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zu macken, Sie, Herr v. Graefe, in das Finanzministexium gekommen sind und irgendeinen Wunsch gehabt haben, smd Sie niemals mit einer Be- merkung beehrt worden, wie Sie fie sub jekt gestatten. Ick verstehe nicbt, wie Sie einen solchen Zwischeanf machen konnten. Die Herren soÜten ihre ZWZsÖMrUs'e Skit erwägen, ebe fie das Unglück angerichtet haben. (Abg, Dr. v. Graefe: Das überlassen Sie mir!)
Es ist vorhin bemängelt worden, daß die Ausführungs. besiinimungen, die binausgegangen find, nämlich die Grundlagen für *die Werteumittlung für das Reicbsnotopfer, ungeeignet find, in Sökliung “zu bleiben und umgearbeitet werden müssen, ebe dieser § 1 *(“CLÜÖsÖiLdLÜ werden kann. Das waron der Sinn der Ausführungen dss Herm Dr. Helfferich. Er bestätigt mit: das durcb Zunicken. Ick) bars noch feststelien, daß disse Ausführungsbestimmungen unterzeichnet sizid bom besten KEUNST der Materie 'im Reichsfinanzministerium, nämlich vom Herm: Siaatssekreiär Moesle. 'Ich will aber ein ixxxkiisres sagen: mir ist es nicht unerwünscht gWesen, daß die Herren in Ein? Besprechung dieser Bestimmungen eingetreten smd und noch QÖUÜLÉLU Werdeii. Ick) babe das geradezu provoziert, Herr Dr. HciffoiaH, abU' mchi durch den Anlaß, den Sie hervorgehoben bUan, sondern durcb einén ganz anderen Anlaß. Ich weiß nicbt, 1757-1111 Sie sicb EijMiÜl die Taktik überlegen, die Sie jchi anwenden, Hdix-se Angelßgc-„nbciL auch bier im Plenum zu erörbern, ob Sie dam1t dcn bäuerlicbsn Fixiereffen dienen. Ick behaupte das Gegenteil. (Ssbr richtig! bei den Deutschen Demokraten.) Der Votwurf, der
JLJEU dic? GrUUdlagM dEr Leitsätze erhoben worden ist, kam nämlich„
im Nusscbuß nicht von rechts, sondem von links. (Sehr ricbiig! bei kc-n *Deuiscben Dßmokratew) Wenn ich micky recht erinnere, War es dsr «Herr Abgeordnete Simon, der recht temperamentvolle Aus- fiibrimgen des Inhalts machic:*, als ob die Bauernschaft Deutschlands bsi dissem Notopfer nicht genügend herangezogen werde. Das war der Sinn séinßr Ausführungen, die sehr scharf Vorgetragen waren. Darauf babe ich erklärt, daß icb, nachdem von der linken Seite des Hauses in dsr Kommission dieser Vorwurf erhoben war, und nachdem andrsrseiis außerhalb des [Hauses insbesondere der Herr Abgeordnete Dr. Hsim in seinem bskaimien Artikel im „Fränkischen Bauer“ die Poiitik der WeriC-rmittlung, dcr Werkbemessung, die Frage des (Er- tmgswkrtes als eine MördeWoliiik bezeichnet hat, als F-incmzminister dsn bringenden „Wunsch habe, Eine Nachprüfung dieser Grundsäße ein- ii'ktsn zu lassen. Aber nicbi in dem Sinne, wie der Herr Vorredner €:; aixsZsfiibri bak, daß nun alle Vorbesprecbungen zunichte gemacht fiken. Dabon, ist gar nicht die Rede, Herr Dr. Helfferich. Ick gebe ZU, es waren bc'iULrlicbe Vertreter aus den Kreism der Deutsch- nckiionalen, der Deutscben Volkspartei, des Zentrums, der Demo- i'raésn imd auch der Biuysriscben Volkspartei bei mir, und wir haben M. Bssprecbungen im Finanzministerium mit den .Herren erwogen, ibis wir in eine Nsuorbmmg dissßr Grundsäße eintreten onen. Ick) babs nichts aufgeboben, mir das babe ich betont, und das wiederboie ic“; bier, dklß keinerlei Bindungen aus jenen Besprecbungen heraus bon mir anexkanni WDM können, Wenn sie erfolgt sein soliien, ebe nicht dlésß Materisn in Gegenwart aUer Parteien im Ausschuß erstickt wirdsn seisn. Dieser Standpunkt ist-ein ganz loyaler. Der bebt iiichis auf, was erfbigi ist, er [egi vielmehr die I)iöglicbi'czit fest, die Séxöriczrungen iiber biesc Wertbemeffung im Ausschuß unter Mii- ii-irkung des Hkrrn Abgeordneten Dr, Helfferich ciner sachgemäßen Yia_chprijfung zn unterzieöM. Ick) Miß nur nicht, ob die Hérren nicbt !.:ss1er getan hätte", dabon „zu: schwckigen und nicht hier aUch nocb zum (*.*-Zigcmstand von Bcsprecbungen im Plevum zu machsn, Es ist ganz ss[!,*stbi*rstc'indlicb, daß diese Nacbprüfnn-g eine forgfälkige sein muß. Ich babs bésßiis bon bäusriickxn VLriTeiern gebört, daß sie dringend ge- i-zimscixi bäiiij, dix: Lingelßgsnbeit bätie im Plenum nicht erörtert ibsrdxti folien, (Höri! Hört! - Zurufe bei dsn Deutschnaiionalen.) Lisei) mois; gar nicbt, Warum dic Herren so unruhig sind; Es soil ae- scbcben, genau wie ici“) anen zugesagt babe. Das hat aber mit ber ckKcrabsbicxdmxg 13913 § ] zunächst nicbis zu tun.
', (T,; ist ULM von dkm Herrn Abgeordnsti'n Dr. Hslffericb ge- i**xi1,]“chi wokden, daß ich zu sLiWn Anträgen im einzelnkn Stellung “:x-171179. Jék) will zum lsßimi Punkt Sieliung nebmcii, zum Punkt 4 11in Worber iniciö ab€r nocb dkxm Anirag Dr. BkckLk, Dr. Nisßer uni; (Ixiwssem zuwen-dsn, HiQ ben Anirag gestkllt babsn, 'm (5, 1 Abfaß 3 biiiic-r dom Work „Fouifiibvung“ einzufügen: „i)?ar iki“ noiwsiidigc éiiniéröntwick'iung; und zwxiiens am Sihluß [)iiizuzixsügcn: „Der Simixrpflicbiigw kann dißsc Vergiinstigmig auch schon im Veran- iiguxxgsbsrfabrcn in Anspriicb nehmen,“ Der zWLiie Paiiki geböri xm-T) dci" Auffassung unseres Niiiies nicki in das Geséiz. Dem kmm isbzic ivciich Miiprocbxn Wérden, aber nicbi im Rabmsn dcs GL- CL:.QÖ“.
