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die Eiseukonstruktion und schließen unten und oben die Zwischen- wände; 72 innen, auf denen die L:uii*-tcr angebracht sind, bckronen den oberen chriftstreiien. _ Von diesem altdeutschen MeistetWerk hat der Bildhauer Küstbardt (den Kunitireundexi und Museen bekanxit wegen seimr Originaiabformungen dcs Hildesheimer _Siil*erfundes) in Hiidssheim im Auftrage des South-Ke'nüngwn-Muieums in London eine Kopie gearbeitet, die nunmehr ihrex Vo_l]cndu_ng enigchngeht. Die Küstl)ardische Kopie aiebi das Original_ m_gleicbcr Gxoße urid in den vmbandensn alien Formen mit Genamgkeit wreder, 1klbst 'in der Technik der Alten; die kynstlosenCrncuexungen der Restauration von 1818 find dabei in glücklicher Wciie vermicdkn.
_ Dsr scbivcdiscbe Dichter Elias Sehlste_dt tit am 22. Juni an den Blattern gestorben. Seblstcdi, WklkthWe'in Llitex von 661 Jabrcn erreicht?, Wax in Hkrnösgnd gcborkn. Seine lyrischen Ge- dichts baitcn ibm große PVPiliÜZiiat_1_Jkkichaffi. _ Destyfikcr Pro- fessor A. J. Llngitrom in Upiala 111 am 21. d. M. 111 einem Alter von 60 Jahren gestorben.
Konstantinopel, 27. Juni. Gestcru bglb „12 Uhr'Abends iriirde bier ems zibbi Sekunden- aridguernkc, 3181111111) Heftige Erd- erscbiiticiung beobachtet, welcbe kexincriei Schaden vcmrmchteF-x
Landlvirthschaft. _
Der in London tagcndc iniernatisnale Kongreß, von Tbicrscbuß-Vereinen 1)icii_am 23. Juni uniex dem Vorsiß bes Bischofs von Gloucester iind Bristol feine le_ßtC Sißimg. Zur Dis- kussion gelangte u. 21. dcr Stand dbx Strafgesbizgebung zur Abivebr dcr Tbisrqnäicrei in verschicbene_n_ L'asdcrn,„ Die Giießgcbunq dsr Vireinigicn Staati'n Wurde als diejenige bezeichnet, dib'in dem Schi; der Thikre am weitestin vorgeichrittxn ist. Die Diskusion fand ihre_n Ausgang in der Annabiii? eirii's B?](biussi's, _dkr ste '.)iixfme'tksamkéit der ngicrnngen auf das WünschsnsMrthe emos 'vikimiiiasscnden und wirksamen Gkseßes übcr ÖM Gbgbnstand ]exkr. Cm w-i-itsrcx Bc1§bluß inißbiliiizic' die Sitte der Zi'l'giikdklUUg [ebcwdigbr _Thiere fur wissen- schaftliche Zwecke», und empfahl bcren Verbot_rsip,_chelung„dizrch lexislatibe Bestimmungen. Es w_nrde zulc-ßt beiibibfjen, ken nachsten inisrnatibnaleu Kongreß in Franksmi «. M. abzuhalten.
_ Di.- sosbcn ausgegebene Nr. 19 1._Jabrg. der „Zliustrirten Jagdzciiung“, Organ fiir Jagd, Jiicherei mid Naturkunde, her- ausgcgcbcn vom Oberförster W. H. NEWs (Lcipzig,_ch1ag von Heinrick) Schmidt), hat folgindsn Inhalt: DU" Wolf m-Pom- mern. Vom Rittmeister a. D. bon Schuckmann. _ Noch ein Be- richt über die Sibni'pfenjagd bes Frühjahrs 1874,-_ lieber die zw9ck. mäßige Schaftform bei ;?agdchcbrxn. Von A. Zimmer. _ Man- cherlei. _ Korrespondenz. _ Druckfehler. _ Inserate. "Z.". Jiliistra- tionen: 1 Illustration zu demAriikel; „Uexkcbdie zwyckiiigßige'Sckyaft- form bsi Jagdgewelxcn“. _ Dis Schopswaibtcl. Originalzeicbnung von Heinrich Leutemanu.
Verkehrs-Anstalten.
