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lindern]; allein“ kann das ehrenw. Mitglied wohl behaupten, daß die Roth unter den Ackerbauendenin „Irland ganz allgemein sey? „Eben so gut könnte man„behaupten, die Noth in Schottland _seyaugemein. (Ganz gewiß! Kufen hier einige P?irglicder.) Ich muß dies in der That bezweifeln und auch das HKM, hoffe ich, wird es so lange, als es nicht authentische Beweise vom 'Gegenthx'il hat. -- DS: Noth unter den Landleuten läßt fich übrigens nicht blos in den Königlichen Staaten nachwei- sen, sondern herrscht auch in den Vereinigten Staaten „von *Amcrika, in rankreich und selbst in Rußland , wo man es für nöchig be unden hat, den Zins-Fuß herabzusetzen, um dem YckerbamZntereffe aufzuhelfen. Durch ganz Europa hac man dte ungünstige Witterung empfunden.“ «“ Um zu beweisen, wie groß die Einfuhr cms Irland in die Übrigen Theile des Reiches sey, führte der Minister an, daß während des lekzten Jahres in Liverpool allein 49,000 Stück größeres Horn-Vich, 13,000 Kälber, 111,000 Sch?aafe, 30,000 Lämmer (Schweine umgerechnet) im Tokal-Wercx von 1,270,000 Pfd. aus Zr- land eingeführt worden seyen. Hieraus könne man schließen, wie groß auch die Einfuhr des" Gccrcides von daher gewesen sey. -- Schließlich, sagte der Rgdner, daß er, wenn etwa das Wohl des Landes es erheische', gewiß auch gern Hereic seyn würde, die von ihm eingésährtc Landcs-Vamxa wieder ,anzn- geben, so wie er überhaupt den kleinsten erchum, deU er jemals begangen, gern eingestehe und wieder gUt zU machen suche, da er nicht eigenfinnig an gefaßten VoxurLlWilcn fesr- hamge und den Staatsmännern die Erfahéung WU Ickin-
em „Wertle seyn würde, wenn sls néch je zuweileU ihre rühcren Okeénungen aufgeben wolli'cU. - Lord Althorp äußerte, daß _er fich Alles sehr wohl gcmexkk Häcre, was Hr, O'Connell Über das in Irland [)errsckxcnde Elend gesagk habe, ingle't'chcn auch , daß dessen ANJÜÖEN von Né-eMamOen wx'der- sprochen wsrden sey; er Kimme für das Amcndemenx , mit: dem Wnnsche, so verstanöen zu WOMEN, daßw'r sick) denen anschlöffe, die gegen die Minister (ms dem GrUnöe gcstémmk hätten, weil von selbigem in dcr lekzken P«*;;*kax11922ks;Siszrmg eine Bill zum Besten der Katholiken cingsÖracHT MW Unkos- srÜlzt worden. «- Nach ihm machken Hr. Whékxyore umd Loxd Howie? unter großem GeräuscL) eéxn'gc BCTUU'ÉUUZM über die Adresse, woraquord F. L. Gowcrx“ das Work nahm und in starken AUL-drücken das M de“: [)eUs'LZEx! Sis§,r:t1g “beob- achtete Verfahren, gegen die Throchde MÜNÖULÜL Einwürfe zu machen, tadelre, indemer dabei bcmerkrc, das; Dex ZnyaLk der Rede der Wahrheit näher “käme, «ls Oéc W:);CS dcs Jsxxxcn- “dements. Seiner Anse'chk nach hieße es nmbéslég gcgcx: 'scémen sehr ehrcmverthenFretttxd, denKanzler öchMMFa-mchr, scyxr, wemxman ihm den Vorwnrf mache, daß cr'das in IWW obwaltende Elend abgeläugnec habe; ZrlcmD sey von BiscZof Bouéter's Zeéten an, bis _jefzr, nich frei OWM gewesen; wenn man aber.," bei Vergleichuyg dcr Heßgakxgenen Zeék mir der-gegenwärtégen behapr-zn woüe, Irland befände sick) in diesem Augenblicke in einem schlechkcrn Znskandé aks C'mglaUd, so_müsse er dem durchazis widersprechen; so sehr er M:“) de:; ehrenwerthen