die Sozialifierimgskommission auflösen _und _dafür eme KLMWTFW des R2ichswirtschaftsrats ernennen. Die Auxbebung der Odzialisie- U! 'skdmmisswn rriirdd Wirkungen auslösen, o_eren Tragweite noch nian zii Übersehen ist„ Die Arbeiter verlangen dxe ziaLifiexung und [affen sicb nicbt chi“; Vertxöstxn,_sie wolicn arbeiten aber nicht mehr schuften für die Privxtkapiialisten. (BMW 13. d.“ 11 Soz.) * - Abg. Dieryrsitex (Bayer. Y.):_ Die„V-sr1'ox ung der Landwirtscbaf: m:T flüsngem Brennstoxf genizgi _ immer nicht, In Bayexn smd 30000 Betriehe unt Dieselmotoan ausizestaijsi, d:.L für Um ?LU50M1ch"XV1chUg,fiW. Ueber die Aufhebung dex ZwangviirtsciUst _ ' Benzin und ' ol ben die widersdreÖen-dsten Gexucbie herum. Ein Ausf uß Reichswirtscbafthais' bat beschlossen, da Be m freigegehen. Benzol abkr weiter bewirtschafteiiverden so ." atx weiß mcbt, woran man ist. Dis fTM_ Wirtschcht wuvde die _Jnlanxdö- preise an die iimaxkxpreise axigleicben. Das „wurde mne ungeheure Verthku-ni- jsm. Es lit auch u bofurchben,“ daß übérbaupf kein Bsnzo mehr gelixfer werden ann, )véil die Luxusautymobile aÜes aufgékauft wivd, Die hohen Pxeise fi durxh die Meliknayphsit an Benzin de_din t._ Deutschland 11th Bexxyn auf die (Einfuhr anaewiksen. Die steil: txn roßen irmxn reißen die Lclfslder der WM an fich, _Lbenso ie raanorischi e. ;?ln annkrsicki ist dsr V-Zrbrauch ratiomcrt, m_ Englaxxd ist eine outro ,- ommisüon fiir die Einfubr und Verteilung emgeseßt. Abex bei uns soli die Zwangsbe'wirischaftung aufgehobep werden. Auf diesem Gebieik stsbe ick) der Au „25_ungcher Zwangöwxrtsckyaft skeptisch gegen- über. D“".S elckirisckze "rast ,t fur d:e„Wi'rtschaft eme solche Bedeutung ewonnen „daß man ihre Gewmmzng txnd Vertmlun micht mebr er Will'kiir priVater Monqpokbetriebedxberlaffen da;. ,Die Imtereffen dcr Verbrauckxr mussen m erster Linie berucksichtmk
„werden.
Abg. Hamm (DMX,): 1111-3172 gc'fäHr-deie WitisÖast darf wicht mit ExpkvimM-xen O.:É'gsiseßi _werden. Wir znüffexi _an der Priyafwirtiahaft festkxaltm w21l„ nur sie die ktchlge Ausikse dN Jahier ermöglicdi. Wir begrüßen den wirt- schafiiickssn KinIxiiéUß des KaÖinéiis uwd hoffsn, daß der Reichs- MxtsÖw-ftsmimstkr [mier starken Ministcm der siarkstx sein Wird. (Abg. S [ mon-Frankxn: Tas wäre-qber sebr gefährlicHL) Wenn wir das Kodlsnakidmmdii VM SPM WS_QÜLL so ebrxich erfiiÜen wolien wie „bisHer, dann sind wir zur wirtschaxtlichen ertarrun verurxeili. Süddeutschland [Lika besonders unter der Koblennqi. Zn: Frieden schon mußten wir SÖMÜLkLkOÖlL aus England einführen und jest Werden wir ZLZWUU'ZLU, dxnt-säxe S-Ömicdekoch auszufü ran, Das TranSporUr-Ksen_ MUZ; wirtschafi1icher . gestaltet wevden. Die Z-wanxzswiriiéé-asi i,“,aiicn wir für Überlebt aber fie war sine und.:rmxxdliÉ-s Noriven-dikksii zu ihrer Zeit. (Hs ist crucf) nickt berscdtigt, iikcr die dolxen Leistungen unsersr Beamien mit einst Fanddeivkgung biikweg, ugeben. Dix». Zwangswirtschaft der "Kommunen
at nicht mir lautsr zebler gxmacbt, sondern große Leistungen voil- bracbi. Auch ich babe große Bedenken gehabt,“ als der „sozialdemo- kratifckxe Wittsckxafiömimster wohl 'nicht ganz ohne Fühlun mit HSM! HUZV 3.2 LsdxrzwawgSrvirUÖai mii: eiwsm Mage äufbob. Die große Preiserböbung darf (1 nicht einfach als Folgs diéser Lliifßsdung dezcicknet werden. Wir find da nicht frei gegen- über TEM NuHiand. Da wir knapp die FFW des Bedarfs im Ixiland d€chßn kdiinex), bieibt unH nur dcr zn chluß an die Welt- wutickyafi iibrig. 'Die ZwangöwxrtsOaft ist nicht zuleßt gescheitert aii ibrsn Ligensn OTJÜNER, den Krisg Osellschaften, die Verdient, aber n-i'chct dex AUJLMLMÖAÖ gxdiemi den. Planlos darf aUer- ddngs mit ddr Bxsditigimg dsr Zwangswirxscha ,kriékt vor,- MÜUYLU, Widen, «dsr sobald die *Mndsä li, C eimknis “MLM do.? ZWNZMTIÖÜT ist, ist 10 nich mehr möglich; das gili auch fiir GZMidL. Merdings wird auck) binikr der Auf- hebung der wa-agswiriiÖafi kein Sonnexiland kommen, sondém ein Ldnd Volisr Kamdf und MWM. Wir sind damit einverstanden, das; der Fonds fiir dxn Auéiäyixs; zur rüfun des Gésckyäfts- “gebarens de! Kriegsgcfsllsckocificd VW! _500 an 300000 Mark Lberabgesetzt wird; d-cmi auch mir "dieser Summe läßk sick) :qenünend arbeiiCn. (Widcvarych.. links.) Die freie Wirtscbaft hcit aUerings aiich manUJs MLTMUÜÖL Erscheianu aber die hohxn Dividsndsn bésisiécn cinch in Papisrinark, und ie Klsinrentner gehören (nick) zu dM ledionär-xn. Die Divideiiden Hadern sine ge- “kingere Steigermig kaÜkJL'Ski als der Arboiislobn, Wir find nicht :Öiind geZen dis Auswiizdse, n-xxmcntlicb [*Li der Ausgabe neuer Aktidn, und das Wirksck»3fism1:iisieriumi muß dicse Dinge aufmerksam beob- achten „und ndiidsmfxils Eingreifcxi. Die KartLÜe und Trusts u Wierirücksn wäre siimxiDÖ aber wir müssen auch diese Benzegung eobacbtsn UM“ dis Bcurtsiiung nicht allein dsn Rekxwkfeuren der Handel;?ieitiincien iibcrL-cxssßn. Die Vertsuerung dar, ZÖZitungeii ist Mkrlß eine schwere Wii, QbA wir erkennen moch dl? ot der
resse an, dix UMC? déi" Erbddung ddr Mtgcbübwn, dor Unrsaß- teuer, dsr ancigxndcsciiränkimg imd der ism-vi leidkt. Anderer- eiis ist die szidlnng anßsrord-en-tliÖ hoher GeWinne auch ein
egenstand, der der gründlichen Priifung wert ist. Es würde eine kulturdkie Géfaer scip, weznn es 11-111' ein paar gwße Verlage in Berxin gäbe. Die ,antralisaiion der Einfuhr isi _eigentficky iibcr- "lüssig, aber w::s Cidgcfiikir-i wird, muß gereckyi Vertkilt werden und “" arf nicbt in die? Hände Von SÖiebern gelangen. In der Sparsamkeit muß ein VCTUÜUfTiWZ Miitélmaf; innsgebalien werden, an wxcbenden “AusWden darf nickii sixidcirt werden, z. B. nicht für das MLULMsIZi. "Geradé wir 111 SiiddsniiiMamd bali-Zn die Lkipziger Messe als große xeinbkitlicdc denticÖL Ssdau fiir unsxre Bezisbunqen zum Ausland für “notwendig. Ader“ ZZLiLsO wis dis Leipziger Messe müssen auch andkre *bkfondere Veranstaltungs" _diessr Art, wie z. “B. die Bayeris-“be kasrbesÖQU, Win NEW imfcriiützi Mrdkii. DW Frage des Ackxt- stundenwdés 111 Tom NÜWI Muß Ernstlick) gspriifi wxrdsn: dsr Beamiän- stand läßt fick) cm ?irksixdxdisinmq don kLiilCm andsxxi iibcrireffen, “Lid neuxxn Aufgabsn dss Wirfscßnfisministeriums miinen in peiiönlicdxr „Kühlung mit dsr Wirtikiyaft im Lande erfiillt werdsn. (Sehr richtig!) *Desbakb bsanirasien wi: amd einen ständigen Mitarbeiter aus Hcmd- Iwerk und (Gewerke im Ministerium.
