1830 / 143 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 24 May 1830 18:00:01 GMT) scan diff

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“. vom Professor T*scheglo

,und .Wir erläuternden

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werden. - Die Zahl der Väker und Mütter, Wittwen und “Waisen aus dem Militairstande, die sich im Jahre 1829 an “das Comité gewendet hatten, belief sich auf 922. Von die- .sen erhielten 5 Mütter, Wittwer; und Waisen Penfions-Zu- schüsse, die zusamnisn 2308 Rubel betrugen. Neue Pensio- nen , bis zum Belang von 7750 Rubel wurden an vier Personen ertheilt;' 11,338 Rubel wurden verwandt, um Ofsiziers-Kinder, die in den verschiedenen Erziehungs- Anstalfen der Krone untergebracht werden sollten , “hier,- her zu bringen; außerdem sind 22 Kinder'*in Lehr-Ansial- ten abgegebeti worden. Am 1. Januar d. J. waren nur “noch 418Bick|ellev zu befriedigen Übrig. - Zn demselben Jahre 1829 hat das Comité ati'Z211 Unteroffiziere und So!.- daten Pensionen ertheilt; die Summe derselben betrug 165,347 Rub. 52-5;- Kop. Die ZaHl der Pensivnaire am 1. Januar

„1830 war 3125. -- Die Einnahme des Comité, mit Ein- ]

schluß des Restes von 1828, betrag 10,189,295 Rub. 555 K. Assgtx, 8829 R'u'b. Silber", 215 Dukaten,“ 12 Halb-Jmpe- »riale und 1 Thaler Preußisch. Die Ausgaben beliefen sich auf 946,972 "Rub. 54 Kop. Assign., 7252 Rubei) Kop.

«“Silber, 214 Dukaten, 7 Halb-Zmperia'ie und 1 Thaler Preu-

ßisxh. Das Kapital des Comité erhielt im Jahre 1829 ei,-

.nen Zuwachs von 519,894 Rub. 161 Kop.

Während der Anwesenheik Sr. I)eajeskÜk des hochseligen Kaisers Alexander 1. in Taganrog, hatten mehrere Besitzer :von Küstenschiffen bei dem General-Gouverneur von Neu- reußen und Bessarabien sich über dis Hinderniss beschwext, welche den Schiffsbau Und die Küsteuschifffahrt beeinträchti- gen.. Auf den Bericht des General-Gouverneurs iiber diesen

»Gegenskand, befablen Se. Kaiserl. OJTajestät einer dazu er;-

nannteti Komrnission, diesoxn Schwierigkeiten abziihelfen. Die Kommijsion beendigce diejes Geschäft im Jahre 1826, “und

ihre von der Regierung bestätigten Vorschläge haben sich als

höchst wohlthäxig fÜr die Erweiterung der KÜftenschifffahrt auf dem Asowschen Meere erwiesen. Im Jahre 1826 wur- den in Taganrog 2 und in Rostow 1 Schiff erbaut; in den Jahren 1827 und 1828 war die Zahi der in Taganrog er- bauten Schiffe 24, in Rostow 5 mid in Mariupol 2, und dex im Jahre 1828 angefangene Bau mehrerer Schiffe ward in dem daranf folgenden beendigt. Das Jahr 1829 liefevre in Taganrog 19 und in Rostow 21 neue Schiffe. -- Seit 1819 bis zum Ende des Jahres 1828 waren „in Taganrog 1618 .*.Küstenfahrer eingelaufen-UUd 2299 von da ab esegclt. Aus,Ufa vom 8. Avril wird gemeldec: FZ

war den Bewohnern dieser Gegend nicht günsiig. Im Sep,- tember brach in Orenburg die Cholsra aus und zeigte sich beinahe zu gleicher Zeic-auxk) in einigen benachbarten Ort- schaften. Unglücklicher Wei1e wurden solche Orte von dieser ver eerenden Seuche angesteckt, die von Maßvmedauern be- "wo nc werden , welche wegen ihrer irrigen. B'igriffe von der Prädeskination sich nicht nur um ihve eigeneErhaltung nicht bekümmerten, sondern noch dadurch, daß sie aus .der Krank,-