Was UBW) ?Wir eistmi Pankl an*bsiiéiffk, auf den chr Dr. Bkckßr ;),“:mxiz-xii Wiwi zu 1ng11 sch9int, daß Nämlich Eingefiigi Werden soii: „bie I“":Diiki'liköigé Wsiisreriizöickiung des Betriebss soll garaniierl werden", io 111111"; ick) sagmi: -§;“7crr Abg. Dr. Bßcker, wenn das in das Geseß 10111911 und dmx: Rechtömitielberfabrän ausgcsch ist, so bin icb iibczr- ;«iigi, “Das; bis bcireffenden Beiriybe daraus zunäcbii kxinen Gewinn babcii MWM. Diese Frage ist nicht eiue Recbisfragc, sondern ist iibliZleici) Lim: (?riiicssensfrags, bLi dm: aus wirtsrbaftlicben Grund- iiik-ZM [*EWUI cine Veurteisung wrfolgsn soÜ. Wenn Sie das in das (*:Nskß [)inLinbriiigen, müssen Sie selbstberftändlicb zunächst bei den Y-craiilagungsbsbörden doch vorher wieder RickytliniLn ausgeben, wie “ai“ (1) disse „Wkiierentwicklung“ uns begrifflich und sacbiich vorstelTen. chcb giaiibw, deer Birgiiff „Eniwicklung" ist viel zu dehnungssäbig, als TK“; €;. m das Gkssß binkinkomm-en könnfk. Ick) WCMS STL dringcnd Umi- biiix: Sie bsrzlick), diese Schwierigkeit in das Gesetz nicbt [Hinein- MLSJLU und 'VW Animg Dr. Becker, Dr. Rießcr und Gemessen ab- zuiubnen, sachlich sind wir, g'saubc ick), in diesen Dingen einig. DSZ 121111 auib auf dem anderen Wege geschehen, nicht anf dam Wege i_is GssciZYE, sondern auf dem Wege der Anweisung cm die Finanz„ Ü771tcr'.„ Wir wo'licn bich nickzt gsneralisieven, wir WOÜM in-di- bxbU-Zlijiaxc-n. Wir woÜM für jeden Beirieb die Möglickykeit schaffen, !::i der Vsbsniagungsbebörde “durcb Mitwirkung des Landesfinanz„ CF_ÉZUSTUUÖWZLUB auf jedes wirtschafilichc Individuum enfsprechende *schkUcbt zu nebmsn. (Sehr richtig!)
" _Dsr Hsrr AbZeordneis Dr. Helfferich hat dann insbesondere ge- irunxcbi,“ daß zu sLMTM Anirage Stellung genommen Wird. Jeb ver- ksnne dre Lage der Kleinreniner in Deutschland nicht, Aber der Abi. 4 WF AnixagZZ umfaßt ja zweifellos nicht die Kleinreiiiner «)?-(sm.- (Zuxufe TLÖW.) -- *Die Kleinreniner können bier sub- zumimsxt werbun, sie sind subsummieri. (Erneute Zurufe rechts,) -- Ja, ich weiß nicht, Was Sie meinen. Sie beziehen sub docb auf den
(Abg. v. Graefe: Das überlassen Sie mir!)" -- Wenn ,
Die bescbseunigie Einzahlung (Abs, 1) darf nicbt verlangk Mrden bon Abgabepflichtigen. deren abgabepflichiiges Vermögen nicht über 200000 es und deren IahreSeinkommen nicht über 10000 „M beträgt,
Ick) stelle fest, daß darunter nicbt nur die Kleinreniner fallen, daß Sie unter dem Begriff der Kleinrentner hier eben allgemein eine Zusage verlangen, die heute in diesem Umfange nicht gegeben iverden kann. Ick) will gern meine Hand dazu bieten -- das kann Lb bier erklären -, daß wir die von Ihnen besonders gewünschte wcbonung der Kapiiakkleinrentner berücksichtigen. Ich habe bereits an anderer SteÜe _ ick) glaube, die Herren, die die Beratungen der [Hier: Wochen mitgemacht haben, werden mir das nicht abstreiten konnen _- wiederholt auf die Fürsorge für diese Wahren Opfer dW Krieges aks eine notwendige StaatSaktion hingewiesen, die wir vielleicht nicht mehr lange binausscbieben können. Die Frage ist nur: wo ist der Weg zu finden? Der Weg ist gewiß zunächst auf steuerlicbem Gebiete zu finden, um den Kleinrenrnern Erleichterungen zWscbaffen. Wir find bereit, im Weiteren Verfolg des Geseßes diesem Gedanken des Sckxußes der Kleinrentner nachzugeben, (Bravo!) In diesem Sinne glaube ich, können wir den § 1 in der Regierungs- vbriage verabschieden, ohne damii der,Ziff. 4 in dem Antrag des Herrn Dr. Helfferich entsprecbsn zu müssen. So wie die Sache bier Vorliegi, ist nicbt nur an bis Kleinreniner gedacht, sondern es ist iveii dariiber hinaus ein Kreis geschaffen, über den wir uns zuerst m_der Kommission unterbaan müssen. Ich glaube, die Verab- schiedung dss § ] scbaffi nicht eine Beunruhigung im deutschen Volke, sondem fie wird im Gegenteil eine Tai sein (sehr richtig!), bei der Sie Reichregierung und die Parteien Ernst damit machen, mm den Befiß taisäcblicb bei der Noi des Rßichs bcranzuzieben. (Sehr Wahr!) Meine Damen und Herren! Daß dieser Weg betreten wird, halten wir für eine politische Nobvendigkeit allerersten Ranges, (Lebbaster Beifall bei den Deutschdemokraten und im Zentrum)
. Dr. Becker- sse-n (D- V.): Wenn die BSfiß- sieuern twcb nicbt voUstJUg eingezogen sind, so liegt das m_cbt xm _Bxsißenden, sondern an dsr Ueberlastung der _Ftnanzamter. Die Ver'anlagung der Besißsteuern und des Notopfers ist bereits erfolgt. Die Einkommen tsuer wird nicht nur bei den Arbeitern, [ondern auch von allen „ngestellien mit festen Bezügen bis zum_bochsten Beamten des Reiches und bis zum mächtig ien Generaldirektor durcb Abzug erhoben. Die Vermögenssteuern ind nicbi niir Veranlggt, sondxrn_ zum Teil guck; schon eingegangen, aber noch nicbi vollsiandig, weil im Gesetz die Stundun vorgesehen ist. Gegsn das voriiegends Gesey haben nicht nur wir,“ ?ondern auch die Demokraben wre Dermburg, imd aucb Blunck, Bedenken «habt, und ai1ch das antrum hat es mch aYH die einzige! Möglichkeit zur Ab- bilxe der _Fmanznot angesseben. Niemand darf also sagen, daß die- zem en, die aus dem (He 213 etwas, Brauchbares machen ivoliten, sich x_m niere e der Befißenden gemubt