_ Bayern. München, 23. Februar. Ueber die leßte Stßung des GesundheitSraths-Ausschusses meldet der „Corr. _v. u. f. D.“:
Auf „Antrag des_Vorfißenden wurde in der letzten Sitzung des Gxsgmdhcttörmhs-Ausxchuffes begntachtef, bezüglich der Erstattung von großeren Versammlungen und Märkten zunächst die wildeste Praxis zu uben, dagegen vorerst die Maßrsgel dec Zwanngcsinfektion aufrecht zu erhalten, um ctwczigcm neuerlichen1lmsichgreifen der noch nicht vöÜig erlogchenczi Epidemie nach Möglichkeit cnkgcgenzuwiikcn und auf alle FaÜe die Reinlichkeit zu fördern; die Frage der Abhallung von T_anzunferhalkungen ist zur gegenwärtigen gesch1ossencn Zsit cm m_id fizr fick) gegenstandlos. Bezüglich dcr Cholerastatistik wurde ein- stimmig begutarhiet, die Veröffentlichung der Erkrankungs- und Toch-
fälle vorläufig in bisheriger Weise fortzuführen.
Sachsen. Dresden, 24. Februar. Der Prinz Her- mann zu Sachsen-Weimar ist gestern früh 12 Uhr 10 Mi- nuten von Weimar hier eingetroffen, im „Victoria-Hotel“ abge- trbeten „Jud heute früh 4 Uhr 45 Minuten nach Frankfurt a. M. a geret .
Württemberg. Stuttgart, 22. Februar. Nach dem soeben veröffentlichten Geseß, betreffend die Abänderung des Gesehxs vom 1. August 1864 wegen Festsetzung der Eivilliste für die Regierungszeit Sr. Majestät des Königs, vom 7. Fe- bruar d. I. wird unter Abänderung des Artikels 1 des Ge- sehes vom ]. Y_ugust1864 (ch.-BlattS. 131) und nnterwaeichung 13911 der Bestimmung des §. 104 der VerfaffungHUrkundc fÜr dtesen Fall, ]edoch unbeschadet der ferneren Geltung desselben, yum 1. ngi 1873 cm der in Geld bestehende Theil der Civil- ltstc auf ]ahrlich 1,600,000 Mark festgeschtß',
Baden. Karlsruhe, 23. Februar. Der Landgraf von Hessen Und Gemahlin, Prinzessin Anna von Preußen, der Graf und die Gräfin Trani, die Herzogin von Hamilton, Prinzrssin Marie von Baden, und deren Tochter, die Erbprinzesiin von Monaco, find gestern Nachmittag, vdn Baden kommend, zum Besuch der Großherzoglichen Familie hier eingetroffen UUd am Abend dorthin zurückgekehrt.
Hessen. Darmstadt, 23. Februar. Das kam 21. d. ausgegebene Großherzogliahe Regierungsblatt Nr. 8chthiilt das.“: Geseh, den Gewerbesteuertarif betreffend.;i
Mecklenburg. Schwerin, 24. Februar. (W. T. B.) Heute haben die Standrsberathungen der einzelnen Stände Uber dießrage der künftigen Landesvertretung stattgefun- den. Die Landschaft hat ihren BeschlUß vom 21. d. M., wo- nach sir mit 'dem Prinzip einer einheitlichen LandeSvertretung m_1d “tmr Besettigung der Ritterschaft und Laudschast als selb- stgndtger'Faktoren der Lanchgeseßgebung fich einverstanden cr- xlarte, rnit dem Hinzufügen wiederholt, daß eine Verständigung uber die Ausführungsbeftimmungen erreichbar scheine, sobald a11ch die,Ritrersck]aft die regierungHseifig proponirte Basis accep- ttre. Dre Ritterschaft beschloß zunächst verschiedene Modifikatio- nen der Vorlage, hat aber dann bei der Abstimmung Über die ganze Vorlage lsßtere mit 84 gegen 82 Stimmen abermals ab- gelehnt. Bei der dann folgenden Plenarbcrathmig nmrde be- schlossen„die StandeSvora mit der bereits am 21. d. abgegebe- nrn Erklarurig, daß man bereit sei, die Propofitioncn der Re- gierung defintriv zu beantworten, an die Regierungskommiffarien abzugeben.
Sachsen-Coburg-Gotha. Gotha, 18. Februar. Nach dem" 1. Artikcl des heute publizirten Gesetzes, betreffend einige L_lbanderungen des Staatézgrundgeseßes von 1852, kormrn auch noch andere als die bisherigen Angelegenheiten und Einrichtungen auf Veranlassung odcr mit Zustimmung des Her- zqgs fiir gemeinsam erklärt werden durch einen überein- stimmenden Beschluß der Speziallmirtage beider Herzogthümer oder durch einen mit Zustimmung der Mehrheit der Abgeordne- ten eincH jeden der beiden Herzogthiimer gefaßten Beschluß des gememschaftlichen Landtages. Der Landtag fiir Gotha besteht mis 19, der fiir Cobiirg aus 11 Mitgliedern, dercn Mandat mit der Auféösung des gemeinschaftlichen Landtages erlischt, wahrend andererseits mit Beendigung der Wirksamkeit oder mit der Auflösung des Speziallandtages eines der beiden Herzog- thümer auch die Vollmacht seiner Mitglieder für den gemein- schaftlichen Landtag aufhört. Beschlüsse dre.“- gemeinschaftlichen Land'rages iiber Abänderungen deH Staatsgrundgesches und sonstiger als integrirende Bestandtheike deffekben geltender Ver- faffnngsbestimmungen, sowie Beschlüsse Über Veriinderungen in der_Organisation der Behörden erfordern zu ihrer Gültigkeit die Zußrmmung der Mehrheit der Abgeordneten cinch jeden der bri- den Herz:),gthiimer ; unter der rrämlichen Beschränkung folk auch der gememschaftlirhe Landtag fortan befugt sein, über andere GcseßgebungSangelegenheiten in Bcrathung zu treten, indessen ist a1§dann cine Endabftimmung der beiden Speziallandtage über dir Beschluffe des gemeinschaftlichen Landtags erforderlich.
" Furftenthum Lippe. Dermold, 24. Februar. „Fursrl. L. R'. u. A. B1.“ vcröffenilicht folgende Bekannt- machung, die Einberufung eines außerordentlichen Landtags betreffend: “
Nach gyädigstem Befrhl des Durchlauchiiqstrn Fürsten soll ein außerordrntltchcr Landtag auf Montag den 23. März d. J. zusammen- bcxufyn _und Mittags 1 Uhr in der Aula des Gymnasiums zu _Dct- mo1d croffnct werdc'n. Die einzige drmselben zur verfassungsinähigen Bcrafhung Vorzulcgsnde Propofition wird sein: Ein Wahlgesetz zum Landtage Und ein dasselbe ergänzendes Grieß, die Zummmenfeßung drs Landtags_ und die Ausübung der ständi1chen RWK betreffend. .Dchntwurs diefer Gestßr wird in einer besonderen Beilage zum Regierungsblair bekannt gemacht werden.
Detmo1d, den 20. Februar 1874.
Fürstliches Kabinets-Ministerium. v. Flotthl.
