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keinen Anstand, daß dieselbe bis auf 24 ebrachr werde. Von diesen würden diejenigen, dée/ durch ihre ähiqkeiten und ihren Eifer die' meiste Anlage zur diplomatischer: Laufbahn zeigen, dazu ausersehen werdcn , 'Le unter den s upern umerären Secretaireu erledigten Srellen eénzunehmen. -- Dieser Titel eines supernumerären Secretaérs bestsht zur Zeit noc!) nicht in der diplomatischen Laufbahn, und ich muß die: Ein,- führun desselben Ewr. Maj. in Vorschlag bringen. - Um dieses itels theilhaftig zu werden, müßte man den beéden obigen Lehr-Vorträgen beigewohnt haben, der _C'nglischn oder der Deutschen Sprache mächtig seyn und ein hinldngliches Vermögen nachweisen können. - ,Die Zahl der sxtprrnume- rären _Secrecairr könnte auf zwölf fesrqesekxt werden; unter ihnen würden Ew. Maj, .in der Folge diejenég'en Subjekre
wählen, welche die unter den dritren Ambassadc- und zweiten .
Legations-Secretairen vakant werdenden Strllen bekleiden "sollen. "- Die ersken zwölf supernumerären Sécrecaire “würde man schon jeszc unter décjenégrn Attachés bei den Königl. Botschaften und Gesandtsckyastcn, die mindestens zwei Jahre ihr: Posten irme haben, so wie unter eden solchen, Beamten des Ministeriums selbsk wählen, étxdem man hier denjenigen jungen Leuten den Vorzug gäbe, d:“e sic!) dUrc!) ihr gutes Betragen und ihre “Fähigk-réren am meisten aus- zeichnen. -- Was“ die der Person der Königl. Botschaf- ter und Gesandten bisher atrarbirten Secrecaire detriffr, so würden deren in der Folge nicht mehr crnatmt werden; aber denjenigen jungen Leuren, die in diesem Augeublicke den Ti,- tel eines solchen Attachés führen, würde man dée Wahl las- sen, entweder noch ferner bei den Borschaftern zu residirem, denen sie attachirc sind,. odcr, wenn sie in dée diplomatés-er Laufbahn eintreten wollen, die beim Departement der ans.- :wärtigen Angelegenheiten errichteken Ledr-Vorrräge zn “e)örcn: se müßten hierüber innerhalb dreier JJTOIMW (ciner- EU?."MTUZ fassen. »- anleich mögen Ew. Maj. miri) ermäcdtigen, dir
Bestimmungen déeser neuen .«Orgatxésarwk: durch ein deson- -
Peres Reglement zu vervoUständigen, das ich demnächkk Höckxsr- ihrer Bestätigung vorlegen werde. (gez.).Fürsr won Poké- gnac.“ -- Der Kötrig hat sowohl diese Vorschläge als" das Reglement, welches vom Lösten d. TN. darf:“; ist und drffen Hauptbestémmungsn derriks in dem Odi,-
gen enthalten sind, genehmigt. ., Das Reglement sekxt.
Überdies noch Folgendes fest: Ueber Staarsrcryc *sdll min,- destens zweimal wöchentlich rmd über Diplomarie eimnaj ge,- lesen werden. Wer an diesen Vorträgen Theil nehmen wir!, muß Zieh zuvördersk einer Prüfung unterwcrx'en, woraas her- vorge t, daß er gute klassische Studien" gxmardt hat. MM“ 24 junge Leute werden zugelaffen; sie fck.)ren dcn Tires: diplomatische Eleven. Dadurch, daß man beiden Lehr; vorträgeu beigewohnt hat, erlangr man blos das RecHT, anf die Liste_ der Kandidaten zu der Stelle eines supernumerären Secretairs gebracht zu werden; und (mcs) dies Jur, wenn man stel) darüber ausweisen kann , daß man der Etrgléschen oder Deutschen Sprache mächtig ist und ein hinlängliches Ver- mögen besitzt, indem die supermamerären Secreraére ke-Zxr Ge; halt beziehen. Diejenigen jungen Leute, die aus ManZsl an erledigten Stellen néchr plarérc werden können , mäffen six!)
