Wie es“ heißt, ist Herr Sandberg zum MUZTZW det,“ ek.- sken Kammer ernannt und von seinem Posten als GoUver- neur der Provinz Lüttich ehrenvoll enklassen 'worden.
Der frühere Vice-Präsident von Columbien, General Santander, isi" auf seéner Reise von Hamburg nach Paris hier e*ingcxroffen. ' _
Aus Harlem schreibt manunterm 11. d. M.: „Geskern trug,.sich in der Nordsee, vor den Werken der Ho:;dshossxhcn zu Petten ein ungewöhnliches Ereigniß zu. Um 3 Uhr 4-5 Nänuten stieg die See , im Augenblicke des hohen Wassers,
obgleick) der Wind aus Wcß- Und No::dwesé keinesweges hef-
tig 'war, mir außerordentlichcx Gewah; mxd starken „Wellen- schlägen“ bis zu der Höhe von mehr aLs :? Ellen und Z ZOLL über die gewöhnliche voUe See und blécb ungefhhr bis M 6 Uhr auf“ dieser Höhe stehen. Diese Fluch hat ax: den See- DämmcnbedenkendenSchaden angerichtet, indem séc Theéls die AußeU-Deiche wegspülte, theils, die Faschincm- MWD Stein.- werke beschädigte. Leßtere haben mehr gelikkcn, a1s hnrch dic hohe Flath des „Jahres 1825.
. ' Im vorigen Jahre sind 475 Schiffe in DM Zöhßcn Nox?)- Holländischext Kanal eingelaxxfcjx MIT) ("216 ems d&msslhem in See egangen.
, Zeit dem 2977071 v. M. smd fkw dic hécsTgW AWM zwei große Wärmesttxhen täglich geöffnet,. Schulze Ihrer Majestät der Königin stehendc Wohéx'häréZÉQW- Verein läßt käglich über 400 Portéonen Spaxsnpchx, 115 Brodté, Kleidungsstüxke U. 1". w. austhcißcU.
Deltcschland.
Mün chen , 15. Jan. Se. DMU". der KMU hak hekeéks wéeder das Beke verlassett, und man hofft, Daß AUerhöchsk- derselbe sogar den nächsten Hofhall mik Seiner CWgctmsart werde beehren können. -« Die Nachrichten Übe? die gle- lt' e Ankunft der Kaiserin von BrasiLien fülken jekzt, zum T)eil in sehr ausführlichen Schreiben, alle unsere hiesigen Blätter. Das Publikum nimmt an diesem Unser Königshaus so nahe berührcndcn Ereignis; “dcn lebhafteskcn cmd frendizx- |M Ankheél. -- .Die déesjährige Dreiköniss-Meffe isx 5012“:- [ich leer, und auch an Sehenswürdigkuiken ist außeé einigen Unbedeutendheiren nichts vorhanden.
Stuttgart, 16. Jan. Gestern ward [)LU' derLaUdtag von Sr. I)i'ajestäc dem Könige mit folgexxder Rede vom Throm eröffnet:
„Durchlauchtigsker, DUrchlauchcég Hochgeborrxe, Edle, Ehrwürdi e, Liebe und Getreue! - Ich frene Mick), Meine getreuen cände an dem heutigen Tageum mich“" versammekc zu sehen, _ Zehen Jahre sind heute verflosscn, seit Sie zum er enmale nach hergestelltér Verfassung meinen Thron um.- „ga en„um mit Mit? im Geistex diescr Verfassung, ixn Geiste des “Friedens und der Liebe, des Landes Wohl zu bora.- then; seit Ich zuin erstenmale an-dieser Stelle die, Hoff- nun aussprach„ eines béedern Volkes glücklicher Vatek zu Heyn. »- Meine Hoffnungen, Meine Wünsche sind nicht "unerfüllt geblieben. Mit Zufriedenheit dürfen wiv
auf das .er e' Jahrzehenc unssrer Verfassung zurückblicken, eé- ,