,heit ein Gcheimniß machten , die Verbreitung derselben aus _dem Orenbürgischeu Kreise in andere Bezirke vorzüglich be,-

ünstigcen, *und Gott weiß, wie weit. sie noch um sich gegrif-

' en und welches Undeil fie in den „benachharten Provinzen .«ngerichtet hätte, wenn nicht dur die weijerx Vorkehrungen

des kü): lich abberufenen Militair- [ouverneurs von Orenburg, “Peter Kirillowitsck) „Essen, demselbexijvorgedeugt worden wäre. Seinen eifrigen Bemühuiigeti, so wee denen des Civil-Gou- verneurs Debou, und deren gemeitisameti zweckmäßigen An,- ordnungen gelang es, der Cholera ein Ziel :: seizen und sie xndlich ganz zu„ vertilgen. Nachdem man ich von dem wie-

mderher'gestellten Gesündlwits-ZMande des Gouvernements

“überzeugt hatte , ward gestern hier ein feixrlicbes Dankgeber gehalten. Dieses religiöix Fest sollte, nach der Anoxdnung des Orenburgischen geistlichen Koniskoriums, an, demselben Tage*.auch in Orenburg und den ü rigen Städten des Gou-

vernements gefeiert werden. *

Am 9ten d. M- smd in Kronstadt 6 Dänische Schiffe _

mit Früchten-von Messina angekommen.

Der Gebrauch des Chlor-Kalkes ziim Reinigen der Luft, desen Nützlichkeit man täglich mehr, xinfieht, wird hier im- mer "allgemeiner.- *Das ixfige Médtzinal-Kollegium hake eine

_mK vorigen Jahre bekannt,gemachte or-Kalk zu ckgebrauchenisk, aufs Neue usäkzen dru en lassen.

Die jäßylich in dem nahbelegenen Katharinenh'off am 1sken (13,)-Mai "stattfindende große Spazierfahrc'war diesesmal

Anweisung, Wie 'der CZ

_ gan besonders „zahlreich und “glänzend, wozu hauptsächlich die » “Gexenwart Ihrer'Majeskäten des Kaisers und der Kaiserin

beitxugen, die ohne alles „Gefolge, ,mit Ausdahme zweier ok- key's, in_ einem Phaeton durch die frohe Menge fuhren. uch Se. Kaiserkßoheit der Großfürst Michael, so wie IZ. KK.

as Jahr 1.829 _

Hoheiten die Großfürstiimen, beehrten dié Pronienade mic Höchschrer Gegenwart. An glänzenden neuen Equipagen fehlte es nicht; unter den ;ahlreichen Reitern zeichneten fich die hier anwesenden Türkischen (Gesandten mit ihrem Gefolge aus. Die neuen Omnibus waren zum erstenmal, und zwar in lebhafter BeweguY; sie fanden allgemeinen Beifall.

Telegraphischen achrichten aus Schlüsselburg vom 13. d. zufolge , geht nur wenx'g Eis_aus dem Ladogasee.

Odessa, 8. Mai. Eimem Kaiierl. Ukas zufolge, ist auf Vorstellung unseres General-Gouverneurs die Verfügung ge- troffen worden, daß die Provinz Bessarabien, die Krimm und die Städte Kischeneff, Ismail, Odessa und Cherson zu bestimmten Theilen eine jährlich zu zahlende Summe von 25,000 Rubeln Banknoten zum Unterhalt der““hicr bestehen- den Erziehungs-Anftalc adelicher Fräuleins beirragdn und da- für das Recht haben sollen , eine verhältnißmäßige Anzahl vons ZZglingen zUr' unetitgeltlichen Erziehung in das Institut zu en en. -

