v. Rosenberg, v. Trotha U., Sec. Lt. vom 3. Ga bkkb- zu Pr. Lis. bcfßrdert. Plüddemaun, Gren. Regt. Nr. 9. m das Inf. Regt. Nr. Schleiniß, Pr, Lt. vom Inf. Regt. Nr. 21, Comp. Chef, Ram'ier, Sec., Lt. von dem1, Regt.„ v. Petersdorff, Yori. Fähnrich yon demselben Regime kermann, Port. ähnr. vom Fus. NY. Nr. 34, zu v. d. Osten, Thiede, Sec. Lis. vom nF; Lts. befördert. Schumann, cbar Pori- abnr. vom Nr. 55, Hacle, char. Port. Fahnr. vom Inf. Regt. Nr. 5 Fähnrs. befördert. v. Kos cbtßky, Pr. um Hauptm. und Comp. _Chef, v. egi, zum Pr. Li„ v. Trumbach, zum Hauptm. und Comp. Chef, v, demi. RM., zu Pr. LTF, Nordmanxz, Inf. Regt. Nr. 82, Kocbjy, Hnieron. Pc. Lts. befördert; v. Winterfeldi, unter Verse *ung m Cbef befördLZrt. Siegmayer, Pr. Lt. von der Großh Téain-Compagnie, unter Beföxderung zym Rittmeister pagnie : Chef, in das Tram - Vatmiiou Nr. gleichzeitig behufs ührung enter vakanten Comp. zur D Train-Bat. Nr. 2 ommandtrt. v.
YWYH ram- a. Bat. Nr. 6, unter Entbindung Garde-Train-YatLtunF föuFtex Com ., u _r. . e rer. Bat.erz. 6? in das Train-Bat. Nr. 14 yerseßt. vom Train-Bai. Nr. 9, zum Pr. Li. befordert. vom TraZn-Baix. NUL], anTier ien 11. eim ram- a. r. . !? Txeskow, Pr. Lt. voni Tram-Bat. Nr. 14, Garde-Train-Bat. kommgndtrt. Sch _ Regt. Nr. 83, unter Befprherung zum außeretatöm. Sec. Feld-Art. Regt. Nr. 9, DW. Art., verseßt. ori. “Fähnr. Vom Inf. Regt. r. Lt. vYn Jth. LRegtt. Nx. ol , rcon e- ieu Yuan Z.ZTsfcfhudi, Port. Fahnr. von demi. Regi, v. Masi Fähnr. vcm Inf. Regt. Nr. 94 zu Sec. Lis, Bonhar vom Inf. Regi. Nr. 117, zum Pr. Int., Wilhelmy, Drag. Regt. Nr. 23, zum Port. Fabnr. befördert. Gen. Mai. und . Commdr. der 59. Inf. Betz„ Frh. v. Chef im Großen Generalstabé, zum Chef Corps ernannt. v. Kretschman Armce-Corps unter Ernennung zum Abts). Chef, neralthb vYFeßt. " en . . von Hannover, unter Versetzung zu den Offizieren von zum Gouverneur der Festung Ulm auf beiden Donau-Uf v. Barby, Gen. Mai. und Commdr. der ' Kommandanten von Hannover ernannt. v. Kleixst, Commdr. des UFH) Regtöd. Nr. 9, unter Steilung 3 13 e is., mit der i": rung er ngeist und Chef des Generalstabes 17111. Armee-Corps, lung 5. ]a Zuibs des General tabes der Armee, zum Kav. Brig., v. aeniscb, berst-Lt. und Commdr. de§ Nr. 23, unter erseßung m den Generalstab, zum Ches stabes 7111. Armee-Corps ernannt. v. Sch Großen Generalstabe, dexn Drag.'Regt. Nr. 23 aggreg, Verhäiiniß derselbe die Fuhrung dieses Regis. ubermmmt
2) In der Reserve und Landwehr,. Den 12. März 1874. v. Marienberg, Vice- 1. Bat. Landw. Regis. Nr. 8, Krech,
k dw. Re ts. Nr. 90 u See. Lis. der JLU. Rexis. Nr, 2„ ?,Oeimel, Sec. Lt. Regt. zum Pr. Lt., befordcrt. v. Krane-Mafena,
der der FMH Of za isius e e . r LTZ. 5,3: zum SeedesiÉr RZt "5" „vj emeen a., YÉZTSGLFW 69T): Eitel Vicc-Waäxim. von Hemielben Sec. Lt. der Rei. des us. Regis. Nr. 11, befördert. dorff, Sec.Li. von dex Kab. pes 1,Bats. LandwRegts. r. Lt. befördert. Klein, Vice-Feldw. vom 1. Fir.- 116, zum Sec. Lt. der Reserve des Inf. Regis. Nr. 8 Vice-Jeidw. vom 1. Bai. Landw. Regis. Nr. 118 zum Rei. des Inf. Regis. Nr. 87, Racke, Vice-Wacßtm. v
Vak., zum Sec. Lt.
ort. F
v. Specht vom Inf.
Pr. Lt. vom Train-
Nr. 5 kommandiri. Meridies, Sec. Lt. v
Ve e ung zur Gro Elifußbrecht, Sec. Lt.
15, in das Train-Bat. Nr zur D
v.
Hilgers, Ob. Lt. des Generalstabes
zurückverseßt und als solcher dem Kür. Vice-Feldw. vom 1. des Inf. Regis. Nr.
3) Im Sanitiits-Corps. Den 14. März1874, 1)r illenkamp, der Landw. vom 1. Bat. Landw. vom 9. Juli 13, Abschiedsbewilligungen :e.
1874. von Rosenberg-Gruözynski, (Hen. Den 10" März seinem Verhältniß als
der Armee, unter Enibindung vo_n . der Festung Ulm, in Genehmigung sem zur Drsp. gefteÜt.
der Inf, von (*Hvuverncuxt P s' e u es UU enton gs chDen 12. MärZ1874. Garde-Re t. :; Ju gls_ Hauptm. . form der Zlbsciyied beMngt. Hartwi 4. Garde-Gren. Regis. mit der Landw.
r. Lt. vom 3. Garde-Gren. Landw. Rest., Yrug, Ritim. von der Kay. des 1. Bals. mit der LandWehr-Armee-Umform, Triepcke des 2. Bats. Landw. Regis. Nr.'14, Armee-UuiforFiT, dLYZAbfchWd beWilltgt.
n. Re t. r. , zur [??tfffen. gGr. von .Haßfeldt, _Seconde-Lt.
usaren - Regis. Nr. 8, außgeschieden und zu Zffi ieren des Re ts. über etreten. Seiler, Sec. Li. des Zvi. Regis. Hr. 15, ehu 5 Auswanderung,
von der Kav.
. A mee-Uni orm YFZ? Bxcker, Pfr. Lt“. von der Infant. Yes 1.