Berlin, 29. Juni. Beider am 26. d. M. abgehaltenen General- versammlung der Berlin-Potsdam-Magseburger Bahn waren ca. 450 Personen anwesend, Welche 5570 Stimmin vertraten. Zunächst Wurde ein Antrag genehmigt, dahin gehend, dic Punkt.? 4 und 5 der TageSordnung dem Punkt 3, der Wahl von Ausschuß: Mitgliedern vorzuziebm. Dcr Pankl 1 der Tagesindnung wuxde durch Verzicbtlsistung auf die Vorlesung des Jahr_esbertcbtes erledigt. Bei der Diskussion res Berichts sprach 1)r. Hilfe der Verwaltiinz „den Dank aus für die Offenheit, mit woicber fie den gcrads mchtgunsiigen Stand der Gesellschaft in dem Berichte dargisteÜt babe.- Hr. Kbch- bann hielt die auf der Tagesbxdnung stehendeZZewilltgung, einer Prioritäts - Anbeihk in ?öbsvon 2 Millioncn'sur nothwendig, d'a sonst die Erhaltung der ()estilichaft iinmogiich sei. Ailcrditigs sei die Berlin-Potsdam-IIZagdcburgi'r Bahn die ibeucrstc, deny die Meile koste ca. 1,200,000 Thlr. geacn dcn allgemeinkn Satz von 450,000 Thlx. Es werde eine sebr vorfichtige und sparsame Verwaltung rzothiUendig, um eine Dividcnde zu sichern, die den_ üblichen Landsszinseti wein stens gleichkommt. Direktor Schmidt crklarie, daß voii vornherein die ahn eine schr ibcure ngesi'n sci, die Meile babe 700.000 T(]lr. gxkostet und die seit jener Zeit eingetretene S_icigkrung sci'dnrcbaus keins so abnorme. Der Grund für das Wachsen ber Betriebsausgaben liege in den Exeignisscn dss vorigen Jabics. Die Löhne feikxi um 50-60 Prozent giftiegen und diescr Erböl)U_ng habe durcbays keine Erhokxung, sondern im Gcgcnibeil eine Vbrmmberung dcr Leistungen gegenuber- stanben. Erst jeizt könne aber eine Rcofrganßatwn voxgenbmmen Werden uyd diese solle cintrsicn durch die T;rif€r1;_ol)ung. Die Bernoul- iung der Babu habe sogar auch in 2513119 (zur den Psrsonmv'i'r'kxly die Gencbmigung zur Erhöhung dcr Tarik?“ bei bein Handeis-Miniiier nacbgesuchi, sei jedoch bisbkr nicbt bxfinitiv bsicbiedi'n ivorden. Auf die Anfragb cines Aktionärs Erklärte Hr. Schmidt das bekannte Ver- hältnis; dsr BctliitPotsdam-MagdchYFW Babu, zu den 'Braun- schwvigiich€n Bahnen und dann erfolgte, die Gonebmigung des Berichtes. Naa,» darauf folgknder Dsbaiik wurde dor Antrag d-r Bcrivaltung: „Aufnahme einer Pricritiits-Anikibc Q*sbufs Deckung dix zm) Voll- endung dcr bkgonni'nen Bauten 11011) erforderliiben Kostsn mi Beixage bis 1,200,000 Thlr. und zur ferneren V&msbrimg ber Betriebsmittel bis zum Bitrage von 800,000 Thlr., mitbin 1111G6101Umibk1kägé von 2,000,000 Thlr.“ fiblic-ßsici) dnrch Akilawsiion angrnommcn. Der nächste Punkt der Tagesordnnng, bsireffee-d emen Ziiiaiz ziim §. 21 der Statuten Ward durcb Annabnw des Antrages erlsdigi, dai; aucb dik'éliigkn Aktionäre zur Theilnabmc cm dcr Geschwirsammlung be- 16 tigt sein sollen, welcbe chotsclxine der Prcußiichii Bank _qder LombardsMine Der Prsußischen Bank oder der Seesanbliing prayin- tircu. Ueber den Punkt 5 der Tagksorbmmg: „Antrag; ziveier Aktionäre auf Abänderung der (55cneralvcrfaiiimlunqs-Bésiblnsse pom 4. August vorigen Jahres bezüglich besprochxxrtcn Baues einer Eisen- babn von PotSdam nach Leipzig und einer Etienbahn von Magdeburg
über Egc-ln nach dem Harz“ entpann fich eine [ehr lebhafte Debatte. Bei der Abstimmung wurde der erste Antrag mit 2967 gegen 2304 Stimmen abgelehnt, der _zWeiie mit 3035 gegen 2219 Stimmen an- genommen. Es folgten die Wahlen.