Hieran? Nimmt 091) IiLick)c31vi1*tschaft§minister Dr. Scholz “das Wort, deffanéde WMW verspäteten Eingangs des Stsno- gramms EM in der nächxten Nummer d. Bl. im Wortlaut wiedergegeben werden Wird.
' _ Abg._ Dr. Rik ßer (D„VU: De_r Abgeordnete Simon möcbte die Bsweiskraft umkckren. Die freie Wirtschaft hat sick) in der ganzen Weit L_iäi1ikiid kswäbri. Wsr an die Stelle eine Planwirtschaft, Sozialimerunq odsr svnst etwas setzen will, ist beweispflichtig, dos; „daraus eins Crbddung dsx Produktion, eine Verminderung der Pro- "duktionFosKn umd- cizis SiCinglmFd-Lk Rentabilität er'waÖsen wird. “-Herr_ Simon bat dafiir kéinen Beweis erbracht, Yakiiscbe Gegen- „beweise lisgen abe'r, u. a. [11.Rußla11d dor. er Abgeordnede “"'Gotbein hat nacbgsgriessn, daß die Produktion in Rußland nur auf „10 Prozent der'Fridensproduiiion gelangt ist, und der sozialistische "Abgeordnete Keil bat Hier. einmal erklart, daß er vorläufig nicbt 'laube,_ daß dic_ Sozialisierung des Kohlenbergbaus eine Höhere „antadilitäi bswxrk-Zn wiirde, daß man aher dazu genöiigt sei, damit die „Sozialijxén nichi dsa Glaudxn (in_dis sozialixtisÖa Enrwicklung “verlieren. (Zwischenruf links.) Ich zitiere genau nacb dem Sinn. Ick selbst bqhe den Antrag in Ausixcbt gestellt, den Fonds von 500000 „56 fur den Ausschuß zur Prufung der KrieYrsgeseU cbaften aiif 300000 „jz bcrabzuseßen. ch War der erste An agstc er der die Einsetzung dW AUSsÖUffLs ssmerzeii beantragte, aber die 500000 Mark w_a_xen dime jedi? Unterlag-x angsseßt, und für den .Rést dieies “Jahres 11T mii 300 000 („.-5 aus:,ukcminen. Meine entschiedene Ver- ivabrung lege ich BMWA! ein, daß der Abqsordnete Simon meinen Fieund Hude) in so überaus bsleidiqeixder Form angegriffen hat, ql»- wohl er i_wssen mafiie, daß Dr. Hugo scbon zum' Parteitagdbgeretst iii. (IWisck'enrufx Unis,) Jcb behalte Dr. Hugo die Antwort auf diese Anqriffe ridcb feymxr' Ruckkebr vor. Soviel ick) Weiß, hat Herr Hugo sch" fruher Übiiilkbe Annriffe Möreicbend widerleß Abxr Herr Simon glaubie- duxcb die Wiederholung der Bebauptuxmeq m YYYessnkyeii dss ANJLJUffENM besser-wirken-zu kdnnen. (Beifall re s,“) ' .“ Aba. Frau Dr. „Lüders (Dem.) Trift für den Antran Yin, ,wonack) al]? Hindxrmsie dyr Gswerbeordnuxa_ gegen *die Glen!)- berechtigung der Frauen in den berufsstandiscben Vertretungen
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.berücksicbtigt werden.
Ökommission bcstedsn biOiÖt.
beseitigt werden sollen. Dix Frauen Yüßleu _dieseu Berufs- vertretunqen angebömi, dürften „xder uber" dux Veuvendung ihrer Beiträge nicht mitfprechen. ;Zcrucr um € dex Beruf der Hausfrau als Berufstätigkeit ansrkannt und“ statistisch erfaßt werden, damit die Hausfrauen als solche auch in der seßgebuug
angesehen werden, denn _sie übe eine bedeutende Prßduktiogsiatigkeit aus, "Bei der Bildung des Handwerksiiusschuffes im Ministerium möge man nicht vergessen, daß es aucb „Handwerkennnm gehe. Die Frauen wiirden immer nur von Fall zu "75:10 zugezogxy, wen_n die Männer glaubten, d:??die Frauen lnskkéisikkt 1811311. 2,12 Manner meinien aber oft, die „rauen seien nichl „interxsfiert, wo die Frauen selbst interessiert zu sein glaudkcn. (Heiterkeit) _-
Abg. Dr. Braun-Frankyn (Soz.): Frau Dr.'L-üders wrrd in der ciaenen “Fraktion wobl sckxwxr ibxe Meinung durch- selzcn. (Heiterkeitd Hsrr Rießßr Hatte die Rede von KUZ wörtlich zitieren sollen: damit wg: kontroiliexen konnen_, BE! der Vergebung der ReiÖSausträge kann m _n1cht schematiscl) ver- tyilen, sondern muß auch das Interesse des, . ickigs an der Sparsam- kcit berückfiÖtigen. Für das Eisenbahnmakerial kanze anch die Selbst- Versorguna des incbes in Betracbti Die sackx-kundiqc StsUe, die sich mit den Reickysaufträacxi befaffkn soll, Mixf; aucb 11er die Vsrgebung der Aufträge „zu beschlicßen haben, wie es der Antrag MuUer verlangi.
Abg. Simon (U. SUT r,): (?ck habe ausdrüxklicb nach dem „Berkiner"Tageblatt““ zitiert, Essen Miikeilunqe'n unmidersprochen ge- blieben smd. Bei der Anstellung der sccks adligen Psrsonen rst ent; scheidend, daß diese anderstz das Brdt wéaqénommCu haben. Daß Dr. Hugo sckwn abgeryist isi, bade ich nicdt gewußx; Ick sehe der Cntqegnung des Aög. Hugo mit Rilke enioegsn. „Ol? Taiigkeii ds_s PrüfungsaiissÖuffc-„s fiir die KriegsgeTZÜsclmft-en" wrrd . duxcb die Streichung von 200000 „46 eingeengt. Man Wii]. ubexbaupt niÖik eme gründliche UnLLsiUÖLMU Wrnebm2n lasen, LMM? 111ck§t noi?!) andexe Herren unter die Rädcr kommen, Die LUYdWiriickrafi mxnmt die teuren Dünoemiitel niÖt ab, cht zum extennden Betrieb aber und gefährdet unsere Ernährung.
