1920 / 282 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 11 Dec 1920 18:00:01 GMT) scan diff

“* „. . !* «;.-«Fox . .», «*.*-«„.; - . ",». «„U»:

“??OIWM-MÜ-M WOMEN.“- »„-4.* =“v- »„

ö41-.-4-db-4,%=ck-K§K-'k-ck

?

»-.-.«x-»„.«chW4NMxx;., -„

_ 1 als die frühere

A.»:- K»-,«,.:-, -. „** -«**U-;x*m-U-«=T§=-« 'N'-“.KMCP'LWH ...:-„N;: -. - - - ._ &=,

dahm. ehe „sie aufgehoben wur'ye, uzzd niemand wird_beute wobl fie :plede/x einfahren woüxy. „Zn Kartoffely wird hoffenilub im Frühjahr eme Senkung der Prexje emtrexen um dxe_Versorgun-g der BevoZkerung besser xverden. Schon heute 111 die Be orguna der Bevölkerun mit thw [e_ln unxer der freien Wtrtscbaft [) er orden. (Sehr ' tis!) Tw rere Wirts aft hat,!)txl mehr Kartq eln betrgt ffen konnen

wgnngmrtychaxt. Das gt t_ auch fur 5115 rheinisch- Wesifallsche YdustrtWthet; es md dorxbm m_diesem Jahre doppelt :] vzel Karlo elmengen abgegangen als im Vorjahre. An die minder- emtttelte Bevölkerung find die Kartoffeln zu bikiigeren Preisen ab- gcgeben woryen. Dj_e Bodxnkulkur myß durchprohuktive Arbeit gefördert werdext. Die Regierung muß da xelbst mtt enzem ewi en Zwang etpgrelfey. Dre auögezetchneten Tarlegun n emeö Tessi «ben Land- Wirts du: uns “Dr. .?!)an bat zugehetz assen, verdienen besondere Beach*tung, „War mussen mtxnfiv (whetten, dureh StreLks auf dem Lande darf die Erzen ung mch: gestort werden. Der Stmk auf emem mittleren (Huk qx . B. bewxrkt, daß die jährli Nahrung von 1600 Men_schen „ausxxe . xRufl links: rtreibung! Wir be- dauxrn, daßdxe SiedlungSmaßnaWen so verth 1 wurden. In großen Be rteben konnte wegen Leutemxmßels ni 1 mal die Ernte em ebracht werden. Trotzdem de_rz'ogert m Preußen Hört Braun pte Antedlcrbestrebungen, dak- :st eme schwere Sünde, und das RLlch

!ollte allen Einfluß aufbéeten, um Hiepschneller vorzugdehen; namen1- .

ich „in der Nähe großer Sxäpke “veixen. Anliegersre [außen. Die Erhohung der Pachhprets: schad_tgt_ geraxe dxe kleinen Landwirte. DL]; (Hryßbsrzyg Von Olrsuburg hat die Pacht um 600 Pro nt gesteigert. (Hort, hort!)_ Man em klsiyen Verpachter mag “a Teja Erhöhung um e_xn Geringes getaktet sem, aher o weit dar? der Schuß _des Veryachtxré- dock) m t Fkk)?» Eme_ ozialZsfierung der Landwrrx- 155351101411)? die Prody tion nicbt ördern, on-dern das Gegenteil hct e_tfubren. Der So 1a1demokrat_ Yz ist tot der die Wichtigkeit dex exgenen Wxxtschaft toute, Same “- üler smß leidcr nicht gewillt, semen Grund]a*en u fol en. Auch wir emp inden schmerzlich, wenn unl1xrem an za„lloken _ undqn- blutenden olf eine roße Vieh ah [eferunzg zugémuéét Wird. Ww möch1en bi-t'ten, daß das 5JMin-ästkriuru 1-12 [)191," gsgeben€n Anrx ungerz beherzigt, damit eine bessere Versorgung der_ B66c*1k2ru1:g_ erte: t_ nZtrdkund ein Außgleicb der Eegenxäéze mischen Volkpschxcbfen, dre 1111), 18131 sebarf ge enüberstahen, aber untkr Zuerkennung der schweren Takrgkett unserer andwirte. (Beifall bei den D-Zmokraten.)

Abg. Rejch (Kommxmäst) bzfümvorter den MißkraUMSantrag «43-271 197] (?_r:1a*6xu119§n1_1ck1ter. Wir wissen gknau, "dak; Dr, Hkrmes der“ HaupMingidtge 111 cm Hex erschlkchtcrung dcr_ VOL??- erna'l)x-Uwg. Sie 1511! _Yen Soxakdemxkratcn) haben „7.1.7 Ihrem MÜLLER], dcm 221710187: ("3.8 ÉNi'xzkm-uen ausczcsprcch:t:, aber wo 61915611 JUL Taden? Dieses Haus ist .:n der ver- bmbxereg (xr11athN-ZSpo1itik miksckxnldig. ür die (FWW any thémdxxxkkn 112111) (7913111111911, die Sebulkénder find zum großen T,?il UUTSTLMÉZKU, „zum Teil [100611 fie nicbt e'mmal Hcmxey (Hort, hor'tl), mcm peranstglfet WokltätigkUtstste zu 11012811 Eintrtxts- prexsxn, wo DLL'RLLÖLU 1151) die gaxxze Nacht hindurck; bei “Heft 0111111191811 und d:? Damen dann morgens am ArmeYibrer Kavaliere nnch Hzxrse MHSU m_dem BWUZKTLZU auch etwas für Die RotleidenOen getan „zu 17331811. (C'mYRegisrung, Lic solche Zustände duldet, kann man mcht [10001] und x_ncht hasen, sondern nur der chacH-tung preis- geLan. Nn Rußlnpd findkt man kein? erwerbslosen MilitäriNValtxen au[__d_er Étrasze mxt dem Le:erkc;_sten, dort werdw) ch ZnyalLden be- sckzastx t 0121 erhaltxn. Au_ch fax dxe Kinder mxrd njrgends 0 gut gksorg 11:12 17] Rußlfand, [?ck K:nder_tyevcken ernährk und ge Leidel Und wohnen m Pa1c'1sten, tn dene__n fruher ihre Peini er wobnken. (Lachen rechts.) Wirwerden dafux sorgen, daß es an einmal in Deutskhland'bessßr wxrd._ Jm Kleinhapdel wiéd der sch11mm1te Wucher betrieben.. qutofseln wie _GLÜLWL_ werden nach dem Aus- 1:1wa Verschobén; Nele WaZen KartoneZn lau en Von den Rittergütxrn rn «(blesten nacb “Olen. In Ostpreußen xegf noch beate Getreide aus" danJaßr-e 119, 96 wtrd Von ken Landwirten zurückgehalten. (Hyrt, hort! links.) Dre Molkere1en werden d 11 1722111131, das Ge- [rkwe zn Verstecken. Auch die Bauern, die Ko,1en zum Dresckxn kexommen bafxen, bgben 111 t abgeliefert. Redner fuhrt aus Ver- s(bxexeney KkßisLU l_ne Abbé erungSszfern vor, um zu bewei en, daß dtßAblg-ZferUNsykackyt nur ZS einem ganz geriygen Tei er "Ut worden 111. (? bg B r u b n 8 . Nat? rußr ibm Wiederholt ?u: as ct unwabx! L_arxgere 1113ruhe. (Es is an ere vevdnmmte Mi 1 und ©ch_u1dxgkext, BCS]? gsta'nde“ an den ran er zu stellen, dam": _man Werk;, ww_171e c“01711131gen fixen, die 1ch chon im Krie e bererchert haxxerx. (anm rechts, -* Vizepräfident Dr. Bell: J nehme an, dan 11ch „diese Aeußerun nicht auf ein Mitg1ie-d des Hauses be Levi.) W210! 191er auch solche [ßen, nebme ick) fie mcht aus. (Vléeräikeni Dr. B;!l; Auch 'm diescr bedingten Form ist k'.se Ueußerung unxarlamxxnarxsck); :ck 1311142, fie zu unferlassen.) In einem Fall wußkczn' 13:2 Vauernldurck) d1e Reichswehr entkvaffnet werden, damit ste aßlxexrxen. WW kommt es, daß die Baixern heute no be- waffne_t_1md? ,DW Agrarwyvß'xfen auf Re Re "erung. Die Ver- brech2rmcke Polttxk Der 511 rakter wirt) von der 9 egierung gefördert. Man W111 dle Wucherstxa en verjckxärfen, Jt crbsr bei uns auch nur em Schwber zu _der brsber zu ässxgen Hk) ststrafe von 5 Jahren ZuchleuÖrLrurtetlx worken? Durch die Erhöhung auf 15 Jahre werden «xe nux eme Érbdbung dcr Bestechnngssummen errexcbzn. Duldek dze Regzerunxx d:; VLrbrekben der kam: weißer, so bleibt dsp Arkextern n1ch_ts ubrtg, als zur Selbstbi fe u gre'xfen, genau so, wle es dze Agramxr getan haben. (Lebhafte Öusttmmung bei den Kommxmxsten.) Ist _eH kom Wunder wenn die Frmgögesoll- schaft 900 Proze11t_Dav«dende zaHlt? „Erst MM! dTe * rbkiter die Kontrolle _haben wrrd es beser werden in Deutschland. WZ: werden mcht aufboren, Lax Evangklmxn de's Kommuniömus ins Land [);-naus- zutrauen, damit em_ neUer Ge1st emzixbt da, wo 6261)?! die Peiniger und Blutfauger ge1effen haben. (BLifäU bei den Kommuaisten.)

