1830 / 4 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 04 Jan 1830 18:00:01 GMT) scan diff

daß jenes Pasquék! zur Zeit entstanden sey , da es" sich- um

die katholésche Emancipacion handelte; keinesweges hätten.

aber hier die Geschwornen zu berücksichtigen, ob das Parla- ment Recht oder Unrecht gehabt habe, jene Maaßregel durch- gehen zu lassen, sie hätten vielmehr blos zu entscheiden, ob es ein Pasquill sey, oDer nicht. Daß es aber ein solches sey, gehe sowohl aus dem Tone desselben hervor, als aus den Um- ständen, unter denen es geschriebenworden. Denn Hr, Alexander habe sich nichr entblödet, seine Angriffe auf die Minister we- gen jener Maaßregel auch alsdann noch zu machen, als sie bereits durch die dreé Gewalten der Legislatur sanccéonirx worden war, und auch alsdann noch zu behaupten, daß der Köni unfrei handle. .Das schöne Vorrecht eines Königs" von z:ngland sey dée Fr'ciheic; niemals aber habe ein Monarch den Thron dieses Landes eingenommen, der dieses Vorrechc mehr besessen habe, als derGegenwärrige; keiner würde auch so sehr, als er, jeden Versuch zurückgewiesen haben, ihm ir,- gend einen Zwang anzuthun. «- ?Nan habe zwar in einer früheren Vert'heidigung behaupten wollen, daß die Presse schon weiß Aergeres ins Publikum gebracht habe, ohne daß ein ge,- richtléches Vorfahren dawider eingeleitcc worden sey; das könnte jedoch, auch wenn es wahr wäre, k'eéneU Entscfmldi- gungs-Grund abgeben. Dexm sollte wohl, weil ein Vergehen der Verfolgung entschlüpft sey, deshalb das andere ebenfalls frei seyn können? Woher wußte Übrigens der Paqullant, daß der König nicht aus freiem Willen handle“? Was hat Öhm den Aufschluß dazu gegeben, daß sich der König dem Volke nicht zu“ eigen wage? Wahrscheinlich ch bekatmre Prozession nach * éndsor, die am Ende auf eine mit 4 Pfer- den bespannte Landkucsche hinauslief, der der König sich nicht

Yzeigt hat. War dies jedoch ein Beweis Von UnpopularitäM,

ttemand, selbst-nichc öer eifrigsre Freund der freien Pxesse

würde gestatten wollen, daß man der.;König so belxidige, und

er“warte er (der Gencral-Anwald), daß déc Jury jenen eige- nen Unwillen darüber theilen werde. -- Wie bei dem vom“- gen Prozesse suchte der Advocat des früheren EigenthÜ-mers vom Mokning-Journal die Anklage» von seinem Clienten ganz abzulenken; er wolle nicht unj:ers“uchen, sagte ei“, ob der incrim'énirte Artikel ein Pasquill sey, oder nicht; das "sey je,- doch' gewiß,. ,daß sich der Herausgeber niemals um den In- halt seines Blattes bekümmerc habe und daher auch nicht

Ir“ Verantwortung gezogen werden könne. Wegen seiner_

erurtheilung bei dem ersten Prozesse werde er zu der ihm Men stehenden Appellation seinen Regreß nehmen. --, Herr exander (der Herausgeber des Journals und Verfassé des Artikels) vortheidégte ;ck wieder selbst in einer langen, Folge- recht durchkzeführten ede; Er tadelte es zunächst, daß der oben erwä)t1te Advocat die Sache seines;- Clienren von der der axndexen Angeklagten trennen und die erstere, wenn auch auf Unkosten der Leßtern, vertheidigen wolle. Er würde besser. ethan aben, ebenfalls zu beweisen , daß der incriminirte rtikel ein Pasquéll sey, denn die Ausflmht, die er gebrauchk, würde ihm nichtshelfen, weil es Recht sey, daß der eine Theilhaber an einem Geschäfte auch die Fehler des an,- dern' mit vextreten helfe. »- Der Angeklagte ging hierauf näher auf die Natur des angeschuldigten Artikels ein und 1uchte darzuthun, daß es unmöglich ein Verbrechen zu nennen séy, wenn emand, de'r übrigens vom Monarchen yur in den respectvol sten Ausdrücken-rede, die Lage desselben eine bemitleidenswerthe nenne. Er gab zu bedenken, daß jez, ner Artikel ,' zu einer Zeit geschrieben worden sey, da die öckx : Au regung im Lande„geherrscht und er, als ein Pu» _ lic: , es esonders Für seine Pflicht gehalten habe, auf das Dringliche der Gefa r aufmerksam zu machen. Seyen auch

