1830 / 84 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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u uns die :e aus unscrcmfrühercn chen ztxhcn möch- MRM-xf gebe/ sie Tl o mzyan; mcht unbekanpx ßnd wi? als Xuftézbcamtcn, Landes- dmtmstra-xoxcneunh Publtcxskcn, Wc Yen Mißbrauchs der Gewalt„ welcher inUkUHrltechcw ycxfaffun th rx; gen Handlungkann man uns MHM Man fuhrt nacht? Bc nnzntch an, weil man nichts“ anführen kanx: „: ux:d„wcc wett geht dtJBltndhcxt dc; , Bestrebcns uns-anznklagcn? MM wxrxc uns sogarunscxe Unthätzgketx vor. Was verlangt man denn abcr? „Letdcxetwa dcr öffentlzcheZOrcnst : Och“ bcdäucrt"1'11an esvécllcécht,z daß wcr kcmen StaaUftreW, dxr,

* lächerlich enug, dem Lande schon so lange yerkundct worden tsi, gewagt ha en? “Wartet manßwrauf, so wcrd man pock) lang-Z warten können. Kurz, dcr Thatsachen crmangelnd, wrll max: bn? in unsere Herzen hincéndrkngcn und unsere Gedanken crspahcxx, ja man scheut sich nicht zu _vchaupten,„daß um“ den Gcünnungdxr-t des Landes méßtrauen. W))„durch wxll man„abcr dtésc bclct x- gende Bcschu'sdégmxg bcwecxcn? thn, mcmx Hexxcn, wn; emyffnden chen ungcyechécch Argwohn; wn“, wessen, waä Frakkreéck) verlangt„ nnx wmcy/ daß dtc Naßogt Lsteh, Tvzo- Vcrtraucn zu ilZ-rem .Kömgc, mctten ynkcr dcn «kum alten. c- wcgun cn, dcn crdicbteten Besorgtntscn und den vcxbrxttctctx chéchw über die Redlichkeit de:? Mxnxficzy vollkommenzuhrngcr: hält. »Die Verfasser der Adrcffq, dtcjxntgcn, thms .exncx ta- delnswcrthen Mißtraucns' in th „chmmxngcn SPÄTER" bc- schuldi ““n, sollten fie dic frcémnthtgze Erklarung dcs KYan vcr- essen “abcn, daß er *im' Nothfall dre Kraft zur Bcschußyng der: Fffcntlicbcn Freiheiten in dem „gerechxcn Vertrauen dexx ranzosen und in der Lth ,ffancn _xvcrch, hexe Fc von jeher für ihre Könxgc vxzcrgtfhattch. Orcs,- mcinc Herren , un crx Ansxcht uyxr dte _Gennmmgen Üüd dic Vertmnft Frqn ketchs,“ dtcs tsk, Otc FZulytgzmg, wclché * wir dieser loyalen Natron Darbrmgcn, dcc der zrcthßttcxt, wc,lchc sie" von der rechtmäßigen Gewalt _crhaltcn hgtxwzxrdtg tsi und dieselben unter dem Schxtlzc“ decscv Gewalx vmk glctck)cr Stgnd- haftégkcét gcgen Usurpatton und gegen, „dre treuxosen Schmctche; chen ihrer falschen Freunde _zu vcrxhcxdtgxn Wtffcn n;:rd. Fern von WF ser) daher die gchässzgc Abslcht/ dtexer _Adrcß-Enkwurx uns bcimtßt. Sie werden xtnc aller Bcwcrxe entbehrxnpe „tzno durch unsere Handlungen wrdcrlcgtcsBcschuldtgnng znrucéwencn. Nachdcm wir eine offenbar nngcrchx“ Anklage; _vqn um, qbgc- wälzt, werden Sie in Ihrer uxwartennbctx AZetsbctt crxkschetdcn- ob es Ihnen zicmt, im Angcstcht Fratxkrcch» zx crklaxcf), daß Sie im Namen dez? Lande? “Manncrzx Ihr, chtrmzcn versagen , denen die lctdcnschaftltchste Oppontton fernen axxdxrsx Vorwurf machen kann, als daß stq das Vcrßraucxt „d.,cs KMoMgv besitzen. Was Sie aber aux!) bcschlrcßcn mchn, wn? ,jtyd hnecn eine offene und loyale Darlegung unserer Abnehtcn schmdacß. mch den Willen desKöni :; an das Rudcrxdcr Smatögefcba tc beru- fén, werden wir daffqclbe auch nur a„uf sctmxn Bcchhl verlassen. Mit der Charte ,in der Hand crschctxxett )th m «HMV Mtttc. Den loyalen Eingebungcn Des Vaécrs dch Batexlaqnqcs getreu, werden wir unerschütterlich „auf dem wcrfafftmgsmaßtgczt We Z *fortsthreitcn. Weder Bclctdxgungcn noch Drohxmgcn [onen xu v von dieser Linie entfernen, wcqlchc Ehre und Pffc-xhr nnv voxkzcxch- nen. Sollkcn wir„ aus Schwache oder aus vathnm fo tmgluck-