Nr. 53, diesem mit der LandmArmee-Unisorm, v. Heister, Rittm. a. D., zuletzt
cl), Sec. Lt. von
See. Lt. Krönig
der Abs
Kategorie der zur
. . d'e Uniform m 1 Lt. vom
seßt. v..?)olßendorff Pr Inf.Regi.N
wiiligt. Schlüter 1., Sec. Lt. von der Infanisrie de
. . 3 [' acke, Mit erlich, Sec.Lis.Von derKav. BW Nr 7 ' SÖ “ph Nr. 717chersterem als Pr. Lt.
v. Roques, Nr. 32, als Major unt
des 2. BW. Landw. Re ts. „ , , Landw. Armee-Uniform, er Absthted bewilligt. mann und Comp. Chef vom Inf. Regt. 5 Penfion nebst Auöficht auf AnsteUung im Uniform, Vollmar, Hauptmann und Comp. Che Nr. 81, mit Penfion und der Regis. Uniform, der
Abschied bewilligi.
Beamte der Militär-Verwaltuug.
Durch Verfügung des
Den 3. März 1874. Holm,
Münster, zum Kasernen-Jnspcktor eryannt.
Den 6. März 1874. Dittrich, Feldw., zum
Ostpreuß. Feld-Ari. Reßi. Nr. 1, Corps-Art.. ernaztnt.
Den 7. März 18 4. Maier, Zahlm. Aspirant beim Füs. Bat. Gren. Regis. 110 ernannt.
* Nr. 95, der
S . Lt. v „?.Kais. an Garde-Greu. R t.Nr. 2, ec om Kr-Gzren. Regt. Köuießn Elisa-
verfeßt. zum Hauptm. und zum Pr.
Rest. Nr. 54,
Lt. vom Inf. Regt. is er, Sec. Lt. vou dems. r. 1. vom Inf.Regt. Nr. 78,
Busse, Boelcke, Sec. Lts. von
' Unteroffs. vom
Regt. Nr. 91, zu
Bat, Nr. 9, zum Ritim. und Comp.
1 verseßi
Krosigk, Pr. Lt. you! behufs Führung einer vakanten Comp, zur Dienstl.
von dem Kommando ur Dienstl. beim b. Hess. Train- vom Tram-
Anlike, Sec. Lt. Krüger, Entbindung von dem Kommdo zur
111 i d t , Port. Fähnr.
Brennbausen, char. Nr. 83, zum Port. Fähnr„ 88, zum Haupim._und Comp. von demselben Regiment, zum Pr. Lt.,
Unteroff. vom
Chef des Generalstabes )(]. Armee-Corps, zum
]„ Maj. vom Generalstabe des U17, in den Großen Ge-
Marz 1874, v. Berger, Gen, Li. und Kommandant 20. Kav. Brigade,
20. Kav. Brig. beauftragt. v. Wright,
Commdr. der 30. Drag. Regis. des General- önfels, Major vom
Vice-Feidw; vom 1. Vat. Res. 1326 Kais. Franz Garde- vom 3. Gardeandw. Sec. Lt. von
Kavall. des ]. Bals. Landw. Regis. Nr. 42, in die Kategorie
Vat. Landw. Regis. 57, Ungnad, zum See. Lt, der Res. des Inf.
v. Hüners- Bat. Landw. Regis.
der Reserve des Drag. Regis. Nr. 5 beförderi.
Nsfist- egts. Nr. 16, mit einem Pafent 1873 zum SiabSarzt der LandWehr befordert.
von Schaevenback), Pr. Li. vom Z'. mit Pension und der Regis. Um-
Llrrxxee-Wiiform, F e u e r _t a ck, der Abschied bewrlligt. Landw. _chis. Nr. 42,
als r. Lt. mit der Landw. Port. Fähnr. vom Disposition der Eria - Be
8. 1a suibo
Hermens. Px. Lt. des 2. Bals. Lan w.Regts. Nr. 17, als Rtttm. mit der Wenders,-Sec. Lt. von der Kav. desZsTelben
Bals. Landw.
Eskadr. Chef im Ulan.Regt. Nr, 5
' ' d der Erlaubniß zum Tragen seiner bisherigen nut semer Pension un Disposition gesteUten Offiziere ver-
. , r. 79. als-Yau t- mann mit Penfion unfd der Regis. Uniform der Abschre,
Civildienst und der Regis. f vom ' Abschied bewilligt.
Armstroff, Sec. Li. von der Inf. des 2. Bals. Landw. Regts.
Kriegs-Ministeriumö. ' interimist. Kasernen-Jnspekior m
ä ur. vom
Frs). v.
Lt.,
S pi e- ec. LB.,
nt
D Den 3. MANZ
in Wirfiv.
Den11.Mär
Remonte-Depot in nachgesuchten Ruhestand versevt.
Verfügung
Remoute-Depotpersonal. 1874. Bast, Roßarzt bei
1874. Krause, Oekouymie-Juspektor bei dem eubof-Treptow a. R., beide mit Pension in den
des KRUS-Ministeriumö.
dem Remouke-Depot
zu Pr. ?.Jnf. YR.
, u o . 3Nr. 74,
Bat. Nr. 5, . Hessischen
und Com- upd ienstl. beim Train- beim
om Train-
Scc. Lt. . 4 versetzt. ienstl. beim
vom Inf. Lt., in das
Becker,
Chef,
ow Port. 1), Sec. Lt.
Conrady,
und Abtbl. T1. Armee-
der Armee, ern ernannt. zum Oberst und 8111?» dieses
unter Stel-
in welchem
Feldw. vom
Regt. Nr. 2
Bar., zum Nr. 79, zum
3 Pricken, Sec. Lt. der on demselben
Arzt 1. Kl,
es Abschieds- der Rex. des
yon der Inf.
örden ent- des den Reserve- von der Res.
egtö. chied bewiÜigt.
5 Ref. Landw. mit der Hauvx-
Inf. Regt.
Zabim. beim
1 o o s un g ßischen Staats-Anzeigers A r n s w a l d e 17, Kreis - Obligationen. B a m b e W er me Spinnerei u., Prioritäts-Obligattonen.
Anleihe (18 1867. d o r f e r , G o tl) e n b u r g
piere :
Staats-Anleih Eisenbahn - Anleih gationen (10 1872. briefe. P r e u ß if ch e Hypotheken- Hypotheken - Antheil - Certifikate. (Schauspielhaus-) Obligationen. Obligationen. _ ' V o r a r lb e r g er Eisenbahn-Aktien und Prioritäts-Obltgationen.
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Die heut ausgegebene Nr. 12 s-Tabelle des Deuts en
Türkische
Br Bukarester Prämisn - Liegnißer, Stolp'er
er Güter-Hypotheken-Vereins- Koslow : Woronesch - Eisenbahn - Ob M ail änd er Prämien - Anleihe en 1). 2. äs 1855,
(16 1866.
6 prozentige
der Allgemeinen V er- Reiekzs- und Königli Preu- enthält ie Ziehungsliften folgen er Pa- Groß-Strehlicxer, Sch
(mische Baumwollen-
Stmdt-Obligationen.