* dee Gränjzen der Discretéon zuweilen von ihm überschritten worden„ o' glaube er doch, daß *die ungemeine Wichtigkeit des Gegen andes es e'ntschuldige. Falle man aber dem Geselze und se nen Strafen durch "Ausdrücke, wie die von ihm „ge- brauchten, „anheim, so Wäre es in der That an der Zeit , je-

- der Mündung des

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ser Rach sey angenommen worden, indem de' ' ' Theater xtichc erschieften sey. (Man lacht). „lDZéöYLZ-rtotx vyr _Welxtngton,“ fuhr der Redner fort, „ist nsch nicht 6- mg m dtesem Land;; sr ist hoffentlich noch ein bloßer Unter- thqn und -- was m dieser Hinsichc nicht zu übersehen ist"- Dtencr desexScagtes; als solcher muß er Jedem das Recht gestatten, uber thn zu sagen, was eben Noth thut. Ich habe von dem Herzoge _nie anders, wie als von einem öffent- ltchen, „Beamten gexpr'ochen. Jch bin nie in das" Privatleben und tu den häusltchen Kreis ir end eines Mannes einge- dyu-ngeneund habe durch keine TZerläumdung irgend ein Fa- mtltengluck gestört. Andere Journalisten sind, solcher Vcr- Ick?" wegen, schon vor Gericht geladen“worden; ich aber memals. Mga hat es auch zum Gegenstande der Anklage getnacht, pax; teh pemHerzoge von_Wellingcon- Ehrgeizige Ab- slchket1 bexmeffe. Allem -- wer kann läugnen, daß der Her- zog ehrgcxztg war und ist? Hätte ich das Gegentheél verst- chert, _kxm Mensch _in England würde es mir qeqlaubr ha- b.e11.,D_te„2(nkl,age des Chrgeézes'ist eine ehrenvolleAnk'läqZ, denn der Ehrgexz :| em? hohe Tugend,. Ohne Ehrgeiz wäke der Her“- _ zog ntxmals Szegey [Jet Waterloo gewesen und würde er ams) ]eßt mchk exsre'r Munster von England seyn. Wenn aber etwas Pasqurllarttges m nzeénem Artikel zu finden wäre, so müßke es 'das Wort„Ehrgecz“ seyn; denn den Ehrgeiz sieht man allge- mem auch a]s etwas gefährliches an: ich frage also, ob es wöhl em Pasqmll zu nennen ist, wenn demnach der Herzog von Wellmgton em gefährlicher Minister genannc wird.“ » Nachdem Her General-Anwald auf die Vertheidigung geant- wortcc' mxd_Lord Tenderden Anklage und Vércheidigung zu- ? _ _gesaßc hacsce, zog fich die Jury zurück und gab nach ZZstundtger Berathung'folgendes Urtheil ab: „Wir finden dx_c Angeklagcchchuldtg eines Pasquills gegen Se. Maje- stär „und entleßtgen sie der Anklage des Pasquills gegen d(e Regtcrung. Dre Jury ist dcvMeinung, daß derArcékel tm- ter Umskänden xmd zu einer Zeit geschrieben wurde, da eiree große, früher' me e_rhörte Aufregung herrschte, und empfiehlt daherj auch dee Angeklagter: der Gnade des Gerichtshofes.“ *) »“ An demselben Tage wurde auch noch ein dritter Pro-

zeß gegen das Moruing-Zournal verhandelt. Die Her-

ausgeber wurden angeklagt, in ihrem Blaue vom 16. Juni gesagt zu l)abetz,_daß pie Regierung sowohl, als die beiden *ParlFmet1rs-Har11er_ketn Mitgefühl für die Leiden des Lan.- des hatte.» Nach kurzer Berathung wurden die Angeklag- ten txxdteser Sgche-„von der Jury für schuldig erklärt.