Ferner veröffentlicht dasselbe Blatt Folgendes:
_ Unterthäniaftes kromczmorja. Ew. Durchlaucht hatten 1111 September 1872 die Vornahme der Wahlen zu einem außcrmdcnt- 11chM Landtag befohxrn, Welchem ein ncues Wahlgese vorgelegt wer- den sollte. Eine BLlUflmg des Landtages ist LED!) damals nicht erfolgt, weil espnotortßch war, daß eine bcichlwfähige Anzahl von Abgeordneten nicht 'zumxnmrntretcn würde, und War die StaatSregic- rung Zeitdem genothigt, die Staatheschäfte ohne eine Landesvertretung auf etgrne Vcrantworiuug fortzufrthren. Wie bcklagcnswerih für das Land dieser Zustand, ist, bedarß keiner'nähcren AUSfülUuna. Abgesehen davon d_af3„die Regierung genotwgi 1st, die gesetzgeberische Thätigkeit ohne Mitwwkung emrr Landcdvertretung auf Grund des §. 3 des Gesetzes vdm 7. Dezember 1867 au§zuüben und über die Außgaben ohne Zustimmung dcs, Landtagrsmzu beichlicßen, so ist schon die durch das p_orhgndcne Defizit hcrbxrgesnhrte Vermehrung der Staatsschulden um 1ahr11ch„ 30,000 Tllr. em? Kalamifäf, Welche das Land auf das schwerste schadrgt, DlesKe'ii-aurtgen Folgon abzuwenden, liegt nicht in der Hand der Rrgierxmg; sic 1ft durchkch seit 20 Jahren bestehenden Rechts- zustand, durch diermter dtescm 5 cÖtSzyftgnd entstandene Zu ehörigkcit Rim Deutschen Reiche, cnd1ich_ durch die faktische Unmöglich eit, diescn
echtszustand durch das Zuruckgehen auf das Wahlgesetz von 1849 auf allen Gebieten des Staatslcbens aufzuheben, unbedingt daran ge-
Das
tages nach 36 zu wahren, und kann daher ohne Rechtsbrmh diesen Standpunkt mxn und nimmxrmehr aufgeben. Ihre stirbt ist es aber, 1ede mögliche Gelegenheit zu bieten, daß der un eilvolle Plan, das ,Lgnd obne Yericetung zu lassen, und dadurch den Weg zu einer ailsmttgen Verstandiguna zu verschließen, aufgegeben wird. Schon aus diesem Grunde wurde Ew. Durchlaucht ich unterthänigst mir vorzu- schxagen erlaubeti, daß Ew. Durchlaucht eine Berufung des Landtags gnadtgst'genehmlgien, selbst wenn man annehmen müßte, das; ebenso wemg wie fruher es gelingen würde, einen bcschlußfähigen Landtag zu Stande zu bringen.
„Außerdxm aber erscheint der gegcuwärtige Zeitpunkt besonders geeignet, dtc1z: Berufung auszusprcchen.
_ Dre beiden wesentlichen Gründe. welche gegen die Veséhickuna eines Landtqgs nach 36 bisher angeführt wurden, bestanden darin, daß
1) eme ablehnende „Haltung der Ritter1chaft gegenüber einem neuen Wahlgesetz befürchtet wurde,
2) durch eme Beichrckxmg de's Landtags nach 36 eine Anerken- nung der Rechtsgulttgkett des Domanialabkommens aus- gesprochen würde.
In ersterer Beziehung ist die Erklärung der Ritterschaft vom
27. Jayuar (. von erheblicher Brdcutnng. Dieselbe zeugt von dem aufrichtigen „Streben dcr Rtrterscbaft, eine Verrinigunq herbeizuführen, fie spricht die Absichtder Ritterschaft aus, auf ihre Vorrrchte und na- mentlich auf die Kurtknabsttmmung zu verzichten; und Wenn dicselbe auch mrbi 11nbcdtngß_ dcr) Wahlgesrhmtwurf annimmt, Wclchen die Staatßregierung veroffentlicht hcii, so ist doch eine Irrständigung mit den Abgrordnetrn dss 2. und 3. Stunde?; auf einem Landtag um so sicherer zu errcnhenU Wenn die letztcren sich dahin einigen, dem Ent- wurx der S_txatSregrerung zuzustimmen und nicht etwa weiter gehende Projekte auszustellxn.
_ Was das zWeitr Bedenxrn wegen der Rechtögüliigkeif dcs Doma- nzalabkonzmcnö betrifft, so ist wredrrholt darauf hinzuwäsen, daß für die rechtliche Bcurthsixung dieses Abkommrns nur die'enigen Momente von Bedeutung sem konnm, Welche zur Zeit des N kommens selbst maßgebend Wach. Wenn das Domanialabkommen wirklich _ nach dcr'Anficht der1entgén, we1che dies LoosungIWort auf ihre Fahne ge- ichrrebrn haben, -- ungultig ist, dann bleibt es ungültig, auch wmn 1le eine Wah! „nach 36 zu Stqnde kommt* und umgekehrt, Wenn dasselbe rechtéguliig abgeschlossrn rst, dann bleibt es gültig, auch Wenn Heyl uachtragluh durch die Wahlenthaltung die Ungültißkeir auSae- „prochcn. rverdxy 1911, Dirscr 5111 sich sehr einfachen Erwägung soklte sich btllmcrwehe Nicmand vcr1chließen, und das zweite Bedenken um so eher fallex! gclassen werden, als es doch Jedem einlxu-hten muß, daß auch her der vérjohnlichsten, cntgcgenkommendsten Absicht Ew. Diirchxauch eme Weitere Erklärung als der auf die Cinßabe der R1tter1chaft untcrdem 3. Fcbruar ertheilre Bescheid nicht gegeben Wer- den kann, bevor eme gcordnrte Landcsvertretung existirt und mit 101- chcr vrrhandelf_Wrrden kann. « Man brauchr nur auf die in fich vrslkom-mcn wrderKYreckyendcn Anfichiru und Wünsche hinzuweisen, Welche m Yezug aus das Domanialabkommen laut werden, um sich davon zu uberze'ugen, daß, ohrie Ew. Durchlaucht spärercn Entschei- dungen “vorzugrctfen, es zur Zeit unmöglich ist, einen anderen Stand- punkt einzunehmen. -
_ _Jn dcr ErWartung, daß_dicse so nahe [irgenden Erwägungen all- mahlich dm) Gedanken verdranhen werden, wegen des Domanial-Ab- komrne118_ emsn Landtag narh 36 zu verhindern, und in Berücksichtigung der Erklarung der„91xiter1c1)cxft vom 27. Januar v. J. glaubt die St_aafSrcgrxrung, die Cmbcrysung sines außerordrntlickpen Landtags zur ]eßigcn int gnrathen zu mu'sscn. Sie v_erhehlt sich hierbei keines- Wegs, dax; drr Ausstrhtrn, Zinen heschlußfähigcn Landtag zu erhalten, nur germgxsind; aber sir- erd ('s tm Bewußtsein ihres geirßmäßigen, korrrkicn Verhaltens abwarten können, ob diejenigon, Welche das Land auck) _ferner nock) ohne Vertretung lassen wolicn, diese Verantwortung auf sick) nrhmcn werden.