haben. Unsere Haltun gegen- uber dem eseß. war von" vornherein gegeben. Wir haben einerzeit rnit guten fachlichen Grunden das Notopfergefeß bekämpft, müsen mis heizte aber an den Boden des GéseiZLs steilen. Die Vorbage bringt Une Verscbarfun-g des Noiopfevgeseises; daß wir ibi: zu timinen, wird mequd von uns ,eiwarten,_ Riicksicht auf die oalition nsbmeii Wix_gern, soweit xs mri unseren Gmmdsäßen verein- bcxr isi. .Wir Verlangen „bindende, Vorschriften, da der land- 1vxrisch1ftlrche unb gewerbliche. Bssiß nur bis zur älfte heran- gezo en 1331», 113!!! haben xeßt wenigstens ersi i daß die wirt cbafiliäbe Exisbsnz und der Familienunierbalt geschont wird. Die Jnan'sprucbnabme 17er Vergunstigun schon bei der Veran- laYung gehort sebr wobl_m das Geseß selb , ebenso die Bestimmun , da diy. noiivendige" WUiereniwrcklung des Betriebes geschont wir?. Unscxre Bétriebenmussen sr?_b ganz anders entwickeln als bisher. Wir [)(be gtroße Wunsxbe zuruckgestelli (iber wicht für aue Zeit. Man wird kaum bbw: diE, Zwangsanieib-x auskommen, Unsere Bsdenken wurden d&dyrck) JSM'M ert, daß Sie unseren AUi'cäg-en zustimmen. [Trifere sgThÜÖM Bobbnkep segen dan Entwurf find keineswegs rest- lbs crlkdi x. _WUm wrr sie abkr ziirückstßlisn, so Leitet uns die Riick- xickybauf [L_UMLY- 11Mau_߀npolitscixkn Verbc'iltaisse, um nicht der Regierung die «Wiemgicrten zu machen, die gestern «gekündigi smd. (BUMM)
Abg. Dr._BLu_nck Wem); Wir Hwben seinerzsik aks verank- xyxsxbl-icbe RegierungsyartSi ,das NLiÖSWkOPfÉT mit beschlossen. Der Widerst-awd der Deubxcbnatroncxlsn war zu erwarten, denn sie babsn damals gegen das RexehSn-otopicr _gsstimmt: Aber sie Haben damais selbst _beani'rkcrgt den Ertva-g zii Ei-nzzm Drittel durcb sine einma!) e Vßrmogens'ajoga" umb zu zwei_Dr1tteln durcb (xine ZwangSwalei ? «nrzabrin-gen (boxi, bori!), fiL mangrxxn aiso damit noch weit über die ]ßßige V-orla e hinaiis._Unseu Wichbafisiiében bäits Line soickye Eni- zicbimg des Kapii-als nicbt xrira-gerc. Wir konn-isn damals nicht über- sebßn _daß die Sieußremziebu-ng sich so lange vEr-zögern und das RMZ ixi solche Yedrangms kommen würde. Wir verschlié' uns daber nicht der (xiaxfichi, iroiz un er-sr grurxdsä lichen BedeniEn- daß AWZ «skbsbsn mu ,.um mehr [._d in die €ichskaffe zu brin en. 311? Crba-[tung un erm: Fmanz-wrrtqÖaft müssen wi: uns auf en 223-be Dkk Vorl 2 stellen. Dsr „Aviva Becker enfbält michi mir 0111011 ;xb-nbaren“ egriff, sondexn gibt an “der Willkür Raum. Von cxb2b11ck)2r_B9dLyiung, namsnilicb (mcs) für kitiderr2iche Familien, ist diz? «iensxsrsibeii des Betrages von 5000 Mark. Jm Auchbuß haben ww durcbaus ayerkannt, daß entsprsckyend der Entwertung es Geldes und der um mindestens 100 Prozßnt gestiegenen Kosten der stMs- Haltung an beim Rercbanioxxfer cntsprecbknde Aenderungen gemacht 13)€rd€n_,_ ds en gesetzliche Einfuhrung zu einer friiheren Reit erfolgt isi. Cine ber wrcbti sten Aendbrungen ist, daß wir die Beiiimmun en Mr die' zinslose, iundung anbern, indem wir das Doppelte er Zaße bmemschreiben und damii uocb über den Antrag Helfferich Hinaus eben. Dec Ansich „bat einmükig den Wunsch crus- gespw c-n, Zibon vor, dem - :kdcrzusammeniriki des Ple.iums zu- jammenz-utre en, und ich kann 17.1111-8175 meiner Freunde nur die Er- wgrxyng aussprexckxen, da-ß_e§ Uns dann geliixgen wird eine be?- iTingende Vererwbarung aber alle notwsrddigen Aenderungen zu [NL . .
ß WKL LFZ Bxauyc;“ijsr-„rni'snF (Soz.): W. ?ka nt! Wk 9 LU,» „'i-snner der Finav verhält- MUL Fs NTLÖMWW Herr ;Oélmsrickx, dicse gane Frcz: e vein boni, Stanbyunki “bes kaPiicrlqtiskben Intexesses behandeéi und Yaruber Verliaitmi, d1e__ gansc-nx Zuiammenbänge dcr inneven und außeren Poitik zu erotxrn. _Geine_ ?lusfiibrun müssen den Ein- drucx erweckßn, TNF Wir kSiUL-L Zabiungswi en Haben. Zwangs- anlerbe bedeutet eine Bankerbitgnsqgs, und ('s Handelt sicb dbcb vor allem darum die Letstungößxbtgüdi Wutscblands in Erscheinung trsien zu lassen, danyi es n-1cht_unt_sr fremdc Iwan ,skontrolle kommt. EH ware gubgewLy-Ln, daß ViLlLLiÖt mal der inistkr des Aus- Waxbigen ix_ns Lm Steubrmxsscbus; gesagt hätte), welchen Einbruck im Ausl-zxnd _die Steuertaktik _d-ss „.HorM Hslffericb macb't, Auch der Arberibmrmjter hätte fichdm dj_e Kommission bemühen können und UNS dzc Wirkungen au die Millionen von Aubeibern darleßen, die die Nickzierbebung des typ ers mchi bersieben wiirden, Einkommen u_nd Verm en dx): Landwir chafi ricbiig zu erfaffen, ist das schwie- rigste Prob em fur ]ede_n Steuerpoliiikex. Nach meiner Awficbt ge- n-ugte es zu bestimmen in einem Gesetz, daß kein Gut böber verkauft werden dzrf, als ck zur Steuxr Heranlaét ist. Den Aritrag Becker [Ebnen wir ab._ Wir werden fur, die Vor age der RegiemngSparteien (Baifall bei den Sozialdemokraten.)
_M_Henke (U. Soz.): Die Bourgeoisie Hat es 5 ver TUWL, in!)" ihren SteuerverpfÜÖÉU-“xgen zu entziebén. Her??? Helf-
Wir wundem uns
stimanen.
erichvkann (ck bezeu en, daß er das Mu ter enes o “"t' 11 - litikers ist. C3: at als iUMm'mistesr wäbrend delYF-WF nsch traurige Fmanzlage ver cbaldet, und heute stei-[t sich Herr
Aning auf Nr, 12-32 Ziff. 4, nicbt wahr? („Zustimuumg ckckck ) Da ['Lißk es: „, *.