Die d a u e r n d e n A u s g a b 2 n de-Z Rexeböwcrtschafts-
„ministeriums werden b e w i [ [ i a t. 112er die Entschließungen
des Ausschusses soll bei der dritten Lesung abgosiimmt werdsn. Bei den einmaligen AUEJaben, und'zwqr bei dem Fimds
für die Sozialisierungskommissron bdmcrkt Ada. Horb (Soz.): Wir vexiannen das; die Sozaigiisierungs- ngen Proisssor Lederer i_t Von der Gegenseite nur Einsprucd erkodcn wordeu, ircil er in der “ommrsfidn wesentlicbe Dienste: Zelc'istct Sat. Dcr Sütrmlqnf gegßn dix Sozia- [isi-zrunoökommissidm Hat mir den Gsund, daß die Gegnxc dix FragL nicht geklärt [*ab-xn wolicn. Die Sozialisisrungskommimon_ist ngck) dem Kapp-Putski) durcb VJroimdarimg mii dkn GCMkkiÖaitCÜ, ein- geseßi wordsn. Dic P:?kikiéii, dir: zur ftuiersn Regierimg gskxorten, imd verpfiicbtet, dadon nikki zurückzaireicn. WITZ für emen Cindcuxk würde es auf die Arbxitcx machen, wenn jeizt das Versprechen Vom Kapp-Putscb gekwcben würds! , . 9. Dr. Hcrß (U. Soz.): *Die anirnmsyartsi imd dux Demvkdabisckyc Pari-Zi BWM damals Giric VerpfliÉiyng Ws sicb getwnmwn. Di? Niverkésixfdku ir:[l?cn 'N'-„mais Rwe kfx:- ielie Anerkßnnung der Vkreindammgcn [*:Ésn. Die Vcrfrkter des Yenirunis und der kaokratsn dekoriißn add: dsr ausdruckiichczn'An- erksnnung ÖL]: Vkiyindarixn bsdiirfs Ls ni-Éi,"da die bngLkilÖLn Parteien selbstvcxständlicki in Wort balken wurdsn, aUch wcxm ss nicbt schriftlich nisdergelexxi wiirdk. Dcr Mig. Gcibqinhai aus- drücklich ehrenwörilicb die Verpflichtung üdkräommen, für diese V?L?- einbarunq in seinsr Parisi mit „10211 Mitikln einzutreten. ('LH-Li,. Hört! Wir könndn e:"; dM HMM iiddrlasicn, Oi.) sie als Wori- brücbige dastehen WVÜLU,“ Wkim dic SONNERarimgskommisfion dLm Reicbswirisckéastsrat axicicégiiedUi wird, so Hört die sachiich2 Fdrdsrurxg dikier Aiiiaabe aui. Diesd Körxcrsiédft, die noch Nichts Eriprich
1icheögeieiitekchat imd dsrcn Anfdkzkn "sÖOU gwsze, Einbüß'x „erlitT-cn
bai,“Wird'die'Sdzialisierungsémfg-adß nichéi fördsxii. Einigo Parteien
'läufdn scbkp gegen den szi'n(isidxiinxxssxiiwnrfS_ixxrm, dio Arb'eiicén der Sozialifikrungskommen muricn aber fortgesubri ierxdkii, uncl) *
auf anderen-Gebieien, nämlich dcr Sozialifiérung der Diing-emiitsl.
Darauf gibt der Ncichsxvirtschaft§minister Dr. Scholz eine Erklärung ab, deranortlaut wegen veripätetenEingangH des Stcnogrcimms in der wächsscn Nummer d. Bl. mitgeteilt werden wird.
Abg. Dr, Rikße r beriisst in desönsiÖLx VLinkiékung di: Siklie aus der Rede des Akg. Ksil, wonach disser nickxi sofort große Uebersckyüffe aus ddr Soziaiisisrung dss Kodxendkrgbach erwartet.
Bei dsm Fonch fiir den Reichskommissar für
*Aus- und Einfuhr bemerkt
Abg. !?"er Bed m (D. Ndl.): DLM Tiidi RLiÖZkommisscxriai für Ausfux- und Einiuhrbswilkigung stimmen wir zu; wir wunichen ab?: daß die. Fxcdleuxs bei dissen D*iii-JLU mehr gckört wcrdon. SÖieiers Vffé find allkrdinxis LUxiiIivarexi, &er man sollie ibr2_(xiii- fuhr nia)t verbietsn, denn sonst gods nnscre Verßdeluwgsiiidnstrie zx!- runxde die den Scixicisriticksxiimsn dcis Brot gibt. Ebenso wenig ollie *die Einfuhr don französisckcm Baiist derdoken werden, denn Lx eignst fick) Visi (“Esser „zur Hckstciinxixq ivkißcr Kradaiicn. „Bei diksen Dingkn solltcn nicdt mzr dic Bskiiifnissa dsr T€xiili71d1xstri€,_sondkrn auch die der Konfsktion («erückiickstigi wsrdsn. Sonst MUMM die Gefahr, daß unsere Konfsk'rionsardeiicr und Urksiierimnßn aus- wandern MÜffLU. Wir sOUk€Ti T*Qßak einführen, aber_,keii1e aus- läiidiscben Zigareiicn und Likdre. Wir wcrden nicdt glucklicd durch dyn Brannfwcin. (Bsifkill)
Präsideiit Löbe: AUi Bramxiwein Mie ick) t'i'ilbt weiior einzu- geben, er gehört zum CrnäbrungSministerium, (*Hsiterint.)
Bei dem Fonds für den PrüfungSauSschuß für die KriegL-gesellschaften bemerkt
Abg. Kraeßig (Soz.): TiéjkNigkn HSTWU, diy am lautesteai wacX) ddr Einseßung dss AUÖsÖUFiIS ziir Ucderwnchxr? dkr KrisZZ-
*gessllscbafien L*isfeti, HOHEN iiaxßk-cr dix deiiroiiiäxixix'ix TH NUL-
Dic Prczsffx, dis did Kriegsigxßll- miissdn sck-lsnniigt durch Ver- ordnung niDergescbl-xgcii werdU damit die iqaidarion be- “ eUU-igi wird. Das muß «stisch, devi): die Deaiicbe Ver- ii „riiiißÖbaiik --* eine 31ri2,]§§€sé[léschast - an EinS privaie Firma erauft worddn ist. Ami) dEr Trcmdändcr des AUHscHUsses bat ich gegen dyn V.»?rkaäf dieicr Bamk CLZÉFLWTOÖLU. DLT Vkrtrxier s ReicdÖZ'Öthinisteriums [)»ai NÖN“ crki-(irt, F?r V.!Usscbuiz babs in dissen “Dingen ksm EntscXI-sidungsrdcdt. Wir _chiaidzm, daß dem Ausschuß dißses Rccht gewährt Wird. (Sci)? xiÖUg!) Dcr AUs-si'ixuß dax! ni zt z-ur bloßxn Kiiliffc wexdxn fiir dxs Ragieruxm. D&zu gebe i mich nicht her. Wir _Proisitidrewgeßen die Auffassung dos Reichs- schahministeriums. Die Liqmdaiwn ÖL? Kriegsgesellsckxafien darf iiicht so asickcdan, daß mcm sie: dem Privatkapiial in die Hände wirff. (Bcifail)
Damit schließt die zm-xitc Beratung des Handhalts des Wirtschafts:ninisteriumß.
Nächste Sitzung: Montag, den 6. Dezember, nachm. 24 UHT'UFHaushalt des ReichSernährung-x-ministertums). Schluß %, r.