Das dem Landtage vorzulcgcnde Wahlgesetz wird dasselöe sein, welches hrrezfs tm Jahre 1872 veröffentlicht ist. Die von der Ritter- schczft vorge1ch1agenen'Aenderung_en kann die Rrgieruna nicht zu den ihrigcn machen. _Em“: Beschrankung der ersten Wählerklasse auf Grundbesitzer „allem und „eme Trennung der Städte und des platten Landes halt d1e StaatSrcgierung um so weniger für gerechtfertigt, alZ auch nach dem Wahlgeseßethurf der Regierung der Grundbesitz in dcr erstxn Klqsse eme is_berwtcgcnde Vertretung habcn wird, und außer- dcn) die klemercn Studie ch Landré fast gar keine Bedeutrng als Mittxlpunkrc gcwckrb11chrn Lehens haben, während dies umgekehrt hei xandltchcn Ortschaften (Oerlmghausrn, Schötmar) vielmehr der FU ist. Aßgcsehch aber davon hat man sich ziemlich allgemein mit drm Prdpynirtrn Wahlgexeß v_crira'ut gemacht und es hcifiillig aufgenomm-xn: beivrelen (He'legen-heiten ist die Zustimmyng zu dcmiélben ausgesprochen, 11111) 110111011110) m méhrcrrn Wahlkrei1en troß der Wahlenthaltung dtxse Zustimnmng atzsdrnck'lick) und einstimmig erklärt; die Regierung wurde daher durch ein Vcrlassen dicsrs Entwurfs nur Mißtrauen cr- regen und 'die Vcrwrrrung vergrößern.
Es W1rd aber erforderlich Kein, Sorge zu tragen, das; die durch das norte Wahlgcwß [)erbetgef11[)rten Veränderungen der Verfassung durch 2111 bcirndcrkéZ Gcseßf'erganzt Werden, welches bis zum Erlaßciner yrucn Berfgssung "die Außubuxg der ständischen chhtc regelt. Incin wiches Gerry gehoren auch die" von der Ritterschaft hervorgehchuex Punkte, die Wahl deéZ Prafidenten, des Landiyndikus und der YussckYß-Depixttrten. Cm das Wahlgessß ergänzrnder Geseheniwurf, die Zqumemeßunz des Landtags und die Ausübung der ständischen Rechte bxtreffcud, w1rd da[ er ebenfaÜS zn Ew. Durchlaucht Höchster Genehmigmxg vorgelcgt. ei brich (Hxscßcniwiirfcn ist es mas;- gebend gcwx1en,'da13, um daßVcrständniß drrselbsn nichr zu erscth- re'_n, nur di_e_ wrrhtigstexi Bestimmungen aufgenommexi find, und die ;nrshercYuSmhrung bewndcreu Reglements und Verordnungen Über-
a en 11.
" ..Hiernachkann Ew. Durchlmxchi die Staatsregierung nur unter- thantgftdnhcimgcbxn, unter HHch1ter Genrhmigung der beiden Geseh- C'txtwurse, dic Za1ammcnberu7una eines außerordentlichen Landtags gnadiqst befehlen zu wollrn. Detmold, den 19. Februar 1874. Der Kabinkts-Minister. v. Flottwcll.
Bremen, 22. Februar. Zum Präsidenten des Richter- Ko'llech und des Obergerichts ist an des verstorbenen Senators Homrken Stxlle Richter ])r. Migaulr erwählt worden. Den erledigten Richtcrplah hatten Senat, Bürgerschaft und Richter- K-leeg gestern neu zu besehen, und die Wahl ihrer elf Wahl- manner fiel auf den HandcngerichtS-Sekretär Dr. von Post.
, Oeserreiéh-Ungarn. Pefth, 23.Februar. In der hea- ttgen Sthung des Unterhauscs beantwortete der Minister Szaparh die Interpcilation Grills, betreffend den Ministerial- Erlaß an die sächfische Nationsuniverfität, dahin, daß er im erme des 4. Gescyartikels vom Jahre 1848 uud des 43. Geseh- artikexs vom Jahre 1868 die unberechtigte Einsprache der Uni- versrtat zurückgewiesen. habe, nachdem dieselbe nicht einmal zur Berathiing des fraglichen Erlaffes kompetent, viel weniger zu Ausdrücken berechtigt sei,. wie es die folgenden sind: „Die Uni- verfitat verlangt, bei der Territorial-Eintheilung gehört zu wer- den, "und protestirt gegrn die ohne ihre Zustimmung getroffenen Verfugungen.“ Der Minister erkennt die Verdienste der Sachsen um die Hebung der Kultur des Landes an und will ]eden geseßlich und konstitutionell erfüllbaren Wunsch dersel- ben" gerne gewähren; solchen vollständig unberechtigten An- sprachen aber, wie ste in der Repräsentation der Universität zu Tage getreten, werde er aufs Entschiedenste begegnen. (Hglk erwiderte, daß das RepräsentationSrecht der Nationsimiver- fitat seit jeher anerkannt und sowohl dem Reichstage als Sr.
bunden, die Rechtskoutinuität durch das Zustandekommen eizzxs Land-
ungereckzt sei. Bei der Abstimmung wurde die Antwort des Ministers mit allen gegen 23 Stimmen der sächsisäzen Abgeord- neten zur Kenntniß genommen. Hierauf erfolgten Kommisswns- wahlen. Vom Centralausschuffe wurden die HandelSverträge und der Gesehentwurf über die Mctermaßeinführung und vom RechtH-ausschuffe der Advokaturs-Geseßenjwurf vorgelegt.
SchWeiz. Bern. 24. Februar. (W. T. B.) Die Re- gicrnung ,hat das noch im Bern er Jura befindliche Militär zuruckzrzztehen beschlossen, da Ruhe und Ordnung anscheinend dort wredcrhergestellt find.
Großbritannien und Irland. London. 23. F3 bruar. . (21. A. C.) Auf Windsor hat fich am Sonnabend - der Mtntftermechsel förmlich vollzogen. Herr Disraeli hatte eme Audienz bei der Königin, in welcher er anläßlich seiner Ernennung zum ersten Lord des Schaßamtes zu dem üblichen Handkuffe_zugelaffen wurde. Dann wurde Herr Gladstone in einer Audienz empfangen, in der er die Siegel des Kanzlers des Schahamtes qblieferte und fich von Ihrer Majestät verabschiedete. Um 1 Uhr hielt die Königin ein Konseil ab, während dessen der Earl von Ilchester, der neue Kapitän des Corps der Gentlemen- at-arms, als Mitglied des geheimen Raths vereidigt wurde. Nach dem Konseik hatten die Mitglieder des auSgeschiedenen Kabinets Audienzen bei der Königin und lieferten ihre Amts- fiegel ab." Sodann rrtheilte Ihre Majestät in Gegenwart des Oberst-Kammercrs Herrn Charles Reed, ParlamentSmirglied und Vorsihender des Londoner Schulwesens, sowie Herrn Alexander Word, ein gewesenes Mitglied der Königlichen Auswanderungs- Kommission, die Ritterwiirde.