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dieser Vorlage zu uftimmen aber wir müssen W K "bak ;: den ' " nen uyd Élquen zieben, Was iy der „Fößten NY “FMF: nur erguözuzieben ist. Her: H„el exxch Wi auch jekt wieder ck BobiÉrgeo-ifie darin unterstußen, 11 ihren Mrpflichmngea zu ent- zie n.
Vizepräfibmt Dixtrich;_ Der „Abg. vqn Graefe zu der RWL des Herrn azmimsters einexi wafchenxu gem t, der andeiitete, dgß dm Beamten des Reichsnnanzmini teriums eine verhäUmßmc'ißig geringe Sachtk-unde zukommt, Die. Verkehrs- !ormen der Herr_en Mii ieder des .Rei tages mit der Regierung haben it) den _ Yb): die i die Ehre habe dem Hawse anzugehoren, keine erbeYerykJe erf_a.hve_n. Darüber“ will ich jeßt nicht reden... ( u - w . nrusx ltnis.) Mir ist mitgeteilt worden, daß diese emerkung Kreise Trifft, die außerlzaxb der Mitglieder dieses Hauses und der_ den) Hause_ver9ntwortlichßn Minister stehen, daß _ eamte _des Reichsfipanzmimsteriixnxs es als schwere Kränkung empfinden musen, wenn ihneri germ fugige Sqch. kunde aux ihrem eigensten Gebiei na esagt rxtrd. Y bin über- zeugt, da der Abg._ v. Graefe eine so che„Ab11cht m t gehabt bat und ii dessen be1_ seiner Aeußenzng nicbt bewußYgexvesen jsk (Siüxmrsibe Heiterkeit links.) Ich hielt es aber nicht fur uberflüsfig, das hier zu konstatieren.
Abg. Dr. Helfferich" (D. Mai.) „wird bei seinem Wieder- erscheinen auf der Rednxrtr-ibune auf der außersten Linken mit stüx. mischkn Zurufen begrußt. Unter anderem eribnt Yer Ruf; Der Angekl te heit das Wori! Nbg Helfferich fuhrt aus: HSW Henkeasbat „Meder die (][th Dinge gegen Huck) WrFMYx, mxr da sein „GSLst. &qu massiVNZ zu skin [OÖZMT als _r des
MN“ r. Breiischsvdx (Großer Larm_ auf dex außersten Lmkxxx-„x “ine Umvabrbeit wird dizrch häxifi e Wiédxxrbolungen nix'; ri tig. (Großer Lärm alt 'der ciu rsten Linkkn iind sti; mi Zurufs. Gl-bcke de_s !Dräsiden-ten.)„ Ick) babe kkine Mx, ana un , auf alle diese Dinge wwdex zixruckzukommei), bloß weii-z errn enke gefällt, deraxtige unqualifizierbare Apgriffe [osTu-lasib “ ch überlasse es dem Urteil des Hauses und d_e_r weitesten Oeffentlich- keit, ob die Rede Henkes, _die zur Unterstutzung der Regierun-zs- Vorlage gebalien wurde, sachlich war, oder ob meme Rede gegen die Vorlage fachlicher war. (Beifall rechts,)
Abg. Dr. Ross icke ?_D. Nat.): Die „Landwiricbaft will nur gerecht behandelt wefden,_ 16 Hat aber keine beso en Wünsche außerhalb des Rahmens disses Weißes.
Neichfinanzminister Dr. Wirth: Ick) bin dem Herrn Abge, ordneten Dr. Roeficke dankbar, daß er anerkannt bat, daß heute diese Grundsäße nicht besprochen werden sollten, möcbie aber einige Hsrren mich vor einem Verhängnisvollen Irrtum bewabrm, daß sie eim: annehmen, daß die von dem Herrn Abgeordneten Dr. Helfferich be- mängelien Grundsätze der Wertbemeffung allgemein verurteilt würden. So ist es nich Ich kann den Herren miiteilen, daß an uns aus landwirtschaftlicbsn Kreisen Zuschriften gekommen find - ich Werde dLn Herren im Aussckpuß später aus den Akten das vorlesen -, die dringend bitten, an den (Grundsäizen der Bewertung aucb fernerhin“ festzuhalten. Gerade aus Schlesien sind diese Stimmen zu uns gekommen. (Hört, hört! bei den Sozialdemokraten.) Es kann aTso nich so unerhört schleÖi sein, was in diesen Grunksähen steht.
Aber, wie gesagt, wir find bereit, im Ausschuß in Gegenwart aller Parteien diese Grundfäße zu erörtern und sie, soweit möglich, durch Vereinbarung mit alTen Parteien festzusegmi,
A . Dr. Rießer (D. B.): (Es ist durchaus nicbt selbstver- ständli , daS die. betreffende Vergünstigung (: 11 im VLF»- [agungöber-fa ren in Amprucb genommen wßrden ann. Wir muiiea das im (Hefe? deutlich u_m Ausdxu'ck bringen. Ick nehme fLJLLL W- daß der Au chuß bei [Jemen: WiederzusmanJLerien auch die 5 - stimmuwgceeii iiber Hinter! ung der KriegsaKxekhe ini Sixtus ,der M-
s Unierausscbu es verbo sem wird._ Fur die „Zwang?-
edanken ein, fie or mjcb mri
apleibe auf das Notopfer Mger werbe. Ob daga, wenn man
disses Notopfer mit jem-sn uwgebS-uren Satzen eingefuhrt bat, nocb
cine Zwangsan-le'i'be mögiick) skin wird, halte ich für sebr xweifelixafi.
Sie können das Wachen, namentlich der Chor der Nicbisaib-vsrstän-
digen kann das vorschlagen, aber heraUskrikg-Ln werden Sie dabeé
nicht's als die Reste einer darrxiederliegewden Wikiscbafi. (Beifali bei der Deui'scben Volkspartei.)
