1830 / 81 p. 5 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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*(xlngeheurer Beisaa von dcp.méné|ericklcn Bänken,) _- Icht gmg der Redner zur Verthctdtgung des Verfahrens Herrn Can- mngs wahrend der Epr;k)e11bcr,„wo SeriCharles Stuart die yeuc Verfaffun „Portugals VU“: thnacb Ltffabon brachte, und :ggtc dann m „5 eztehung auf das chner Protokoll: „Mein edler Freund und najch thm dcr ,ehrenwcrthc Baronct (Sir F. Bur- dctt)/ haben „Verde dcnScbxuß gczdgcn , daß, ,weil das" Wiener Protokoll dtc_ Unterschrtft cémks Brmschcn Mémücrs führe, wir uns vcrbéndlxck) gemacht hätten, darauf zu sehen , daß „Dom Mé- guel ferne emgcgamgcncn, Vcrpßtchtungcn getreu erfülle. Die Umstände, unter denctx, wer Thxtlitchmcr an dem Wiener Proto- koll wurdcen, ßndcn nch klar m cmcr vom Fürsten Mcttcrnicl) anden Furüen Eßcrhazygcsnndtcn, un erer Regierung mitge- 1hctltcn und unter den dem „Hause; vorgc cgten Papieren bcändlé: chen, Depesche. Ich, kann dem „Hause “dre Versicherung geben, daß unser (Yessxädte M Wtcn,„Lord Cowlcy, kct'ne Znßrucréoncn Harte, der Konferenz Dom _Nixguxls um dem Fürsten Metternich betzuwohnrn. Dom Pedros Abfuhr, seinen, Bruder Dom Mé- qurl zu seencm Stellvertrxxtcr m Portugal zu crncnncsx, war in Wtcn bckannk und durck) dcn Fürßen Mettcrnéch Dom Miguel mét-

«Lthcéltxvordcn. Bei den derzeitigen Unruhen inPortugal sandman *

YomOYKéguch Ixct's'*;dal)in für notht'g; FW'yiMcttcrnécl) schlug ihm vor, scenxn chubcr London und PKNIFU nchmM, wogegen cr großen éLLtdcrjvtlxctt zctgtc.-/ *- Hécr Cas Herr Perl cine Stelle aus" der «n erwähnter; Depesche vor, am? welcher sich ergiebt, daß der ;“;nrß Mcttcrntcl), um jenen Widerwécht zu besiegen, sx'ck) conßé- dcntth an den Brt'téschcn Gesandtrn in Wien gewendet und ihn um fernen Verstand qcbctcn hatte, um *mit Bewillégnng seiner

Regierung die zur Beendigung des gefährlichen Zußandcs von *

Porta al _erfordcrlt'chcn Maaßrcchxx “MÜ nehmen. -- „Das-7, fuhr Laux Ccr ;chncr fort, „,-Zwaren dec '

„or *owxrrs zu; jrncr Lonfcrcn *verarclaßtcn. Niemals" vcr- pfstchkctc sich der Lord für dre Erf'ixlelung der von Dom Miracl

qxgctxfscéch Brrzdcr tzndxxsein; Landsleute, cx'ngcgangcncn *- cr- ;“ T*tndltrskcttcn. (Hort,.- hort!) Er war nur ces: chgc descr:,- 1ras ;

