1874 / 64 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 16 Mar 1874 18:00:01 GMT) scan diff

Der bisherige Baumeifter Paul Röhnis ck zu Gaffel ist zum Königlichen Krcis-Bnumeifrer ernannt, und demselben die neu kreirje Kreis=BaumcificrftrUe doriselbst vcrltehen rv_or_den. _

Dcr biShcrige Baumeister Schatta'uer zr: Komgsberg 1. Pr, als König1icher KreisBaumcister m Nerdenburg angeftekit worden. .

Das 7. Stück der GcsrYEammlung, welches heute auSge- geben wird, enthält unter _

Nr. 8182 das Gesch über dix Beurkundung des Personen- ßandesfund die Form der Eheschließung. Vom 9. Marz 1874.

Berlin, den 16. März 1874. . ' ' Königliches GkséH-Sammlungs-Debits-Comtotr.

Yichtamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 10. März. Se. Majestät der Kaiser und König nahmen auch in den leßtverfloffenen Tagen die laufenden Voriräge sowie militärische Meldungen enjgegen und machten Mittags die gewohnte Spazierfahrt. W722- “* -* :* _;Y»-x*:r=M-3W .

_ Ihre Majestät die Kaiserin-Köziigin wczr vor- geftern in der 10. Vorlesung des Wiffenschastltckien Verem_s aq- wesend und Wohnte gestern dem Gottesdienst m der St. Nikolgt- kirche bei. Das Familiendiner fand bei den Kaiserlichen Ma1e- ßäten statt. _ ' _

Ihre Majestät die Kaiserin-Köntgm war in der Versamm- lung des Magdaleneu-Vereins anwesend. " "

Den Kammerherrendienft bei Ihrer Majestat habsn uber- nommen die Königlichen Kammerherren Graf Fürstenftein und

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"(_-*SeZ'KÜEiserliche und „Königliche Hoheit der Kronprinz nahm am Sonnabend Vormittag militärische Mel: dungen entgegen. Nachmittags 5 Uhr waren zum Diner h_ei den Höchsten Herrschaften Ihre Hoheiten der Erbprinz, sowie die Prinzessin Marie von Sachsen-Meiningen und Se. Durchlaucht

der Fürst Hohenlohe-Langenburg geladen. ' Abends 7 Uhr besuchte Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz mit dem Prinzen Wilhelm, Königliche Hoheit, die Vorstellung im Opernhause.

Gestern früh um 8 Uhr fand in der HanskapeUe des Kron- prinzlichenPalais GotteSdienft statt, an welchem Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz mit Höchstseiner Familie Theil nahm. Um 111/2 Uhr wurde der Baurath Professor Adler und um 12 Uhr der Wirkliche Geheime Ober-Regiernngs- Rath und Direktor im ReichSkanz1er-Amt Eck zu Vorjrägen empfangen. Mittags 1 Uhr besuchte Se. Kaiserliche und König- liche Hoheit die musikalische Matinée im Opernhause Und begab Sich mit Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Kron- prinzessin um 5 Uhr zum Familiendiner zu Ihren Majestäten.

_ Ihre Königlichen Hoheiten der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin von Sachsen kommen am 19. ' d. Mis. 9 Uhr 5 Minuten Abends auf dem Anhalter Bahn- . hoHe hier an und werden im Königlichen Schlosse Wohnung

11? men.

_ Se. Großherzogliche Hoheit der Prinz Wil- esm von Baden ist aus KarlSruhe hier eingetroffen und im Hotel Royal abgestiegen. .

_ IhreDurchlauchten der Fürst und die Fürstin, sowie die Prinzessin Pauline von Waldeck und Phr- mont treffen heute Abend 6 Uhr 11 Minuten Abends auf dem Potsdamer Bahnhofe hier eim und steigen im Königlichen Schlosse ab.

_ Gestern hielt der BundeSrath unter Vorsth des Staats-Ministers 1)r. Delbrück die 17. Plenarfißung.

Es wurde ein Ausschußbericht erstattet über den Entwurf eines Geseßes, betreffend die aus dem Amte entlassenen Kirchen- diener, und hierauf eine Eingabe vorgelegt.

_ Die Ausschüsse des VundeSrathS für Zoll: und Steuerwesen und für Handel und Verkehr hielten heute Sißungen.

_ Im Verlaufe der Sißung des Deutschen Reichs- tages am 14. d. M. wurde die Spezialdiskussion des Impf- gesehes beendet. Die §§. 1_13 wurden fast ohne Debatte mit einer redaktiouelien Aenderung im §. 7, wo für Vorstände d-Jr LehraUftalten „Vorsteher“ gesetzt wurde, angenommen. Zu

' . 14:

. § „Bei einem Auserihe der Blaitemkrankhcit kann die zuständige Behörde anordnen, daß die Einwvhnerfchaft jrdrs von der Krankheit befallenen Ortes oder ein Theil derselbrn, ohne Rücksicht auf frühere Impfungen, binnen bestimmter Frist der Impfung fich zu unter- ziehen hahe. Wer diese Frist ohne gesetzlichen Grund vsrfaumt und eine “amtliche Auffordrrung zur Nachholung der Impfung nicht be- folgt, wird mit Geidstrafe bis zu 150 Mark rdkr mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft."

beaniragte der Abg. von Unruh (Magdeburg) hinter dem Worte Ein- wohnerschaft einzuschalten: „bis zum Alter von 30 Jahren“, Abg. Dr. Bamberger dagegen: „bis zum Alter von 20 Jahren.“ An der sehr lebhaften DiskUsfion betheiligten fich die Abgg. ])r. Reichensperger Und WU Mallinckrodt, die gegen dcnParagraphen sprachen, die Abg. von Puttkamer (Lyck), von Unruh (Bomst) und 01“. Löwr, die fich, wie auch der Präsident dcs Reichs: kanzler-lets Staats-Minister Delbrück (S. unter Reichstags- Angelegenheiten) gegen die Amendements und für den Paragraph aussprachen. In namentlicher Abstimmung wurde derselbe mit 141 egen 140 Skimmen abgekehnt.

ZH. 19 lautet:

* „* ie Vorschriften dieses 0211?th trctcn mit drin 1. Juli 1875 in Kraft. Die kinzc1ncn Bundesstaaten werden die zur Ausführung erforderlichen Bcstimmungsn treffen.

. Der Abg. Dr. Löwe boantragie, statt des 1. Juli zu sehen .den 1. April, und außerdem folgenden Zusaß:

„Die in den einzelnen Burdcsstaaien bcstehrndsn Bestimmungen _üver Zwangsimpfungcn dci dem Ausdruck) einer PcckrrthVidcmie werden durch dicsss (Hasch nikl)t berührt.“

Im Gegeniay dazn beantragte der Abg. 1)r. Windthorst:

* „Dic m den einzelnen Stann'n in Brzug aiif das Jmpfweien be- stehcnden Bestxnnnuxgen trci-„n glcichzcitig mit Geltung dieics Gesetzes außer Kraft,“:

Nach einer längeren Diskusion, in welcher der Präsident des Reicthnnzlrr-Amtrr» Staats-Minister Delbrück den rrsten Theil des Lkmeiidcmcnt Löwr cmpfahi, wurde der Llntrag des Abg. Löwe in :mmemtlixirr ?idstimmnng mii 100 gegeii 122 Stimmon ÜTYJLUMUWTN. TMNT) 4x Uhr. '

_ In der heuti en (18.) Sißung des Deutschen Reichstages, welcher er Präsident des Reichskanzler-Amts Staats - Minister Delbrück und andere BundeSbesolimächtigte beiwohnten, wurde zunächst mitgethxilt, daß ztzr Kommtjfion für die Vorbereitung zum Bau des Rmchstagégebaudes Seitens des BundeSrathes der Ministerial-Direkwr Weishaztpt, der Staats- rath Freiherr Pergler von Verglas, der Minister = Refident ])r. Krüger und der Ministerial: Rath von Bulow delegtrt wor- den nd.

sLjOann wurde in definiter Abftimmung das gestern zu Ende berathene Impfgeseß endgülti angenommen.