Die hiesige seit einem Jahre bestehende Ackerbau- GeseUschafc für“ daS“ mittägliche Rußlandbeschäftigte sich in ihrer Siizung vom 28|en vorigen Monacs mic Un- tersizchimg ihres finanziellen Zustandes. Dem hierüber vor- gelejenen Zahres-Berichte zufolge, betrug die C'innahtUe ati Subscriptionsgeldern von 51 Mit liedern 2,550 Rubel, und die Ausgabe 1326 Rubel 90 Kope . Bankoren; in Kasse ver- bkieben demnach 1223 Rubel 10 Kopcken. Die von Sr. Ma- jestär dem Kaiser der Gesellschaft Allergnädigst, bewilligten Summen waren zwar empfangen, jedoch uoch nicht beriihrc worden. Im Laufe der Siszung wurde die Ernennuiig- eines aus 3 Personen bestehenden Ausschusses beschloffey , dem es obliegt, zu gewissen Zeiten die in fremden und einheimi- schen Journalen enchalkeneti gemeinnükzigcn Nachrichken öffent.- kich bekannt zu machen.

Nach den lekzcen Berichksn aus Kischenoxff sind am 27fken

v. Mrs., da die Pest durchgängig anfgehört har, alle im Zu- ttern seither errichtei gewesenen Quarantaiiie-Aiiskalcen, iiach einer vorgenonnneneti allgemeinen Reinigung, aufgehoben worden. ' “. Ans OIDariupol schreibc manfdaß fich dovt das Früh- jahr durch eine beträchtliche in Folge des Austretens des Flusses Calmius, veranlaßte Ueberschwemmung augekündigi: habe; mehrere .KÜsten-Fahrzeuse waren durch Treibeis be- schädigt worden. -- In der Stadt Nowomoskowsk wur- den darch das Austreten des dort vorbeistrSrnenden Flusses Samar'tschuk' 206 Hänser untcr Waffe? geseßt “und 3 davon, so wie ansehnliche Heuvorräthe, fortgescijwemmr.

P o l e n. “' ,

Y-Warschau, 20. Mai. So eben,- 11 Uhr Vormir- tags, sind Se. Majestät der Kaiser und König , in Beglei- tung Sr. Kaisers. Hoheit des Großfürsken OJTichael, hier ein- getroffen, Se. Kaiserl. Hoheit dec Großfürsi Cesarewicsch, welche Sich gerade auf“ der Parade befanden, wurden durck) die Ankunft des Monarchen und Seines erhabenen Bruders umso freudiger überrascht, als dieselbe er|_ heuie Abind er;. wartet wurde; *

Wars chan , 18. Mai. Der Ober-Ceremonienmeister, Greif Potocki, ist vou St. Petersbnrg hier angelangt.

Der Graf Andreas Zamoyski läßt aus Franerich meh- rere Arbeiter l)ierk)erkommen,.welche in unserm Lande arte- sischc „Brunnen anlegen sollen. ' „- _

Auch, im hiesigen Observatorium isi in der-_Nachc vom 11ten zum 12cm der neue Komet in der Constellation des Pegasus beobachtet worden. . _

Die" Mittelpreise des Roggens smd jetzt hier 9 Fl., des Weizens 22 Fl., der Gerste 8 Fl., des Hafers (ZZ- Fl. '

Frankreich. *

Morgen *um 6 Uhr, in Begleitung der Prinzessin Tochterder Herzogin von Berry, nach Rambouiileet , um Ihre .Sictlta- " nische Majestäten zu bewillkomnmen. Die Herzogin von Berry traf von *dort um 2 Uhr wieder hier em., MW anderthalb Stunden später folgten ihr ihreerlazxchtetxUelkeW- Nach den ersten Be rüßungen setzte der König Steb- Mit den A_ller- höchsten errschafcen zu WWW- um SU"? Hohen (Gäste nach Ihrer Wohniing zu lgeleiten. Der Zug„ welcher um 4-5 uhr Sainc- Cloud ver ieß , bestxmd aus drei Wagen; im Fond des erstern saßen Se. Maystät,“ Jhnewzur Seite

hke Majestät die Königin beider Sicilien; rückwärts S9. , .ajestät der Köni, beider .Sicilien und Ihre Köni [. Hoheit die Herzogin von erry." In den beiden andern agen be-

and sich das Gefolge Ihrer Majestäten. „Um 5. Uhr ,laugte ßer Zug im Pallaske Elysée-Bourbon an, wo die Allerhöch-

