am Humboldtsbafen und czn der Spree als eine würdige Umgebung des Parlamentsgebäudgs nichi anzusehen seien. _ _
Die Sub-Kommi1fion hat wegen Stimmcngleicbbett (3 gegen 3) zu einer Einigung darüber, ob dieser Play dem Plenum zur Wahl zu verstellen sei oder nicht, nicht gelangen können. _
Der Platz 1)., Thiergarten, laßt sich ?Wir im Nagernemen als für die Erbauung eines monumentalen Par amenthebäudes geeignet be eichnen. Die Majorität der Sub-KommiJfion neigt mdeß der An- fi t zu, daß von weiterem Verfolg dieses P a 68 Abstand zu nehmen 1ein möcht-x. _ Es ist in zweifeaofer Wei1e ekannt geworden, daß die Abtrctung eine's Theils des Thiergariens für diesen Bauzweck an Allerböcbster Stel]; gewichtigen Bedenken begegnen wird, deren Beseitigung um 10 1chwcrcr sein dürsts, als ohne Zweifel a_uch die öffentliche Meinung ficb für thunlixhste Konservirung dcs _Thter- garicns in 1050.21", jrkzs-„xrx Znstandr auswrechen würde. Es läßt sich auch iiicht vsrkenncn, da!; dw Erbaxmng des arlamentögebäudes im Tbitxrgatten einen 111621 nnrrbcblichen heil desselben in Anspruch Ucbmen würde, denn neben dcm T-rrain für das_umfang- reiche Gebäude_sclbst und eine der Monumentaliiät desselben ent1pr_echende Umgebung müßte für eine würdige Zugänglichkeit von_ den ver1ch1eden_en Seiten her Sorge getragen wchrden._ Und gerade der 1chönste und betm Publikum beliebieste Theil des Thrergariens wäre es, welcher durch die Abtretung bctr0_ffcn und dcs Baumschmuckes beraubt Werden Wurde. Die Snb-Kommi1sion bat _fich Wegen Gleichheit der Stimmen (3 909011 3) auch bezüglich 1116136 Plaßes nicht darüber zu einigen ver- m0chi, ob die Wahl de1fe1ben der Gesammi-KommisfiM zur weiteren Erwägung zu empfehlen set oder nicht.
Nach Ansicht der Sachverständigen würde übrigens _ wemx man einm Plaß im Thiergarten überhaupt in V0rschlag bringen W111 _ die gecignetste _SteÜe nicht an der Königgräßer Straßen sondern an der_Sirgesstraße (zwischen Charlottenburger Chaussee und Lsnnéstraße) zu 1uchcn frin. .
Was_cnd1ich den Plaß 11, Grundstück drs Neichskanzler-21m1s_ TC.- anlangi, 10 wird derselbe Von der Majoriiät der Sub-Konrmi1sion als sehr geeignet für die Erbauung bes Parlamentsgebäudes ange- sehen. Von einem Kommissarius dcs Reichskanzler-Amis, der an den Verhandlungen über diesen Platz thailnahm wurdc bemerkt, daß bei der Wahl dieser; Platzes möglicherweise das Reichskanzler- Amis-Gebäude an_1cinrr jeßigen Stelle _nicht belassen werden könne, .zumal die zur Aufnahme anderer Reichsbebörden Projekiirtc-n noth- wendigen Erweiterungen behindert Werden würden. Der hikrmii vor* gelegte Situationsplan veran1chaulicht indessen, wie _ 01)ne Be- einirächtigung_ des Bestandes des Rkicbskanzler:Amts-Gebäudes und unter RUerbirung bon Raum zur ErWeiterung desselben _ das Vorhandcne Gartenierrain für die Erbquung des Parlamentsgebäudes nutzbar gcmaéht Werden kann. _ Freilich reicht dazu der Garten des Reichskgnzler-Amts mit dem von Deckerschen Garten aÜein nicht aus. Es mü11'en vielmehr, wie das Projekt ergiebt, auch Theile der Grund- stücke Jhrrr Königlichen Hoheiten der Prinzcn Georg und Alexander, des Ministeriums des Koniglichen Hau1cs, drs Auswärtigen Amts und des Fürsten Radziwill in Anspruch genommen Werden. Zur Cr- reickzung eines besseren Abschlusses der Umgebung des Parlamentsge- bäudes und zur Verhütung späterer Beeinträchtigung des Toialein- "drucks durch Aufführung von Privatbanken, welche mit dem Ganzen nicht in harmonischkr Uebereinstimmung befindlich sein möchten, dürfte .es sich sogar empfehlen, das gesammte von Deckeriche und von Radzi- willsche Terrain zu «Werben, zumal dadurch die Möglichkeit umfang- reichster Erweiterung der Räumlichkeiim der Reichs- und Siaatßbebör- den außer jeden Zweifel gestellt, sowic ferner erreicht werden würde, sehr erwümchie Durchgänge für die ReichstagS-Mitglieder von und nach der Wilhelmstraße einrichten zu können, ohne 11 diesem Zwecke _ wic befürchtet _ das Gebäude des Reichskanzler- mts in Anspruch „zu ne men.
(,s stehen War auch diesem Plaße nichi_ unerhebliche Be- denken ent egen. Zunächst ist der Subkommi1fi0n bekannt ge- W0rden, daZ _ mit Rücksicht auf die Vkrnichtung derjeßigen Garten- anla en _ die Verwirklichung dcs hter in Rede stehenden ?roixekirs mögltcherweise Allerhöchsten Ort?; auf Widerspruch
toßen könnte. Sodann _abcr wird die Erwerbung des nicht schon im “Besitze des Reichs befindlichen Terrains einen sehr hohen Kostenaufwand erfordern. Nack) ungefäbrem Ueberschlag berechnet 11.11 der Terrain- bedarf, wenn man von einer in eiww» 30 Rathen Abstand 0011 der Fluchtlime der betroffenrn Grundstücke an der Wilbebnstraßx gezogenen Parallellinie außgeht, auf: 1) eiwa 100 Qnadrai-Ruthcu des Prinz- "ltchen Gartens, 2) etWa 900 Q.-R. dcs Haußministeriums, 3) ethr 715 Q-„R des Reixkyskanzler-Amts, 4) ctwa 820 OR. des von .Deckcr1chcn Grundstucks, 5) ettva 900 Q.-.1_1. des Auswärtigcn Amts, 6) etwa 1300 Q-R. des Fürstlich RadziwiMchen Terrains; zusammen *ca. _4735 Q-R, so daß nach Abzug der Flächen 311 3 und 5, die fiY “bereit? im Bkfißk dcs RL_1chS befinden (715 + 900) = _1615 Q.-R., no -unge_fal)r 3120_Q.-R. _käuflich erworben werden müßten, was unter den 19819911 Prwatverbaltnissen immerhin cinen Kostenaufwand von etwa .5“M1_anen Thalern vcranlassen würd: _ Ferner muß die nicht zu vermeidende schiefe Stellung des Parlamenthrbäudes zu den Grund- stuckSgrcnzen der Wilhelmstraße immerhin als ein diesem Platze au- .haftender Uebelstand bczeichnst Werden.