geschah; und somit, glqudc ich,"?ß dic, Be'xhanptung bcscéréqt“, dcrß ,Lord Cotplcy und dgrcl) ck13 dtc Brxttsch chécrung an dcr von _.Oo1:1,-Megucl mr_t 1cancanruder und seinem Volke qctroffcncn fiZUMÜCOM UchxrctUkak dcrgxtcn Anthct'l gcxtommcn hade. «drk, vorck,“ Yer edle, Lord hat ttclzßfcrncr axtf rl'ft in London vor der Abrctyr Oomthguclzs nch Ltyabon mttcrzcichnctcs Protokoll bc- ;«decn. Ich suhlc znxck) M dtc1cm Angcnbléckc m'cht dazu berech- tht, day? _Hch mct dcn1thhalt dcffrlbcn bckannt zu machen., Wenn dtc18H-CT11iL nac!) vdllegcr Bccndégnng dcr Portugécsschcn Angelegcyhetrcn gcsclxhcn sollte, so wird dcr edle Lord silk) Über- chugcn konnen , das, es nccmals“ cim- Vsrpßéchttxng irgend einer ;!!rtc gab,- Dom _Mtgncl vort drm adzudnktcn, was; ér gethan. 5Hort, „_bort!) Großcs__(§„§c1vtcht im Verlauf der Debatch auf dre Anxvcefcnh'ctt,Brtttxclxr Truppen, bct' Dorn ;).-?igucls erüer Landung m Lxffabon, x_md-„als cr später die Rcchkc scinrs “Bru- d;“crs“, odcr „vrclmchr „dre mncr Nichte, rcrlctztc, gclcgt worden. Ick Halte dtcscn Thxcl dcr Rede mrx'ncs (*dlrn Frcunch' für den wrchte ßen nnd wrcß, daß cr den größten Eindruä“ auf das Haus qcmagt hat. Mett cdlcr Freund bchaurtrt, daß- dx'c Métwirkmnq xmscrer Trurpcn 111 „Portugal als _ct'nc dt'rck'tc Einmischung in dkc xxmercn angxlcgctxhcttcn dtcscs thchrs zu betrachten sry. Wahr 10 es, das; xtc!) bet Dom Mtgucld' Ankunft in Lissabon Br*x'tésébc Truppen. dort befanden. Wahr'tü es“, daf? unsere Befehlshaber Znffructtoncxt erhalten hatten, ctnc jede Einmiscbnng in die inneren " Artgelcgcyhcxtcn dcs", Lauch zu vdrmctch, *wobct t'wn'n jedoch vorgxsxhrtcbcn wax,- tm Nothfall dxe Mitgrécdcrdcr Köniqléchcn F,:mnltc „zu bcscbujzcn. Dcrxdlc Lord meint, es wäre damals ncchßs lxtclxer gewesen, als nch ,dér am Tajoxbclc-gcncn Forts" zu bcznachthen, und dalxtxx stmmzc nlsmtt ihm übrrcm, daß, wenn wgr cm chht_zunt Krtcgc met Portugal gchnbr hättrn, um die Mrfaffung ansrcchx zu erhalten oder Dom Mégucl zu kontrollércn, drr rechte Augenbltgk dau dcrjcnrge war, wo unsere Truppen in Lrß'axon üandcn. Dtésex, unkt fordcrtmick) auch auf, dem Hause zu erklaren, daß der Brtttschc „Gesandte _dcn, Besch! die Truppen weg nscndxn, scmcn Instructxoncn zuwtdcr, zurückgehalten hat, wer . er ey fur das" C?«ntercffc Großbritantcns als nothtbendt'g ansah; er-handolktxc darm o zweckmä rg, daß dic Regierung scincMaaß- regel btlltgcn mußte. (Hört, )drt!) Ich muß» hécrbcé bemerken, daß der Gesandte chn Schrttt that, nachdem schon Anzeichcn-von „Dom Mi ucls Abüchtcn vorhanden waren, st'ch zum König 7,» machen un den Thron Portugals zu bcstcigcn. Bald daraufc-rschien das Dckrct-zur Zusmnmepbcrufung der Cortes mit der Unterschrift Dom Miguexs als Köntg. Dcr, Gesandte fragte mm förmlich bei der Negteruxtg an, ob er src!) etnmischcn so.!lc oder nicht, worauf leßxcre thm den Besch! zukommen ließ, die Britischen Truppen bts auf den letzten Mann aus Portugalkzu ziehen, und, wenn ich mich _nécht, irre, so trug das Schreiben, welches diesen Befehl enthielt, dre Untxrfchrift: W(lléam Huskéf s o n. (Unge- hcurer Beifall.) Rt mrthtn die Ncgterung Sr. Majrskät fctg von thren .erpFWtunßcn abÉcwtchcn, so geschah es gerade damals wo man „tnt dem“ cstext rfolYe hätte ,etnschrcétcn können, an des Köst gegenwärttge Nat geber smd, wie ich schon .frü- Yer erwä nt, untere olcher Voraussetzung nicht die ein i en,. enen man _Vorwur e zu machen härte. (Großer Bc? all.). '?d Noch iti cm Umßand yorhandxn, den teh nur ungern ber hre, LUTZ) berühren muß, wer! er mit dazu, bctgctragenZhat, meinen * vcrbéntYeund zu_ der Vorauszehtxng zu, veranlassen, daß wir uns ; * ck gemacht hätten, dafur zu for en, daß Dom Mi nel