Elberfeld, 27. Juni. (W. T. B.) Jn_ der heutigen oxdent- lichen Generalversammlung der Akiionare der Bergisch- Märkischen Eisenbahngeseliscbaft Waren 48,532 _Aktien'tmt 13,820 Stimmen vertreten. Vin die Erstattung des (Hxschaftsberichts pro 1873 schloß |ck) eine längere und lebhafte Oebaiie. Nach Dar- legung der von der Deputation 'der Aktioyare bisbxr „gethanen Scbriite beschloß die Versammlung, die Deputation zu exnxacbtigen, daß dieselbe nach Maßgabe des bereits früher bethandels-Mmister gestellien Antrags in der bishc'r schon eingeschlagenen Richtung fortfahrk, guf eiiie Abänderung der SiaiUtcn, insbesondkre aber des Vertrags uber die Ueberlassung des Bstriebs an den Staat ,hinzuwirkcn. Nach Bcendi- gung der bc-züglicben Verhandlungen soll eine außxrordeniltche General- versammlung einberufen Werden. Der Deputation" wurde die Er- mächtigung erileili, fick) durch 5 Aktibnäre obne Rucksicht, auf 1?er Domizil mittelst Kooptation zu verstärken. Zu Deputationsmitglie- dcrn wurdcn gewählt: v. d. Heydt, Wölfing, Weyermann, v. Papen und Gebhard.
Wim, 27. Juni. (W. T. B,) Jn_dcr heutigen General- vsrsammiung der Aktionäre der sud-nbrddeutschen Ver- bindungsbabn (Reichenberg -'Pardubxiz)_ beanttvortete ber Vorsßende zunächst eine an ihn geriibteke bezuglicbe Anfrage _dabin, daß der Vexivaliungsraih fortan lettcndkpot-Agenturen in Bering und Frankfurt cinric'hfm iverde. Sodann wurde der Rechxiungsqbiihluß pro 1873 gcnebmigt. Hierauf begaiin die Beraibung uber die p_ro- jekiirie Vereinigung der sud-n_orddcutichen Verbin- dungsbabn mit der österreichischen Noxdivestbcxbn. Die vom Veriyaliungsraib in Bezug auf dieses Projckt gestcibcn Anträge wurden namentlicb bon HecbiiHamb-urg), _Uilmann (Frankfurt) bekämpft. Vils zur Abstimmzmg uber die vcr1chiedenen betreffs dies-Ir Nixgcicgbnbeit gestellten Anfrage geichritien iycrben soilie, Wurde von eincm dcr Aktionäre konstgtixi, daß mmderjabrige Aktio- näre an der Generalvbriammlung tbetlnal)mcn. Der Vorsitzende for- dkrt letztere auf, den Saal zu Verlassen und ich1o , als seine Auffor- derung Widerspruch fand und zu iumuliuari chcn Kundgsbungen führte, die Generalversammlung,
Soiitbainbion, 28._J1mi. (W. T. B.) Der norddcutsche Lloydbampfcr „Donau“ iii hcute hier angekommen.
New-York, 27, Juni. (W. T.,B.) Der norddeutschs Lloyd- dampfer „ 21 merika“ ist heute hier eingetroffen.
_ Der Postdampfer „ Ernst Moritz Arndt“ vom baltischen Lloyd ist [)x-ute mit Passagieran und voller Ladung nach Stettin ab- gegangen.
Wissenschaftlicher Kunstverein.