Es folgte die dritte Berathurig der StrandungSordnung, Welche beim Schluß des Blattes biH zum §. 30 gediehen war; dieser Paragraph ist von der Kommisfion etpgeschaljet undnrief eine längere Debatte hervor, an welcher sich die Abgg.1)r. Romer (Württemberg), 1)r. Beseler und Dr. Bahr (Cassel) betheiltgten.

_ Die Verhandlungen der durch Beschluß des Bundes- raths vom 21. Dezember 1873 zur Vorberathung des Entwurfs einer deutschen Gemeinschuldordnug berufene Kommission wurde heute durch den Präfidenten des Reichskanzler - Amts Staats-Minifter Delbrück eröffnet. Den Vorfiy in der Kom- misfion führte der Präsident des Königlich bayerischen obersten Gerichtshofes ])]: von Neumahr, die Übrigen Mitglieder smd: der Königlich preußische Geheime Ober - Justiz- Rarh Hertz, der Königlich preußisch? Geheime Justiz- Rath Harr as s owiß, der Königlich preußische Geheime Kommerzien-Rath R. Warschauer, der Königlich preußisohe RechtSanwalt Makower, der Königlich bayerische Ministerial- Rath 137, Schmitt, der stellvertretende Vorfihende der Handels- kammer zu Leipzig P. Bassenge, der Königlich württember- gische Ober-Tribunal-Rath von Kohlßxaas, der Großherzoglich mecklenburgische Ober-AppeUations-Rat von Arnsberg, dcr Präses des Handelézgerichts zu Hamburg, Albrecht und das Mitglied der Handelskammer zu Bremen F. Schütte; als Schriftführer .fungiren der Königlich preußische Stadtgerichts- Rath R. Hagens und der Königlich preußische Landgerichts- Rath Lingen. Zum Berichterstatter wurde der Geheime Ober- Iuftiz-Rath H e rz erwählt,

_ Der General:Major und Commandeur der 3. Garde- Kavallerie-Brigade, Freiherr von Lo-I, hat sich in dienstlichen Angelegenheiten nach Magdeburg begehen.

_ Der General-Major und Commandeur der 4. Kavallerie- Brigade, Graf von Roedern, ist auf einigeTage mit Urlaub von Bromberg hier eingetroffen.

_ Der 45, Kommunal-Landtag von Altpommern beriet!) in seiner 7. Sißung am 11. d. M. zunächst den Bericht des Direktors für das Landarmenwesen in Altpommern vom 2. März 1874, nach welchem derselbe bittet, zn beschließen: daß die Kosten der öffentlichen Armenpflege, welche die Fürsorge für heilbare Geisteskranke und gemeingefährliche Irre verursacht, Seitens des Landarmeuverbandes zu Übernehmen smd. Der Referent von Kleist-Reßow hatte Anträge formulirt, die vom Landtag in folgender Faffung angenommen wurden:

' 1. Der Landtag befckiließi, die Landstube zu beauftragrn, sclbst- standig a[_le diejenigen Schritte zu thun, welch? zur Einrichtung der nruen Anstalt erforderlich sind, um deren Eröffnung möglichst zum yachstx-n Frühjahr fisher zu stellen, Zu dem Zivcckc beauftragt er die; 16152, die dazu Erforderlichcn )*;chlcmcnts, iowrik nöihig, untrr Aus- h-cbxmg dcs Rüge Walder Reglement, zu entwerfen und mit den R6s|ort-Ministerxk*x, vereinbaren, dcn dirigirenden Arzt und das An- stalts-erfonal 'zu “Berufen, endlich den Etat fur dieselbr aufzustellen und dem Kommunal-Landtage vorzulegen. _

1,1. Dabe'i der Landstubx folgmde Gesichtspriikle zn empirhlen: 1) Die Anstalt zu Ueckermünde ist dabei zunächst zur Unterbringung heilbarrr, die zu Rügenwalde zur Unterbringunguxxheiibarer, aher geixxeingefährlicher Irren u bestimmen; Wiveit es der Raum zulaßk, können lcßtere jedoch (TUT?) inUrckermünde aufgenommen Werden. 2) Usher die Heilbarkeit_wie über die Gemeingefährlichkeit bestimmt vorlaufig __ nach Maßgare der desfaslfigeu Festsetzungen des Rrglemenfs dasAite1t des betreffenden Kreisphvsikus, die definitive Entscheidung steht demnä st dem Landarmen-Direktor auf Grundlage des Gutachtens _d-“I K!nsta ts-Arxtcs zu, ohne daß dagcgen ein Weiteres erfa1)ren_ F**iD'i-i ixt._ 3) Den nächsten Anspruch zur Aufnahme in briden Anitalcgn haben, ioweit es der Raum zuläßt, die der 5 ffent li ch en Irreiirrankenpslege anheimfailenden Irren. Dazu gehören die Landarmen und die Ortsarmen dcs Kommunalverbandes von Altpommem und 311 loßtercn in diesem Sinne diejenigen, für wslchc aus eigenen Mif- tuin oder aus Mitteln der ;.U ihrer Fürsorge vrrpflichletcn Angehörigen die Uxiterrritzgimg in die Irrenanstalt nichi ausführbar sein würde. 4) Die m die 'lrßte K_[asie beidrr Anstalten Aufgknommenen vergüten nur dix atus dcn Kopf salleiiden erpfsogungs- und Unterhaltungsko- sten, die m die_vorhsrg€hendcKlassc Aufgcnommenen vergüten auch die ank ÖM Kopf saklcnden VIrwaltunszioften. Sollte drr Raum es zu- lasten, 19. kann noch eine erste Klas1e mit einem höheren Verpflegungs- faße gebildet iverrsn, 5) Das Reglxmcnk bestimmt, unisr welchen Vrrausscßungen und Bedingungen übrrhaupt eine Aufnahme stattfindet. Dre Anfgencmmenen MÜffLU von den Verpflichteten sofort auf ihre Kosten zyrückgsiwmmzn Werden, sodald dic Voraussetzyngcn der Auf- nahme "((M mehr zutreffen. _

111. Für die landarmcn Irren trägt der Landarmenfonds die vxl- [rn Kojtrn, für die hriibaren und, für die grmcingeführliMn ortsarmen Jrrsxn des Kommunalverbandes von Alfpommern trägt letzterer die ' 0 en.

