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“Uéé' ein'e leb a' ZDeb'atkOerregk hart; und ewdüäz'“ TFF? Loge'th'UZ SHÜYMMveWorfen'words-n“war. Das- Haus vertagt: fich um 24: Uhr.
Lo*t1don“,x22. Mäi; Man ist damit be]cl)'*"ä-ftégt*„ dem verstorbenen Herrn Tiemey ein Denkmal m der Westmtgßkeer-c AFM“ zu setzen," „De“? Bildim'uer-, Hr. Weskmacqcc der «zun;- Feéce'; ist" vo'n'jdeix Freunden des Verstorbenen tmc der Arbort-
eäk ka“ c'wordén. - , ' fZingGZlin'e “liest man“: „Die Bill zvegetx Tmanctlptr-ung dek-Zixdkti' ist'durchgefa'llen , nachdem dc; Munster axle thxe Heérsch*äaret1“ dagegen aufgeboten und dte alten Torres , )o wle einigethgs, sich ihnen angeschlossen hczxcen. , Unter Hw- sen* Umständen war die M*inoricät von 10» Stemmen eme seh'r- achcbccre und giebt uns von dem unpakxeuyck) verfahretz- den“ Theile des Hauses eine sehr guxe »))?emung. Da dle durchgefaklene Bill cinen , im Vergletch-e zu Hex“ Masse“ der Bevölkerung, nur sehr kleinen Theil Ber: BrttUchen YUM“- th'anen“ betrifft , so ist es von germger Wcchtcgkett, ob sw xm Paar Jahre früher oder späcer durchgeht, Oponu chß ste bm- nen “wenigen Jahren durchgegangen jeym; muß, darybxylaffen uns“" die Forts „ ritto, welche die wahrhascq_Humamtac tn der civi'lifirt'en Welt macht, gar ketneen Zthsel mehr. -- Das- Argument, daß die Juden des wagerrechteS unwercl) seyen,
weil sie “keine palriotischen Erinnerungen mit uns gemein [)är- *
ten, hörte sich Anfangs recht gugan, wyil Alles, ,nZas einem Argumente ähnlich sieht uud von ettzem gerstrctchen-Manm: [Jex- rührt, willkommen ist, weren es emem Vorurtheele zu .Hulxe kommt. Wenn jedoéh ein halbes Dnchd Parlaments- Red'ner hinter einander dieselbe Idee gebraucht, und ab- nukzt, so springt wohl endlich auch das U::Jerctmte, das darin liegt , in die Augen. In der That enthalt das _Argzx- menr auck) wenig Wahres, denn das am metsten paxrwcßch gernnke Volk der neuern Zeit ist eines, das als“ Ngcwn gax kerne Erinnerungen hat, und damit meinen wcr dle Amort- kaner. Selbst die Kolonisten von ?_fuftralien, die noch_ vor kaum 40 Jahren um .Kirchen-Almoyen zur Gründuxxg tlzrex Kolonieen nachsuchten , fangen“ schon an, einen'quasxyatxtott- schen oder Kolonial-Geist zu bekommen, deymic der Zett 1ogar beunruhigend werden kann. Wie a_uch tmmer dre Hexxen darübewraifonniren mögen, der Memel) Thur im Staat; 1eme Pfkkcht, nicht sowohl an das denkend, qu vergangen rst» als an das, was Gegenwart und Zukunft thm, b_rt,nge_n können, und besitzt er mit seinem Nachbar]: ein gememxames Zyxereffx und einen gemeit1ss'„'en “weck, 1o erlangt. er auch dtexelben Gefinnungeu, die ein achb_ar har. Wr: haßt :| es nun, fich' darüber zu beklagen, daß es den Juden brsher an Pa- triotismus gefehlt habe; es klingc gerade so, als verlangten wir von Jemand, den wir gewöhnlich zur Thüy hn19usxvertet1, di? herzlichste Theilnahme an unseren Familten-Angelegem e ten.“ h Die Times vom 18cm d. erwähnt der in Pgris er- schienenen Broschüre: „Von dem Nutzen, der aus emxr Ex- p'editjon gegen Algier zu ziehen wäre, „oder der MöJltchkctc, imBecken des'DNétrelländisckxn Meeres em, neues Kolomal- un_d Marijre-System, zurStandhalrungÉ-J köprxxuys) gege_n„ dee “Ebglische Macht, zubegründen.“- Ste bemerkt: „_Um mnen ehrgeizigen Entwuvf einzuleitenl 1a-gc uns der Verfasser, Co- lomeen sehen für Frankreich bet semex: zmckhmxndxn Bevöike- rung “unentbehrlich geWorden; die Kaste von Afrtka sey nä-