mßändc, die den Zutritt -

träge halte- ich meine den Eid, den Dom i ' ' , , uel

yon „Oesterreech, dcm Kömgc von England Y:? derdYritFsFTX *)xcgtcrunag anglcgt hat, treu „atx der „Verwaltung zu halten. (zyork, hort !) Dxc?) gebe zu, daß cm solcl es Versprechen auf das * xererxtckxüc gcgc cxx und, auf das„schmähkt'ch|e ebrochcn' wurde. Der Hnnmcl bchute xnxch, da tch in dieser Zénückx Jauch nur c§n_ Wort zur Vcrtheedtgtzng om Miguel's sagen “sollte (Hört, hort2ck .Kexht gut kenne tcbedcn Vortheil, den in dieser Angelc- gcnhect „mem cdlcronreund uber mech hat, wenn er in Verbin- dung mxt dcm chuhle aller derer, die ihm zuhörtcn, den Cha- rakter cmcs Indtvtduums i'adcltc„ das di-cscn"Tadcl mit Recht ocrdtcxtt, und wenn er zuglctch dec S_ache eincr cmdcrcn Person vcrthctdtgtc, vqn dxr tch zugchc, daß ne die rechtmäßige Königin von Pocxtugal :|. Als ?.kitxxtftc'r abcr habe ich große mir cmver- traute znrercffen zu beruckstchttgen und über dicse Angelegen-

