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Frankreich, worin dieser der Deputérten-Kammer- die desmi-
Live Or anésacéon der Pairs-Kammer anzeigte, und welches “*
der r tdent so ort der Versammlung mittheilte. Der Ra- menXAußruf, w hrend desken die Herren von Mpntbel und von Haussez eingeführt wurden und auf dex Munster-Bank Platz nahmen, er ab 344 atxwesende Mttglrxder (absolute ONajoricät 173). iervon erbtelten Herr Duyxn der_Acltere 175, Herr Dupont v. d. Eure 157, Herr Gtryd 1.33, per Vicomte von ?artignac 135, Herr von Berbrs 1.29, der Marquis von (Tambon 107, Herr Bourdeau 101 St:rr_1men_ u. s. w. Da hiernach Herr Dupin der Aeltere allem dte ersor- kderliche Stimmen-Melzrl)eir erhalten hatte, so wurde er _zum Vice-Präfidenten proklamirt, und es mußke Behufs der Wahl Der Übriger: drei Véce-Präsidenten e_in Bglloceament szchen Denjenigcn sechs Kandidaten, die nach thm d-te metsten Sccxnmen erhalten hatten, angestellt werden. Ber emem solchen asc He- kannrléck) die absolute Stimmcn-JJTehrheet mcht uöthtg, sondern es genügt die relative. Dis Zahl dex an:vesen_den Deputirten hatte sich mittlerweile auf 341vermmd9rc. Hrer- von erhielten je t Hr. Bourdeau 190, der OJTarqm-Z v. Cam;- bon 175, der icomte v. Markégnac 168, Hr. Grrod 162, Hr. v. Berbis 158 und Hr. Dupont“ 148 stmwen; „dre drei Erstem wurden sonach proklamirkx, und dee vcer Vtec- Präsidenten smd also: die Hérren Dupin_ der Aelrere, Bourdeau, Marquis v. Cambon und Vtcomte v. Mar,- tignac. Die Ernennung der vier Secretaire wurde , da es » bereits 4T: Uhr war und das Bureau noch „an demselben Abende um Könige geladen war, um Sr. Majestät dc? Kau- didaten- éste für die Präsidencen-Stellc vorznkegen, brs _an di» nächste Sitzung (am 8ce_n) verschoben. Man vermuthet, daß die Kammer zu ihren Secretairen die Herren v. Jalcquc- Minor, v. .Harcourr, v. Preéffcéc u_nd Dumai'lwllack) wählen Werde. '
Paris, 7. März. Die Pairs-Kammer wird morgen Dethericht des Grafen Siméon über den Entwurf z'txr Adresse* vernehmen. „Die liberalen Bläkxer“, äußert dae Gazette de France,“ scheuen sich“ nicht, 1chon jekzc zu vez:- Tünden, daß 'die Kammer in dieser Adresse eine gewisse Neu- Tralität, wodurch die Staats-Körper in dcr Rexgel ihre Stup- mung zu erkennen geben , beobachteu rmd |ill1chweigend nztß- billigen werde, um nicht zu radeln.. Da wir ,es txcchc für schicklicl) halten, auf solche Weise den Resultaten emed“
Berathung, die noch nichr einma! begonnen hat, vorzqui-
sen, so fordern wir das Publikum anf, xis Sache ruhig „ab,- zuwarcen und sich einstweilen vor den Tanschung-xn des Lebe,- ralismus zu bewahren.“ . “ _ “
Man glaubt, daß die Wahl des Prästdenten dcr Depu- 1irten-«Kammer in dem heutigen “Ministcr-Rathe werde ent-
schieden werden. _ . Das Journal des Débats enthält heute eme Re,-
zension der lelztetr Broschüre des Hrn. Cotta. „.Der Berz.