damit begnügen, daß ihnen unentgeltlick) die MLTtel geboten _
worden smd, sich zu unterrichten , und das Ministerirrm Hat weiter keine Verpflichtungen gegen sie. Die supernumerären Secretaire werden theils bei den Gesandtsckmfccn angestrllt, theils müssen se im Ministerium selbst arbeiten; hier [rüden fie ein eiTenes Bureau, zu dessen Chef einer von i!):1en gewädxr wird. Lm außerordentlichen Fällen sollen sie vorzugswstje mit der Ueberbringum von Depeschen an die Gesandtschaften beauftragt werden. er Minister behält sich vor , Beamte des Ministeriums zu den Gesandtschafren und Mitglieder dieser le tern "in das Ministerium zu versetzen, wo er einen solchen echsel für nöthig hält. Wer rudeß zu einer Ge- sandtschaft versetztwird , muß künftig“ mc'ndescens den Titel eines Haupt-Commés haben', der dem eines ersken Lega,- tions-= oder zweiten Botschafcs-Secretairs rntspricht. - _ *Mittelsk Verordnung vom 25|en d. M. haben Se. Maj. beim Staats-Ratée vier neue Requrtenmeißer im_ ordentli- chen“ “und drei derg eichen im außerordentlichen Dienste ernannt.
In der Gazette de France liest turm Folgendes: „
„Unser gestriger „Herr DUpin d, A. und die France Nou,- vslle“ überschriebener Artikel hat von Seiten der Redacreure dieses Blattes eine Beschwerde in Betreff der Schilderung veranlaßt, welche wir.darin von einer gewissen Klasse der
Liberalen entworfen hatten. Diese Schixderung gilt weder
denRedakteuren der France Nouvelle im Ailgemcinen, noch irgend einer andern Person insbesondere. Wir protestiren gegen jede beleidigende Auslegung eines Artikels, der nach “unserer- Anfichc 'die Gränzen der gewöhnlichen Polemik nicht
i
überschreitet.“ -- Folge'ndes smd einige Stellen aus diesem im gestrigen Blatte der Gazette enthaltenen Artskel: __„Es giebt nur einen Liberalismus, aber zwei Klassen von Libe- ralen. Wir haben nämlich Liberale von gesellégrr Bil,- dung , eleganten und l)öfléchen Sitten; welche Schlösser und Equipagen und sogar Bediente mit der LivreE-aus den Zei- ten der alten Monarchie bestfzen. Diese,. welche wenig auf Gleichheéc halten und innerlich, was das Kapitel der Freiheit betrifft, ziemlich indifferent snd, sagen mit Horaz: 05; pro- fxmum yulZox-z et 81880; ste geben sich nicht gern mit dem deel ab und vergessen sich nicht so weit, wée "Herr von Thtard, einen Laskcräger, der grob gegen sie ist, körperkich zu zsxchtigen. WLan erkennt ste im Allgemeinen an der Sorgfäl- rtgkeic ihres Anzuges, die ihren Vorträ en aus der Redner- büHne gleichk. Sie schminken ihr par amenrarisches Talent aus, wie eine elegante Dame, die fick) zweimxr Soirée her- auspußt. Sie sind unter den Demokraten die großen Herren und Stukzrr. Man kann die Herren" Casimir Périer, Se,- baskiané, Laffitte und Dupén 'zu ihnen zählen. Die zweite Klasse der chrralen vernachläsfigt ihr Aeußeres, wie ihr Zn- rZ-eres.' Zn threr-Phystognomée und ihren Sétten spiegelt Huch dre Unordnung und Heftigkeit ihrer Leidenschaftetrab. Die Genüffe des Reichthums und der „Glanz, womit diese Genüsse die Sirrem Üdertünchen, ßnd ihnen unbekannt. Die Oöleicdheit ésk ihr Gölzenbild eben so sehr, und vielleichk 1105!) mehr, als die