Berlin. Sißung am 20. Mai 1874, _ Vorfißender Hr. v. Dachrödsn. Nachdem iiber einige innere Angelbgenbeiten desZVereins diskutiri Worden War, lkgie Hr. Duncker die ersten Hefte eines populär gehaltenen, dcn Jntercsscn der bérschiedcnsic'n Kunstziveige dienenden Olgans vor, das unter dem Tiiei „Der Kunstsrcund“ in monatlich Licferungsn Lrschsint, und empfahl dasselbe dcr Theil- nahme bir Miiglicder. Um em? Bkstrcbung, _ die auf weitere Blus- bildung dcs Kuustvcrständnisscs bkr dem größeren Publikum abzielt, seinerseits zu unterstützc-“n, wrrd ber Verein probeweise auf einen Jabr- gang des Blaitis abonniren. _ Darauf ergriff Hr. Fendler das Wort, um durch einen Vortrag über Kaulback) dem Lindsnken des Meisters auch im Kr€ise des Brixius den gebührenden Tribut zn zollen. Der Redner betbnie, daß es fich bei dsr Würdigung Kaul- bachs um eine bereits historisch giwordcne Richtung handle, und daß es schwer sei, gerade über die Gestalt dieses Künstlers etwas Neues vorbringen zu WOÜM. Nacbdcm essodann1kinekiinstlerifchen Anfänge geschildert und ausziefübit batte, ww zwischen ihm und skinem Meister Cornelius eine engere Vsrbindung an dcn Gcgsnsäßi'n beider Naturen babe scheitern müssen, berichtete der Redner über einige minder be- kannte Episoden aus der_fri11)esten Periode Kauibacbs, die mit dem „Narrenbaus“ ihren Abicbluß fand und in der ,Hunnsnschlachi“ zu des Meistkrs firncrer Entwickelung übi'rleiicii', dem Bilde", das zugleich untcr feinen historischen Werkgn'noch hint ÖLU erstcn-Plaiz einnque und unter ihnen fast ansichiicizlick) cinen durchaus rsinen kiinsiisri1chen Genus; gcwäl)re. Nach Aufführung'bcrgiiit dsr ,Zkrsiörung Jcrusa- lems“ bkginnendcn langen Rklhé historischer Koinbositionen knüpfte dencr an dcn „Pékér Llrbuez“ an, um na-cbzurveiien, wie aus Kaul- bachs vorzugsweisi vsrstaiidksbcgabien, und nicht durch die Macbt dcr Empfindung wirkender Natur bis hier zu tadeinrc', Weil in ihrer Nackt- leit [)ervorircisnde Tendcnz entspimge, und wie anÖLrEtséikö dieielbe starke aiiriscbe Ader des Künstlers gxrade da, wo die künstleriscbe Absicht ganz und gar in dem Stoff auszugkben vxrmocbt Habe, die geschlossene künstlerische Einheit des „Reinxcke JUÖÖ“ babe entstehen lasen. Schneidiger nocb ireie biese Scharfe der Satire in ihrer poliii1chen und kirch1ichen Tendenz in dcn [osten Todicntanz-Biidcrn hervor, die in ihrer Auffassung von de'm ältesten, rein künstleriicb bcirachixi, biel- leicht besten Blatt der ganzenRi-ilw nicbt unwesentlich verichieden seien. Von den Fresksnber Pinakothek, die Rednc'r nack) dieser sati- rischen Seite bin als eme der am meisten charakteristifcben Proben Kaulbacbscher Kunftwciie beleuchtete, wandte er fich zu den Dichter- iÜustraiioncn und vermißte i_n dcnen zum Shakespeare foWohl wée zu Goethe und SchiÜer ein tictercs Eindringen in dem Dichter und eine individuclle Belebung der vorgeführten Gestaltkn; ibre Beliebtheit erkläre sich leicht genug aber aus dem Vorzugc einer schwungvoll eleganten Zeichnimg und eiiies Kombositionstalents, das im kleinen Wie im grYen Ramne gleick) Uniiinichränkc zu walten wisse. Diese formalen Orziig: seisn, es aucb, die den großen historischcn Kompofiiioncn ihren Rciz und ihre Bedeutung sicherten, und im Aaquu der_Gruppi-n und in der Ba'ivältigimg der Muffin von böchstkr MeisterWaft zeugisn, zugleieh aber auch fast ausschließ- lich die Einheit des ein einen Werkes darsteÜisn, die in Bezug auf der. Inhalt weniger durcb eine begiisterte Anschauung res dargestellten Vorganges, ais vielmebr durch eine konsiruirende Verstandcsil ätigkeit gewonnen Wcrde, dcr im Laufe dcs künstleriichkn Werdeprozesies doch nur die zweite Stelle einzuräumen_ sei. Diese Wesentlich mit dem Verstande opkrireyde; Erfindungsivsiie sei ebcnso ein innerlichcr Grund für_ das Doppeliibicbtige der historischen Kompofitionen, wie ein äußerlicbx'r auf der anderen Seite in der Komposition der Linien zu finden fei; glsick) ihr wbrde die Erfindung und Zsichnnng der einzel- m-n Gestaltc-n bci Kaizibaxi) immcr mehr einem durch GEWObnbeit exworbenen Schema ahnlich und lasse das Zurückgében auf die Natur, das Durchempfinden der_einzelnen Gestalt vermissen. Nach- dem Redner noch _dsr letzten ?lrbsitKaulbachs des, „heiligen Michael“, erwähnt und daber der in kirch1icbcr und patriotischer Hinsicht Freu zu eincm Volke haltenden Dxnkart des Künstlers, sowie der ieiienen