„Kurz vor 3 Uhr hie1t die Königin ein zweites Konseil, bei welchem sämmtliche Mitglieder des neuen Ministeriums: DiSrael-i (Premier), Lord Kairns (Lordkanzler), der Herzog von Richmond (Präsident des Konseil-Z), der Earl von Malmesbury (Geheimsiegelbewahrer), der Earl von Derbr] (Minister für Aus- wartige Angelegenheiten), der Earl von Earnarvon (Minister für die Kolonien), Herr Gathorne Hardi) (Kriegs-Minister),“ der Marquis von Salislmrh (Minister für Indien), Sir Stafford Northrote (Sckzaßkanzler), Herr G. W. Hunt (Erster Lord der Admiralität), und Lord John Mariners (General-Postmeifter), zugegen waren. Herr R. A. Groß, der neue „Minister des Innern, wurde während der: Konseils eingeführt und als Mit- glied dcs geheimen Raths vereidigt. Dann erhielien der Lord- kanzler, der Geheimsiegelbewahrer, sowie die Minister des Innern, der Answärtigrn Angelegenheiten, der Kolonien, des Krieges und. für Indien ihre resp. Amtsfiegel aus den Händen Ihrer Maxstät.
- Prinz Arthur von Großbritannien ist nebstGe- folge vom Kontinent in Windsor angekommen. - Der Prinz von Walrs wird am 11. März in Vertretung der Königin eine cher mr St. James Palast, die erste in dieser Saison, abhalten. -- Der Herzog und die Herzogin von Edin- hurgh werden der „Morning Post“ zufokge nach ihrer Ankunft m Windsor auf einem großen Bankette in der St. Georges Huh bewirthet werden. An einem noch festzusehenden Tage wird die Kömgin mit drm neuvcrmähkten Paare ihren Einzug in London halten, zu dem Behufe, die Prinzessin der Bevölkerung der Hauptstadt vorzusteüen.
Der österreichisch-ungarische Botschafter Graf Beuftist am Somiabend nach LONDON zurückgekehrt, um seine diplo- matischen Funktionen wirder aufzunehmen.
_ Ter Grsandte der Vereinigten Staaten am hiefigen ofe, General Schenk, hat fich am Freitag auf einen dreimonat ichen Urlaub nach Amerika begeben.
_.Dem „Standard“ zufolge ist Herr Sclater-Booth zum Präsidenten des Handelsamtes, UND Sir Michael Hicks Beach zUm Präsidenten des Lokalregierrmgs-Kollegiums (Armen- Minifterinm) im Disraelischcn Ministerium dsstgnirt.
- 25. Februar. (W.T. V.) AUS Vsranlaffung des Kabi- neLSW-echsels find noch nachstehende Ernennungen erfolgt: Karsiake: Attorney - Meral, Bagallah: Sollicitor - General, Lenuox: Ober-Kommi är fiir die öffentlichen Arbeiten, Reach: Obekr:Sekreiär für Irland, Marquis von Barth: Ober-Kam- mer)err. *
Frankreich. Paris, 23. Februar. Das „Journal offi- ciel“ beginnt heute die Veröffentlichang der Subskriptions- listen fiir die „190111116me 6001101111011188“ der Marschallin Mac Mahon. Der Präsident der RSpUblik steht an der Spiße der- selben mit 20,000 Franken. Jeder der Minister hat für 500 Fr, und die MarschalXin Mac Mahon für 2000 Fr. Unterschrieben. Die Gcsammisumme der ersten Lifte beträgt.? 77,012 Franken.
_ Heute Morgen fand in VersaiUrYkZdas Leichenbegängniß dec; Abgeordneten Paris stalt. Die, *-kirck)lichc Feier wurde in der Eglise St. LOUiS abgeha1ten. Eine Sohwadron Kavallerie, ein Genie-Vaiaiilon Und ein Bataillon Infanterie wohnten der- selben an.
- Die Kommission für die Ges ehe versammelte sich heute unter dem Vorfiße des Herrn Vatbie. Sie diskutirte Über ein Amendemenf von Herrn Taikhaud, der von den Wählern das 25jährige Alter und die Eintragung auf eine der Steurrlistcn verlangt. Die SÉLUOT muß für Gemeinden unter 3000 Einw. nicht geringer als 3 Fr. und fiir Gemeinden mir größerer Be- völkerung mindestens 5 Fr. sein. Dieses Amendement wurde nach langer Diskussion verworfen, Ein gemeinschaftiick) von den Herren Paris (Pas de Calais), Lacombe und de Cumont aus- gearbeitetes Amcndement kam darauf zur Sprache. Der Zweck dieses Amendcmcnts ist, die Art des Wohnsißbrweises zu be- stimmen. Es stellt zwei Karegorien fest, wobei die Gemeinden Ül-zer 6000 Einw. schärferen Beweisen unterworfen find. Die Kommission vcrtagte den Beschluß über dieses Amendement auf morgen.
- Der Geseßeutwurf Über die neuen Vertheidi- gungswerke von Paris mit seinem 111x90§é3 (168 motif- lautet, nach der „Köln. Ztg.“, in der Uebersehung wie folgt: Meine Herren! Die Politischen und militärischen (Ereignisse, welche stattgefunden haben und deren Wichtigkeit und Ergcbniß hervorzuheben nußlos ist, legsn Frankreich die NothWendigkeit: auf, das Verthcidi- gungssystem seianGebictss zu reorganifiren und zu vervollständigen. Was die Vcrthcidtguna von Paris anbelangt, io können wir, da die Studien [*„eender find, [chou jetzt von Ihnen, dem Gesetze vom 10. Juli 1851 gcmaß, dic Ermachtigung verlangen, auf diesem Punkte an das Werk zu grhcn. Wir haben daher die Ehre, Ihnen einen Gesetzent- wurf betreffs der Errichtung ncuer um Paris herum in Vorschlag ße- brachte:) Festungöwerke zu unterbreiten, und wir fügen die von dem VertheidrglmgöaUSWUs; in diescr Hinsicht abgegebene Ansicht, so wie emen die Lage der Forts angehenden Plan hinzu. Wenn die Arbeiten sofort unternommen würden, so könnte man denselben eine erste, Summe von 7 MiÜionen widmen, welche auf die Kredite zu erheben wäre, die Sie dem Kriegs-Dcpar- texncnt, auf der Liquidationörcchyung ugefagt haben, Es ist alio keine dem diesjährigen Budget hinzuzukügende Auögabe, sondem
konstikutioneklen
Majestät gegenüber auSgeübt wurde, der Ministerialerlaß somit
eine Verwendung eines bereits bewilligten Kredits. Wir bitten S'»?-