Freéßeic. Als heftige Deklamatoren halten fie die Künsteleien des Styls , die c-rawrische “Mäßigang, die Anmuch der Formen und der Geberden für Accri- brate dcr Aristokratie. Sic entfernen sich weder durck) Ge- smmmgeU noch durch Sicken vom niedcrn Pöbel. TNan findet sie bei Volßs-Versammlungen, Und sie werden gern in Schen- ken Und an übelberüciuigce Orte, wie z. B. die Rotunde, ge- hrn. „Es liegen Züge von Diogenes, Brutus und Marat, ron CyniSmus und Demagogie in ihnen. ' Wer ihre Namen wéffen will, lass die France Nouvelle, und nach Verlauf eim"- ger Tage wird er alle Heiiigen ihres Kalenders kennen. Zwisckzen'dirscnt rauhen und unqeskhlachten Liberalismus, der _an den FreMLT-zranz und die rothe Mütze erinnert, und dem Liberalismns der Landschlösser und Salons, welchen" Herr Drrpin repräsenrirr, fsk eine Reibnxg entstanden. Wir haben die srdärftken Srrllen aus dem Schreiben des Herrn Dupin gegeben. Dée France Nouvelle ist ihm die Antwort nicht
scduldig gcbiiebeu und hat die vorrihm gebrauchten Worte ,
„WahnZinn“, „Tyrannei“, „Zügellosigkeit“, „Mißbraucb“ uud „Exceß“ nichc me'r geschonc, als ein Rundschreiben der Herren Bourdeau, §?)ortalis “und Courvoisier. Hr, Du- pin, sagr man, "greift an, was er früher vercheédigt, verchei-
; digi“, was er früher angegriffen hat. Man fügc bratal hin-
zu, daß die Freiheit reiner sehr gut entbehren könne; aber gerade, weil man seine Freiheit beeinträchtigt und in die Ge- heimmsse seines Privatlebens dringen will, lehnt er 'sick) qe- gen dir “.."yrarmeé der librralen Presse arxf. Hinfichclich sei- trer Prévar-Kapesle giebt man ihm zu verstehe“, daß sie der dürgerlicden Gl?icheic zuwider sey und daß er-wohl thun Würde, gl-xicl) den andern in die Kirche der Gemeine zu gehen. Hr. DUpin wéi"! sein Privatleben dem Richterstuhle der periodischen Presse, den Nachforschungen der OJTitarbeiter der France Nou- chle entzieherx. Diese aber antworten ihzn, er scherze WOhl; wie sollen wir wissen können, fragen fie, ob Du zur Depu- rirtemvahl würdig bist, wenn wir nicht das Rech baden, das
; zn deurtheélen, was Du in Deinem Garten, in Deinem
Speésesale und an allen andern Orten thust. Du hast EÜ? Schloß mir einer KapeUe, das schmeckr jeher“ nach dem Leßns,» wesen; DU hörst die Messe vor dem Fruhßück, das rtecht nach der Priesterpartei und erinnert uns „nur Gewaltdaran, daß DU einst bei einer Prozelsfion tn Samt-Arheul eme der Quasten des ThronksmmelsÉe)alten daß. Du btsr, unter dem äußern Scheine eines Galli anisch :*Gejiturten,“ em Congregq- téons ,- Micglied. Nur die Kennrnéß vonDemem und Den :1esg!eichcn Privatleben selzt mrs m den Stand, (Tuer dffenc- liches Leben zu kontrolliren. Wenn das Leben des Burgers mit eéner undurchdringlichen Tauer umgeben seyn mrtß , _so muß das Haus eines Depucirtezt voxx Glas seyn. Auf dte- sem Fußr steht Herr Dupin nur dem Jorxrnalß der Zerren Bavoux , Schonrn u. A. m. Uebrigens tsk deeser Torfqll nicht der erste in „seiner Art. Der lekzce „Brxes des Kayrrrn Dupin har große Aehnlichkeit mit dem, w_elchcn er xH-ZQ-an ein Journal richtete, das ihn angriff, wetl er den QCsMkk-U in Sainc-Arheul einen Besuch abgeqtatket [)dtre.“ .