sasser“,heißr es darin unter Anderm, „beschwört den Monar- chen, sich mit Der Diktatur- zu bekleiden, dteLharte zu mo,- défiziren und nöthégenfalls zu den Waffxn sche Zufiztcht zu nehmen. Der Himmel bewahre uns, daß )vtr uns um Hrn. Cotta in einen. Federkrieg einlassen sollten; jem System aß lämgst nach Gebühr gewürdigt. Er mag uns daher tmmerhnx wic- derlzolen, daß wir der Republik entgegen eilen, dar; das Eigenthumsrecht bedroht sey, daß Frankreich auf emem Vul- kane ruhe, und was dergleichen leere Declamationen mehr ßnd. Er ma sich in Schimpfreden über die Preßfreibeét ergießen; die er Zorn ist verzeiblich, da die öffentlichen Bläc- xer ihm von jeher“ arg mitgespielt haben. Was wir aber nicht begreifen kö,nnen,'ist, daß ein Justizmanu sich gegen das Grundgesesz der Monarchie auflehnt und sich müht, in sei- nem Lande den Bürgerkrieg an uzünden._ Herr Cotta mag sagen, was er will: der König, ?ür sich allein, hat das Recht
nécht, d,:“e Charte zu modifiziren; er hat das. Reeht nicht, die _
durch ein Gesetz, eingeführten Wahl-Formen zu verändern. Herr Cottu beßreitet es, daß die Charte ein wechselseitig bin- dender Vertrag zwischen Kön_ig und Volk sey; er erblickt darin pur ein freiwilliges Gexchenk, Sollte H so gut wie wir wissen, daß dte großen politischenTransactio- nen, durch die stillschweigende Eipwilligung der interefistrten T eile abgeschlossen werden? _ Allem angenommen auch , die C arte wäre ein bloßes Ge] enk, hat Herr Cottu niemals den-Eingang zu*“derselben gele en, worin es heißt: „„Wir verwillégen Unseren Unterthanen, sowohl für Uns als für Um sexe Nachfolger, und auf ewi e Zeiten, die nachstehende con- ßttutionnelle Charte.“ “ Wie öunte hiernach der Monarch das Recht haben, ein Geschenk zurückzunehmen oder zu ermäßigen,
macht*hat? Er hat, Ich seiner ab
oluten I)“acht unwiderru lich ent- iußert; er hat sein Königliches . f
ort verpfändet; und die Charte
das er für sich .und seine Nachxlger, und auf ewigeZeiren ge-.
,noch in ein GZselz vevwandeln.
?. Cotcu nicht.
mag nun ein förmlicher Pact oder ein einfaches Geschenk seyn, sie ist darum nicht minder das unantastbare Eigenthum dex *Nakion. „ „Wenn,“ “ sagt“ Hr. Cotta in seiner Schrift, „„die Revolutionairs (und hierunter versteht er alle diejeni- en, die von gesekzwidrigen Verordnungen nichts wisson wol- en) sich damit begnügen, bei einer Modification der Charts ein bloßes Geschre'f-zu erhsben, so kann mansicl) darauf be- schränken, ihnen den JNund zu stopfen. Schreiter: sie aber zur Gewalt, so mag man sich wohl hüten, mit ihnen in Un;- ccrhandlungen zu treten; mir Kanonen und Soldaien gehe “nan ihnen entgegen und sckze sie für immer außer Stand, die Welt zu beunruhigenW“ Die ganze Taktik des Herrn Cotta besteht also in der Anweudung der Diktatur, in der Auflehnung wider die Charte und in der AUfforderung zum Bür- gerkriege. Nac!) solchen Aenßerungeu erklären wir laut," daß jeder Prozeß über Preßvergehen uns hinführo unmög- lich scheint. Was man auch sagen mag , man kann
nicht méhr sagen, als Herr Cotta gesagt hat.“ -- Der-
Cour rier fr aUxxais sagt am Schlusse einer Rezension Über die gedachte Broschüre: „Der.“ Schluß, den wir, daraus ziehen müssen, ist nothwendig 'der, daß geseszwidri e Maaßre- geln dock) nicht so ganz außer den Absichten der O.;inister lie- gen als Hr. von Moncbel solches behauptet; denn wie käme es sonst, das; diejenigen, sie dergleérhen PTaaßregeln vorschla- gen, sich einer völligen Ungestraftheic erfreuen, während die Regierung doch alle Schriftsreller ciner entgegengeselzten Mei,- nung auf das strengste verfolgen läßk. Was die'Revolutio- nen kosten , wissen wir und verlangen nicht datmck). Aber auch was die Sklaverei koßec, haben wir erfahren und ver.- langen sie daher eben so weraig.“
„,Das Ministerium,“_„bemerkc das Journal du Com; merce“ ist jeßt dahin gelangt, wohin es nothwendig mix ihm kommen mußte. Der OJTajorikäc der Wahlkammer ent,- bel)rend, tmd Von der erblichen Kammer verlassen, bleibt ihm nichts übrig, als fich znrückztxzichen oder einen Staaksskreic!) zu wagen, denn bei seiner Unpopularität kann es eben so we- nig auf eine Majorirät ck21. den Wahl-Kollchen rechnen. Docs)“ verkündigt uns thl) nichts, daß daffclbe gesonnen sey, sich der“ Macht zu begeben. Also ein Skqatsskreich !“--Der Drapeau b l a n c glaubt dagegen, daß die Auslösung der Kammer nahe bevor-
„stehe. „Wird aber“,fragc dieses Blatt, „das Kabinet es bcidie- .