die Dringlichkeit für den Gesxßenkwurf zu votiren und ihn an den Armee-ReorganiiatiMY-ausichm; zu verwxisen, - Gesetzxntwurf. Art. 1. Es werden neye Außenwerke um Paris auf den von dem Vextheidi- gungg.Ansschuß angegebenen Stellen gebaut. Art. 2. Jhre Herstel- lung wird im Jahrr 1874 em_e erste Summe von 7 Milliorzcn zuge- wandt, wklche auf 1712 dem Kriegs-Devartemrnt hercits auf die Liqui- ' dationkrcchnung bewilligten Krcditexerhobewwird; Art._3. Diese FestungSrverke werden in die erste Reihe der festen Platzedusgenommen. Indeß erd der erste Rayon der Verthrrdtgungs-Scrvrtutexi, so wie sxe durch das Dekret vom 26. Aggust_1853 erklart find, aufjdieselbcn allein Anwendung finden, Dte1er einzige Rayon VDZ! 250 Metres wird auf dsn Kapitalcn von dem Kaxnme der Glacrkz abgemcsien. Versailles, 14. Februar 1874. Der Prafidenrder quirbhk: Marschall Mac Mahon, Hsrzog von Magenta. Der KUch-Mlmth': du Batail. Ansicht des Vertheldungs-Ausschusses. Der Vertheidi- gungs-Ausschnß, dcsFxn Ansichi dcm Worilaut dss Art, 1 des (33810866 vom 10. Juli 1851 den Gesetzen, bctress dcr Herstellunq neurr Ver- theirigungsmittel hinzugefügi werden muß, vcrsammäte fich unier der Präsidentschaft des Herrn Mar1chakls dekMac Mahoii, um die dcr- s iedenen für die Reorganhaiton dsr Hauptstadr ihm vorgexegicn Würm zu prüfen und zu besprechen. Nach eiycr gründlichen Prufung und einer Diskussion, in Welcher a11e_vorge1ch[ag§nen Sysixme d_er Reihe nach durchgenommen wurden, eni1chied sich die Kmmmjfion fur die Besetzung der Positionen Cormeillr, MontKgnon-deont und Staind im Norden von Paris; Saint James und Marly mr_Westxn, Saint Cyr, Haui-Buc. ViÜeras, Chatillon und Palgqenu m Sad- Westen und Süden; VillencUVe Saint Grorges,_Vau10urs, „Bru_cke_n- kopf auf dem linken Ufcr der Marne 1mO1t8n._Da dic thö- quellen dss Budgets nichr gestaticn, a11e ohen erwahnten Arbeiten zu gleicher Zeit in Angriff zu nthen. 10 wurde der Aurichuß aufgeforderr, die zu bezeichnen, Mit welchen, zu. beginnen „c;; gizf wäre", und er stellte als dringlich nothwendig m gsi? Lime die Werke von Cormeisle, Moniliqnon-Domoni und. Starxxéx,_ WklckW die nördliche Vcrihcidigung 'von Paris bilden, und die von Galnk Chr,
Chatillon, Palaiseau und ViÜencuve Saianeorgcs, Welche die [ud- liche Verrheidigung von Pariö ausmachrn. Was das Wtcrk von Ville- neuve Saini Grorgcs anbelangt, so gab der Llus1r1)uß nz Anhetracht, daß dieses Fort, der Unterstüßung beraubt, wclche_tl)m dic spater aus dem linken Marne-Ufer n gründenden Wcrke gewahren 1011en, („arrgcn- blicklich in der Luft 1 )webe ,und den Unternthungen deS_se1nde6_ sehr ausgesetzt wärs, die Ansichr ab, daß, anxtati Dle'AkbLlZLU ans diesem isolirtcn Punkte zu beginnen, es bcs1er ericheme. die yrrfugharen Hiilfsqueslcn für die Organimtwn _der Prrihctdigungßwcrkc des Nor- dens zu vcrwenden und die des Sudweitrxxs durch die Erhauimg der Werke von Bur und Viklrras zu v_ervo11stand1g_en, so daß die Forts von Palaiicau nnd Saint Chr aus solide Weqe dcrhimdcn iverdcn. Die Dktailentwiirfe al1€r der in Rcdesteherxdcn Wrrke Wurden dcm'Aus- schuß vorgclegi, welchcr fie prüfte und mri Aanahme einiger klemcren
Abweichungen guthieß.
Spanien. Madrid, 24. Februar. (W. T. B.) Der General Moriones hat den yon ihm begonnenen Vormarsch wieder cingcstclit, da die dette durch die UÜJWst. des Weitere.“- noch immer an ihrer Mitwirkung ber den mrlirarxschen Opera- tionen verhinderr wird.
Italien. Rom, 25. Febrnar. (W. T. V.) Der Kardinak Barnabo, General-Präfekr der Kongregation (10, [)rczpagrmäa 663 ist gestern Abend gestorben Als sein Nachfolger m diesem Amte wird Kardinal Bilio bezeichnet.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 22, Februar. (St.Pet.Ztg.) Gestern Nachmiitags 6 Uhr begrib fich K'ais er Franz Jos eph zum Diner bei Sr. Großherzoglichen Hoheir dem Herzog Georg von Mecklenburg-Strcliß, Abe'ndzx: beehrtr derselbe den Vail bei dem Fürsien Wladimir Barxaitrzskr) mxt seuxem Besuch. Im Laufe des Tages ließ Se.„21'ia1estat dcr Kaiser von Oesterreich durch den Botschafter Freiherrn von Langenau dem deutschen Wohlrhätiqkeitsvcrein, der sich auch der Oester- reicher dentscher Zunge annimmt, ein Gefahenk von funfhunderr Radeln machen. ' " ' .
HeUte hörre Se. Maxcstat der Kaiser Franz Joseph die Messe in der Ma'ltheserkirche und wohnte um 1 Uhr der Warht- parade in der Michael-Manege hci. Uni 6 Uhr war Familien- diner und Marschallstafel im WinterpalatH. _ . '
Der heuie Abend bei der Großfürstin Mgrm Nrko1a1ewna stattfindende Ball beichiießt die Reihe der gkanzcnden Festlich- keiten zu Ehren des Hohen GasteY. Um 12? Uhr verlaßt Se. Majestät der Kaiser'von Oksterreich den Ball, um Reh narf) dem Moskauer Bahnhof zu begeben, von wo er um 1 Uhr 111 einem Extrazug die Reise nach MoEkau anTrrti.
SchWeden und Normegen. Stockhhlm, 21. Februar. (H. N.) Die Gutachten ch Sraatsaussthuffecs uhertdie Sragt H- aUSgaben fiir 1873 beginnen jrßr ber dem RrichHTage einzu- kommen; schon fird die iiber die drei ersteri Himptittcr abgegebenen gedruckt und an die Mitglieder aU-chrheilt. - Em Vorschlag A. O. Waltenherch, Direktors der Stockholmer Privatbank, will das jehige Zeijewmisfioncheckw dcr “Reich;":b'ank von 30 Miilionen iiber die in der Bank befindliche metailtsthc Valuta al) e a t wiffrn. _
- KZpithnffWiUiam Francis Segravc, welchcr mir Au?- zeichnung an dem Krimkriege und an dem Aufruhrkriege in Indien Thcik genommen hat, ist zum Narhfolgrr des Üack) Pour- bon versetzten Gerard Pcrrr) zum großhrit-anmschei] Superinten- dent=Konsul in Stockholm für die östliche KLM? Schwedens ernannt worden. ,
- Infolge des Freundschaftvcrtrages zwrschen den nordamrrikanisthcn Freistaaten im Jahre 1783, LTULULTL Und auch auf Norwegen au-chdehnr 1827, nach weichen) die Uuierthanen dcr kontrahirendcn Mächte iibcr ihr Gut fret diöpon1r2n"und Erbschaften entgegennehmen dürfen UUd dabcilvon allen szugrn befreit find, hat im vorigen Jahre dwfck)wcdisck)'Z110rwcg1sck)e Ge- sandtschaft in Washington fiir schwednckxrwrwrgiWcUnterthaneu in Nordamerika 48,625 Rth. einkaffrrt mid emgesendct; solches ist auch geschehen von den Konsulatrn m New-York und St. Francisco mit resp. “400 und 21,195 Mh. _
-- Die metallische Kaffe der Reichsbanx, sowre andere Valuta, worauf das Zetkel-Emisfion-Zrecks begriindet Wird, war am 31. Januar 41,334,775 Mh.; die Summe der courfirenden ZetteL dagegen 42,217,260 R11).; andere Verpflichtungen der Bank 19,996,671, zusammen 62,213,931 R11); aha waren von dem Zettel-Emisfionsrecht 9,120,844 Rik). mcht bennßt.