_ Einem gegen die Frontlage des Hauses nach der König- graßerstraße bm _ der Stadt abgekebrt _ laut ge- worden_e_n Bedenken kann nach Anficht der Majorität der Sub- Komrxmfibn _ _bei der Situation der in Frage kommenden Straßenzuge __ ein erhebliches Gewicht night beigelegt werden. Eben- sowenig kann die Majorität dcr irrx Schooßc dcr Subkommisfion aus- gesprochenexn Anficht zustimmen, daß bei der in. dem vorliegendcn Pro- Jekt-Z 00rge1_e[)enen Abschließung drr Garrenumgebgng ch Parlaments- gebazidcs dieses dem Prongmm deshalb nicht ent10rcchrn Werdk, weil 78 '?!chtt von allen Sexten fur dieBefichiigung desPublikums - rei reg .
Dqgrgkn _1'ind folgende Vortheilx de_s Projekts Hrrv0rzubeben. Ju Erster LUUL_1'U11 der er1erchterte Ge1chä11överkehr in Folge der unmit- Felbarkn Nahe kes_ Rercbxkanzler-Amks und der Ministerien hervor. Sodann Zestaiiet dre Belrgcnheit des Plaßcs die vollständig monumen- cha1e Ausbildung des Gebäudes. Der Platz bietet ferner die Möglich- kext, _das Parlamentßgcbäude mit eiuem_ Garten oder Park umgeben J .koßnen, _und eventuell gewährt der außerdem noch verbleibende Raum
rcxne spater notbwczndtg werdende Erweiikrung der vorhandenen ;Dxemtgebäude die erwümchie _Gelegxnheit.
Aus_ der Mitte der _Subkommi1fion ward übrigens auch für den *Fakl, dJiz der Platz _15.n1cht als Baublaß tür dasParlamentsJebäude außgewahlt werdxn_10111e, der Ankauf der von Deckrrschen und Furstlxäx Ra'dthrllschn Grundstücke «16 wünschenSwertb be eichnet, “danyi dem_Reichskanzle_r-Amte ynd den sonstigen Reichs- und «iaats- behordcn dre MSglichkeit ciner wäicren Erwriterung resp. der Ueber- siedelung “Hierher nicht abgeschnitten werde.
Nack) rxiflichxr Prüfung .".113r für und wider den Piaß 1"). spre- chenden Grunde ist die Sybkommisfion zu dem Majoritätsbescblusse (5 gegsn_1) gelangt,_ _das sraglickye Projekt der Gasammtkommisfion Fur weiixren D1§1u1fi0n urxd Cutschließuxig zn empfehlen, dabei edoch dt? _ Zlnficht auszuwrechen, daß zur Sicherung der Monurnxntglttat des ar_la_mcnt€gebäudcs für «(le Zeiten und um 1116 Befurchtung aus; _chließen, das; durch Privatbauten der Eindrmk „dar Umgebyng beeinxra-chtigt werden könnte, sowie um Durchgänge von dar Wilhelmstraße [)er_ z_u_gewinnen, der Ankauf des gesammten vo_1xck _Dteckerschen und Furstlicb Radziwiklschen Terrains angezeigt er em,
_.D_ie_ Subkommrffibu kaun_ indessen auf Grund eines ferneren Ma10crtgisbefchlusfcs mcht umhin, die Crklätuug auSzusprecben: dat; re _nacl) emgshender CrWangg aller_in Betracht kommenden Verl) imsse und m Rucksicht ans die Zroßen Bedenken :(., Weiche sich der Erwerbung 61an anderen_ geeigneten Bauplatzes für das ParlgmenFSgebaude _cntge-senétrlkän, in erster Linie das früher bereits vorge1ch1agegre Kr0111che Ei.“- lt erneut auch jeßt noch als für den vorliegenden Zwsck am gseignet ten ansteht.
Auch_das einzige disscniirenbe Mifgjied würde fick) diesem Votum 1 9n8k1ch1011€n hakrn, wrnn cs dre Ucberzcugung von der Unübrrwind- i
lichkeit der dcm Platze 1). _ Tbiergartsn _ mtgegkngestellieu Bedenke! gewonnen- hätte.
Die Kommisßon ist hierauf am 24, November 1873 wieder zusammengetreten. Ueber die Sißung ist folgendes Protokoll
aufgenommen worden: Verhandelt im Reichskanzler-Amie. Berlin, den 24. November 1873.
Umvesend 1) von den Mitgliedern der Kom_misfi0n fur dre Vor- 1_)_ere_ibtu_ngen zur Erbauung eines Parlamentsgebaudes des Deutschen * ei 8 aas:
a. Delegirte des BundeSraths: Herr Ministerial- und Ober-Bau- Direktor Weishaupt, Vorsitzender, Herr Mxmster, Freiherr Pergler von Pcrglas, Herr Ministcr-Resident 1)r. Kruger; _
b. von deri Dclcgirten des Reichstags: Herr Re_ichstags- uud Appellationsgericbts-Präfident ])]: Simson, Herr Rittergutsbefißer von Denzin, Herr reiberr Nordeck zur Rabenaux“ _ _ _
0. die Sachver tändigen: Herr Geheimer Regierungs-Rath 19113111, Herr Professor Lucae; _ _
2) im Auftrage drs Rr1chskanzler-Amts Herr Regierungs-Raih Ascheubom. _ _ _
Der Vorfißendc eröffnete die bruttge Plenarsißung durch Mit tbeilungen über die ihm angczrigte Behinderung der Herren Appella- tionßgerichts-Ratl) 131". Reichensperger, Senator ?_Römer und Professor Thomas. Das Schwiben des leßteren, (1._ (1. Munchen, den 17. d. M., in welchem derselbe _,'sch0n vor Empfang des Berichts der Sub- Kommisfion vom 18, d. M. _ ßch marin für die Wahl des Kroll- Zchen Etablissements als Bauplatz für das_ParlamentSJebaude aus“ pricbi, Ward durcb Vorlesung zur Kenyxnxß dex Y_Lrsammlung ge- bracht und ist diesem ProtokoÜe abschrtrt11ch beigefugt. Bald n_ach Beginn der Verhandlungsn ging von _den_1 Herrn Duyckcr d1_e schrift- liche Mittheilung cin, daß er durch wrchtr e ihn in sem_er Eigenschaft als Landtagöabgeordneker in Anspruch ne1mende Geschafte ebenfalls behindert sei, an der Sitzung theilzunehmen. _
Die Versammlung verzichtete- auf Vorlesung_ des jedem einzelnen Koxmnissionsmiigliede vorher zugegangenen Bcrichis der Subkom- miifion vom 18. d. M. _
- Sie genehmigte sodann einstimmig die in dcm1elben vorgetragenen Beschlüsse der Subkommifion binfick)tlich Verwerfung der schon von leßterer nicbt zur engeren Wa 1 zugelassenen Bauplä e und ferner die gleichen Beichlüffe, bezügli der _zur engeren ahl gekommenen Y'lÉZLTl ?. Terrain der ArtiÜerieka1erue am Kupfergraben und 13.
te enp a .
Es erfolgte hierauf ein Meinungsaustausck) über die Weitere Sach behandlung. Während von der einen Seite vyrgeschlagen ward,_ auf Grund der bisherigen Erörterungen im K_rezse der Subkommxsfion anch den “Platz ()., Lehndorffsches Grundsturk, von welchem Herr Professor Lucae eine Planzeicbnung vorlegte und erlauterte _ ohne Weitere Diskussion zu verwerfen, wurde von der andern_ Seite im; ane gezeigt erachtet, über sämmtliche noch verblieb-Zne 3 Platze (ck., 1). und 1“). in eine nähere Diskussion zu treten und em? Reihenf01ge 31; be- stimmen, in welcher diese drei PläZe oder eventuell ein Theil derielben dem Reichstage empfohlen werden 1011en. _ _ _
Durch Majoritätsb61ch1u13 (5 Stimmen gegen 4) enfichted fixb dre Vcrfamrylung über sämmtliche drei Plätze: 0. Gräflick) Le'bndNffsÖLs Grundstuck, 1). Thiergarten zwischen Brandenburger Thor und Lenné- Straße, 141. Gärten des Reichskan31€r-Amts xc. eine General-Diskusfion eintreten _zu lassen.