ner Verfa ung, dje, frühzeitig erstarkt durch die.gewissenhafte 'Treue, _wojnic wir sie bewahren, mit jedem Tage schöner und kräftiger ihre'wvhlthätigen Früchte entfalcet. _ Gestützt auf eine Ixicgettjäße, .mt'c. Umjs t “und “Ruhe fortschreitende Ge- «*g-Mg “strebk_'die öffMt1che Verwaltung in allen ihren wajgey dem ihr,.vsorgeßeckxeu Ziele höch*xsi*möglécher Klaéheit- undx-Ordnuxzzx(„e,n'k,gngen,.„„ Eine„ erechle BertheilUng erleichtert OWWMJZVH „kexdxep gsretx", _auféde'ren forxwäiynde Vermin- déjrxxng-x; ck „uväblä sgbadatht hm,. -'- Bei-TZergleichungdes FTWWF: IWL:- wés .év.'.MeiU'Finanz-Mknéstethnen vorle en WW?ck1k4„bxxmx2;edarf*fx.ühxxerJahre,werden SkeSéch u “er- m.!" Ex,;zdßßzxder“ ord'xytlk _?Z„;'*,Sx,s.ats„-“Austhßnd;Keine Million '- WN xxx.:qls .. Anangx-hxe «YM ckckck“an yruchnxmmx. «*:-91.150170 . ;«yo "sro, ?'xx“ «„U-Ü MWM . einen um». * «:.-dur ",' „Oikxsxkxéßß xkse„«„-““P?Winßéxrung- «ck Amts-“und. em "de „ mkagen“, ' dukcsj-"dke Uébérna e““von Körxxer- ' schafts - Lasten „,und SYlden auf 'die taacskas'e, durch die_ An ebun'g' oder; erwandluuF , einer Men e von .läßtgexx ““F“-E", Ah- ,„_,n.,und,„sGe Uhren. zu .Thei ögxwor- dme- Di „_rspgkn „*xherileßcen, FRgnzpexéonyha & Ick * zuDeckung _'ei'ncgeé"vörübe “ehénden Ansgahe'n für" gemein- UÜ-bk-M, wecke b,.eskjmmt; we e_IhrerZa immungmntersellt-
en,: (leid; 'Für"ejkyigßxweite'xeMassa, Sni dieserijt“-wér.d_
) éfxxn .;Jktzqnz-Minxstey besondere, 'Déckungsknicxsk,- in. VorscZka-g“ „ ., „"'-' dWitßdi'e-xErlxéäjtxrt-kng jn «denbishexigen Abgg .eu... w'ek *dée.vermiuderten' Bedürfnis]? des laufenden Dien s-
9 ..UW- „ ei W.Nolke schon, jeßcxgewä werden„ m “gk.
Dcr LMM Dem hohem '
144 _ Unkerthanet; ein neues, sich täglich erweéterndes Feld 'zu er.-
öffnen. Meine Minister'sind angewiesen, Ihnen hierüber dte'yerfaffungsmäßige Mittheilung zu machen. Recht gern werde Ick auch künftig zu „[[lem die Hände bieten, was die vaterländische Industrie zu beleöen , zu vervollkommnen, zu belohnen gßeégneUst. »- Die vcrschiedenen Geselz-Entwürfe, welche Meme Mmisker Ihnen mitthet'len werden , empfehle Ich_Zhnen zu reiflicher Erörterung, und, sofern diesein: Laufe des „gegenwärtigen Landtags nicht .becndigt werden
könnre, 311 vorbereitcmdex Eittleécung. "- Ihre Einsichken, “
Ihre Gestanungen bärgen DM:“ dafür, daß auch dieser fünfte Ystadtag, gleich seinen Vorgängern, zu Befestigung des geaen- jcxrigcn Verkrauens dienen werde, das Mick) für imMeTmik Meinen Würtembexgern veyéinigt.“ -- -
Dieye Red? ward von dem Präsüdenxen 'der erskenKam- mfe-x, FM'stexr von Hohenlohe-Oehringen, folgendermaßen er- wxedcrr: „ij. Königliche IJTajesräk spmchen soeben die aus begkückende Versicherung aus, daß AllerhöcHÜSée die Stände thcs Kömégreichs mir Frende um Sich versammelr' sehen. »
dcm Königlichen Hekzkn Ewr. Majestät die schöne .Ber-nhi-
*.