Et tDer Landtag beschäftigte fich hierauf mit Rechnungen und

a S.

Bayern. München, 13. März. Bezüglich der Bera- rhungen der Kommission zur Begutachtung des Gesuche?- um Anrrkennung des Bischofs Reinkens, melden bayerische Blätter, daß der Antrag des Refcrenten, Reichsraths Pro- fessor v. Pözl, mit Einstimmigkeit zur Annahme“ g-xlangt ist. Das Gutachten der Kommisfion soll demnächst zur Veröffent- lichimg gelangen.

Tachsen. Dresden, 14. März. Die Hohen Gäste des Königlichen Hofes, der Graf und die Gräfin von Flan- dern, werden Dresden hrute Abend verlassen und fick) auf der Rückreise nach Brüssel 11011 "hier zunächst nach Frcmkfurt a, M. begeben. Das Unwohlsein Ihrer Königlichen Hoheit istvollstäiidig wieder beseitigt.

Sachsen- Weimar : Eisenach. Weimar, 14. März. Der Herzog Friedrichvo11Holstcin war heute zu einem kurzen Bcsnche am Großherzoglichen Hofe hier anwesend.

_ Das Regiermichhlatt veröffentlicht einen Nachtrag zur Gebührentaxe für die Verhandlung in Strafsachen vom 20. Februar 1874, und einen zweiten Nachtrag vom 28. Februar 1874 znm Iagdgeseß vom 17. Mai 1853.

_ _ In der nächsten Woche wird die Berathung desVolks- 1chUlgcsches im Plennm des Landtags beginnen. Der Ausschnß hat den Entwurf sehr wesentlich modifizirt und ist

ami) in Rücksicht auf die Besoldungen der Lehrer erheblich weiter , gcgcixigrn, so daß ein Mehr von etwa 20,000 Thaksin und dar-

über erfordert wird. Wenn das Schulgeseß verabschiedet und der Etat vereinbart iß, wird der Landtag geschlossen und dann im Herbst zn außerordentlicher Sesfion wieder berufen, um hauptsä lich die neue Gemeinde-Ordnung und das Wahlgeseß zu berat en.

„Braunschweig. Braunschweig, 14. März. Als vor einigen Wochen die Regentschaftsfrage in Folge eines Schreibens des Herzoglichen Staats: Ministeriums an den Landtag von Neuem angeregt wurde, trat letzterer zu einer geheimen Sißung zusammen, in welcher das Schreiben einer zu diesem Zweck gewählten Kommission zur Prüfung überwiesen wurde. Nach der „Magdeb. Ztg.“ vom 13. März lautet der Berich_t dieser Kommisfion folgendermaßen: _

„Nach dem Schreiben des Her oglichen Staats-Mit1istrriu1ns vom 9- Fkbrxlar d. J- har Se. Majestat der Druksche Kaiser die erbetene Garantie des Regentichaftsgeseßes abgelehnt und folgeWciie S?. 515919- liche Kobelt der Großherzog von Oldenburg die event, _oriheilfe Zajage der cgsntschaftsübernahme zurückgezogen. Dcr _Gc1LZLMW11rf hat dadurch seine Vorauöseßung verloren und ist in 10fcrr1hinfä11ig ge- worden. Das Herzogliche Staats-Ministerium glaubt mdciz, daß ein Gesetz, leches die Anordnung einer interimistischen Regennchqft für dcn im (xntwurfe bezeichneten Fal] bezwkckc, auch ohm" Kai1erliche Garantie mit Zustimmung der LandeSveriammlung erlassen Werden könne, und richtet demgemäß an die Landesveriammlung die Frage, ob fie in weitkre Verhßndlungcn über den Erlaß eines solchen Geseßes einzutreten bereit 1ei, oder ob sie vorziehi', die Ausführung des vercinbartxn Geseßes für jeßt ruhen zu lassen"? Wir können den: Landesvcrmmmlung nur raiden. fich für die zweite Alirrnative zu entscheiden, in dem Sinne, das; der unternommrne Veriucl), _für den Fall der Thronerledigung eine Regentschxst einzufeßen,_ alts g€1ch611kkt angesehen Mrde. Der AUSweg, unbekümmerx m_n Kßiyrrlirixr (Haran- tic mittelst drr Landesgcfeßgedung das vorgeitecktc Ziel writer :,u wsr- frlgen, würde unseres Dafürhaltens schon bei dem unmittelbar 1 theiligtcn Faktoren auf nich? zu unterschätzende Schwisrigkeiten sicß-xn, überdies abcr mit den der ReichSgewalt gebührcndcp Rücksichien kaum vsreinbar und im_leßtcn Erfolge vöklig unzuvprläifig sein. Bei den 1":er das Rrgentsthastheseß zwischen der LandeSregicrung und der Landcövcrsammlung bisher grvftogsnen Vrrhandlungcn ijt es nicht grlungen,_ Über die in Betracht kommendi'n Rechtsfragcii jc'de Mei- nungsvernbiedenheit außzugleiéhen, obgleich über, dcn Zweck, den ruhigen Fortgang der chieruvg zu fichkrn, voliständigs Ueberkin- stimmung herrschte. Unbestritten War zwar: erstens. da[; der Thron des Herzogthums im Falle der Erledigung von PérsOUZU nicht be- sticgcn werden könne, welche der Déutfchen Retchsrcrsassung vom 16, April 1871 und sonacl) der Grundlage alles Hffeniiichen Rxchts, wie iiberhaupt in ganz Deutschland, so auch insßeiovderc in unierem Ycrzogthumr die Anerkennung verWOigern, daß folglich der frühere