und elehrten Méchécdes für Clare gerzaue Be,- katmtskhafc mic nä)e:ren Umscändcn„anerkexmcn mÜffe. Der edle Lord erwähnte am Schluß seiner Rede des volkk'ommem glücklichen Erfolges der Mqaßregel, die Cmqncéparion der “Katholiken betreffend , und stellte dem" Hause auf das drin- gendsre die Nothwendigkeic vor, das Arnerxdemcnt zu ver- weaftn. _- Nachdem noch einige Mitgiieder des Hauses sich ' theils „für, theils gegen das Ametzdement erklärt hatten , er- hob stck) Herr! Brougham und yagke': „Ich habe nur in
wenigen Worten meine Gründe darlegen wollen , weswegen '
- ich, f Ür dals „Amendement stimme , zugleéch akzer wünsche ich, auch nich; meßverstandeu zu werden. Ich muß aufrichtig ge-
stehen, daß ich den Scbrékt, zu- dem ich mich genöchigt sehe,7
nur äußerst_ ungern thuez Wenn ich mich Üherzeugen- könnte, das der Unterschéxd zwixchen der Adress und dem Amende- ment" nur in Worten und Formen bestände und nichr in we,- sentléchen Dingen , so würde ich kéinen Augenbéick anstehen, die Adréffecxu unterstüßen. Ganz außerordentlich beklage ich “die Ausdrü e , welche dt'e Ménésker für gut befunden haben, in der Rede „des Königs zu gebrauchen. In welchem Sinne sollen die _leidenden , die„ schwev leidenden Bewohner dieses Reiches jene Worte, nehmen? (Hört! hört!), Isk es möglich, daß, sie dieselben auf „mehr als sine Arc auslegen können -- und welche'ésk diese? Daß _die Regierung das obwalcende Elen? bis auf eénxn genüssen Grad ugiebc , daß es aber im „Ganzen genommen nyr sehr wenig edeuce,*'ind.em man den Köm nur hat _sagen lassen,",daß er das in einigen Theilen des andes; unter den ackerbaucreibetiden _und fabrizirenden Klassen'heljkschende Elepd beklage, was'nichts mehr und nichts xveniger hetßcz als: Elend mag da seyn, aber nicht viel. Mik :| es unmögltéh," xine solche Behauptung durch tneéne Srimmy
zu bxskätxgeu.“ (Es erfolgte hierauf die vorgestern mitgetheilte _Zlbsktmmung,“ wonach das“ Amendement durch eine Majorität von F5 StxmnSnn verworfen wurde.) *
n der ißung vom 5. Februar kam es 1: Dis- kusüonxn über den kürzlich bekannt gewordenen“) Bikief des Lord Ellenborough, als Präsidenten des Ostindéschen Konfron- Büreaus, an Sir John Malcolm, den Gouverneur von Yo_mbay.„ Herr Spring “Rice warf die Frage *aus/ob dte1er Brxcf, der wichtige Thatsachen in Bezug auf Ostindien enthalte, ächc fey , und ob nicht, in diesem Falle, eine Ab- schrtst davon, dem Parlamente vorzulegen wäre? Hr. Ban- kxs antwortete, daß er von Lord Ellenborough wisse,-es sey tttcmgls djs Abfichldeffelben gewesen, den Brief, den er nicht amcltcbz 1on-dern privatim an Sir- Iohn ORalcolm geschreében hahe , _ _m das Publikum kommen zu lassen. Da er keine Ahdchrrsc dawn „genommen, so könne er auch nicht: einmal jmssen, ob derjentgc, den die Zeitungen pu'blize'rt [)ätren, den yoayven Inhalt wicdergebe „oder nicht. Sir'Zohn Malcolm ]elbst habe erklärt, daß der Brief nur durch einen schänd2ichen
' Méßbrauck) seines Vertrauens ins Publikun't gékommen seyn
könne., „Herr Brougham erklärte darauf, daß, wenn sich Yer Brtes als ächc erweise, daraus “nothwendig die Schluß- solgx heryorgche, daß derjenige, der ihn geschrieben, durchaus unsahchcey, das wichkége Amr, das er inne habe, zu beklei- den. („York, hHrc!) Besonders müsse er (He'sr Brougham) gegen dre Welke protescéren, wie sich der Briefschreiber eéne