Hierauf nimmt der Nei «minister "jr Emä run un Landwirtschaft Dr. lHermes 1225 Wort, Hessen AuYfühtImger? nach Eingang des Stenogramms Tm Wortlaute wiedergegeben werden.

Preußisäyer Ministerpräfident und Minister fürLandwirtsÖast, Domänen und Forsten Braun: Meine Damen und Herren! Der Herr Abgeordnete Dr. Böhme bat die Siedlungötätigkeit des preußksäpen Landwirtschaftsministeriums zum Gegenstand seiner Kritik gemacht. Er hat unter andkrem auögeführt, daß in Preußen unter Verantwvrtlicher Leitung des Ministers Braun Bestimmungen erlassen werden, die die Anfiedelung bedauerlicherweise verzögern und der- ?rinxerdn. Er bat weiber auSgeführt, einem Zwischenruf entgegen-

e n :

Wenn Sie diese Ausfükzrungsbestimmungen gelesen haben, die der preußische Minister erlassen bat, dann können Sie fich nicht wundern, wenn die nachgeordneten Beamten, die das lesen, alles tun, was in ihrer Macht steht, um die Durchfübnmg dieses 05:1th zu hindern. '

Er hat dabei das Reichösred1ungögesch im Auge. Ick: möchte vorweg die Beschuldigung gegen meine Beamten in den Landeskultur- 13ebörden, die mit der Durchführung des Siedlungkgeseßes betraut jmd. daß fie aUe Macht daranseßem um die Durchführung dieses Geseßeö zu rethindzxrn, mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Ick muß Hern Dr. Böhme schon ersuck-cn, mir ganz konkrete Tatsachen, mit Nennung des Ortes und des Beamten, mitzuteilen, aus denen er schließi, daß die Landeökulturbcumten fiel: mit aller Macht dafür einsehen, die Duréxkübrung des Reichösudlungögeseves zu verhindern.

Meine Herren, ich möchte immerhin die Gelegenheit benuken. um auch hier von dieser Stelle aus ganz kurz darauf hinzuweisen, was auf dem Gebiete der Siedlung von Preußen geleislet worden ist. Als neuerdings in einer Konferenz im Reichöarbeitöminjsterium die Erfolge in der Siedlungstätigkeit und die ihr entgegenstehenden Scbwseréakeiten besprochen wurden, ist von dem Referenten meines .Ministeriums dargelegt worden, was für die Ausführung des

Siedlunskxssks 1" M" RfW Z|- Dabei kai fck" Inans- gestellt, daß wobl kaum ein andere! Land dt! «ck WLW- mäßig so viel auf diesem Gebiete getan hat wie Preußen, trotzdem «rade in Winiskeüm besondeu mk W. Von dem Erlaß des Siedlungsgeseßes an bös beute bin ich ernstliz bemüht gewesen, die mir unterstellten Behörden auf die Wichtigkeit diese: Anfgcöen binszüseu und fie fortgeseß! zur Initiative auf diesem Gebiete mzufeuem. Dos geschieht auch weiterhin. Deshalb muß ich alle Angriffe,- die in der Oeffentlichkeit, auch in der Presse des Herrn * Dr. Böhme, in dieser Hinficht gegen mein Ministerium erhoben werden, als unberechtigt zurückweisen.

Meine Herren, wenn auf dem Gebiede der Siedelung bis jekt nitbt das geschehen konnte, was aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen erwünscht erscheint, dann liegt das nicht an dem mehr oder weniger guten Willen der Beamten, die mit der Durchführung dieses Geseves betraut smd, sondern 60 liegt überwiegend in den Schwierig- keiten begründet, die fich unter den heutigen Verhältnissen einer weit- gehenden Stedlungstätigkeit mtgegensteklen. Sie kennen alle die Schwierigkeiten auf dem Baumarkt, auf dem Gebiete der Beschaffung des notwendigen Inventars zur Einrichtung einer landwirtschafklickpen Siedelung. Ich möchte nur wenige Zahlen nennen. Ich habe im April dieses Jahres rechnerisch feststellen lassen, was eine Klein- fiedelung, wie wir fie früher nach dem preußischen Rentengutsgesetz zu errichten g&wöhnt waren, im April dieses Jahns nach den damals geltenden Preisen kosten würde. Dabei hat fick) ergeben, daß eine solche mittlere Siedelung im Umfange einer selbständigen Ackér- nahrung in Niederschlesien, die in der FriedenSzeit auf etwa 19000 „16 kam, im April dieses Jahres bereits auf 119000 os zu stehen kam. In SchkeSwig-Holstein kam eine solche SteUe in der FriedenSzeit auf 17280 «zs, in diesem Jahre auf 121000 .“. Da ist es kein Wunder, wenn man nicht hinreichend kapitalkcäftige Siedler findet, die heute eine derartige Steüe erwerben wollen. Und wenn fie es wirklich tun, dann übernehmen ste fick) derart, daß fie schon den „Keim des wirtschaftlichen Todes in fich tragen. (Sehr richtig! rechts.)