'önig von Hannover, Gcorg U., und der frühere Kronprinz von Han- nover, Ernst Augut, so lange fie in 1olchem Vcrhälfnijje verharrcn, schon aus diesem runde dem Throne fern bleiben 1211171811; zweitens, daß der Verlust des Augenlichts für den frükeren König von Dan- novcr ein weiteres Hindernixz bilde, mithin alls die ximgere Linie dcs Braun]chweig-Lunehurghchen Gesammthauses zur_ Erbfolge ge- langen sollte, nicht den früheren König, sondern den si'ührren Kron- prinzen die Reihe treffen würde. Airseinandcrgchend blieben die An- sichten aber insofern, als die Landsörkgicruug mit Bezirhung auf dM §. 14,- der erneuerten) LandschaftSordnung vom 12. Oktober 1832 die unmittelbare Nachfolge der jüngeren Linie des Fürstlichén G:]ammt- hauses im Falle der Thronerledigung für unzweifelhaft erklärte, die Kommission der Landesversamrnlung dagegen durch jene Verfassungs- destimmung nicht für au§geichlvssen erachtete, da[; theils der etwaigrn Nachkommenschaft dcs währcnd der damaligen Verhandlungen 115.13 lebenden erzogs Karl, t)eils dem Könige von Preußen, als :..-:,:- kanntem errschrr der größeren Hälfte desjenigeu Gesammtgcbirtks, welches bis zum Jahre 18C6 unter dem Furstlicben Gesammthause Braunsthweig-Lüncburg 311 einer gewissen Einheit vsrbundcn gewesen und bei früheren Theilungcn unter mehrere _L'micn nur vorkzhexgs end mit der steten Hoffnung dereinstigcr, dem alljeitigen Brdürsmß 1a lich al'lcin entsyrechender Wiedervereinigung getrennt _wvrden war, vor- gehsnde Ampcüche zuständen. Der_Rachkhanmemchaft dcs Herzog?- Carl hatte ja derselbe Bundesbeschluß, wélc'yer den leßierrn für regie- rungsunfähig erklärte, die Succesfionsrechte ausdrücklich vorbehalten, und die etwa durch die Zusammengehörigkeit aUcr Tctrainstücke des braunschroeig:lüneburgischen Geiammtlandes fiir dcn anerkazmteu Jn- haber der hannovsr1chen Landeßthkile 'bxgründetc Auwartschast auf den Anfall des Herzogthums würde jkdcnsaüs _einen Rechisanspxuch L_ni- halten, der nach 1einem Ursprungs und Wejcn durcb en] ein1eitig !*.":c das HerzogtiUlm erlassenes VerfassungSgeseß _ die Landirhaftsordnung Vom Jahre 1832 _ Weder aufgehoben 1verden1011tr,_ noch kdnute. Wenn gleichwohl in Folge des beharrlichen Strebens .der Herzoglixhrn Landes- regierun , auch den Schein fern zu halten, daß durch den 111 Verhand- lung stehenden Akt das Recht der jüngereai Linie des Harmer) Braun- schwäg zur Succession in der Regierung der? Herzogthums m Frage ge- stclli sei, der (Heießxntwurf eine dnrch den Zwrck des Gxsrßcs nicht mo- tivirir, deu Agnaien des regierenden Landesfürstrn_ gunstige Farbuyg untcr Zustimmung der Landesversammiung behielt, w erläutert sich dir: HE, abgesehen davon, daß von der Landesvertretyng ein Werth daraux grisgt wurde, nach langen Verhandlungen 11 einem Abichlusfc zu gr- 1angen, einfach dadurch, daß durch die in ussichrgenommerzc (Haran- tie des Deutschen Kaisers, in welcher zugleich die der ReicHSJewglf erblickt wurde, sichere Gewähr für eine dem Rechte 11:11) den Interesten des Landes zusagende Erledigung d_er Frßae über die Thronfrage gk- geben War. Durch das in der Zwiichcnzeit erfolgte Ableben dcs'Her- 3098 Karl und besonders durch die Versagung der e_rbctrnru Kaiserli- chen Garantie ist die L-ge der Angelegenh-eit wUmtlich vcranderk Wordcn. Dem Lande, auch wenn Rogierung i_md _Landesvcrtnrctunggri voklrr Uebereinstimmung handeln, steht nicht die Murht 3,11, 13er sein? Geschicke, fo Weit dich über rein innere Angrirg-rzlwitcn hin- ansreichcn, selbständig zu gebieten. Wclchcr Erfolg wurde also von einem unter diesen beiden FaktorW Vereinbartcn neue'n Regrntschaffögeseße, dem Unerkénnung nnd __Sci)iik_z _der „Reichs- geWalt nicht tm voraus gesichert find, zu crhcnen still"? Wir ichcn davon ai», die schon im Vorstxl)éndex1 angercgte Frags, irrickx Bertr- theilung ein solihes Vorgehen in diejer Angelegenhxit, die der politi- schen Tagespresse den Stoff zn_ mapmgfacher meist _ nichtngünstiger Kritik gegeben hat, in der öftent11ch6nMeinungfitich wnrde, dss Weiteren zu erörtern, können jedoch die _Besorgniß nichl: _rmterdrückeu, daß dasselbe dem VorWUrfc einer in ihm liegenden Mißncht1wg drr höchsten Autorität im Rkiche vkrfalien und US eine, durch die Erkm- rung Sr. Majestät des Kaisers beanstandcte Maßregel mehr gcmgnei 19111 würdr, dl11 ruhigen Gang der Rrgiemng drs Lahdes bis 311.11 RegierunYantrtite des berechtigen Thronfolgers _zu gefahrden, ,als 'zu sichern. us ähnlichrn Gründen halten wir sur zwecklos, iin einc Erörtérung der Frage WS zu vertiefen, 01) die durch die Re:;xhsvrr- fassung Vrrbürgte Selbständigkeit des Landes _das Rcchf 111 „sich schlicßi', für einen bei der 'rßiacn Lage der Thrdnwlgxfmhe dciimachik unzchiselhaft eintretenden YwisÖenzmtand einseitig einc Regentschaft einzusetzen und mit denjenigen Attributen auszuitatnn, dercn fie'zu ZirJer 1:yo[lbercsrhtigtrn Vertretung des Herzogihums im Dcuhchen “Ronix

e ar .“ ,

Oesterreich =Ungarn. Wien, 14. März. Im Ab- geordnetenhause legte die Regierung hcnt cinen Gef??- cntwurf vor betreffs Forterhebung der Steuern im Monat Yprii. Sodann wurde die Debatte übrr das Gesch betreffs drräüxzerm). Rechts:)erhältniffe der katholischen Kirche fortgeseht. Die» §§. 44 bis 59 wurden in der Ausschußfaffung angenommen, “und die einzrlnen hierzu gestellten Amendements abgelehni. Bezüglich dcs §. 60 cnispann fich LMI längere Deharte. Krzcczunowiß

Lprach gegen denselben. Kowalski beantragte eine Resolution, welche 1 ie Regierung anffordcrt, dax; Eiirsprechcnde zu veranlassen, daß dre

* Minister drs Innern, neue Instruktionen crtheilt.

in dem vorliegenden Gesche geregelter: Angelcgenheiten in den Wir-

kungskreis des VerwaltungSgerichtshoch einbezogen“ werden. Gegen - den Antrag des Ausschusses sprachen noch Kaczala und Czar-

torqski, worauf §. 60 in der Ausschußfaffung unter der vom Unterriohts-Minifter befürworteten Auslaffung der Worte ,und Strafen“ nebst der Resolution Kowalski's angenommen ward. Hierauf folgte die Debatte des Einführungsgeseyes. Hierüber sprachen Hormuzaki(für), Monti und Grocholski (gegen). Fux be- antragte einen Zusatz zu Artikel 11. lautend: „die rechtlichen Ver- hältnisse der Alrkatholiken, ihre etwaigen Ansprüche an katholische Kirchen, Pfründen und Stiftungen werden durch dieses Geseß nicht berührt.“ Eine vom Abg. Heinz heamtragte Reso- lution, womir die chierung aufgefordert wird, die behufs Ausscheidung des österreichischen Theiles aus der Breslauer Diözese nöthigen Verhandlungen durchzuführen, wurde vom Be- richterstatter befürwortet und vom Abgeordnetenhause angenom- men. Pctrino sprach gegen und Kopp für diesen Antrag. Hier- auf wurden alle Artikel, sowie Titel und Eingang des Ein: führungE-gcseßes in der Aussthußfaffung angenommen und der Antrag Fux, sowie der Weitere Antrag Kopps auf Zuweisung des Fuxschen Antrags an den konfessionellen Ausschuß abge- lehnt. Hiermit war die zweite Lesung des Gesehes beendigt. Nächste Sitzung am Montag. Tagesordnung: dritte Lesung des heute beschlossenen Gesehes Und zweite Lesung des Geseßes he- treffs Regelung der Beiträge znm Re[igionchonds.