“ck seyn, dcm Könige Maaßrcgcln anzurathcn, MWC entweder [ die sich «“aber wider ihren Willen gexxöthigk sähen“, sich den

' ab “än i keit der Krone oder die' Nationaleercéhcitcn ch:- YYY; soh wYch dic Mißbilligung unserer Mttbnrgcr mx? dre gerechte Strenge dcr chmmxrn dcrglccchcn sixafbßarcn Vcrm-un-

en schnell ihr Recht wrdcrsahxxcn [gsm « WU“ ubernehmen un,- chingt die ganze “Verantwortltchkctt dafur.“

Geheime, Sisznng der Depxzcirten-Kammxr vom 16. März. In dieser Sixztmg, dle gegen :2 Uhr, gleeck) nach Beendigung der öffentlicthU,"“hegann, wurden dre Bera- tl)unget'1 Über die einzelnen Artikel oerdeeffe foxtgesekzt. 'Der Graf Alex. v. Laborde äußert; sick) ubex dre Cxpedtccon nach Algier; er hielt dieselhe für UHU gefährltcs), glaubte aber, daß, wenn sie doch ,einmal_ unxernomtrnen werden „solle , man möglichst „s nell damit vorjchrexten musse. „Nach ehm bescuxg der See“ ;iniscer die Rednerbühne. Cr zählte, zuerst Yte “verschiedenen Beschwerden auf", wodurch die Regterung sich endlich bewo en fühle, mit gewaffnerer Hand eine Genug,- thuung von [lgier zu verlangen; hierauf beleuchtete und wr- derlegt'e er die verschiedenen dagegen gemachten Einwendun-

Zen, wobei er tmmexxtüct) die Meinung aussprack) , daß-die/

andung dcr Truxxpen an der Afrikattéschc7: K&"xße nischt so schwie- rig sey, als man 1olches zu glauben scheine. Demnachskfkmdrgte er der Kammerzan, _daß die Regierung von ihr zur Bestrectung der

Kosten der Expedition einen außerordentlixhen Kredit verlangen

werde , jedoch bei weitem nicht von dem Betrage , als man-

solches in den-öffentlichen Blätxern'vekkündigt habe. Er vex- wahrte sich, gegen die dem Mtniskepium gemachte) Bexclnxldz- gang, daß es- zur Unternehmung jener Expedtttoy erst dre Erlaubuiß Englands eingeholt habzx, und' schloß mat“ der Be- merkung, daß die Würde Frat1kxetchs „den „Krieg mtc Al ter nothwendig mache, und daß dre Regierung nichts vexab äu- men werde, um denselben zum Ruhms und Vorthexle des Landes ausschlagen zu lassen. Ueber den 9t'en' Paxagraphetx ergriff Herr- v. Sainc-Marie das Wort“; er memte, „daß