0. 2. (181857 und 4 prozentige e (19. 1865. Orel-Griasi-Eisenbahn - Obli- Polnis ch e 4prozentige Liquidations-Pfand- VersteherungS-Aktien-Gesellsthast, Stettine r Kaufmannschaft Tl) e i H - Eisenbahn-Prioritäts- Anleihe
ivelbe'iner
üs seler Prämien- Anleihe. Düss el-
fandbriefe [. Serie.
igationen 68 1872. Oldenburgische
(18 1869. Tabelle erscheint
beziehen, in Berlin Preis pro einzelne
Preußen.
Sachsen.
nigin mit Ihren Baden und der
emp ng I
Heute findek
für die Audienz, nahm empfing um 1 felder.
Empfange Ihrer Sachsen nach die Abends
Herrschaften.
dürfende
Mitglieder der K
erscheinen. Um 11 Uhr
dem Gottesdienst wohnen, welcher
Die Für en
empfangen.
"
begrüßen Gelegen Die Mars
a mittags um Ga erie ftatt.
_ Se. Gr
_ In der
, zum Zahlm-
R ei ck E t a e S Staats - M?xtister
Familiendiner fand bei Sr. Friedrich Carl statt. _ Ihre hre Majestätm den Sa sen auf dem Anhalter Bahnhof das KönigsickZe Schloß, wo Se. die Hohen Gaste bewillkommneten. ' Familientafel auf dem Schlosse bet Sr. Majeßät dem König Kaiserin-Königin besuchte Diakoniffen-Anstalt Kaisers
_ Se. Kaiserliche u Kronprinz ertheilte gestern Gesandtschaft in
Uk) Um 5 Uhr*»Nachmittggs nghmen Beide Kronprinzliche Herrschast'en am Familtert-thiec b-i Sr. Königlichen Hoheit dem Prin en Friedrich Carl ThUl.
Aben s 7 Uhrwohnte
Zeit der Vorstellung im Opernhause bei, . _ . . MajeLtäiea des Kost und der Komgm von
dem An 92 Uhr eingetroffenen
_ Mit Rücksicht auf persönliche Vefiu und Königs, werden die bei der A(lerhöchsten Geburtstagsf insofern beschränkt. als morgen Vortzuitag um 1072 Uhr nur die zum engsten Königlichen Hofe gehorigen Personen,
[ich der General: “
anweienden fremden Fürsten zur Grat
werden Se. Majestät der Kaiser und König in der KapeUe des Kronprinzkichen Palais bei- von dem Hofprediger, Ober-Konfiftorial-Rath ])1'. Koegel abgeßalten wird. ck
. Um 12? U !: empfangen denen nur eln kkeiner
zunehmen, mussen Se. Majestät 9111er öchstdieselben werden gber Palais stattfindenden Festli
of und die Gefolge " Herrschaften am AUerhochfte
_ Am Montag Nach Saale des Königlichen Sch sj Allerhöchsten und H"chsten
zog von Oldenburgist beute fm"? hier eingetroffen und
_ Se. Groß erzogliche Hoheit der
eule früh aus Darmstadt
lichen Palais Wohnung genommen.
von Hessen ist und hai im Kronprinz
Yiehtamtliches.
Deutsches Reich.
Berlin, Majestäten empfingen vorge Hoheiten des Erbgroßhcrzogs un
21. März.
Geftern wohnte Ihre Majeßät di
Königlichen Hoheiten der Erbgroßherzogin
die von Sachsen statt. _
begab
altischen Bahn ofe
„„...-._-
sonst
Theil am und Fürftinnen werden
Ihrer Majestat der Kaiserin-Kömgm zur Die sonst noch üblichen offiziellen Gratulationen entgegen-
Sich für bei der am
eit haben.
allstafel für den gesammten Königlichen der fremden Allerhöchsten und Höchsten n Geburtstage Sr. Königlichen Schlosse in der neuen
mittag um 5 Uhr findet im Weißen lo es zu Ehren der hier anwesenden
4 Uhr im
oßherzogliche Hoheit im Hotel Roya
_ Das Staats-Minißerium trat heute zu einer Sißung zusammen.
heutigen
Delbrück und andere
Beide Kaiserliche
stern den Besuch Ihrer Königlichen d der Erbgroßherzogin zu
von Sachsen-Weimar dem Examen in dem Kaiserin Augusta-Grziehungsstifte bei. _ 'Das
Königlichen Hoheit dem Prinzen Majeftat die Kaiserin-Königin König und die Königin von e und geleitete Dieselben auf Majestät der „Kaiser und König
die Wohlthätigkeit-H - Verkäufe wert!; und den Lette-Verein. nd Königliche Hoheit der Vormittag dem als Dolmetscher China designirten Herrn Feindes darauf militärische Meldungen entgegen und r den-Wirklichen Geheimen Rail) von Obß-
SeKaiserliche und Königliche Hoheit einige
Großherzoglich sächfisthen
das der Schonung noch immer be- ben Sr. Majestät des Kaisers üblichen Gratulationen
und Flügel-Adwtanten, . öniglichen Familie und die zum Besuch [)'Ék ulation bei Sr. Majeftat
Se. Majestät die Generale, von Abend gesehen wird,
chkeit die betreffenden Personen zu
(„Haste ein Gala-Diner statt.
aus Straßburg im Elsaß abgestiegen.
(21.) Sitzung des Deutschen welcher der Präsident des Reichskan„ler-Amts
e Kaiserin-Kö- Großherzogin von
Ihre Majestät die für die
Sich Um 6 Uyr zum
und begrüßte später
eier in diesem Jahre
einschließ-
um 103/4 Uhr die
um 1„ r nur bei Beglü wünschung
dieses Mal versagen; Abend im Königlichen
Majestät findet
der Grbgroßher-
rinz L ud wi (; ier angekommen
beiwohnjeu, wurde zunächst die Interpellation des Mg. Fürßen Hohenlohe-Langenburg verlesen: _ _ ,ob von dm verbundeten Regierungen beabsichtigt wrxd die in Folge des Münzvertrages vom 24. Januar 1857 als geseßlx cs Zah- luu ömittel geltenden Vereinsthaler Oesterreichischen Geprages dem- näcsst außer Cours zu seßen? ' . ' Der Präsident des Reichskanzler-Amtes Staats-thfter Delbrück erklärte, die Interpellation am Dienstag beantworten zu woÜen. _ Dann wurde der Anita des Abg. Sonnemann angenommen: Der Reichstag wolie be chließen: 1) Auf Grund pes Art. 31 der ReichSoerfaffung zu verlangen„ daß das gegen den ReichstagsZAb- geordneten Most (Chemnitz) bei „dem BezirkSgericbte zu Leipzig beziehyngßiveise dem Obec-A vellatioUSgenchte zu Dre§den_, Wegen Beleidigunp, durch die Presse chwebende Strafverfahrey fur die Dauer der gegenwärtigen SitzungSperwde de" Reichstages guxgebobetx werde. 2) Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, zur Ausfuhrung dieies Be- schlusses das Nötbige zu veranlassen. ' Es folgte die erste und zweite Berathung des Geseizent- wurfes, betreffend die Erwerbung eines Grundstuckes' Behufs * Errthung eines Gebäudes für die Kaiserliche Voischast in Wien:
5 )
ir Wilhelm 2c. verordnen im Namen des Deutschen Reiches, nach erfolgter Zustim-
mung des Bundeöraths uni) des Reichstags, was folgt:
Einziger Artikel. „ _ Der Reichskanzler wird ermächtigt, zum Ankaufe e'nes im 11[_ Bezirke (LandstraJ) der Stadt Wien, gelegenen Grundstücka behufs Errichtung eincs ebäudes Tür die Kaiserliche Botschaft in Wien einen Betrag bis zur Höhe von 150,000 Thaler zu verwenden. _ „ Die Mittel zur Deckung diesesBetrages sind vorbehaltlich der eiaiömäßigeu Regelung aus den bereitesten Beständen der Reichskasse zu entnehmen. , , „ An der sehr sebhaften Debatte betHetligten fick) der Prasident des Reichskanzler-Nmtes Staats-Minister Delbrück, die Abgg. Frhr. v. Hoverbeck, ])r. Windthorft, 19. Ludwig, v. Maklinckrodt, Graf Frankenberg, v. Unruh (Magdeburg), 1)r, Bamberger und Mosse. In namentlicher Abstimmung wurde dann das Geseß mit 169 gegen 133 Stimmen angenommen. . Bei Schluß des Blattes 1" eßte das Haus die zweite Berathung
des Preßgeseßes fort.