Dic QUO tédéenne berichtigt ihrx gesrrtge Relatto'n über die Versetzung der Reliquien des [)eéliggn Vanzenz von Parr! dahin , daß keine Pariser Lastträger, wudern mehrere.?)kct- glieder der Brüderschafc der heiligen Genovcva der! Körper“ des Hei/Ligen getragen hätten. » .
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Aus Lyon wird gemeldet, daß „'am 23. d. der Kriege:- Minister, der General-Léeutenant Clouec, der General-„Jnren- dant Denniée und der Graf Loverdo da1elb| emgecroffen ßnd. Graf Bourmont wollte, ehe er sick) track) Toulon be- giebt, die Festungswerke von Grenoble. beßchrt'gen.z .
Eine große Anzahl fremder und eu1heemtscherBewohtrer unserer Hauptstadt begieht sich "“ck TVUZM- UM der Em- schiffung der Truppen betzuwohnen und das Flotte dre Anker lichten zu sehen. Die nach dem Srkrden gxhenden Personen,- Wagen smd seit mehreren Tagen met Retjenden überfüllt.-
“* Der Escadrons-Chef Marnier,; welcher den Grafen Bourmout als Stabsoffizier nach" Algier begleiten sollte, wird, einer neuern Bestimryrrrrg gemäß, dern Prinzen Leopold nach Griechenlamd folgen. Auch Lord S-atnr-Maurx ältester Sohn des Herzogs von Sommersec, wrrd den Prenzert be,-
leiten und eine Stelle am Hofe desselben erhalten. Dem " ernehmen nach beabschcigc der Prinz, auf der) Straßen “Griechenlands zur Bequemlichkeit der Reisenden eme Menge „gur eingerichteter Wirrhshäuser nach xrnem hölzerner: Modell, .das hies: fÜr ihn angefertigt worden :|,“ bauen zu lassen.
Das 57|e Jusancerie-Regiment hat Befehl erhalren, *nach Toulon zu marscvircn, um sich dort mir ei11igcn_Arti[le- rie- und „Ingenieurs-Detaschements nach Morra eittzchhiffen. Das Corps des in Griechenland kommandirenden Generals Schneider soll auf 62- 8000 Mann gebracht werden.
Die Transportirung des Schriftstellers Fontan aus dem *Cosängmiß Sainte-Pelagie nach der Central-Straf-Anséalr _ u Poéffy ist, der Gazette zufolge, nur die Vollziehung der
es'rrl)enden GefängtrißxReglemeUrs , nach denen die zu mehr 4116 einjähriger Haft Verurtheélcen nicht in Sa:“nte-Pelagie bleiben sollen. * -
Der angebliche Baron von Saint-Claér, welch-Ir bekannt; lich vor Kurzem von dem hérsigen Z::cdcpolizeigerichte wegen Verläumdung der Herzöge Decazes, v. Maillé , v. Escars, des Vicomte Paulrre de la Motte m_1d des Generals Grafen Lion zu einjährigem Gefängnis, einer Geldbuße vum 500 Fr. *und einer Entschädigung von 5000 Fr. verurrheilc wurde, hat die geseßliéhe Frist _für die Appellation unbenutzt verstrei- rhrn lassen.
Der Direktor des Observatoriums zu Marseille, Herr Gambart, hat am 21. d. M. it“: dem Kopfe des kleinen Pfer- des einen namen. Kometen entdeckt, der gestern anrl) hiervon Herrn Nicolet gesehen worden isi: Der Säxvséf dessekden istrtwa einen halben Grad lang; man kann ihn mit unbr- waffnecem AUge sehen. _
Der Dichter Béranger will auf den Rath des Profes- sors Villemain als Kandidat in der Französischen Akademie arrftreren , wenn die Wahl zwischen Pongerville und Ancelot in der auf übermorgen anstehenden Sikzung der Akademie “Nicht enkscdieden werden sollcc. .
Ju kurzem wird ein neues militairisches Tagblarr unter dein Titel „drr Vertheidiger der Armee“ erscheinen; Stifter desselben ist der Redarreur des Journals der Milicair-Wis- »,senschaften, Herr Correard der Jüngere.
