1920 / 286 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 16 Dec 1920 18:00:01 GMT) scan diff

dä" 511,5 bis Arbeii erer ihnen die leiÖen Lorne zn ashlen ,bgHe-x- Undf daß aßlles derm" n werden mu , ZUK s": m YÜÜFÖUTÜÜÉ Berein uzieHen. Die Kriegögefangmen diirfen Mf. MY?" Jail ZFS Sfreiiibrecher herangezogen werden, das wurde die schwerüstz 0,1177! „x? auSkösen. (Abg. Henning: Dann „brauckzen fie doch nicht txt die Z anisationen einzurrrten.) Anders liegt die Sackxe der *mtqrnri-Éßn RTM, die über unsere Grenze geireic-„n md. Ihre ZIK SMW ('- ' e August rund 50 000, die der polms en niermerten 2400. UWYH?“ bereits abtransportierten Rus en be and ich auch der Gexieral („rief. Wenn er sick) noch in Denis “land befindei, Fo bedguere. :ck), daß USU c?nicrpeilani dies den zuständigen Ste_Uen m t wixgeircki hai. Ye Wiierbr'mgung in Lagern bai erhebliche, „WWlikUtxn gemq „i. Die Internierten in-Hameln find H„ereitß abtransportierx,w«ordei1- Merdings ergeben die Jnterniertetz fur die Lager zum die _Stadie in ddr Umgeöung gewisse Un utrügllÖkelkLU- aher ES lik d0ch KUUYL'WS zu Störungen der Ordnung -urch die Jniermerben gekoqimexi. Was der Jntrrpellant ausführte, waren nur Befürchiun ck, die nicki): ein- Treten werden, weil Vorkehrungen daFgen geirdf en sind. Sobaxd einmal Gefährdungen der inneren * abe befur_ter wiirden, NPT ofort cine Untersuckzung an Ort und Skeiiexem.x Eine Unter- iucbung in Zerbit Hai ein voükdnimsn negaiides chsusrat ergehen, r*bmiw in Hume 11. Die Jntermsrtrn _baben bisswr "iiii__gÜgkLmrrnM die Ordnung gewahrt und sich in die inneren Verhaltnme OeutséH- Lands nich cingemischi. Wenn sw aklerdmgs iiach dem Yez_ep-t_der Rechien behandelt würden, könnten Gefadxen sm_ireien. (Eturnncßhc Unrukse rcriiiK; Rufe: Urierhxéri! Sie fyblew ick) _wdbl alZ_-«-11- grkiagier!) Die Iniernisrten nnd naci; Vqlkerre t 111in glsKrte s- Mfangene „zu debandejn und unie-rstedeii uicht dxm Miütarstrasrr i. Daraus ergében ich aUSrdings Srdwierig'keiien fiir die Lagerionmian- danken. Zur Er altung der Ordnung bsdienen wir Uns drr bisHerigen Vorgeseßisn der Jnternicrten und m en 18 dafur verantworili . Dagearn wiirde niemand etwas einzuwen en aden, „wenn es sich_m-,t um Anci-Xiörircd einer Roten Armee handeits. _(«ehr gui! „YinksH Die Leiiang [ie:xxt in den Händen von zwer deut1chen Komminaxen, die auf dicscm Grbiei jahrelange Erfahrungen Hakxn und beuricilxn könmm, wir die Russen behandelt werden muss:). Qurch ein grwissss SskbstveU-oaliungsreéyi wird die Nabe iiiiieryalb iind .außxrdcrkf) des Lagers am besten gewahrt,. Nach einem Bcrlrßt dsr Lagrrkdmmandanien aus neuester Zeit aus Hameln sind alle Ver- stößt? geixßn dir Lagrrordnunq geabiidri worden. (Rufxecégts: Y_on Warm ist drr BeriÖi'?) Vom 10. DZzember“. (Stizrpnsckze Un- rukye reckxis und erregte Nufr: Höri, bort! und Uneroort!) ZDH «Hrrresäbwiri'iiingsxrmi in Piésußen bat. eure Klaas ,wo-11 dcn _Qixixt- doisÖrwisidn 11ichi erßalien. Eriißeuieistrznr voin Reichswrbrmmntc- rium mirqeieili wordrn, daß eme iiamentlickye Liste von Nichibdlsche- wistcn dort eingsstangen ssi,ad8r ersta1ii7.DeziZmber,also 17 Tage „nach Erschrinen des Artikels in drr „Deutschen Zeitung . Vom rechtlichen Sianddunki kann man es bégreifllch finden, da die Not.: ernire das Zixscimmeniyalien der Intermerren mri iHrer 0 egirrung wunscdt und eine Sdaiiung im Lagrr derniriderx will, dq fich soch? Besixcbungen JSJLU ilire Laiide-desei-e [[ÖÜM wurden. Die ganze Frage ist aurge- bayscdr und zu einer Staatsakiior) _e_macht_worden, weil es fich eben um wie Trurden Handelt _und WELL [L Kreise der Jnierpeiianien den atikiÖOisÖLiVisiisÖLn Offizieren sine Unterstutzung leihen woÜen. (“Sadr ricdiig! links“; lebhafte Unruhe rechis; Rizfe rechrs: Unglaub- iiäi!) Wobrr bat dsr Jnierveilani skin Marerial bekommeii? 631: Hat eiiirn rUsfisckyen Olwri Smedks (7), der von deropreyßisckyen Neniovuna ais Dolmcis er brfoldei isi, iiach „Berlin beordert (Ruf rechis: Nein!) und bat rnit ibm dur Sache besprocher]. Hizrr Hsnning bat vom Oberst Bauxr einen Blankoausweis für ihn gswünscHi. (Stürmisäxer Widerspruch rechts; lang- mW-TUEWÖS Unmbß) Die ntermerien gemrßrn den Scbulz ck95 Druischn RAÖSZ, im wir behardeln sie edenso _ gut wir.? wir wiinsckyrn, dgß unsere. Gefangenen von anderen Naiwnen Öriyaiidrki werden. (SchrriÖtig! links.) Die deuiscde Regierung Emm sribsidersiändliä) nlÖi 'duldrn, das; Ein _Tcil dizr. Kriegs- gefangrncn durch einen anderen Vergewaltigi Wird. Zn alkrii solchen Fäüen ist eingeixbriiiexi. Am _23. November smd Aussiiiz-“cimxwkrstimmungen fiir die 'JUÉSTMLTÖLTÜQJÉZY er- ganarii; _cs brifii durin, daß die Internierten den Wersungen TLk „drntsck-rn Lagerbr Hude Folgs zu [Listen Haber und daß ird? r-dliiiside Agitaiion in n Lagern Verboten ist. Kein Kriequ-efanqenkr „Wird grgcii seinen Wuni'ck) abirzmsyorriert; solange er _xmf dsuiscbrxn Hoden wmli, wird ihm ird? Hilfe zuteil. Daß voriibergehendin D;:nrfnidir Auszdakylimg der Löbnung verweigert wiirde, war smc S'iZ-anäckyiigkdii rs. ruisisckwn Laasräliesien- Herr V19dor„Kopv bai sofdri Aiiwriiimg gegeben, daß ails Jn'ieririeri2n okyne Ruckfiäyi auf priiiisrirc (Zrftnnunxi Lödnung und Liebsgabezi erbalien soÜen. Troß aÜcr Prmndunxxrn Haber! wir kein? “Holograkpbien von ersckwffenen AiUrkgorigsii VM Jni-Lrn-ierten Vorgeleg bekommen können. Wir baden WÖMJQY _keine Ynisrsügen für diesr Bedaiwiung. (Ruf links: Wei! iir Sckiwiiidri iii!) Was die „Deutszb? YilUng“ veröffentlicdt Hal, imm niclit ais Propagandamarerial im Sinne der douisckzen Kom- nimiistcn angescdmrivrrdßn. Wir können der russischen Regierung mM );crßxgrn, zii ibreti SW::iisWethörigen io zu spwcbcn, wie sie 9,8 fiir rrfordlickr bali. Eingreifen könnien wir, wenn in den xUssiicHen Zriiungenx die russischen Geßngencn aufgefordert wurdsii, die deutsckyen" Kommunisten zum Wurze der deutschen RrJiqrung zii unierstuizen. Unsrr Adkommen mit Rußland, das doi?" drr Naiwiiqkdersgmmlwng einstimmig bsickyloffen wurds, sekt ixxirirsicis (!*-:griiicitigkeii vdraus. Der deuisÖL Vertreter in Rußland, ngrr, Hai die großimöglicbe Bewegungsfreibeii im Inkereffe der derirschen KklOgsgLfWJJLULU- Die Hier'esverbände drr ofen Armee fänd iN den Lagern mcbi zus-ammenxxrblieben sondern zerrissen worden. -. ur drr Ordnng wegen Hari mcm sick) der kfleineren Vsrbände bedieni, gher das iii FTM Einexsmersn der Roien Armee. Herr Vigdor Kox) * ist als (riiiiiicdxar Yerrreier drin der deu-ticben Regierung anerkanni), WMO „wic: Mic; Bcrtrerer Hilger rn Moskau. Herr Vigdor Kopp riwd'seiiw Verirxter [Üben )er Brfuqu'lffe in keiner Weiß? „iiber- ickyrixicn, Yon Osrrn Kopp isi alien Kriegsgefangenen und besonders den Jiiixxmsrreri, dc-x strikie Befehl der Moskxurr Rrgiemnq zuga- ganchii, Url“ unirr k-LMLU iiiiistciirdcii *in deutschw Angelegenheiién em- ZUMLYFWU. Nxdnrr ,aebr arrf'wEiterr EinFibsiien ein und beioni, daß don __LU dZurickwn Konrnmxmsbqn kkine * iiiel und que undersucbt xzrsaxien wxiidrn,"mn mri dcn internierren Russen in Vrrbirrdwng zu «rrirn. (;Hori, bort! rechts.) Daß LFZ abernicbi gelungen ist, beweist dii- jaisacylickyg Abxcsiming drr _CideSvflickii der Gefangenen und Wernicrdmi, ick) ftir kornmzmrsirsche Zwecke „in Gefahr zu begeben, izwrauéz auc?) , dor ebf, „daß der von uns mngesÖlagen-r Weg der Bed-nwriung der Ru ien ricbiig imd dem deukscben Fixiereffe am dien- !rcbiwxi war. Irdes ew-zslniz deutsch?. Leben, das iw in russiscßer Ge- i ist, „muß erH-Zrlien UJW dem V&ierl-cmde Wiedkrgegeben wsrden. diigii Links,) Dir"?)iegierur wird sind siärkere Inanspruchnahme der Zrcrcdsweiyx eiwagen. Au _soll für. gewisse Lager diy" versckoärfie Spsrry TM erTwi wxxden, _Di? Sowieiregierung i den Vsrrrag Ldyalnerfuü, soviel Schwwrmk€chen ibr aucb gema i wurdcn. Sie smd udrrwundcn, und gerdde *HSLY dep bai sick) fiir die Heimscbaffung “„U,“ Ge-fangenen ernLr-gisch und izrwlgreicb eingesebd Revieffakien iind i_iaÖNden Erfrhrunxzcn des Krieges ein sehr ungekigneies Mtiel, WQLM ,'» dikwie daS russische qefumg zu machen. Unser Ziel ist und HTML die Heimschaffung drr deuischen Brüder; (BeifaÜ WWI