_ In der Woche vom 1. bis 7 „März 1874 find geprägt wor- den an Silbermünzen: 879,894 Mark 1-Markstücke; 265,254 Mark 20 Pf. 20-Pfennigstücke; an Nickelmünzen: 74,172 Mark 50 Ps. 10-Pfennigftiicke; an Kupfermünzen: 18,916 Mark 92 Pf. 2-Pfennigftücke; 5259 Mark 82 Pf.1-Pfennigftücke. Vorher waren geprägt: an Goldmünzen: 819,309,060- Mark
20-Markstiicke, 201,784,890 Mark 10-Markstücke; an Silber-
Pf. 20-Pfennigftiicke; an Nickelmünzen: 964,030 Mark 20 Pf. 10-Pfennigßücke; an Kupfermünzen: 152,304 Mark 24 f. 2-Yfennigftücke, 30,341 Mark 81 Ps. 1-Pfennigftiicke. Mii in fin im Ganzen geprägt: an Goldmünzen: 819,309,060 Märk 20-Markstücke, 201,784,890 Mark 1WMarkftücke : 1,021,093,950 Mark; an Silbermünzen: 8,044,97 9 Mark 1-Markstücke. 3,328,996 Mark 40 Pf. 20-Pfennigstücke : 11,373,975 Mark 40 Pf.; an Nickelmünzen : 1.038,202 Mark 70 Pf. 10-Panigstücke; an Kupfer- münzen: 171,221 Mark 16 Pf. 2-Pfennigftiicke, 35,601 Mark 63 Pf. 1-Pfennigftücke1; 206,822 Mark 79 Pf.
_ Die Kommission zur Erörterung der Frage über das Dr. Scheiblersckge Verfahren zur Bestimmung des Raffinationswerths des Rohzuckers, welchegesternunter dem Vorßß des General-Steuer-Direkwrs, Wirklichen Geheimen
Ober-Finanz-Raths Hasselbach, hier zusammengetretexi ift,
Rath, hier; Fleischauer, RegierungS-Rath, aus Straßburg; Hoffmann, Professor, hier; 1)r. Landolt, Profeffor, aus Aachen; ])Q Wicke aus, Profeffor,(Yier; Berni). Freise, Fabrikant, aus Neustadt: agdeburg; D. oste, Kommerzien-Raih, aus Mag- deburg; Dr. A. Seyferth, aus Braunschweig; Adolph Rheilen, Fabrikant, aus Stuttgart; Schü§e, Steuer-Inspektor, aus Mag- deburg. _ Als Prokollfuhrer fungirt der Rechnungs-Rath Appelt von ko,ier.
_ Die Königlich italienische Regierung hat es är w'Zn- schenswertk] eraäxet, die _Verwaltungen von Kunstsanxmlungen m Deutschland um sonß m Betracht kommende Behörden darauf aufmerksam machen zu [(Fen, daß das Edikt des Kardinal PUW- Wklche9 die „WM r von Kunstantiquitäten aus Ron) ohne"GetxehkmguigR der Regierung bei schweren Strafen verbietet, fur die,? PWM» Rom noch in voller Geltung steht. Nach 'dtesem Edt“, hat e. Kommission, zur Zeit die Herren Pompwm, Taddolrm und „ Direktor Rosa, über die Ausfuhr zu entsxhetden,„und kann dleiuie, faUS die Regierung die Kunst- gegenstande Mk)t selbst ankam„ will, gegen einen 3011 von 20 Prozent vonx Landesherrn IMU werden. Dem ZoUe sind unterworfen antikeSkukptureßw ike, Gemälde aus der klasst- schen Schule und seltene antike Morblöcke. *
des Fina :Ministers vom 17. d. M., . . - kursseßanng der LandesgoldmynzeÜrFffZnH'ereZ'THYZsxg durch die damit beauftrcFÉen Königlichen-Ka hat der Finanz- Minister noch folgende stimmungen getroffY. _
1) Die nur no 'in sehe geringer Anzah.„_ nt er der Be- zeichnung „Neue oder MirteL-Frtedrtchsd'or“ voxko ***nden Gold- münzen preußischen Geprä es mit““den JahreSJahlen .» 1756 1757 und 1759, die bis er schyn nicht zu dem Lk)?- voti 5 Thlr. 20 Sgr. angenommen werden durften, smd zu" "eni- gen Münzsorten zu rechnen, für. welche" der yon der MUM- waltung festzusehende MetaÜwerth vergutet wurd.
2) Die zum Werthe von 5 Thlr. 20 Sgr. in- Zahlung an genommenen oder geg Reictholdmxinzen bezw. Landesfilber- münzen eingelößen preußischen Friedmchsd'or und "kurveZFschen Pistolen , wie dies in Gemaßheit der Verfiigung pom 19. Woril 1873 seither schon geschehen ist, an die hiesige Reichs- Hauptxkaffe per Post unter portofteiem Rubrum gegen Ersaß nn lere'chixungswege abzuliefern, wogegen . .