Desrvegen ist ck auch Aufgabe der Landeskulfurbebörden, diese Kreise rick-tig zu beraten, damit fie nicht in ihr wirtschaftliches Verderben hineinrenneri. Die meisten haben gar nicht die Mittel dazu. Sie können das lebende und tote Inventar, das fie früher mit Leichtigkeit mit Hilfe ihrer Ersparnisse erwerben konnten, fich heute nicht mehr beschaffen, Eine Kuh, die früher für 300 bis 500 «& zu haben war, kostet beute 5000 bis 7000 «zs. Sie find gar nicht in der Lage,“ eine Neufiedelung in dem Maße zu schaffen, wie es er- wünscht wäre. Gleichwohl ist es den preußischen Landüxußur- behörden troß a11er dieser Schwierigkeixen, die der Durchführung des Reickyßsicdelungögeseves im Wege stehen, gelungen, nicbt Unerheb- 11ches zu leisten. Seit dem 1. Januar 1919 bis zum 30. September 1920 ist es in Preußen ge1ungen, 4884 Neuswdelungen auf 30000 Hektar Land zu schaffen, nos der Schwxerigkeiten, die die Preis- und Materialwerbältnisse der Neustedelunq entgegenstellen.

Dex Herr Abgeordnete Böhme hat gerade die Tätigkeit auf dem Gebiete der _Adjazentenparzeüietungen kritistert. Auch zu Unrecht! Gerade weil fick; der Neustedelung so große Schwiengkeiten entgegenstellen, babe ich die Landeskulturbebörden angewiesen, mit aller Energie dahin zu wirken, daß die Maßnahmen durchgeführt werden, die das Siedlungögeses vorsteht, und die dahin gehen, kleinere landwirtschaftliche Betriebe bis zur Größe einer selbständigen Acker- nahrung zu vergrößern. Was da in bezuK auf Landbeschaffung nach den bestehenden Gesetzen geleistet werden konnte. ist geschehen, und ich möchte Ihnen auch dafür einige Zahlen Vorlesen.

In dem vorhin envähnten Zeitraum vom 1. Januar vorigen Jahres bis zum 30. September 1920 smd an 16 439 Adjazemea 10000 Hektar zum Eigentum und an 34508 Adjazentm 30600 Hektar pachtweise vergeben worden. (Hört, hört! rechts.) Sie sehen, daß troß aller Säbwierigkejxen auf diesem Gebiete sehr viel geleistet ist.

Gewiß, derULandbedarf der Landbungrigen, die 1:91 in großer Zahl vorhanden 11111), ist nicht 13011 gedeckt worden. Aber das ist noch kein Bewäs dafür, daß die Behörden nicht ihre Pflicht auf diesem Gebiete getan haben, denn der Tätigkeit der Behörden smd da auch durch das Geseß Schranken gezogen. Sie wissen alle, daß nckch dem Reichöfiedelungögesev Landlieferungsverbände zu schaffen smd, du die Aufgabe haben, Land, das ebentuesl auf aütlicbem Wege fich nicht be- schaffen läßt, ngWeise dure!) Enteignung zu beschaffen. Ick) babe seinerzeit in dem Entwurf zum preußlscben Ausführungsgeseß Voe- geseben, daß , das Statut für die Laudüeferunasverbände von mir erlassen wird und ich auch die Behörden bestimme. die eventuell die Geschäftsführung dieser Landlieferungöverbände zu versehen haben. Daraufhin haben die Parteien, und zwar nicht nur die deutsch- nationale, sondern auch die Zentrumöpartei und die dmokratische Partei. in der preußischen Landesversammlung (hört. hört! bei den Sozialdmokraten) diese Bestimmung abgelehnt und verlangt, daß den Landlieferungsverbänden die voae Selbstverwaltuna gegeben werde, das; fie fich selbst ihre Vorstände wählen, ibn Statuten geben und ihre Gesckxäftsleitungen einrichten. ch babe bei den Be- ratngen damals den Herren erklärt: Wenn Sie da] beschließen, dann wird das zur Folge baden, daß die ganze Tätigkeit zu: Lund- aufbrinaung auf Grund des Siedelungöqeseves um über ein Jahr vee- zöaer: wird.“ (Hött- böttl bei den Sozialdemokraten.) Man hat gleichwohl den BeschW aefaßi. “Dieselben Herren haben jekt nicht das Recbk mit als Mi “sie: einen Vorwurf daaus zu macken, wenn nun die Folgen ei ten smd, die ich damals bei Beratung meines Ausführunaogesew vorauskesaat babe. (Seb: richtig! bei den Sozialdemokraten. -- Zuruf von den Deutschen Demokraten: Das ist mit M bekannt!) - ““

Meine Herren, ich kann nur erklären. daß ebenso. wie bilder die prwßisckze landwirtschaftliebe Verwaltung bemüht aewesen ist, das Reichöfieklungsqem in weitestgehendem Maße auszuführen, 11: darum auch in Zukunft bemüht sein wird. Aber ich gebe mjch keiner Täuschung bin: solange noch nicht der lebt: Landbungriae befriedigt :st, Mrd das Geschrei nacb mehr Land da sein. und es werdén auch etwas unvorficbtim Pontiker da sein. die „aus diesem Schrein! 111115213?"- daß auf dem Gebiete.;Zer Siedlung überhaupt noch nicht] geschehen ist. (Lebhafü Zußimmunq bei d'" szlal' denwktakm)

Aba.„Gerauu Bayer. .: Die Landry M..»«b 19-1"- 1" “.;-3“ WWW

1 an ux einem FM“; „Mast. Foam» hört!) Es «“DJ 15: uxrn m'“ ern lt Q: ck nur futter , dam M's: Ik ut1che seg ir _aben_ uns keine “Idé“ ondern ne xmvonm-br; das 11 «n FWR: tersebq ? 1211

. . at an L_tesem Jahre 350 Doppe treibe als tm Vorjahre Es muß die Bauern erbittern, Mn i renÜk

darféartikel verhältnistnäßig teurer |ck axs das Getreide, Bau;- und Fett. Wenn dxegierung und Laydwxrtjehaft und das M Volk zusammenhaxx, dann wird es uns JUW- unser Land [ standig zu s

e_mabren. .Die des das.? Boxkes auf _das UuSland MJ rden, 1 :ck abet be den max“ bn WMUMWU Ebeéund [Fla M*?Jm ist ein |W Grund-

]czß. _Aber wir müssen sparen, de:; Luxus von 3 Milliarden_jähch sur ngareuen können ,wie uns nicht leisten; Landwtrt die Bakermndsliebe über alles steUen. (Beifall. .