ruhig, liebe den König , vertraue seiner -Regie_rung, "sey mix , dem, was-es befiße, zufrieden 1xud fürchte nachts mehr, als Néuerungen; überzeugt,_ daß dxes der wahre Zustand dev- Gemüthev in Frankreich 1er), glaube- e_r„aber , daß man dqn Monarchen belügen würde, wenn manth das Land so sch:l- derte, als ob es von Mißtrauen und ,Bewrgnissen erfüllt wäre, Der Marquis ». 'Cordoue verthe§d_igte den Para raphen'; das schönste Vorrecht _eines Deputtrten soy, dis , ahrhecc rücksichtsloö zu den Füßen des „Thrones gßlqngey zu lassen; das plölzlkche Erscheinen des YM“) "O)?tmsterxums müsse man gleichsam als eine dritte „mvas-ton-Frgtzéxecchs, betrach- ten; mancher4Ehreumann möchc_e vtelletcht jeden Einzelnen der Minister achcen und khm Chw und Gut anvertrauen; es sey deshalb aber nicht minder „wahr, daß das ganze M;- nésterium das Vertrauender Natron „mchcxxbeülze; der öffent- liche Charakter sey hier von dem Pr.:vat-xZ-haraktxr wohl zu unterscheiden; der König köm1e_ moxgen- dre Kammer .aule- . sen, und es könnte mxögucherxvei1e kemex der. Dcputtrken, ,da: "gegenwärtig die Majoritäc' htldeten, wrehßr gewßhlc zverden; yisrcms dürfe man aber mchts Nachthetltges _fnr „dress De- putirten als Privatmätmer folsge-r-nz so vtel1ey„emmal gx- wiß,_daß es dem .jelzigenOKunsY-srmm [mm.öZUch „sey , dxe Besorgniffe, die es gleich [3er semem ersxen Ixtxtrttte dem Lande eingeflößt habe, zu vcrjcheuchen , dg]; eZ wnach1 (durch- aUs nichts Gures wirken könne und 'der önentnchen ?))cxmmxg nothwendig weichen müsse. Na dem noch der Vtcoemrev. Laboulaye gegetxund Herr Dxtptn der Aeltere fur den gepachtet: Paragraphenxsich erklarx hatte, wurde derselbe mit bedeutender Stimméu -Mehrhett„ at1gex19n1metx'. Uebyc' den 10ten, wozu Herr von Lorgertl em Amendemenx ex: Vorschlag gebracht hacks, ließ sich zynx erstenmale Herr „GUY;- zor vernehmen ynd stimmtefür _Htejen Paragraphen ture:- ner ursprünglichen Abfasung. .NtckUsthUt), "äußerte er, „sey zuweilen em sehr praktijches Regrerungs-Mrct-xl, mdessen durfe dasselbe doch nur sina Zeitlang qmgequdc. rvexyen, 71:71 abzu- warten, bis die obwaltenden thDerntssehxsettxgt, dxe Vor- urrheile besi-egc worden wären; das thstermnx sey_aöer“ jekzt sc on über sieben Moxmte am Ruder, ,und wech enkxekxxc, jenes Ziel erreéchr zU haben, habe dee Regterung sexkdem vexx- mehr an Energie und an' Verchuen zu sch sYlbsc „m NMT? ben Maaßa, als das Land anxiSyvgldstgkett fxxr dxe Zqunm, verloren. Es fehle-dem Mimßermm evorzügltck) gn I)exxkchy sene moralische Gewalt Über dre“ S_emuther zx; Üben, Ne m Zinem verfassungsmäßigen Staake [9 unerläßlich sey; dte Op- positéon “habe mehr zu thun,_ als dre Fehler der YEWÉ'ÜUZI zu rügen, sie müsse auch dafur Soyge'tragen, da;; d:e1e F;.)- ler abgestellt wärdeu; es besänden stchyber qrxxh m der Kam- mer: view Männer, denen der Opposttrons-Getsr sonß WW)- aus fremd sey unddie sich gern zn der Regtermxg hxe-xcen,

Ministern gegenüber zu stellen,_ um auf „einem-“axxdcrn, WeZe den Zweck“ zu erreichen, den ste unker :'()rer 2351th nzchk er- reichen könnrenx, es sey daher nothwcndtg , daß dxeeKammcr dem KöUige den wahren Zustatzdx des Landes- enlhulie, und zwar in ehrfurchcsvollen , zugletch'aher auch 111 Umeundc- ner; Ausdrücken. Hr. v. Beröts jprack) Yte entgegengeseßte Anséch aus. “„Ich bin weit enxfernt,“ außerce er, „nnch zum Vertheidiger der gegenwärxtgen Verwaltung aufznwer-