_ Dem vom oberösterreichischen Landtage beschlossenen Ge: seßentwurfe Über die Schonzeit des Wildes ist die Aller- höchste Sanktion ertheilt worden.

_ (W. T. B.) Die von der „Presse“ gebrachte Meldung, der österreichische Botschafter bei der päpstlichen Kurie sei beauf- tragt worden, die Meinung des Kardinals AntoncÜi Über die öTcrreichischen konfessionellen Geseßvorlagcn einzuholen, entbehrt, glaubwürdigcm Vernehmen nach, jeder Begründung.

_ Graf Andras s 1) ist heute Nachmittag von Pesth wisdsr hierher zurückgekehrt.

Pesth,14.März. Die an?: Anlaß der Weltausstellung dekorirten ungarischen Aussteller, Jurors und Kommiffäre wurden unter Führung des HandekS-Ministers Grafen Zichr] heute Vormittags von Sr. Majestät empfangen. Zichh hielt

- eine ungarische Ansprache, in welcher rr im Namen der dekorir-

ien Aussteller Sr. Majsstät für die denselben gewährte Aus- zeichnung den Dank ausdrückte und die Versicherung [)inznfügte, daß dieselben bestrebt sein würden, die ungarische Indnstrie aus allen Kräften zu fördern. Se. Majestät erwiderte hierauf eben- falls in Ungarischer Sprache, daß in die Leistungen der unga- rischen IndustrieÜenfrendigstüberrasM hätten, daß es i(xm wohl- gethan habe, einem Theit der Ansstekler einen Beweis seiner Anerkemmng gebrn zu köimcn, und daß er die Hoffnung hege, daß die ungarische Industrie ftätig fortschreiten werde. Die Ant-

wort Sr. Majestät wurde mit begeisterten Eljen aufézenommen. )

_ Die „Prsther Korrespondenz“ schreibt in i rer Abend- achJabe: Die Ministerkrisis gehr sehr langsam ihrer Lösung entgegen. Der Minister-Präsident forderte in den [syten Tagen Coloman TiSza auf, die Bedingungen bekannt zu gehen, unter welchen er geneigt wäre, in das Ministerium einzutreten, und

“erklärte, daß ihm «der Eintritt in die Regierung so weir als

möglich crleichtert werden solle. Tisza formulirte hierauf seine Anträge, denen öfters und längere Verhandlungen folgten, die aber bisher noch zu keinem Resultate führren, da Szlam; keiiies- falls Bedingungen annehmen kann, welche bezüglich der gemein- samen Angslegenheiien prinzipieUe Konzessionen involviren.

Die Verhandlungen werden deshalb noch immer fortgeseßt, und ist daher die für heute Abend?: anberaumte Konferenz des linken Cenirum-Z, welche in der Vorausseßung, daß die Ver- handlungen heute zum Abschluß “gelangen werden, einhcrnfen

=wurde, nach ciner kurzen Erklärung Cokoman Tiszas, daß

die Verhandlungen noch im Zuge seien, vertagt wwrdcn. Unterdessen wurden auch mit thczh und Sennyeh Ver-

] handlungen gepflogen.

Bezüglich der Verhandlungen mit Baron Sennhcr) können wir _ fthrcidt die erwähnte Korrespondenz _ gegeniiber den Nachrichten einiger Blätter vcrfichern, daß dieselben noch keine?:- falls als abgebrochen zu betrachten smd.

Die Verhandlungen mit den oben genarmtcxi Herren werden morgen fortgeseßt, und ist vor Montag kein Rrsnltat zu er- warten. Auch in dem Fiille, daß TiSza sich bereit erklärt, 111 das Ministerium einzutreten, werden die Verrinbarungeu der einzelnen Modalitäten eine längere Zeit in Anspruch 1121111161].

Großbritannien und Irland. London, 16. März. (W.T. V.) Gestern hat im Hyde Park zu Gunsten der Amncsti- rung der geiangenen Frnier eine Kundgebung stattgefunden, an welcher sich “2000 Jrländer beiheiligten, die in feierlicher Pro- zession aufzogen. Troßdem nach und nach eine sehr große

„VolkSrnenge herbeiftrömte, verlief die Kundgebung doch ohne

jede Ruhestörung.

Frankreich. Paris, 13. März. Die geseßliche Frist von sechs Monaten zur Wahl Mies Nachfolgers für Herrn Rane im Rhone-Departement endigt am 13.21pri1, da der Rane

- zum Tode vcrnrtheilende Gerichtsspruch vom 13. Oktober datirt.

Die Wahlperiode muß demnach am 25. März cröffnet werden,

- und man erwartet deshalb täglich das Wahkauöschreiben. Jm * ZYone-Departement beschäftigen sich die “Republikaner schon ernst- 1

mit der Wahl eines Kandidaten.

_ Im Lager von Chalons werden gegenwärtig Unter der Oberleitung des Generals Douai zwei Gcwchreprobirt. Das eine, das Gewehr Braumont, ist von einem belgischen Jngrnisnr, da:": andere, das Gewehr Gras, von cincmfranzöfiichen Artillerie: Kapitän. Sobald die Kommission fich auSgesprochen hat, wird die Fabrikation des einen oder des anderen beginnen.

_ In Folge des Beschiuffes des Kaffationshofes, weicher

- den Blättrrn das Recht zuspricht, ihre Exemplar? durch spe-

zielle Träger vertheilen zu lassen, hat der Herzog von Broglic, Der Minister gestufte; zwar, daß die Blätter spezieüe Träger haben, jedem.") unter der Bedingung, daß die Träger nur wirkliche Abonnenten bedienen und daß die Adressen der Schleifen gedruckt smd. Die Blätter dürfen also sich nicht ihrer Träger zum Umtragen von Probesendungen bedienen. Der Ministyr stellt diese Bediiigmig, um zu verhinderii, daß die Blätter bri Gelegenheit von Wah'leri u. dergl. in größerer Anzahl verrheilt werden können. Vcrsniises, 14. März.

fort und wird“ fich auck) am Mrmrag noch mit drrstlben beschäf- tigen. . , Dic Bureaits habe;: JU]: Prüfung des in dor Donnersmgs-

Sitzung mm dom Herzog von Brdglic vorgelegtcn Gcsxxxzeiir- = wuxch, 114111) 17.11'“1([)L111 dic Amtsdauer dcr drrmalcn mnitio; mrcndrn Yiéunizipal:Räthr promsoriiih dir; ziim Erlaß drs.“- *

neuen Munizipalgesehes Urrlängrrt wcrden soil, eiiie Komxuiifion

(W. T. B,) Die Natioiial- :

versamm1ung scHte houte dic Berathnng über die Salzstcurr .. , _ _ _ _

; _ dai; roch fiir einen Tiiril ch» *.“é-Zmd-FxgsdtetH und, iixgdxioxich _rixr ? denjenigkn Theil, in 113711591». de'.“ err Lira. skis.“ (Zrcfcid wrlmi, die ; Vorichriit, 11111 dir ("*I M) liier UMWOU, etwas NEW 111111k isi.

' niedergeseßt; von dersekbxn find 8 Mitglieder Gegner der Vor- lage, 7 günstig für dieselbe gestimmt.