“ - Z) ieenigen preu ischen Friedrichsd'm.) welche em gerinZe- res alsdas asßrgewichi aben, sowie dre sonstigen Leindeßgoldmutx- zen mit den von den Ginzahlern eingereichten Verzerchmfferx an die *Msige Königliche Münze behufs Festseßung des .zu vergutenden
etallmert s und zur Ausfüllung der Kolonnen 4, 5 und 6 der Verzei nisse mindestens wöchentlich ebenfalls per Post unier portofreiem Rubrum abzusenden sinh. '
4) Jeder Absendung ac! 3 ist eixie sxmmarische Zusammen- ftellung der einzelnen VerzeichniYkea-betzufugen, welche zu enthiil- ten hat: 3. Laufende Nr., 1). men und Wohnort dezs Gm- 0. die Gesammt-Stückzahl der von demselben eingelie-
von der Münzverwaltung ails- zußüilenden Kolonnen 4, 5 ,und 6 der 'Speztal- Verzeichnisse“ Ie es von den einzelnen EinzaZlern _gelteferte Gefammtpaquek (Beutel, Diiten :e.) ist mit der ir. dieser Zusammensteüung zU
zahlers, . fetten Goldmünzen und (1. die
Bundesbevoümächtigte
versehen.
münzen: 7,165,085 Mark 1-Markstücke. 3,063,742 Mark 20 '
beßcht aus folgenden Mitgliedern: Huber, Geheimer RegierunZs- , 1".
_ Zu der gestern von UNS veröff“lichten BekanntmaYUUg “
ift mit““Gemahlin, geborenen
5) Die Münzverwaltung ist beauftra t, nach Festseßung imd Angabe des Metallwerthes in den Spez alverzeichniffen und m der summarischenöusaWenftellung, in welcher von ihr der oesammtbelrag des zu vergütenden Metallwerths auch mit BxWaben zu „schreiben und zu unterzeichnen iß, diese Schrift-
nTe der Einlosungskaffe sobald als irgend möglich zurückzu- e en.
6) Sodann hat die Einlösungskaffe durchdas Re ierungs- Ymtsblatt und durch eine der gelesensten Zeitungen i res Be- B S_oder auf sonß geeignete Weise bekannt zu machen, daß die etrage des von der Mimzverwaltung festgeseszten Metallwerthes
für die in der näher zu bezeichnenden Zeit bei ihr eingelieferten'
Goldmünzen gegen Rückgabe des mit ihrer Empfangsbefcheini- gung versehenen“Verzeichniffes nunmehr erhoben werden können.
7) Dr_e mit den Quittungen der Empfänger des Metal!- tverths veriehenen Spezial-Verzeichniffe find nebst der von der Münzverwaltung unterzeichneten summarischen Zusammenstellung an die Reichs-Hauptkaffe gegen Ersaß des vorschußweise gezahl- ten Metallwerths im Abrechnungswege einzusenden.
8)_M1t "dem 1. April d. I. treten alle bisher ertheilien XcY'tMtften uber Einziehung einzelner LandeSgoldmünzen außer
r .
_ Nack) §. 35 des hannöverschen Geseßes vom 8. Mai 1838 uber die Err1chtung einer Wittwenkasse für die „Kö- nigliche Hof- und Civildienerschaft solXen die Beiträge der Mitgxtekxer des Inßituts in Vierteljahrs- oder MonatSraten durch diejenige Kaffe, welche den Mitgliedern ihre Besoldung zu
. icchlen hat, von den entsprechenden vterteljährlichen oder monat- .
z
[ en BesoldunÉSraten für Rechnung der Wiitwenkaffe in Abzug gehracht werden. Vielfach smd Ausfäile an den Beiträgen der Mitglieder dieser Kaffe dadurch entstanden, daß die Beiträge von den BesqldungSquoten nicht rechtzeitig oder nicht in der vollen geserqßtgen Höhe zum Abzug gelangt waren. Letzteres Er- Jebmß tft namentlich dadurch herbeigeführt, daß bei GehaltSauf- efferungen die Direktion der Hof: und Civildiener-Wittwenkaffe zu Hannover nicht durch sofortige und erschöpfende Mittheilung über die Art _ und Höhe der erfolgten Aufbesserung zu rechtzeiiiger anderweiter Festscßung der nach Maßgabe der Aufbesserung sich erhöhenden Wittwenkasffenbeiiräge in den Stand oder bei Ueber- gxmg in andere Dien tftellen, sowie bei Verseßungen durch ver- saumte Benachrichtigung über die fernerhin das Gehalt zahlende „Kaffe nicht zu rechtzeitiger Requifition dieser Kasse in Betreff des Abzuges der Wittwenkaffen-Beiträge in die Lage ge- seßt war. Auch smd der gcnannien Kaffe wiederholt Ver- 1ufte dgraus erwachsen, daß in Folge verzögerter Einziehung dex Wittwenkaffenbeiträge Rückstände fich gebildet haben, deren spatere Beitreibung wegen inzwischen stattgehabten Dienstaustritts des betreffenden Beamten und wegen Insolvenz deffelben resp. seines Nachla es nicht zu erreichen war. Um für die Folge derartigen Mi siänden möglichst vorzubeugen, haben der Finanz- Minister und der Minister des Innern zur Beachtung Seitens sämmtlicher zur Anstellung von Civilbeamten berechtigter Be- hörden ihres Ressorts bestimmt, daß bezüglich der Beamten, welche der hannoverschen Hof- und Civildiener-Wittwenkaffe als Mitglieder angehören, ohne Unterschied, ob dieselben in der Pro- vinz F" annover oder in einer der älteren Provinzen angestellt find, er Direktion dieser Kaffe fortan ' 1) bei Verbesserungen des Diensteinkommens, wache solchen Beamten zu Theil werden, sofort eine erschöpfende Mittheilung über die Art und Höhe der Aufbesserung zu machen,
2) beieinem Uebergang in eine andere Dienstfielle, sowie bei Verseßungen unverzüglich eine die Besoldungsverhältniffe der neuen Stelle vollständig erörternde Mittheilung, sowie eine Benachrichtigung über die Kaffe, aus welcher der betreffende Beamte demnächst seine Besoldung zu empfangen hat, Seitens der dieser Kaffe vorgeseßten Behörde zuzusteüen,
3) jede sonstige zur Berechnung und Festseiémg der Wittwen- ka enbeiträgedienende Auskunft "'auf ergehen e Rückfragen mit moglichster Beschleunigung zu geben und endlich
4) bei Verheirat ungen oder Wiederverheirathungen solcher Wittwenkaffen-Iniere enten eine Mittheilung von der Eheschließung unter Beifügung des Geburtsscheines der Ehefrau zu machen ist.
_ Der General-Lieutenant und General 313 811116 Sr. Ma- jestät des Kaisers und Königs,“ Friedrich Wilhelm Prinz zu Hohenlo'he-In'gelfingen, iß hier angekommen und im Hotel du Nord abgestiegen, deSgkeichen der General-Lieuienant und General-Adjutant Sr. Majeftät des Kaisers und Königs, von Oberniy, Commandeur der 14. Division, von Büffel- dorf; derselbe ist im Thiergarten-Hotel abgestiegen.
_ Der Commandeur der 11. Division, General-Lieutenani und General-Adjutant Sr. Majestät des Kaisers und Königs, Graf Brandenburg ]. ift heute früh aus Breslau hier em- getroffen.