Ixxrésdicch Über die réchkerliche Gervalc in Ostindien an e:- -
maßk holy) -_- Mehrcrx andere Mitglieder äußerten anf ä )n- l_cche Wem: thren Unwrllen, namentlich Hr. Hume, welcher
wgre, daß der Brief auch dxxrch Calcutta-Zcicungcn publizirtwor-
den, was vcrmuthlick) dem Sir J M'alcolm reckwc angcneßm ge- -
werfen, weil er dadurch seinem TriuMphe über die Oscindischen "Göcréchts-Behörden Publication geben konnte. Gegen die Bclzauptxxxxzz e_énigek J)“?ttglérrdW," daß es hart set), einen Beam- ten auf den Wund eines confidentéell geschriebenen Briefes öffenkléch axxzxxk'lagen, erHob sich Herr onugham von Nextem m?,d sagle, es sey ganz gleéchgülkég/ ob der Brief eitr Pl'kvak-SCHWÉÖM heéße , da er in ganz amtlicher “Form Über amtlicHe Gegenstände sic!) auslaffe,-1i't1d daher vor das Forum
_„ dcr Oeffentlécheéé gehöre. -- Herr Peel entgegnete, daß von de'znwlßcn Schreißen vcrxchfedene Verstonen in Otrindten crrF
kxxlérk [)ÉLWU; er habe darüber den edlen Lord, dem er beige- nwxsen wird, befragr und dxe Antworc erhakcen, daß ey sick) dcs ZUHWI mickxé mshr genau entsimnc, indem eril)t1inEéle, Und OHM vésl da:;übey tracßzudenken, geschrieben habe., Kei- neswcges glaube er, daß ein Beamter d'em andern über öf-
ertlichcLi'txgelegetxheiten schreiben und sich hernach wider alle
Angriffe mit der Ausrede verwahren könne,“ daß das. SHHrei-
“ben ein Prévat-Schreiben sey. (Hört!) Zu solchen Fällen
kI'ÖUUW ja ein Beamter Abschrifrenvon Deyesch'cn, dée er “ei-
" nem Kolontßl-Beamten Übersandt, produziren und hinterher
ZU Privak-Bréefetx ganz anders lautende Zmstruccionexx er- thetkcn. “.)-[Wers 161) jedoch der gegenwärkége Fall„anzujchen,
-én wechcm eén Beamter einen eilig gexchriebenen Privat-
Bréef weggesanédr; daß es ihm nicht Ernst damit gewesen sey, den AUssprus!) der Réchker in Oskindéen von der Regie- rung abhängig mach-zn zu wollen , lasse sich schon.;aus dem scherzhaften Tone erseh-M, mildem dieses Gegenstandes in
*dem Schreiben erwähnt wird,. (Hört!) Niemand würde es
aUch mehr bedauekn, als der Lord selbst, wenn man seinem
“Briefe eineso harte Auslegung gehen wollte, und der Charak-
ter desselben spreche auch hinlängléch dafür, daß er Abstckxen, wie die ihm unkergelegten, nicht haben_ konyte. "7 Lord John Russel undSir J. “Mackiucosh z'etgten fick) mit dieser
* Erklärung nicht zufrieden. Der Lefztere meinte: ein Anderes “würde es seyn, wenn der edle Lord (Ellenborough) vorträte
und das ganze Schreibendffentlich desavouirke; damit aher die Sache abfertigen zu wollen, daß man sage, der Lord eren-
“nere ßch t1écht mehr, “was er geschrieben habe, und könne daher
auch nicht sagen, ob der Brßef ächr sey, daz; heiße ch einem wichtigen Gegenstande sekt: letchtstntxég verfahren. „Z| etwa“, rief der Redner, ,',der haxakcer emes Richters etwas so Un- bedeutendes , daß man dasxen'ége,-1vas man über die- Weise
* geschrieben hat, wie dieser sein wichtiges Amt ausübt, so ' leicht vergessen kann? “Darf die Verwaltung der Gerechtigkeic
mic solcher wegwerfenden Vernachlässgung behandelt werden'?