- Auf Antrag des Abg. Schulß-Bromberg (D. Nat.) smdé' eme :Bripreckwng der JnterpeUaiion- statt. . *,)manzmixiiiier Dr. Wirth,: Mir it mitgeteilt, daß der Re- gierungskommiuar gegen Angehörige der egiersmgerarieien, insbe- onderr der Deutschen Voiképariei, polemische Ausführungen gemacht " dehalicx mir Vor darauf zurückzukommen. roßer L_arxn mti,1 der äUßersTS-n Liyksn, worauf _von Rechten so ftrirmiscbe Zurufe ersol e_n, daß nichts mehr zu verstehen isi. Vize- vxafideni “Dr. Bell iiiri abermals, Zurufe zu „unterlassen; das FsrYWte Verfahren varstoße gegen Ordnung und Wurde das Wg. SiücZTeu (“SON eifi die ie an, wei! 'sie nichi 'ich-on in“ Weimar YZidrrwm V?gß-Örn das Ab- ?ommcn mir der Edwieirexéxrung iiber ie sI-Eefcmgenenfrcigt: Ußoben habe. thx LMT; _ane bolsckiewi-stenfcindlickier Russen kei ihm 27:5 Konim-iswc fur die GÉQMUWUMSWLW nie etwas be-

" und unterDLZnen Herr 97.in die ager MsplÉdesWdTi: W

kanni orden. Au ei seines Wi ens 'aietnals ein Nyse ge an seinen MUM über LY? sGwnze ge Cha fk „WOM. Daß dix WUFF

i. der A l der Rechten das _(He «nen in Rußlandvgixexfhessern wird, glaubten sie „wohl selbst nicht. Der Abg. Heimiwg hat sich sxin ogenanntes Merterial erst verschafft, nascbdem die Interpellation ei yacht war.

*Die Beratung wird abgebrochen._

ßür die Tagesordnuyg für _Donnxrst-ag, 1 Uhr schlägt der - räsident vor die“ Interpeklatwn der Unabxangigen wegen Absendung der 'üngsten Note der Entente ohne Vefragrn deß Reichstages, die e_ratung der Besoldrm Yvorlage i_md die ; ort eßung der heutigßn Besprechung. Die iiike münicht dre

ort eßung der heutigen Besprechung“ an dre erste Stelle

zu seßen.

M) S u [ H-Bromöer (D. Nai.) [750 «der die VerabsÖiedung der BeZldunY-Zvorlage fiir wTÖiiger. (Zuruf: Wahlmanöver!) _

A . Ledebour (11, «oz. r.).enigegnet, eme namentiß fiir die BLLLLHUUJM zum Ausland so wichtige Interpellation um in einem zuge erledigt werden.

Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Dr. Nießer (D. V.) und Müiler-Franfen (Soz.) „wird der Vorschlag des Präsidenten angenommen.

"Schluß 63,4 Uhr.

Preußische Tdudesverfmmnlnng. *]06, Sißmrg vom 14. Dezember 1920, Nachmittags [ Uhr. Nachtrag.

Die in der gestri en Nummer dieses Blattes auSzugsweise misderge aben-cxn Aus fuhruwgen, die bei der dritten Beratung desGe eßentwurfs,betveffewdEinführung einer AlterSgrenze, der F'naiizminister Lüddmann ge- ma-cht hat, hartem fobgenden Wortlaut: *

Mains Damen und Herren, iiber die Frage der rsihriia'yen Zu- [ässigkeii der Einfiiiwung einer AlierSgrenz-z für die richterlichen Bramten Habe ich micky bereits msbrfacb im Ausscßuß imd Hier im Hause geäußert. Ich kann mich deSHQÜb darauf besckyränxksn, kurz wiederbolend festzustellen, daß keinerlei rechiliche Bedenken bestehen, aur!) die rickyieksicben Bsamien in ein Geseß rider die Einführung einer Alirrsgrenz-e eiiizudezieben. Die Vsdeiiken, die in disser Riäyrung Fuze: Säiten bestehcxn und gele gemachi werden können, smd ganz

:ifelsfre-i dadurch aus der WEU gsräumi, daß in der neuen Reichs- verfaffung auFdrücklicky eine Vesdimmurrg sich darüber ausläszt, daß die Einfübrmrg eiiier AltierSgrenze ach) für die richterlichen Behamiien zu- lässig ist. (Sedr richtig! bei den Sozialdemokrairn.) Daß die Ein- fiihrung Einer solcirsn Alirrögrenze durcky Landeögeseß erfolgt, ist ganz naiüriiäy, weil diIHer a-Ü-e Regel-ungen übe: Lancheamie durcb Landrécgeseß erfolgi ist. Auch in disssr Hi'U-"ÜÖL könn-ra nicht die geringsien Zweifel d-rstehen. Ick glaube, mich im üdrigen auf die in dieser «Hin-ficht durchaus zutreffenden Ausfiihrungen des Herrn Ads, Freymubk) di'r-iifen und le weitere eigene Arsführmrgen verzichten zu könwen.

Von dem Hrrrn AbZ. Meyer (Hirford) isi geäußeri worden. daß nach seiner Meiiiung die Durchfickrung des Geießes frür die Beamten eine Härie bedenken würde. Meine Herren, die Meinungen in dir Baam-ieiistbafi [)idr-iiber sind gewiß nichr eiiMll-ig, aber eine, dem Hsrrn Abg. Meyer wdr wa-Hesiedende Zeitung, die „Post“ hat darauf Hingewirsim, daß die große Uéöerzaih-l dcr Beamien dieseis Geseß driwgenrd wün-stbi, und- sie sagt ausdrückiich gegenüber ge- äußerirn Bedenkrn, es bestehe kéin Zweifel, daß dir Nichtannahme des GMFZ eine noch größsre Härie für di? jiingeren BMnten dedsuten würde. (Zuruf des Abg. Meysr [Herford]) - So, Sie verleugnen die „Post“ (Heiierkrit); daran wiU ich Sie nicht hindern. (Zurufe Uschis.) -- Die „Post" siebi dock) zweifi'llos Ihrer Erstarrung noch immer sehr nahr. -- Es kommi Hiwzu, daß ers fich hier ,um eine Zaischrifi aus BeamienTreisen Handslt, drr die Redakdioa iiicht wider- sprochen bai, eine Zuichrift, die meines Erachtens der Form und auch dem Inhalte nach ausgezeichnei ist. Durch sie wsrden (ruck) dieAruße- run-grn dss Herrn AHF Meyer cnikräftet, daß dieses Gesrß ein posi- iisclyes Grieß ssi, mid daß Cs birrzu besonders durck; meim: Aeuße- run-ch gestempelt worden sei. Meine Hsrrrn, dicso Anschauung ist durchaus irrig. Ick bade [edigiicb darauf hingewiesen, daß sine Verjüngung der Beamien-schaft wünschenswert und norwewdig ist, um die LeisanZfähig-keit des VemvcrliungSappara-tks zu erhößen. Ick [mdr mich in dieser Hinsicht schon einmal auf den an-ezeickmrien Aufsaß in der „Post“ bezog-Zn urid ich möchre nicht versäumen, das couch Hier iwch ein-ma-l zu tun. Es wird darin fehr treffknd (WS- gefü-hri: '

Es isi nur zu verständliäß, daß die Mdßrzaihl dieser (alien)

Bsumien eben bears nichi mrhr so leistungsfähig ist, wir man es

irn Markise des Vaierlwn-des derlawgen müßte. Dann alder ist es mikschulddar, daß vieler der äii-EWU Beamirn sLÖ auf die neue

Zcit nicht mshr u ustelien Vsr-mögen. Wer seine vierzig bis

fünfzig Jahre den isnsi ia eiwsr desiimmien Form Versehen

i, wird sich wur schwer zu a11€n Rsformcn Verstech kömien,

uiid d:: *die Zeii solche Mformsn »- nichi aÜerdiirgs im Sinne

der Häufig wechselnden Parieiminister - dringend erfordert, können die älteren ' Beamten leicht die erforderliche Weiterentwicklung

[)mnmen. SelbsWer-ständl-ick) gibt es auch genügend AuziiaH-men,

die ihre Erfahrungsn u-nd Ksrmbn-isse mit geistiger Friiche imd An- pxiffungsfäbigkeii, oH-ne ““des-hrs!) glsick) die Gesinnung zu wechseln, in den Dißnst diss Vaierl-awdes stellen kömirn, Im Anschluß an diese AuSFüHrungen wird noch einma"; wiederholt, daß eine Verjüngmig des Beamtenkörpers im Interesse der Allgemein. beii Erforderlich sei.

Das find Ausfübrungen, dsncn ick) mich in jrdei: BLZ'WHung cm- schiießen kann. - Ick) kann nur meinrr Verwundrrung darüber Aus- druck geben, daß die Vertreicrder Nrichsparicirn an diesen Gedankdn- gängen Anstoß nehmen; denn man soliie dock) annehmen, daß das Hinausrücken jüngérer Beamter allsn geistigrn Ririxtungen unseres Volkes mehr oder minder gleichmäßig zuguie kommen wird, Mir sÖL'Mk, es liegt für die Nechkspariei€n des Hauses kein genügender GUM?) zu der Besorgnis vor, daß ausxzereckyner akle Beamten, die ITMen vielleichi gefinnungsmäß'lß naersteben, überaltert find, und daß unter dem jüngeren Nach1vuchs nicht auch Verireter "ihrer An. schauuugen vorhcmden sind. (Unruhe und Zuruf: rechts,) Aus solchen Besorgniffen heraus aber ein Gases, das durchaus objekrjv gedacht u'nd im Interesse des alkgemeinen Staaisiniereffes gemacht ist, zu einem politischen Geseß siempeln zu onen, ist meines Erachtens WFT) durchaus depsacjexx Je-denfaUs muß dieser GesichtSpunki Von mir im Namen der Staatöregierung adgelsbnt und zurückgewiesen wrrdeii, da sie mii diesem Grfeß nicHis anderes dezw'eckt, als den

iaisächicß vorliegeirden Bedürfnissen des VMaUungsc-JPc-xats uni; den Wünschen der jüngeren Beamten Rechnung zu imgck, (ZU- stimmung bei den Sozialdemokraten.)