Abg. Niedmi'kker So ) kommt aufdMFaU Augustin ckckck und bcmerkt,dxe AuöfwhrungLn &sttstets-„baben mchtbmxxesen, daß nn VUmjxer-uux mem _ Fall pfuchtgema bebaxkdelt „nt. Dem AW aux Ctmevuns umz, „unterwa- „Sschunes strmmmyx: zu. Wenn Wil dem _Mquer „em Mtßxvaqensvomm hauen aussprecvea „wollen, so hatten wn em solches selbst beantragt. Jm WUWenvgctschen_System wist jede; . netx dle_ Ememmng zum Mm.]terjozmagenmderT-asß bat, Ha anyexnch nicht „wenn er 201-1114th tmrs, von semm bWoengen wars r11cheaOrgamsat1onea «sort nennen. W.: kennen noch emxn anderen all aus Ter Deuvjchen VoxksParwi, wo mc emen Abgeordnexen gesamxnenwurke damat mean Mandat binerFUSuben korme._ Abg. Gras Wen-acp (D. Nax): Namen namen! VKanungeu Spot : man mch: aux 0er Namen!) Es WW: st? um den _Wog. _ ner. Man hatte dre KlembarW pmqe fur letxckzjeleveYen maßen. Dxe Kartoffelbekefeumg derSlavte llt durch die rex: "tt_tschaft mcht HefferYkekoorden nos allet Ver- sprechungen. Dre Anhanger _der freun [rtsxhaft babxn unveranx. wortlich agitiect. Akan cht emZ Kartoffelprexs yon 20 Mark der. sprochen, er beträgt _aber btß u, Mark. „Auckx 17er krete Handel bat versagt, er kann me Beduvxmsse ckden - dem»: wenn dw NaFsrage rdßec ist _als das An ot. CB oll vers twoxden sei;; dur dw 5 tcySJetrxtde telle Haar nqch der Schweiz zu bangen, du: Eelreidesteüe ou dre usfthTnebmt yng erterlt haben. Kann_der Miniter dar" er Aquunft g n? LZ]! es “ferner wahr, daß einst Geno enschaft die PTA. emfubr von Hollazw purch' dte_Re1chs[ext- stelle verboten wordeg tt? Unperannvortlxch tft aucb ine Ausmhx von Zucker r “' rettung. _ t kommt _dtx_ Cr- näkmln-g. Uws-eUr Y_ntrag verbangt kemeswegs die Sozmßnerung der Kunstdün erinduttie. Wir wollen nur dz: hoben Pronte ein. [chränkm NW xn ":e wemsstms unsaeu Eyenmalantmg an. (Bei. 1a11 bei den Soztawemokraten.)

Hierauf nimmt ahermass der Reich6minister für Er- nährung und Landwirtjchaft Dr. Hermes das WW; seine Ausfüfsrungen werden nach Eingang des Stenogramms im Wortlaute wiedergegeben werden.

Abg. Diez ent-x.) führt aus, daß dix Hénmg der ondukfion O_ie Haupt-sache (YT, d_a cher“ auch" eine“ ankung der Prwise exntxeten_muffe, namenixll der Phase f'u-r Dunxxtmuek Das jel du emzvg wirksame Koninmerrkenp-olimk.

Um 6 Uhr macht Vizepräfident Dx. Bell darauf auj- merksam, daß nockx8 Redner gemeldet 1eien (Bewegung); due Vorfivenden der xxraknonen möchten den Rednern möglichst YUM nahelcgen, da iije Redxn trotz der Bedeutunß aller 5 rlatnenißreden d mcht die Ernäkkrungslage effern könnten. Die GeschäftH-lagx „erfordere alerdtn s, daß der Haushalt des ErnährungI-mtmsteriums heute er edigt werde.

Nachdem noch der Abg. B ach m e i e r (Bayer. Bbd.) gz sprochen hat, 19111 Vizepräsident Dr. B e 11 mii, da ein Ver- tagungsantra von dem Ab . Schie1e geste t sei. Das Fra tdium wasche se_me Hände in nschuld, füge fich aber dem

es )1uß des James. Ter Vertagungsantrag wird un1e1; Heiterkeit einmütig a n g e n o m m e n.

Schluß 61/2 Uhr. Die 11 Stag, 1 Uhr: FortseßunZ und Interpxllanon der Deutschnationalen über die ru§111cheu

ntermerungslager.

preußische Landesversammtmjg. ' 193. Sißung vom 10. Dezember 1920, Nachmittags 1 Uhr. (Bericht des Nachrichtenbücos des Vereins deutscher Zeijungsverkeger').)

Auf der Tagesordnung stehen zunächst 21 n f rag e n.

Eine Anfrage der U. Soz., ob die Regierung bere'u ist, da- gegen einzuschretten, daß in Erfurt auf Grund haUSäsz11chZT Zeugnisse Privatschulen widerrechtlich weiter betrieben werden, wird dahin bcantwvrtet. daß die UnterrickztzverWaltung für die Durchführung der Bestimmungen des Reichsgrundjchul- geseßes Sorge tragen und jede Umgehung desstlben ver- hindern wird. .

Auf eine Anfrage der Deutfchnationaken wegen der Ver- haftung Deutscher in Bromberg durch die Polen läßt die Regierung erklären, daß alsbald nach der Verhaftung vom Auswärtigen Amt des TeutsJen Reiches die Freila_s- Lung verlangt worden ist. “nige der Vechafteten ichn reigelaffen, aber gleichzeitig ausgewiesen worden. Das deu_t_1che Generalkonsulat sei angemesen, alle Maßregeln zu ergceqen- um die Befreiung der noch Inhaftierten zu erlangen.

Die Ausdehnung der reichsgeseßlichen Bestimmungen über Wochenhilfe und Wochenfürsorge auf die Schiff)- mannschaften deutscher Seefabrxeuge wird, wie der Regre- rungsvertreter auf eine Anfrage der Soz. mitteilt, bei der Reichs- regierung betrieben Werden„

Der Abg. Lüdicke (D, Rat. hat am 11. November ap dje Regierung folgende Anfrage geri tet: Vor längererEZeit 111 m der im Verlage von Warthmann-Verlin erschienenen rift „De_v- Rattenköni RevolutionN-ineber und ihre Helfer, die Wahrbs!t über den Yaks „Sklarz“ gegen den Kaufmann Sklarz und

den Schriftteller Varvus-Helphand dar Vorwurf um-'

angreicher *. iebungcn und Betrügereien, an denen ,ohe Staats“ eamte, insbe onder: auch Minister, angeblich Antei hach. e_k“ hoben Wochen. Anscheinend im Zusammenhange mit diesex SMM wurde 'am 29. Dezember 1919 dure!) das M. T. B. mtigctetli- da gegen den Kaufmann Gear Sklar ein Ermittelurxgövcr- Eren eingeleitet Warden sei. st die EtaatSregierung m der ge, Außkunft darüber zu geben, ob nunmehr die Eröffnung des Hauptverfahren; zu ertvarten steht, oder welche Hinderungsgründe entgeXenstehem und ob ferner ein Strafverfahren gegxlx dM Verkaser der vorbezeichneten Schrift m en Veamtenbelexdxguns eingeleitet Warden ist? Eine baldige ö entlich: FcststeUung er- schemt umso dringlicher, als die un ewöbnlich lange Dauer m Ermitteluanerfabrens Anlaß zu uncuhigungen und uner- wünschten erüchten gegeben hat. Die Antwort des Regierun overtreten Wird in so leisem Tone vorgetra en, da ihr nhalt im Zusammenhanßc, auf der Presseempm n : ve tändlk wird. Es scheint o damm ervorzugehen, da e1n Teil der Anschuldigungen ck als unerwie en herausgestellt und daran in das Verfahxen ein- I'teln worden sei; in einem andeven Te le der Anschuldigunßs“

