ___nd_ls_N__ift___ ' 3. Konkurse, Subha“tmionen, ladungen u. dcrg 4. Verkäufe, Verpachtuugen, Submissionen :c.

Aufgebote ,

5. Verkoosung, Amortisgtion, Zinszahlung u. s. w. von öffentl1chen Papieren. _

S. JndustrieüeEtablissewwnts,Fabr1kenu.Eroßband-l.

7. Verschiedene BekanMnmchungen.

ck Oeffentlichee Anzééger. ,

u furt a. M., (ireILau, Halle, prag, Wien, Münrheu, Nürnberg, Straßburg, Iürirh und Stuttgart.

dolf Masse in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frauk-

8. Literarische Anzeige". 9. Familien-Nachrichten.

Bekanntmachung. _ _ _ Dem angeblich zuletzt in Engelwood Hiel m L_lme- rika befindlich geWesenen Tuckxmacbxrmeifter Karl Ernst Mueller aus Kirchhain :vird bkaxnt ge- macht, das; ihm durch Testament Hes Franlem Ka- roline Müller ein Legat (1ng-31th rst, 1velches bier verWaltet wird und am 1. April 1873 45 Thlr. f. betrug. Kirthha u, 6. Februar 1874. Königliche Kreisgerichts-Kommission.

setzten FaÜe das weitere Verfahren mit den fick) gemeldeten Parteien gepflogen wird.

1 17, uni1873. Budapest, den I Das ester Königliche GMC)“

Ste au tcinbath _ f Josef Szlavik m. 1). Notar.

Verkäufe, Verpachtuitgeu, Submissionen :e.

Auktion. Ani Sonuäbeud, d_eu 14. Februar Vormittags 11 U r, ollen 1m bre gen Maxe- en-Maoaxin, Franz fis e Straße 311.6. eme

cr. ria1i

m. 1). Vice-Prafident.

Februar

Part ie für telegraphische erecke nicht' meh wend are Materialien, als: _erks _ _ draht,S1ahlmuffen, altes m :e. offentlicß MeÉstbätenTen (1588211 baare er u. en . Kaiserlickze Telegrapheu-Direktion. Hirsax.

erne Saulen

immer

1 ver- Eisen- _ _ __ an __den a un ver an wer en. 1811. 9

iIn dxm Zermx? d_.____14. d.V W1 _kommsn Die C mm a. m zum (rau. _ Zrnmfin, de? 9.F611ruar1874. Der Oberförster.

[489] Submission. __

Die für den Neubau des Lehrgebaudes des medi inisclx-äxirurAscheuHiriedricb _- Wilhelms- Jnstl uts, Friedrich traße 1 , erforderlt_chen Glaser- Arbeiten. resp. die Kachel- und T0 fer-Mate- rialien, sowie der Abbruch eixtiger a_uli kei- ten auf dem gedachten Grundstmk sollen 1111 e_ge der Submésfion an den Minde_stforder_ndcn öffentlich verdungen Werden, und ist hierzu em Termm auf Manta , den 16. Februar cr. anberaumt Worden. Die die en Vcrdingungen zum Grunde gelegten Be- dingun en und Anschlags-Extrakfe, resp. dre Abbruchs- kosten-Öerechnuug sind in dem Kassenloxale_F11e1)_r1ch- straße 140, zur Einficht a1tsge1egt. Die Subm1sfio- neu sind verfiegelt_und n_1it den k_ck«__9tr9ffend€n Auf-

on auf Glaser-Ar eitexx“, SWW on auf Kaäxel- uud Topfer-Matc- „Abbrutlpso erte“, _ _ versehen, an d1fe Direktion dcö_Fried_r1ch-erhelrys- Instituts. Friedrichstraße 140, einzureichen, und Wird die Eröffnung 3. der Submissionen auf Glaser-Arbeiten Vormittags um 11 U! r, b. der Submissionen auf“Kachel- uud Topfer- Materialien um 111 Uhr,» 0. der Abbrncleofferten um 11? Uhr am 16. Februar c. erfolgen.

Vcrlin-Anhaltis1110Eisenbahn.

-, ; *

[527]

1 . „.___;

Die an den ein elnen tationen der Berlin-Au- halter Baixn lagern en alten Schieueu, Zu amm_en ca. 13.980 Ctr. verschiedener Profile, 1) en un

Wege öffentlich:: Submisfion verkauft werden und ist hierzu ein Termin auf den

20. Februar er., Vormittags 11 Uhr, * anberaumt.

Die Submissiyns-Bedingungen könnsn _in meinem Büreau, Askaniycher Platz Nr. 7, 6111997211611 oder cv. gegen Zahlung Von 5 Sgr. Kopialwn dort in Empfang genommen werde'y. _

Die Offerten, Welche äußerlich entsprechézid zu be- zsichnen, sind an den Unterzeichnetxn zu richten und Werden im Vorbezeichnetcxi Tcrmm _m GegenWart der MM erschiencnm Submntentm (roffnkt.

Berlin, den 5. Februar 1874.

Der Ober-Ingenieur der Verlin-Anhalter Eisenbahn. Wiedenfeld.

Die Lieferung von: 114 Sah Gußftahlachsen mit Spei enräderu, 375 S"? __ dergl. mit Gußsta [scheiben- ra er ; 1200 Stück Tragsedern und 1250 Stück Syiralfederu zu Gutecht en 1011 im _Wege der Submi fion vergeben Werden, Termin hierzu ist auf: _Dien tag, den1'7_. Febkuar d. I„ Mittags 1211 : nx un erem Gefchaftslokale, Koppenstraße Nr. 88, 9 hier?: bst, anbyraumt, bis zu welchem die Offerten fran [rt und versikgclt mit der Aufschrift:

„Submisfion anf Lieferung von Achsen mit Rädern resp. von Wagenfedern“,

ein ereicht sein müssen. _

ie Submissions-BedmZuncht und_ Zeichmm en liegen in den Wochentag_en Lornnttags 1m_Vorbezeisch- neten Lokale, sowie bn dem Ober-Mafchmrnmeister Gust auf dem Babnh01e zu Frankfurt a. O. zur Einsicht aus und konnen daselbst auch Abschriften