St. ClZoud , 15. Mai. Die Dauphine begab fich heute

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sten Herrschaften von dem Prinzen voti Salxrno, und dem erzoge von Orieans Königlichen Hoheiten, 1o wre_voti_den taars-Minisiern und dem Spanischen und Neapolitamickxen Botschafter empfangen wurden. Der Dauphin,_ dem seine Gemahlin bis auf die erste Poststation entgegetzgemhren war, «traf nur wenige Minaren später als der König im_ iPßallasre Elysée-Bourbon ein. Um 55 Uhr kehrteti Se. Maxestat,.„be- Weitec von dem Dauphin und der Dauphine, von dorc hier- 'erzurück. , . ' . Paris,-16. Mai. Henke werdet) Ihre Siciliamschen Majestäten, der Prinz von Salerno, die Herzogin von Berri) und die Orleanssche Familie das Thémre de DNadame Mit

Ihrer Gegenwart öeehren.

Auf seiner Rüéki'eise von Touldn hierhxr wurde. der Dau- phin am 8ten “in Grenoble yon einer ?erittetieti Chremgarde empfangen und bis zum Prasektur-Gebaude geleitet, wo Se. Königl. Hoheit abstiegen. Nach eingenommenem WTiitags- “mahle wurden dem Prinzen die ersiey „Y_ehörden der Skadi “vorgestellt. Auf die Rede, welchwbei _diejer Gexegenheit der Erste Präsident“ des dortigen Königl. GerichtshN-zs hielx, er- xwiedercen Se. Königl. Hoheit: „O)?ir Vergmigen empsange ich die Gesinnungen, die Sie mir im Namen der Mitgkieder “des Königl. Gerichtshofes zu erkennen geben. Ick _t1ä()rre den lebhaften Wunsch, auf's Neue diese Provinz zu beinehen, deren Name so wesentlich zu dem Interesse beikrägt, das ich „“für sie empfinde. Der Gedanke macht mich glücklich , da]; -es meine Familie isi, die in Frankreick) die Volks-Freiheiten ,begründec hat. Der Wille des Königs isi, sie aufrecht zu erhalceri, ja, sie noch zu vermehk'en, ohne jedoéi) dabei »die Ruhe und Ordnung auf's Spiel zu selzen und ohne die *Ma'chc zu schwächen, die er von seinen Vorfahren geerbt [)ac imd die__das erste Bedürfnis; der Völker isi.“

- In Bezug auf die Brandskichngen, welche fortwährend “:'die Normandieiverheeren, enthält heute der Monitcur die “iiachsrehende amtliche Bekanntmachung: „Da die Departe- "chts des Kanals und, des Calvcidos, trolz aller von der Civil- und der richterlichenBehörde getroffetien OJTaaßregeln, Utiaingesekzt von zatheichen Feuersbrämsken heimgesucht wer- Det1,“so hat die Regierung, deren ganze Sorgfalt diescr ver- -drießliche Zusiand der Dinge in Anspruch nimmt, dic- Nokh- wendigk'cit kr'äftigerer Zwangsmiiccl erkannt und demznfdlgc «den Befehl *ertheilc, daß ein Bataillon des in Sanct- “Malo ' liegenden 59ssen '“Litiien - Regiments nach dem "Département des Kanals aufbreche, während zwa'i Schwa- dronen des in le Mans garnisoiiirenden 16cen Jäger,- “Regimencs nach Moxcain mariehirery-imd ein Baraillon des in Héwre |e"[)e_énde„n 12ten Linien-Regiments sich nach Caön „.in Bewegung seßt. Diese Wéaaßregeln, welche die Behörde zu größerer Beschleunigung mittelst des Telegraphen angeord- net har nnd die binnen 24 Stunden in Ausführung kommen “werden, berechtigen zu der Hoffnung, daß nichr UM“ die straf- Baren Umtriibe, die jenen beiden Departements so großes 'Dratigsal bereiten, unverzüglich aufhören„ sot-idexn daß dis “Gerichte auch so glücklich seyn werden, den Ursachen des Ue- x-Vels auf die Spur zu kommen“ und die Schuldigen, die sich