. Ist diese Verwaltung dem edlen Lord etwas so gleichgülcjges,
dgßer davon mit einer solchen unüberlegten Eile schreibt und dadurch" außer Stande geseßt wird, nach Verlaufvonß Mo-
naten des wesenclichen Inhalts seines Schreibenx fich LU
*) In Nr. 38 der Staats-Zeét'ung (Pag, 2639 erwähnten. “ ' Beilage
. 349
“Beilage zur; Allgemeinen. Preußischen *Staafs-Zeétung „M 49,
erinnern? Merkwürdig ist es , “daß ein öffentltcher, hoher Beamter „einen solchen „Brief schreihen kann, aber noch mxrk- würdiger, daß es ihm zu sagen fr_et ;el t, 7er könne fich mcht mex rc erinnern, ob er den Briefwtr lt“ _geschrteben habe, oder ni, e. _ Wem“; das Schceiben schon emeergehen war, so scheint es mir durch das Vergesseß n0ch xtm-Vseles vergrößert zu seyn.“ *-- Sir R, In lis - metntx.„ da detx edlen Lord eben ein Familien-Unglü [betroffen (]em Sohn tsc ihxn esto'rben) so dürfte es ihm nicht ßbel zu deuten seyn, wet_m er m ?olcher Verwirrung eines früher m Eile geschriehenxn Briefes sech nicht mehr genau *entsinne. Hr.S.Rice )agxe„1chlceßltech, er habe dieses Gegenstaydes nur darum so, frühzetttg erwahnt, um
zu erfahren, ob dée«in dem Briefe „qusgxszxyyckxtzxn Gefin-_
nun en wirklich „diejenigen der Re terung 1eyez1, '- Auf dlé FMF? des Hrn. Robinsonxv gegxt1rvärttg Verhgndlun- gen zwischen England und Nord-Amertka wegen Fretgebung des WestindischenHandels -skattfänden, autzvorceee Hr. Pee], daß die Regierung dieserhalb eine Mittheelung von ,dems-Gex sandten 'der Vereinigten Staaten _erhalten l)abe4Ut1d daß dtese ONiccheil'ung sich jetzt noch unter Crwä ung befmde. - Als der Bericht über die Adresse an den “dmg abgestattex wer- den sollte, erhob sich Lord Palmerston und 1prach stch zu,- nächsk Über den Nochstand, des Landes aus. ,Das Amende- men“! in der gestrigen Sitzung, sagte er, „habe er zwar durch sein Votum unter üxch jedoch ohne dex Zustand des Landez; für so“ schlimm er lären ZU wollen , dax; man daran verzwet- feln müsse; wenn 20 O _
einer Verfassung, wie der Englischen, sich erfr:e_uten, (mf emem so schönen fruchtbaren Boden, wie der Branche , slch- befätex- den Und im Besiße "so _vieler lokaler Handels-Voryhctle Wg,- ren, könne man unmöglich von ihnen glauben, das; ihr Zu- stand nicht .wécder eine bessere Gestalt erhalten dürfte. er Lord schréeb einen großen Theil der Verlegenheicen, die im Lande enrfkanden seysn , der veränderten Landes - Valuta zu,“ doch bemerkte er auch, daß es nothwendig sey, einen bestimm- ten ?,ünzfuß zu haben; daß als solcher dev de_„s. Goldes den Vorzug vor Anderen verdiene, und daß er darum dem Entschluß Hex O)?inisker, keine “Aenderung darin treffen zu wollen,:mr loben. kön,- ne.“ „Nicht so,“ fuhr" er sort, „kann ich jedoch den M' derThryn- “Rede herüßrcen auswärtigen Angelege:che_iten meme Zustan- nmng geben. TNeéner Meinun ,na- ", smd die Grundyäkze, nach denen unsere austvärtige oliti geführt svorden, über die Maaßen, schlecht;„ ste thun der Ehre undeen Itxteressen dieses Reiches auf gleiche Weise Eintrag. Ntchx nzeme Arz,- ficht "allein ist dies Übrigens; ich frage alle dtexem-gen, dte kürzüch imAuslande getbesen sind, wie man dort darüber denkt und sich aussprichc? Es wird die. Zeit kommen , wo ich mich ausfülrlécher über diesen interessanten Gegenstand auszulaffen den e; vorläufig wélk ich nur meizxen Protest ein,- legen, weil es" sonst, wenn die Adresse stxlljchweégend durch- ginge , aussehen könnte, als habe te die allgemeine Zußim- inung erhalten. Von ungemeinem achtheile würde "es ab_er seyn , wenn in die Welt die Meinung ausginge, daß diedes Haus die auswärtige Politik der Ménißer ohne Weiteres gutheiße. Ausder ersten darauf Bezug habenden Stelle der Thron-Rede möchte ich den Beweis führen , daß die Mint- sker, 'wenn auch keine glückliche Unterhändler , doch nützliche Verbündere-seyen.