he'r und besser zu dem Zwecke geeignet, als irgend eine der-
alten Fkanz. überseeischen Bessungen; das mittelländische Wer sollte als an 136 fx-mnxais (nach Buonaparte's Aus; drück) angesehen wérden, die Küste von Afrika habe von je- hér dem zugehört, der den letzten Einfall in das Land be; Biest", das Ganze derselben könne durch wenige" mc; likairische ,P'osttionen in Unterwürfigkeit gehalten wer- deii, man könne ste zum Botany-bay Frankreichs ma- cöM; dies werde dem Aegyptischen Handel den Weg öffü'én; sie. werde für das Mutterland, ohne Abhän- gigkekt' v'dn- den-“Etxrgländern,'zu allen Zeiten, im Fréede_n ujw-jm“; Kriege , zugän“ lich bketber), und Frankreich werde 10 iti? "tand"? seHn, im“ ?ivtelländijchen Meere die Machtaus- zukö eg'ékx „die England aus dem Befikze von Gibraltar, Malta u'tid'deü Ionischen Inseln ziehe. Ylle diese Punkte werden iti" deiii vor uns liegenden Franzöfixchen/Pamphlec eifrig er- örtért,-mtd diese Erörterung scheint ohne Zweifel dem Ver- fasxr' vollkommen bündig; wird er abxr auch anderen Na,- tköns'en djeselbe Liebe zu séinem Colonijations-Proj-ekt “ein- ftößm können , wie seinen" Landsleuten? Die Macht Frank- reichs nach Afrika auszudehnen und sei_ner Botmäßigkeir dTe HNW“ Mittelländische Küste zuzuwenden, von dem- Atlas- “??bwge bis zur Küste vouAegypcen, das mag einem Jünger derBUMavamschen Schule ein Geringes dünken; würden
aber“- wohl Englaßd- oder- die' Mittelländifchen- Mächte- „der:- Ausführung eines solchen Entwurfes ruhig zusehen? Nein, und wir freuen uns, sagen zu- können ,» daß«die:Franzö_sksche Regiequx sich bei ihrer» 'UntM1eanuxxg'*lgegetr-“ Algier,» einen solchen usgang derselben- niovorgefelzt-wx. Die ?Minister Karls»)(. haben sich durchgehendsgewäßégt und verträglich in ihrem Benehmen und ihr-en Erklärungen in Betreff der 2llgéerischen Expedikion- gezeigt, seinen Verbündeten keine: Bxxxxrulzigung gegeben und sich- deren gänzliche Billigung get“ ert. “
Ju dem'Biatte vom 10cen' fährt die Times in ihren . „Betrachtungen über jenen Gegenstand folgendermaßen fort: „Die Beunrnhigung , welchen die- dem General Bourmonc- beigelegten Worte in Einigea erregt hatten, hat sich gelegt. Jedermann ist jetzt überzeugt, daß die FranzösischeRegierung die Abstcht nicht' hegt, noch je gehegt“ haf, Maaßregeln zu er- greifen, welche die Fortdauer des Friedens gefährden könnten. Zeder Wohlunterrichtete ist Überzeugt, daß jene Regierung. nie dem Gedanken Raum gegeben haben könnte , Kolonieen auf der Küste von Afrika bei dem gegenwärtigen Zustande, des Landes zu errichte". Erftlich würden die Kosten der! Anlegung ungeheuer seyn und die Kolonien: selbs? auf Jahre“ hinaus solche nicht wieder einbringen. Unterdessen könnte ein Krieg mit England eintreten, und die aklerersxe Folge desselben würde der Verlust der in Frage stehenden Koloniecn seyn , indem es der Französischen Marine in ihrem jetzigen- schwachen