[Gusses am nikisten erscbzych. Waffen «geneimmder skbkcn,
Preußisxhe Landesversammlung. 186. Sisung vom 1. Dezember 1920. N a ck) t r a g.
Die Rede, die bei Fortseßung der Berufung W „Haushaltsplans für die Bauverwaltu der Minister der öffentlichen Arbeiten Oeser gehalten hat, hatte Fol enden Wortlaut: * V ini'cer dex öffenxlickyen Arßeiten Oeser: Meine Damen
und Herren! Ick will zunächst auf einige Einzelfragen eingeben, die
Die Frau könne niÖt ailein als Konsumentin *
in der Erörierung berührt worden smd. Der Anitas Siering 131! Gxnoffen Nr. 3285 ist bereits im Ausschuß besprochen worden. ';;Ö babe sachlich keine Vermrlaffu» gegen ihn SW zu ne?,nieu, und wude ' persöülkh immer freuen, “ick Wiyféxu de r-Trckxn iker entgegenkommen“ kann, nafür ck) voraüsxxeseßi, Us; auch eine fachliche Notwendigkeit für ihre 'Erfükuak voM'M in, unserer jeßigen "Finanzlage können wir nur zur WWII? Gleiikberechtigung schwerlich neue Skellen schckffm ' “' Aber ich habe erhebliche Bedenken gegen dcn-Ankrag "Tü: Hinblick auf die bevorstebatde Uebergaße der Wafferstraßen an'dqs Reick). Die Länder smd mit dem Reick) dahin übereingekommexi, vor der Verreicblichung keine neuen SteUen mkkr zu schaffen. __Nixn r*:e:den bier «Uerdings kim neuen SMM gescdaffen, “sondern es i't nur eiiie Verschiebung beantcht. Aber ck sollen doch dxei Ministerialräté 'meHr' planmäßic'; angestellk meiden "gegenüber dem (?tak Ick) weiß, daß der 'Reicbsfinanzminister und der Reichsverkehrs- minister Bedenken gegen den Antrag baden und fürchten, daß er das Signal sein könne zu ähnlichen Erseheinungen wie beim Uebergang der Eisenbahnenauf das Reich, daß nämlich die Länder WQ kaxz vo? Toresscixluß disse Sfeklen schaffen. Sollte also das hohe WM Annahme des Antrages :xneigi-sein, so kam! das nur unter der Vor- ausfesung gescHeHeU, daß die Steam unter Zustimmung des Reick; s geschaffen werden und eine Ernennung nicht erfolgt," bwox nicht die_ zuständigen Reichsinstanzen dem ihre Zustimmung “erieilt liaben. . ;“ 7 Im übrigen kann ick meine Genugbmng daxüber WPKÖÉZ, daß die Arbeitérpolitik des Bautenministeriums von so ver-
„seTf-iedenen Seiten . Anerkennung gefunddn hat, wie von dem Herta
Abgeordneten von ,Kries und von dem Herrn Abgeordneten Rösle; Ick) werde die vonixiir beschrittenen Wege Weiter verfolgen, Ick) werde gerechte Forderungen der Arbeitevsckxast imme; anerkenneg, werde aber ,auck; ihnen“ gegenüber mit alicc „Entschiedenhxit- NEFF" gemeinen Interkssen zur Geliung bringen miiffen. ' Jeb thin]: dex Werzeugung, daß wir auf dem beschrittenen Wege desAbscXpsuffes bon Tarifverträgsn zu einer ruhigen Entwicklung in der Siaa'is- m'beitcrsckxaft kommexi Weiden,
Wak- die Notstandöarbeiten anbsirifft, so babe ich mich wiedeikwlt dafür ausgespxocben, daß derartige Arbciien uniernommkn werden. Zu meiner Freude ist die Arbeiislosigkeit; noiT) nicht in den! Maße gewacézsen, wie vor Monaten befürchtet werden mußte. _“ Wir haben im Gegenteil eine etwas rückläufige Bewegung, aber wir dürfen uns darüber nicbt täuschen, daß beim Eintritt Von Frost oder veränderien ibirtsthaftlichen Bedingungen doch ein neues “Ansteigxii dkr Arbeitélofigkeit eintreten kann; wenn die Zakyleii augenöliikiiÖ günstiger smd als wir befürchieicn, so hat dazu kkigetragen, daß *in Tisisn Unterncbmangsn nicht mit voller Außnutzung dsr Acbeitözeii gearbeitei wird. Wirbaben Notstands-arbeiten vorbereitet, und de':
Herr Ministerialdirektor wird Ikonen nachbcr darüber Einzelkkeits'n
mitteilen. Eine der ersten Vorausseßiingeri für Ndéstmidsarbeikeii ist aUsrdings, daß uns die Kohle zu_r„ Verfügung gestellét p: ird, denn ohne Kohle können wir gedrdnete NoMandSarHeideh nicht [Listen. SÖoK'bisber ist der Kob'lenmangel für uns "außer- ordcnilick- störend, insbksondere bei Kanalbauikn ist'der, Betrieö niÖt ständig duxcdzufiibren,zwenn die“Koble nich?.- zur Vexfügung ssh; Gékingk eZ uiis nicht,. uns 'die Kohle zu-FiÖ-xm, die wié,'.f1?_ch „Noiiiqüdsaxbeiién; bxaitchxn, dann weiß iÖ nicht,- wi'e wir -_fi'Zs_“ grvßum Uinfange iniNngriff nehmen könnt::ji. , * '
Nun hat der Herr Abgeordnete Rösler einige Bsdenken darüber «äußeri, daß wir dieproduk-tiveErwexbslosenfürsorgc fÜr die Notstandsarbeiten in Anspruch _n'ehme-ii. Seine Bsfürcdtungen gingen dakyin, daß dadiirÖ die Tarifverträgx gkskbädigi Werden könnten. Meine Damen und Herren, ici“) 'verquz das:" nicht oHne weiteres anzuerkennen. Wir können schwer die pro- duktive Erwerbslosenfürsorge bei den Notsiandsarbkiien *Mtdsßren, WM 86 sicli dock) hies: um rechi erbeblicbe Miikef Handelt, die bei der Finanzlage dss Séaates außerordcnilick) in Bcirachi zu zichck sind. Wir smd dabsi gebundsn an die Vorschxificn, die der Hex: Rcicj'ysarbkitsMinister erlassen hat, Er Hat am 10.' Januar“ folgende Grundsäßc aufgestellt: _“ ' ,
„Bei Öffentlichen Arbeiten, die mik Mitteln der „Er- Werösioscnfiirsorge uniersiüßi werden, muß die. Enisoß-n 1171735; so bcmeffen werden, daß der Anirieb zur Aufnaßme anderer Ardéii n icht bLseiiigi wird, und daß für andere Arbeits: n ichi die _Verz fuckxung besteht, zu den NotstandSarbeiicn abzuwandern. Wo' es siÖ-mit der Natur der Arbeii irgend verträgt, muß die Eni- sc-dnung ddr Arbeitsleistung angepaßi inkrden (Akkord- oder-Pränxien: syscm). Arbeiten, die von öffenilicben K*örperscbafdcn in ciéén'ér Regie ausgeführt werden, dürfen regelmäßig nur dami miiMiiiexn dcr Emcrbslosenfürsorge unterstüßt werden, Wenn die Entlohnung nach einem Akkord- oder Prämiensystem geschiehi.“ . '- _7-