_C'ttYDublxtpesr Blatt„ kündigk an, daß im näch en Jahr? em Kathcxltk, Herr Thomas Barnwall, zum .O er- Shemff der YrafWaft Dublin ernannt werden Wird.

Der beruhtyte Dichter Mélman , ein Geistlicher und Professor zu Oxford , hat kürzlich eine Geschichte der Juden m zwe; Bänden lerausge eben, welche viel Aussehen macht, uyd Wegen der chaxfen rüfung, welcher sie die biblische Gyseh-tchte. unterwirft, in mehreren Blättern heftig ange, grtffen „ward. .

Dre Brigg James ist in voriger Woche;- mit einer be,- deutenden Anzahl Passagiere, sämmtlick) von gutem Stande, nach“ dem Vorgebirge der guten Hoffnung und dem' Schwa- nenflusse abgesegelt. . Dieser Tage soll das Linienschiff „Worcester“ von 64 Kanonen zu Deptford vom Stapel gelgssen werden. - Eine zy Exeter erscheinende Zetcun meldet: „Ein uw geheurer schnximmender Körper, allem nscheine nach belebt, da derselbe seine Lage und Richtung verändert, hat sach an Hafens von Dartmom? gezeigt und dort ?roße Bestürzung erregt. Man hältxihn “ÜF die große See- chlange, dte vor zwei Jahren in der ?onduras-Baé gesehen worden, oder für den sogenannten-Kra en,»*den_Pantoppédan in seiner Naturges ichte von Norwegen, beschreibt. „Sein Rücken ist Zrünlich- chwarz , mic Schuppen .und Seégras “bez “' deckt; der opf, oder was man dafür hält, erhebccst'ch zu; .

dxs eitungs-Büreau zu schließen und die Drucker-Pressen in. dee [)Äemse zu werfen. Erkläre mim jenen Artikel für ein Yasqmü, so werde es seine und jedes rechrschaffenenMannesz ichk,_ „Has Parlament um Einführung “der Censur zu biw. ten, die un reétig eine“ weit rößere- Freiheit als ein solche» Geseh“ gewä ren" werde. -- einesweges habe er in seinem Artikel eine Handlung des „Königs an egri n, sondern blos esagr, “daß der Monarch durch das T?Mfa ren seiner Mini- er in- eine Lage _verseßt worden, die sehr gefährlich sey. Zum Weise führe er an, daß er zu jener' Zeit vomeinem vornehmen

Herrn gefragt worde'n ob es wohl für den König rat'sam seyn würde, das _ Drury (Läne - oder“ Covent - Garden - Tßeater zu besuchen. Er habe darauf den ihm, vom pfiichtmä igen Re-

weilen mehrere Fuß_ hoch Über das Wasser und sprißt-unge- heure Wassersäulen m die Höhe. Alle Bewohner “der Stadt und der Nachbarschaft pfie en, um Mittag an der „Küste ver- sammelt zu seyn., um die en Leviathan anzustaunen , der ge- wöhnlich um diese. Zeit zu erscheinen und scch eine Stunde zu zeigen pflegt. Sogar, die Anhöhen, Und mit Zuschauern angefüllt, und in devStadt Dartmouth ist fast kein Unter- kommen mehr zu finden.“

*) Auf ähnliche Weise wurde amdar-auf folgenden Tagceiit rpzeß egen Hrn. Bell, den Herausgeber des Atlas dex einxs a??)mexkl FxnihdÖnFYr-ÜJMZ „ersxn ZZlagt war J?Eckéiedeöt. „;?w

m *r u ema tuner er “Önade des “Gerichtsho es. * * ' 9, p '

sÉekt'é gen den,“ Moitarchen eingegebenenRath er ein, daß e. a]. steh dem Wagnisse nicht ausseßen möge, und die- -“, '

' ' Beilage

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Beilage zur Allgemeinenj.Preüßiséhén STaaTs-ZeitunZ „4:6' 4.

Niederlande.