Vorschréstcn dcr Vcrständigkcit und Zweckmä“ t' keit u ent '- dcn. Wahr tft es also, daß Dom Miguel,?cénm Eid gTFZJ- JZM- Unter __wclxhxn Umßändcn das geschah, und énwt'cfcrn tre alxgcmctvnc Metnung m Porttzgal damit übcrcénüimmtc, wtll tct) ntcht untersuchen , wctl ich auf keine Verthei- dtguxxg porbcrcitxx bm. . Ich habe t'lijß fxüstcrn- gehört, _ daß ahnlccbc ,Umxmndc bcrcrts früher in MW“ Fanu'lic stattgefun- dxn habxn. Den ehrenwcrthxn Mitgliedern “des „Hau es wird es cxmnerlxcl) sxyn , daß Brastltcn vor" einigen Fahrén cénahenuf dtcselbe cheron PZrtuggl getrennt wurde, als neulich ortu- galjvaoqn qustltctx. Ick furchtc, Dom Pcdro hatte einst ä n!fche Vertrage xmx sctncm Vater gcschloffcn , als Dom Miguel mit ck13»; und ml) eben, solcher Verxcjzungcn schuldig gcnmcht' alo [cm Bruder.“ Heer xas Hr. Peel den Eid VM“, den Dom Pedro Osctpcm Vater“,“gelccstct hatte, und einen [außen Aus- zzxg aud cxnxm Schrctbcn dcs“ Erstcrcn, worin derselbe bctchcrt, me mcmctdtg werden zu „wollen , und daß , wenn die Brasilianer toll chmg scyxt sollten , thn,zum Kaiser wählcn-zu wollen, eine solche Wahl mxht chr? staxxßndcn würde, “bés alle in Brasélé-cn lc- dcndcn Portugeeser: m Stuckcn gehauen wären. Der chncr kc- mzerltc hxcrbet, das; Doux Pedro, um der Sache noch mehr Gk- wrcht zx); gcbsx, den Erd Mtt seinem eigenen Blute geschrieben hatte. (29:1th Rufxn: Hyrt!) „,Bald,“ fuhrHerr Peel hierauf fort,. _„tralcxr Umftaxxdc cm, welchc bewr'xscn, welchen Werth Dom Pcdzgauf R„fetnctrcsétd setzte. In Bratrlt'cxn zet'gtc sick) _céUc so ubcrwxcgch-e: Y_cxgung, src!) von Portugal zu trennen und einen tznszhhangtgct: Gxgat zu btxdcn, daß Dom Pedro nichts Writer szrcg blteb, aM mh zrzm Jacsxr zu erklären, Wenn er noch érgcnd m Frcundschaxinchederhaltmffen mit-Portugal bleiben Wollte. (Hort, hört!). Wahr _tü cs,- daß die Verhältnisse Dom Pcdro's und Dor; Mtgizxxs :mofcrn kcmc Aehnlichkeit mit einander ha- ben, als ken Hinncdx dcs Erüercn EUgland auch nicht einen Schat- ten von Vcrpfftcytungcn- hst, indcffcn ist doch Achnléchkcét genug vdrhanchn , um, ober, Beurtheilung des Vcrfahrcns Dom Mt'gucl's, darauf Nuckstch zu nchmrn. “Hört, hört!) _, Nycd rei clme Bemerkung mcmcs edlen Fchn esrorhanden, dte_1xnr fwwkxtegzxrscyn schctnt. Erzsagt, wir fürchteten und, ans trgc-xtd ctnc Werse nns gx cmva'rtxg in dir Portugécäsckxcn An- chgcnhrßcn zu mrsclzcn, rend wer es" früher 'eénc Ncéhc von „xahrcn hmdgrck) ununterbrockxn gethan hätten. Daß wér es oft thatrn, „eb? tch zu , well unsere ganz besonderen Verhältnisse zu Portugßa „rs erforderten.“ In mehreren Verträgen hatten wir die Unabhapgtgkcct Portugals verbürgt: und mußten _nns daher mit der thtung seiner AUIÜYMÖMM beschäftigen. Kann mein edler zrcund abcr xrgcnd er :* Exnmcfchung Englands“ in die in- nern Angclchnhctth dcr Ncgternng von Portugal “anführen (Hört„ hdrtx); :xclzx abcr entsteht noch eine andere Frage, ob wrr namlrch trgcnd cenén Grund gehabt haben ; uns auf eine andcrx; Werse, als wer es) gethan, hinein zu mischen? (?ck weiß- wghrxtch) mcht, was “mettz edler Freund will. Wir WDM alles nxogltclz-c gethan, nur kemen Krieg anfangen nndm't't keinem Hrtcgc drohen wolle-Z. Unscrn Gesandtxn haben WW abberufen; dxc Summen der fur Dom. Miguel bet 1th gemachten Anleihe, dtq nach Lessa'bon gesendßt waren„tpurdcn wrcdcr zurück beordert, als Dym M (Incl st'cl) weigerte/fctncn) Bruder und der Charte dcn_E_td dcr Uetze zu leisen. JQ wceß MM, was“ nochztt' thun ubrtg gewesen ware, als cinen ; rtcg u erklären, dcr'doch am ürn geführter Krieg für die Portugiesische“ Vei'faffun -“ *- *; Ngchdcm der Redner noch darauf aufmerksam gcmachtghattc, w-tc dtc Charte fur Portugal cntsandctx „war, wie wenig sie im Lande chfaa gefundetx harte, und wre un lückle'ch ein Versuch ltberalcr PortugieÉnzste mct Gewalt einzufklercn; ausgefallen war, schloß,er seimxn ortrag folxendcrmaßen: „Aus dem Grunde,- dgßmchrs das Land dazu auf ordert, zur Brhauptung seiner Ehre emen Krtcxz anzufangen oder emen anderen, Weg einzuschla et),- als den bévhcrtgenz nuss dem Grunde, daß dteIntcres'cn der?5 er- xches, abgesehen von Nuckstchten dcrEhre, gegen einen Krieg snd,- wéderscße ich mich, dem Axttrage, der darauf ab felt, einen andern * Gang unser Poltttk herber uführcn. “?ck wünéchte *alle verlang- - ten Papiere vorle en 11 k nnen , dar? es- aber nicht thun, und“ muß daher bcmcr en, aß, wenn es ge chähc, es weder zum Besen En lands, noch zum Beüen Portugals, und eben so wenig zum

Be m der Partei seyn würdZ an welcher mein edler Freund emen.

eben so ehrenvollen als ere ten Anétheél nimmt. Dek edle Lord hat [;ck-MPM- daß dieg bis cht'vorgrlcgtcnxPapierc niehts als

Beilage

Mn“ Mitsemem Bruder und seinem Boke eingegangenen er-K

heft nécht nack) meinen pcrsönléchcxr (Heft“ihxen, sondern nach den '

»céden nn'1ffcn; damit aber, glaube ich, läßt sich eine strenge Befol-

*Englands darin, den Frieden aufrecht zu erhalten, so lange es"