Gestatten Sie, daß ich dann kurz zu den hier vorliegendem An- irägen Stellung nehme.

Wäs zunächst den Anitag Lüdicke und Genossen auf Drucksache Nr. 3462 anlangt, so wünscht er, daß auch die Direktoren der Ober. verfichdrungsämter im § 5 Abs. 2 genannt werden. Die Direktoren dsr Oberverficherungsämter brauckyen nach den _Bestimmungen der ReickysverficherungSordnung die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaliungsdienst nicht zu befißen, unterscheiden sich daher in keiner Weise von den übrigen planmäßig angestellten Be- amten. Es fehlen ihnen vollkommen die besonderen Merkmasz der richterlichen Unabhängigkeit, und es liegi daher kein Anlaß vor, die Direktoren der Oberverücberungsämier in § 5 mii aufzuneßmen. Ick bitte Sie daher, den Antrag abzulehnen. .

' Der Antrag Nr, 3591 bedeutei einen neuen Versuch, in dieses Gesaß für die Beurteilung der Verwendbarkeit eines Beamreix persönliche Momente mit aufzunehmen. Ich möchte Sie bitten, auch diesen Antrag wbzulebnen. Denn es Meint mir gerade der große Vorzug dieses“ Geießrs zu sein, daß hierdurch der Regierung und den Behörden die Möglichkeit geschaffen werden soll, die aiien Be- amten nach objektiven, für alis Beamten gleichmäßigen Merkmaler aus dem Dienste ausscheiden zu lassen, lediglich mit der einzige; Außnahme, daß im Interesse des Dienstes einzeine Beamte über die Alterßgrenze Hinaus noch einige Jahre länger erhalten werden können

xWas die Anträge auf Nr. 3539 anlangt, so bedauere ich, Sie *

bitten zu müssen, auch diese Aniräge abzuledneu. Denn die Ein. beziehung der Lehrer und Lehrerinnen an den Schulen der GemeindM in den Geltungöbereicb “dieses Geseßes würde ohne Zweifel einen Eingriff in die Selbstdarwalrimg der Kommunalverbände bedeuten, und den müssen wir unbedingt crblebnen, zumal_ es gar nichi zu der- steben sein würde, wenn diesrr Eingriff in die freien Rechte der Selbstverwaliungskör'per nur bezüglich der Lehrer, also nur bezüglich einst einzelnen Beamtengruppe, nicht aber für die Gesamtheit der Kommunalbeamten gkmacht würde. Ick) bitte Sie aber aueh dabei zu beiwnken, daß die Aimahme einer soan Einschaltung, einer solchen Ergänzungsbestimmung seHr unangenehme Konsequenzen für die Staatsverwaltung haben kann, weil damit gerechnet werden muß, daß die Kommunalderbände mit dem Ansprurh an den Staat heran- treten, daß er für diese durch sein Geseß zwangwéise pensionierten Beamten auch die Psnsionen zahle -- ein Anspruch, der zweifellos ab- ßelsbni werden müßte, dem oder durch eine, wie mir scheini, ver- fehlte Beschlußfaffung eine Stütze gegeben werden könnte.

Zu dem: Anirag Beyer und Genossen auf Drucksache Nr. 3430 hade ich erbeblickze Bedenken nichi g'éliend zu machen.

AU:? üdrigen Anträge würde ick) Sie aber bitten, abzulehnen und den Geseßeniwurf nach den Beschlüfferi, die in dcr zwciien Lesung gefaßt worden sind, underän-dert anzunehmen.

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107. Siizung vom 14. Dezember 1920, Nachmitiags 4 Uhr.

N a ck t r a g. orbselzu-ng der Beraimrg über den Zausdait der For tverwaltun- der Pxärdeni-W rwatEmini-st-sriums und Minister für n-dwuti aft, Do- mänrn und Forstern Braun geherlten hat, hatte folgendem Wortlaut:

Meine Herren, in der Debaiie haben die' Wünsche auf Besserstrllung drr Forstbeamten und Forst- a rbei ter den breitesten Raum ei-n-Zenommen. Ick; möchte dcnzu mr: das eine erklärsn, daß es von Beginn meiner Dienstzeit mein ernstestes Bestrsden Fewcsen ist, die sozialsn Verhäiinisse der Beamien der ForsWWli-Ung und die der sonsiigen Airg-esteliien umd Nrbeiikr nach Maßgabe der vorhandenen Mitres aufzubessern,

Die Aenderung in den Verhältnissen des Wirts Öafrs- laudes ergab sich axis der Neuregelung der Bssoldungsordrmns Dawacb Mien in Zukuwfi Rsbeneinnahmen der Beamten wegfalien Wenn ihnen aus wirischcrftlichm1 Gründen D i e'n stland zungiesk-n werden muß, dmm soll das enfsprecherrd geregelt werdsn, so das; 0415 dem Dicnstland fick) keine Erhöhung ihres Diensteinkkmmens, das durch das Geseß festgelegt ist, ergibt. Daiber m-u-ßle eine Neuregeiimg der Dienstläwdereioxt Vorge-wmuvsn werden. Es ist im Eindernehmrn mit dem Fincmzmiwistrrium vevsuchi worden, eiwe Grense für M Höckysdbeinessurg dss Disnstlandes zu finden. Sie ist bei den Ober- sörsiern mii 20 ha, bei den Först-Zrn mit 12 ha gefunden wordetr- Für den üdevwisgen-den Teil der Beamien veicbi diese H 5 ck|“ grenze aus. In ganz Miirkdswi-schkawd und Westdeu-bschclmrd FM es kaum einen Förster, der diese Höcip-sigrenze erreiihi, Nur im äußersten Osten sind eine Anzahl Förster, die eine größere FM)“ ais Dienitland dukten, was sich dort aus den Veröäliwiüen historisch entwickelt hat. Diese Wfiii-den die EinicHrän-kung am allround??- genehmsten, weil fie ihren ganzen WirrsckxafiSKtrieb auf die bisher!?x Gvöße ihres Dienstlande's ein-gestelli hoiien. Dir Herren sind dss- wrgen bei mir vorstelTig «rden. Es ist übrigens, nebenbei bemerkk, nicht richtig, daß die Förster vor der Neuregeluwg nicht gehört worden sind. Wie in alien derariigen Fällen jeßt smd die Vertreie r drr F 13 1: si e r g e l') ö rr words:» Der VorsilZ-errde des Förstervueins _iik im Miwist-er-ium («MM und über die Sache eingéhewd (;ck)ka wvrdccn. Er ist «ich) bei mir gswesen, und ich bade m-it idm M Sache cingshemd besproch2n-. Erst nach diesen Baraiungen ist der EZ?“ [aß hinausgrgangen. Die Förster smd nun erneut bei mir vokstkÜlß geworden unter dem Hinweis auf die Verhältnisse im äußersten Ost?"- Ich babe danach Airlwß genomrm-em mit dem Herrn Finanzmiiiiskkk m Verbandkungen einzutreten, ob "mir nicht, um solchen" besonderen VFL“ hältnissen Rcch*n-ung_ zu fragen, die Mögl-ickrkeii gegdben sein „sOÜ. l_n Zukunft unier brsowdcrrn Verhäiiniffcn ausiwlmistveise aucb OBE: die in dem aligcincincn Erlaß festgeseßien Höchsigrenzen hinansquL-hs'k Ick Hoffe, daß ich mit drm Herrn Finangminister nach der RWWA zu rinrr Einigmig gelaiigen wsrdr Md es möglich sein wird, den durch besondure Vorbäliiiiff; bsgriindeien Ansprüchen im Osten des SLMW gereihi zu w-erdazn. -