Spanien. Marschall Serrano hat, wie ein Telegramm aus Bayonne, 15. März Abends, meldet, jehtZ4,000 Mann und 90 Geschüße zu seiner Verfügung, die Streitkräfte der Carlisten bei Bilbao sollen 35,00.) Mann betragen, die Stärke ihrer Artillerie ist nicht bekannt. General Loma hat ein Corps von etwa 8000 Mann bsi Miranda konzentrirt und steht, wie es heißt, im Begriff, von drr Rüchseite anseinen Angriff auf die Carliften auszuführen.

_ Der „Agence Havas“ vom 16. März wird gemeldet, daß der General Nonvilas und seine ganze Truppenabthei- lung auf dem Marsche nach Olof von dem Carlistenanführer SabaUH überfaÜen worden und von ihm gefangen genom- men find.

Italien. Rom, 11. März. (It. N.) Wie bereits mii- getheilt, gedenken viele Städte das 25jährige Regierungs- Iubiläum des Königs am 23. März festlich zit begehen. In Rom Werden dsr Bürgermeister und die Stadt: und Ge- meinderäthe in den alren Staatskaroffen in großer Gala vom Kapitol nach dem Quirinal fahren und dem Könige zum Andenken an das glückiiche Ereigniß eine vergoldete PergamentsroUe iiber- reichen. Die Nationalgarde und (1112 vom Munizipinm abhän- genden Körperschaften werden vom Kapitol bis zum Quirinal Spalier bilden. Am Abend werden der Korso, das Kapitol und (1119 öffeutlichen Gebäude auf Kosten der Stadt brillant erleuchtet werden. In jedem Stadtviertel wird Eine aus je zwei Aristo- katen, Bürgern und Volksmännern zufammcngesexzre Kommission gebildet, welche freiwillige Gaben zu einem Geschenk für den „König sammeln soll.

Amerika. Aus BuenoS-Ahres wird dsr „A A. E.“ umterm 9. Februar gemeldet:

Die hicr am 1. d. M. stattgcfnndknrn Präsidrntrnwahleu wur- den Von Unruhrn begleitet, dri deusn virr Personrn gktödict und zwö1f Vérwundst Würdcn. Jn dsn ländlichen Kreisrn war dis Unordnug i_md der LéOLUÖVLrlust größer. In Saladiklo wnrdrn sieben PU"- 1onen gciödket und eine große Anzhhl schwer verwundrt. (Jr- xieral Mitre und ])r. Alfina stehc-n hier in hieicher Gunst, aber in den Provinzmi ist1)r.5.7(wcl1anedo's Eiiifluß am größien. Die C[)olrra_1st_fast gänzlich aus Brunos Ayres vsrfchwimden und einige der Flußhäsén find den Einwohncrn wieder eröffnet. Mwntevideo Wird, "wie man crwarirt, in Kurzkm chenfaÜs seine grsundheiilichen Brichrannngen aufhedrn. Dir argrniinischc Rrgirrung hatOr.11ribUnc als 0111ZT1'deL11111chM Gesandten bci Bolidia zur Rrgsliiug dsr Ci,“;aco- Grsnzfragr akkrrditirt.

_Durch den Dampfer„Moselle“ ist dir Nachricht hier ein- getroffen, daß die Stadt Panama am 19.121.911. von einer großen Feuersbrrmst heimgesucht worden ist. Der dadurch verur- sachte Schaden wird auf eine MiUion Dollars angeschlagen.

_ Nach in Lissabon eingegangcnrn Nachrichten am“: Rio de Janeiro vom 22. o. M. ist der Bischof von Pernam- buklo wegen Ungehorsams gegen die Staat-dewalr Lom höchsten Gerichtshof zn 4 Jahren Gefängniß vernrtheilt wordsn.

Asten. Ein Telegramm ans Nagasaki meldet, das; die Regierung-Z:Telegraphenleitrmgeii, die während der jüngsten Unruhen zerstört wurden, wieder hergestellt und im Betriebe smd.

_ Dem „Reuterichen Bürcau“ wird Über Prnang aus Atchin unter dem 14. März gemeldet, daß der Oberbefehl?- haber der niederländischen Truppen, General van Swieten, unter den kleinen Rajahs an der Küste von Sumatra habe Proklamationen veriheilrn laffrn, in welcheii er densekben die Unterwerfung der Ntchinesen mittheilt, sie auffordert, fick) gleichfaÜs zu unterwerfen und ihnen ungehin= derte Ausübung ihrcr erigion zufichert. Die Ra- jahs haben fast sämmtlich diese Aufforderung ziir Unter- werfung znrückgewiesen Und sehen den bewaffneten Widerstand gegen die Niederländischen Truppen fort. .Das Gerücht von dem Tode des atchinefischcn Führch Panglimapolum ist erfunden; dersrlbe errichtet in der Nähe ch Kratons starkc Befestigungen. Wie man versichert, sind die Ntchinesen damit b.:schäfjigt, ihre Streitkräfte zu konzentriren, um einen großen Niigriff auf die Position der Niederländer zu machen. .

Afrika. Nach einem Tekcgramm aus Capc-anft-Ca-stle vom 22. o. M. waren fast (1119 Triippen des britischen Expe- ditionscorps bereits nach England eitigcschifft. Geiieral Wolseley sollts fich am 7. d, M. an Bord brgcden, um die Rückfahrt an- zutreten. Er erwartete das Eintreffen des neuen Gouvernours Bcrceler]. Dir Truppen hatten auf dem Rückmarsche von KU: musst mit großen Schwierigkeitrn zu kämpfen, welchc ihnen die in Folge der starken Regengiiffe sehr angesckzivoUencn Jkiiffe bereiteten.

Reichstags = Angelegenheiten.

Berlin, 16, März. In der Sißung des Reichstags am 14. d. M. erklärte der Präsident des Reichskanzler : Amts, Staats - Minister Dclbriich , über das Amendement des Abg. Grnmbrecht zn §, 7 ch Jmpfgrsehesz _

Meine Hrrrrn! Fri) glaube in dch1*a-*, das; dir yon dem Herrn Abgrrrdnetxn für Hardnrg vorgesckÜach Wortändcrung eins Ver- dcsstrung und cins'Richiigsis'llnng dcs Grdankens isi. Untcr „Vor- siändcn“ von Lehransiaktrn sind viélfacl) ZU verstehen Brhördcn, die ans mehrrrrn Personen zusamrnsngrießt sind. Die VcraniworUichkrii, welche hi-Zr und durch dis ipätcryn Ztrafkrstinnmmgcn dcn Leitern dcr Schulen aufgelrgi Warden irii, ist (ins, Mlchr dic ieiirndrn Psr- sonen, also dis „VOistrhcr“ irsffcn *,"Okl. Ick» glaubs, däs; dés- 1ck.111* dir von dem Herrn “Jibgordncix'? vorgxschiagcne Aknderung richtig ist. '

_ Ueber die Amcndemcntö 311 F. 14 (1. a. O. äußerte der Staats-Minister T) e [ () ck :

