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_AmtliÖe Nachrichkenx
Kronik des Tages.
Abgereist: Se. Excelxenz der General-Lienkcnank xx:xx *
“ ?Coxnmandeur der Ikon Division, von Brause, nach "“F“-„MW,-
Zart «. d. O.
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Zeiths-RaxhriäyTen. A u s l a n d. Frankreich.
„Deputirten -Kan*.-,n1er. ' Zu der „össethl-cäwn Sitzung vom 16. März, welche. der gehexxuetx Stkzung, worin die- Adreffe votirc wxxrde, vorangmg, bcrtchteke der Barön Mercier über 'd_ie Wahl „des Baron Duoon nud trug auf die Zulassung views De_pxzccrjxen an. 'Herr Djxkaer- gier de Hayranne bexmizxe dxe_1e Gelege11l)exk, xzm dxe FFT- Lassnng des Grorfetx von Sesmgrwns, der , wxe- dee öffeytlnye Stimme sagt, dafm', daß er mchc für Fyx11.DxxÖoxxgc|tn1x11r, aus der Arme-e-Liste gestrichen wordxrx tst, 7,er SpracheW bringen. Durch diese Abseézung , -»111em;ée cr , Foxxernßwxrxap “sungsmäßiges P?inziP periech wox'denües gebakeme Ykemm- Freiheit mehr, wenn das Votum den BZam-IM [MWB Andro- hung der Diensk-Enklaffung .geboken wurde; man „ULM dg- durcf) Thron bü'cgerliäwn Rechten zu nah? Und jzxschatge su? Horak), indem. 'man- die Lüge der Wahxheck 1:11rex'xxxyxßßez bet ““Militaiks gewinne die- Fpa-gé- „noch em ernsrcrev „[Mehr-x,; "“Niemand wähle die m3§xtatrtsche Laufbahn, um dxc- ses oder jenes miUistertelle System, zx! UUtA-xzrsßüker, „man diene dem Könige MZH d'em Laxzde, mehr Dxn YUmsYerU; EéZensckwfcen, die den TNMcmr vorzugjtxl) auszéetcßkxneken, Jezxen Loyalikäk , Muti) und Ehre , Utxd e; 121; ",UÉVM'NI/(XP xym zu verlangen, daß er bei“ dem Emtrttc m xm WahL-U W[EJUUU diese Eigenschaftth ablege, um dem Kdmge Und dxm Lande zu lügen und fich in seinen ergenen Agge-U [)eraßzujelzen; fda .eäne Auflösung der Kammer wahrschemlrch nahe bevorsteye, so sey leider zu befürchren, daß man zu den Wayl-Umtrteben “VON 1824 wieder seine szfiuch nehmen und d:e__Bean]ten- Klasse durch die Vcrabschredm1g des- HrL. SeUUaxxonY ]clwn vorler habe einschüchrern wollen.. Der Fürst v. Poltgncxc, welcher sich veranlaßt fa11d,7,ur Wtderlegung des Hr11,§O:xvergxey de Hauranne koje Tribune zu bestetgen, bemerköte, d_ex Vo'rtgx: Reyner mache dem Ministerium die Entlassung e_meo Mtlttaer, 111 se!!!“ Eigen chaft als Wähler, zum Vorwyrte; [)M' begehe demeWe aber einen Anachronismus , denn ]ene Entlassxmg habe erst «einige Tage nach der Wa„[)l,|attge§m1den. Bex Preset: WW «ten erhob sick) ein gewalttges Eelßchtex , und ekne SÜW")? ,zur Linken ( der Graf Sébgstxam) rtef: ,.,ZOexRSclÜuß :|- :uicl)t Übel; man l)ächte ihn (Hrn. v. qumaUZUS, lteber»gar ““vor devWahl absetzen sollen.“ 'Auf dre Aufforderung „meh- rerer Deputirten, sich deutlicher uber det) Grund dersantlas- sung zu erklären, benxerkte Herr'v. Polcgnac, Haß ex ]päter- hin die nöthigen Aufjchlässe„,darxtber geben würde. „SY- “terhin“,' rief der Baron Macht)». „möchte eZ; wohl zu 1pac seyn'L“ Einige_Mitglieder .der, lmkxn Settx rugxet1 den Um- stand, daß der Baron Dudoxx kem Certtficat des Mazre, das,.den Jahres-Befilz seines-Grund-Etgenthums beschermge, sondern nur ein solches des “Direktor; .der dzrekcen Sreuern, Übeigebracku habt, und suchten ausdtesem Grunde deffen so- "fortige Aufnahme zu- hintertreiben , wobei ste sich auf d.“; “(Beispiel des „HUM, Ké-ra'xry- beriefen , „dessen Zulfaffung rm Jahre 1823 "MIM *,NiclxtbeibringUUg emes Cerctftcats des Maire ebenfalls um einer": Monat verschoben worden W- Der Baron, Dudon gestand dies zwar eii1: „Es that mir
„Geschäft QUZÜÖL.“
1839,