Daß die Säßr, die die Förstrr für das Dienstland &? zahlen haben, ihnen zu hock) erscheinen. '- -- (Zuruf rechts) *“ slk- sind zu hoch im Verhältnis zu den biSHerigen Sätzen, freilich- (Fb“ das ist auch eine Folge des Dienstein'kommengxxseßes, das vorschreibt, daß alLe Nsbénlristu-wgen nur!; den ortsüblichen Sätzen bezaih-lt wevden müssM. Ick bin an di-Zses Gesor, gsiM-ien; ich muß es ckth

Die Rede, Die bei

(Fortseßung in der Zweiten Beilage.)

Ti

Nr. 286.

„„ * . (Fortseßung ULS der Ersten BLUME)

ausfükren. Aua“) hier sind wiederum "„diese Säße im BMW mit dem Finanzministerium festgesebt. Meine Herren, sie bleiben .. das möchte ich Zönen sagen - doch noch erheblich unter den ortsüblichen SWW; die Förster kOW ckcksz schlecht ssi der Festsetzung fori. Wenn fich irgendwie hier oder dort in einzelnen Bezirken Härten er- geben haben sollten, werde ":ck die Sache nachprüfen, und es wird Wenbuell Wilfe geschaffen werden,

Aries: die Bestimmungen der Neuen Jagdordnung ergebßil sick) zum gmviffrn Grade aus den Besiiimn-ungen der Be- ZoWuWÉ-vvdwuaig. Es soil eben aus der Jagd nichi eine Naben- rimiath, eim: Erhöhung des Gehalts der Förster fließen, und derber MM si,: aUes, wa?; erlegt wird und heute zu Grid gemacht werden kann, an die Forstverwalvmg abliefern, die es selbst verweriei. Sie sollrn WU? für idw Außvenkdmvgen, insbesowdere bei der Rmxbzeug- WxiigUkäJ, für idr? Yiü'hewaltung einen eni-sprrchewden Prozenixarz

«Mira, “M M) aus der Verweran der Bälgy und dergleichen «Fiir. Der SHH ist als zu niedrig bemängelt worden. Es unter- Üggi keinem Zwriiel, daß die Förster as wichi besonders awgenshm WPMEU, das; sie das, was fie bisher völlig zu ihrer VWnMimg Mixa, awd Wofür sie insbe-sondere gegenüber der Friadan-zeü jeßi MLIT 770 ié-okyen Preis erzielen, abkiefern sollen imd nur einen be- ;iiiumkM Prozrnrsirß bekourmen. Sie vergl-eickxn dcn früheren mii dem jsxz-igen ZustMd und empfinden ihr: als un-gorechi. Anclx die Bestimmungrn dcr Jagdordnung selbst uniersiegen rinrr Nachprüfung, zusammau niii den Fdrsierdertreiem Ick) hoffe, daß es möglich sein wird, eine Regdlung zu finden, die zwirr die Förstsr vielleicht nichr FCW drfrirdigen, iiidcs ihrsn Ansprüchen dock) so weit cnigegena krmmi, wir es riach dun Bestimmungen dsr Bssoldungsordnung möglirly iii.

Drr Fordrrung, mrbr- Revierförsterstessen einzu- riÖien, ist schon Sn-dsprOÖLn, indem ich für den neuen EW 100 Nsvierförsirrsirüen msd: cmgefordert hab:; ob fic Bairilxigi werden, sirßt noch dahin.

“3-21: NUffrirg ik? den Förstern bruir durckxans möglick), Der JorstdciriebEdcamie kann [)Lute - mcchanische Schranken bestehen nichi -- bis zum Oberlandforstmeister aufsteigen, wenn er sich dir iiöiigcn Kenniiiisse, Fähigkeiten und Erfahrungen urban Erfüllung fewer Dieiistobiiegeiideiien drrschafft. Ich glaube, es wird immc: JLU? wsnigeu gelixigen, sich so weit zu entwickeln, daß sie aus der Larfbahu der Betriebsbeamteu in die der Verwaltungsbsamten kommen.

Herr Abgeordneter Riedel bat sie!“) dagrgeu geroandi, daß ein Bririebsbeamier 'm die Verwalmngslaufbahn sos! gelangen können, Auf drm Standpunkt siche ick) nichr. Wenn aber hier verlangi isi, daß Försterverireier “ms Ministerium berufen werden sollen, um zu koniroliieren, ob ihre Fiteressen dort gut aufgehoben smd, so kann