.Ich vornehmlich darauf, zn beweisen, daß er als früheres

Ende nichts weiter gewesen wäre, a s ein auf Englands Ko-

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Beilage zur Allgemeines Preußischen“ StaatS-Zeitung M' 81.

cutc-nde Aus ü c wären, Dem muß :ck) guf das besitmmé xeMcdwidersprcckwnz. FHW, hört!) Ferner hoffe tch, daß das Hayv dcr nichtigen Anklage gegen dtechtxrungé daß ste yncmpßndltch c cn das Loos der wegen thrcr Anyangltc fett an eme frcte Vcr- ZaFung Portugals in Vsrlcgcnhcct gcratheycn Personcxt sey, „kei- nen Glauben schcnkcn werde. Cvcbkann ycrüchcxnx daß dre _mesicr in die cm Augenblick sehr ern aft-daMtx hcßhafttgt smd, thrcxage zu ver effcrn, und daß die Borlegungoder ver aygtcn Dokumente ket- ncswcgcs dazu dienen würde, dtcseAbncht zu bcfdrdcrn. Es rst versuaxht worden, durch die Behauptung, daß dtx Mentsier darauf bchn- Den, Dom Pedro solle semc Tochter ch Donx Mtgucl vermah- Lcn, cin ungünsiiges Vorurthetl gcgen dre „Regtcrung zr: erregen. Ich kann drcschchauptung nur den bcsttm'mtcstcn Wtdcrspruch -'cnt egcnscycn. (Hört!) Dre Bratsche Ncgtcrxmg hat „ntc ver- su t, dieser Ehe wegen in Dom Pedro „zu drmgcn, scrtdem cr sciricn unüberwéndléchen und sehr naturltchcn Wrderwrllext-gcgcn Eine solche Verbindung zu erkennen gcgehcn hart. Was dtZAncr- «kennung Dom Migucls bctrtfft, so kann :ck, memem edlen Freund dcrsichcrn,«daß sie von Seiten Spatxtcns ntcl)t„a1_1f Anregen Eng- lands -cholqt ist. *- Nach den Aufklar'ungcn, dtZtck) gegeben hczbc, “bin ich uberzcugt, das“ Haus werde nur dre Vcrttchcrmxg ersparen, daß die Britische Regierung mchts' xthan e_habc , wav dfe„ Ehre Englandsreruyglémpfcn kdmettc. ( drt, _hort!)é Dre chremng "cht keine Neigung zur erlkuhrund btllrgt dav VcrfahxrcyDom Mégucls nicht. Ich mcincrsctts btttc um dre Erlauvntß, rav altgr- Imcm hcrrschendchfähl zu Gunßcn „dcrjcntgcn zu thctlcn, dec “wc cn ihrer Anhängléchkcit an_frcch _Emrtchtungcn und an Dom ée ro, den sie' als ihren rcchtmaßtgcn Monarchen anerkennen,

un de en verbinden was ein ruhiger und gemäßigter Vcrftqnd JorsFWcésZt. Meines Bedünkens nach besteht dre wahre Polttrk

n't ren e c cn kann, und wenn das) nicht der Fgll rst, aucb “jkc'itneEZTinttgtcscht? cr. Für den Augcnblzck scbcmt mtr dte _Auf- rechthaltung des récdens tmr EngkandsKEhre mxd Vorxhctl ttz vollem Einklangc zu stehen, u_nd mcmals werde Uk), day Hany möge davon denken, was es“ „wrll, zu Maaßrcgcln m_cxnc „Sttmmc ebkn, die darauf abzielen, ctnx Qlctrdcruttg tt_t dcr zcnhcrtgcn Po- itil“ der Regierung hcrvdrzubrmchv dec, mcmcr Mcmung nach, 'das Haus nur zu bald bereuen Wurch - * Herrn Huskissons SchlUsz-cherkungen bejchränkten