ser ONaaßregel bewenden lassen? Dies wäre Hochverrath! denn offenbar würden die Wahl-Kollegien, wenn sie ferner aus denselben Elementen, als jekzt, bestehen, der Kammer aucb" dieselbezt Depukirten wieder znschicken , wenn nicht gar die neuen “Wahlen'noch schlechter al_s die letzten ausfielen. An- dererseits würde es aber “abgeschmackc sxyn , wenn man von der jeßigen Kammer vor deren Auflöjung'nock) ein neues Wahl-Gesexx» erwarcen wollte. Soll man nun unrer solchen Umständen das Reich der Revolucion Preis cebett? Besser, man niMnt zu- einer Verordnung seine Zuflucht, verän-
dert das Wahl-System und schert sich auf 1olchc “Weise ei:1e-»
„Kammer, welchc die motmrchische Gesinnung des Landes re,- präsencirt. Späterhin läßt sich jene Verordnung ja immer Wenigstens würde der Staat gerettet seyn.“ .
Der Temeenthält folgende statistische Notizen über die Depucircen-Kammer_ in Betreff der äußerlichen Berhälx- nisse der verschiedenen Mitglieder derselben: 1) Deputxrtc, dre entweder in Paris ansässig find oder _doch gewöhnltch dort leben 143; 2) Gutsbesilzer 13-2; 3) ahwlzbare Beamcen 65; 4) unabsetzbare Beamten 38; 5) Matres' von Städten 25; 6) Militairs 36; 7) Kaufleute 53; 8) Advokaten und Rechts- gelehrte 20; 9) Gelehrte 11; 10)_Procescanten 26; 11) Söhne und Brüder von Pairs und kärnttge Erben der Patrschaft 13. Seit dem Jahre 1827 sind 2-2 Depucirte gestorben und 53 zu Pairs erhöht worden; 16 smd aus der Kammer ansgefthw- den und 3 haben die Pairswürde ererbt. ,
In dem Constitutionnel'lieft man: „WTehrßr; De,- putirce haben laut erklärt, daß ste glet'ch nach der defrnetrwen Organisation der“ Kammer den Vorschlag m_achen wurden, diejenigen Zeitungsschreibev und sonstigen Pemynen vor ihre Schranken zu laden, welche die Kanxnxermu so ttt1gZan- licher Frechheit verlästerc haben.“ Dte1e andern Perronen-
wären namentlich Her Bischof von Gap, der General-Pro- '
kurator Pinaud in Metz und Herr"Cortu.
Hr. B. Constant konnte Krät1klicl)keixs--halb-Zr an der 0559?" Sitzung der Deputérten-Kammer mcht Thecl nehmen.
Die Qwotidienne Erklärt heute die Verabschiedung des Grafen vot“ Sesmaisons, als eine durchaus verfassyngs- mäßige Maaßregel. Wer, bemerkt dieselbe, im Staatsdzepske angestellt sey, müsse auch die Regierung dyrch seine polettsckzlé Denkungsart und HandlungsweUe unterstützen; wolle er 13): ches nicht, sondern ziehe es vor, fick) der Opvofition auzusch ce,
ßen , so muss er entweder seinen Abschied nehmen oder sich auf eine Entlaffunggefaßt mach Das Journal des Debats bemerkt hierbei, daß der Graf v. Sesmaisons in Nantes keinesweges für" den Kandidaten der Oppoficéon, sow- dern daß er nur gegen den ménisteriellen Kandidaten (Herrn Dudon) als einen dem Departement der niedern Loire völlig fremdeU Mann gestimmt habe.