reiheit und des ebenso felienen inchtbums seines Geistes gedacht )atte, bemerkte cr schließlich, daß die mobcrne Entwickelung der Kunst ein Einwirkm der Fehler Kaulbachs Wenige; befürchten lasse, als fie auf der andc'ren Seite dazu mahne, der ihmx eigenen Vorzüge, der Lust an großen und idealen Aufgaben und des Strebens nach formaler Vollendung, eingedenk zu bleiben. _ Hr. Lüderitz batte zugleich mit dem Vortrage eine Reihe minder bekannter Arbeiten Kaulbacbs czuSgelegi, die unter den Anivesenden cirkulirten und als anschaulicke_Bei1piele der KaulbachiÖen KunstWeise dem Vortrage unterstützend zu ulfe kamen.
Darauf lsgie Hr. endler noch mit einigen kurchn Bemerkun- gen über die Verschieden eit beider Werke die beiden eriten Lieferun- gen zweier Geschichtsn der neueren deutschen Kunst, boxt Reber und von Riegel, vor und rühmte namentlich dcn_ 1eiß der Detail- forscbung in der Arbeit bon Rsber. Derselbe ließ chließlich noch die pYotograpbisxhe Aufnahme eines von einem Lübbener Kaufmann etwa 1 40 zur Erinnerung an die Anlage eines Weinbergcs in dortiger Ge-
end aufgerichteten Denksteins cirkuliren, dir als fleißige und solidc rbeit eines sächsischen Sieinmeizen auch durch seine ungem'ein balt- bare poiychrome Bemalung, mehr aber noch als kulturbistortsche Ra-
rität interessant ist und den «Zcfißxr dcs W inbergs in bir Tracht der Lübbknér Sibiiizkngilds, nebsn ibm den Mktkiir _ais schuiz€nién Gbit des Kaufumims, auf der Riickseii-e bio Gcstali Links arbeitenden Win- zers darstcÜi. “
Bad Heliian bei Kairo.
Ueber das neu begründete Bad Heluan bei Kairo entnehmen wir dem „Wochenblatt des Jol).-Ordens B.Brand.(' Folgendes:
Vor einer Rkibe von Jahren hai sine Ligene Anitait zur Auf- nahme und Verpflegung von Brustkranken in Liegyvixn bestandm. Sie befand fich in Kairo oder doch in unmittelbarer Nabé desselbezn, bei der Abassiib, einem bon Abbas-Paicba gebauten, großén _Palais, in einer Gigend, die schon fast gänzlich zu dir auf diesxr „SPY? ganz nahe an die Stadt [)erantreicnben Wüst? gibbii. Die_Wiiiten1uft nämlich zeicbnri fich durch ganz besondkre Reinbeit und (ZMS gewissc, sclbst im Soininkr fühlbare, crquicksnde Frisebe aus und ist'dcswegen für Kranke ganz vornehmlich wwblibuend und [)eiljam. Dis Axistalt wurde durch xinen chischen Arzt, Dr. Reil, gebalien, ,und ist ihrer- zeii untcr dieism Namen ja auch in Deutschland ziemlich bekannt ge- Wksi'n. Libor bereits vor etwa neun Jahren hat fie zu bcstehsn auf- gehört, und scitdom sind die Kranken, die i[)rer,Gesundl)eii Wegen Aegypten aufsiicbten, geuötbigt gewesen, MiWLdi'r ._m den Hotels von Kairo und Alexandribn zn lebcn, ode'r 61110 Nilreiie zununtcrnibmen imd :ei langsamer Fahrt mit jeweiligbn längercn obsr kiirzere'nßiintsr- brecbungcn ÖM Winter reisoud binzubringen, w.;s zisar sebr schon und daneben fiir den, dsr zugleich die ägyptisckycn Aiteribnme'r k?nnen lernxn oder studirkn möchte, von dem böchstsn Interesse ist, aber ungemein kostspiilig wird und dabkr nur von scbx vcrmögendeii Leuten uiiter- nommen werden kann. Eins solcbe Rilreiie ist nämlich nur Mittels einer eigens gemietbeien Nilbarke (Dababijeh) zu 1x1ach_en, da die neuerdings in jedem Winter veranstaltctxn Dampfichisitourkn sicb natürlich nichi nach dem Velibbkn dsr Reisenden richten, sondern die ganze abri, bin und zurück, in ungefähr drei Wochen abmachxn. Der 5.) ieibpreis _abcr für eins Dabubijei) auf eiiichc Monate betragt für sich allein ]cbon 250-30050113. Sterling, (1110 bis gegen 2000 Thaler, Wozu noch bis Kosten für Dragoman, Kock,), Lebensmitiél Lind manche and€re vorbcr- und nicht vorherzusebcnde Dinge ommen.