hZicben séxzö, mix weschen Sie nach hergxsrelléer Verfassxinq cm g1ckchcm Tage, zu gleicher Stunde und an gleicher Skätke d;»: Köxxéglichc Rochce uns zUm scrisrlichen Bunde reichten.-“- Wenn damals die Vertreter Würkcmbergs mic gcrechtem Ver-
bclebeU dep: ch'faffrxng _dem dunkeln Bilde der Zukunft"“das _fchndlécke Lichr der Hoffnung verlieh, so huldigen sie jekzr. da kbar jenem. festen Willen, und dem Königlichen Bjchevsxm, wclcher den Saamen der Wohlthat néchc nztr axisskreure, sondern den jumgen Keém- auchmic sorgench Lache pßkgxe, daß er 'gedeihex; kounte UJUd Kraft und Reife erhislk. -- Sie erkennen mir ehrfurchtsvoller Dankbarkeit, wie EUre Königliche Majestäc dnrch unermüdetes „Bestreben die thschreiccUde EUkwicl-lung öffenklicher Institutionen mit
SMW Erlcéchccrung dcs Hamdels-Verkehrs dem Gswerbefleéße Zhyev Unterrhanen ein immer reichlicher lohnendés Ziel zu vehxchaffen snchexx. «- Mit besonderer Freude“ vernehmen sie die so eben ,egebene Allerhöchste ZusicherUng, daß darch eine glückjickxre“ T?Manz-Lage dem Staate der folgcnreiche Vortheil be'ruhégeuder Ersparnéffe errxmgcn woröem .t'sr. _- Die Stände erwarten ehrerbfecég die deshalbvcrheißenen IIIt'ttheilungen,
so nme die „(Gesekz-C'nrwürfe, welche Eure Königliche VITajesrät xhrer B_crathxrr1g_ zu üherZeben geruhen wollen. -- Sie wer- den déexe Berachungcn mit- demselben Geisté der Liebe und des Verckancns pßcgen, welcher das Gemüth Eurer König- lichcn Majestät erfüllt. «- Die göttliche Allmacht erhöre _die BHtte , daß noch manches Iahrzehetrt glorreicl) und segnend, wie das vergangene, Eurer Kötüglichen Majestät Regenten.- leben bezeéchne, und daß bis in die fernsten Zeiten Ihren gc- treuen WxTx-ßembergern vergöUnt werde, in Ihnen, erhabener “König"! den [Lebenden „Vater zu verehren. Es lebe der König !“
----Frankfnrc a. M., 17. Jan. Während der ersten Tag;? der abgelaufsnen Woche war es fortdauernd sehr leb- haft in dem Handel mit Oesterreichischen Staatspapieren; vorzüglich fanden dw Haupt-Effectcnsorten , Metalliques und Bank-Actteu, sehr starkes *Gesuch , indem mehrere große Häuser stets Aufträge zum Aukarzf bedeußender Posten ertheix- len. Alle Course erfuhren *aus-diesem Grunde anhaltende Besserung und zwar ohne daß auch nurmomentan eiu Rück- fall slch gezeégchätte. Die 5-9 Metalliques gingewvon 10377 auf 104793, 49 von 95.37: auf 95Z, Bank-Accie'wmét Dividee von 1563 auf 1569x-Partéal von *136'auf1362, 100 Fl...-Lwse von 1837;- a-uf 18/1. ) Die 'Vqunlaffting- -'zu *diesem Stef n. fuchte-man, 7- näch| der alkgemeinen T_é'ndén „; vie nunz-f *o'n“ Mönate' lang anhält und -ihr*- lehkes'Ziék 5noch*-*nicht 'gefmxd'en zu haben ** scheint_Z-- in' de» 'höhéretr Wiener 7Rotkrungen= und? den günstigen, Berichcm von -der-2PavtÉ-ser 4- Bö-e'ß. erhielr, mein»,- egen akle*-Ekwartun7,-'»in den «leßlßen» agetr-det“ „Woche p/r. Eäaffette-von- Wim- xtikkéckj';beUütend„gMs one Course„“ was„denn-u1rsere;Sßchu, Mton-“aufs: Steigen, eé er;- Maßen“ beunruhigce; - und “?*diese Wirkung ,in stärkerené-Maaßa„ und “ansaltender Zehabt qben würde;, wäre-nicht am 14.“ Jan. A endsdu? *Cour «NausxPakés--die-Anzeige “von'dem
„„Wluß- des- “neuen 49poc.» Anlehtw- “angeksmmen ,« “das- vom-