Die1elb€ ward durch Herrn bon Denzin eingeleitet, _indem drr- Lelbe den Play, 13. _ selbst unter Berückfichti ung der außerordentlich when Erwerbungskosten _ angefic'bts dcr gro en in dem Berichte der Subkommtsfion bezeiYneten Vortheile _ Nähe des Rei skanzler- Amts ec. _ als den esten Baublaß für das Parlamennge äude be- zeichxrétf und den Wunsch aussprach, denselben in erster Lime zu emp 6) en.
Herr Präfident Simson erklärié fich entgegengeseßter Mei- nung._ Er halte zwar dcn Platz 11. im All ememen für _die Ausfuhrun“; des rojekts geeignet, glaube jedo mit Gewißhéit voraUSzuseben, da dlL der Erwerbung enigrgenstehenden Bedenken fich als l_müberwindlich herausstellen würden; und diese Be- denken niüs1e er als ebenso berechtigt anseben, wie die Gründe, welche für die Wahl des _Plaßes als Bauplatz des Parlamenthebändcs an- geführt wiirden. Dte im Berichte der Subkommisfion auf 5Mikli0nen Thaler berecbnsten Kosten allein für den Terrainerwerb dürften denn doch als außer jedem Verhältnis;_3u dem im Ganzen bewiÜigtcn Bau- f-anx“; von 8 MiÜioncn Thalern stehen und die ?luchpdung derselben fur jenen Zwi*ck__ auch wenn der Platz noch 10 1chön [ri _ wie Ver- schwendung au51el)en._ Von der ?_lnfichi ausgehend, da[; der inchstag fich Wohl_ doch noch für den Kr0111chen Plaßentscheiden möchte, drückte Herr Prgfident Simson den Wun1ch aus_, fich dem bezüglicben Schluß- antraqe 1a drux _Brrtchte der Subkommiifion Anzu1_ch1ie1;€n._
_ Herr Pr010110r Lucae machte darauf aufmerk1am, daß das Ter- rarn_des PMT 14. noch Höher vsranschlagt werden müsse, da düm Berzcbte der_«ubkommisfion zufolge jene 5 MillionenThnler nur den Preis deS1emgen Terraintheils ausmache, der noch n1chk im Befiße deßRe1ch§1ei und für den Bau nothwendig errvorben Werden mu_s1€, wahrend das zum Bauplaße mit erforderliche Terrain des Reichskanzler-Amts 1de ch_ Außwärtigew Amis nur deshalb außer Berechnung gelgssen 1er, Weil dafür zur Zeit besondere Kosten nicht aufzuwendrn sem würden. Außerdem müsse, wie auch der Bericht der Subkommisswrx hervorhebe, zur Sicherung der Monumentalitäx des Parlamenthebaudes, forme zur Herstellung von Durchgängen aus Er- Werbuug ch gesammten von Deckerschen und Fürstlich Radziwia- schen _Terrains Bedacht genommen werden. Hinsichtlich der Unüber- Windltchket_t_und Berechtigung der dem Platze 11. entgegenstehenden Bedenken 1trmme er dem Herrn Präfidenirn Simson vollständig zu.
Auf denKro 1 lscbenPlaHübergechd, führie HerrProfessorLu cae an, daß pack) fenxcn Wabrnehmungey „sich die Meinung über diesen Plaß inzwischen gegndert l)abe._ Krei1e, m denen letzterc-r früher verworfen ser, bteltetx ihn i_eßi fur_ sehr geeignet. _ Die Verhandlungen der Subk0chm11fi0n hatten die Schwßcri keiten, einen anderen geeigneten und gleichzeitig erwerbbaren_Plaß m ZJerlin zu ermitteln, überzeugend dargßthan. __ Bet der rapiden Ausdehnung der Stadt Werde voraus- sichtlich noch mnerhalb der Bauzeit das Parlamentßgebäude auf dem KroÜschen_ Plaße in Bezug auf die Wohnungöverhältnisse der Reichs- taßsirxiglieder eme durchaus günstige und letztere zufriedensteüende Lage er a en.
Herr Freiher von Rgbenau sprqcl) die Meinung aus, daß die in der Umgebung des_'.§?_r0111chen Etablissxmcnts entstehenden Wohnungen Wegen ihrer _KostxpreligYett den Bedürsnisjen einer großen Anzahl von Reichstagsmrtglte ern mcht _entsprechen wurden. Als den seiner Ansicht nach gcetgnristen laß bezeichnete er das Thiergarten-Terrain zwischen Brandenburger _Twr und Lcnné-Stra c (Platz D.).
Herr Geheimer Regierungs-Ratb itzi; und Herr Minister Freiherr von PerglaH sprachen fich m Zustimmung zu den Ausführungen des Ferm Prosesior Lucae für den Krollschen Platz und geßen den
laß ]). im Thiergarien aus, indem Ersterer _noch die Befurchtung des Herrn von Rabenau hinsichtlich der Kost1pie1igkeit dcr in der Uxtxbgebtung von Kroll entstcbcndrn Wohnungen als nicht zutreffend be- zei ne e.
_ .f err 5 rofe[sor Lucas legte hiernächst das Raumbedürfniß bei __ [ais . naLJer _dar und _sprach fick) rnit Rüchfichi auf dies Bedurfnxß, dessen *_efrrrdigung cinen großcn und den schönsten Theil des Thretgartens m Lln1pruch nehme, ebenfaÜs entschieden cgen der_r Platz 1). aus. Er machte im Weiteren darauf aufmer sam, daß 131€ Entferngng__nqch Kroll zwar nicht so erheblich sei, wie imMer a_ngen_oqimen, da1t;__ubrigens auch durch Anlxgung von Pferdebahuen em bxÜrges und )anich Beförderungßmittel m unmittelbarcNähe des Krollsthen Platzes kommen Werde.
Der Vorfißende inckmete den Plaß 143, als geschäftli am be_sten Felegen. Die edenken, Welche sick) dem clben e'ntgegen tollen, 1'_eier_1_a 31? zu gcimchtig, daß er _ so fchlver es i_rm bci den Annehm- licbk-iien dc5__P1aßes werde _ fick) d_0ch gegen denselben aussprechen musse. Zunachst k0muxe die unglückltcbe Konfiguration der _Terrain- grenzen m Betracht, die eine angemesimrs K!asbéldnng skhr1chwierig
erscheinen lasse. Dann werde die Front des Parlamenißgebäudes auf diesem Ya e der alten Stadt abgekehrt liegen, rvas bet den ubrigen lokalen er älinissen zwar mcht_als ein_duxchschlagender_Mißstand. so doch als einer hkrmonischen Löiung w:der1trebend bezeichnet werden mü e. Außerdem würde die Erwerbung des Terrains enorm_theuer aus allen und vieÜeicht unmöglich_1ein, da .die Anwmdbarkeit des ExpropriationSrechts immerhin wetfelhaft erscheine.