1111: werde die knklaae demnächst erhoben werden. , Gegen Hen “Taser der genannten EZM! wegen Beamtenbeletdx ung em- Ust] reiten, liege bin Gru vor, da Strasanträge :: t gest?Ut eien. ULI der Rechten wird bla sehlm Erklärung mit lebhafte" W! öcti-Rufm aufgenommen. Der Toll m.) MP, ob der Staatsresglerung be- " tember Mabendk dieCl eßaljsk w in Niederlngelbeim zu Besuch w.: [U- kranzösischon Soldaten ohne jede" nd erschossen wurde, und ob die Staatsregierung UL; schlosmuadbncüsokdioßamiknmkotzubewaheenu

""

Mum: mmm“: MWM“ Wort.?aute wledjekrW werden. Heroen

*„verseßt' das

bei der Reickxsregiekun zu geranlaffen. daß die Franzosen ent- sprechende Sahne und utschadigung Wilen.

Det Bextreter der Regieruztg gibt eine Darstellung der Einzexhctten des Funes und teilt unt. daß der Bürgermeister der Mutter der E11: Kaiser 1000 .“ Unterstüxung ausgezahlt hat. Der Fan sei bereits im Reichkta verhande t7 worden, dort habe die Reichsregierung erklären 1a en. de_r „deutsche Botschafter in

'zsei beaxxftraghbeider feanzoszschenRegierung unter gleiocslxzetttger Vorlage des stenographtschcn Berichts der ben:. Reichstag tßung die Emleitung eines strengen Ver- fahren! gegen den Täter zu verlangen. Die fran- zöfiscbe Regtenmg hat darauf die EröffnM eines Verfahrens wegen Tgtckxlags verfügt und fich bereitet! ck.25 000Frc. Entscha tsung zu zahlen.

Die Novelle zum Gesel?) über Teuerungs- „schläge Yu den Gebfx ren der Notare, echtSanw [te und Gertcbtsvollziehex nn„d u den Gerichtskosten vom 29. April1920 mtrd anf

Zutrag des Abgo. Freymuth (Soz.) ohne Erörterung unver- ändert in allen ret Lesungen angenommen.

Es folgt die Beratung der Anordnung, betreffezxd die Beschäftigung weiblicher Angestellter tn Gast- und Schankwirtschafteu, vom 10. August

1920€!)ie511nordmm ist auf Grund des Reicbsaesekes vom 15. Januar 1920 er ngen. e ist der Landesversammluna vorgelegt worden, „ckck» iYeckeits fie evxntuell außer Kkaft setzen kann. Der Ausschuß für Wölkerungkpoükk, dem ds? 15, den umfasswde An- krkau übmviesen war. schlägt vor. dre Pamarcwhen 2, 4, 5 und 12 ausxt ruft zu sehen und fie dmc!) Atxssäzußbesäzluffe xuxrseßen, so- ram! eine Cnfscbüeßung anzunehmen, dre _ Hand-ZTSmt-mstenum an- ck11. zur Durchführung her Anordnurzx dle Anstellung von Gewerbe- mfsxF-tsbeamtinnen uybedmat Yuxckxzufubrxn. . .

* Rack: § 2 kann die Beschafngung WÖÜÖST AngesteUter-m eme: GM“ und SÖankwirtscbaft untersagt werden, wenn fie du “016211211 der Gesundheit oder der Auftech1exbaltung der Aguten Sitten, der Ox-dnunq oder 1796 Anstandes gefabryew Dec uöscbuß ha! diese Kann-Vorschft in eme M u ß- Vorschrift vxrwandßlt.

Nach § 5 kann die Ortöpoltzetbebordx elner wetbücben Aggesteüten gegen die Tatsachen „vorüe en, welche dre Annahme recht- ferquen, da ck bei AuWunq rhws HIM; . fz! dte (Men (“5111811 oder den Anstand Oetseßt, die Beschäfßguna tn emer Gast- oder Wuf- xxirtsc'waft untersageryDex Au61chuß_bat hier vor dem Wort Wort q r 6 b 1161)“ emgefugt. . _

Nack) § 12 soüen die Vestxmmungen dex Apordnung n1chf_sUr die BesÖängung der Ehefrau des Betnebsmhabers upd_ semer

erwandteü und Verscbwänerten aufs und absteigender 'mee An- wenkung smden. Der Ausschuß _hat diese AUSnahme auf die Ehefrau des Bstriebsinbabers zu beschranken vorgeschlagen.

Den Bericht des Ausszbuffes erstattet Frau H a n n a (Soz.)

Aus dem use liegen zu de_n Ausschußvorschlagen mehrere AbanderungSantrage vor.

Abg. Dr. Struve, Vorfik-ender des Aussckyuffqs, beanfragt, anaefick-éts der überaus sckvwacben Bese'ßunq des „Hause?, dxe SJcbe dem 5111111161111"). UMWZWSM' damit nicht dre Cntschetdung m dre Hande von

a IUSma'oritä en a e. 3 f Die 11115410. Siering (Soz.) und Dr. „Weyl “(U. Soz.) 6e- kämvsen den Antrag Struhe und beantragen dre soforttge Erledigung dex Ncrka-e, _

Dar Anfrag Struve wird abgekebnk (Betsal1.)

Abg. Frau Dr. Lauer (ZM,): Mit den Mxlde-rungen 13 dem jeki Vorliegenden Entwurf find wir emverstanden. In den groß- Üädkisxben Betricken muß besonderes Gewubt _an dxn Verwandt- scbaftöqrad ker Beschäftioten gelegt werden. Ewe. schikanose Hand- bubUnq des Gesekkes muß vermide werden. Wtkk'slcbe Besserung kann "xrst erzäolf Wen, wenn dne Geroerbech1ffichch uber dxe Gast- mw MMMcbaften Mögsstaktet werden kann.

Nbg, Frau Hanna (Soz.): Meinen PaMfmmdext 111 die Zu- K'xmmnnq zu 5911 Aenderunnen nicbt leieht aemorden,_ wers _unsere n- Räae "mi VeVölkerunaöausscbuß mzr mm. Tezl beruchfichttqt „worden 1711, Wir 151th gewünslbt, daß die Betrachtybaber 111 auSrexchender 12512! EnÉlohnun-z rskpflichtet Herden. Dre Bekampxung des

Apémßrkneéenrresens halten wir fur oeboten. Ste kann aber aych «1914311 21.72 die im „H 5 MWltene Best'mnmng, dgß wend- 1Zchen AnacKeUken die Vescbetiaunq in Gast- und Schankw1r11chaften verboten werden kann, wenn die Annahme aerecbffertmt_erschcmf, “das; 11: NUWst-z'kten bei ikrer NyruféZausübuna 'die (_mten Stilen oder den AWM? verlsßen wüéden, Wir beanfra-gen Stretcbnng des § 5.