Hause Gebrüdék von“ Röchfché10-_ u 102x375“ übernoMm-en wor- ,den'i (unter "Anrechn- dx“ _iüsgenufsos“ aber .'nur*101z:* „zu [ke, „en-kdmmt.) *“Diesy- tiz-machxe«*-sogleich-dem Weichen“, das“"bekéttsx angeFa'ngeu- hektte =fich “Zu“ zeigen“", ein “Ende , und- gab'xden“ Mirangén «you"neuxemj -_ne-|éigende Richtung. Alke-
_ M -- Meinen or gx, e tex: Bemühungen“ “u 'Yseichterun "des, „Handelsl-Vßéehrs Tftßes. gelungen, dem ewerbßetße einer
-
„Beilage
Der Rüokblick an das entschwundene Jahrzehent gewährt“-
gme/ daß jene Hoffmmqen und WÜUsck)?*11ichk.,UZ-1erf2.“t[[k qe- „
tyauexx anf deU Regenten blickten,- welcher durch das Wieder--
der Vcrtnxmdemtxxg des. Skaaks-Anfwands zu vereinigen, und *
ttzwischen . «
1.45 Preußischen Staats-Zeitung M 22,
Beilage zur Allgemeénen
Oesterreichischen Effecten bliéhen_ in zunehmendem_ Be ehx. Für Preußische Staats-SchuldWeine „und Poltnjck); „0010 zeigten sick), in Folge der günstigen Bertchxe „yon Berna,- 1th- lige Nehmer. Auf “ZZ UNd 1proc. Oesterretchtxche„Metalltques kommen öfters Aufträée von Außen , weshalb dtexq Efféctet1 gesucht und fetten zu )aben sind. chöp-roc. Neapolrtamrchen und Russischen Obligationen (lxkztexe m Papier-Rubelxx zahl- "bar) fanden in dieser.Woche zxemltck) bedxutende Umiäkze an unserer Börse stakt. Die 5proc. „Metalltques per compcank stehen "11? pCt. höher, BanF-Actten :? Fl. _pro Stück , Uyd Farcial ;? bis 73-5 pCt. niedrigey, al§ axtf emen Monat ßxe
ieferung. Das baarezGeld tsc retxhlrck) 41.111 Plaxze; Drs.- conto stehk ZZ pCt. Die comptanten Scucke der Haupt- Effectensorcen sind nicht in Ueberfiuß am Markt. Dxe 100 Fl.-Loose sind, in Betracht der nahen Zaehung, etnerklxck) ge- sucht. » Jm Wechselhandel war es dre Woche uber ztemltch lebhaft. Paris", Amsterdam aller Stehtxy , und Lotxhoz12 Monat blieben gefragt.; die Übrigen Dthxen waren wrlleger zn haben. '“ „ _ *
Hamburg, 19. Jan. Der htesßtgx Correspoxndent enthät folgendes Schreiben vonder Wejer, vom 15 „Zzammr. „Am 12. d. M. haben Se. Dxtrchl. der Herzogsvon Bram:- schweég eine Reise durch die Nzederlanye naß!) Frankrech) an- getreten, wo Höchstdie-selben, wee es hexßt, eMcn AxxkaUsevon Gütern zu machen gedenken. Dem _Berxwhxnen nach duxfte der Herzog auf längere Zeit aus jemen Staaten abwejend bleiben, wie dies aus der Ver1endung bedeutender Summen und Kostbarkeiten geschlosscn wird. -- Zn chr Nacht vom 12. auf den 13. passirte der Herzyg, nebst §)efo1ge m drex Wagen, dnrch „Linden. .Die Rehe geht Uher (Düsseldorf nach Brüssel. „Begleiter des Herzogs smd dte Adjutanten Grabau und Girsewald, nebst NM Dr. BarnstoxF,“ _
Da in der Klages'ache des vormaltgen Qbe1'1agerm2tstérs, Freiherrn v. Sierstorpff,_ von deux Landgertchte xxx Wolsetz- büttel am 4. d. TN. ein Erkenntniß dahixx ersolgr rst: „dgß, da Nach den Umständen eine gérichrßche Unterwchung, mcht stattfinde, auf die unterm 17. Jxmt 1828 erlasffexne andes; verweésung'gerichtlich nicht attendxrt werhen dgrse, aho der Zurückkuuft des-Kläge'rs keine rechkjtchen Hmderxuffe entgegen- ständen;“ so hoffte man, detx Fretherrn „von Stßrscoxpff bald
“wieder in BraunschWeiY zn when, was ];doch mchc m Erfül- lung ging. "Man erz hlt- sich im Pxxhltktx1n, am 9. d. ON. habe sich der Hof- und Justtzkath Fricke nach Whlfenbüttel begeben, dem Präsidenten und verjczmmechxn Rathen des
Landgerichts dit mißfälligeAufnahme jenes Erkenncmsses an-
gezeigt, uud dasselbe in ihrer “Gegenwarc ve-rmchtet.