Meins. Hrrrrn! Was “ci.“ bridsn zu dem voriiigsndcn Pam- graphcn gkstellirn ?[xnrndxmérts 1*-.trifii, io bin i(j) nur in dsr Lags, Sic zu bitte?", sir ndzixlslöiirti. OO_ ich in dirxcr Lags srin würdr, Wenn es den *HTUTÜ Ntitrngjtcilsrn bexirbt Atririademeritö entweder schon dri dsr zivriirn Borathmig cinzußringen rdrr für dic driiic Lrsunq so 311 siell-xn, (*.*-,]; r*;- faktii-Iiy mögiick) War, die wichtigcn, darin bkriihrtcn Fragrxi mird nur zu er-rägen, _ das weiß ich nicht. „_ _ _ zwölflcn Sfundo zu stc-llen, cine is_d.) 1411112111).- Crwagmm yon »sixsn dcr vkrdündrtcn Rrgirrnngcn „71.1?x117(i*.11914711„ und“ lrdialiä) “Zahn" «uk» . diesrm formeslcn Grmxdc mm'; iki! Hir 1'111I11, dir RmrndemcniÖ nb- * zulchnm.

das drzicht fick) mir «Uf di: “IlUÖfi'iLFrrmgcn drs ießrsn Harra .“!icdric-cö

“Jm Jahrr 1835, mio “ON“ beinahe «10 Indren, ist in “l)i'rxißcii cin; Mrdizina'x-Poiiierr-r?111x114“; «111111141?!» Miche dimi) cim: Kösxigiiä): .ii'ahinctsordrr„rom 8211193110 [8255 griizxdmigi ist und War, wi? TV in F?r Kadinciöordre *),-iin, „,'-231.7 D,?!i Tixr-xlé1. Ms; di:i'-.» ngniafir UYU

hätte„ ,..., . . . . w-:1ch)c5 dcr BildhanrrCamMi m;)iom mrchirt ha?, 111 Up.:c nicht

Sir [Udon «s wx*1'g-.*50;:0n, disse chndcmentö in drr ; , _ _ - , .. _ . . .. * * wclihcö dsrcitö gsgdUcr; ist und (“:ck (meint nud- Polirt Wird, 111

;- widmci imd ivird Liz 911cisiachixicis zUr Wifstcllyng _krommsix. ,- ModcÜ zn dicienr Dcnkliléxl 111 von dem amrrtkanixcyen V11dhxaurr

JQMUs; abcr Jiigicirh dudci durUif auimkrkiam 1!!*71chei!, _ mid-

. Jedcrmann im ganzen 11xxiZ-.;5xgc 5.1.113911esr 9311111111111“: _“ Uli"? Mick) "1 :.:

dc-r Rézx-éxiwx-r-vinz _ (“ei Vs:;xteidung Oék augedrobten Frxéipsits- und Geld!?rafcn bsfoigt mid von 1äimntlichen dabei bstheiligten Behörden danach vkrfahren wrrde.“ Disse Königlich Ordre und das Regulativ stehkn in dsr preußisihen Gkseßsammlung. In diesem Regulmio, wclckzes fich auck) dcs Breitxrrn mit der Schutzpockenimyfung 5911735?- tigt, befindet sui) in §. 55,_welchrr lautrt:

„Brechen in eincm Hause die Prckrn aus, so ist genau zu unter-

iuchxu, rd in dsmscidcn noch .*.nstcckungßfähige Jndividurn vorhau- d-xn sind, dercn Vaccination alsdann in der kürzkftyn Zerr vorgenom- msn werden muß. , BF wcixsrer Vcrhryikung der Krankheit find zugicich sämmtlich-x Übrig? Einwohrer auf die drohende Géfahr aufmerksam zu machkn 1111D_ aufzufordern, ihr:- UOch ansteckungSfähigen Angehörigen sch1eu- nixit VJCC1T11k€n zu kassen, zu welchem End? von Seiten der Medi- zinalrrlizsi dis nörhigen Vrranstanungen getroffen und erforderlichen Falls Zwangsimyfungkn bewirkt wrrden müssen.“

Diéie Vorschrift drckt fich nicht vollständig mit dem §_. 14. Im §.,14 ist„kür den Fall, das; die Epidemie in einem Hume nur aus- bricht, Nichts ge:]"agt, “„er FTU ist nicht vorgésrhrn. Soweit es sich wrrk1ich um_ein§ Cpidsmis handelt, unterscheidet sick) der §. 14 Hort der m Pki'ößé'li bestehcxidxn Vorichrift dadurch, das; dir in Preußxn beitehkndc Vorschrift sich auf «ile Einwohner dcs Orts erstreckt, 233.11)er hier dsr Brhörds üdsrmffcn 5161131, das, was sir anzuordncn flix gut_s1nd:'t, auf cincn Theil dsr Cinwohnrr zu brschränken. DieKYeitimmung 11:11Sr1ÖL1DCT sdb ferner dadurch, dax"; fie in dem Prxußhchkn Yirgulativ r*xsihränki ist auf anstrckungsfähégc Angehörige, 1r*_ahrcnd_drr § 14 kim: Untrrichkidung zwischen anstccknngsfälsgen und nicht ansteckungéfähig-xn Pcrsonrn nicht trifft. Ob dies?; Unirrschisd drr beiden Britimmungen zum Nachthril drs vorlisgßnden Gssrßrni- xvurfs gerkiéot, 111öchtc irh dszwr-ifrw. Dcr Vorliégrnda Gcsrßcntwurf 1pricht ganz allgcmriu, das prsußiichs nguiaiiv st-[lk einen Bcgriff auf, der nirgrnds d(finirt ist, auchck nicht zu definirrn ist, der (1110 mit andern Worixn sagt: Dkk" Midizinaibeamkr hat nach fcinem Gutdünken 313 béfinden, wer nöthigenfalch KwanßWrisr geimpft werden iwil, und wer nicht._ Ich glaubs, daß die Vorschrift, wie sie Ihnen hier Vorgeickyia- gen iit, dén Vrrxuxi vxidirm. Dic zwangswrisc Jinpfunq, die in dem §. 55 des prenßijéhen Rrgu1axiv stkht, haben Sia erishi durch einc Polizeistrafe.

Ick habe UUf eins DiSknision der Marerir Cigrnt1ich nichi ein- gehrnonen, indessrn habs ich mich d0ch für vsrwfüchtci gchaltrn, darans aufmerkinm zu machen, daß ein recht erhrbiirhrr Theil der Herrxn, die in diesein HMR- siZen, seit drm Jahre 1835 nntsr ddr .Herr1chafr wrnigsti-nr g..“xnz (ihxilxrhxr Brstimmungen lebsn wir disjenl- gon, welche hier ins Lebén ircisn sonen.