Wir find an diese VorscHriften gebunden. Jeb glaude Mc!) “FÜR, daß fie gegen die Tarifverträge verstoßen, denn dec Lvöii kcinn-__Be- reäZnet werden nach Prozenten dcr Tarifsälze. Der Tarifbsxtragökeid'i dabei besicden. Man muß aber berücFsicHtigcn, “daß diese Ardai-iaxi an und fiir fich nicht oder noed nicht ausgeführt würden, Wenn“??? nicbt als NoistandSarbeiten verlangt würde». Es besteht cixéJnterc? d aran, nicbt Arbeiter aus der Produktion berauSzuzieiZen, iim 'sie' zu Notstandsarbciicn anzuseßen, aber auch daran, den bei den Nokstands- arbeikßn beschäftigten Arbeitern nicbt nabezulcgen, daß fie dbrt .der- bleiben. Sie folien viekmebr möglichst nur vorübergehend befchäftigi Werden, und der in ihnen wokxnende Drang, in geordneten BAHN- nissen, also nach den Tarifsäßen zu 'arbeiien, sols dadurcb nicki Zé- einträcbtigl werden. Wir werden daher wohl an diesen Gmndsäßm fi-"stbalien müssen. Ick) habe aber früher Bon gesagi, wir wollen den ganzen Komplex dieser Fragen, Wenn die Nacßtragsfdrderungxn kc-mman, im StaatshaushaltsaUHsÖtiß Bespreäien und woilm dort Versuc-Zen, die besten Grundsähe für diese ;NotstandSarbeilm faß- zulegen. Die Herren Werden also dort Men Standpunkt datkegai können. . - Der Herr Abgeordnete Rösler Hat“ sick)" recöt “warmherzig “füß- dic Bauarbeitcrgenossensckyafien 'eingxscixk. Ick; Hab's: sxdon früher einen .Eriaß herausgegébkn, wonach diese Genoffßnscbafteß zu den Ar_beit_en in gleicher Weise wie!.c'mdere Untetnehnz-ZZ berangezogeb w'erden soiTm.. Sie find also'in derkBauberw'al- tung vollständig „gleichberechtigt. Ich muß aber, daer "äufttierksaik machen,_ daß fick- bier. gewisse natürliche „ScHwÉer'igkeiteii 'Je'r'g Gerade Tiefdauarbeiten erfordern ein sehr kostspie'liges- Geräx, „u:, sie sind aiich kaum obne Ingenieure und ohne L-eiiungspersonen aus- -zvsübrei1. Man muß also, weiin man so_lche. Genösséiik-häftméf'füt Tiefbauunkememegen, größeren Stils baden Win, vetsüchuixiyß deu _lxier vorliegenden Szhwierigkeiten begegnet , ' kati'it, * I!
' , t .-
„7.
sin gern bereit, dazu meiné Beihilfexzq bieken, weil ich glaube, daß dicse »sexüthaften dann, wenn sie, fick), was ich Heute noch nicht Wiléti*_--känn, aks wirtschaßlikk dänerhaft Wisen, ein geeignetes Mittel" stüd,**die Arbeitsfreudigkeit herzustelley, und daß da, wo der- Üxioe Géwsieuscßaften mm auf eigene Reéknung und mcf eius!“ Risiko“ arbeiten, die *Arbeitsfwudigkeiß'dec Dr'cmg, mit der Arbeit fetiio zu werden, selbstverständlith vorhanden ux
_ Wir" Werdenamh gern die „Einteilung in kleinere Losezwie ck der Herr Wawrdiieu. „Redebn gewünscht hat, da durch- ßbren; wo es ,möglikb ist.- Ueberall ist es nicht möglich. Ebenso Mrdenivir selbstverständlich das H aüdw erk in der gleich-Werfe wie die Genosseiischafteis be_r'ücksi_chtigen. Die Herren, die ßül;er.Mitgli:d desPatlammks w'aren, wissen, daß ich mich als Bcrirhterftatder des Haushalts für Handel und Gewerbe immer für die berechtigie'n Forderungen des Hdeerks eingesetzt habe. Ich babe mich in meiner Verwaltung bemüxwt, diesen Forderungen nachzu- kcmmen,-"m_1d 'ich freue mich, daß vonzHandwerkerseite meinen Bc- stcebungen auch in. kekse: Zeit noch ; Anerkennung gezollt worden ist.
In der Frage der _Labn*kanalisation ist Ihnen ein An- frag Vorgelegt worden. 'Wenn Sie “diesen Antrag annehmen wollen, so habe ik!) namens der Staatöregierung ein Bedenken Wegen nicht zu erheben. Es Werden bereits Pläne für die AuZnuhung der “Wasser- kiäste an der Lahn, außgearbeibet. Wie wei! sie fichGVerirklickyen laßcn, stebk ngl'ürlich einst-Weilen noch dahin.
Was die Ruhrkanakisiexuzig anbetrifft, über die der Heerbgeordneie Kloft sebr 'iniereffanie' Ausführungen gemaäpi hat, hake icb versprockyen, die Vorarbeiten' möglichst zu beschleunigen. Ws die amtlichen heteikigien Instanzen gehört worden smd, hat fich aHsr bcrxiusgesteiit, daß erhebliche MediungsversÖiedenbcitcn über die WittsÖafil-ichkeii dcr Kanalisierung noch vorhanden smd. Der RirkrkanalNrein ist davon Verständigt und gebeien worden, weiieres Mdteriälmitzuieilm. Ich werde Weiter bemüht bleiben, die Frage einer baldigen Lösung zuzuführen. .
Herr Abgeordnete; don Kries und anch Herrsn Haben über die Verhältnisse im Oderbruch gesprochen. Die Verwässerung so n-eitvoklen Kulturkandes ist außerordentlich bedauerlich, Ick) muß 2-3 aber atZl-zhnen, daß die Tätigkeit meiner Vem-oaltung eine Schuld daran trägt. Es ist nicht nachzuweisen, daß die B(mten, die dort auf Grund der-Geseße Von 1904 und "1905 vorgenommen wurden, irgendeinen Nachteil Hervorgerufen hxiben. Es wird nun der Vor- wurf erHoben, daß die Bauten nocky nicht zum Abschluß gekommen smd. Meine Damkn und Herren, die Bauten sind in sehr floiiem Gange gewesen, und wir konnten anncbmen, daß wir vor der m Audsicbt genommenen Frist fertig werden würdew Lcider kam (1521? der Kriég dazwisÖen. Zu Bcginn des Krieges sind die Bauten noch Fcrigcseßt worden. Dann Mußien sie aus den bkkannten Gründen eingestellt werden. Nach Beendigung des Krieges find sie alsbald wieder aufßenommen woxden, und es hat fick) dann ergebkn, daß auch sxiet wie andeii'värts die Veränderten Zeitverbältniffe, die enorme Vsrisusrung des Bauens die im Haushaltsplan vorgesehenen Gelder die! ickmelisr abscrbierien, als Vorausgéfeben werden konnte. Es werden e_xhekéié)? Méhrfordxrungen noch_an das, Haus bercmireien, und ich iiéißme an, daß sié'k'ein'erlei Sch'wiexigkeiien haben werden.
Wir“ werden'darin bemüht: bleinn, diese Bauten; sobald es „irgénd- "angcingig isi, ferkißZUsteÜen; “WWU in dem Anitas Garnicb deklangi wird, daß die _Mittél in-dé71"Hauskckalt für 1921 eingesieüt werden sollen, so, glaube ich,“ ist 'das gegenwärtig ziemlick) zweckios; denn in den Hausdalt für-1921 würde nur ein Teil der Mittel, “soweit die landwirtschafiliche Verivaltung. in Frage kommt, eingestsÜi Werden'können, während die Mikkel für die Stromverwaltung vor- f'ausficßtlichoauf den R6ichsbaushalt -"zu übernehmen smd. Ich werd: Faber, dom Antrag Garnich zuvorkommen, indem ich auf dem Wege der Anfdrderung äußerordentlicher Mikkel versucbün werde, möglichst “bald“ Vorwärts zu kommen. Der Herr Landwirtschasthinisier Hat sich ja in der Beantwortung auf eine kleine Anfrage bereits übex die Angelegenheit angelaffen. Ich muß ibm darin durchaus bei- «stimmen, daß auckztdie imieren Verhältnisse des Oderbrucbs, vox aßen Dingen auci“) der Zustand .der Gräben, nicht ohne Einwirkung "ewf die Verwässerung gewesen smd.