„'ich dem nicht zustimmen, Die Herren haben bei mir mehrfach diese

Forderung in langen Ausführungen vertreten. Ich habe steis cui- gegengehalten, dies wäre ein Novum für die preußisci): Verwaltung, und wenn ich eiivas derartiges einführte, würden auch die Beamten midcrrr Verwaltungen verlangen, einen Vertreter im Ministerium zu Haben, der dori die Konirolie ausübt. Das geht nichr, Cntrvsdsr Hrrufe ich einen Mann aus dsm Försterstande ins Ministerium ais Beamten, dann wird er hier Bramfer, bekommi srinr Täiigkeit in irgendeiner Abteilung und wird von srinem Kolkegen draußen nichi mehr als StcmdesWrtreier angesehen; er ist Ministerialbeamter und W nach den Weisungen seiner Vorgefeßien zu arbeiien. Ader Ein Mann als Vertreter seines Vereins würde nach kurzer Zrir im Minisiorium in eine unglücklickye Lage geratrn, mit Liebe und offénen Armen würde er nicht aufgenommen werden. ,Die Beamtsn wiirden iim ais Aufpasser betrachten, srlbst wenn er seine Tätigkeit nichr in diesem Sinne ausübbe. Was den Föcsicrn recht ist, wäre dsn Odersörstem biÜig, den Beamten der Kulturbehörde und der Domäaendsrivalrimg gleickyfalls. MTK würden einen Verirrier im MiiiisiLrium haben, der die Auffichi führt, daß ihre Interessen richiig gaivaiwi Werden. Ick habe einen anderen Ausweg gesucht. Ich Habs dan Försiem zugestanden, daß bei aUgemeiner Regelung gßwisser Angeiegenlwiien, die ihren Siand besonders berühren, icb Vertrersr iss Försterdereins und des Oberförstervereins ins Ministrrium be- rufrn werde, die zusammen mit drn Herren des Ministsriums diris Maierie eingebrnd durchberaten und die Gesichtspunkie, die vom Försterderdand in den Vordergrund zu rücken sind, zur Geliung brixigen. Eine solchs zsiilick) und sachlich begrenzre Mitwirkung der Verirrier Läßt sick) mit dem Gcschäftsgang vereinbaren, Ick) Hofft', daß auf dissen! Wege: die Förster zufrisdcngesielli werden und sie yon dem Mißirauen gebeisi wrrden, das bei ihnen gegen dir Forst- adisiiung msines Ministeriums besteht.

Die: Forderung nac!) höherer Aufmandscnischädi- MUZ ist im vorigen Jahre beim Etat schon berührt. Wir müssm "Lis Rack) den finanzieilcn Verhäkiniffen richten; man m'uß versuchen, ""TZFUkommen. Die Forstverwaltung versucht auch da, die bereckyiigien FordcrUUJM der Oberförstrr mii der finanzieilen Leistungsfädigkrii "UiSrrs StaatSwescns in Einklang zu bringen. Ick) glaube, das ist 7xWer gelungen, und wenn die Ansprückée nickyi alle befriedigt werden “L'Himen, dann müssen wir uns damit abfinden, daß sie miiunfer auch *riw-as iiber das berechtigte Maß hinausgehen,

Solveit die Oberförster in Betracht kommen, wikl ich auf eine TÜsaÖe hinkoeisen. Es passiert mir jetzt räuf'xg, daß Oberförster. U"Mn ick) sie adcmcieren [affen will, wenn fie zu Regierungs- und Forfiräien ernannt werden soUen, Himmel und HSW? in Bewegung Wen, um von dieser Beförderung befreit zu werden. (Zuruf rechisI "" AMT) Wenn sie eine Wohnung bekommen! Sie woÜen sich von de:: Oberförsterstelle draußen auf dem Lands, trohdem fie geringsr doiieri ist- nicbi irermen und nicht in die Stadt, an den Sid der Regierung SÜW, selbst wenn fie avancieren und eine GebaltZgruppe bößer kommen. Sie ziehen ck vor, auf dem Lande zu Hleiben, weil fie Pateriel! dori zweifeuos doch noch besser sieben ck in dar Stadt “1 Öék EZM GUUPVC böderen Stellung axs ngierimgs- und FORMEL Also ganz unzulänglich kann die DiensiaußvandenisÖädigung niidi

_ Zlveite Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Berlin, DonnerstagÉZn 16. Dezember

sein, sonst würden die Herren nicht so große Anstrengungen machen, um von der Beförderung verschont zu bleiben. (Zuruf rechts.) - Herr Abgeordneter, es hat wohl einen gewissen materirlken Unrerion und ist nicht nur “darauf zurückzuführen, daß sie aus dem Walde müssen: denn ais Regierungs- und Forsträie find sie wohl etwas mehr cms Büro gefesselt, kommen aber doch als Inspektionsbcamrs (ruck) in den Wald Hinaus. Es ist Hauptsächlich die? matsrielle Steliung, die beute jeden licbrr auf dem Lando sitzen läßt ais in der Stadt, wv sr selbst mit größiérrm Barrinkommen wirtschaftlich schl€chi2r [*ciiciii ist als draußen auf dem Lande.

Brzüglich drr Klagen über Vorkommniffe bei den Waid- drbritern gili daIsekde, was ich fiir die Fdrstrr gesagt haßr; ick) bin bernüßi geweseii, aUmählicky eiii gutes Verhältnis zu sckwffsn.

Wirtin der Herr Abgeordnete Brückner behauptet hat, daß in viuien ' RWiean der Von msiner Verwaltung abgeschloffenr Tarifder- :

frag nicbt eingedalten wird, so kann ird nur biiien, mir dirie Fälic: einzeln mitzuteilen. Ick) würds dann in jedem Falle den Suchwor- baTt festsieÜen lassen und WMTULÜ eingreifen. gsaubrn, daß es in virlen Revierrn dcr Fall ist; denn in dem Tarif- vertrage find dic: Einigungsinstanzan vorgesehen, die in Finikiion

irrten, Wenn Siréiiigkriien Mistelwn, wenn ein Redirrdrrivalier den ; macht die Musik. aber er iii nicht das EnisÖeid-cnde. "Fiir mich

Tarifvertrag nickzi ordnungSmäßig ausfübri. Es ist Sache der Organisationen, die den Tarifderirag abgeschlossen haben, dir Schkichiungsausschüffc und Einigungskommissionen und zuleizi das Zßntraieinigungsamt in meinem Ministrrium iii Anspruéb zu nehmen, wenn einzelne Redirrderwalier den Tarifvertrag überhaupt nicht beachten odsr zuungunstrn dN Waldarbeitrr grgen Sinn und Zweck des Vsrirages anslcgcn, Das gilt auch, wo die Akkordlöbiw zu nirdrig fei'igcseßi sind. Nacb dcin Tarifderirag find sie so fcsizu- soßen: daß Qin geübter, Tüchtiger Arbeits): etwa 2-5 bis 30 Prozeni mehr als den Lohnfaß vrrdienrn kann. Wenn einzelne Redierdemzalicr unter diLsLn Saß geben, so ist ex.? auch Sache drr Organisationen. die SchliÖiungsstslirn in Vlnsyruck) zu nehmen. vertrage läßt sick) das sofort in Ordnung bringen.

HM: Abgeordneter Brückner erklärte dann weiicr, daß Rdvirrv-Ir- walter, Oberförster draußrn dcn Waldarbeitarn grdrdbi Häiicn, da[; sis aus dsr Ardcii binausfliegen würden, wenn sv: ibrrm Verband beiireirn würdsn. Ick) kann ihn nur bitten, mir den Rrvierdcrwalier zu nennen, drr das geäußert bai. Jedrnfalls würde ick) dann fusi- sirlien, ob es so ist, wie die Arbeiisr mitgeteilt Haben; deim cs kommi auch oft vor, daß Arbeiier aus andsrkn berecbiigtdn Gründen entlassén Wsrdrn und dann die Verbandözugebörigkrii als dem Anlaß angeben. Das Hai fich bei der Nachprüfung schon off Hrrausgestdüt. Wenn

sick) aber in solchem FaUe bei der Prüfung ergibt, das; drr Nevirr- *

verwalter so vorgegangen isi, dann würde ick) unter (ULM Umständen eingreifen.