Unter diesen Umständen ist es für solche, die gesiinbbkiisbaiber einen oder msbrcrc Winter in Aegypten zuzubringcn wunicben, nicht ohne Wichtigkeit, das; gegenwärtig und seit Kurzem wiederxine be- sonders aiif Kranke bi»rkch1ieie Einrichtung dafür bsibanden ist. Es ist das Liliche Meilen von Kairo in der Wüste gelegene „Bad F eluaii“, das seinen Charakte'r als Bad durcb cine _dort'cntdeckte kÖWCsLslinie Erhält, vorwiegend aber und Wesentlich cin Luft- urori it.
Eine Schivcielqueile in dieser Gkgend, d, 1). in “(“er fogenannien östlichén odcr arabiskben Wüste Ac'gypii-ns, dim tbbils flacbcn, ibeils bergigen Gebiete zwiicben dem Nii und dim Rothi'nMecre, ist nichts Auffallcnde's. Denn schon im ägyptischen und späier auch im römifchn Lllisribum wurde hier an verschiedenen Steiicn Schivcßl gewonnen, Und auch ganz nkuerdings wisderum ist (durch einsn m Aegypten lebenden - arquis v. Bassano) der „Vcrsucky zur Anlage eines Schwefklbcrgwerks in der Nähe von Suakm am Rothen Meere gemaxbt wordén, ein Versuch, der freilich aus verschiedenen Gründen schlie 1in gescheiiert ist. , _
aß jbdoch Holuan Lins Schivefelqucile besitzt, ist wie geiagi, weit weniger wichtig, als das; is zu einem Luftkurort eingerichtet ist und immsr mehr eingerichtet wird. Es vsreiiiigt die Schönbeit_des äsybiischénKlimas überhaupt mit der sbc'zicUi-n Schönbcit der Würten- iufi, und bieiki übcrdics dcm Kraiikcn die Annehmlichkcii 011116 1011211 zurückge ogenen Llufcntbaltcs, der ihm, Wenn es zunächst die Herriich- keiten airos genosskn hat, ja nur erwünscht sein kann, um io" mehr, als zu beliebiger Unterbrechung der Stille durcb die'fortivahrende Kommunikation mit Kairo (1110 Gelegenheit vorhqnden ist.
Die ärztliche, zum Theil auch die admmistraiive Leitung ist vom Kbedive, denn er ist der Unternebmér, dem vorhin fcb'on gb- nannten 1)r. Reil übertragen Worden, an welcbxn sich dabei?, Wie hier bemerkt sein mag, Jeder, der etiva zu praktischen Zivcckcn genauere Auskunft wünscht, direkt Wenden könnte, Füerohnung izanc- köstigung dchurgäste ist durch entsprechende (Hebaude, dercn_ubrigchns immerfort neue entstehen, und durch die sonst notb1vendigen Eitz- ricbtungsn Sorge getragen. Eine Wasserleitung verfichi den Ort Mit Wasser aus dem Nil, das sorvobl als Trinkwcisfer dient (denn das Niliyasfer, gui filtrirt, ist das trefflichst? Trinkivasser, ,das man wünichen kann, wie denn ja ganz Aegypten bei [eineni sonstigen abso- futen Wassermangel lediglich auf den Nil anqeivtesen ist)„ alsauch es möglich gsmacbt hai, bier mitten in de_r Wüste “bereits. eme sehr freundliche Vegetation hervorzurufen. Eine O_mnibuslime, die im vorigen Jahre eingerichtet wvrden, unterhäli eme regelmäßige Ver- bindung mit Kairo, und diese Verbindung Wird allem Anschein nacb, bald noch viel besser und bequemer Werken. Den neuesten Nack,»- rlchisn zufolge hat nämlich der Gsneral Klapka, der sich seit einiger Zé'it in „?iigyvien aufhält, vom VicesKönig die Konzession zum Bau einer Eisenbahn von Kairo nach Heluan erhalten.