Aus dem Haag, 29. Dec. Der heutige Staat?» Courant enthälc nachstehende, von dem Staacs-Sexretatr de “Mey van Streeféerk contrasignirte, Kömgl. Vcroxonung vom 25, d. J)?,: „Wir Wilhelm, 11. 1._w. habe:! bejchlosscn und beschließen: - Arr. „1. Umcr gelxeÖZN' Syhn, Prmz Friedrich der Niederlande, wird durck)(3)egex1warngc_s zum Admiral“ der Flotte und zum Gencral-Oöerscen Hex versthrccße- “nen WaFengattnmgen der Landmacht erU-xchxt. „Arx. 2. 957“; dieser Eigeraschaft soll er mit Uns aröeéxen, „MZF. M UZUere jedesmalige Residenz folgen UNO in UNFALL *.?)Jtmsker-Jzakhe Silz nehmen. Art. ;3. Von dem 1. „Jan. 154,30 «1,22 WUCU die 2l11gelegenheéten Unserer Sec- nnd Landmachr, Luxe!“ Hex“ oberen LeiMng UUsere-Z geliebten Sohnes, PrtUzcn thedreäz, als Aiömiral UU'O Gcneral-Obcrst, zweien Gynerqx-Dxrcccorejx, dem einen fü? Dic B.?cerine, Dem ÜUNWU M' Das ,LÜTÜIMNCÖT, Übcrxragcn wekden. Art. 4. Dsr AOMM! m»; (I)exZer-ZL; Oberst hat die allgemeine ?[Ufsx'ch 1736-32“ UUJM _Layo- rmx) Ssean-xök zn fühch, __alle bckxeffxxden VNJZHLWC zn prüfen, die von ihm süer ch DMM" de:; Jxexcys fÜr Nöthig gehakrewcn Vortrage an Um;- 5». mackxn, die Schiffe, Truppen, Fcstunngrke, NTagazxerUFd„andere ähnliche EinrichtungeU zn imjyie'tren, [md thIt1soc1otxdcre arsch mit den Personaxien unjerer Land.- rmd Oeemchhc 0-3.- «mftragc. Art. 5. Wir behalten Uns vyr, dtc Besugmsse Unsers Admirals und General-Obersten, sowohl gegen Um“), als in Verhältniß zu den beiden Gewer-Dtrekchn, so _wxe “Alles, was künftig in "déescr H:“Useth [WH crfyröcrkxcf) 7966 möchte, auf Die Vorßelüxxxgen, Trée UMC? Llöxmx'al nw) 02e- neral-Obertk UNS, nach gewagcner BerakhUUg MIT Ocrxbexdcr: Genera-l-Direkroren, ekwa macL-em sollr-e, s'yäkexhén bsßther festzuskellen. ' Art". 6. Zu Geyeral-Di;'ek'koéc'cnk wxx'den'er- nannt, ffir die Marine: dsr Adméyal W:.»lrcrbcct“, ?ZSW'TIFL' Direksor des Marine-Dsparketncnks der Zuxöeer-eex [m' 'die Landmacszk: dcr General-Lienrenanc von C::reUH. - “BLM General-Dérck'tionen sollen im Haagxesidt'rctx, Abzclzxrxrcn des (G'egemvärtigen sollen an Unjexn gele-kß-r-en sthn, den Prinzen von Oraniejx, an Un1ern gewebten *zzvetren, Sohn, den Prinzen Friedrich «dex Nécderkqnde, a:; (**-te Dr:- partements der TNaréne und des Krieges 11:10 an dre ermann- tenGeneral-Dircétoren zur Betmchrichtigumg gcsanDr wcrde“ . Das zehnjährige Ausxxabc-Budget ist ax1f60,/504000 “zl. festgestellt. Die einzelnen Posten desselben WZ: [. 'JM' “da:"; Königl. Haus 2,100,000 Fl. -- ji, Für das Staats-Sccre- tariat: und die hohen Collegien 1,041,668 Fl. «- 111. FAZ das Departement der auswärtigen Angelegenheiten 660,87623567» 17. Für das Justiz-JJTinisterinm 2,200,000 Fl. 7- D. “Jux das Ministerium des Innern .;,800,000 Fl. «- Pl. Für dre