_ Der französische erste Votschaftssekretär in St. Peters- burg, Graf René de Favernay, “hat geftern Abend seine Reis e nach dort foxtgeseßt.
_ Se. Erlaucht der Graf zu Stolberg-Stolberg rinzessin von Waldeck und PY r-mont, aus Stolberg ier eingetroffen und im Hotel Royal abgestiegen. -
_ Die in London erbaute deutsche Panzerfregatte „Kais er“ ist vorgeftern glücklich vom Stapel gelaufen. _ S. M. S. „Aug'u sta“ ist am 19. d. früh in See gegangen.
_ Die hiefige Stadioerordnetenversammlung hat in ihrer öffentlichen Sißung am 19. d. M. rückfichtlicl) der Abschaffung der Mahl: und Schlachtsteuer die von uns in Nr. 66 d. Bl. mitgetheilten Anträge ihrer Deputation angenommen.
Posen, 20.März. Die Stadtverordneten-Versamm- lang hat sich tn ihrer heutigen Sißung mit der Aufnahme einer Anleihe von 750,000 Thlrn. aus dem Reichs-Jnvaliden- „fonds einverstanden erklärt. Der Magistratöantrag ging auf eine halbe Million, die Finanzkommission hatte diesen Antrag auf 750,000 Thlr. erweitert, um mit ca. 250,000 Thlr.-*-die alten Stadtschulden abzuftoßen. und dadurch eine jährliche Gas“ sparniß ca. 11,000 Thlr. zu erzielen. Die 750,000 Thlr. wer- den der „Pos. Ztg.“ zufolge voraussichtlich mit 4'/2 Prozent zu verzinsen und mit 1 Prozent (in 39 Jahren) zu amortisiren sein. In Betreff des Theaterbaues wurde beschlossen, die Bausumme 5ür denselben auf 120,000-150,000 Thlr. festzusteÜen, und
ZT? Konkurrenz zur Einreichung von Vaupro'ekten auszuschrei- “ Die Bausumme sol! aus dem vom Rei s-Invalidenfonds ZU * ährenden Darlehen entnommen, event. auf sonstige Weise ur .'"Tnfnahme eines Darlehns beschafft werden.
[; .. "_“;Zer nächfte Städtetag der Provinz Posen soll in “'Wo“ 'Zadt abgehalten werden, und hat der Magistra cm
dJsFSes , zu diesem Zwecke ein entsprechendes Lokal zu be- willigen, bereit erklärt, einen Saal im Rathhause zur Be- nutzung Ferzugeben. Wa rscheinlich werden die Veiiammlungen bald na Oftern d. I. (1 gehalten werden.
Bayern. München, 18. März. Prinz Leopold hat in'derNa voin 16. d. M. mit seiner Gemahlin, Prinzes s in Gif ela die Reise nach Italien angetreten.
. _ Der vom Jußiz-Ministerium ausgearbeitete Entwurf et'ner VormundschaftSordnung liegt nun im Drucke vor. Dieselbe "bezweckt eine einheitliche Ordnung des Vormundschafts- wesens fur das rechtSrheinische Bayern und in Verbindung mit der zu erwartenden VerkaffmschastWrdnung eine Ersparung an thhterzxersonal durch Entlastung der Untergerichte.
Die vormundschqftlicbcn Organe sind nach dem Entwurfe: 1) das Vomnundschaingeriehi; 2) der Familiey-rath; 3) der Vormund. Das Vormundschaftßgerrcht ßEinzelngcricbt) bat die Auffichi über die Vor- mundschaften, Wahlt die Mitglieder des Familienrathes, nimmt die Verpflichtung derselben und der_VormÜnder vor, und der Vormund- scbastsrlchtxehat den Vorsitz in den Sißungen des Familienratbes. Der Famxltenratl) iriii an Stelle der bisherigen Ober-Vormund- schaft. Dex Vormund ist in allen wichtigeren Fragen an dessen. Zustimmung gebunden und bat demselben über seine Tigattgkeik Rechenschaft zu geben. Der Familienraki) wird aus den mannlichen Verwandten und Versebwägerien des Bevormundeien gebil- det _und besteht a_u's 2_4 Mitgliedern. Der Vormund bat die Be- sch1uffe des Fgmrleenxaihs ausZuführen, und es steht ihm hierbei, so Weit nßibm, dxe Halse des Gerichts zur Seite. Zur Vormundschaft berechtigt smd in folgender Reihe: 1) der Vater, 2) wer vom Vater fiir den TodesfaÜ als Vormund bestimmt ist, 3) die Mutter, und zwar die außereheliche, so „lange sie fich nicbt verheirathet, die eheliche, io le_mge sie nicht zu einer neuen Ehe schreitet, 4) wer von der Mutter fur der_1 Todesfall alLZ Vormund bestimmt ist , 5) der väterliche und nach ihm der mutterlxcheGroßvat-Zr. Zur Vormundschaft über Verheiratkwte ist der Zmdere Ehetlyezl vor aÜcn_iibrigen Personen berufen. Die Vormund- 1chaft kann innerhalb einer bestimmten Frist abgelebni werden: 1) von der Muiter und der Ehefrau, 2) von_Personen, welche das 60. Lebensjahr zuruckgelegt haben, 3) von Per onen Welche bereits drei Vormundschaften verwalten. Die Vormundéchast über Groß'äbrige (Wegen Wahnsinns :c.) kann nur eingeleitet werden, wenn das Bezirks- ?LUÖÜ auf erhxxbene Entmündigungklage die Entmündigung ange- prochen hat. Fur den Fall, da eine Vertretxmg nur zur Vermögens- Verwaltung nothwendig ist (z. 5 fur Abwe1ende), wird ein Güter- pfleger bestellt, welchem unter Umstänpen ein Familienratl) vorgeseßt Werdexi kann. ,Un'gerechtfextigte VerWeigerung der Uebernahme oder Fortfahrungemer Vorrmxnd1ckaft, ordnungßwidrige Handlungen des Vormunds oder Her Mifglieder des Familienraths find mit Geldstrafen bedroht. Bezugltch dex Voxmundschaften in 1tandesl)errlichen Familien tritt eme Aenderung nicbt em. Der Vormund wird in diesen Fällen n'ach §. _10 der 4. Vexf.-Veii. vom Familienhaupt oder vom Appella- twnögericht besteÜi, die Obervormundschafi steht dem Finanz-Minister Y. Die Vormundschaft bezüglich der Dienerséhaft dcr Fürstlich
burn und Taxisschcn Familie bleibt der Fürstlichen Justizbehörde vorbehalten.
“ __ Der Geseßexitw'urf bezüglich der Zuständigkeit der K'ontgltchen P"olizet : Direktioxi und des Stadt - Ma- gistrats l_n Msunchen ist nach eingehender Berathung nun- mehr soweit gediehen, daß er an den StaatSrath gelangen und dann den Kammern unmittelbar nach ihrem Wiederzufammentritt , vorgelethwerden kann.