Bäder-Statistlk. _
Pcrionen
Aachen bis 20. Juni . . . ., . . . ., . . . . . . 9,909 Ahlbeck bei Heringsdbrf bis 16. Juni . . . . . . 10 Lilexisbad bis 15. Zum . . . . . . . . . . . . 35 Baden bis 16. Juni . . . . . . . . . . . . . . 3,301 Badcn-Baden bis 9. Juni . . . . . . . . . . . 6,749 Bertrich bis 9. Juni ., . . . . . . . . . . . . 79 Burtscheid bis 20. Juin . . . . . . . . . . , . 646 Dicvenow bis 16. Just . . . . . . . . . 1.0 Driburg bis 15. Juni . . . . . . . . , . . . 185 (Hlfte): bis 17. Juni . .. . . . . . . . . . . . . 1,235 Flinsberg bis 22. Juni ._ . . . . . . . . . . . 187 Franzensbad bis 18. Juni . ., . . . . . . . . . 2,115 Froicnwalde a. Q. bis 15. Juni. . . . . . . . . 183 Gastein bis 13. Juni . _ . . . . . . . . . . . 490 Gleichenbsrg bis 19, Juni . . . , . . . . . . . 1,012 Goczalkowiß bis 12. Juni ; . . . . . . . . . 154 Groß-Uliersdorf bis 12; Juni . . . . , . . . . 55 Zerinngorf bis 16. Juni . , . ., . . . „_ . «150 errmannsbad (zn Liegau bei Radeberg) bis 18. Juni . 211
5“ omburg bis 13. Juni. ., . . . ; . . . . . . . 1,876 Hubertusbad bei Thale bis 14. Jura . . , . . 250 Jschlbis18.Juni.._......„...... 819 Kahlberx; bis 23. Juni . . . . . . . . . . . . 243 Karlsbad bis 25. Juni, . . . . . . . . . . . . 9,833 Kissing?" bis 15. Zum . . . . . . . . 2,820
Königsdorff-Jastrzemb bis20TJimi' . . . . . . 183 Königswartbis 20.Juni . . . . . . . . . . .
Kolberg bis 15, Jurii . . . . . . . . . . . . .
Krazina-Töpliiz bis13. Juni . . . . . . . . . . 527 Kreuznach bis 19. Juni . . . . . . . . . . . . 2,500 Kudowa bis 15. In::i . . . . . . . . . . . . . 1Z0 Landeck bis 15, Juni . . . . . . . . . . . . . 430 Langenau bis 4. Juni , . „. . . . . . . . . . . 30 Langcitbrückcn bis 22. Juni . , . . . . . . 55 Lippipringe bis 15. Juni . . .. . . . . . . . . 650 Marienbad (Böhmen) bis 8. Juni . . . . . . . . 3,396 Marienberg bis 15. Juni . . . . . . . . . . . 995 Marienborn am 21. Juni . . . . . . . . . . . 77 Misdrov bis 16. Juni . . . . . . . . . . . . 300 Néuenalw bis 10. Juni . .. . . . . . . . . . . 663 NeufahrWaifer bis 23. Juni . . . . . . . . . . 1245 Neuhäuser bis 20. Juni . . . „. . . . . . . . . VÖ Neubaus bei Cilli bis 14. Juni . . . . . . 180 Neukubren bis 20. Juni „_ . . . . . . . . . . . 196 Niederbronn bis 14. Juin . . . . . . . . . . 180 Oeynhausen bis 15. Juni . . . . . . . . . . . 995 Petersthal bis 15, Juni , . . . . . . . . . . . 90 Putbus bis 16. Juni . . . . . . . . . . . . . 150 St. Radegund bis 13. Juni . . . . . . . . . - 196 Rehburg bis 9.J1mi . . . . . . . . . . 126 Reinerz bis 16. Juni . ., . . . „_ . . . . . . . 793 Robitsch-Sauerbruun bis 18. Juni . . . . . . . 328 Roznau bis 13. Juni ., . . . . . . . . . . . . 181 Salzbrunn bis 12. Juni . . „. . . . . . . . . . 