2059. Frau Dr. Spob r (D. M.): 'Em, ckbsolxtqs ch'kpt der 7105105?" Bedienung in (Hastwirfscbakteq 111 nicbt moabcb. O_te vor- 1;e»en?e Veror-dsung ist nicht gee-Zgnét, d1e bestkbenzden Uehelstande zu MMM". W;: werken dagoxen stémmen Y_nd m Ramermm (zuf- fkkkern NM Anorkqmng zu Klasen, dle hesse": den Bedarf- nissem des ehrlichen Gaskwirthmerbes Reckmunq tragt. rde f dem

Abo. Barteld (D. Tom.): Die Anordnuna au :*an Janke gam un'deräxführbar sein. Durch soche Arwrknu 19er! kW" mcm U“! Séttk'ZÖkÉL nicht beken: aber e_kUcb das ekrbcbe WWÜSW würde unter 1er AWWW [NYM Jm Inter- tse kes GaskriUsamwks-Z müßen wu: dle xm BevolkemngSausscbuß kescöloffenen Verschärfungen ablehnen,

WK. Frau Garnicb . V.): Meine roükisckrn Fremkde 11116 Men d;.e Verordnung in 1: AussckwßfJssung. _ Wolbm ZM“? wird se nérkt erreicben. Aber ße wurde mit den xm Ausschuß bekxbkcsskwn Verschärqu das Gqstmrtsoaverbe fahr s(bädagen. Wu soUten die Rogierun-gsoorchge Meder berfteUen. |th

Abo. rau eich (11. Soz.): W;,r müsst! diejenkaen u , dix ausgehßutet Ye-xden. Solmxxze das_ kavita1-1st_1sche „System bysteZ-bt, 7:72:17 m'm durcb sosche AWWUJM dw U&belstande m den Ammer- kWexren nickt bescjtigen.

Der Antrag Dr. Spohr mird abgelebni. Das Era-bnis der ersten Abstimmung über den Antrag Hanna bkeibt zweifelhaft. Im 55 a m m e l s p r u n g werden Skimmer! für, 90 Stimmen «egen den _Anetrag abgegeben. Das Haus ist also beschlußunfahtg.

.___-

194. Sis1mg vom 10. Dezember 1920, Nachmküags 3'/, Uhr.

Anf die Tageöordnung hat der Präsident die , ortseßung der B"""tng des Haushalts der Berg-, ütten- “Kd Salinenverwaltung gesetzt.

Minister für Handel und Gewerbe Fisch beck: Meine Damen und HMM, im Anschluß an eine 91211? von Byrnerkungen, die in 17" 90171801 Sitzung gefallen stud, möckte ich mir zunäcbfi e1n1qe A1191111-ut1gen über die Produktion und den Verbrauch an Kohle im LW? des gegenwärtigen Jahres gestatten. Im Jahre 1920 werden "“ck den bisherigen Produktionöergebnissen voraussichtlich 133 Milüonen Tonnen gegenüber einer Friedensforderung von 190 Millionen Tonnen gefördert werden, immer berücksichtigt, das; dekBeWhat: an der Saar uns nicht mekr zur Vufüguns steht. Wir haben also gegenüber der FriedenSsörkerung einen Verlust von 57 MiUionen Tminen zu beokacbten. Diese Zahlen bezieh?" sicb auf den E1einkob1mbembau. Im Braun- koblwabaU sehen die Dinge ermulickmveise besser aus. Hier slauben wir, auf eine Förderung von 103 Millirnen Tonnen IJKenübee 87 Miüionm Termen im Jahre 1913 zu kommen, d. b. wn hätten eine Zunahme von 16 Millionen Tonnen Braunkohle zu ver- zeichnen, die wir an Ochwert ungefähr 6 Millionen Tonncn Stein- kohlen gleichsesm können. Die Produktion von Steinkohlenbriketts

b'at silb ungefähr auf der Höhe kes Jahres 1913 gehalten. Ver- gleichen wir das Jab: 1920 mit dem Jahr 1919, so stellt fick) überall eine erfreuliche Steigerung der Produktion betaus. (Bravo!) Während im Jahre 1919 116 Millionen Tonnen Steinkohlen gefördert würden, haben wir, wie 145 vorhin schon erwähnte, im Jahre 1920 mit 133 Millionen zu nchnen, also in diesem einen Jahr mit einer Zunahme von 17 Millionen Tonnen, gleich 14 9/0 Die Braukoblenfördekung i!? von 94 auf 105 MiUionen Tonnen gestiegen, also um 11 Millionen Tonnen gleickp 12 a/«. In der Brikettbkrstellung ist eine Steigerung von 19,5 auf 23 Millionen Tonnen, also um 3,5 MiUionen Tonnen, gleich 18 [7/0, eingetreten.

Auch die arbeitstägkicbe Förderungsseiftung bat dementsprechend überall eine Steigerung erfahren. Sie betrug an der Ruhr durchschnittlich im IanUar dieses Jahres 255800 b. Im Laufe des Jahres ansieigend, hat die Förderung im April 269900 !:, im Mai 302200 1: betragen. Im Juni erfolgte ein Rückgang au? 280000 & Im "Oktober erzielten wir eine Durchschnittskörder1eistung pro Tag von 309000 t:. (Bravo!) In Oberschlesien ist leider eine solche Zunahme der Stetigkcit nicht zu verzeichnen. Dort schwankt die arbeitstägliche Förderung zwischen 107000 und 112W0 1: Wir haben dort aber manrben jähen Abfall. namentlicb in Monaten 1er Unruhe erlebt, so insbesondere im August einen AbfaU auf 89000 t.. Der Herr Abg.-Har1ch bat fir!) Jefim! mét ker Arbeits- leistung besckäftigt. die auf den einzelnen Bergmann ent- fäUt. Er bat ficb meinos Erachtens mit Recht kagegen gewehrt, daß man eine"Schichtfö-rden1ng unter Berücksichtigung der Zahl der ge- samten Belegschaft berecbnet. Er hat es für falsch erklärt, aus dem Ergebnis einer so1chen Berechnung ungünstige Zablenergebnise für die Tätigkeit des einze1nen Bergmanns berauözubolen. AUF) ick) halte ck für falsch, unskren Verg1euten Mya derartige Vorwürke zu machen, wie sie von dem Herrn Abg. Hats?!) bier angeführt smd. Ick) babe im Gegenteil schon bei 'der Beratung des Hande1éeta13 meine damalige Auffasung geßenüber unseren Verg1euten ausgesprocken, die in verständiokr Würdigtmg ker Lage unserQS WZTTZcbaftOlekan, insbesondere der Verhältniffe, die Ick) aus dem Abkommen von Sraa ergeben haben, gkrn und wiUig Ueberscbécbten verfabrkn, um der Allgemeinheit zu dienen. Aber, man ma'“; selbstrerständlicko die Dinge nebmen, wie fie sind. Es ist ganz richtég, wenn der Herr Ab: geordnete Harfe!) sagt, man solle und müx'se die Ergebniße auf die einzelnen Klaffen umrexbnkn und besonkers auf die Untertagearkeiker und die Arbeiter, die reine Kolxlenkauerarbeiren leisten. Aber 1e1bst wenn sub dadurch eine Herabminderuna ergeben soUte, bin ich vorfichtig genug, daraus nicbt etwa gle1ch7 ken SÖluß zu ziehen, daß nun die Arbeitssrrudigkcit so gewaltig gesunken 1-31, kondern ck werden'bei dcr Würdigung 5161er Zahlen eventuel] auch die Verhältnis: der Betriebe in Rückücbt zu ziehen sein, insbesondere, ob nicht in der neueren Zeit viel mebr Arbeits-leistang auf Ansbau- und Vorrichtungsaxbeiten [rat rcm'knket werden müssen, so daß fick) auf “diese Art eine CrkTärung für “cie Aknakme ker Täxigi'eif ergW-t- Das kann natürlick) nur durch eine sehr sorgfältiße Prüxung der ein- xelnen Zechen festgesteÜt Werden; ck erd sebr 1ckwer möglich sein, fich automatisch darüber zu unteniÖten. Aber richtig ist doch, wenn man der Methode, die der Herr Abg. Harscb als wün1chen6wert bezeichnet bat, Folge gibt, daß in der KlaJe 1 im Oberbergamtsbezirk Torjmund fich für 'die (Schick)! eine Abnahme ergibt. Es smd im Jabre 1913 in der Schicht 1,767 17, im 2. Vierteljabr 1920 -- für das uns die letzten Bereckxnungen Oor- 1iegen - 1,355 O gefördert Words"; das ergibt eine Abnabme von 0,412 r glsicb 23,32 5/9. Nun wird man sagen, es sei nicht dabei berückficbtigt, daß die ?lrkaTSzcit zurückgegangen ist, und “raf; iwfo1ge- dessen in der Éckicht weniger rrrknziert wird. Aber 121111 Wynn man die reine Arbeitssiunde zum VLrgWi-F nimmt, so ergibt fick) für den Oberbergamtsbezirk Tortmnnd für 1913 eine Iciskung kon 0,208 x, im zweiten Viertkljakr 1920 eine sykclxe von 0,193 t:, das ist eine Ab-