Bei der Pairs-Kammer ist _eine Bittschréft in Betreff dcp Verweigerung geselzwidriger Steuern eingegaugen. “
Dcr Messager des Chambres will aus guter O.Uelxe wissen, daß es die Abschc Frankreich_s sey,«falls iym die Be- zwin'gung Algiers gelingen sollts, dajelbsk im Einverständnis? mit der“.“ Übrigen großen Mächten den Malthescr-Orden UU- ter der Benetmung der Ritter des Mittelmeeres wie,- der herzustellen und jene, Sc_adt, dcm Könige zU Ehren, Car- lopolés zu taufen, Dres W) die “richtige Atxséegnng. der in der Thronrede enthaltemen Stelle, worin es heiße, daß die Expedicion nach Algier zum Vortheile der Christenheit ausschlagen werde. *
Der Redacteur Und der Drucker des in Toulouse er- scheénenden Blattes „la, France mértdionale“ sind wegen Auf,- nahme des Artikels: „Frankreich und die Bourbonen im Jahre 1830“, aus dem Globe, anf den 13ten d. M. vor das dor,- r't'ge Znchtpoüzci-Gericht geladen worden. “
ffDer berühmte Virtuosex,"Herr Hummel, ist hier einge- tro en,
Großbritanien und Irland.
Parlanwnts-Verhandlungen. Zm Oberhanse kwnrde am 4ten März dem Grafen Bathursk, als Vor,- sikzer des Comité zur Umtersuclxmg der Ostindischen Amgelc; genheiren, gestartet, von Zett zu Zeit im Namen dieses Co- mité Berichk über die vernommenen Zeugen abgeben zu dür- fen. »- ,th Folge mehrerer eingereichten Béccsthréften kam wiederum die Noth des Landes zur Sprache; auf dem WWW, den einige Lords äußerten, daß die Regierung UM") mehrere Ersparnissin den Ausgaben eintreten lassen möge, enkgegncte der Herzog von, Wellington: „Es isr an einem anderen Orte, (in1YnQerllaUse)von eincm „Minister der Krone eime Darle- gung-der öffenc ichen AusZaben gemacht worden, ans welcher deutlich zu ersehen ist, daß die Regierung bedeettende Reduc- tionen gegen das leßte Jahr hac einkxecen (affen, und daß die Ersparnissx, die im Ganzen seit einigen Sessionen statt gefunden haben, nicht unbedeutend sind. Ich kann nur hin,- zufügen, daß ich, eben so wie meine“ Kollegen, alles gerhan habe, was in meiner Lacht stand, nm die öffentlichen Aus,- gaben auf die engsten Gränzen znrückzuft'xhrcn. Ick ketme auch keine A116gabemehr, die nichr zur Aufrechthalrnng und Sicherheit der großen, ausgedehnten und komplizértcu Inter,- cffen dieses Landes nothwendig wäre. Man. muß nämlich nicht vergessen, daß England, wiewohl nur ein kleiner Fleok auf der Welt- Karke, Interessen und Besikzungen über die ganze Erdkugel ver- breitet hat. Große Etabliffements [ind daher unumgänglick) nöthig, um die Ehre und denVortheil diexes Landes srers.wahrzmnhmen. Auch muß das nicht außer Acht gelaffen werden, daß von den öffenkléchen Artsgaben nur 1-2 Millionen auf Erhaltung diefer Etabliffements verwandt werden; von dieser Summe allein s:"1'1d durch die EinsMänkuugen der vorigen Session 2 Millionen erspart worden; was außer je'nen 12 Milléonen ausgegeben wird , das wird , Unter Garantie und Sanccion der Landes-Ehre , zu Zwecken verwandt, die außerhalb aller Einschränkung und Einmischung sich befindén. _ Was die Kolonéeen anbetrifft, die so oft schon als ein Abfluß unserer Ausgaben bezeichnet worden sind, so erlaube ich mir die Be- merkung , daß [die Zahl der Truppen , die sick) in den alten “vor dem lekzicen Kriege schon uns gehörenden Kolonieen be,- ßnden, jekzc geringer: ist, als im Jahre 1792. Es sind jedoch, .neue Acquisitionen seitdem hinzugekommen, und diese sind es, Die bedeutende Besatzungen erheéschen -- so bedeukend fast, als sonsk die ganze Truppen-Macht war, die für unsere alten Kolonieen gebraucht wurde. Ich erinnere nur an das Kap, an Mauritius, Ceylon und die Ionischen Inseln , die alle Bedxurende Garnisonen zur Vertheidégung sowohl, als zur Ansrechthaltung der Ruhe erheischcn. Man wird hieraus zyr Genüge ersehen, daß die Angaben von n1ögliche.1 Reduc- tronen aus lauter erkhümern beruhen. Was unsere Schiffs,- thaahc betrifft, so ist wohl auch keine rage, daß es, der umge- fuhrten UmständewegenDeéne-r größern ? nzahl von Leuten bedarf, als_ Hamals, da wir noch t1ichr so viele Stationen-zn ver- Tk)etdtgetx hatten. Ich hoffe, Ew. Herrlichkeiten werden den Schwrerégkeiöen , mit denen das Land jetzt zu kämpfen lat, ruhtg erztgegentrcten, und zweifleiY auch nicht, daß Sie diese ben alle besteigen werden, ohne solche Qinschxsänkungen gnzuordnen, Welche dee Wirksamkeit Unserer Schiffs- oder Militaér-Machc
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Zermmdern x_md anf dW-se. Weise die entfernten Befißungen der Krone, dre zu verthetdtgen wir verpflicßtet find, Gefahren oder Umrahen anssekzen würden.“ _ Graf von Malmes- bury machte bemerkléch , daß man die schon vtsle Menschen-
leben und unzähliges Geld kostende Erhaltung devnngesunx ,
dyn Kolonie von Sierra-Leone gan au qeben one 3*r zytes ferner darauf hin, daß, zur Abhzülfc föer gröjsßern 970?!) m_ Engkand,_ das benachbarte Schottland, in Bezng auf Geld-Umlaus xmd Armen-Geselze, zum Muster dienen sosl- te. 7- Marqms von Lansdown, der ch Angaben und Abßchren dxs_Herzo'gs vom Wellington alle Gereckcktégkeét wi- dersahren _Uexz, meinte doch, es würde manche Ersparniß txocl) mögltck) seyn, wenn man die Kolonieen selbst, nament- ltck) z. B. anada, die“ Kosten ihrer eigenen Vertheidi- gxmg_ tragen ste_ße Und 10 das Mutterland erleichterte. -- (Gras von Malmesbury trug auf amtliche Nachweis: dex "Getreide ; Einfuhren und Preise an, die seit der anmhrung der bsstehenden Korn-Geseße stattgefunden haben. Seit dxn 17 »Monaten, sagte er, daß diese Gesetze in Kraft sxcl) besatxdetx, jeyex: 2,200,000 Quarter fremdes Getreide znr m-nxrn Conjnmtéon eingeführt worden; dies sex) mit eine Urmchgder Landesnoth, O_enn nach zwei schlechcen Aerndten erhalkx ]eßc der Landmann nur 56 bis 57 Shill. per Quarter oder emen un) vxer Shin. geringern Preis, als der war, den man vorher,. m den Jahren gesegneter Aerndten, als ein an- gemessetxex Entgeld des Landmanneö angesehen hatte. *- Die Nachwetse ,wurdxn angeordnet, worauf das Haus fich vcrtagte. „ -- Dre Srlzsung des Unrerhauses vom 3. März bor trcc[)r6_hes011Hc_rs Erhebliches dar. Herr Davenport ver- legte yexnen Antrag auf Untersuchung der Landesnork) auf den 16. Marz,-1_md die Bill zm'Fesksrellung der Rechte in Bezug an dran1att1che Erzeugniffe wurde zmn zweiten Male verlesen. :JUtxccr mehreren Birtsthriften, die