“iiicht mehr schmeicheln dürfen, ihren Nachforschungen zu ent"-

rinnen, der ganzen Stretzge der'GeselZe überliefern zu können.“

Während die Gazette de France mit ziemlicher Be- stimmtheit den 17ten als den Tag bezeichnet, an welchem die “Verordnung wegen Anflöiung der Deputirten-Kammer im "“Moniceur erscheinen werde, behauptet das “Journal des 'Débats !".)eute , daß in dem letzten Minister-Nathe die Anf,- “Lösung ziemlich einstimmig auf ungewiss Zeit ausgeseßc wor,- den sey. „Die Minister“, äußert dieies Blatt , „haben auf «die Mehrzahl von 40,1Stimmen , welche die Gazette ihnen "verhieß, verzichtet. Es sind ihnen zuverlässigere Berichte: aus ckden Provinzen zugegangen, .als diejenigen, welche sie den Prä- fekten verdankten, und fie haben jetzt aufs Neue die tröstliche *"Aussicht, sick) einer Kammer egenüber zu befinden , die sie

_ 'für unverträglich mit der Ru e desiLandes rrklärt hatte.“

Späterhin fügt indessen das Journal des Débats hinzu, Das; es *Nicht darauf wetten „wolle, daß nichc bei einem neuen Siuxme der Minorität des Ministeriums diese! dennoch den Steg. über „die Majoritäc daVon trage und im morgenden YÜMonlkeU-x' dle Auflösungs-Verordnung. erscheinen lasse. Ein Umstand, .der für die Auflösung , und zwar binnen Kurzem, 1Pr1chk-_tsk der, daß Herr Royer Collard schon gestern das

_Hätel, das er als Präsident'der Deputirten-Kammer be-"

Mohnke- verlassen hat,“ Der Messager des Chambres giebt schon heute eme “ihm qngeblick) unter der HNW Jug'egangcne Liste der Zum Präsdkke" “der Wahj-Kollegien be- "1k„iti*1mteti Personen;“er sÜSk indessen“ wohlweislicl) hinzu, daß diese Liste dem Könige noch "M. zu" GenethSUUI "org“ Xegc wordetxsey, und daß sie daherwohl'nock) manche Aende-