find im August 30% verlangt worden; bei Gas- und Wfiamm kohle ist die Anforderung vom 12 % im Mai auf 32% im August gestiegen. So bleiben aus die mütderwertigeu Kohlen für die In- dustrie. und das verschlechtert deren Lage uoch mehr. als es schon nach den Mengenzablen der Fall ist-

Neben dem Abkommen iu Spaa wkkt in den lekten Monaten für unsere Versorgung besonders ungünstig die Notwenkigkeit des Transvorts vou Ernteerzeugniffen. Dazu kommt, daß der gesteigerte Transport von Robbraunkoble mebr Eisenbahnmaterial in Anspruch nimmt. Der Verbrauch der Eisenbahn stieg, und so kam es, daß die Eisenbahnwenvaltung weniger versorgt werden konnte, als die Be- darmeenge betrug. Ganz übel war ck mit der Zufuhr von Bunker- koble bestellt, wofür ja nur hochwertige Kohle in Frage kommt; hier entstanden große Schwierigkeiten. was zur Folge batte, daß die See- und Binnensckpiffabrt sebr zurückgegangen ist und eine ganze Reibe von Dampfern aufliegt» Für unseren Ueberseedienst haben wir gar nur 20000 Tonnen liefern können, die unserer Indusjrie entzogen werden mußten.

Das Kontingent für Gas- und Elektrizitätswerke isi auf das äußerste eingeschränkt, konnte aber troxzdem niÖr aufgebxacbt werden. Der Gaökoks ist wegen der sch1echtcn Beséoaffenbeit der Kohlen minderwertiger. Daß die sch1echte Befchaf7en1ckeit der inländischen Kohle, die uns übrig bleibt, auf 1:53 Erzeugung von Elektrizität nach- teüig gewirkt hat, WOÜW Sie daraus exseben, daß, wäörcnd wir früher für die Erzeugung einer Kilowanstunde 1,1 x,»:- Kohlen brauchten. jeßt bis 2,8 kx verarbeitet werdcn müFeu.

Die mangelnde Versorgung mit KoYTen macht fie!) ganz be- sonders in der Eisenindastxie bcmerkbar. EZ 111 anen bekannt, daß eine Reihe von Hckkéöfen ausJebl-aken "U.? und 15:17 ganz.? Vetriebs- abteikungen sfilliegen. Daraas ergibt fich inskosx'omdöre ein Mangel an Nob- und Sckowsißßiéen für die Verarkxeiteyre Inkustrie. Der Lanöwirtscbaft feblt es an dsr Thomasfcbxacks, die gerade in der jexzégcn JahresZkit besonkers notwendig wärk. Ebenso Haben wir einen kehr großen Koblenmangel bei den Ekelsrablwerken zu ver- zeichnen; der Rückgang gegen den Monat Mai beträgt 3-11». Daraus muß 175) eine große Mixxdkrversorgung mit Wsrkzsug- und Trsbstäßl kü: Unskre verarbeétenksn Werke ergeb-xn. Die Tsxtilindastrie kknnte, Ter gekxeigerten Produktion und gesteigerten Nacbxrage entsvreck'eénd, nécbx k?nreZ-Öend versorgt werden. In der Paykerinkustrie dagege'n mxkzten 39 Bskriebe mit 5000 Arbeitern stillgelegt werden (1ka konuten vxüézrgx-Éxend nicht arbeiten. UebsraU in der Metall: indusxkie, hkk kön Maschinenfabrikcn, den Wekkstättxn, Géeßereien und- SÖmi-xxkn fehlt ck an Gasflamm- und Zähmiskekvblsn.

Es ist !::TÜkliÖ, daß sich angeüchts dchn unsere Inkastrie nac!) Ersaybrmnstoffen umiiebt. InshesoN'Dkr-Z kommt kier, wie ich Won 1„175112, die Robbraunkobls in Betracht, daneben in steigendem Maße Hoh und Torf. Ganz besonders zeigt 11:13 das bsi Ter Torf- erzeugung: die Torfprodukrion, die im Vorigen Jakrk rund 1Mé1léon Tonnen 131x119, ist in 19.616111 Jahre s(kwn auf 2,5 3171110011211 Tonnen gesiisgen, Des weiteren sucht man fich mit der BerwenkUNg von Brikekts aus minderwertigen Brennstoffen zu bcbelfen, aus Koks- stanb, Sägesrähnm und neuerdings nacb einsm besonderen Verfahren aus Asckoereften.

Unter diesem Mangel muß natürlich der Wiederaufbau unscre-Z Wirtscbaßslkbens ganz außerordentücb leiden. Em Zeickden für unsere Verhältnisse ist die Tatsache, daß unmittelbar auf der Kohle liegc'nde Werke wie die Guteboffnnngs[*ütte-Tswffsn - neuerdings dazu übergegangen smd, die teure amerikanisckxe KOM zu beziehen, um produziersn zu können.