Gegen den Plaß 1), _ Tsiergarien _ spracb_fich der Vorsitzende aus, Weil durch dessen Verwendung als Bauplaß fur das_Parlaments- gebaude eine und vielleicht die angenehmste der Wemgen Stellen verloren geLen würde, die Berlin _seinen Bewohnern zur_ Er- Yolung in rischer Luft biete. _Jn 1einer Mexnung uber _die be- 0nderc Qualifikation des Kroll'1chen Platzes fur den vorliegenden Zweck erklärte sie!; der Vorsitzende seit dem früheren Beschlusse über den- selben noch mehr bestärkt, und dies sei auc? bet Anderen der Fgll, wie beispielsweise dass riftliche Votum des Pro essors _Tbomas beweise. So- bald die projektirte tgdtbahn zu Stande komme, ser auch dieWohnux' s- frgge ganz nebensächlich, denn die Bahn Werde voraussicht11chingr0 er Nahe zum Kr0111chen Platze geführt werden müssen und dle Einrich- tungen auf derselben würden es ermöglichen, wit kurzen Interyallen von und nach dem Innern und den Environs der Stadt, wie mittelst- der Pferdebabnen nach den verschiedensten Seiten hm zu_gelcmgeu. Für den _Krbllichen Pla spreche insbesondere auch die Billigkeit und Leichtigkctt 1eincr Erwer ung.
Herr Professor Lucax führte an, daß das von ihm vorgelegte Projekt nur eiix Versuch 1ei, um die YUZnußung des Platzes 141. dax- zustellen. Es 1ei jedoch eine andere Lö1ung der Aufgabe, wodurch dre ganze Anlage mynumenial scböxter fich gestalten Werde. möglich, wobei indessen die vollständjge Beseitigung des Reichskanzchr-Amts und de_s von Deckerschen Gebäudes an der Wilhelmstraße Bedingung sej._ Die1e Gebäude zu erha1ieu, habe er sich ber feinem Projekte zum Ziele ge- nommen.
Herr Ministerresiderxt ])r. Krüger besprach die ungünstige Lage des KroÜschen Plaßes bmfichtlich der Koixnnunikation ber schlechtem Wetter. DieTelve 1ei für ihn ein so großes Bedenkrn, daß er nach anderen Gelegenheiten greifen Werde, so lange solche noch vorhandext. Den Platz 1). _ Thiergarten _ halte er für überaus gürxstig. Dre gegen denselben erbqbenen Einwände könne er nicbt a1ögxw1chti genug ansehen, um ohne weitere K_0nstattrung der Unüberwindlichkeit der Hinder- nisse das Projekt ohne Wekteres fallen zu lassen, um 10 weniger als das in Anspruch zu nehmende Terrainstück gegenüber dem Gesamnxtumfanz des Thiergariens nur gering sei. Der Plaß_1*2. erscheine ihm der außerordentlicben Kosten wegen, die fich noch viel höher als veranscbla t belaufen würden, weil das Reichsterrain mit veran1chlag1 werchn müssse, nicht geeignet. Auch Werde es vergebliches Bemühen sem, die1eu Maß zu erWerben.
Herr Minister pon Perglaö _schloß fich der l_eßteren Ansicht an.
Herr von Denzm ätFerte mit Bezug auf die _gegen Pla 1). er- hobenen Bedenkerx, daß erlin 10 sehr bei der Retchö§ethicke ung ge- wvnncu habe, daß es auch seinerseits etwas für das Reich thun könne und billige Rückficbt auf die Wünsche der Retch§tagöabgeordnetcn neh- men müsse, die für das Parlamenthebäude gewiß eine gesunde Lage beanspruchen könnten.
Nach Weiterer lebhafter Debatte, in We_[cher u. A. noch darauf hingewiesen wurde, daß das ParlameniSJebaude auf dem Plaß 1). durch die 00r1prmgende Ecke der Lennéstraße halb würde verdexkt wer- derx, Ward dcr Sch1uß der Diskussion angenommen und demnachst dre auf Anregung des Herrn Mrmsterrefidenien 1)r, Krüger und Professor Lucae gestellte Frage: „Ob der Pla 13. _ (Härten des Reichskanzler- Nmis 2c. _ zur engeren Wahl emp ohlen werdcn solle?“ mit 7 gegen 1 Stimme Verneint.
Sodann wurde nach nochmaliger kurzer Erörterung der gegen den Platz 0. _ Lehudorffsches Grundstück _ sprechenden Gründe die Frage: „Ob dieser Platz _ (ck. _ als für die Erbauung des Parla- menthebäudes geeignet in Vorschlag_ zu bringen sei?“ mit 5 gegen 3 Stimmen verneint,_ und endlich die Frage: „,s-) 01) der Platz 1). _ Thiergarten _ sür die Erbauung des Parlamenisgebäudes geeignet zu erachten?“ War mit 7 gegen 1 Stimme bejaht, _dagegen _die be- sonders gestellte Frage: ,b) ob drr Plaß 1). dem Reichstage m_ Vor- schlag_ _zu bringen?“ von 4 Stimmen bejaht und von 4 Stimme:: vernern.
Diejenigen Herren, welche die Frage 36 a. bejaht, die 3.6 1), da- ZTgen verneint haben, namlich: der Vorsißende, dxr Herr Geheime
ail) Hißig, der Herr Professor Lucae, erklarten, daß fur fie ein Un- terschied darin bestehe, den Plaß geeignet zu finden und denselben zur Wahl zu empfehlen_. An leßierem_1eien sie durch die dem Tcrrairx ]). entgegenstehenden, 1cine Oualisikatwn als Bauplatz mchk beeintracb- tigcnden Bedenken verhindert. _ _
Herr von Perglaö, der aÜein beide Fragen 8. und b. veryemte, motivirte diese Abstimmung, Weil er den Plaß ])_. überhaupt fur un- geeignet halte. _
Eins _Weiteke Besprechung über den zu erstattendrn Berxcbt endete damit, daß auf Vorichlag des Herrn Prafidentm Simson d1c1er selbst und die Herren Weishaupt, v._'1)érg[as, Hißig und_anae ibre Mei- nung dahin auswracben, und dle1elbe in dem zu erstattenden Bericht ausgedrückt zu sehen wünschen, _
daß der einzige geeignet bcsundene Play 1). _ Thiergarten __an- gesichts der dem1elben sonst entgegenstehenden Bedenken, dem früher bereits vorgeschlagenen, aber vom Reichstage verworfenen Krollschen Plaße nachstehe. _ _
Die Herren 1)r, Krüger und von Rabexau erklarten, sich dieser Meinung an1chließen zu können, wenn fie; uber eggs wären, daß die Bedenkcn bei Play 1). unüberwindlich seren. _ _ re yon einer Seite ausgedrückte Ansicht, daß es Sache der ._Kommrs1ion sei, die Möglichkeit der Erwerbung dcs la es 1). zu ermrtieln, fand x_nrt Rückficht auf den Wortlaut des ert 7611 en Mandats _ bei den ubrigen Kommisfions- mitgliedern keinen Eingang. _
Eine von dem Vorfißenden zur Kenntniy der «Zcxsaminluzig ge- brachte neucingegapgene BauplaHOfferte, dre Grundstücke Leipziger- StrYe Nr. 126 [ps 135 mel. mit den korrespondirxnden Grundstücken der o_ßstraße bezielend, ward als identi1ch nuf_einem früher schon verwvrsenen Vorschlage Weiterer Berücksichtigung nicht wert!) befunden, zumal über einen Theil des angebotenen Terrains, das an_ und für sich schon zu klein sern würde, bereits anderweit für öffentliche Zwecke diSponirt ist. _ _
Damit ward die Stßgung geschlossen.