' fen, aber bis nicht positive Thatsachen die Wahrheit der Be-

atwtun: be ätiqen kann ich es nicht billige)» Hax; tina): dem ??sane Zrklästée, Zin/ungereckxes Mißtraueßn m d:Z,(Hesn7nun- qen des Landes sey der vornehmstx Eedgnxe he? '))UZLFsUZUUMQ Der Redner rügte auch noch eintge andy Salze, s.;te m_denx 10th §. vorkommen, worauf der Sexseral „Sebascxanc und nach ihm Herr Pas de Begulteu stah- pernehmezx ließen. Auch Herr Berry??? bcstkeg zum er„“éenmalek dce Rednerbühne; er füxrte zut19ch| Klage Über HW öffentltchzm „Blätter, die unausge elzt, bemuhc seyen/ den Glauben an tr- génd einen Staatsstre'tc!) zu bcfestrgxn und „*die _öffenc- liche Ruhe zu stören. Man x_vollc, mcmte er hxeraUs, Hen Monarchen in die Alternactye vevsexzen, entweder sexne Minister zu entlassen , oder_dte Kamm_er aufzulösen“; „bexde Vörschläg's seyen aber in gletchem Magße vxrfaffm1ngtk3rch: und es liege Überdies manch Schmxrzltches m der «Bertaé: tung, daß ein““StaatsLörper scmexxgene Auflösung vertan? s'; die Adresse sey insofern auch beletdtgend für dre Person dose Königs„ als man diesem geradezu sage, er l)abe_-pur Lan- “Wahl “seiner Minister die Quellen der. Wohlfahrcjeznxslänge- des verstopft und einen Zustand herbergeführr, dßr “eee

rer Dauer dem Lande nur verderblrcl) werden k m ,

kla 6“ also den König selbst _an. (Heftige Unterbrechun k)

,. . - - onar enbeé Figl. Vorrechte ßnd herltg,we:111Ske zugleték) dem M*“ BÖeilage

dk? Z_Ukun(§cxt_1§cl)c soUnstcher sey, als man solches in diesem Paragrap ext zuverstehen-gebe; das Volk sey vollkommen

!

'-

*, daffelbe Blatt": „Ein Theil des rechten Centrums hat in der

, *Die errr1*pon Belleyme und von ONartignac,_welche an ' der S,.ptlze dresev Fractisn des rechten Centrums Mike:» glaub-

man

h'lfc s schloß der Redner daß Siesagen, die -7 Abstimmung hab'" sl“? aber ersehen“, daß ihre Stimmen die as ! e , - * 7“

_ -so gut Johne ihren Beitritt als mit demselben für die Annahme

621 Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung M84.

der Anwendung derselben Zwang anlegen wollen. Dieser Kontrast kann nur dazu dienen, uns in eine Epoche traurigen Anden,- kens zurück zu verseßeu und uns den Weg zu zeigen, worauf ein ungltxcklickxr König mitten unter Schwüren dcs Gehor- sams und Betheurungen der Liebe dahin gebracht wurde, das Scepter gegen die Märtyrer-Krone Y vertauschen.“ Am Schlusse der Sékzung gaben noch Herp ourdeau und der Graf S.“ von Larochefoucanld ihre Meinung ab, worauf die leßten 5 Paragraphen der Adresse, nachdem sämmt-

liche Amendements verworfen worden, in ihrer ursprünglichen“

Gestalt durchgingen. Als de'r Präsiderfkgegen 7 Uhr Abends den lckzcen Paragraphen verlas, rief der Baron v. P u_ymau- rin: „die Adresse ist ein Werk der Finsterniß,“ welche Aeußc- rung ein allgemeines Gelächter erregte. Die ganze Adresse wurde dcrnnä-Hst, (wie bereits gestern erwähnt) mit einer Mehrheit von 40 Stimmen angenommen.

Paris, 17. 5 ?ärz. Gestern hatte der Bischof von Ar- U15 und vorgestern der Baron Taylor, welcher sich zu einem wissenschaftlichn Zwecke uach Aegypten begicbt, eine Privat- Lludi-cnz beim Könige. *

Die Deputation, die heuke dcm Köuige die Adresse über,- reichrc, besramd anßer dem Präsidenten und den vier Secre- taircn, aus den HerrenTronchon, vonSaunac, Fleury (Cal- vados), Paanrd-anléré, Fonkaine, Becqucy, Vassal, Ba,- ron Lepelletier d'Auiiay, Vicomte Lemercier, Leon Leclerc, .Laisné de.- ViUevéqne, Roman, Baron Clarac, Baron von Cressac, Graf von Choiscul, Hernoux, Humann, Vicomre v. Fussy, Graf von Chaboc und Marquis von Vaulchier. Die “Gazetce de France. will wisse", die hierunter befindlichen DJDinisteréellen hätten sich der Deputation nicht angeschlossen; die Adresse sey 'nicht ihr Werk gewesen,. und sie härten daher an deren Ueberreéchung exzen so wenigßknxheél, als" an deren “Abfassung und Annahme haben wollen.