Wenn der Herr Abgedrdnete Rebebn eine Verbes serung deS'Wasserderkebrs' nach Königsberg, verlangt hai, so “erkenne ich diesen Wunsch aks durchaus berechtigt an. „“Es wird auch "bereits géßrüft, ob es möglich ist, von Stolpmünde aus* eine derartige Verbindung herz-ustelien. Von Leda aus, wie es ebenfalls'gewünscht worden ist, scheint es kaum möglich zu sein, weil sich .die Kosten avßewrdsntlick) boch gestalten würden. (Bravo! bei den Deutschen Témokératen)
' “Dann ist über die Brücke bei Tschicherzig an der Oder gesprochen worden, die in einem außerordentlich daufäüigkn Zustande sei, so daß der Aufzug der Schiffahrtsklappe kaum noch möglich sei, Naéhden Veibandkungen, die an Ort und Steüe statt- gefxmden Haben, Hat der Landrat erklärt, daß sich der Aufzug für diesen "Winter wahrfckyeinlicb noch glatt vvklziehen werde, und daß ein' “Notberkebr über die Brücke, eingerichtet werden könne. Der Staat hat iiach der Reckptslage keine Verpflichtung, diese Brücke neu zi: hauen.“ Die Brücke ist ursprüngliäh von einer AktiengesellscHaft gebaut worden. in Ablösung der Fähre. Sie ist dann von den Kom- thjnalvecdänden übsrnommen worden unter Beteiligung des Staaiss durch Bereitsteliung von Mitieln, Eine neue Brücke würde nach dem Voransch1ag 8 bis 10 Millionen Mark kosten. Die Einnahmen an Brückengeld betragen 3- bis 4000 Mark jährlich. Sie begreifen. meine Damen'und Herren, daß hier ein'sebr "schlechtes Geschäft vor- liegi, und daß sich eigentlich aue Beteiligten" weigern, den Bau zu übernehmen. Es wird aber kaum zu einem" anderen Ergebnis zu kommmi sein, als daß fich die Beteiligten zu entspreÖenden Bei- trägen- bereitfinden (affen, und Wir dann neuerdings prüfen“, inwieweit _der Staat mit _ zu Beitragsleistungen herangezogen werden kann. Es kommenin Frage das Projekt eines Neubaues der Brücke und das Projekt einer durchgreifenden Reparatur der Brücke, die auf acht bis zehn Jabrk 'baiten würde,: oder die Errichtung einer Fähre. Hiergegen ibébxen "fick; die Anwyhner natürlich, weil das ein Ver- kk!;t3kiic:ksc:hrittZ wäre. Es kommt? noch hinzu, daß die Brücke gegen- wärtig ein, Vexkebrsbindernis darstellt, und daß vielleicht aus dem Grunde“ darm; derjenige, der die-Stvdmlastexi zu tragen hat, zu Bei- kkägeni'heiäxyéxzogén Werden kann. J „ .
“* „Es „“sind-[hakin weiter, meine Damm und Hemm. zur Spraxöe sebéa'cbt médäi “sas Verhältznis der Nejchspost.zu den “Kruftfa-hkége'sell'xcbaf't'e'n und die bekannk'en; Differenzen, Ue'sch'dat-XusÜe-kgeben “baben,*däß*die'Reich6post auf der einen Seite kund die Kraftfälxrgésellsckaftxn auf der anderen Seite dieselben Auto- ü-i-«u bergest-lltbabe'n. Das Nejux uönmt in „Ausdruxb, daß die
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Linien der Reichspost nicht gmebmigmigspflichtig seien. Preußen bat diesem Standpunkt aus Rechtögründen beigepflichtet, während Sachsen und Braunschweig eine andere Rschksauffassung haben. Ick) bin aber- in Anbetracht der Schwierigkeiten, die daraus entstehen
i daß eine Réickßgesellscbafi auf Kosten der Allgemeinheif einer andewn
Reichögesellsekafi, nämlich der Reichspost, Konkurrenz macht und umgekehrt, frühzeitig an das Reichsverkehrsministe'rium Herangeireien und habe um Beseitigung dieses Zustandes geheim Es ist ein Be- schluß des Reichskabinetts Vom 15. September herbeigefükrt worden, wonach die Post keine Genehmigung für ihre Linien nachzusucken bal, aber zur Beseitigung des Wettbewerbs zwischen Post und Ge- seklfchaft Verhandlungen zwischen dem ReicHSVerkeHrSministLrium und der Neichßpoft zu erfolgen haben. Es ist daraufhin in einer ganzM Reihe von FäUen schon eineVerständigung zwischem dsn kkiden In- stituten erfolgt. Ick; nehme cm, daß es auf dieiem ngs gsiingt, die vorhandenen Schwierigkeiten vollständig zu bsstitigen.
Der Wunsch der Duisburger Hafeneisendahn- arbeiterxzur Reichseisenbakm üdxrgefübrt zu wexden, ist bisbcr nicht erfüllt worden. Es smd abcr Verbandluvgen über die 0st- fübrung neu eingeleitet worden. WENN diese zum Zixle fük-ren, würdsn meinerseits Bedenken dagegen nicht bestehen, ihnen die Vorteüe der Reichöeisenbabn zuzuführen.
Die „Frage der Kleinbabnen bat mich im [eßien Jabrs besonders beschäftigt. Die Kieinbabnen Jeden bekanntlich nickt auf das Reick) über, sondern rerbléißen bei Preußen, weil das R-Zics) m:: die dem aiigemeinkn Verksdr dienendcn Eisenbadnen üöernominxn hat. Die Klsinbabnsn leiden unter den Zeitderkälmisskn in dsrsslbsn Weise wie die: ReiÖZeisenkÜmen. Ihre ArbeitZr und Angeitsklteti bkgchren cine Bezablung, die dsr der ReiÖESZsbekxnen gieiÉk-smmt, wädrend dxr Vkrkek: aiif “dcn Klkinbxbnen keschrärchki ist und di: Einnahmen nickt dUrcH Rückgxiff auf die? Sk-ZUsrlaistung koxriZZJri weiden können wie bei dsn ReiÖXiicnbahnen. Ick; babe seii B9- ginn des beres damii rechen müssen, daß Lili? wackicnde Arithl w:; Klsinbxbnen nicht nur in finanzi-s-[le SÖwiIrigksiien kcmmxn, sondern unier Umständen gMStigi ssin würden, idrxn Bxiricb [Tili- ziiisgen, EZ ist ddrgskdmmxn, dxß einzssne KleinHabn-m idren Be- trieb eingsstelit haben, ohne dx? dis AUfsiÖTsk-Zöörde dadon Kcniiinis Erhalten Halte, Ich habe deBZiö in eiiiem Runderlaß die Aufficixiz- bckörden darauf auimsrksam (xémaÖi, daß keine Kleinbahn berechtigt ist, ihren B::trieb ohne meine Zustim- mung einzustellen. TLM ikrer mezcsswnierung stsiét dis. Vkrpflickxtung gegsnüdsr, dem BTM?!) dvßccki5Uerda1tknx fix körinM dicse? Vetrixbspflickt nicbt dime Miiercs kcixixiizsn. Einzeins lein- bakyncn Haben nun VersUÖt, Konkurs cmzumsid-xn, nur dsrsinzeii, weil sie, wenn si? dxn Bsirigb eimstslxen, aus dsm dorlyaiidi'nxn Material, Wenn sie die Schisnßn heraußrsißcn Und sie VkaQUfÉU, vorausficbtkich ein gutes Gesckyäst machen. (Sehr richtig! rechts.) Ich habe einen Fall in der Nähe, wo die KWiubaHn erklärfe, sie könne den Betrieb nicht fortsetzen, dann aber von der beisiligten Stadt, die bereit war, die Kleinbadn zu übernehmen, nichi Wenigkr als das Dreifache des Aktienkapiials als Entschädigung Verlangt? (lzöri! höri! rechts). '
In dem FalL, _in dem ein Ankrag derWHßrren Abgeordnßien Rippsi, Ebersbach usw“; „;wegen“ del BAHN S'ÖÜlkÖMÜbiL-HZWLT (einerYSfrecke der Pxivake'is'enbak) n Kreis-Alkenaer SÖmUspur- eiscnbaßn) vorliegt, ist" -'nichf- die“ voklständige Bdtiixk-ZZinsjeÜung [*:- abstcbiigt, sondern die Bahn will sick) durchdie Akstcßung einer Vini: gewissermaßsn finanziel] sanieren. Die Flag“; wird gezprüfi, ob disser WSJ überhaupt gangbar ist. _ Dcr „Öxrpräfidsnt iii zum Berichi auf- gefordert. Die Entsckysidung stdksi dom NMX) zu.