O : | e r r e i ck.
Wien, 16. Jan. *Nach Ausweis der städtischen Pro- tokolle sind in dem eben vergangenen Jahre msgssgnxmx 13,468 Skerbefälle (nämlich von- 4115 “)Jkan'nsPeLsonen, 3031) Weibspersonen,zvon30:32 Knaben und 2795 I)eädchey) ge.- zählt worden. Im Vergleiche -n_1it dem Jahre 18.28 „zezgt fich eine auf die Zahl von 296 Pcrkonengehcnde _Vermmderuyg der Sterblichkeit. Zn Rücksicht auf die arxgegobencn verschw- denen Krankheiten zeigt fich, daß 1029 an Altersscywäche und Entkräftung, 669 an-Nsrve-n- und Faulfiebern, 410 am Bvand, 643 am “Schlag- und Stickftuß, 139 an Verhärtungen, 1919 an“=der Waffersuchtx' 63 am Durchfall,. 2427 an Lun- *gen-Krarxtkheiten , 1462 an der Auszehru-ng, 156 an der Hals - Enkzündun'g ,und. Brönne, “256 an' den Blat- "tern'„ und 140 zufälligen Todes gestorben smd. -- Ut)- cer--*denselbet1 haben Zä-Personen _ein-Alter pon 90-bts 100; eine Person haxt«103, ein? 104, und*d.te älteH-ke 106 Jahre erreicht.;- In den sämmtltchsn'27 Pfarren der Skadt “und “der“Vo-rskädte sindim Laufe des gedachten Jahres 6855 zu? Welt? gebvachte Knaben uxn_d 6666. Mädchen,zu„sammen 13,521 Kinder getauft„und „außerdem-428 (Ney xvxxrtger qls im 4 Jahre 1828) todk- geboren worden. Es smd sotxach „tm Ia re 1829 cm. Geburt:?) 99 weniger “als im "Jahre 1828 ge- ?zäh' cT-Wrden. - Eußlich- smwén besagten Pfarren" 2512- Trau- ungen“ (um 65 mehr als im Jahre “1828)zvorg*enommen
“ Worden. “
* B _r a s i'*l„-,i e u. [ .
Dée-LAll-ge'm-ejne Zeitung rheücxauxeinem Privat- schreiben aus Rio - Janeiro vom 24.-»Oct;- “Rachßehen- des mit: _ . _“ [ „ _ - „,
„Da stehen wir endlich, nach langer Fahrt, auf Brasil:-
scher Erde, und senden "déis/Frxunvc'n im Vaterlande die xrsten
“'.wérbelnden "Rauchsäule und .der
' Grüße, die ersten frexanlichen Versicherunßen zurééck , daß
wir Alle so wohlbehalten, héex in de_mparadiesischen “Rio ver- ezinigk sind,wée in dexx schmerzlich xchötxen Stunden, als wir München Lebewohl yagtcn. Bekanntlick) hatten wir am
“30. Aug. auf. der Rhede von Portsmouth die Anker gesichter,
Wix_umschifften Spanien und segelten dann längs der Portu- giestychen Küße, 10 daß wir uns aux 9; Sept. Morgens auf der Höhe. von Lissabon, in einer Entfernung von ungefähr
"50 bis 60 Seemeilen von der Haaptskadt der Königin , die
unser Schiff nach Brasiliens Küske zurücktrug, befanden. Bis zum 18. SEPT. hatten wir den trefflichsken Wind und eine schnelle und gkÜcklick)? Fahrt, vom heitersken Wetter begünstigt. Dann aber änderte sich der Wind, und auf ein am Asten eingetretenes heftiges Gewitcer folgken acht traurige Regen- tage. Vom 18ccn bis zum 30sten legten wir nur zwölf Brei- tengrade zurück. Nun ging es wieder besser. Am 2. Oct.