Reich§minister der Finanzen Dr. Wirib: Meine Dame; und Herren! Ich bin de.?m Herrn Abgeorbneien Dc, Rießer fü: seine AUZs-übrungen außerordentlich dankbar. Jch MerkUM. mit ihm gern, daß die Parieien, die der Vorlage „Bedenken enk- gegengebrachi haben, ein großes Opfer bringen, indem sie 5613“! diesem Ankrag zustimrmen. Für diascs Opfer bin ich namens der Reichsregierung besonders dankbar, _ _
Dann hat der Herr Abgeordneia Dr. Meßsr gewünsÖZdaßU) noch einmal Stellung nahme zu den zavei Anträgen, die er und fein FraXtionSgenoffe Dc. Becker (Hessen) gestcüt haben. Ich darf sagen, daß ich dem Antrag unisr Ziffer 2 zustimme. Ich darf aber noch einmal wiederholen: wir hätten auch diese Ziffer 2 zu: Ausffihrung gebvachi außerhalb des Rahmens des Geseßés, Wenn aber die Herren Wsri darauf legen, daß diese Ziffer 2 in das Gesseß hineinkommt, so darf ich die PaTieien biiien, diesem An- trag zuzustimmen
Was nun den Animg untec Ziffer 1 angeht, nämxiicb das Veriangen, Hinter den Worten „die Forifübrung“ einzufügen „,oder die nottvendige Wciier-entwickebung“, fo baby. ich vorhin sÖMk bsioni, daß es unser Bestreban sein wird, durch Anweisungen für. die Landesfinanzämier, dem wirtschaftiichen Individium dUTÖ“ aus entgegeznzukontmen, und daß ich gern bereit bin zu erkiären- daß dieser Begriff für die Fortführung des Betriebes sebr wahl einc nokwendigc Weitereniwickelung, die die wirtschaftüche Existenz ermöglichi, umfassen so!!. In diesem Sinne bin ich bereit, auch nach außen eine schriftliche Erkkärung an die Finanzämbkl 3“ geben. “
Msinc Damen und Herren, ich darf Sie biiicn, es UNI nacbzufüblen, daß es nicht im Sinne des Geseßes liegen kann- durck) eine solche Noveks'e: einen wirtschaftlichen Bejrieb zum Er- liegen zu bringen. Das wäre: doch stkucrlich gerade das törichkftÜ Was tvir machen könn-ten. Daß große Opfer verLcmgt werden un.“d verlangi Werden müssen, und daß die größte wirtschaftkich€ Energie in allen diesen Beirieben aufgeivarcdt Werden muß, um die OAS?- zu tragen, die jeßi verlangi Werden, ist gcmz sexbstversiändkiÄ- Aber der Herr Abgeordnete Dr. Becker (Hessen) sekbsk [?ck ]“ gesagt, in der äußersten Not des Reiches sei auch er bereik- ?"" den Vefiß diefe Opfer zu fordern, Und er sei mit seiner FrctL'tWn gewilit, dieser großen Noikage durch ein politisches Opfer ""ck“ besonders Rechnung zu tragen.
Mit einigen weibeken Bemerkun en des Abg- Dr. Ross icke, der ficb nochmals gegen die BewertutngSde' sätze für Grund unix Boden wendet, schließt dre Erste Beraxung. _ *
ssbküßx
(miei iraien wir Zuerst in dem „
dem Notopfer zu be: inden, NWZ) 'dtaß eme Zahlung an UL.
«?
(Fortseßung in 5er Zweüen BSCW) - ",'"
u Helfferich als Kommis der Bourgeoisie bin. Es fäth uns nicht leicbk,
* W er einen derartigen dummen Streich hier machen wird.
Zweite Beilage
zmn Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger
Nr. 289.
BerYn, Montag, den LYDezember
(Fortsetzung aus der Ersten Beilage.)
In der zweiten Beratung bemerkt Abg. Dr. Oberfobreq (D. Nat.): I)ie Erksäximgen des inanzm-in-ixters „körmexi die klemexi Renxner nicbt beruhigen. Der inanzmim ter batxe vielmebr erklaren mussetx, daß die ganze Steuer- seie ebu-ng im sozialen Sinne einer Nachpmfung unterzogen werden
e, mu Reichsfinanzminisier Dr. Wirfb: Meine Damen und Herren! Der Herr Vorredner hat, wie sich jetzt ergibt, vom Reichsfinanz- minister, Von dem armen Sünder, nicht nur eine Erklärung ziigunsten 'der Kleinrentner verlangt; er hat viel mehr verlangt: daß xcb mich binsteÜe und so gleichsam als eine Weibnacbtßgabe für das deutsche Volk eine Art Verdammnngöurteil über die gesamte Steuergesetz- gebung auswreche. Dazu werden Sie mich doch nicht Veranlaffen wolien! So töricbt kann man einen Politiker doch nicht einschätzen,
Ick berufe mich auf Herrn Abgeordneten Dr. Rießer. Er bat
«**-„ie Worte richtig Verstanden, er hat meine Erklärung, daß ich be- xxji bin, im Steuerausscbuß zugunsten der Kleinrentner zu Wirken, chbaus begrüßt. Mehr als diese allgemeine Erklärung abzugeben, war ich aucb gar nicht ermächtigt, und gerade was die Frage angeht, wie weit wir nun materiell vorgeben müssen, so hat die Reichs- regierung bis zur Stunde natürlich Beschlüsse nocb nicbt gefaßt. Wir müssen erst im Ausschuß abwarten, bis die Gesamtzahl der kommenden Vorträge vorliegt. Ich kann den Herren versichern, daß auch von der Partei, die mir nabestebi, Anträge angekündigt worden find, wenigsiens mir perfönlicb, und Sie können nicbt erwarten, daß ich nach einer Seiie bin schon jeßt materiell Stellung nehme.
Was ich gesagt babe, war Von Wohlwollen für die Kleinrentner diktieri; ick) habe ihre Not anerkannt und habe deLwegen keinen Vor- wurf verdient, sondern Anerkennung. (Bra?! ;_nxh Zentra?) B
. el . So recbis) ri i i egen ie evor- ZUJUZÉÖZLYFZZZLLU RFML): (FIZ, weil dsxdurch eine Lanze Anzahl von Steuerpflichtigen, namendlich ein großer Teil der Landwnte, voli- kommen Von der Abgabe befreit würde.
*. B r- en D. B.) iebi nach der bestimmten Erklérsiiéig YS FißHFminYY-is sLinen Aixtzrag wegen Schonung der „weiterem Entwickbm-g des Betxiebes“ zuruck.
Bei der Abstimmung werdeii die, Anträge dei“ Deutscbnationälen ZLF" die Stimmen dieser Partei und, soweit fie fick) auf die evorzugung pcs Grund- und Vetriebsvorniögens beziehen, auch gegen das Stimmen der Deuisthen Volkspartei abgelehnt,
Der Antrag Becker wegen _,Jnansyruchnahme der vor- gesehenen Vergünstigunxzen auch schon _im „VeranlagiingSver- iahren wird a n g e n o m m e n_ und Mit dieser Veranderung der gesamte Kompromxßentwiirf, B t
n der sofort fich anschlie enden britten era ung wird??)ieser Entwurf ohne weiztere Crotterung ebenfalls a n -
genommen. V [» kd f d' chauf i i Ba er. .) eantrag arau, ie no
der YYZesZrmeig (stekéMden Gegenstände,_ den Antrag der Unab- kä'nßmen aiif Aufbcbung des Y_elagerungs uitandes in quern und du: Jnierpeüxtion dkrseibsn Partei wegkn qunahme der lelOYlailsÖZU und wirtsckyaftlicbcn Beziehungen zu Rußkand, v o n d c r z., a g e s - ordnung abzusehen.