Lord Lansdown kehrt [)cure von hier nach London zurück.
Zu dem Bezirke von Vire und in einem Theile des Departements des Kanals“ haben in der letzten "Zeit so! viele Brandstiftungen statcgcfrrndrn , daß der Königl. Gerichrshof “von Caen eingeschrittsn ésk und eine Untersucl)nngs-Konnnisson rm Ort und Skrlle abgeschickt hat. Zur Unterstükzu'ng drr richteriéchen Behörde haben die Garnijoncn von Caen uud Granvélle, jede rin Decasthement von 30 Mann, eben dahin gedandt. ,“
Der frühere Tensor und Redarteur der Gazetre de Frauke, «Herr Beauregard, und einer der Mitarbeiter des U-niversel, Herr von Courcham , haben von dem Könige von Spanien “den Orden Karl's [ [. erhalten. _ -
Die 27 ersten Vorstellungen „Hernam's“ haben einen Ertrag von 108,102 Fr. gegeben.
Großbritanien und Irland. London, 24. April. „Wir find,“ heißt es im Hof-
Journale, „so glücklich, aus unzweifelhafcer Quelle besta-
tigen zu können, daß das Befinden Sr. TNajeskäk |ck gebes- sert hat; leider dürfen wir jedoch nicht so weit gehen, auf „D*?selde Autorität gestützt, auch noch hinzuzufügen, daß man Aussicht auf die vollkon-rmene Wiederherstellung Sr. Majestät k).“k'k- Die Gesundheit des Königs hatte schon seit mehreren 'MonaWn geirtten, und zwar is das Uebel von der Art, das;
jeder pl-ökzliche Rückfall sehr beunruhigende Folgen haben kann. .
Zjn “der'Bréghton - Zeitung heißt es, daß Se. Majestät sehr veel Optum bekomwrn haben; dem smd wir jedoch zu wider- sprochen ermächtigt, da vielmehr dre angewandte Quantität
OpLum viel kleiner war, als sie sonst in solchen FäUen zu
“seyn pflegt, und fäxlt mithin auch der Grund weg, solche Symptome vorauszrqqlzen , wie sie die fragliche Behauptung vermuthen läßt. E.:nge kurze Intervalle ausgenommen, ha-
ben Se. Maj. durchaus keinen akuken Schmerz empfunden
und niemals die gewohnte Heéteréeic verloren.“
Der zum Vice-Scimkzmeißer von Irland ernannte Herr 932. Filzgerald ist von der Grafschaft „Kerry ohne Opposition zum Parlamenrs-Métgliede wieder erwählt_ worden. Am Dienstag wurde ihm ein großes Diner én der Handels-Kam- mer der Stadt Tralee gegeben,
Es war heute der leßte Termin für die Anmeldungen derjenigen Inhaber 4 procencéger Stocks, welch? in dée vor,- geschlagene Konversion nicht einwiilégen wollen. Die Anmel- dungen waren gegen den Schluß zahlreicher, als man früher erwartet hatte , inzwischen sollen fie fir!) doch sämmcléä) m:r' auf 2 bis 3 Millionen Pfd. belaufen, was, da die ganze zu konvertxrettde erm1ne-175 O)“?e'iléouen beträgt, als unbedeu- tenderjcheint, und kann man da[)er dir Maaßregel als glücklich durcy/Heführt ansehen.
Es Harrdels-Kammer von Manchester hat eine Bikk-
schrift an den Könég eingcreéchr, in der sie damm rmchsrrchr, .
daß Se. Majefkäc én den AngeLeg-rrrheéren Sp-arxicns rmx) Mcxikés' incerveniren mögen, um eiMm neuen Ausdruchr von FeindseLégkcikrn zrworzxxédmrxxcn.