11
"Weishbupt.
Kunß, Wissenschaft und Literatur.
_ Berlin. Das 1. Heft 29. Bande? (Neue olge Band 17) des Nr- ch1vs für Theorie und Praxis des [lgemcinen Deut- schen Handels- und „3ech1elrechts, zugleich Fortseßung des: Central-Organ für das Deutsche Handels- und Wcch1e1recht (bisheriger Heraus eber Ober-Tribunals-Ratk) W. Hartmann), sowie Fortscßung der: ochenschrift für Handels- zmd Wechselrecht nach den Entschei- dungen des Reicbs-Oberbandelsgerxchts 111 Leipzig (bisheriger Heraus- Zeber Recht?;anwalt ])r. D_. Calm), heranegeben von Dr. F. B. Busch, „lppeÜaYions-Gericlxts-the-Prafidxnt a. D., Kreisgerichtö-Direktor G. Kcy1er und Kretögerichts-Raih s;). Busch in Sondershausen, Ber- lin (Carl Heymanns Verlag), ist soeben erschienen. Das Heft [_)at fol_genden Inhalt: Vorwort. _ .4, Abhandlungen: AphoriSmen uber dre ngunfi des Handelörechts. Von Prof. Dr. Gareis in Bern. _ Der Von Appell.-Ger,-Ratb v. KräWell
8.
_ uckkauf eigxner Aktien. 111 Naumburg. _ Em Rechthutachten. Internationales Handelörecht. Von Justthaßh Leffe m _Berlin. _ Simulirie Jndoffamente. Von 131". Ladenburg m Mannheim. _ Ueber den kaufmännischen Lehrver- trag. Von HoßGer-Raih Dr. Friedrich Zimmermann in Gießen. _ 311 Art. 402 und 405 HGB'S. Von Geb. Justiz-Ratb Rebling in Etienach. _ Zu Art. 395 HGB'S. Von Denn, _ Zu Art. 395, 396 Abs. 4 und Art. 427 HGV'S. Von Dems.
Buschs Archiv für Theorie und Praxis des allgemeinen deutschen Handels- und WechFelrechtS ers ein_t jährlich in 2 Bänden Ö. 5 Heften, jedes 5_6 Bogen 1tark._ Der reis des Bandes beträgt 2,3- Thaler. (Emze1nc Hefte können nicht abgegeben Werden.
Iuserateu-Er edition de- Deutsrheu Ke s-Anzeigerz
jmd Königlirh-Fceußislheu Staats-W! tigers:
Berlin, ilhelm-Straße Nr. 2.
L
1. Steckbriefe und Unterfuchungö-Sachen. 2. Handels-Register. !. Konkurse, SnbhaFationm, Uuigebote, Vor-
Steckbriefe und Unterfuchungö-chhen.
Stra vollstrecknugs-Reqni tion. Der_Stbuh- ma_cher oseph Bonaßi zu aischer, Kreis Leob- schuß, am 3. April1845 geboren, ist durcb das rechts- kräftige Erkenntnis; der unterzeichneten G2richté=Dw putatw_n_ vom 2. kaober 1872 wegen Entziehung der Mtliiärbfticht zu einer Geldstrase 00n 50 Thlrn„ im Undermögensfalle zu _sechs Wochen Gefängnis; verurtheilt worde_n. Es wird gebetcn, den Aufenthalt desselben der nachsten GertchtSbebörde anzuzeigen, welche un_1 Sirafvollstreckung und Mittheilung bicrvon ersucht Wird,_A_lt-Laud_sberg, den 11. Februar 1874.
Königltche Krcisgerichis-Depuiation.
Konkurse, Subhastatsonen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
[681] Bekanntmachung.
In dem Konkurse über das Vermögen de- Kauf- manns Fxrdinand Scheibler zu WestcndCbar- loitenburg 1st zur Verhandlung und Beschlußfassung über emen Akkord Termin aus
den 16. Mäxz 1874, Vormittags 9 Uhr,
'in un1erem Gerichisloka1, Terminöziminer Nr. 17, vor dem unterzeichneien K0mmissar anberaumt Wor- den. Die Bethexligiexi ivrrden 1)ierv_0n mit d:"m Be- merken in Kenntnis; gc1eßt, das; (1116 festgestellten odcr vorläufig zugelassenen Forderungen der KonkurSgläu- biger, 10weit für diesslben Weder ein Vorrecht, 1306) ein Hypothekenrecht Pfandrecht oder anderes Abwn- derungSrecht in Aniprnch genommen wird, zur Theil- nahme an der Beschlußfassung über den Akkord be- rechtigen.
Charlottenburg, den 7. ebruar 1874.
König1iche Krengeric is-Deputation. Der Kommissar des Konkurses. Hoening. '] Bekanntmakhung.
In dem Konkurse über das Vermögen des Kauf- i_némns Ale ander reund bier, Junksrnstraßc 33, ist der Kun mann ilbslm Fricderici zum definiti- v-xu VerWalter ernannt und zur Anmeldung der For- derungen der Konkurögläubiger noch eine zweite Frist
bis zum 9. März 1874 einsclxließlirh festgesetzt worden.
Die Gläubiger. Welche ihre “Ansprüche nocb nicht angemeldet haben, werden au1grfordert, diesclbcn, fie mögen bereits rechtshängig sein oder nich?, mit dem dafür verlangten Br*rrerbi, bis zu dem gedachtrn Tage bei uns schriftlich oder zu Protok0l1 anzu- melden.
Der Termin zur Prüfung aller in der Zeit 00111 21. Januar 1874 bis zum 9. März 1874 angemel- deten Forderungen ist auf den 19. März 1874, Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Stadtgericbts-Rath Siexert, im Termiuszimmer Nr 47, __ im 11. tock
dcs Stadtgericlxts-beaudes anbcraumt._ Zum Erscheinen in diesem Trrmine werden die 1ämmtlichen Gläubigcr aufgefordert, Welche ihre Forderungen inncrhalb einer der Fristen ange- meldet Haben. _ _ _ _ _
Wcr scine Anmeldung 1chrifilich einreicht, hat eine “Abschrift derselben und iHrcr Anlagen beizufügen.
Jeder Gläubiger, welcher nicht in unserm Amts- bezirke seinen Wohnsiß hai, xnus; bsi der Anmeldung seiner Forderung einen am hiesigen Orte Wohnhaften kaollmäcbtigtcn 1231101161! und zu den Akirn anzxigrn.
Denjenigen, w-clchcn es hier an Bekann11chast fehlt, Werden dsr Jirchiscxnwalt Hesse, die Justiz- Rätbe bon Dazur, Bynneß und RechtSanwvli Zenker zu Sackywaltern vorgr1chlagen.
Breslau, den 6. Februar 1874.
Königliches Siadigerirbt. Abthriiung 1.
660]
[ Nachdem in dem Konkurse über 0.16 Vermögen des Kaufmanns und Fabrikbcfißcrs Johann Wilbrlm Goiifrie'd Hille (alleinigcn Inhabers der_ Firma Gebrüder 331110) zu Lorwenberg dcr Grmemschuld- nsr die Schließung cines Akkords bcaniragt_ hat, 10 ist znr Erörterung über die Stimmberxcbttguyg dcr Konkursgläubiger,_ dercn Fordrrungcn m Anwhung dor Richtigkeit blZHLr Termin auf
den 5. März 1874, Vormixtags81Uhr. vor dem unierzetcbneirn Komrnistar, Ml Termins- zimmer Nr. 3 des Raibbmnes hier, anbrraumi wvrdcn.