Aber, meine Damkn und Herren, man kann kik: mixki EiKzskfäklx dieser oder jenw: Kieinbdbn berausZrkiien. Man mx? ki; Fr.:;zc in idrsr Totalität b€irc1chten dndingadend, d-xß sätnTZZÉ-k Kleirédxdneri sich mit ganz wenigen Ausnadmen in BÜriebSsÖwierigkeixsp. keiixxdsn, Die Frage ist, wie man ihnen zu Hilfe kommxn kanw Ick babe verschiedene nge versucht. Zunäiiyst habe ich da:; Zn-
santmeiifcßluß dxr Kleinbabnen zu einer Art Gesanitgarantis in AUS".
ficht genommen. Es Hat sich aber ergebsn, daß dieser Weg 00ka sckrvere geseßlickye Eingriffe nicht möglich ist.
Wir sind nun dahin gekommen, dxß wir eine Darlebns- kasse fiir die Kleinbabnen errichten Werden, bei der das Rkich mti einem-Fiinftel, Preußen mii zwsi Fiimfikxin und die Pro- vinzen ebenfalls ti1it zwei Fiinfieln fick,) bstsiligcn wolken. Das Reich hat im Haushalt beréiis die Sumrmx Von 20 MiÜionen aus- geworfen, Wovon voraussichtlich 15 Miliixncn für Preußen Bereit sein werden. Meine Damen und Hsrren, sie Mrden demnächst aucß hier Eine Nachtragsforderung Vorgelsgt bekomxnen, die 40 Miilionsn für “die Gesundung dex Kleinbabnen Verlangt. (BMW!) Ashnliches wxrden (ruck) die Provinzen zuzuzahlen haben. Es ist dabei gepiant, daß diese Darlehen nichf gegeben Werden zu- JWLstiiion-Zn, sOUÖLkN lcdiglick) zur" Aufrechieibaltung de-Z Véiriebcs, wobei die Kleinbahnsn |ck) dann aber auch eine gcwiffs Auffichi gefaÜc-n [affen müffen, die dahin gebt, daß der BLikiLÖ mxtsrsucdt wird, ob er in allen Punkten wirtschaftlich gsfiihri wird (sehr richiig!), und daß an die Hingabe der Darlebne die Bedingmig geknüpft wird, da[: Forderungen in bezug auf Vereinfachung; Verbilligung und Ver- beffcrung des Betriebes Von den Kleinbabncn eifiilit werden miisscn (Zuraf des Abgeordneten Dr. Heß.) Tie Daer werden billig gegeben WETÖSU. Ueber den-Pcvzentsaß ist eine v o [l € Verständigung noch nicbi erfolgt. Selbstdersiäiidlicb' könnsn die Darleh'ne nicht unterschiedslos an jede Kleinbahn gegeben werden. Einzelnen Klein- babnen werden Darlehne Wahrscheinlich nicht gegeben werden, Wenn fi? fo innerlich krank sind, daß sie nicht noch JLslMd gemacht werden können; da wiirde ich Anstand nahmen, allg.:meine Geldmittel ber- zugeben, um ein absolut verlorenes Uriicrxichnwxi noch einc gewissß Zeitlang durcbzubalten. Man kann wieder gxsund machen nur den, der noch eine gewisse Widerstandskraft besitzt; das gilt auch hier von den Kleinbabnen. Die Provinzen werdcn mitarbeiten und mit- bsraten. Der Staat Wahrt sich natürlich “seinen Einfluß, und es wird auch das Personal der notleidenden ,chinbabmxn bei der Be- urleilung der Verhältniss herangszogén Werdén. Ick) bin' der Ucbsr- zeugung, meine Damen und Herren, das; wir hier etwas Glänzendes zwar nicht erreichen werden, aber dock; eine Reihe von Unternehmungen über Wasser halten können, bis eine bessere Zeit eintritt.
Die Frage, daß, die Kleinbabriev etWa vom Staate vollständig zu übernehmen wären, isiüberhaupt nicbi'aufzuwerfen, denn es ist „ausgeschlossen, daß der ,Staat a'ngczsichis- seiner Heutigen Finanzlage etwa die Gesamtheit der Kleiiibahnen _übxrnignmi. Also muß man auf ,mderem WU: versuchen, eine Besserung und Heilung herbei- zufüYxenz „ - ., *-
Dann, meine Damen und Herren, darf ich im Namen «: Amtsvorgänger und meiner Herren Miiarbeijer den Fr OY meén aufrichtigen und herzlichm Dank aussprechen für die * - exkennung, dir: hier bei der Beratung seines leßten Etats das Mini-
sterium der öffi'ntlickxen Arbeiten und insbxsondere die Bauverwalküng
gafunden Hat, Ick kann das um so unbefangenen tun, als dieß: Tank nicht mir gilt, sondem denen, die vor mir da waren, de? Herren, die die technisckyen Führer und die Mitarbeit?! meiner Vek- waltung waren. Aber "ck kann diesen Dank auch aussprechen an HQL Parlament und kaxm freudig konstatieren, daß das, Parlament den weiisichtigen Plänen der Bauverwaltung Jntereffe und Verständxéis
. entgegengebracht hat, und daß wir hier mit gewissen Anknabmcn
Schwierigkeiien in der Fortentwicklung der preußisckxen Wasserstraßen nicht gefunden Haben, Disse Aiiniahmen sind zweierlei Tie eiiie War die Frage des Miikellandkanals, wobei ein Teil dieses „Hauses sick) nicht übkrzeugen konnte, daß er wirtschaftlich notivenkig sei; die andere ange Östrifft die andere Seite des Hauses und ..de- zic'bt [“ck auf die Schiffahrißabgaben, Ick möchte bierit," da ich seinerzeit einer der Vorkämpfer der Gxgner der Schiffaßkß-k akgaan gewesen bin, noch eine grundsäyliche Bemerkung macbexiY Ich glaube, meine Damen und Herren, die erhältniffe unscrex Landes und Reiches kabsn sick) iw grundlegend vsrändert, daß wi"! Dx Zukunft auch_über die Strom- und Scbiffabrtöabgahekx' kaum hinwegkommen werden, Wenn AUfw-éndungen in Zukmift gk»- mackyi werden solisn, wird d;s Rsicb dixn WSJ HZT-Fgrsiien, daß e_iilc Bstciligim zur Tragung der 250271 Heranßczogen wsrden. Das wird Vcrausfickitlicky auch ein? Folge der Jntemationdlisierung der Siröme sein, DTU" wenn von einer aixßcltsixkkndsn Kommisiirn den Ufkß' ländern bestimmte Baupfiickßfcn auferlth werdkn solTsn, so wird die“ Finanzierung derartigsr AUflagkn kxum andyrZ erdxigxfübri “werden können als auf dsm decn dsr Abgabenerbsbung. JF) meine, nge!)