_- Die See- und Triaugelmcssungcn dee.“- topo- graphischen Corps werden in diesem Jahre bcrreffenz ersten- theils Fortsetzungen der Messungen im Malm: und theils neue in der Flintenrinne dcs Sandes, wre feur un_ficher angesehene Stellen der Ostsee; lehtere Fortjeßungen tm Malar und an der Küste von Norrland.
Dänemark. Kopenhagen, 21. Jebrrrar. Dxr Geseh- vorschlag über Staatsobligationen 'mit Zinstermmew zum 11. März Und 11. September wurde zn der gestrigewSthung des Landsthings ohne Diskusfi'on einstimniig m dritter Be- rathung angenommen, und ist somxt cht vom Vietchstage erledigt.
-- Die Wahl des Kapitäns Bärenhen ziim Jolkcthingsmann
Washingt fiel, erst hen
Sioux-In Ein Tel Forts Laram man skalyirt
Potter, einer haben. Fran trirben._ In ein großrs F bcginncn wer
so dergrndct Dcr Lluiitan
wird, hat angetreten.
110rdöstiichci
daselbst s 0 untrrhakten
verkaufen.
22. d. M.
Sir Garnct
Die F „Renterfthe
things auf Antrag des briefe ohne Abstimmung
Amerika.
(A. N. E.) enthalten Berichte
BuÜock meldét, daß er auf der oberen Passage des Pserdthf-Creeks rige Schaar Jndiancr 1621), die sang Sioux machc-n, wie es heißt, sengen, morden und stehlen.
die Indianer die errden der
In dsr „Weißrn Gips“
Agentur mctdct, _ verlasscn hätten, und c," furchicf,
geliefertc Mkhl
Land nach allen W. T. B.)
gers, des Präsidenten Barz, .
Toronto, 22. Februar. Herr DecoSrnos, der Präsident des lehren britisch=cosumbischen Ministeriums, dische Parlament gewählt worden.
Asien. , det ein indisches Telegramm dcr „Daily „News,“ daß Sir Richard Temple nach einer raschen Tour dnrch die schkimmsten Theile dcs
bungah angekommen ist. trägt eine MiUion Einwohner,
rung ernstlich ein, die halbe kommen wiirde. , " - 800,000 Personcn in diesen Distrikten blÖ Nachucn Seprrmbcr
vorräthc werdcn znm Unterhalt von Tage hinreichen. gierimg hat angrfangen,
Afrika. Ans Lissabon hat der „Standard" ein vom
„Dcr a1ns15. d. Dampfer „Cordtücra“
lischen Streitkräfte find in Kumaifi cinmarschiri und ein Friedensvcrirag ist unterzeichnet wordcn.“
seine Gsfangenen in Freiheit; 2) er zahlr eine Kriegs'enrschädi- in Gegenwartkcmes eng-
gung; 3) der Friede wird in Kumassi [ischen Regiments unterzeichiiet.
Ausschusses für die Prüfung der Wahl- für gültig anerkannt.
New: York, 23. Februar (per Kabel). ons Geburtstag wird, da er auf den Sonntag te gefeiert. ' Die neuesten New - Yorker Zeitungen über einen aUgemeinei-r Auf st (1 n d d er
dianer. - _ . “
egramm aus Wianing mcldxi, daß in dsr Nahe des ie zwei Offiziere ermordet_ _wurden. Ihre LClchM fand und von Kugeln und Pmlcn durchbohrt vor. Oberst
und einen Skalptanz aufführte. Die Einfällc' in aklrn Richfunge'n, brennen, Eine Schwadron Kavallc-rie ist nach der Union-Pacific-Eithahn, abgrganqcn, wo „Rothkn WolkeUng-xniur beraubt ein Jndianeragcnf, ist ermordet ivorden. Agcniur haben die Jndiancr die Hirtes ver- dc'r Richtung der „Rothen Wolkc“-Aacntur hat man euer gesehen. Sergeani Howard vor! der „FlZchchwanz“ dax"; mrhrxre groß? Kciegßabthexlungen die Vlgkntur das; alle Judiansr Jeindsciigkritcn Oberst Smith meldet. daß die India?) r das ihnen weggeworfcn und ihre Fleinhvorriilbe für daI Jahr Monat erschöpft 1ein_wrrden. Truppen durchstrkiscn das
Station an
ck Llpwlrion,
den.
haben, daß sie im nächstrn d scheint aiigcmein zu1ein. Richiungm hin.
Wie aus San Domingo gemeldet der 116118 Präsident Gorizales nunmehr sein Amr Gegen die Mitglieder der Familie seinecz Vorgän- ist die Verbannung ausgcsprockxn.
ist in das kana-
Ueher die HungerSnoth in Bengalen mel-
1Tirhut Und nordwestlichen Bhaugulpore in Dur- Die Bevölkerung diefer Distrikte be- und die letztjährige Erndte ist voUständig mißrathen, daß, schritre “nichr die Regie- Bevölkerung in vier Monaten um- Nach Sir Richard Temple's Sck)äßuug müssen Die dasc[bst bereite.“- vorhandenen Getreide- 200,000 Personen fiir 14
Elend herrscht in Ncpaul. Die Rc- Gcrrcide nach (111811 Gegenden hin zu kostet das Pfund 192 (1.
werden. Großes
Jm Bazaar
dafirres Telegramm erhalten, Weiches meldet: M. auf der St. Vinccniinic1 c-nqckornmruc bringt die Kurd: vom Adnhjmz ch Friedcns.
Wohelct) und du" unter 16Min Kommando stchcndsn eng-
ricdensbeding ungen smd nach einer Depesche des u Vurecms" folgende: 1) König Koffi Cascalli sehr alle
*Die Telegrad vom 20. J
Nr. 4
sterium arbeifef seit mehreren Monaicn mit einer äyhersten Anstren- gung seiner Kräfte und kann ein Mehreres nicht le_tstcn. Eme_Gc- ssßesvvrlngr, wie sie erbeten wird, kann ryan mch“. hinter dem grounrn Tische so ohne Weitcrcs machen, es ist vnlmehr erfrrderlich. daß die Gerichte des Landes gehört Werden, da das Recht ix_nserks Landes em außerordentlich mannigfachss ist. Ich wiederholk'alw, 171) werch das, was ich versprochen habe, thunlichst bald leisten; werierzugehn 1s11n1k un- möglich. Auf die Resolution kann die Königlich? chierung mcht- emgeherz.