- Ick) glaube zwar nicht, daß das perma- nente-Beskeßen __eéner muselmännischen Garnison in Europa [o_absolut nothwendig für die Sicherheit der christlichen Welt 1ey; inkeinem Falle “wünschte ich jedoch, diese Garni'fon durch elnex Russtsche erscht zu sehen, Ich kann es nicht gutheißen, daß-die Rassischexeränze nach ., der Türkischen Sééte eine Erweiterung erhielt, und Maaßre eln hätten ge- nommen weyden sollen, dies zu verhindern. K uz den Papie- ren.,„deren Vorlegung die Regierun uns angekündtgt hax, bleibt noch zu ersehen, ob es den MinijZern wirklich unmögléch war, einen Krieg “zwischen Rußland und' der Türkei zu verhindern," und ob si'e, bevor sie von fernererEinmischung abßanden, auch axles Mögliche gethan hatten, der Türkei eine Einlas- sung in den Streit qbzurathen. “ Die ThromRede sagt, daß die Regierung Alles gethan habe, um die Bestimmungen des Trakracs von London in Ausführung zu bringen„ und daß man dem Parlamente die Papiere vorlegen würde, woraus zu ersehxt1_se,y,.1yie weit die Forxscbritte dicser Umerhand- [Ungxn gedxehen 1eyen. Ick hoffe, daß diese Papiere nicht so, wie die in der"v„orége_n Session vorgelegten, nur partiell, und magern, unbefrxedége'nden Inhalts seyn werden, daß fie txié'ht blos den' Brtefwechsekcdexv unterharidelnden Parteien ltefexn, sondern aach von «den Anschretr und der Politék der Regeerung während des langen Zeitraumes jener wichtigen
Billionen Menschen der Segnungen“
'Verhandlung ein deutliches Bild geben werden. Es wird-
ho xnclé daraus hervorgehen, daß die Regierung dahin *ge- ar eiter abe, die_ Festsehungen des Traktats von "London auf eine offene, ehrltche und angemessene Weise in“ Ausführung zu bringen; daß sie den Traktat nicht verdarben, indem fe Yen Griechischeu Sxaat einengten und beschränkten, und t“ n 10 'verhinperten, setn_e natürliche Energie zu entwickeln; so wie et1dlrch_,_ daß ste die Pacification des Ostens nicht dadurch aushtelten, daß ste eigensinnig an Bestimmangen festhéelren, deren Annahme nicht wahrscheinlich war. Beé der Herstellung Griechenlands “ist es höchst wichtig für Großbritaniep, diesen Staat auf einen Fuß hergestellt zu se- her), der es thm möglich macht, sich auch selbstständig zu be-
!haüpretr, 'hamic er nicht ,* in Folge einer verkehrten Politik,
der Macht ganz überlassen wird , die nach der Beendigung ihres Krieges mit der Türkei , ihr Augenmerk vornehmlich dorthin richten dürfte. -- Ick gehe jeßt zu dem Theile der Thron-Rede über , welcher auf die Anerkennung Dom Mi- guels Bezug hal, Ick bin nicht Willens, hier darüber zU' sprechen, ob es angemessen oder nicht sey , einen Souveraén (je j'acio blos deshalb nicht anzuerkennen, weil er“eéttet1 Thron nicht„legitimer Weise bestiegen hat; diese Frage geht mich hier nichts an, vieLmehr eine Andere, bet“ der die“ Ehre des Landes betheilégk ist. Die damit verbundenen Umstände find noch in frischem Andenken hier, und sollte die Frage der An,- „erkennung vor die Erwägung des Parlamentes kommen, wsrde ich mich ihr gewiß so lange widerseßen, bis dargethan