Die A-bqg Müller-Fran'keii (Soz.) und Ledebour „erheben
u. a. - es ist mir sehr interessant, das feststellen zu können _- Herm Abgeordneten Dr. von Kries Veranlassung gegeben hat, zu erklären, daß auch seine Freunde „ein Geseß im Jnieresss der Verjüngung der Bcamtcnscbafi durchaus für notwendig“ balken. (Hört! Hört!) Ick möchte das hier in Erinnerung bringen. „
Ich möchte aber nun meinen: für die Durchfüng des G:- dankens die Ueberalterung zu beseitigen, gab es zwei Wege: man konnie eniwcdér den Beamten einen materieüen Anreiz geben, sicb früher penswnieren zu lassen, ober man mnßte cin Gessi; mcnbcn, dar:!) das bestimmte Regeln für die Penfionikrung bei ei;*cm bc- stimmten Alter gsscbaffm wurden. Die Regierung hat de". [eiii-cren Weg iiir dcr.- ricktigsren gehalten und beschritten. Dieser Grund- gedanke ist aucb vom Hause gebilligt worden. Es scheint mir dabei:, dieser GrundgeWnke darf nicbt im [eßten Augenblick wieder virrlassen wevdetx Das Haus muß sich nun auch bemühen, diesen Gedanken konsequent durchzuführen, und Es deesbalb ablehnen, nun nkbenber denjenigen Beamtxn, die (Ulf Grund diEses Geießes in einym be- stimmten Alter in den Nubsstand Nrstßt werden, noch besonkere Vorieile zuzuwenden.
Hierzu sckcmi mir aber auch ein besonbsrer zwingender Anlaß gar nikbt ?orzulicyen. Herr Abgeordneier Frevmutb bat bererks darnuf hingewiesen, daß im €, 19 des Bsumicnbksoibungsgessßes &us-drücklich vorgesehen ist, daß beim Vorliegen bkionderSr Verhältnisse? der Aus- gleick-vxiich'wg üicr l-ic Hälfte isiiics Bctrages hinaus bis zur x-Men Höhe bewilligi wxrden kann. Daybn wird ja selbstverständsicb aucb bier Gebrauch g-émaciéx werden. Meine Heren und Damz-z, ib darf data::f auimeiiicm m:.bin, “daß bei den Bßraiungen im Vxsoibungs- Nisscbuß, die gekgenwäriig noch scbivßb-c-n, die Mitglieder bisses Aus- schuiic§ sicb :ibcr ein:“ noch günstigsrs Gxstnliung des &us-UMS?- zuschlags zuxmisxcn Dkk Pensionäre einig gswordcn find, und Zidäk sril denjenigen Beamten die eine bobs Pension sicb erdicnt haben, ohne wciicres auch ein bxbciei AuöglxiÖZzusÖlag gewährt wsrd-rn Nun bandelt es fai; [*li'r abw. docb durchweg um Beamte, dre ?ck) anoigc ihres [:cbkn Léchs- UND Dienstaltkrs eine HOHE Pension erdieni kabcn, und die insoi'gxkeffen nach den neuan Befcblüffen dcs AUIsÖ*l'_i-Ls, denen die Iiegikrung ikke Zustimmung zu geben sich bersii erklbx: kat, ohn? weiiercs einkn erbbbtsn Llusglkicbszuscblag bereits erbaltsn, und dwai) sind die LrUir-“c'n? 'die: Anlaß gegeben haben, dissen Axnrog einzureichen, nach meinem Dafiirbalien WM im HOHEN Umfawg-e be- rxickiiitigi worden. Darüber th31 noch Hinaus zu geben, gsrade dex diSscn äliestcn Bßamtsn, meine Dämen und Herrcn, könnie sczbr [Eicbc zu einem Unrecht werdern, wenn man berüchfichiigi, daß aiif “Oo.: amderen Seite dock) Fälle Vorkommen, wo BKamie aus Gründen der Dienstunfäbigkeit, d:): Invalidiiät fick) bereiis im frühen Lebenöalier ppnjionieren [affen müßen, aber infolge ihres kargen Pensions- ansprucbes, dsn sie bis dabin erwvrben Haben, nur eine geringe Pmsion mii dem MindestausgleiÖszuscblag erhalten. In diessn Fällen ist die Not zweifellos viel größer, als in den Fällen, die Hier vvrliegen, wo es sich um Beamte Handelt, die sicb dank ihrer lang- jährigen Tätigkeit im Dienste des Staates cinen sebr Hohen mesions- anspruch erworben babcn. Wir würden also bier, weiin wir dym Antrag Meyer (Hsrford) und Genossen statigsbsn würdbn, eim: Gc- l-genbeiisregelung zugunsten Einst Kategorie von Psnfionärcn scbaffe'n, bei denen zweifellos eine besonders grwßc Not nicbt vorlii'gi.
Was dic bksond-cre Veranlassung anlangt, so gkaube icb, darauf auf.:ierkiam 1nc1chcn zu müssen, daß brn dcn Bsamicn, die durcs) disics
d e en Wider ruck). Leßiere vexweist darauf, dax; seins anngEi wiederbosl? mit der Zurückstellung dteser_ Gegenstande Zugmxsten dcr (Yesc-i;e§borlaaen einvkrjtanden gewesen sei, aber envar.et haiko, daf; sie noch vor Weihnachten herankommen wurde.
MZA. Leicht bemerki, da ies aucb möglich gervefem ware, 11:er
" L' k i re Medelut g üget häiie._ . _ JbigklxitedeL Haiisss. s(RZ? links: Wir revanchiersn unE! Unerbcri!
Abg. Ledebour beantréigi die_ namZniiicbe Ab- " ' " Berka wn n-trag, diese xnifalit czber, da das Bix-ijiarxxiircbgderrZF-Yifel an &YSsÖÜUßfÜÖ-igkelk anschiisßi und der Namexisaufruf zur Fsststellung voUzog-«en wrrd, _ ' Der Name aufruf ergibt die Y_nwasenheit von 177" Mit- gliedorn. Das Haus ist alio nicht beschlußfabig; Präsident Löbe beraumt die nächste Sißung 011 M7 Mittwoch, den 19. Januar, mittggs 2 Uhr, mri dxr TageSordnuii : Geseßentwürf; Über Krie sicbadenßriaß fur AuHiandeeutLich'e und Kolomaldeutsche, ntrag der Unab- liänqigen betreffend Außerkraftseßung de_s Augualmvxzustarideb in Bavcxn, Jnterpellationen, daruntxr die Intßrpßllatxon ubei 171€ VLZZQHUNJSU mit Rußland und die Interpellation uber das SikOiirLÜÜ dEr Bcamten.
SchlUß =1Izl-Z; Uhr.
Preußische Landesversmmultmg. N a ck t r a g. 198. Siszung vom 15. Dezember 1920.
' “" der driften Beratung des Geseßeni- BU der ;»ortseßung ng einer Alter§?renze (D B lk ck)“?