=.-Titglied“ des Ministeriums keiner Antheßd mehr an den_ OITaaßuegelm “gehabt habe, die src!) 1011achthec§3g zn Bezug aus “Porrugal erwiesen härten. „Erst am 1Z._«§ult“, sagke „er, Lange nachdem ich aus dem Kabmerre „ge1cl)teden wxa-r, erhtelc 'das Ministerium die Anzeige, da]; Zick) Doux Mcgue! zum Kömiqe von Portugal aufgeworfen ha e„und 1clckon drk: Tage «daraüf erklärte der Minister der auswärttgen Angelegenhdctet), nicht etwa, daß er,. die Usurpatédn bedaure , sondern daß dre Freunde Dom Miguels die Gesugmngen des ganzen Porcu- qiesischen lekes ausspräcf)en. Som“ wurde___es derm der Welt bekannt gemacht , das; es m_:c dem morgltjghen C'mfiuffe Englands aus sey und daß rmpere Freundxchxxt und rnxjer Beistand bloß noch Phantome wär-m. Oder gerenht ed ecwa-dteyem Lande zquhre, daß jetzt 30,000 015 40,000 Portygtxsen m ganz Europa[)Ülflos-l)erumirrcn müssen? Wahrltcl), mem jehr ehremy. Freund (Hr. Peel)-i| im Jrrthgm, wenn er-glanbr, dre Welt wisse nichr, daß die constttuttotmelle Parte: der Portu- giesen ihre vielen Leide_n uur dexrt Umstande JU'VPYYWM Habe, daß ste sick) allzuyehr auf Großbrttatnen verßteß, -- Mit Betrübniß, fuhr der Redner _fort, hgbe er des Worte vernommen (vom Herzoge von Weklmgton tm Oberl)au1e_gc- sprochen), daß Terceira nicht m der Lage ser), -wte c;: 1ey_n sollte und seyn würde, wenn azxderekMéxchte thre Pfixcht [o »gethan hätten, wie Großbritamen dre feurige. Was 1ey dre “offene Meinung hiervon? Das Bekenntntß, daß ww unsere Macht über das Völkerrecht hinaus erstreckt hätten, um ]ene „Zinsel unter Dom Migüel zu bringen, und Beschwerde Über „fremde Mächte, daß sie uns darin,mcht betgescanden. * Sey dées nicht eine Anschuldigung des Königs der Ntederlande, :daß er nicht zu unserm Bestreben, derxbraven Grafep von “Villaflor überwältigen zu lassen, mitgewtrktZDer Kdmg der Niederlänxe, hätte er dies gethan, wäre wemgstxqs' mehr, wre unser Lan , bei der Portug. Verfassung mit ,bethetltgt gewesen; «(lein ihn habe Achtung für das Europäische Rechc beseejlt,Rßck- ficht auf die Unfällejener' unglücklichen Männer und auf dte Pßxch- ten eines' ohenSouverains. Als die RiederiändischteRe eryng denGra en v. Villaflor, u'm eben'von seiner kleenerr xhgax * esehen,*die einander durch ande der Vaterlandslwbr und «Ihre „theuer. geworden, da habe. ste sa en könne:; :. „Wer xr- ?„énnern uys, daß, a]s im Jah're-1810 ord Welle_txgto11 inner- balkx-der Linien, von, Torresvedras Stand hielt, „jenes Win-

gefallen war, und daß fünf Jahre darauf déein Torresye- dras entfaltete Fahne fiegreich auf die Thürme vo“'n TouLouse gepflanzt wurde. Das“ Beispiel Wellington» wie er in den Linien von Torresvedras eingeschlossen war,“?ann zeigen, was Geduld, die der Unterdrückung trotzt, und Beharrlichkeit ,in einer garen Sache vermag..“ Beseelten dieselben Gefühle den Grafen v. Viklaflor, so möchte er (Hr. Huséiffon) lie- der wie dieser in Terceira eingeschlossen, als der erste Mini,- srer der Bricésche114M0narchie seyn, wenn diesen seine Pflicht zu dem Wunsche nöthigte, jene Insel der Usurparion zur Beute fallen zu sehen. ( , „_ London, 13. März, Zu der gestrigen Siszuug des Un- terhauses ward der Antrag des Sir J. Graham , das Am“; eines See-Zahlmeisters eingeben zu lassen und dadurch céu Gehalt von 3000 Pfd. zu ersparen", von 188 gegen 90 Stim- men verworfen.

In wenigen Tagen wird die große - bekanntlich auch im vorigen Jahr:“, stattgefundene - Versammlung (mf dcr, Penendcn-Heéde gehalten werden. Es“ werden bereits viele Veranstaltungen dazu getroffen. *

Jm Sun heißt es: „Es geht sehr stark davon die ere, dem Columbischen Staake eénen Europäischen Prinzen zUm Fürsten zu geben, ganz auf dieselbe Weise, wie man den PrinzenLeopold “zum Fürsten von Griechenland gemacöt hat.“ Die hier erschienene Schrift: „Authentischer Berixhc Über. Hrn. Cummings Polécék in Bezug auf Portugal“ doll von Lady Canning, der Wittwe des großen Staaksmannes her- rülren. , .