wird," daß die Ehre des Landes nicht darunter leide. Dom
Miguel kann keineswcges als unbestrittener Souveraén , der das Scepter ruhig und ohne Opposition führt, angesehen werden. Erst, wenn er das Schwerdt, das er gegen sein Volk gebrauchte,. in die Scheide geskeck'c haben wird, wenn er die Gefängniffe, wo er Tausende, die ihm verdächtig schie- nen , einkerkeru ließ, geöffnet hat, wenn ihm ix: Portugal sold; kein Hénderniß mehr in den Weg tritt, erst dann här e es Zeit seyn, ihn anzuerkennen. Möge man sch jedoch erinnern," daß die Streitigkeiten der Fürsten aus dem Hause Bxaganza' noch nicht öéégelegc smd , daß ein Krieg im Be-
* greff ist, in' Portugal selbst auszubrechen, daß es eine Mili-
tair-Regierung zu Gunsten der Königin Donna ONaria auf der Insel Terceira giebt, welches ein integrirender Theil. von Portugal ist, mid daher dem Dom Miguel keinesweges die Krone nicht mehr bestritten wird. Ich hoffe, die Regierung wird es _noch lange überlegen, ehe sie einen Schritt thut, der txicht mehr zurückgethan werden kann. - Auch eines andern Gegenstandes noch muß ich gedenken: nämlich“ des Angriffes der Spaxu'er auf Mexiko. Die dazu gebrauchte Expedition hax sich lange in der Ausrüstung befanden, und die Mexika- nijche Regierung, wohl wisssnd, daß.Vorbeugung noch beser sey a]s Heilun , wollte die Pläne" ihrer Feinde durch eine Landung auf Luba vernichken. England'gestattete jedoch die- sen Angriff nicht. Wenn nun dies auf eYner Seite gesche-
"hxn ist, hätte man da nicht auf der andern mit derselben
Gerechtigkeit verfahren sollen? Hätte man ni, t auch Spa- nien von einem An riffe auf Mexiko zurückha ten“ müssen? Das Verfahren unsZrer Regierung ist „'edoch _parteiésch und den Grundjäßen extcgegen, die sie zu beéolgen vxrspraxh.“ -- Herr Peel sprach ßch zunächst mit seinem ckck! Freunde (Lord Palmerston) insofern einverstanden aui, „als er ebenfalls der Meinung sey, der gegenwärtige, . Moment sey nicht ganz passend dazux so wéxhtige GMnskände, die einer eigenen Diskqsfion, bedurften, .zu* besprechen. Mit Be ug auf die Politik seines edlen “FierUdes, "“die er so gekchickc und beredt vertheidigc „habe, wolle xr- tmr bemerken,“ daß fie, wenn man sie in Anwendung„brinßenwoxlxe, das Land in “einen Krieg verwickeln würde Hört.) “Diejxs
Land und ganz Europa wurde, nach“ „den ru-n'dsäßgnxxexs edlen Lords, binnen sechs Monaten in einem blutigen Weg: sich befinden. Die Politik der gegenwärtigen Verwaltung habe das für fich, daß sie den Frieden erßalten und geficherthaß?,_
während sie auch die Macht und die E re Englatéds-aufkocht zu halten wußte (Hört!) „Zn Hinsicht dessen,“ ;fuhr, erxPeel fort, „was mein edler Freund über die Nothwynd Kithat fallen lassen, die Türkei ur Wohlfahrchropgs m i "rer , n- «tegrétär zu erhalten, glau e ich wohl, daß, bet der gegemv r- „ tigen Lage unseres Welttheils, dies in der Thalgesche en . müsse; während jedoch diese Doktrin von der Op.,ofiow
als richtig zugegeben wird , billigt „fie. doch das Wem der Regierung nicht , durch welches dte' mnern-Angelegmhei: cen jenes Landes geordnet würden.“ Der Redner exinnerte hierauf daran, daß bereics im J. 1799 England drc- Inte-