.- 51 511) „Me er-Herford - . o Sp. au [mt „1: dem .lnirage deS .l g nhaltsBdaß tdie aux érlund die es (He eßes in den Ruhestand verseßtena eazn en un" ester. "fiirs 1921sbis 1923 die Versorgungszyschlage M der Ooh,? dei IlusgleichéZ-zusMäge erhalten, welche sie erhalten Db?“ WLWPLUZ wenn fie fick) noch im Dienste befanden, der Finanzmmistei
wur e“, betre'end die Einfüliru _ fiir iiiiinittelsbareStaatsbeamfeundVolkH-schul
Einfügung einer Bestimmung des 1
Lüdemann folgende Ausführungen gemacht: Meine Herren und Damen, de
! idw Penswmcrimg eingckommcn wäxc, denn in den Lebünsjabrxn von 7; 65, 66, 67 Jabrxn wächst eriabrunZdemäß iii ssbr aniiüigcxidcr * Nsläiion das Bkdiirfnié» dcr BÜMWN, sich zur Iich zu sxixsn, und Er bezweifelt die Beschluß:
: Antrag Nr. 3669 der Abgeord-
uyicn Meyer (Herford) und Genossen entsprichi Lincni alien Ge- dankcn, der schon früher von den Vertretern, der Doui1chen Vo[ks- Txariei zur Geltung gebrachi worden ist, als dwser_©eichsniwurf noch nicht vorlag. Die Deutsche Volkspartei bak bereiis_1m Jahre„1919 ' Anträge an die Regierung gestellt, die darauf hinausliefen, e? mochten Maßnahmen Jekkoffen wevdan, Sieklen freizumacben, eY uiocbte, ".m UM VSLÄÜUJUKJ 'der Beamtensckyafi [)Lr'Hleubean em Anrei-zfür die (Men Beamien geschaffenwerben, sicb frubürpexrfiomeren zu lassen. Ein solcher Animexx war der Abixag N;. 831 der De1uiichen , kolkLYaxtei, der im vorigen Jabra hier verbcmdelt worden ist_ snd
Gaséß getroffxn werdsn, zweifxllos ein scbr großor Teil sowisso Um
nismand Von Ibnkn würde in dsr Lags sSiU, bsi "Den Beamisn, die: auf ; Skunk dicses Gcseich in dem Nubsst-and L*xxicizi wxrdxn, zwisibcn i kcnxn zU uni€rscheid€m bis 710€!) 2, 3 oder 5 “Fabre deni Siciai zu ] dicnen bereit gewesen wären, und denim, dis sicb smvibso baiien m den ? Rnbéstand verskßen lassen onen. Ick glaiibk, bist gibt es niir ! cinen “„.-[“Cißstab: das ist die Prüfung der iiidivibiiéüexn Not. Das isi ' ki“ billigste: Maßsizb uud Dafür ist Z-crciis diirch 55 19 FLZ Bézmicn- ; d:(nsteinkommeiwgssßßes die nöiige Bswsgnngsstvibeii der Régisrung , gefcbaffen worden.
Ich m-Zabie nicbt ersäumcn, daraus“ binztUVEisén, daß sicb die Konisqucnzen eine"; solchen Bssckéiuszsassung, n-amsntiicb “dic 711Qi'8kiOUOn 'AUs-W'lrkUN-ZM, stkbr “fcbwsr iiberssben [affch wcil icb Cs, ick; mbibix sagen, für boiikommen selbstykrständlicb HAW, “daß, wenn eine solche BLfÖlUßf-TffiM-g z-ustandekommi, das Wikis: “Dazu sübran wird, daß andere Pensionäre mii me!): oder mindkr grbßciii Nécbi äbnlicbe An- sprüche an die Staatsregisrung und die Gssxlxgbbunéz Wilen wbrdbn_ Ick) biiis Sie dringend: lassen Sia cs bsi isi vbrl129€ndkti, irre ich Iixncn gxsckyildßri babe, durch die Ausscbwßbesckiliissü scbi weteriilici) günsiiger gestalteten aklgsmcinsn Negciung, und beM Sie das Vor- trauen, daß, namenilich bei Jukrafitrcien bis GeieHYS, bon ber Er- mächtigung, dcn AUSJleicbszuscblag indivibnsli ZU erboben, Miigsbknd Écbraucb gemacht wird.
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Ick) wurde es bcgrußczn, wsrm ÖW bwiliigindc (xniicbliißung [,L]. F,)srrcn Abgeordneten Meyer und Freymuib, -- wcimi ici) réckyf Ver- sianden babe, des Herm Freymuib, _- Niinabme finden Wurdß, be- sonders wsnn dabei noch eine kl€ine A*:n'dkrm1g_ angebrackyt M'ekden könnte, wenn nämlich in Nr (Zinssiiimg Uickri gciagt wurde, bei den „auf Grund des Geseßes, bcirssscnd Einfiikkklng einer _Alterö- «91159, in den Rnbestand burseßten Bsainism", sondein „be:.i Ju- kraftireten des Geseßes“, damik -- DE lag (mib tm Smnßades AKTUELLES Yieyer (Hkks'Nd) "- besonders bLi dkil BLJm'ken von bieskr (*;rméiciytigung ein ?kböbkkr Gebrach) gemaÖi WU?): die jeßi.Ui11niticl- bar nach Inkrafttreten des Gkseßss anf Gyiiiid 1811121 BLÜTMMUUJM in den Ruhestand Verseßi Werden. ,
Tie eiiie Beratung des (Lxesexzsutwnrfs, bstrchsnd die Erhebung einer vorläufigen" Steuer vodm _Grund- befiß, leitete der Finanzminister Ludemann Mit einer Rede ein, die, wie folgt, gelautet hat:
Meine: Herrc-U Und Damen, dcr :rsis groß;: VcrsuÖ, in Preußén km Grundbciiß zur BeseiiigUUJ der wcitreicbsndcn Privilegien der
1920
zur Aufbringung der dem Staate erforderlichen Mittel heranzuziehen, ist erst 1861 nach einer Vorbereitung von mehr als 50 Jahren ge- lungen, nachdem zuleßt noch die Revolution von 1848 einen neuen Anstoß dazu gegeben hatte. Seine Durchführung hat ganz besondere Schwierigkeiten bereitet. Jahr für Jahr smd damals von der Re- gierung Vorschläge und Entwürfe eingebracht worden. Im Jahre 1859 wurden allein vier Entwürfe vorgelegt. Erst im Jahre 1861 nahm das Abgeordnetenhaus einen Entwurf an, der nach Vornahme cines Pairsschubes im Herrenbause auch die Zustimmung dieses Hauses fand. Dieses Gesetz von 1861 gilt auch beute noch. Jedoch ist durch Gesetz von 1893 zugunsten der Kommunalverbände die Grundsteuer für den Staat außer Hebung geselzi worden, nachdem durch die Einführung der aÜgemeinen Einkommensteuer durcb den «taat eine bessere, ertragreicbere Steuer gesichert war.