Das Journal des Débats äußert: „,Die Adresse ist «gestern Abend „von der Deputirteu-Kammer mit einer OJTajo- .z'itär von 40 Stimmen angenommen und sämmtliche Amen- demmts sind verworfen worden. Energisck), entschieden und ehrfurchtsvoll skellt die Adresse dem Könige die Schmerzen des Landes vor und nennt die Urheber derselben. DiePairs- Kammer“ hatte in denGränzen derKonveyéenz und der ihr zuscehen- den Befngnisse auf eine edle Weise den Kampf begonnen; die ,Deputirken-Kammer bringtihn zu Ende und gewinnt ihn. WÜrdig repräsentért von der erölichen Kammer, wie von der Wahl-Kammex:, erwarret jetzt Frankreich tmr noch seéne Ruhe von der Weisheit des Königs.“- Die Gazetre chraUce antwortet hierauf Folgendes: „Cinhundcrr ein und achfzig .Deputirre haben durch ihre Abstimmung gegen die in der Adreffe attögedrückren Gesinnungea protestirt. Alle Amendc- ments sind verworfen worden, weil diese 181 Vercheidiger der König!, Prärogative geglaubt haben, daß sich Über die de';- verfassungsmäßigen Autorität de»? ONonarchcn gebührende Acktm1g kein Vergleich eingehen lasse. Was bedeutenSchmer- zen des Landes, wenn diese weder von der Pairs-Kammer, nock) von der-großen Majorirät der Wahl-Kammer bezeugt werden?- Zwanzig Stimmen mehr_zn-r Rechten, und es gäbe weder Schmerzen, noch*'2lrgwol)n, noch Besorgnisse. Drei,- ßig Ueberläufer weniger, und die Adresse drückte aus," was siexausdrücken soll: Liebe , Crgebenheit, Vertrauen und Ack- tung für die Königl. Prärogative. Die Pairs-Kammer zur OJTitschuldigen einer solchen Adresse machen, heißt eine der größten Institutionen des Landes in demselben Maaße als das Königtlwm beleidigen.“ *

Der Courrt'er frangais sagt in Bezug auf die Adresse: „Die Krone hat die Macht, die Kammer aufzulösen, die Kammer erinnert sie an diese Macht, denn dies ist ein gesekxli- ches ONitcel, um die Sache zu “Ende zu bringen. Die“ Kam- nter begeht keinesweges eine Gewaltthätigkeir, indem sie“ eine HUN!) die Gesetze der Krone verliehene Gewalt ausgeübt zu “jehen_wünscht; sie sagt nur, wozu die Charte ermächtigt.“ .

Hinfichrlick) der Abstimmung über die Adresse äußert,

lekzren SWUUg zweimal mit der äußersten Rechten gestimmt.

ten sich dadurch djs Partei von der ste geschmä)t und ge- haßt werden, verbmdlich zu Fnachen. Aus dem Resultate der Majorität néchk “verändert haben, soNdern daß dieselbe sich „der _Adxejse ausgesprochen hat.“

Conseil des Königs eine gerichtliche Ankla e' bevo ** die“ Scyrtfc selbst ist schon in Beschlag genommengwordet1.r'Der Versasser hat daher zu seiner Rechtfertigung noch ein Schrei- ben (“*" ,deon Moniteur einrücken lassen, worin er sagt: „Kerr von Jrßmlly außerce, als er mir seinen Beifallüber das Werk zy erketxnzxn gab,.daß er in eine förmliche Gutheißung nghc wrlltgen könne; dies hielt ich aber nicht für eine förm- ltche Wecgerung, dasselbe gut zu heißen. Herr von Vau- blanc (Yak dee gedruckte Denkschrift, mit Aus::ahme der Vor.- rede, emen gqnzen Tag lang bei sich gehabt. Die beifällige Erklärung , dte_er, begleitet von einem Schreiben, an mick) abgegeben hat, L| xyörtiich'abgedruckc worden. Dadurch, daß er der Denkxchrtst ein Schreiben an Herrn von Polig- nac voranschickcen, haben wir nur einem alten Ge,- brqncbe folgen wollen. Es ist uns so wenig in den Sym gekommen , das Publikum glauben zu machen, S_aß jenes Schreibstx eine angenommene Zueignung )ey,_ und das Anjehen des Namens Poliqnac zu mzßbrauchet), daß wir vielmehr in der Vorrede “selbst den GUMM- angeben, warum wir dem s))?t'nisKrium unsre Arbeßc mcht emmal mitgerheélc haben. Was. die von einiqen Unter- zexchnertx gegebeepen Aufschlüffe betrifft, so sind sie «alle dex“ Wahrhexc gem_aß. _ Der Moniteur scheut fick) nicht, zu sagen, daß dec „Denkschrift den Jonrnalen' Grund zu gerechtetkr Ta? d_e,l gegeben habe, und daß Vorschläge darin enthalten scyen, dee den bestehenden Gesekzen zuwider liefen. Dies “ist der" Reck) t_spunkr, und es gebührte wohl dem O)?or1iteurnécht, ihn zu enUcheiden.“ *