" Angelegenheiten der reformirten Kirche 1,400,000 Fl. -

*“U- Für die Angelegenheiten des Römisch-Katholischen Cul- tus 2,1967250 Fl.“- Ulli. Für das Depgrtemenr der Ma- rine undder Kolontcen 6,000,000 Fl. »- 1)». Für das Finanz- Ministerium 24,771,207 Fl. _- )ch. Für das Departement

des Krieges 16,580,000 Fl, Das einjährige Aus abe-Budgct beträgt17,103,200 Fl., welche unter die einzelnen eparcements folgendermaßenxer- theilt find. 1“. Das Staats-Secretaréat und die hohen Colle- gée" 66/33"? Fl- "““ [l- Das Departement der auswärtigen “Angelegenheiten 76,125 Fl. -- 1ll. Justiz ,- Ministerium 280,000 Fl. -- ls. Ministerium des Innern 3,330,000 Fl. -- 7. Departement der Angelegenheiten der reformirten Kirche 4,200. Fl.»- 71. Departement des Katholischen Cultus 8,750 Fl. -- 711. Departement der Marine und der Kolonéeen

*

*2,7()*0,000 Fl. -- 7111. Ministerium der Finanzen 9,012,793

“Fl. -- 1x“. Departement des Krieges 1,630,000 Fl. Q e | e r r e i ck.

Wien, 29. Dec. Unser erhabenes Kaiserhaus isk aufs Neue durch den in ,der verwéchenen Nacht ?dchst unerwar; tet erfolgten Hintritt Ihrer Kaisers. Hoheit er: Erzherzo in

enriette, Gemahlin des Erzherzogs Carl , m dte tie ste

ramr versetzt worden. . K. H. waren vor 4 Tagen vom “Scharlachfieber befallen worden; jedoch erst gestern Morgens nahm die Krankheit einen bedenklichet1Charakter an, indetzt slch die Ent ündung auf das Gehirn! eworfen hatte und !o endlich den' od herbeiführte. Die hoZe Verblichene hinter- Ußt hren Fürstlichen Gema [ und „I re Kinder in der tief- sÉen etrübni , welche von [len, die Zeugen der ausgezeich- netxn Eigens aften' des Her'éns und des Geistes der ver- ewegten Exzherzogin waren, an das innigske mitempfunden wird.

Dextrschlanad.

anxxks'urx «. M., 29. Dec. ZU dsr vsrigeu Nachk har sich :“)»15 MaiU-C'is'» bei unserer Smdrgesrellr,m1d der Fluß ssc, da der Obermain schon längst steyr, nunmehr auf dex gatxzcn Stre-M seines Laxtfs zugefroren.

Bremexx,-29. Dec. Zu dem g-xgcnwärtégen Jahre smd im Gawch 661. Schéffs sccwärks Mr at1JeT-“oxnx11ett, also 199 S:!)tichnigsx aks Hm" Jahre 1828, UND 13 weniger als im „Jahre 1827. VW diesen Schéffen “(“'-„111.011 66 ( Z6 we- :-:égcr aks W “o. J.) axis dcn VereinégTen S*Matéen WU J Ord- Anwrika (von BaikixUM 17, New-York' 12, Rew-Orkeaus 9); 4.3 ([ wcxxigey ,axs (“1:1 V. I.) am: Wesé't'UIWU (ans Cmöa 26, KUZ Haiti 11, PN'TQ-“Riév 2, “St. Thomas 6); 14 (ckck; so Ml «[I „213: v. J.) aus SÜD-Atuskika (Bxasiiéen 8, Colum- bécn s;, Bxxctws-Lsyrcs-j); LW (6 WENZEL als im v. J.) ans Grvßdrixaméen (WWW 37, Hull 2.3, Lévcx'pool „12, New: (Ja“xZTLc [Z); 87 (10 WNWW ass im V, „F.) aUs Frankrcx'ä) (BOkN-„Uxx 7.6); 5 «U:; szaxxécn und ch (Zanaréschen ZU- j'slxx; 1 W:: ZMZLM; ] 031; Tr'iesx; 80 (2.3 weniger als im v. Z.) WU Mxßéaxxd (Sk. Pckcrsdnxg :'6, Riga 20); 15 WU Schweden; 11 VON Norwsgcn; 66 am; Däuemavé U::d .HOZJZLW; “2“ (MS WchlenbxxM; 41 ans Px'eußischen Häfen ((Daxxzig 17, Mxch LZ); 11 von Lübeckö; 78 vstxHa1nkZur53; ck31 ans Harxxtöxsexsan Häfen (Emden ZL); 99 ans OWM- burgéscw; Häfen; 64 cms den Niederlanden (“Umskcrdam 46); [::-(stück) 2 Wallfiscszäx1ger. - Scewärks wxnxden an Hany?- Cinf::hr-ArkééséixZeéxxxzefäNk: a;; Kaffee Mgcféxxhr ZZZ T))?illioncn Pfd., an kaex 17 *))?illionen, an Taback 24 “I)?iilionen, mx'BaUUUVOUe n:?derchaéb DFTÉULMM und an Reis 5 Millio- MLU PD.; a;: „Wein ?kWa 15,000 Oxhost. Dkk: Gskxeédc WMO;- sWLVärTS céugcfüéyrc: Weich TZI), ROZZLU 2201, QZcrske 524, Haßcr 1,956 UNT) BOHREN 202, zxisammcex 5006 Laß“. VM Wen “02'0 Weser [)ch'xer kamen [„My 3440 Las Gekreidc a:; ::xm:xxch: :.?670 Lasc Weich, 2. LKZ?“ Rozxgcn, 565 Last Gersxe“ "3-0 “3,17?" WNW, 1.37 LM Haécr *.:Ud F6 Last BohncU.