abe? damals leid“, fÜch er HiUzU, „daß man das At- tcsc eines SUbalterU-xBeamwn verlangte, während das ver- hfjrgettde Wort eines DepUtirtem hätte hinreichend seyn socken.“ Déese Aeußerung eyregce großeU11znfriedenheit zur léukén Heike; MM? réc7': „Wem; ein “»„7 MW ein. Subaltern-Beam- ter isc , „ZZZ? es weUigskeUs kek: salarircer; mancher Maire ist mehr wefkl), als chéffe DepUcérte.“ Eine Stimme schrie sogar: „.Der T*]?«xire meines Dorfes wiegt hundertmal- Herrn Dudon Mf.“ Da Herr Paraille abermals die TUklaffUUI des Grafen VM Sesnmisons berührte, so bestieg der Minéskex' des Innern die Rednerbühne und äußerw: „Der Charakter des Herrn von Sesmaisons ist mir bekannc gemxg, unx_1“1hcrzeugkzu seym, daß er néchts weniger als dank- ßar dafür 1eyn wird, daß man seinen Namen in „diese Dis- kussion gemischt [)ak, Der König [)ar es für gucbefundejx, ihm cim" ihm bewilligte Gum? zu entziehen. Die Enklaffung- des Hrn. V.Sesmaisons hac MisseincmVokUm, welches frei seyn Mußce,nicht5 geerin. (Zeééch dcrUngläUbiZk'eit.) Den Wählern isr in ?eéxxe-Éeé HZUIM gedrch worden, aöer die Pflicht der Regéex'xmg erHcischc, daß sie, einen Einfluß auf das Wahl- „Dies ist unrichtég“, rief man hier zur [&ka Seile. DM MiUistey wiederholre aber seinen „Salz und fÜJke hiUzU: „LFO Regierunq hat ihre Pflichc _gekhan, s;: w???) sée ["T-xls chUn, Und man Wir?) in dieser Beziehung ihr nismajs séncn gegrÜnI-excn Vorwurf macHen können.“ Der Baron P?QZckÜU [)icxic es fÜr eine unpassende Aeußerung, 'das; Der Minister zn verscshen gegeben, Hr. v. Sesmaisons lege keinen Werts) (Mf dée Bcweise der Achtung umd Theilaahme der O)“?ajoritäc dcr Ka::xmer, und meinte, der Präsidenc hätte“ den Redner f:":gléch désserhalb zur Ordnung verweisen sollen. Zulekzt wnrde der „Baron Dudoxn, da das Ccrtificnt des Direk- tors de'," direkten Stensxn besagce, daß er seit länger als ei- nem Jahre mir,?)ZZOZ) F?. 90 CeUc. besteuert sey, aufgenom- men, nahm seiMU PLW (mf der xzwsiten Bank der äußersken rechksn Seite"„1111d leisccce den üßlichsn Eid. Die Kammer crac demmächsc in einen geheimen AUsschaß zusammen. (S. unten.) Nachtrag zu der geheimen Siéxung der Depu-
tirten-Kammer vom 15. März. (S. das gestrige Blatc dcr Skaats-Zeicung.) Folgendes, ist ein Auszug aus dem Vortrage, welchen der Minister des Innern in dieser Séßtmg hielt: „Meine Herren! Wenn man den Zustand Frankreichs nach den kraUrigenSchilderungen betrachten wollte, die wir täglécHO-xrüber„höreU, so müßte man glauben, das Volk seufze "unrer cinem Harten Drucke, seine Rechte würden verkannt, es selbst würde eigenfinniger Willkühr aufgeopfert, die höchste Ungerechtigkeit dikcire alle Maaßrsgeln der Regie,- rung, und die Quellen der öffentlichen" Wohlfahrt seyen vor dem Uebermaaß'des Despotismus “versiegt? Jckxfrgge Sie, m- H, was ist Wchre5 an solchen Decla_matéönen? Die Hf- fenciiche Ruhe wird nur durch das Gesthrei der Zügejlostg- keit gestört, das uns täglich die Vernichtung der Freihßtt an- kündigt. Allerdéngs liegt iU diesem seltsamen Geschret (mehr Wahrheit, als man glanben Möchte; denn, wenn di-e Skxmme der Zügellofigk'eic fiel) vernehmen läßt, ist die Freiheit bed__roht. Was wird in der That aus der Freiheit des rechtsclzgff€nexx Mannes, den die Verläumdung unterdrückx, aus der sr'ethett des Verwalters, dessen reinste Gefinnungen marx verläskerk und dessen Thätigkeit man zu hemmen, dessxn Gtxfluß man zu vernichten bemüht ist? Wenn das Uebel ,mcht wsrkltch 5?- srehc, entgegnet "man uns, so ist wenxg-Ms d'? „B.?- sorgniß vox dem Uebel vorhanden, und dtee Besorgklß I| zugleich mit einem Ministerium entstanden„ welches„ wir be- schuldigen, fi ') zwischen den König und se?" Völk JU, stellen. “*: der Tlat ' i en den Kdmg Md sem Volk «51 ) /m- H-/ zWsch . - * gestellt, waren wir die Spendxr „der uner]chöPfÜchSZLWoßU thaten des Monarchen gegen dre e„rke_nntltchs NWW- de- ren Huldigungen und Segnungen xycr thm dafür dargebracht haben. Während ein harter Wmtec so Wk! USW über