Die Beibeiligten, We1che die erwähnten Forde- rungen angemeldet _ _0d«“r_ bestritten haben, Wrrdcn hiervon iu Kenntmß 1181281.
LoeWeuberg, den 19. Februar 1874.
Königliches Krcngkricbt. Der Kommissar des Konkurses.
streitig geblieben smd, ein
[666] _
Nachdem die ledige Dorothea Koll], Schwester des Posamentiers Wilhelm Christoph Kock) von 11191“, angezeigt bai, daßfie überschuldet und zur chrre- digung ihrcr arxdrrngendru Gläubiger außer Stande sci, wird zar iummariscben Anmeldung der Forde- rungen, zur Wahl eines Kurat0rs, sowie zum (531110- vcrsucbr behu1s Abwendung des förmlichen Konkur1es Termin auf __
den 18._ Marz _d. I., Vormittags 9 Uhr
Koniumaziriiundc, hierher anberaumt, wozu 1ammt- liche Gläubiger Mit dxmBemerken vorgeladen wer- den, daß die nicht er1cheinendcn Chyrographargläu- biger als dem Beschlusse der Mehrheit der Erschie- nenen britretend werden angejeben wcrden,
Zum vorläu gen Kurator ist der Rendani Mün- stermann beste 1.
Hersfeld, airr“18. Februar 1874. _
Königliches Amthericht. Abtheilung 11. Schoedde.
[655]
Da rs fich herausgestellt hat, daß die Vermögens- und Schuldverhältnisse des Posqmrntrers Wilhelm Christoph Kork] und dessen led1gen Schwester Do- rot ea Koch von [)irr, über welchr Werde das vor- läu ge Konkursverfahren eingeleitet ist, so eng
ladungen u. berg (. Verkäufe, Verpachtung“, Eukmiifioneu :c,
Oeffentlicher Anzeiger.
ö. Verloosung, Amortisation, Zinözahlang u. s. w, von öffentlichen Vapieren.
s. IndustrieUeELabliffements,Fab1'iken u.Eroßhandel.
7. Verschiedene Bekanntmachungen.
s. Literarische Un eigen.
9. Familien-Nach teu.
miteinander vérflochten find, da eine getrennte Bx- bandlung dieser Massen nicht 1 unlich erscheint, 10 1st_ die Vereinigung beider Konkurse verfügt urid es Wird desyalb der bezüglich des Wilhelm Christoph Kock) durch Verfügung vom 13. d. Mrs. auf den 13. k. Mts. anbéraumte Termin unier Beibehaltung der angedrohten §116ch16nach1heile aas den 18. März d. Ts., V0rmiitags 9 Uhr Kontumazirftunde, verlegt. *
Hersfeld, am 18. Februar 1874.
Königliches» Amtsgericht. Abtheilung 11. Schoedde.
[493] Verkauf Wktaüadnng.
In Sachen, betreffend den Konkurs der Gläubiger der Fabrikanten Waldvogel und Herzberg rn Springe, Inhaber der Firma Waldbogel, ?erzbcrg & C0. da- 1e1bst, 100-sn au1 Antrag des Kon'urskurators die zur Masse gehörigen Immobilien, nämlich:
1) das unter Nr; 35 an der Langenstcasze hiersklbst belegene zweistöckige Wohnhaus v0n Fachwuk, nebst Braubürgcrbcrcchtigung, Einfahrt und Wasserleitung;
2) das zweistöckige massive Fabrikgebäude unter Nr. 34 dahicr mit ReibebÜrJErberecHtigung;
3) das dahinter belegene Fabrikgebäude mit Sta1- ung;
4) der Garten in der Woril) sor Springe zwischen Kunst Crbrn und Kämmereigrundstücken bele'gen, ctvoa 4 Morger] 72 Q-Rtl). groß;
5) die Wiestim 1. g._ Hudskampe, Springer Feld- mark, zwi1chen Ri1ch und Zfarrgrundstückcn be- lrgkn,_ etwa 2 M0rgen 76 .-Rth. groß;
6) eine Holztbeilung mit Vuchenbestand am Ebers- berge, zwischen Hr.Meyer und Parlaskq'sHolz- theißlungen belegen, etwa 2 Morgen 52 Q-Rtb. Iko ;
in dem vor biefiqem Gerichte am
Dienstag, den 5. Mai 1874- Morgens 10 Uhr,
anstehendrn Termine, unter den dann bekanni zu ma- chenden, aber auch schon 14 Tage vorher auf hiesigxr Gericbtöscbreiberei zur Einsicht bereit liegen und_1n Libirbrift mitzuihrilrndrn Bedingungen, öffentlich mersi- biU-ZUD vcrkauft lkx'l'kéll.
"Licmcrk't wird, das; das Fabrik-Ciablissemcni, be- sici-cnd aus d'un nntc-“r ], “2 und 3 bez€ichneicn Jm- mobilicn, im Bstriebc erhalten wird und mit allem Zubehör in Eins verkauft werden 1011, während der Garten, die Wiese und die Holzilxilung einzeln zum Verkauf k0mmen. _ _ *
Zugleéch werdr-n 21119, we1che an die vorstehend ge-
dachten Immobilien Eigentl)ums-, Näher-, lel)nrecht-, _
liche, fideikommiffarifche, Pfand- und andere ding- liche Rechte, insbesonderk aucb Servituten und Real- bcreclxtigungcu zu haben vcrmcinen, hierdurch vorge- laden, solche Rech1.3_1n dem obigen Termine an- zumelden, widrigenraus im Verhältnisse zum neucn Erwerber das Recht verloren geht. _ V0n der Anmeldungsvflicht sind Dirjenigen befreit, Welche ihre Rechte im Tcrmine den 6. dieses Monats bereits angemeldek baben_. _ Der künftige AuG1chlu1zbescheid wird nur durck) Zn- 1ertion in die Neue Hannoversche ;éieiiung und durch Anschlag an hiesige Gerichtstafel publizirt Werden. Springe, den 31. Januar 1874," _ Königliches Amisgcrickvi. Sehwiening
[594]
Unsere Bekannimachu11g vom 8. Sevtcmber 1873, betreffend das Aufgebot fol_ enden nngcblici; vcr- 1oren gegangenen Wechse s: _ _
gozogen von Jacob Lieber zu F;.)wickwst an Uchc Ordre auf C. A. Zieboldt & 001111). zu Danzig über 500 Thlr., von C. A. “510130101" & Corny. acceptirt und zahlbar am 24. September 1871, ohne Domizilvermerk, auf der I)iiicksriic zunächst in b1anco indosfirt 00_n Jacob Licbrr und von Spiro & Krengel nnd 10dgn_n auSgrfüllt indoffirt v0n David Schenfein aus 21. L. Hochwald und von dem («"In-ren auf I. J. _Caro in Bsrlin, wird hiermit dahin ergänzt. da[; dicser “113810121311 Zawierchot am 24. Juni_ 1871 ausgestellt 1ein 1011.
Der unbekannte Inhaber des vorbezeichneten Wechsels wird aufgefordert, densxlbcn bis 311 dem
auf den 10. April1874, Vormixtags 11111113 vor Hrrrn Sekretär Siewert in un1crcm Gerichts- bause anberaumten Termine uns vorzulcgcn, widrigen- fakls diescr Wrchfel für kraftlos erklärt werden wird.
DanXig, den 12, Februar 1874.
Kön glickxes Kommerz- und Admiralitäts-
Kollegium.