Stande unmöglich fallen würde, der übevwiegendew; Machc der Britischen Flotten bedeutenden Widerstand zu, leisten. Der größte Murk) muß doch überlegner Stärke weéchen, und es wäre durchaus lächerkick) , anzunehmen, daß. 30 Linienschiffe wider 150 Stand halten oder_ 35 Fregat1en- eincr Zahl von 300 mit Erfolg widerstehen konnten. Dees? Gründe, außer den Erklärungen und bekannten Gesmnuygen der Französischen Minister, haben die Skillung aller Bekorg- niffe bewirkt.“ „. , ,
„Manche glauben vielleicht,“ heißt es “ferner em obtgetr Blatts, „daß der Wiedereintritt dcs Gr.vonPeyronn-etin das Französisch? Miwisterium auch die Rückkehr des_Herrt1 _von Vßlléle zur Folge haben dürfte; diss ist jedoch een erthum. Herr" von Peyronnet ist in das Kabinec berufen worden,. nicht sowolzi um ein Ereigniß, wie das erwähnte, F)erb9tzu- führen , als vielr'rwhr um es zu hintertreiben. Dte betdekr. Staatsmänner Haven zwar lange Zeit mit einander gewirkt,- doch niemals Eine besondere Freundschaft oder ein ausgezeich- netes Vertrauen zu "einander gehegt. Auch würde Herr von. ViU-Yle, wenn er wieder in das Minißerium e:“nträce, nicht; lange -:inen Andern dulden , der über ihm stände, während- doch der Fürst v. Polignac nicht der Mann- ist, der seine Stelle als Premier-Minisker so leicht aufgeben würde.“
B.Niefen aus Kopenhagen zufolge,“ war der dort befind- li-che Agemt Dom Miguels, Dom eliodoro Carnetro, be- müht, er-ae Anleihe mit dem Hause ambro und Hansen ab- zuschließexa; man bezweifelte jedoch, daß es ihm gelingen werde,.- das Geschäft zu Stande zu bringen. -
Niederlande.
Aus dem Haag, 24. Mai. In der vorgestrégen Siz- zung der zweiten Kammer der Generglstaateon sollte zu einer neuen Abstimmung über das Preßgedeß gejchricten werden,- da sich in der Sitzung vom Asten d. eine gleiche Sximmen- zahl für und gegen dasselbe ergeben hatte. „* „Ehe dee Kam- mer dazu überging, verlangte dev Justiz-thster das Wort: und theilte der Versammlung folgendes ihmvom Staats;- Secrecaiv, Baron de Mey van Streefkerk, zugesandre Schrei-
ben mir: „ „ „Jm Haag, den 22. Mar 1830.
Nach dem Verlaufe der Berathungen der zweiten Kam- mer der _Generalstaaken über das ihr vorliegende Gesc *, we- gen" Zügelung des Verhöhnens, Lästerns tznd anderer erge- hungen gegen den Staat und die a-llgememe Ruhe, hat es“ Sr. Majestät dem Könige geschienen , daß namentlxchper letzte Theil des dritten Artikels dieses Gesehes*zu Bedenklcch- keiten Aulaß/gegeben hat, welche voraussehen Yass?"- daß dl?- ses Gesetz nicht mit derjenigen allgemetnen, Ueber- einstimmung zu Stande kymmen werde, welche Se. Ma- jestät hinsichtlich dieseswichttgen Gesxtz-Encthrfes für so- sehr wünschenswertl) erachten. _anw:schen lezen Se. Ma- jesrär den höchsten Werth auf dre ü-brigenBesttmmungen des- Entwurfes, welche auch bei der zweiten Kammer einen allge- meineren Beifall gefunden haben. Se. Majestät smd fer- ner der Ansicht, daß deutliche Straf-Best-immungen gegen. Alle, welche Unruhe und Uneinigkeit zwischen den Bür-
Beitäge-
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„ 1123 _Beilage zur“ Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitrtng «149.