In Spaa war uns zugesagt worden, daß, um uns eine Er1eick3- terung gegxnüber der Lieferung aus WestfaL'en 311 kisten, besondere Abmachungen g-xtroffkn wsxdkn 19111871, kai; [MZ ein Zk-ZK-Irss Tuantmn aus IbersMés'tcn zur Verkügang 9211-3111 wxrksn 151118. Darüber haben monatelange Varkanklungen stattzefunden, 112 bäßcn &.ber mkt einém unöefciengcnden Resultat-geendigt; 52112 9162305131811, dée uns

nahme Von 0015 t g1eich 7,2 0/9. Meine Damen nnd HMM, ick) sagte bereits, “daß es mir korn liegt, aus "diesen Zahlen irgrndwslckkn Vomurf zu "beben. NIN

vorübergeken können.

vorhin sprach, 'der Steigerung der Belegschaft zu rekdankkn, und hier stellt |ck) auch in der 1613101 Zkit eine erfrku11cke Zunak'me heraus. Während wir im zweiten Vicrte1jokr1919 beim Stéén. kvblenkergkau eine Bekxxsckast von 634000 Mann batten, ist die Zahl im 91e1cken Vierte1jakke “ces Iakrks 1920 auf 699 (ck00, a1so um 65 000 knaufgesxangen: im Braunkckwnßebiet steégerte sub die Zahl von 102000 auf 132000 Mann.

Was nun gegenüker dieser Produktionskisiung ken Verbraucb anlangt, so ist nach dcn Berccknungcn unserer Vckörden, die mit 'der Koblenrerteilung zu lun kaken. der €e11s2rerbrauch der Zecken imé Fabre 1920 auf 19 MiUicnen Tonnen anzuseyen. WWU wir den Eisenkaknrcrkrauck: mit 17 Mißicnen, ken Verktancb dcr Ec», Waser- und (Fleftrizitätéindustrie mit 14 Miüirnm. die Zwangs- ablieferungen an die Entente mit 24 MiUionen und den Miteren Export nach Polen, Tsckecbien, Leséerreicb und dem sonstigen Aus- lande mit 9 Millionen ansetzen, so ergibt fick: eine Menge von 83 Miüicnen. Bei einer Förkerung von 133 Millionen Tonnen Steinkohle, wie ":ck; fie anen vorhin schilderte. Reiben kann für den gesamken inlänkisäxen Hausbrand, für die Lankan-sckaft, für das Kleingewerbe, für Inkustrie und Eckiffabrt 50 MiQionkn Tonnen übrig. (Hört! hört!) Wenn wir den Verbrauch des Hausbrands auf 11 MiUionen anscßen, dann ergibt s1ch gar nur eine Menge von 39 Miüionen. Meine Damen und Herren, das smd noch keine 20 ck mehr als das, was wir an das Ausland, inébesonrere an unsere ekcmaligen Feinde, abliefern müssen. (Hört! hört!) Ein Ersoy ist sebr 1ckwer möglich. Die Einfuhr ist ausgeschlossen oder wenigstens nur in einem sehr gningen Maße zUläsfig, wegen unseres Valutastandez und "rer hoben Koblenweise. Wenn auch mit anen Mitteln versucbt wixd, die Braunkcblen alk Ersaßbrennstoff bekan- zuzieben, so kommt korb immer in Bejracbt, daß die Heizkraft der Braunkohlen weit hinter der der Steinkohlen zurückstebt.

Aber, meine Damen und Herren, man darf diese Zahlen. um fie richtig zu würdigen, nicbt a11ein von der Seite der Menge aus be- urteilen, sondem diese Zablen steUen fick) nock) ungünstiger, wenn man am!) auf die Oua1ität blickt. Unsere Gegner. die ja ein Reckyt der Auswahl haben, smd immer mehr dazu übergegangen, die bochwettigen Kohlen für sub in Anspruch zu nekmen. Während in Westfalen an

Fettkoble noch im Mai von der Entente 16 9/0 angefordert wurden,

wenn man die Wirts:1*aft1ickeit 111778769 chwykcrßkaxbetriekcs Zns ' Auge faßt, dann wird man natür11ch an derartigen Zaklen njckxt Z

Im großen und ganzen haken wir die Mkkrkéstung, von der ich .

erößnet worden smd, baden keins Ekfüélnng ZLÜMT-en.

Wir Haben uns in “cen andcskokwnstellen 11:11 in ken ? KoklenwKrtTÖaftsstellcn bemükt, „1116 “We Vsstrsbxmgen, Ersaxz zu säéaffen, ua;!) Mög1ickßit zu unterstüßkn. EZ smd Refe- : renten bestsÜt, die in Gemeinschaft mit SaXWH-rständ'xgen alle Be-

triebe der Industrie duxcbgeben, um di? richxige AuZ-uyung der ver- brauchten Brennstoffe zu untkrsackxen. Sie bediknen stck) in weit: gebenden! Maße der Wärmewirtscbaftsstellen. Es 1,11 : darauf bingewjrkt wc'rdén, daß fick) die einzelnen Betrisbe an Wärme- wirtsckzaftsstellen anschließen und zu solchen zusammenündsn, und ick) rann anerksnnen, daß man in der Industrie dieskn Anrkgungen, die von ksn Koblenwirtsckyastsstellen ausgcgangsn smd, überall gern entgegengekommen ist. Man bat fich selbst geholfen, 'mdem man in größeren Betrieben Wärmeingenieure angestellt bat, Vorträge smd Veranstaltet, Kurse abgehalten Worken, und wir baden unsererseits wieder dadurch zu helfen gesucht, daß wir die besonders außgebildeten Wärmewirtsckaétsschen, so insbesondere die- jenige des Vereins Deutscher Jngenicure in Berlin, 193 Vereins Dkutscber Eisenbüttenleute in “Düsseldorf finanzieki unterstüßt Haben. Neuerdings haben die Koblenwirvckyastsstkllen ihre Auf'xnörtsamkeit auch dem Hausbrand zugewendet und ferner auch für eine gehörige Aus- bildung der Heizer zu wirken gesucht. Durch alle diese Maßnabmen ist erreicht worden, daß die Vraankoblenfördkrung und die Förkcrung geringwMiger Brennstoffe in sehr hohem Maße in Aufnahme ge- kommen ist, daß Unwirtscbaftlickke Betriebe eingesLeUt und an größere angeschlossen find. Wir smd weiter in ken Koblenwirtscbaftsswüen ießt dazu übergegangen, unsere Aufmerksamkeit der Aanußung der Wasserkräfse zuzuwenden, ebenso der_ Kuppelung der Betriebe, um an Kohle zu sparen,

Die ungünstigen Traanortverbältniffe haben zur Fokge ge- babt, daß die Haldenbestänke in der letzten Zeit außerordentlich gewachsen smd. Wir hatten an der Ruhr am 20. November mit 365000 Tonnen zu rechnen. Am 4. Dezember waren es 111391! 525000 Tonnen, die auf die Halden geschälte! waren; in Lbersäylefien am 20. November 470000 Tonnen, am 4. Dezember 552000 Tonnen. Nicht minder find die Brikettstavel gewachsen. Das kommt raber. daß auf der einen Seite die Binnenschiffabrt wegen des geringen Wafferstandes zum großen Teil unmöglich war, der Rhein obetbalb Mannheim unscbiffbar, und daß auf der anderen Seite kie Eisen. bahnen nie!)! in der Lage waren, den Andrang an Gütern, ins- besondere an Kohle, zu befriedigen. So ist es gekommen, daß namentliä') Süddeutschland in seiner Versorgung in der lestewZeit ins Hintertreffen geraten ist, und wenn hier in diesem hoben Haufe vor einiger Zeit von einer Bevorzugung Süddeutschlands gesprochen worden ist, so liegen eben die Dinge -- ich habe schon einmal darauf