Ick) kann anrn Hier nur crkkärcn, daß ich "ichn Forik- beam'tenbestrafrnwerde, der 95 wagi,€inen Wald- arbeiier oder Linen Bramten wegen seiner Orga- nisationszugebörigkrii odor wegen seiner poli- 15schk11 Usdrrzkiigiung von dri.“ Ardsii ouSzii- schli€ßcn oder bei drr Ardcir zu benachteiligen oder bei Nußungcn, die ikém gewäbrt werden, in Naciötcil zu feßew

Daß dic Briricdöraisrvablrn don rinzsliien Oder- förstern nicht rrchizciiig ddrgcnommrn worden smd, ist darauf „ziiriick- zuführen, das; die Harren gelwffi Haiicn, su: würdsm “DOM Ministrrium noc!) dine Ausfül)rungsbcstimmmig zu dem Bririodsräiegcssß bc- komwcn, wädrend keasoficlsiigt war, da dir «gcseßlirliixn Bestimmuxigsn klar find und dic AWfiibrungsbesiimmungrn ch NLiÖI auSrciÖen, ksine brsondrch Ausfüi)rungsanwrisungen [)xraudzugckcn. Iiaiizdcm den RWicrdci-waiiecn miigririli ist, daß kLiUL basmidsrcn Airwcisungcn Bcrmiskommun, find die Ysiriebsraiswaklrn übrraU rorgcnommen. Ick glaubr, in alien REViern find anck) barriis BciriciSräts gewäbli und iii Funktion. SoÜts c:“: 1105) nicht der Jai] sein, so (*iiic ich, mir dadon Miiiciiung zu mach€n.

Es ist stcis das cifrigste Brmüßcn nirincs Miaisirrixims gé- ivdsen, für dix: Waldardciier gssignrir Wok) 11 ringen Her- zustclien, demi auch die Forstvcmvaliuiig bai das größte Jutcreffc daran, sick) durch Hrrsirliung Von geeigneten Wohnungen cinen siäiidigen Stamm von Walddrbriiern zu fiebern. Abr: auÖ bei uns [irgcn die Scfiwirrigkeiien vor, die: jrlzi Einem allgemeinen Wohnungs- bau enigegenstkben. Wir können nach Maßgabe der Mitirl, die uns zur Verfiigung stksirn, [ridar nicbt daI aiif dem Gebiüie tun, was vielleicht rioiwsndig wäre. Aber was irgend möglich ist, wird unter Daranssizung aÜer Mikkel durchgeführt. Insbesondcrr versuchsn wir. durch Aufkauf alier Häuscr auf dem Lande, sowrii fie käuflich find, disse Frage zu lösen, um geeignete Rimini: fiir dic Waldarbeiter und auch für unsere Forstbetrielisbcamicn, die 11135) krine Siellsn [)abdn, “herzurichfm.

Die Forderung, jrdem Förstcr ein Dic nstzimm e r zu schaffen, wird sich schwer krfüllen lassen, denn das wiirde iwiwendig machen, daß wir unsere- sämtlichen ForstHänser umbauxii, *Das wird schwer mcglick) sein, die Miiiel dazu wi'rdcin wir iiickii kmbsn. Dic Forst- bäuser sind auch so mit Räumen angesiaitci, daß cs dcn Förstern nicht fébwer faÜrn kann, einen dirser Räume als Dicnstzimmer Linziiricbtoir (Zuruf.) -- Wem! Bxleuchiung und Heizung ihnen dafür fablen soliir, darüber ließe fick) sckiirßlich reden. JZ) glaube aber auckz, daß das Bedürfnis naÖ einem Dicnstzimmer nicköt so übrrgroß ist, denn der Forstberriebsdcamie so]! sLine Tätigkeit "draußen im Walde ausüben, Wrniger im Dicnstzimmer. GWiß. ek hai ein großes Zablenmaieria! zu bearbeiten, das is! riÖiig; dazu brauckzt man aber keirc Diensizimmgr, sondern das kann man auch in seinem Privaizimmer machen. Ein Dignsizimmcr kZÖkLk man ein, wo ein öffentlicher VsrkeHr ist, Wo das Publikum den Förster dienstlicl) aufzusucken Hai; da liegt die Noiwendigkeii vor. ZM iibrigen Haben die Förster in der Regel Räume genug. Wenn es daran [iegi, daß für die Beleucöiung und „Heizung eirvas geséyiebi, so [ic-ße sick) darübar, wic ick) schon gczsagi HWG'WÜZMÖLLU- “Ib 95 sick) durÖfÜ'Hren läßt, kann ick) im Augendiick nichr ubexxscßrn.

Ick) kann nicht ; _ , . * Ton, soweii er uberhaupt noch beiiebi, kLrZiÖwUWM.

Nach dem Tarif: *

1920

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Dann ist geklagt worden über der! militärischen Ton, der in der Forstverwaltung vori) obwaltei, insbesoyédere im Verhältnis zwisÖen den Beamten und Arbeitém oder zwischen den Verwaltungsbcamien und den Bsirirszramien. VorsÖrificn, öder den guten Ton kann man nickoi gut erlassen. Ick) glaube, "damit wird auch der gewünschte Erfolg nicht erzielt werden. SÜW wenn ick) jrdem Forstbeamien Linen Band KmÜ-gge, „Uixigang mit MensÖen“, schickte, würde sick) kaum eiwas ändern. DET Ton ist Mcd eiwas, was mit der Jndididualiiäi des einzolnen Mensäyen zUT/wmmcribängt und was durch die besten Vorschrifisn. nichi wcicnilick) g&i'mdert wcrdsii kann, Alles was an Militärischem 71963 in ddr ForsinaLiung don früher der da war, wéi! im wcfriiiliäysn die Beiriebsk/eamisn und die anderen Beamten fick) aus drm mil'rkärisclwn Enßvic'i-(ungsZang rrkru- tierten, ist in der Anweisung, die Besteht, bciciiixii worden, und ich glairbc, in dem Maßo, wie die Forstbeamtan il/rr Hauptau-Zdiiduxig iiichi mehr bei dém Miliia'r im Zägorddtaélimi fixidrii, fondém

; draußen im WUde, in drm Maße, "wir dixt'iczr neu Hrrüngröiidch

Nachwuchs beranwächst, wird auch der Von; Kaschenßof stamka-e

I'm übrigsn möchie ich brmcrkrm. man Joi] in drr [*,-curigoii Zeit

31ichi so empfindlich in bezug auf dan Tori sriii. (Jews; cer Ton

kommt es darauf an: was sagi d?! 'Forsibeamir, nicdi, wie sagt er 65! Licgi ein Grund zum Eingraifkn vor, dann irrrdc: rs tun. Wie? gesagt, da kann ich kdine allgümeine Vorfciirift Criaffsn, Ick glaube, daß die Zeii da aurFi manéßes bekilon wird, und daß dcr Ton vicUciÖt auf beiden Sriicii aUmädliÖ cin solckic: wird. daß beide Teile ganz zufrirden sind. Ick“ léadc iiämliii) auc!) Briiirwrrdcn ron Beamten bekommen, das; dcr Ton. «;;? drr, aridrrrn Sdiw iiichi mrbr so wäre wie früixczr. Es ist eben so, wie es in dem Wald bincinscbaüt, so schallt es wicdcr Heraus. .Vislieickyr kommi MM sich da gegenseitig entgegen und finder aUmikbi'icb ciricii Vrskkdrsirn, der [wida Tcisß bcfrirdigi.