_ Zu Z'. 19 drs Gescher? bemerkte dersckbe Bundesbevoll- mächtigte:

Mkine Hrrrin! Was die zu dissem Pangmphrn grstrUrca Ainsndcmsnis anroiangt, so darf ick) annehmen, daß das Amrndemeni, wrlrhxs fich anf dcn Cirstührungsirrmin des (559121353 dezixdt, dri drr: vcrbündcten ngisrungsn kein Bcderiksn finden wird. Urdxr das Yimrndrmeni des Herrn legswrdnxtrn für Bochum, das auf Ansreéoi- erhaltung der [*rstyhxndcn Vorfchriftcn fich bezieht, Miche die Schnßmaßreg-Zln bsi Ansbrack) von P0chenevidemicn brircffen, bin ich nicks 111 drr Lage», mick) im Namrn drr vkrbiindetén NEUEN- gsn aussprrchrn zn kömma Dagéhcn gbmbr ic'b ganz brkximnif 141111) gsgsn da?; Yimendynwnf dcs .Hin.*11bgkordn616n fiir MWP?" ausiycrchen zu miissrn; nicht wsil ich den darin ausgedrücktsn (Hsdauken 7111: 115:- rickyiig hirlts _ dsr Grdnnkr ist vollständig ckckck» _, aber Weil 1ch cs für unrichtig haiie, einxn fich von ielbst verstehendrn Gedaixkcn au?- zusVrcchkn. Ich habs dariiber meinrrseits gar. krincn chlskl, daß, nxrim das Grieß, wie ck aus dsr heutigen Beraihung hervorgegangen ist, dcmnächst emanirt, dic grsammié auf das Pocken-Jmpf- wesen fich ÖSJZLUSUÖE Gricizgednng der einzeinrn Bunde-Jstaaisn 1,350 jure beseitigi is?. Ein Gcssß, 1V€1chSS dir Uebrr1chrift har . Jmpfgeseß“, WklshLÖ sriiism ganzen Jnha1ie nach die bestimmt: Aungbe hai, die gnnzs Piatkkik, um die es sick) handelt, za rege1n, ein solches Gesetz hrdt nach Maßgabe dcr ReichÖverfaffung alle, die- selbe Mairrie rrgrlxxdcn Landxsgcssßc von s-clbst auf. Ick wiirde“ LZ für durchau5 Unrirhtig haltkn, dirirm Grirß rinxn solchen Zniaß ayzn- hängen, drn wir bei eincr großén Nähe midrch ganz analoger Grießc nicht für nöihig gshalien habcn.

Landrchs: Angelegenheiten.

Magdsburg, 16. Miirz. (W. T. B.) In der hsutigcn Erfah- wahl zum Abgrordxxstenhxnsr an Stelle' des verstorbenkn Abgeordnkch Kaufmann Zurichwrrdt ist, nach dem vorli-.gendcn offiziellen W411- rrgebiiissr, Pryfc'ssor HCinrici) vor; Svdki in Bonn rinstimmig g:?- wählt worden.

Statistische Nachrichten.

511111115)?!» 175.Mär3. Der Stand der 31; r*18rakranken im isirsigsn Milixärlxzarcti) vom 1. bis 10. d.:iii. war: Vcrbiisbcn rvnrrn 11 Kranke, [)inzngckmnmcn 4, mithin drr Siand15, Von diesen irnrdcn ? ariirili, 1 iir grstordcn und 12 Oiishcii im VCHIQZ'YUTLY, irr- VO" 5 in MkaxVÜSÖZLNZ.

Kunst, Wiffenfchaft und Literatur.

Wir dic „N. H. Zig“ t!!i?t[)€ilf, ist am 14. d. M, dcr Astro- nom Joh. Heinr. von Mädker iu Hannovrr vsrstorben. '

München, 14. März. Ai! Str.*l1e__ch VCkstOkbLUCU Univrrsitäis- Professors 07 „3119111111 wurde der Profeyxor an dcr JLZarzbmg-xr Uni- vrrMät, Vr. Wirthmülicr, :mn ordcnriixhrn Prosemor dsr Moral hierieidst ernannt. _ _ _ ,

_ Zn dsr deiaimicn v. Millrrmizcn EkZJlSZZCL'Ll find grgrnwärtig vier bcdéuiéndc 911051111161116 1111 Works. Vonxsm Detnk- 'nal des Köni gr? Maximiliän, dcss-„n von Zumbmxi) hcrgrjtcu- tcs Modell auf dcr Wirncr Wx1_mussi:llung große „25211311111eran cr- regte, ist dir Haudifigur .;rgrsirn, Dsr KOPF mit drn *3chu1tern, der in den Kricxisnmntei achüsch Laib, dir BCF"? und die Arme find besondere Gußsiückr, ans wslchen diL_Fis111r Water zuiamm-cngeseizi wird. Das Ciirtiren und Polircii dicker Manumrntrhrllc Wird COM worgenommcn. VM dsa »1,»§€-_*,:;ic;i,. wrlrlr i:: ützcndkr Haliimy 7:13.

* dic Circa öcö Picdcsruw W:;iinmi, sind dic Gsitakim dcs FriedenI,

der Wrisdsit UH? d-r GcrcélUichit !*rssiöxidiq ferkjg; dic Figur ??r Siärkr wird d.!imäcdsk gegosscxhwsrdzxi. ,inx': Denkmal, welches 1)in am Ende der Maximilian)„Wix xur 2114519115113 leijCn 11111) eine Höhr von 45 Fns; rrrcixixn 1011"|s,1k11_11*;i (rst dir, _näcßstes Jahr volLsndst iwcrdx'n. BM": dry I'ich:'*:11127-ch_€ de_Z Gcnora'js Bxlévnr, Mleiyr disStudiCarr;x;_iH ?_Wxxirixxn 13.-„:x. xjx.) Ein3c1ne THEM bkrcits gkgos'jcn, Von andrrcxx iir der_Gm; stxrüiket. WW?" der Schwirrigkcii ds Transport»? “„wird “012pr 15? Fux; lwhe I)iouumcni,

gcwölmiichcn 5111133151 vc'n Thrilrn gcgoisrn, Miki): am Orte der Auf- stkUUUs], dcm GNMÜ cim'J DWZ» 1161: dsr Sradr Carracas,_ nur zu- iäniincngrichraudt zu werden Brancher. _ Ern weiteres Mouumcnk.

dcm Liirrcnkrn d.r Gréaiicncu im :eßisn mncrikaniichcr Krieg,? ge- (,x. „,/üs

Rogers verfertigi. Dio H(iixyifigur ist eiii gsfiiigriier Geniuö dcr"- Friedcns, ivcichcr cinrn P.;[mcrxzwcig in dcr H.:ad nägi. An die wirr ECkLU drs Piedrst'iis, auf »Mehr-m cr riripo-sräg-éi wird, kommm die ciwn 12 FW"; hohenFigUryxi (*inxs Jnfnnérriftrn, Kavaslcris1011, Ariiklc- ristcn nnd 5.1)iarinc-ioidnirxi 31,1 iirhrn. WWW:» ;;.“r Genius in Schw:- dcndrr Hammy rai'gs'Zx-xsit ist und einen "ITM [»(jkläkÄckx GciiÉziFmsx NMT "UI?- fiud dic FWU!!! TM“ Sklkäxeii änßcrst iimrafirriiiiiilx mxd [WMW 'D112'C11J011'1.'chr1. _ En vssxirk: OKMUUU-eiit iir nnch Vrncdéi'; "“““." Z????:»:-.“'c 1117? ***-„111 dcn Pxäiiraémcrx 399135111 T*;r, w.».i-z; dci) vraetiam- ““““-'. “355-7527. 3111" “Z::kiéc 11.11. *Mit-1) dixses DsukW! LVM ii' I'Ui“**m*"x