_ um Voklzuge der reichsgeseßlichen Beßimmungen, nach xvelcheq dze in Umlauf befindlichen bisherigen Landesgoldmünzen in denjenigen Bundesstaaien, welche fie aUSgeprägt haben, in den Monaten Aprik bis Juni 1). I. auf Rechnung des Reichs euzgeloft wexdezi, heit, dexn „Corr. v. u. f. D.“ zufolge, das FtnanÉ-thsterium hinsichtlich der bayerischen Landes- gokdmunzen folgetJde Anordnungen getroffen:
1) Da fyr ba eri1che LandeSgoldmünzen, als welche hier insbe- styxtdere bayexische, ukaien, dann ganze, und halbe Goldkronen baye- r1_1cheu .Geprages_ m Betracht kommen, niemals ein [andeßgeießlické em- fur allemal festgestellter Kassencours bestand, so können die elben anch nicht zu einem „tm Voraus bestimmbaren Preise eingelöst, sondern es muß [)rerfur nach der Vorschrift im §. 4 der Bekannt- machung vom 6. Dezemizer 1873 der Werth ihres Gehaltes an feinem (Hylde durch das Königliche Hauptmün amt no im Einzelnen fest- Jezeßt werden. Die Bergutung des etallwert es erfolgt erst nach einer Feststeliqu und war im Verhältnisse von 813 fl. 45 kr. für das Pfund „Femgold; )' Als EinlösunZskaffe für die bayerischen Landeßgoldmunzeti wrrd die Kasse des Koniglichen -Hauptmün;amtes m Mynchen bejtuzimt. Außerixem find aber sämmtliche Rentämier verpfitcbiet, auf'Wunsch Derjenigen, welche die bayeri1chcn Goldmün- zen einliefern, die Uebersendung_an das Hauptmünzamt und die Aus; zahlung der von [eßterem festgeje ten Vergütung zu vermitteln. Vom 1. Juli 1874'akz_durfen Weitere Finlieferungen von Goldmünzen zum ZWecke der Emlomng nicht mehr stattfinden.
Sachsen. _Dresden, 20. März. Das Geseß- und Ver- ordnungsblatt fur das „Königreich Sachsen veröffentlieht u. A. das Geseh vom 19. Februar d. I., einige prozeßrechtliche Bestimmungen betreffend.
_Heffen. Darmstadj, 18. März. Der Graf und die
Grafrn von Flandern besuchten geßern, von Frankfurt kommend, den Prinzen und die Prinzessin Ludwig auf einige Stunden. " _ Am 13. März Morgens verstarb in Büdingen nach langerem, schwerem Leiden die verwittwete Fürstin Thekla zu YFenburg und Büdingen, geborne Gräfin zu Erbach- Furstenau, nach kürzlich voUendetem 59. Jahre.
Oldenburg. Oldenburg, 20. März. Der Groß- herzog“ „wird sich in Anlaß des Geburtstages Sr. Majestät des Kais ers morgen friih in Begleitung der Flügel-Adjutanten Oberst-Lteutenants Zedelius und von Heimburg nach Berlin be- geben und dort für einige Tage im Hotel Royal Wohnung
nehmen. *- _- ...: “WW
Oesterreithelwgarn. Pestl), 20. März. (W. T. B.)
. Das neue Minißerium hat sich jeßt definitiv fol endermaßen
konstituirt: „Mini er-Präfident Bitto, Finanz-Mini er Ghyczy, HandelH-Mznister Bartal„ Minister des Innern Szapary, Minister am Kaiserlichen Hoflager Reiherr v. Wenckheim, Minißer für Kommuwkgtwnen und öffentkiche Arbeiten Graf Zichy, Unter- richtH-thfter Trefort, Iustiz-Minister 1)r. Pauker, Honved- MimsteeSzende, Minister für Kroatien und Slavonien Graf Pexa'cssevzch. _ Morgen findet die Vereidigung der in “das Mmt terium neu eingetretenen Mitglieder statt. Der Reichstag soll darauf auÉ kurze Zeit vertagt werden.
_ Das bgeordnetenhaus beendete die dritte Lesung der „zweiten konfessionellen Geseßvorlage über die Beiträge des Pfrundexwermögens zum Religionsfonds und nahm das Geseß in. endgrltiger Abstimmung mit 192 gegen 38 Stimmen an. Hierauf begann d e Budgctdebatte und wurde hierbei das Ela- orat des Ausfchu es angenommen, nach welchem die Gegen- stände der Spezial erathung in 6 Kapiteln des Budgets geneh-
migt werden.
Schweiz. Bern,. 20. März. (W. T. V.) Aus dem Berner Jura sind weitere fünf Geistliche auögewiesen und m Delsper und Laufen die Lokaliiäten, in denen PrivatgonH- dienst abge lten wurde, geschlossen worden.
_ Die Hens er _Regierung weigert fich, wie der „Augsb. A. 3.“ geschrieben wrrd, auf das Anerbieten des Munizipal- raths, ßatt der vom Staate Genf verlangten Erbs chaftssteuer von 2,400,000 Fr. die gleiche Summe von fick) aus für kanto- nale WohlthäjigkeitSanftalten und Institute zu verwenden, einzu- treten, und beharrt auf Erfüllung der Vorschriften des Geseyes.
_ Großbritannien und Irland. London, 19. März. Die Köiiigin emfing geßern auf Windsor Deputationen der Koxporationen von London, Dublin und Edinburgh, sowie der Umverfitatexi von Oxford und Cambridge und anderer Körper- schaften, dre ihr anläßlich der Vermählung ihres Sohnes, des Herzogs von Edinburgh, mit der Großfürstin Maria Alexan- drowncz von Rußland Gkückwunsckz-Adreffen Überreichten. Ihre Ma1eftat heantwortete jede Adresse mit einer kurzen Ansprache, worauf die Deputatumen in der Waterloo-Kammer zusammen dejeumrten.
. _ Bei dem Premier-Minister D is ra e li, Lord D erbt; , forme bei Lord Granv ille, dem Führer der Opposition im Oberhause, fanden gestern die der jedeSmaligen Eröffnung der 1thatiZamentssession vorangehenden p arl am e n ia 1? i sch e n Din e r s
a
_ Der Minister des Innern, Groß, sowie Sir Massey Lopes, der Civillord der Admiralität, wurden gestern, ersterer _fzir Südwest-Lancashire, leßterer für Süd-Devon, ohne Opposi- tion zu Mitgliedern des Hauses der Gemeinen wiedergewählt.