rungen erleiden möchte. Alle darin bezeichneten Individuen. ge- hören der rechtxti Seite der Kammer an; namentlich befin- den sich seh; viele Depucirte darunter, die' gegen die leßte ?idresse gestimmt haben; das rechte Centrum ist dagegen ganz ubergangexi; eben" so find die Präsidenten der Pariser Wahl- Bezirke weht. benannt. Ein Oppositions-Blatc g1aubt, daß , gleichzeixig mit der Airflösung der Kammer, auch die *??W" don Chabrol“, Courvoisier und von Haussez aus* dem I :unskextum m_xsschciden und durch drei Kandidaten der Quotidienne erwlzc werden würden. Die Gazette erkiärc dagegen, daß sie, an keine Ministerial-Veränderung irgend einer Arc glaube. - Aus Toulonworii 11icn wird gemeldet: „Seit der Ankunft des Dawpszcixscs „Sphinx“ von Algier, das einen Adjutanien _des Besehxdhabers unsers Blokade-Geschwaders ain Yord ha-tie , hai sich hier das Gerücht verbreitet , eine. ;Ctignxche ;Brtgg, die in den Hafen habe einlaufen “wollen, 161) _von einer unsei'er Fregatten beschossen und darauf als Prixe nac!) Mahon “abgeführt worden. Einem andern Ge- dächie zufolge, hat auch eine ohne Flagge segelnde Englische Fi'xgaike iti Akgier einzulanfen versachr und ihre Absicht aus- gesühi'k, obgleisl) sie von einer Französische!) Fregatte verfolgt wux'de MW. zwei volle Ladungen von ihr ecHickt; sie soll sick) noch im „Hafen von Algier befinden und dort 1995 unsern ScRffen eng blokirc werden. »" Jedes Kriegsschiff, das zu der Expedition gehörx, wird drci platte Fahrzeuge und drei Flösse an Bord nehmen; fast auf ailen sind die_ gewöhnlichen Ankerkaue durch in Eiigland verfertigte eiserne Ketten ersetzt: wordeii. Die IJTannschafcen der Fregattet1„Palläs“, „Dido/Z“, „Iphthim“, „Maria Theresia“ und „Amphitrice“, welche zu der SchlacHr-Divifion gehören, find auf höheren Befehl eine jede durch eine Compagnie der Marine-Tvuppeu von der ?iiiie verstärkt worden,. so daß. sie jeßr ganz auf den Kriegs- xUß ausgerüskec sind. Fiir eine schleimige und sichere Post- Verbiudxmg zwischen Algier und Fraukreich sind solche Maaß- regeln, gsirofxen, daß man in P-xris bei vollkommen günsti- gem Wiiide in dyci Tagen Nachrichten von der Land- “,)irmee imd der Floris haben kann, Und daß diese selbsk dann, wenn die Fahrt" der „Dampfschiff: -m1d die,Operationen der Telegraph?" diirch widerwärcigcn WMS und trübe Witterung cischweri werdcn, nichi fiigiicl) Über 6 Tage ausbleiben können.“ An der Cxpcdikion ZEZEU ?ilgi-zr wird auch ein Griechisches Fadi'chg „die Hoffxiixng“, mic Gi'iechisMr Mannschaft und einem ZPi-“ariotischen Capitain, Theil nehmen. Der Séma- er'e de '?Nax'seille theiik die Anxede mik, welche der aus Sdurca gebürtige Archimandric Arsenios an die Mannschaft diexes Schiffes gehalten hat. * Die äiceren Gemälde aus der Gallerie des Herzogs von Cdraman werden gegenwärrig hier msistdietend- verkauft, da, wre man vsrnimmt, der HerZog ein Cabinec aus Gemälden - der neuern Schale anlegen wiil. Vor einigen Tagen wurde ein Panl Potke'r, drei Kühe aiif einer Wiese darstellend, für 15,000 Fr. zxtgexchlagen; eine Landschaft von Claude Lorrain giiigzii,d61UJElbelt Preise weg; und ein uuvollendeter-Kopf '- die-“ „„Heiligen Johannes, von Carlo.Dolce, wiirde bis auf 6000 Jk.gekriebe11. Heute wird ein Correggio vorkommen, der, wre man giaiibk, nicht anker 30,000 Fr. fortgehen wird. Gestern exichien abermals Herr_Guillard, der'Redacteur der „Gazette des écoles“, in Folge der an ihn ergangenen Cicakion (siéhe Nr.“ 141 der Sraats-Zeicnng), “vor dem Kö- nigl. Universicäcs-Rathe. Er las eine von dem Advokaten ._Hrtz; Dupin dem Aeltern für iim eniwvrfene motivirce Bittx, Wrist vor, worin „er, in gleicher Weise, wie unlängst der -Hei“a“usgeber des Globe, Herr Dubois, die Competenz des Universitäts-Rathes aus zweierlei Gründen bestritt, einmal, weil _eß bei „. der Publication “des inkrimirten Artikels nichr“ als em Mitglied der Universität, das. seiner vorgeseßten 27e- hörde fürxseine Amts-Verrichtungeu als solches verantwortlich 1ey,-sondem als policischer Schriftsteller, der sich, als Heraus“; . geber einer-Zeicung', des Rechts bediene, seine und die Wer- nungen Anderer drucken zu lassen, “gehandelt habe; und zwei- tens, weil der gedachte Artikel nicht von ihm sßlbsk- sondern- votieinem seiner Correspondenten herrühre, methm für kei;- nen direkten Verläumdungs-Akt gelten. könne. Ungeachtet „dieser Auseiiianderselzung erklärte der Univxrskäks-Rakk) |ck) Lüsi- competent. Der Urrheilsspruch wird in acht Tagen er- ogen. - _ . ' * Binnen; Kurzem wird hier ein Marine-Iournak unter dem Titel „der Neptun“ erscheineux .*

Großbritanien und Irland.

“' Parlaments;Verhandlungen. Folgendesisk die _ Erwiede'rung, die der Kanzler der Scha kammer auf

den ( gestern mitgetheilten) Antrag des Sir . Graham er-