“passirten wir den Aequator, und Tags darauf wardbesckxlos-
sen, ,da-ß Chevalier Oléveira mir der Korvette Maria Isabella dem Geschwader vorauseilen und unsre nahe Ankunft in Rio melden sollte. Am 4. Oct. vexlies; uns die- Korvette mic eémem Grnße von 21 Kanonenfchüssen, und floh uns, alle' Segel ansgespannc , (kus dem Gesichter , kam aber doch nur 36 Stunden früher als wir in der Brasili- schen Hanytscadt an. Kaum war der Korvette donnern- der Ahschiedsgruß verklungen, als wir von der 11:15 begleitender: Fregacce Isabella drei Kleingewehrsalven ver- tmhmen; es war das Grablied dxes- ])r. Amaron, Leibarzt: der Königin Donna Maria, der am 2ten d. gestorben war, und den man in diesem Augenblicke*ins Meer senkte. Er war schon im hdshskcn Grade waffersüchtig gewesen, als er mit uns die Reise antrat ..... Als wivam 15. October Morgens das Verdeck bestiegen, erblickten wir, aus Meer und Nebel auftauchend, dic waldige Gebirgslinie des Cabo_ Frio, das sich von dem Eingang der Bai von Rio weir hin- aus ins Meer erstreckt, und srecs von den Seefahrern mic Jubel begrüßt wird. Der auf diesem Vorgebirg errichtete Telegraphmuß uns wohl erblickt, und in wenigen Minuten unser Nahen nach Rio gemeldec haben. Am 16ten Morgens en-txalcere sich allmälig vor unsern Blicken die ganze herrliche Géirgsreihe, die sich längs dcn Meeresufem; erhebt, und den “randioscn „ intergrund der zauberisckxen Scene bildet, die Z“!)- je näher man deprat rückt, ,!vor den erstaunten, zuleßc ganz trunkenen Blicken entfaltet.- Diese tiefen Bachfen; diese grünendcn Inselgruppen, die von allen Seiten aus dem Meere steigen; diese weißen, leicht dahin schwebenden Segdl; diese Granitfelsen, die von der üppigswn Vegetation des tro- pischen Himméls strotzexi; diese schönen Uferlinien mit :“ ren freundlichen Landhäusern, und endlich die neue'inser adc selbst, hinter einem Walde von Masken vorblickettd, und rechts und links von unüberwindlichen Forts gedeckt -- wie weit bleibt da Marttxts Beschreibung zurück, wn: unmöglich ist es aber auch, eine so paradiesische Landschaft mit der eder zu schildern! "- Bald erschien eine Englische Fregatte, urz dar- auf auch eine Französische, die ersten Schiffe, die uns mit 21 KanonenWüssen in Brasilien willkommen hießen. Ein ferner Geschülzdonner verkündigte die Ahfahrc des Kaisers von Rio, dessen Dampfschiff wir auch “bald an der kauf- wehenden Kaiserlichen Flagge erkannt'en. “Alles eilke 'auf unserm -Schi.ffe, “Toi- lette zu ' machen und sich in “Uniform zu werfen , mn den Nahendeu würdig zu-empfangen. *“ Die Kaisekin,_ aufs Einfachske gekleidet, wodurch fie *nixrzum so schöner er- schietx, “erw'arcetemic Donnw Taria und" ihrem "Bruder, dem HeYoge- von Leuchtenberg, ihren Gemahl auf dem Ver- .decke. ("egen Mittag war .Dom Pedro, inder Rä “e der Insel Raza, an der Fregatte“ angelangt, 'die, wie ein rast.- lésches Blatt sich ausdkückr, „das trug, was ihn!: neben set- nem Volke , ,das auch seine Familie bildet, das TheUe-rst'e in - “der“ Welk '“ist“--- seine" Gattin und seine Tochter.“- Als der Kaiser, der mit vier seiner Be leiter in' Uniform erschéen, dasBerdeck herrac,-führre w'hm („Zear'qexés v-„Barbaceya seine junge-Gemahljn kentgege'n: Der Kaner „irrte sich] natürlich keinen Augenblékk in“ der'Person. Er trat ihr raschen Schrit- tes ngeZMx-uxnd nachdem x'ßr an sie die ersten freudégen' Be- rüßujngen gerichtet, wendete er sich zu DMU“ Marsa, seiner ,_ ochter, die er. mit unaussprechléchev“Zäkkkxbktik i" di? AW? xchloß und lange weinend umsch1u11thZLhielt.*“ Nun 'UmaWte 'er au'ch ';Barbacena, den treusn, unev1chr2tcerléchxén Fßhrér des' Königlichen "Kindes,xund blieb, von" Rührung "überwältigt, lange, an _ seinxm Halse hängen. Dev-Kai-str “schien uns