[300] Bekanntmathung.
Dem Tisck11cr Karl SigiSmund Schaar, zu- letzt in New-York, wird _1)1e_rdurch bekannt gemacht daß ihm aus dcm Nachlaf e 1einer Mutter, der ver- witiwetcn Schankwirtl) Jo _anna Ele0n0re Scbaar, geborene (Hcislsr zn Groß-KniegniZ, cin Erbtlwrl von 85 Tblr. 27 Sgr. 8 Pf. zugesallen ist, und solches jeder Zéit bei. uns e:1)0[*en wcrdZn kann.
Nimptsch,* den 17. Januar 1874.
Königlich Kreisgerichts-Depuiaticn.
Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :c.
[U, 2371 Verkauf einer Waldpar ene.
Der Zrest dcr zurKöniglichcn Oberf0rsterei Rybnik gehöriacn Forstparzcncn genannt Biriultauer Wald, mit einer F1äche von circa_ 45,5 Hektar 1011 mit dem Holzbcstande,_ welchcr mit LluMghme eincr circa 4 Hektar gr01zcn 151ahrigen Schonung aus 60- bis 1001ä11rig€m Nadriholze besteht, im Wege der Lizi- iat1'0n verkauft Werden._ Es wird dazu ein Termin auf den 9. März er. in dem Gastbauie drs Herrn W011ner zn Birtultau anberaumt. Derselbe beginnt um 10 Uhr nnd wird um 4 Uhr Nachmittags ge- schlossrn. Dic Käufcr baben vor Abgabe ihrer Ge- bote dcn zrhntcn Theil derselben baar 0d€r in Staats-
vavisren an d-xn im Termin anwr1xnd§uHerrn Forst- kassen-Rendantcn zu dcpomrcn. Die ubrigen Bedin-
gungen, sowie die Taxe des Kaufobjekts kzZnnen in den Vormittagsstundkn in meiner Kanzlei_emge1el)en Werden, auch 111 der in Jankowi, stationirie Forst- aufseber l'eaufiragi, den Kauflicb1abern die ParzeUe und die einzelnen Loose auf Verlangen zu zcxgcn. Die Parzelle wird von einer Chaussee durchschmiien und ist 1 Meile von der Station der Wilhelmsbahn Czerniß emfcrni.
Parusxhqwih, den 18. Februar 1874.
Der Komglichc Oberförster von Schlebrügge.
_Es_1'oll den 9. März d., Montags, in der Finké1chen Brauerei bier, nachstehendes Holz aus den dem Bahnhofe Neu-Cunnsrsdorf der Märkisch- Poscner Bahn ganz nahe Und uumiiislbar angrenzen- den Revieriheilen: Coritien, Schläge in Jagen 173, 179 (alt 93, 95) U. T0ialiiäi, Dicke, Totali- tät und GestrÜaufhicbr, GrunYow, ““Schlag inYJag. 106 (alt 57) u. Totalität; Eicbrn, ca, 600 St. Nußrndcn, 450 R.-M. Nußklftr. ]. 11, 111 (zu Stäben, Pfahl- und S0€ichen[)01z); Buchen, Bir- ken, ca. 30_Sk. 1chwächere Nußsndrn u. 3 R.-M. Felgen, ersern, ca. 1300 Si. Bau- u. Schneide- 11011, 20 91-911, Böttwcrholz, 100 St. Stangen 1_ 11. 111, Kl., im Wegc dcr Lizitation mit dyrch= aus freiem AuSgcbot in auch größeren Loosen öffrnt- [ich an den Maistbieienden grgcn gleich baare Be- zahlung verkauft, 100311 Kaufiustige an dem gedachten Tage. Vormittags um 1011111“, Tzisrmit einge1aden werdsn. Lagow, den 21. Frbrnar 1874.55":
QDer Oberförster._ .I.-..““"KW
Mittwock), den 4. März er„ kommen von 10 Uhr ab im Merfertschen Saale hierselbft zum Aus- gebot: a. Belauf Wilhelmsberg Jag. 42, 300 Eichen mit 284 F. M., 550 Fichten mit 250 F. M., 32 R. M. Eichen_2 R. M. Ficbicn_BHiichsrholz und 350 Stangen. 1). BelaufHellerSsleiß Jag. 72, 9 Eichrn_mit 7,47 F. M, 275 Kiefern - Nußstämme, 280 Fichtcn - Nußstämme. a. Belau? Ellguil) Jag. 119, der Gesammteinscblag mit ca. 500 Fichten- und Kiefern - Nußstzäinmen. 6. Belauf Jaschkowiß Jag. 126, der 6321ammt-Nußbolzein'sckylag mii ca. 700 Stämmen: Eichen, Kiefern und Fichten.
Proskau, d€n 19. Februar 1874,
Der Königliche Obetförstcr. Sprengel.
k.. * ,...,..-
800 Kbm_. gesiebier Kiés find, zum Vorfällen der Gelei1e aus dem 1)iefig*n Viehbof, franco Verwen- dungssteÜe anzuliefsrn. __
Unternehmer wollen ihre Offerten unter Angabe
des Quantums, wrlchs sie zu übernehmen beabsich- iigrn, bis zum Submiifimistcrmin, „Mittwockx, den 4. März er., Vormittags 11. Uhr,“ im Bureau_ dsr unterzeichneten Bstriebs-Jnipekiion, .Koppcnstraßk _Nr. 5_bis 7 hierselbst, abgeben, _1v0- 1clbst auch die Lie1rrungs-Bcdingungen einge1ehen werden können.
Berlin, den 19. Februar 1874.
]. Betriebs-Jufpekt_iot_t der Königlichen Niedersckxlcsisch-Märkrsckxeu Eisenbak-m.
[654]
Submission.
Zur Ermittelung dcs Mindestfordcrnden für die bcim Ostpreußisxben Train-Bafaillon Nr. 1 zu be- schaffenden 476 Patroutasckxcn, 983 Vifirkappen. 983 Mündunngeckel rcsp_. zur Umänderung von 432 Patrontascljen steht ein Termin am 26. d. M., Vormittags 9 Uhr im Büreau, LlriiUcriestraßc Nr. 2, an, bis zu welchcm Unicr- nebmer ihre äußrrlich crkcnnbar zu bezeichucuden Offkrien einzureiibcn baden. Probcn und Lieferungs- bedingungcn liegen daselbst aus. Die Eröffnung der cingcgangencn Offerten crf0lgi znr bezeichneten Tcrmin-Zstunde in Gegenwart dxr etwa erschienenxn Submittcntcn und wird der Zu1cblag dem Mindest- fordernden für die glcickwamigcn Stücke erklwili.
Königsberg 1. Pr., den 16. Febrnar 1874.
Kommando des Ostpreußisckxen Train-Bntaiuons Nr. ].
Berau Wachung. ,M'; * ,'
[656]
Kömglrcb Kftbahn.
Auf den Balznbös'rn Brabnau, Sckrulilz und Otl0czyn sollen Plätze, we]chc fich zur Lagerung von Rohproduktcn :e. eignen, an Mcistbictcnde verpachtet werden. _
Zur Liziiaiion stehtTe'rmm an im Stationsburean
auf der Haltestelle Brahnau am 2. März er., V0rmittag§ Um 111 Uhr, auf Station Sckruliy _ am 3. LNärz cr„ Vormittagö um 12 Uhr, auf Station Otloc yu am 4. März cr., V achmiitags 11 Uhr, wozu Pachilustige birrmit cingcladcn wrrdcn.