Hexr Loyer, einer der «&us-Verwalter des verstorbenen T))?arqms vo_n Lally-Toslendal, in welchen dieser ein qroßes Yerkrauen 1el§ce, Hat seinem Herrn nur um einigéTagc ubcrlebx. May hatte ihm den Tod desselben verschwiegen; als er_rhn zysällig“ erfuhr, hielt er es, von Schmerz ergrif- fen, sürUPfitciU, mh dem Leichenbegängniffe at1zuschließen; m der Ktrche wurde er aber vom Schlage gerührt, an dessen Folgen ewxwie der TNat'quis, vorgestern gestorben isi. '

Die .Herren Viccor Cousin UUd Scribe haben sich za Kandidaten für die dnrch den Tod des Marquis von Lully.-

Tollsdendal erledigte Stelle bei der Französischen Akademie _qe: me ec. '

Großbritanéeir und Irland.

' Parlamencs-Verhandlungen. Herr Alex. Ba- rcng, der sich in der (gestexn erwähnten) Debatte Über das Bydgec zunächst vernehmen ließ , machte die Bemerkunq, daß noch nie ekz! O)?_inisrer untcr ähnlichen dringenden Un],- sxänden tm Hame erycw'enen sey, um demselben eine Steuer- _Crlccchcerm1g des Volkes anzukündigen; in der Ordnung aber je!) e_s, Haß ein Minister, der eine Reduction verkünde, vom chxzje 1owohl als vom Volke mic Beifallsbezeigungen bc,- grtzßcchrde. C'r (Herr Baring) nehme darum auch keine Ruckstch hierauf , müsse vielmehr sein Bedauern darüber zu erkennen geben, daß er in die-Hoffnungen, die der sehr es),- remyerrhe Herr (der Kanzler der Schaßkammer) hege, nichc einsxxmnwnxönne. Es sey ihm nicht einleuchcend, auf welche Weye- derxelbe das durch den Steuer-Nachlaß entstehende Defizrc decken wolle, denn die Mittel dazu *seyen durchaus mcht genau bezeichnet. Auf Hoffnungen UUd schdne Redens-

arren könne er nichts geben; nur auf Ziffern verlasse er sich,

diese gber nxollten nicht stimmen. Einen“ Ueberschuß in' der öffencltchen Einnahme könne es auf diese Weise nichr- mehr geben; unveratxxtwortlich aber sey es, einen solchen nicht mehr zum Besten des sinkenden Fonds zu verwenden -- unverant- wort_ltch gegen d„e jetzigen Staatsgläubiger und unverantwort- [ich tu dem Falle, daß der Staatwieder in einem Kriege Geld “„Ufnshmen müßte. Der von Pitt entworfene Plan emes 'smxenden Fönds sey ihm (Herxn Baring) immer als das cmzxge Mittel vorgekommen , den verderblicher: Folgen, welche dee ungeheure "Staatsschuld für das Land herbeifüh- ren könnte„ vorzubeugen. * Hätte man den smkenden Fonds vosx 5 Mtllionen immer unverleßt erhalten , so würde das

" Haus ßch seßt nicht in dem Falle sehen, einen Plan zur Re-

duzirung d'er 4proc. oder anderen Stocks-erwägen zy müs- sen; vielmehr hätte man vielleicht in diesem Auget1bltche„--die ganze Schuld in Lebens-Annuitäten (Leibrenten) vxrwandeln können. Der Vorschlag, die 4procentigen zu “Wölke", stehe besonders dem Minister sehr schlecht an“,; der saf-der ande- ren Seite zugebe, daß die Hoffnung, einen Thetl "der Natio- nal-Schuld abgetragen zu sehen, ganz "aufgegeben werde, und wenn auch, falls er (Herr B.) in domFaüe "wäre, seinVer-

Herrn Madrolle |ehc wegen seiner Denkschrift an das

mögen in den öffentlichen Fonds angelegt zu haben, seinVer-