__ Beide Häuser des Paxlaments traten heute um 2 Uhr zu einer Sißung zuscimrxterx, m welcher vom Lordkanzler die Thronrede der Kontgin verlesen wurde. Dieselbe lautet:
,Mylorys' und Genilemen! Ich bediene mich wieder Ihres Rathes so zeitig, als es die Vorbereitungen in Folge des Rückxritts der [exten Regierung gestatteten. Meine Beziehmi en mit sämmtlicken auswartigen Machten fahren fort, die freundlichßten zu sein. Ick Werde 'ntcht_ erxnangeln, den aus Diesen herzlichen BezieHungen entstehen- den Einfluß fur die Erhaliung des_ europaischen Friedens und die qe- 1vzfsenhaste Beobczibtunq internationaler Verträge auSzuüben. Die Beriézetxathung meixzes Sohm's, des Herzogs Von Edinbuxgi), mit der Gro furstm Marie Ylexandrowna von Rußland ist sowvhl eme Quelle der Giuckseligkcit, für mich wie ein Pfand dex Freundicbgfi ziviixben ,ZWLL großen Reichen. Der Krieg mit dem Konig vou Ashanti haf m der Einnahme und Zerstörung seiner O_aypxsiaxit und m Unterbapdlungen geendet, die, ich hoffe, zu etrzex bexriedtgenxcren L_age der Plage, als bisher an der Westküste Afrikas vorherricbte, fuhren mogen. Der Muth, die DiZziplin und Aysdauer, welche meme Streitkrafte des Land: und Secdienstes ent- falteten, haben, zysammen xmi- der in der Führung der Expedition bexixndeten Energie und Ge1ch1kxllchkLik, den traditionellen Ruf der britischen Waffen unter den s_chw1erigsten Verhältnisscn glänzend auf- rechtgehalfen. Jch bedaizere in hohem Grade, daß die Dürre dcs lev- ten Sommexs die „voikretchsteti Provinzen meines indischen Reiches be- (roffen und uber einen yon, yielen Millionen bewohnten ?Fläcbenraum. außersten Mgngel, der m einigen Theilen auf eine wixkliche Hungers- notk) [)xnguslauft, erzeugi hat. Ich habe den General- Gouverneur von Indien apgewreien, m dem Bestreben, dieses fürchterliche Unglück zu lindern, keine Kosten zu sparen.
Gentlemen vom Hayse der Gemeinen! Die Etats für die Aus- gaben des kommenden Fmanzjaßres werden Ihnen unverzügiich untcr- breiteÖiwlerdén. 1) G " ' D B
, y or s un eri emen. _er erzug und die Unkoten, wel e die Ueberiraguxig von Grugdbefiß in England begleiten, sini) lange Ks el_n Vorwurf_fur uqser cheßiystem und als ein ernstlicheö Hinderniß fur TranSakiwnen_rn Grandeigenthuzn verspürt worden. Dieser Ge- genstgnix hat in Fcubercn Sessionen die Aufmerksamkeit des Parlaments beschafttgi, und 1ch_ hoffe, daß die Maéxc-zeln, die man Ihrer Erwä- gung nun unterbreiten Wird, als daran berechnet, viel von dem Uebel, uber welches Klagen, laut geworden find, zu beseitigen, befunden wexdew durften. Ste werpen wahrscheinlich der Meinung sein, daß die Reform der Gerichtsbarkeit und die Vermischung der Handhabiing vgn (Gesetz und_ Equrty, die durch die Aire der [Wien Se1fion fur England bewrrkt wurde, nach denselben Prinzipien a_ur Jrlani) auögedehni werden so_llten, und Sie werden ersucht werden emen Theil Ihrer Zett .der Ausrübxung dieses Gegenstandes zu wid; men. “Der größere Theil der Veranderungen würde auf die Tribu- nalezchottlands UYÜUWWDÖÜT „sem; aber Sie werden in Betreff dieses Theiles meineöjKonigreiches eingeladen werden, den befriedigendsten Modus, um die AppelY-szedyr mit der jüngsten Gesetzgebung in Einklang zu bringen, in' rwagung zu ziehen, und unter anderen Maßregcin bezug_11ch seiner bejonderen Interessen wird Ihnen em Gc1eßeniwurs zur" Awenrirurzg ch Geseßes mit Bezug auf Bodenrechte und fur die Erler teruna der Uebertragung von (qundbefiß vorgelegt werden. Erxstli c Differenzen find betrc“s der erksamkett_§et pmgiten Parlaments-Aktc, welche die Bezie ungen zwischen Meister und _Arbetter berührt, der Akte von 1871, welche von „Vergehen in Verbindung mit Gewerbe handelt, und des Bei- schworun§zkgeseßes, insbesyndere in dessen Verbindung mit diesen Ver- gebenenitanden, und. JLOÉ Klassen des Gemeinwesens Haben dagegen 1ei_nonftr_irt, 'Was dxeie egenstande “anbetrifft, so wünsche ick), daß Sie, ehe irgend eme neue Geseßgebung versucht wird, fich im aller Wesentlichen Thatsachen und der genauen strei- Éragexi befinyew sollten, ,und zu diesem Behufe habe 1 eme „Koniglzcbe Kommrssion ernannt, um den Stativ und die Wirksamkeit des, jetzigen Gesetzes zum Beizufe de en baldtgzr Ameudirixng, falls solche für nöthig befunden werden so te, zu_pxufen. Es wird eme Geseßvorlage eingebracht Werden, die sich mxt_1olchen Theilen ,der den Verschleiß von berauschenden Getränken regelnden Gesetze, die zu Klagen, Welche die Einmischung des Parla- ments zu perdienen scheinen, Anlaß gegeben haben, befaßt. Ihre Auf- merksamkeit wird auch auf die Gese e, welche Vegräbniß- und Spar- .lKZsseanetxeffen,bgc-lenf*r't werdden. A de YF DIge WÄDMFNU ernst- i_ en, rwagung edür _en, un möge er mä tige )re erat uu en fur die Wohlfahrt meines Reiches leiten.“ h g _ "20. März. (W. T. B.) In der heutigen Sißung des Unterhauses machte DiHraeli die Mittheilung, daß er gleich nach den Osterferien, welche vom 31. “März bis zum 13. April dauern sollen, am 16. k. Mis. das Budget vorlegen werde. Das Haus trat darauf in die Berathung eines von Mr. Isaac Butt eingebrachten „Zusatzantrages zu der auf die Thronrede erlassenen Adresse em, welcher “unter inweis daranf, daß die Unzufriedenheit Irlands wesentlich dar das dortige Regierungs- system veranlaßt werde, die Abstellung der Klagen Irlands dem Haus e zizr Beruckfichttgung empfiehlt. Nachdem fick] mehrere Redner, naxnentlicl). Gladstone und der Staatssekretär für Irland, Sir Mtchael icks Beach, gegen die Annahme des Antrages aus;;e- sprochen atten, wurde „derselbe mii 314 gegen 50 Stimmen ab- elehnt. Ven der Regierurzg wurde dann noch eine Vorla e, etreffend dre Aufna me emer Anleihe von 10 Miklionen PZd. SZerlihtaus Veranla-ung der Huugerönoth in Bengalen ein- ge ra .
In) Oberhaus e machte der Staatsstkretär für Indien, Marquis von Salisbury, die Anzeige, daß die Regie- rung die Aufnahme einer Anleihe von 10 Millionen Pfund Gierl, wovon 3 Millionen sofort erforderlich seien, zur Be-
seitigung "oer Hungersnot!) in Bengalen beantragen werde.“