Hr. O'Connell in der Sclz U ng vom 4ten überreichte, befand slch auch eine von gewissen?Proteßaxxten der Grafschast Mayo in Irland, die stel) daruber bcjchwer'tem, daß sie 30 Jahren ohne öffentlichen Gottesdienst sick) befänden umd daher“, füqte Hr. O'Cormeü [)xnzu, „we die „Birxsreller sick) anszudrücken belieben, sehr kctchk in die Jrrrhümer der sie umgebenden Römischen Kirche verfaUen, so wie sie auch keine Sckwlen haben wür,- den, wenn die Katholiken 'nicht für die »Mit-Erziehung der proces'kaméschen Kinder sorgtem.“ Die Bitrsthrifc wurde zum Druck verokdner. 'Herr O'Connell kündigte darauf an, daß er_* am 4". »Man" erst'léch mts“ e_éne „Bill antracen werde, wodurch Ye“ wthkhärkgen Vcrmächknéffe der Kayolék'en auf gleichen FU); nut demon der protestantischen Dissenters gestellt werden syll-xn u:1.d_ zweitens auf eix'se Bill, die in gewissen Fällen die Eßen zwizclwn Protestankcn und Katholiken in Etigland legal maxhexx, jowie die Skrafen aufheben soll, die in Irland dem karholtjchen Priester anferlegc “sind, der die eheliche Eins.":gx mmg emos den beiden verschiedenen Glanbensbekemuniffen
gngehörcndetx Brauxpaaxes verrichtet. -'- Hr. Spring Rice» ' nberretchce dre Bircnhrisr katholischer Einwohner der Stadt *
G41_[1V4U) (Irland), die sich darüber beschwerten , daß es in dtexem Orte noch einige städtische Bevorzugun'gen für Pro- testanten und namentlixs) aUch die gäbe , daß nur Protestan- ten zu Parlamenrsgliedern erwählt werden können. Lem: Peel erklärte, e_s se;) der Zweck der in der vorjährigen es- sion durchgegangxnen Bill, alle, sowohl Staats,- als städtische Unterschcede zwt'1chet1 Protestanten und Katholiken aufzuheben.
Dies finde natürlich auch auf die Stadt Galway seineAnwendung; _
inzwi'chen wolle er doch über. diesen speciellen Fall |ck erst auslas- sen, xx:xnn eine besondere Bill in Bezug darauf eingebracht werde,. -- St_r Z. Neensporc machte darauf seinen (bereits erwähn- ten) Antrag „m “Bezug auf den Zustand der Landes-Kérche in Irland; Das ehrenwerthe Mitglied -_ wahrscheinlich das ältestc'tty. ganzen Hause -_- bat zunächst um Nachsteht, wenn er:, bet remem- vorgerückten Alter, den Gegenstand vielleicht“ nzchtöso _fasse, wie er“, bei den unermeßlichen Mißbräuchen, dre steh m die. Kirche Irlands eingeschlichen hätten, aufge- faßt zu werden verdiene. Er machte sodann in seinem Vox- trage auf die kü-mmerléchen “Gehalte aufmerksam, WEU)? dxe Landprxdiger in Irland hätten, während die höhetxcn Px“- bxudarten von Einkünften strolzten. Er wies ankLtmmerch- dt; ehemalige Diöcese des Bischofs von Ferns 7?" der ") sxmer bekannten Korrespondenz zwar diesen Mlßéand „9?z laugnet habe.“, wo jedoch einzelne “ namentlich gemachte GUÜB liche nach 40jährigen Dien en von ihren HMM dürf- tigen Anstellungen nicht des rdert werden, w hkMd man junge mit Connexiouen versehene Männer k Andere Geistliche, die den Dienst für 3 vers“
[nen vorziehe. * cs'éedene Kirch- spiele zu versehen hätten, bezögen von dem emen 18 Pfd.
?. Sk). 9 Pf. von dem andern 9 Pfd- 4 Sh- 7 Pf--_Und vom dritten 9 Pfd. 5 Sh. 3“ Pf. -- zasammen also ein M-
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