gern stiften wollen , von der [)öchstep Wichtigkeit seyen und insbesondere zur Unterdrü-Xung emes Uebels dienlich ewesen seyn dürften , dessen wirkliches Bestehen nach dem 5rachten Sr. Maj. nicht zu bezwxifeln , und dem im wohl- verskandeven Interesse der Gesell1chafc durch ausdrückliche Geselz-Beskémmungen kräftig entgegen zu wirken isr, _Nichcs- destowenégeysnd Se. ONaj. geneigc, für jetzt den Gejxlz-Enc- wurf unangerührt zu lassen und abzuwarten , ob derselbe in seiner dermaligen Gestalt, in welchey er so vielen Mitgliedern der zweiten Kammes zu genügen 1cheit1c, durchgehen wird, jcdoch behalten Se. Maj. Sich vor, bei einem entgegenge- sekzten Resultate noch einmal darauf zurückzukommen. Dem- zufolge werden Ew. Cxcellenz durch den König ermächtigt, der zweéken Kammer der Generalstaaten anzuzeigen, daß Se. Maj. in die hier beigefügre veränderte Abfassung des drikcsn Artikels einwilligen. Ich habe die Ehre , C'w. Excellenz im Auftrage des Königs davon in Kenntnis; zu setzen und hin- zuzufügen, daß ich durch Höchskdenselben aUtorisirr bin,- die Veränderung auf dem ursprünglichen Gesefz-C'ntwurfe anzu- merken. «- Der Staars- Secretair' „J. G. de Mey van Streefkerk.“
Der Zustiz-Mivéskcr las hierauf den aufs Neue verän- derten dritten Artikel des Geseßes vor, welcher also laucec: „Wer böswillig und öffeurlicl), auf welche Weise und durch welches Mittel cs sey, die bändeUde Kraft der Gesekze an- greift oder zum Ungehorsam gegen dieselben aufgereizc hat, soll mir sechsmonaclichem bis drcijährigem Gefängniß bestraft werden. Diese Bestimmung soll jedoch die Fretheic einer gerichtlichen Bélangung, so wie dse Verthcidigung vor den Gerichten und allen atxdern Behörden, in Ycimcr Weise be; - schrä11ken.“ Der Minister fÜgte zur Erläucerxmg hinzu, daß die wesentlichste, Veränderung des Arcikels in der Weglassxmg des auf das Anstiften von Unruhe und Uneinigkeic zwischen den Bürgern bczÜglicben Z1vischxnsck§es bestehe, der bei vie- len Mitgliedern der Kammer Widerstand finde, obgleich er, der Minißer, persönlich von der Norhwendigkeit dieser Ge- seßbestimmung'überzeugc sey. Hiexan wurde die öffenkliche Silzung auf einigeZeik unterbrochen, und die Depucirten be- gaben sichin die Büreaux, um diese neue Reoacrion zu un- tersuchen. - Nach Beendigung dießes Sexchaxrs kehrten die Mitglieder in den Sitzungssaal zurück, die Central-Sectéon erstattete ihren Bericht Über den neu redigirtcn Abcikel, und dieser wurde sodann mit 93 unter 105 Stimmen ange,- nommen.-
Ags Arnheim wirs gemeldet, daß am 19ten d. M. in Gendringen (Provinz Geldern) eine furchtbare Feueksbkunst 52 Häuser mebsc der reformirten Kirche in Asche gelegt und 12 andere beschädigt hat. Der Verlust an Viel) ist bedeu- tend. Menschen sind dabei zum Glück nicht umgekommen.