S ck w e t z. _ ZQri-F), 2.3. Dec. „Dem gwßex: Raki)“: Des Canto::s

ZMA) war:) am L-“ZTSU O. bei Eröffnung settxcr ordentlichen Winkcr-Sifxunq das am 8. Dec. und am fkmfundachkzégskcn Geburrstagc von Herrn „Hanns Heinrich Fneßli geschriebene Enclasungs-Gcsxics) e:“Ugea-“eéchr. Ganz DeUfschland kennt sei.- nen rnlxmwürdigen Namen, der unkrennbar von jenen seiner Jugend's'rcxmde, JOHÜUUCS Müller und Vécxor von Bonstet- cen, in MW vertranreU „Briefen auch schon freundiéch an die Nachwelt Wergchcn wird. Auf den Antrag des" Staarsraths Usteri ward in der gedachten Sitzung des großen Raths dem ausscheidendeät Herrn Fucßli der Dank des Vaterlandes für seine langjährigen schökxxen Leistungen, mit Verbindung der besten Wünsche für eénen heikeru Abend seines Lebens, ein.- scinnnig zuerkannt. In der von Herrn Usteri zur Einleitung seines Antrags gchalkenen Rede sagte derselbe: „Wenn, ochgeachcxte Herren und Obere, die greifen Glieder dieser Versammlung unscker Métro enthoben werden, so geschieht es meist durch den Tod. Heute aber will einer unserer Ael- testcn, von der Lask der: Jahre gedrückk, jedoch bei noch un,- geschwächten Geisteskräften von uns Abschied nehmen, und er wünscht den rüskégen Nachfolger aus seinen Mécbürgern zu ken,- nen, den Sie, hochgeachtete Herren, an seine Stelle rufenwer- den. Jene erstere Art der Trennung muß-uns jedesmal iu unbe- dingt ernste Stimmung versetzen; wir gedenken der Verdienste des Hingeschiedenen und ehren damit sein Gedächtniß; wir erm- nern uns, daß wir etwas früher oder später doch Alle bald ihm da- hin folgenwerden, wohin er voranging; aber wir _haben dgrauf verzichtet, nochmals sem Antliß zu schauen xmd semer Stnnme zu horchen. Anders verhält fich's, wenn dre _Trennung dxzrch abschiednehmende Worte, geschieht, welche „cm* ehrwürdtger Greis uns sendet, dem wir auch jetzt noch dre „?and drücken, sein Antlitz schauen und seine Stimme hören ömzen; dem Ernste gesellen fich hier mildere Gefühle und eine ergenthüm- liche Rührun bei. Um die öffentliche Laufbahn des Hrn. Alt-O-bmann ueßli zu überschauen, müssen wir um mehr_-a|s ein halbes Jahrhundert zurückblicken; dann sehen wir khn, wie er“ früh und schnell in Zürichs alter“ Re ierunxz, durch ausgezeichnetes Takent und Einficht, dur Gex, chäftsxeebx und Ge] äfcskenntnéß, durch Edelsmn und ___eredfamkeec m die erste eihe sech emporhebt. Die Wenigen aus uns, denen ver- gönnt war, damals schon neben ihm in diesem Saale zu fißen, mögen fich nur mit Vergnügen und Rührung seiner damalt-