Von diesen persönliÖon “Dingen aögdbsnd. tmr Uk-Ö rixizcines Sachlichcs. In bezug auf dio Holzlirfdrungrn an die Sirdlungsgenosscncha'siicn wurde Von diriii Abgrdidiirirn Neummm gcwünsÖi, daß die Konirolle mögli-Fssi säéarf icin sOÜO, damit die billige Hergabe nichi mißbrancbi wrrdr. Diese zioniroiie wird im weiigebendsten Viaßr gräbt, sowsit sic möglich iii.. Wir 7011211 für alla möglichen Zwecke gcmoinniixiiger Art biUigcs Holz abgcch. Das geschieht im weiigckzendsten Maße Wii dsr Foxi"!!- derwasiung; aber die sichere Koniroür, dd tajsd'ckiiiäZ „11T diw- HOH, das wir in der Voraysseßung, daß :s 'm gdmcinnüizigsm Siime Wrwendri wird, biiliger hergegrben Haben, «Uicki diH „rum [WTM Füsi- mcier bdsiimmungsizemäs; dcrwendei wird, kwim iiaiiirlici) iiichi aux;- geiibi werdrn. Was nach dsr Richtung din möglici") ist, ist gcichcixein Wir haben die schärfsten Maßnahmen c'mgefüdri; od sic leizicn Endes zureichend smd, wird |ck) zeiger. Wir miiffcn uns damii aiiiidüxi, daß wir nicbt jedes Festmeisr bis zm: [eiiien Vriwcndungssiciir drr- folgen können, ob es auch so geiiisinnüxxig vrrwmidri wird, !).":I wir es uns gedacht hasen.

DiedirekicAbgabevonGrudcnßclxaiidichrg- derwxrliung ist ersirÉriiswsrr, und die Fdriikrmruiinng wird einer solclwn Negrlung 11ichi im Wear: sein. Dir iiaaiiickd; Burg,- brrw-aiiuxrg [Nr M) diE ieizi dds Handrsd déxicxii, urn dir siaaiiiÖen Graden iiiir Grubetikxolz zu Wririkrii. Es werden jrizi Vsrhandlungcn dariibN gepflogkn, wie: in Zukunfi die staatlich Bsrgdcrwaliung direkt ibr HOLZ don dsr siaailildéji FOÜWVTWÜÜLMF SÖUQÖMEU soÜ. &i) Zoffi“, daß die Vcriwndliiiigcn zu einem grdchikbsii Abickiius; kommcn, und daß in Zukunft «mf ricikm chiric dri; ;LJiriicirriis«.1r-.dri aiisgdschaltci wcrdi'n kann,

Die Abgabe don BranniodlUifC['der-11, dix Tiki“ iw. Bcfiß dcs Forstfiskus befinden, gdschiekxt ja zxinicisi iiur an wirds: Braunkohlenirerkr, die in dcr Nachbarsrk'afi derrirs eins]: Bsiriéi) dabe'n und ihren Betrieb einséhränksn odcr ganz einstdiiuxi müscn, wcnn fie NiÖi' neue BrmmkoblEiidiirkommrn aus den chmijl'aricir iiac-Uickycn Braunkohlengekicirn erßiclisxi. Tir Akgadx Elfoißi rrsr Nack) Anhörung dci“; Handelsministch und M R05ÖézdxrkoixréiiiiniiidrI. und sie iii in letzter Zeii mrbrfaci) duribg-Ziiiiiri WOiÜiJLLl, wcil aliaxä darauf ankam, so schnell wie möglich Brcmmiairrial zu sciiaffcn und die Braunkoßlsnwerke zur böcbstsn Leisiyngsfälyigkeii zu bringdii. Ick Hadi“ jcizi dym Herrn Haiidczisiiiinisirr dit: NLLL'CJUUJ gug-xinxi, od sicd diE siaarliÖ-e BergwerdeerwaLtung UZÖL i;“- Zukimii der erinxiiim; '.wn Bräunkoßlcn widmen rvoÜe (seixr gut! bei dEU Sozialdemokraicn), so das; die in staatlicéicm Bsfiß bezfindliiiécii Braunkoklsnvorkomman nicht der Pridaiindustrie übergeben, sondsrii don drr fiaanÖixn Brrg- Wrwalrung ausgebeutki Mrden. (Srsir aui! dci dcn Sozialdcmo- kraten.)

Wenn dcr Abgcordncie Ncaxumxn inaxnir, dai), wir d-xrciix; Wi Unscrm Holzkap ital zehren, so, glaube: ick» ist dick]; Befürcéyiuxig nicht bsrcciyiigi. Wir Haben Bisher daraiif gcairici, das; wir mp3 möglichst im Rahmen einer ordnungEmäßigeU Fdrsiwiriskafi (“ci Fusi- sicllmrg drr FAQUUFJRÜNL k).“liiLn. AUcrdinxzs war im iicri-x-„rn „Jain:; vom Rcick) dic Iliiflagd gcmachi, dcn Einsci) [ ag 11:11 ein Ti'iiici 51“. rrböbsii. In diesem Jadre wird er nichi mcßr ccrbödi irdrdrn. (Zinc drrariige Erhödung um ein Driiiel deé Einsclylagds in einem Jahre kanu unser Wald durchaus aushalten, um so nikbk, als dic prcußisckywi Siaaiöforften in der Vergangenheit sclzr pfichickp und gut dciwudaii worden sind, so daß die Gefahr einer Davastirrung diirch solckzo ge- xjngfügjge Erhöhung in ein oder zivei Fabri»: nicht zu Örkürchr8n iii. Jedenfalls müssen wir damit rechnen, daß der steigende Holzbedarf im Inlande, der sonst durch Einfuhr vom AuZlandc gedeckt wurde und nun auf dicsdm WM. nichi mehr gadeckt werden kann, in Zukunfi im wesentiiäien im Jnlande gedeckt werden muß. Die Forstverwax- fung wird aber darauf ackiien, daß sicb der EinscKag mit den Grund- säßen eins: ordiiurgsmäßigen Forstwirtscdast vereindaren läßt.

Wenn Herr Abgoordnem Neumann darauf binweist, daß jeki in dcn P : iv aifo : st 2 11 viel zu viel aingeichlagen werde, so stimme ick) THW durchaus zu. Es kommt aber niÖk so sehr darauf an, meine Damen uxid HMM, daß zuviel eingeschlagen, sondern daß steÜen- weisxz nch unwirtéckiafikickcn Gefikixispunkien eingcsckplagen wird; Es