Die Bedingungcn licgcn in den 0b_(chnbezcichnctcn Siatiousbureaus und im di:"sfeitigcn Bureau Vom 23. d. M. zur Kenntnißnabmc ans.
Bromberg, den 20. Februar _1874.
Königliche Betriebs-Jmpcktisn 1x. der Ostbahn. Hildebrand.
[593]
Zu den 'Ztrombautcn drr Marienburger Wasser- bauinfpekiim und zwar: in dcr Weich1e1 zwischen Rudnerweide und Dirsckyay und in der Nogat zwischen Pieckel und Schadw'alde 1011 pro 1874 die Lieferung von
*I?
R11 erate nimmt ar; die autorifirte Annoncen-Expedition von
adolf Mo e m Scrliu, Leipzig, Hamburg, Er
furt a. M., Nürnberg, Straßburg. Zürirh und Stuttgart.
ank- reslan, tjaUc, Prag, Wien, München,
D
asckxinen,
&ubnenpfähle 1,2510. lang, 4 cm. stark, 100 „ Zaunpfähle.
1200 Kb.-M. eldsteine,
_ 800 , flastersteinr,
rm Wege der Submi1fi0n vcrgebeq werden und ist ierzu ein SubmissionS-Termin auf
outag, den 2. März er.. Vormittags 11 Uhr, im Bureau dcs Unterzeicfmstsn anbxraumt.
Unternehmer werden aufgef0rdcri, ihrs Offsrteu versiegelt, Portofrei und mit der Aufschrift:
„Offerte auf Lieferung von Steamban- Materialien“, bis zum Terminsmgc _Vormittag's 11 Uhr, in meinem Barsan einzureic'ben.
Die Liefsrungs-Bedingungcn licg_en daselbst zur Cinfich1 aus, könnsn auch gegen Erstaftung drr Ko- Pialicn abschrifilich miigeibsilk werdcn.
Marienburg. den 12. Februar 1874.
Der Wasscrbau-Infpektor. 39. Dieckboff.
[657]
Oberschlefischc E11 eubahu.
Die 2111601th aurcrarbsiten €i:11'ck)1ießlich der Mthrial-Lieserung zum Bau der Brücken und Durckylame auf der Bahnstrecke Deuifch-Wette-Zicgeu- hals-Landesgrenze 0011 Station 110 bis Station 272 1011 in öffentlichrr Submisswn verdungsn werden.
Die _Subnxi1sions-Bedingnngcn und Zeichnungen [i_egcn in 1101erm Crntral-Bureau, Abtheilung 111. 1)ier1elbst, Trichstraße Nr. 18 nud in dem Abthei- lungö-Bau-Byrcau zu 211-1119 zur Einsicht aus, von wv die Bedingungen aucb gegen Erstattung der .Ko- pialien brzogrn wcrdkn können, _
Offexxcn sind vcrfiegelt und p0rtofrei, versehen mit der Nnmcbrift: _ )
„Submi1fiou auf die Ausführuu der Maurerarbeiten an Brücken und urch- lässen ftir die Eisenbahnstrecke" Deutslh-
_ Wette-Ziegenhals-Landesgrenze“ bis zu dem
auf Donnerstag, den 5. März er., Vyrmittags 11 U r, im Abibeilun s-Bau-Bnreau zu Iceiffc anberaumten Submissions: ermin an den thbeilungS-Vamneister Koscher daselbst einzurcichen, v0n 1021chem die Er- öffnung dersrlbcn in Gegrnwart der rium rrschiencnen Submiitcnisn erfolgen wird. Breslau, den 18. Februar 1874. Königlickje Direktion der Obersäjlesisckxen Eisenbahn,
[677] Rontgltch Ntcderftl1lc111ch-Markt1che C'ncnbuhn.
Dic Ansführung aÜcr Bauarbeiten, inkl. ibcil- wci1er Matcriai-Lieferung, ;,ur Herstcllung ciner Weickycmtcller- und Telcgraphrnbndc anf Vabnbos Dittersbacl) 1011 vcrdungsn wrrdrn.
Zur Eröffnung der Offerten ist Trrmin auf:
Montag, den 9. JUZ 1874, Vormittags
l'- im Bureau der 5. Betriebs-Jnspekiion zu Hir1ch0erg anbéraumi, 100 auch Zeichnung und Bedingungen eing€1§ch9n und Offerten-Formularc gegen Erstattung drrSkbreibgebübrcn bezogen w-Zrden könncn.
Hirschberg, den 14. Frbruar 1874.
Der com. VFrFeöZ-Jnspcktor. “„ 0.
„„ [“*“] Vckanntumckmng.
Für die Kaiskrlicbxk Wyrfi bicrse'ibst 1011 1 Stück c?laöljeiscn von 300 Mm. Brcétc, 81 'Mit. ZOicke und 3 Meter Länge beschafft werden.
Likfcrnnqs-Offerte'n find versiegelt mit der 21111- 1ck)riit: ,.Submisfion auf Lieferung von Flatb- eisen“ bis zu drm am 2. Miirz d. J., Vormit- tags 10 Uhr, im Bureau der untcrzrichnetcn Be- hördc anberaumten Terminc einzureichen.
Die Lieferungsbcdingungen, we1che auf Yoricireic Y'lnträge gegen Erstaitung der Kopialien ab1chriitlich miigetbeili wrrdex, liegen im Bureau der unterzeich- neten Verwaltung zur Ciniicbt aus,
Kiel. den 19. Frbruar 1874.
Materialieu-MagazinerWalmng der Kaiserlichen Werft.
[U- 340] Subnussmns-Anzcigc.
Die Lieferung des Bedarfs an Vettzeugen, Haud- tüthern :c. für die Lckal-Verwaltungen der Kaiser- lichen Jutsudaninr der Marine-Siation der Ostsec, und zivar:
29 feine Bett1aken, 442 ordinärc deSg1., 12 W0116ne
Dccken, 23 feine Drckrnbszügc, 57 ordinärc Weiße
ch-„k, 265 ordinärc blaubunic lrineiic odcr baum-
wollcnc dxdg1., _38 banmwoÜenc Halstücher, 747
ordinärc Handtucher, 24 keine Kopfp0l1'tcrbczügc,
378 ordinärc blaubunik [cinrne oder baumwMenc
desx1[., 46 ordinäre wcißc Kobfpolstcrbrzüge, 46
Kraukcnbcmden, 301191001)nliche Krankrnröckc', 18 _ Srrviriten, 2 Ti1chiücher, 187 Paar Hosenträger 1011 i1_n WEIL der Submisfion bcrdungen wrrdkn.
_ Offcrfsn find__v:rs§rgelt und portofrci, mii dcr ent- 1prechcnch Yumchrifi bcrsebkn, bis zu dem am
_ 13. Marz d. J., Vormittags 10 Uhr, _ 1111 _Bureau der unisrzeichncien Verwaltung, Carl- stra e 27, Zimmer Nr. 26, anstehenden Termine bier)cr _cinzureichcn, wo diefclbrn in Gcgcnwari der etwa er1chienrnen Submitientcn cröffnc't wrrden 101151.
Die Lieferungsbcdingungcn sind im diessetkigen Bureau einzusehen.
Kies, den 21. Februar 1874.
Kaiserliche Marine-Garnison-Verwaltung.
[662] Bekanntnig'axnng. Am Freitag den 6. März d. J., Vormittags 12 Uhr, soUcn im Bureau dsr untcrxcicbnetcn
2000 Sch0ck 2000 „