Nachdem der Abg. Dr. Petri seine Resokutrqn dahin modi- fizirt hatte, daß die Vorlage „sobald als möglich“ eingebracht werde, entgegnete dcr IUftiz-Minister: _
Milder Rsfolution, wie fiejetzt laixiet, kann ich mich einwerstandeu erklären, sie ist ganz unschuldig. Daß die [*ctrssscndcn Materien im Laufe der Zeit geießlich zu ordnen seien, ist mir gar nicht zwerse1hafd Ich möchte dem Hohen Hause doch anheimgrben, um alle weiteren
Diskuifionen abzuichueich, von dem gefaßten Veschlusse zurückzutreten
Statistische“ Nachrichten.
Die Uebersicht des Verkehrs in den Niederlagen des deutschen Zollgebicts mit den wichtigererx N_ie_der1-1ge- Zittern im 4, Quartal 1873 ist vom Kaifkrlick) 1111101069811 Amte ([UfJLstSÜk wordru. Dieselbc_1äht sowohl den aus dem driitcn Viertrl- jahr d. J. übcrnommenen Bxstand, als auch drn Zn- und Abgaqg 1111 Lanie des 4. merials, 1owie den am S-(hlusfe des JahrcT m den Nicd-etlngrn verbliebenen Bestand der betresendstaarcn nah_er ersehrn. In der amtlichrn Uebersicht, wclche_ demnächit im 17. thte der Vicrieliahrsheffe zur Statistik des Deut1chen Reichröweröffcnilrchf Werden wird, ist der Verkehr der cinzelncn wichtigemwNiederiixgsplatze besonders hervorgehohcn. Wir gehen aus dcr ami_11chcn Aitsjtcüung folgende Uebersicht des Gesammtvcrkehrs aller ÖSUUÖW Niederlagen fiir die in Vetrarht kommcnden wichtigeren Waarrnarttkel:
Bestand Zugang Abgang Bestand Ende im 4, im 4. am 3. Quartal Quartcü Schlusse QUartalö 1873. 1873. d. J. 1873. 1873. Cir. Eik.
Err. Err. 16,056 26,867 25,139 17,784 47,330 35,454
37,391 49,267 17,472 19,995 15,038 22,429 721,051 2,097 696,782 26,366 118,528 9,003 55,171 72,360 7,413 7 3,140 4,280
2,822 1,766 "2,532 2,056
19,668 14,967 14,418 20,217 11,841 3,943 1,732 14,052 271,232 126,819 116,720 281,331 32,122 19,727 16,739 35,110 . 693 983 1 ,490 186 Mandola. . . . . . 5,148 11,925 7,971 9,102 Korinkhrn und Rosinen . 28,616 44,003 33,410 39,209 Pfeffer . . . . , . . . 6,81 10,509 9,914 7,376 Zimmer und Gewürznelken . 5,109 4,183 4,288 5,004 Tonnm. Tonnrn. Tounen. Tonnrn.
6,320 12,005 11,337 6,988
Ctr. (Hir. Eik, (Hir.
131,858 241,096 243,503 129,451 8,179 7,497 6,721 8,955
110,739 115,262 90,575 135,426 720,346 402,090 569,839 552,597 30,135 24,353 26,923 27,565 249,647 68,816 82,404 236,059 13,018 33,080 31,545 14,553 17,786 42,009 22,012 37,783 81 ,302 11,811 28,467 64,646 Fisththran 9,985 6,046 6,844 9,187 Woücngarn . 10,092 10,977 12,720 8,349
- (PragZ) ÖieÉtadWhysiker haben dcm Gemeinderathe einen
Baumwonengaxu .
Soda, kalzinirte .
Soda, rohe.
Roheissn . . . . . ._ . GMchmicdeteSu.gewalziesEU-sn Facdnniric's Eiéen in Stücken Leincttgarn . . , . . . . Arrak, Rum, Franzbranntwein Branntwein, anderer. . Wein in Fässkrn .
Wein in Flaschen.
Buttcr
Heringe .
Kaffcc, roher
Kakao in Bohnen
Rris, geschälter
Salz . . . . . . . . .
Melasse uxd Syruv . . . .
Ybearbeifete Tabakshläiter . )EC . . . . . . . , .
Zucker KULT? Art
515111111151 in Fäffcrn .
dcs „Nmiéöblaits der Deutschen Reichs- hcn-Brrwaltungk har folgenden Jn6a11_: Vrrfygung ebruar 1874. Birchung drr erhobrnen (Hebnhrcn tn den
Spezial-Einnahmc-Jonmalsu und Uebertragung derselben in dir sta- tistischru Urbcrfichtcn.
H au s c H welcher in
schließung, SiaaiSregie
gemeinsam FinanIkn se den 5.11 Odus gung erhalt
den Wortla
könnic. E
1" sßung zu
dem ihr vo
fall zn bew
wclche die Trennung
Meine neten nichr
Beziehung
seiner
sonderh au wärtigen
für die Färöeriuseln wurde in der heutigen Sißung des Folke-
Lagc, derar
Berlin,
geistlichen xc.
Meinung gcivssrn, «* _ „ _ _ getrmhts dcr Landesvertretung 1rgcnd emen direktrn
geistlichen 3Llngele'gi'nheitcn und drr Finanzen
Ich glaube, das Hohe Haus wird fich bci diejcr mehr heruhigcn können, Gcseßcsvorlagmr vcrzögere, RcTolutton Gsse rsvor age _ L ck drr Trennung der Ehe und zwar 1chon
Landtags = Angelegenheiten.
25. Februar. In der gestrigen Sitznng des der Abgeordneten entgegnete drr Miiiister der Angelegenhriren 1)r, Fakk dem Abg. Miqnel, der Diskussion iibcr dcn Geschrntwnrf, bcirrffcnd die
Beurkundung des Perioricnstandrs und die Form der Ehe-
die Auslegung des §. 54 (Entschädigtmg der Geist-
lichen) besprochen hatte: _ . Auf die Anfrage des Hcrrn Abg. Mthcl hal": [ck Namens der
Murr zx! erklären: die Staatsregierung hat bereits bei Be-
leuchtung dcr Vlmcndemcnts im HérrcnhMft zum Lluédruck gebracht, daß die Bestimmung,
Entsthiidigung im einzelnen Falle von dyn Ministern dcr geis11icken Angelcgcnhrikcn und der stgeietzt werdcn, im Wcsrntlickwn nur die Brdeuinng har, zu finden, in wclchem fiir drnjcnigcn, der dir Entjchcidt- cn soll, sein RLM dem Staate gegeniiber fcstxwstkslt Wird.
es solle die
Esist namentlichdirseBcstimmung vor ihrer Annahme gegensätzlich (111ng- faßi worden zu einem anderén Amendcment, WelchxsimHerciiMuse emigr- drachk war und Welchrs cine aslgcmriur Norm herstellt, namlich dcn drr:- jährigcn Durchschnitt;
in keiner Weise aber, und ich glaub? auch durch ni dazu niihr genöthigt zu sein, ist_ die Stagtsrcgicrnng der [, diese Bestimmung ansdic Andabunn dcsBud- Einfluß haben der deanke, daß die Minister der eine formelke Frsr- die Summe, _die
s ist also nicht
1111111321: häti'cn, und daß dann
fie fcstgrsctzi haben, von dem Landtage bcwilligt Werden müßte; im (Hsgcntheil g1aubt die Staatsregierung, haben mus, che fie bewilligen kann, andern Fällen,
da[; Rr (rst dic Mittrl und sie wird deshalb, wie in aslen das Vrrfahren dahin eintreten lafjen, da[; fie, je nach
rliegcndcn Matrrial den Saß begrüudct, den sie in den
Staatshaushmt aufnimmt, und fie wird dann mit dcr Lanchverirc- tung, die ja auch an
dieses Grieß gebunden ist, den erwiesenen Aus- drs Betrages fich zu einigen habru.
illiqen, iibcr die Höhe
“ In Betreff der vom Abg. Dr. Petri beantragten Reso- lution, welche die Staatsregierung auffordert, noch m der gegen- wärtigen Session dcm Landtage
eine Vorlage zu machen, durch rechtlichen Grundsähe in Betrkff der Schließung und dcr Ehe einheitlich für die ganze Monarchie geregelt
werden, erklärte der Iuftiz-Minister Vr. Leonhardr:
Horren! Ich kann nur bitten. daß das Haus der Abgeord- beschlicßen wollr, dasjsnigc zu beantragen, was der Herr ?_lbg.