- dem wir nun am Ende des Ministcsriums der dffxniliiden Arkeiiexx dic Streitaxt wegsn d€s Mitislkandkanals smdlick) bograbkn babsiré köiinsn wir aucky die cmdkre Siréitaxt wogen dxr S&diiiabrisadgabeié ini! in die Grube sknkén. Wenn wir eine Fdrtcniiricklung dsr WaffexL !irxßsn WOUM, wird es auf einem andkrsn WMS nicbt gsöén. Ick 91311122, es ist ein Versöhnliches Momeni, d&ß wir s(igen kdmien, Udsr kiLsS Fragen, übst di? wir um:? früdyr so ost am Kopfe ILHAM i-xksn, M*."dan wir uns in Zukunft nickxi msk: streiicn. Da frird ek; fck daram handeln, wie wir praktisch derfaiWn imd t-atsäcblicb SWM. Wir baden QUE Veranlassung, dem, was Pchßkn auf dem Gebißie der Waffcriiraßsii gesckyaffen hat, Anerksnnnng zn szLn. Unter 10000 Kildmsxsr W-isisrstrdßén im DZUi'sÖen RZiÖ smd 8000 Kilo- méixr prSUßis-ZK. (Hört, Höri! ckckck.) Also dM grdßrsn NntCU d?! Wxffxrsira߀1i Hat Prénßcn, und seit die prsußisÖZ Vcrwaltung Ende dsr 70er Fabre Mfing, die Ströme zu korrigixren, smd 34 FiUß- und Mdsre Kaiiaiisierimizxn gréßern Umfanges in Arigriif genomméii. Sie sind größtöniciis kssndigi, zum Ixil QÜerimJZ iii'ck) im Bait. Es ist in dissen Wäffkrsikäßkti iiidéftisri cin Kapiixi don ruvd 1MiUi-„1rde Gokdmark, ohne die Unierlyaltungskosten, Ulso ein ganz" Lrbedsiches Kapiial. Cs smd der Rhein, die Ems, die Waser, die EWE; dix? Oder, die Wkicbskl, did Msmsi, dic: MOsEi, diE Sprse, die HMF- imd der Pregel Erbebiicky dxrbsfferf wordsn. Es sind SKWMÖKUY, 'direkiionen fiir die größerkn Siröme eingerirkiei woidsn, das Minis: stsrium hat Bei der Kodifikaiion dss Wafferxscbis in ßxrddrragsW Wkiss miiZearbéitsiEs ist eins Rsihe kiinsi1ick€r Wxffcrstmßen inHLsdeFi ngUfEU wordcn mit dem Erfolg, daß der Verkehr anf dcn deiitsöhéii Wasserstraßen, glaube ick), von "2,9 Miliiarden Tonneniianeter ini Jahre 1875 bis zum Jahre 1913, aisd bis zum [sizisn Frikdsnsjabte,„ auf fast 21 Milliarden Tonnenkiwmetsr gesticgem ist, einc: Steigerung“ um rund 1000 %, dix fiéÖ zweifc-Mos fOligLsLiZi bätks, wäre der Krieg" niÖi gxkdmmxn. VcrgeZenwärtigzn Sie sick), ivclch 812! Segen dadurch7 Id:: WZ Wirtstdaftsiebxn aus-Zedrciiki worden ist, d.),[x Von dem VWA: iéil dieser Waffersiraßkn niÖi nur PkSUßZU, sondern das gesamté Reick) dié NUZnießung hatte und auck) in Zukunft badxn wird, „dann kann man sowobl dem prsußisckyen Landtag wie dem pr€ußischen Mio? nisterium der öffentlicHen Arbeiten dic Ausrkeimung fiir die LeistUn-Z' gen nick)! Vorentbalten. Méiiie Damen Und HNLLU, dabei Hai fick) ncich meinem Empfinden/ eines ZWLifLUOS ergeben. Zunächst fing man an, die Ströme als“; soiche zu dsrbessern und 511 baULn. Hkute steht man auf dem Siiuid'z' Winki, daß ksins dikscr Bauwerke fiir sick) isoliert bsiracbist wetdkn kann, sOUDLkn daß dEr Wasserbau fich alngLstUiiei hat zu einer vöÜigen W asserwiriscßaft. Die Aufgabe OSZ Ministeriums der öffent- lichen Arbeiten und seiner Nachfolger wird es ssin, diesen Siandpunkt; fsstzukéalten, das; Es nämiicky nicbt darauf aiikommi, don oder jenek Bau [)xrauözusicilcn sondarn daß ail diesc McißnalWen, ail diess" Bauten, akl diese Korrskturmk dazu dienen müssen, die wasser- wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes zu vérz bessern, also zugleich die Hochwassergcfchchr zn beseitigen, doi! Ent- und Bewässerung sowie der Landeskultur und DSL“ Kraftgxewinnims“ zu diencn. In Pieußen sind bisber 3 Ministerien daran [*eieiligi “ge; wesen, das Ministerium dEr öffsntlichen Arbéitcn fiip den Bau, däs Handelsministerium fiir den Verkehr und das Latidwirtsckxameiniste- rium für die Landeskulturaufgabsn. Jkk) darf mit Genugtuung fest- stellen, daß dsr Verkehr dL); 3 Ministerien unikreinander, weiin fich auch Hier und da Meinumgöberschiedenbciten crgxbßn haben, sich aus- g858ich1i€t gestakiet Hat, mid daß die Z Miiiistiérion nur iinmer das Ziel im Aug? Hatisn, dem Ganzen zu diensn, Ju anunfi wird ein Teil dieser Aufgaben auf Grund der Reichébnrfassung auf das RWB übergehen. Ich habe die Empfindung, daß eim? vollkommene Zwei- teilung der Aufgabe bevorsteht: auf der einen Seite der Bau und der Verkehr und auf der and ren Seite die Fragen der Wasserwirt- schaft, der Ent- und Bewässerung und der Landeskulinr. Ick möch'tc hoffen, daß aus di.“,ser Zweiteilung nicht ein Gkgsnsay cntstcben möge. Ich bin überzeugt, daß das bei einem verständigen Vorgehen aller Bsteiligten auögeschlossen ist, zumal auch nach der Reichsverfassßng das Reich gehalten ist, den LandeSkulturinteressen seine Aufmerksäxißx keit zu widmen. Gerade der Verkehr auf den Wasserstraßen wird Ack muß in den allgemeinen Verkehr, den nationalen und internationéxkéß' Verkcbr eingeordnet werdcn. Ich habe bereits bei früherer Geleäén- heit dnrauf hingewiesen, das; es eine gewisse Kraft Deutschlands där- stellt, das; wir als das Herz Europas in Verkehrsfragen schwer am- gebbar smd. Die Unterordnung der Wasserstraßen unter die Be- dürfn-isse des allgemeinen Verkehrs ist ganz selbstverständlich. Ick möchte aber auch hoffen, daß dadurch die Selbständigkeit" WEZ Entwicklung der Wasserstraßen in Zukunft nxiehik leidet. [,I-€** Meine Damen, uwd'Herren, wa! mm die einzelnen WWW
- Erbjcbaft des Ministeriums anbetrifft, so m_ hmm darauf“