Nun haben sicb inzwisckyen die Verhältnisse: grundlegend gc- ändért. Durch die neue Reicbchrfaffung ist im Voriger: Jabre Von der Nationalversammlung fcstgelcgt worden, daß dem Neicbe künftig dic Einkommenbesieuerung und die VerögensbLstMerung ausschließ- iich vorbehalten bleiben, während den Ländern im wesentlicben nur die Besteuerung das Grundbxsißes und des Gewerbss überlaffßn worden ist. Diess wcitgebende Einschränkung dcr Steuerbobeii der Länder 1151th die Länder nun, ihre Finanzen auf einer ganz neuen Grundlage auszubauen. Sie müssen infolgedessen den Vsrsucb macben, die ihnen überlassen gsblrcbenen Steucrn auf Grundbefiß und Gswcrbe so aus- zubauen, daß dadurch der gewachsene Geldbcdarf des Staates und der Gemeinden befrisdigt werden kann. Zu diessm Zwch das alte Grund- sikuergeseß von 1861 wieder in Kraft zn fcßcn, würd: Vercbli ssin, weil dieses Gescß volikommsn beraltet ist. Dasselbe gilt für das «lis Gewerbésicuergescy von 1891, das cbenfails in dieser a[icn Form nicbt wieder verwsndet wsrdsn kanu. Die Scbaffung 1181121: Gcscße ist daher notwendig. Dikse neuen Gcseße müssen aufgssteiii werdsn unier angsmcsskncr Rücksichtnahme auf den LbMsQÜÖ g€sii€genen (Zieldbcdarf der meeinden und Kommmmldcrbände, in bch Haus- lxxli bisbcr Tie Sicusrn auf Grund und Bvden und auf bis GsirZrbc- bcfrikbx cine aiisfcblaggxbkndé RVUS gespielt Haben. Nacb dcn Ab- sicbicn dsr Rbgikrung sollen den Gßmeindsn ibre bisbcrigc (Einr-abmsn und S'-iimabmemöglicxbksiicn im Vollen UmfanJL erbalicn wsrben, aber es läßi sich nicht VLUUCidLU, daß daneben aucb dcr SiMi an den von mir erwähnten Quc'klcn cbsnfaiis mit scbiipfen muß. Das iii ami“) sacblicb gcrcÖifcrtigt, denn der [WHL F2bibctrag in unserem preußischn Siaaisbausbaii ist außsr burä) die géstiégknev Ansgabcn fiir die Besoldungsn in Ersie'r Linie [)i'rv-orgsxufen worieii durcb dic: Ucbcxnabme erschicdcn8r nauer Lastsn, die bisher die Gcmcmk-cn zi: tragen batten, in erstsr Rcibe durcb dic Uebernabme bon drci Visricln dEr persönlicbcn Volksscbusiastßn nnd außßrdcm durcb dic Umgestaitung dss Polizeiwesens. Es ist dssbalb, VoÜkommcn (xb- gcssbcn von dcn NEUEN Vorscbrifien des Landessteuergeseßes, aucb sachlich durchaus gerechtfertigt, daß der Staal die Ertragssieuern flix: sicb in AnsprUÖ nimmt.
Ich Habe in Aussicht genommen, die Gcwsrbcskcukr zunäcbst den Gemeinden boikständig zu bclassen und nur bis Grmxdsteiwr zur Auf- bringung der Dom Staat bcnötigicn Miiick bkranzuzicbxn,
Ein Grunbstéuergéssß in der gsgenwäriigén Leit duxcbzubriiigen, bkgsgnet zWLifclios außerordentlicben Ekbwisrißksitcn. "Die Lunch- vkisamminng gebt ihrem Ende Lntgsgcéiix Ls bkstebi dcr Wimscb, mög- licbst schn€ll die Arbeiten der Landasverfammlung zum Abscbluß zu bringen. Es wiirde infolgedasseti die Einbringung und eraiung eines Endgültigen Grundsieusrgsssßcs ssbr erbebiikbsn Scbwierigkeiicn bc- Txgnéi sein. Ich babc mick) dabkr damit bsgnügi, dsm Hause nur einLn Ocseizcniwurf über ein vorläufiges Grundstetxergeseß vorzulegem. DLX Vorläufige Cbarakter dieses Grundsikiichkseßes bestsbi dariit, “daß dia grcßc Streitfrage, ob déi“ gemeine Mari oder der Ertragswert dcr Bésteuerung zugrunde zu [egsn sei, ausgeschaltet wird, und das; zur Cinscbäßung' beraugezogen werden die in den Sieucrwllen des Landes [*kaiks vorbandenen Ergebnisse zur Veranlagung der alten E17- gänzmigsste'USr, Diese Werte aus der Ergänzungssteuorbäransagung bon 10177“ die im Wimiér 1919117 dnrcbgefiibrt wordcn ist, geben die Z)]iöglmi-Z-xix, itt Wenigen Wocben dicse Sißusr bersits zum Fließkn zu bringexi. Es wird also die MöglicbkciF gkgebsn, und das ist aua“) im Siaaisintcrcsse außerordentlich erwünscbi, bereits Vom 1. Januax iiéick-stcn Jaerss ab dem Siaaic- Einnabmsn aus ist Grimdstsusr zu- zuiiibren.
sz GLsEßeniwurf, dsr I'kyncn borlicgt, sisbt Cine Differenzierung zwischen den leistungsfähigen und den minderlsistungsfäbigen Grund- befißern vor, Zu den LkstEWn geböri der [andwirtscbaftlikbc Beiiß. Denn daß diE Belastrmg dcs landwirischaftiichen Grunbbesiixss gegen- Über der dW“ ftäbtiskbmx (““'-Zrixtiib-xsiizxs ivcxii zitrücknglicben ist., wird wohl bon keiner “;)-“Lite béstrittcn werden können. (Scbr ricbtigx links.) Ick) darf nur erwähnen, das; man im Freistaat Hessen b€i dei“ Erneuerung der Grundsteuer foweii gegangen ist, den [andirirsckoaftlicb und forstwirisckmfiljck) «Mityicxi Grund und Boden vier Mal so siark zur Steuer heranzuziehen, wie den städtischen Grundbesiix. (Höri, hört! links.) Der vorlisgende Geseßeniwurf fiebi bei “smn siädiiscben Hausbesiß im allgenikinen nur den basben Sieuersaiz vor. Außerdem soÜen auch die siiidiisÖLn und ländlichen Kleinsicdlcrstoilen sowi-I solche landwirtsckyastlicbcn Grundstücke, dercn Eigeniümxr die Frückztu ihres Landes im cigeiien Haushalt verbrauckyen und von kicscu fast nicbt Verkaufen könnsn, ebenfalls nur mit dem! Halben Sicuersaß berangezygen werben. Dem liegt dsr zweifeilos gesunde soziale Gc- danke zugrunde, diejenigen weniger zur Steuer bcranzuzicbcn, dic minder leistungsfähig sind, und dafiir diejenigen stärker zu belasten, bei denen eine böbere LeistUUJSfäbigkeii unbedingt borauögcseht werden kann.
Die Grunbstcucv seßi fick) aus einem festen Betrags und aus Zu- schlägen zusammen, die neben dem festen Betrage erboben werden können. Der feste Steuersatz soll 1 Prozent, für die kleinen Siedler- stellen und die Mietwohnungen (mit AuSnahme der Luxuswobnungeni aber nur ZH Prozent bekragen. Daneben find nacb § 14 für die Zeii Wm 1. Januar 1921 bis 31. März 1992 staatlicbe Zuscbläga yon
100 Prozsnt vorgesehen, [0 das; also die gesamte Besteuerung ?- Pro-
Siandesberrscbaften und Rittergütec durch einheitliche Besteuerung
zent bzw. 1 Prozeui des Werkes betragen würde.