Polen.
Warschau, 25. Mai. ,Die erste Zahresfeiar dcr Krö- nung Sr. Majeskäx des Kaisers und Ihrer Majestät der ' Kaiserin als König und Königin von Polen wurde hier ge- “ stern mit um so größerem Glanz begangen, als sich gerade jetzt unsere Scadc der Anwesenheik des hohen Kaiserpaares zu er- freuen hat., Die iner begamt durck) einen solennen (Gottes- Dienst in der hiesigen Pfarrkirche, Welchem die Königl. Hof,- Beamten, der Scaar, dieOJTinixker, die Reichscags-Depu- tirten, so wie: die höheren St_aats-Beamten, beiwohnren. Rach der Messe wurde das “ks [)Eum angestimmt, worauf große Cour bei Ihren Majestäten war, welche zuvor in der Schloß-
in größerey Summen schnelle Abnahme. Unsere andbrie e erhalcxn steh hier sowohl, als auf fremden Pläßetéfbei gutefn Coxxan. „ * , ie Roggensaat verspricht an vielen" Orten un ers Kö- nxgreichs sowohl, als in Wolhynien, eine nur sehr nLitcelmä- ßtge Aerndte. Cours der Pfandbriefe 984.
Deutschland.
München, 20. Mai. Diesen Na'mitca e leßte Kabinets-Coyrier nach Italien, an Sche. ONZj.gdehtT FLZ. 11th gb, HYcsxstweWer von ColombeUa in der ersten Woche des Yum zgruckkommet) wird. Zu glcicher Zeit erwarten wir“ dre Zuruckkunfk un1ercs berühmten Landsmannes, des Herrn Oherscen vot1H_eydeggex, dessen Gesundheit fortdauernd leidet, Wer hören, daß er 91." den Rack) des Hrn. Medizinal-Raths WanlYel, dex“ Se. Maj. den König begleitet, zur Wiederher- stellung derjelben, kurz nazi) seiner Ankunft bei ums, nach Kcü'lsbad gehenwaex'oe." „Herr Geheime Rath von Walther rst vox: der Nerve, die er, um die Chirurgie der Engländer und ehre“ öffex1clichen Kvanken-Anstalcen kennen zu lernen, vor dem Ancrtkce deines Lehramts bei uns, nach London un- ternomgnen hatxe, gestern Abend hier angekommen. -
Gestertx feterten die hiesigen Künstler das Albrecht-Dürer- ' Fest dnrch cm TNitragsmahl zu Neuberghausen. '
_Kgrlerulw, 23. Mai. Gestern Morgen sind Ihre ngestat dxe verwiccwcte Königin von Baiern nebst der Prin- zemn Marte von Baiern Königl. Hoheit von hier nach Mün- chen ngereésr.
Oe.„Königl. Hoheit der Großherzog haben durch den als Couxte? von London eingetroffenen Lieutenant v. Bod- nxmnnq dcs. Zensignien des Guelphen-Ordens erhalten, welche Oe. 2))?«1]e:|rac.der König von Großbritanien und Hannover Höck)|den“§clben vekliehea haben. “
Gotha, “25; Mai. *Geskern “Nachmittag gegen 5 Uhr Famen mehrere jchwere Gewitter über unserer Stadt zum Ausbruchs uud entladeten unter [)eftigem Hagel eine solche WaCermasse, daß unbedeutende Bäche binnen Kurzem Fü Scromen anwuchsen und sick) Überall verheerend verbreiteten. Bedeutender) Schaden hat dieses Wetter den Feldern, Wie- sen und Garten zugefügt und am Wohn- und andern Ge- bäuden angerichtet. Besonders aber haben die Mühlen und emrge Gebände der Erfurter Vorstadt, namentlich der.Gask- hof „zxxm Mohren, gelitten. Dem.; in diesen drang das Wasser rmx- 191ch_er Schnelle und Heftigécir, daß kaum noch so viel , Zett ubrtg- biteb, um das Vieh aus den Ställen zu retten. Groß mag auch der Schaden seyn, welchen die Landorte er- kalten [)(-Wen; vieles Viel) ist ertrunken; so viel man indeß bis YF- wetß , smd glücklicher Weise keine TNenschen bei diesein Crctgnisse umgekommen. . '
Hamburg, 27. Mai. Am 24. d. smd zwei Schiffe„ ans St. Petersburg in Lübeck angekommen, welche den er- ste-rn Platz 'am 12. d_. verlassen , auch von Kronstadt ab kein EWF mehr n)] Finnishen Meerbusen, alsdann aber dasselbe tretbend zwtjchen den Inseln Lagen und Gottland ange- troffen hatten.