1)r. Pctrr vc'rl'angt. Ick) habe bereits be". der ersten Lesung mit wenigen Worten erklärr, daß „„ ' , nicht das ChrsMicßungörecht zu kodmzrrcn sei,
sci und das; es erwvgxn Werde, ok) und daß ich in dieser Vorbereitungen griroffen hahe. ' Erklärung„11m_1o als es nicht daran gewöhnr ist, daß 131) Der Herr Abgeordmie verlangr ,in etwas Unmögliches, cr, Will, das;- eme in Betreff nicht allem der Schließung, in der gegen- ist nichhin der Das Justiz-Mmi-
zu erwägen
bereits die crfordcrlichcn
erfolge
Session. Die Köy-Tgliche Regierung tige Weitgehende Antrags zn erfuklen.
ausführlichen Bkricht über die WahrnehmungSn betreffs der _Ch 012cm- edidemic dcs Jahres 1873 in Wien vvrgrlegt. Dre Epidemie kam am 15. Januar zum Ausbruch? und brichriinktc fich, was ganz cigcnihümlich ist, zunächst auf 4 Fäslc. Nach dem Vorko'mmsn' dcr- scibrn (bis Ende Januar) zeigte fich durch 7T3Tage nichr ch gértqgste Spur ciner Choleracrkranknng. Erst am 6.21pri1 k.un-nsnerdmgs ein “Fall vor. In den solqrndcn Tagcn yermchrten W), die Cholera- fällr auf 19. Auf den Monat Mai exitficlcn 18F_(111c, EP 1111 Monat Juli stirg die Zahl drr angemrldstcit_'FLi11r aus 467 zmt 302 Todcéfäilcn. Jm Monate November crlmci) dic Epidcmir. Dir Gesamnnimnmc der angemeidctcn C-[ioleriLiUY in Wien „war 4649. Im 05.015011 fordrrte die (Epidemie 2635 Opsar. Dic iawtair-poltzez- lichen Vdrkrhruugen der Gcmeindc cr1trccktcn 1111) auf rmx im groß- artigcn Mnßstabo durchgc'führic Dcsinfektion -- cs wurdon 35,333 Ctr. Eiirnvitriol, 200 Cir. Karbolsäure und 123 Err, Zinkvxtrwl ver- braucht und hisfür die Snmmc von 146,493 Fl, 'VZransgnbt :- auf _ zahlreich vorgenoxnmrnc Lokalnnkcrsnckyungcn drr SammiS-KommrMonen und die Errichtung von drci C1)olcra-Spitä19rn. _. Jm Vrrgletch; u den neun Cholera-Edidcmicn, von dcncn WM 1011 1831 hrimgcm t wvrdcn war, qrhört jana drs J-xhrcs 1873 zu 'drn minder intensiven Wrzu nach Ansichk dcr Aerzte 1VC1_E11111ch dix _zcii11ch begonnene und cru im großcn Maßstal'e durchgeführte Dcdrnsckrwn britrug; fie eigte: aukh mir 2111511111) me dec Jahrs 1849 Und 1850 das germgstr terb- lich'keitöprozent. -
Knust, Wissenschaft und Literatur.
Berlin. Nach dem Mongtsbrrirhr drrKö'nigiich pren- ßi1chen Akademie der Wij1enschqrrcnlawn tm Drzember v. J. folgende Hkrrcn: Mommyen, Bericht des Hsrrn Prorcssor 1)x. WilmannH über die von ihm im AUftrage drr Nkzsdemre nniernonr- mene Rcise durch das GMK von Tuüis. - Kircthff, Uebrr em atri- sches Grabdenkmal. " chfius, Die äthiodinhcn Sprachrn und_B_ol- kcr zwiichen Aegypten, beifinicn und den Ncqrrvö1k€rtr -„- _Pskner, Ueber die Beziehung des Lichts znr chcncratww von Eiweqzstoxfen aus dcm boim Keimungsprdzsß gebildeten Adyaragm. 7- Mommjen, [121M- die Magisiraiurkn 16gibn5 consarjbonäis und k01y11011038 0011- 8116118710216, - Dove; 11?er die Reduktiowdrr Wärmcmiiiel dcr denk- schcn Siationc'n auf dm fünfundzwanzigjahrigen Z-iiraum von 1848 bis 1872, “ Dove, (Ergänzungen für das am 22. Noyember d. J. erfolgte baromcixische Minimum. 7- 'Poqngudorff,"Unterzuckiungrn des Herrn Dr. Kras; und Herrn Landois Zn Munster uber die Schrisltone und ihre anrndung auf die Lautäuß-crnng dcr Jiijckteu. -- Peter- mann, Imad cl JsPahäni iibcr die Kämpfe Saladins mit den Fran- ken im Jahre 1191 n. Cl). -- Peters, Vorläufige Mittheilung über eine von Herrn F, Pollen nnd van Dam cmf Madagascar, und ande- ren ostafrikanischen Inseln gemachtr Sammlung von Amphidic'n.
Braunschweig, 24. Fsbruar. .Die „Br. Nachr.“ melden Fol- gendes: „Auf Befehl Sr, Hoheit des Herzogs soll auf dem Grahe Lesiings ein Denkmal errichtsr werden. In Folge hiervdn [st bereits Seitens herzoglicher Hrfthcater-Jntrndantur an den Kircher!- vorktand von St. Magni die Anfrage crgxngcn, oh dcrsclbe gcgewdte Errichtung des Denkmals Eianndungen hätte und den dazu nothtgcn Plah abtreten wolle. Der Kirchenvorstand hat, unter dem Ausdrche stincs Dankes, heschloffen, den erforderlichen Platz dhue jede Entschu- digung zur Verfügung zu stclien.
Wien. Die Jury für das hier zu crriéhicnde Veethovew Denkma1 hat sich für die Skizze dcs Bildh.1ucrs„ZUm[*„Usch ent- schiedcn, vorauSgcseßt, „daß fich der Künstler zu einigen Abanderungeu
entschließt. Landwirtbsthaft. Berlin, 25. Februar. Vorgestxrn wurde der fünfte Kongrxß deutscher Laudwirtbe im grqßcn Saale des Hotel Imperial (früher Arnim) eröffnet. Die
Prä1cnzliste wird bereits die Anmeseu-