) .Der Times zufolge ist der Jniz de Poyo (Volksrick)- ter) von Lissabon, welchen nebst seinen 24 Mfistenteu Deom Miguel vor 2 Monaten abgesekzt hat, bei einer demnachsc stattgehabten neuen Wahl, vom Volke abxrtnals zum Zucz erwählt worden; aUch seine früheren Axfistenten wurdcn sammt und sonders vom Volke wieder bestätigt,

Der lelzre wöchentliche Durchschnict5preis des Weizens (59 Sl). 11 P.) ist um “.? Shill. höher, als der sechswdchent- liche, uach welchcm_der gegenwärtige Zoll (29 Sl). 8.23.) bestimmt worden. Es ist daher zg erwarten, daßcht dcr nächster; Reg'ulirung des Zolles derjelbe etwas ermäßtgc rvcr- den wird. '

_»- - London, 12. OJTärz. ' Lord Althorp, eines der unabhängigßcu und geacht_etsten »))?étglieder des Unterhaujés, ha? dieser Tage eine.Ver1ammlung von ParlamcntxZgléederU beider Häuser in seiner Bc()ausung_gesehen, um,:vo möglich, eine Opposition zu Srande zu bringen, der es mehr al_s der bisherigen gelänge, wider die Minister etwas durchzuyekzen. .Die Versammlung, die ungefähr aus 124 Personen bestan- den haben soll, [)atxes sich, wie man vernimmt, besonders zum Ziele gesekzt, die OMnisker zu größerer Sparsamkeit und Erleichtcrnng der Abgaben-Lask zu zwingen; sie wird daher, da der Kanzler der Schalzkammer 111 diesen Tagen das Ein- nahmc-Budgec znr Sprache bringen will, baldGelcgenheic haben, ihre Taktik an den Tag zu legen. Eine anderweitige. Opposition gegen die DJTittister ist inzwischen n_icht beschlossen worden. - Prinz Leopold, der bereits eine Ab1chieds-Audienz bei Sr. Maj. den“; Könige gehabc hat, wird demnächst eine Reise nach Paris antreten. „In Bezug *auf den neuenGrie- chische1r Staat haben nächst der Konferenz vom _4 Febr., de- ren Beschlüsse im Wesentlichen schon bekannt sind, noch zwei andere Konferenzen unterm 20sten und.26|eu desselben Mo- nats stgttgefunden. Nach dem, was man unter der and von dem Inhalt der darin erfolgten Verhandlungen erf hrx, isi in der„ersreren bestimmt ausgesprochen worden, daß dre drei kontrahirenden Mächte die Garantie des neuey Grusel):- schen Staates Übernehmen. Die anderen Europäéxchen Höfe sollen uo"'ch'besonders a„ufgeforderc werden, sxch dem anzu- schließen.. Höch| wichttg und fürdetr OYUnWensreund er- freulich würde es seyn, wenn es sich wxrkltch bestättgce, daß, wie es ferner 'eißt, die Verbündeten ngleéch erklärt habßn, sich bei der P orte zu Gunsten ,der“ Einwohner von Kandtey und Samos besonders in „dem Falle zu verwenden, weny dee auf diesen Inseln einheimischen Griechen voz; denTürktschen Behörden [)art behandelt werden solstetr.“ Eme_ solche Erklä- rung erscheint um so erfreulicher, als „tm Uebrxgen, festgeseßc worden seyn soll, die Angelegenheit wegen der Begränzung *des Gréechischen Gebiets durch die daruber am-l. Februar gefaßten Beschlüsse für völlig ahgerxmcht anzusehen; Dee schon „nic einiger Zeit durch die wxderjpreclxndstm -Gerüchte bx- kannt ewordene Garantie einer neuen Anleihe , welche _dre Griechcsche Regierung machen wxrd, haben, wre man nun be-

;kekhm das einzige Stück von“ Europa, von VenedF und der Weichsel-her war, „das; nicht unter das Ioch der surpanon

stimmt wissen will, die drei Höfe zu Übernehmen beschlossen;