Italien.
Die Florentiner Zeitung schreibt aus Ancona vom 12. Mai: „Gestern lief der Kaiserl. Oesterreichische Schooner „la bella Et1rtchecca“, von Smyrna und zunächst von Korfu kommend, m den hiesigen Hafen ein; am Bord-desselben be-
Kapelle die heilige Messe angehört harten. „Des Abends wurde im National-Thearer eine Freivor|e_l1uug gegeben; bei welcher Gelegenheit von einer Anzahl Pcrjonen ein der Feier - angemessenes 'Bild dargestellt wurde, welches das Volk zu freudigen Ausrufungen hinriß. Eine glänzende Beleuchtung der Stadt beschloß dre Feier, welche von dem schönsten Wet- ' rer bYünstigt war. , “
«Königliche Hoheit der- Kronprinz von Preußen ist Jestern Nachmittags 4 Uhr* hier angekommen und im Königl. Schloffx_ abgestiegen. Unsere Stadt hat zum ersten Male das Glück, diesen hohen Gast in ihren Maue'rn zu erblicken.
Der, rühmlichsr bekannte Dichter, Gvaf' Maximilian“ FWW), ts_k zuxn Curator de_r_l)iesigen Königl. Alexander-Uni- versttät, so _wee zum Gchülsen des Ministers der-“geistltckxn- * und Ut)terrtckxts-Angelegcnheiten, erngtmc worden. “
Dte Stille im Wechsel-"Veré'shr dauert hier fort. An ! Wecl)1el-Offerte11 fehlt es nicht, desko Mehr aber an Abneh- * MWK Tkokader großen Anhäufung der Geldsorten auf hie,- * sgem PULS? ist ihr Cours nickzc gefailen. 'Sie finden selbst ?
fand stel) der Erzbischof von Smyrna,.Monfignor Cardelléx" dxr heute mit 19 Kat1onenschüssen begrüßt wurde, als er in
eum: Barke_bc:é der Quarantaine landete. Das genannte- Schtff_1ekzce Wine Fahrt nach Triest fort. (Dasselbe ist, wie
m un1erem vorigen Blatts gemeldet worden, bereits am 14cen
9. M. in letzterem Hafen angekommen.) - Der Kintaher- :|, den neuesten Berichten aus Jannina zufolge, noch immer " it;.das dortige Fort esngeschloffen und die Stadt von den
Türken zum dritten Male geplündert worden.
G*_riechen“lan“d. _ In einem von der Allgemeinen Zeitung mitgetheil-
' ten-Schr'eiben aus ONünchen, vom 21. Mai heißt es,:
„Während d-evCourier von Smyrna fortfährt, denPräfiden- ten von Griechenland als in Bewegung gegen den_ Prinzen von Koburg darzustellen, und von den Ränken spricht, mic denen er unk- seme Partei vergeblich ihn] entgegenarbeiteten,
: zeugen alle Nachrichcen , welche von dort jelzc häufiger als je
ziemlccl) regelmäßig übel: Triest, Ancona und Livorno an* die