Nachrtryren arr.; Jamaica hadert wir bis zrxm LS, TNärz erhaéretr. Es bestätigt:»séck), daß ("TM 20. Februar der Gondor,- neur, Graf v. Belmore, der in der legislativen Versamm- lung am 17.Februar d21rchgcgangerxen „Bill zur S_5leér-szxiellung der Juden mit axlen übrigen Koldnisren so'ne Zußémmrrnq ertheilc dar. In dieser Biil heéßc es: „Personew jüdisclzef: Glgubens sollen erxxgr seyn, dtrsciben ROM:, Prévileqéen n. ]. w. auszuüben umd zx; gctxicßrn, Weleda alée andere;; “ein,- gebortxen Unrerthanrn Sr. J)“?aZleä': im Bercécde dieser Insel bcsikzen; gleichviel, wclche5 Grq'céz, wrlche Sirre, r-Q-er wecher Gebrauch dagegen seyn mögrn. -- Es soll décse Akte nich eher in Kraft gesch werden, aks bis die GRWÖMÜZUUZ Sr. O)?ajex“käc e:";chggngrn seyn wird."“ -- ;))?an har tn “Ung- sron einc dedeurrndr ?Ixrzahl fälschrr Koxxxmdischrr Dnblonrn enrdeckr, wodurch fm Geschdfr cine Srockung cingrrrercn is': und sind jelzc diesc GrLr-mémzen ädrrdarxpr “sehr schwsr anzxr- bringen. “ -
Unsere_Nachrécerrm «ms Cdina reichen bis zUm xi. Drz. .Der neue Gonvcrnexxr voU CUUTOU hat den Brfedl erthrilk, daß die auf die Zwrsrégériren dcr Osrxndésckxn Compagnie mér den Hovg-Karrfkeuten Bezug HaÉ-rnden Bittschréstcn dem Schafzmcitker rmd drm Richter zur “Beri-xhterßarmnq vorsc- lrgc werden sollen. Einige geringfügige Punkte „s'cdémic man dM Engländern einrämmen zu WOÜCU; andere FWW“) sollen ihre Entscheidmrg erst SUM) den Kaiser erhaltesr.
Niederlamde.
Aus dem “Haag, 29. April, Den dereits Mr amwr- semden T))?étgliedern der zweite"n Kammer der Gcneralstaatsn sind dieser Tage die Antworten der Regierung auf die Be- mrrkungen der vcrschéedencn Sectionsn der Kammer Z)i.*":si'(f)kx lich der Erhöhung der Abgaben vox: Bier, Effig, L'Zeirr, Brandtwrin und Zurker, nebst den von der Regierung zuge- standenen und in den betreffenden Gesesz-Cnrwürfen ange- brachten VeräUdrrUngen, mirgekbeilr worden."
Vorgestern is? die Wércwe des berüßmten Pk.).éioleen Wytrenbacd, gcborne GÜÜÖM, auf ihrem medgnte drk LeyWn gestorden; sie har fich durch mehrere wiffenschaftliche Schrif- ren , jo wie durch ihre Theilaadme für die Befreiung Grie- chenlands, ausgezeichnet und erhielt 7.827 von der Universität? Marburg das philosophische Doktor-Dipiom. „
Brüsseé, “29. April. Se. IJTajesrär der Köxxég UNd der Prinz von .Orauien werden in einigen Tagen hier er- warc'rk.
Die von, dem Amsterdamer Handelsblatt gegebene Nack)-
richt, daß der König bei seinem texzren Aufenthalt in Amser- '
dam dem dortigen Maczifirare MT dessen Bitte zugeéagt habe, diese Hauptstadt zum Siße des when Gerichtshofes zu ma- chen, wird von der Gazette des Payx-Bas' für unge- gründet erklärt.
Die De-putirten von Friesland und ()|-Flandern, Herren Fockema und de Rouck , haben be:"m Könige ,um ihre Cntxas- sung gebeten.
Deutschland.
Wiesbaden, 28. April. Ihre Hoheit die Frau „“'-“Jer- zogin von Nassau 1';sc in verwichencr Nacht von emer Prim ,zesfin glücklich entbunden worden. .
Karlsruhe , 28. April. Der Herr Graf von Busl- Schauensce'in harre hour? die Ehre, Sr. Königl. Hoheit dem
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