584 Ober-Salzbrunn bis 12. Juni . . . . . . . . . 36 Sacbsniiz bis 16. Juni . . . . . . . „ . _ , 20 Schandau bis 20.311111 . „. . . . . . . . . . . 304 Schlangenbadbis16.Jum . . . . . . . . . . 379 Schivalbacb bis 14, Juni . . . . . . . . . . . 783 Scywarzort bis 20. Juni . . . . . . . . . . . 59 Schiveizermiible (im Vielagrunde) bis 20. Juni . . . UZ Sudcrode bis 17. Juni . . . .' . . . . . . . . 370 Swinemünde bis 16. Juni . . . . . . . . . . . 20 Szliacs bis 12. Juni . . . . . . . . . . . . . 98 Teplih-Scbönau bis 23. Juni. . . . . . . . . 4,715 Trenctn-Tepli 1 bis 11. Juni . . . . . .. „ . . . ZZZ
Vöslau bis 13. uni . . . . . . . . . . . . . Warmbad (bei Wolkenstein) bis 17. Juni . . . . . . . 17:9 Warmbrunn bis 15. Juni . . . . . . . . . . . 557 Wiesbaden bis 20. Juni. , . . . . . . . . . . 19,223 Wildungen bis 19. Juni . . . . . ., . . . . . . 430 Wittekind bei Giebichenstein bis 31. Mai . . . . . . 12.3 Zinnowiß bis 16, Juni . . . . . . . . . . . . 13 Z oppot bis 15. Juni . . . . . . . . . . . . . 500
Redaktion und Rendantur: S ck wie a e r.
Berlin: Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.
Drei Beilagen (einschließlich Börsen- und Handelsregister-Beilage Nr. 110.)
zum Denischen Reichs-Anzeiger nd König
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Königreich Preußen.
Privilegium wegen cventueÜer Ausfertigung auf den 'nlaber lau- tender Kreisobligaiionen des Kreises Rosenberg i. Pr. ?“bis) zum Be- trage von 810,000 Mark Reichswäbrung 711. Emission.
Vom 26. Mai 1874,
Wir Wilk] elm, von Gottes Gnaden König bon Preußen xc.
Nachdem von de_r Kreisbersammiung des Kreises Rosenberg in PreußesauF dem Kreistage vom 30. März 1). J. beschlossen Worden,
zur Emloiung dcr auf Grund Unserer Privilegien vom 13. Mai 1857 _ .S. S. 529 _ 18. Juni 1860 _ G. S. S. 386 _ 27. April 1868 _ G. S. S. 479 _ 16.2[yri11868 _ G. S. S. 521 _ und 8. Mai 1871 _. G. S. S. 2 8 _ im Gesammibeirage von 284,500 Tbaiern. emxttirien und mit noch 266,000 lealern im Umlgufe biZfindlicbes Kreisobligaiionén, sowie zur Bestreiiung sonstiger außerordentlicher„Kreisbebürfnisse ein Darlehn von 270,000 Thaletrnboder 810,000 Reichsmark aus dem Reichs-Jnvalidenfonds 31: en ns men, wollen 'Wir aiif den Antrag der gedacbien KWisversammiun]:
zu diciem 31117116 auf Verlangen der Verwaltnng dss Reichs-Jnva- [ibiiifoiids resp. dessen Rechtsnachfolgers auf jeden Ini aber lautende, mri. ZinScOUiions Versehexie, sowvbl Seitens der Glän iger, als auch SeiteZns des Kreisss unkundbare Obligationen 311 einem Gesammi- Nommaibeiragt, Welcher dem noch nicht getilgien Betrage der SckLizldf gleichkommi, also von höchstens 810,000 Mark ausstellen zu ur en,
_ da sich hiergegen wider im Interest der Gläubiger noch der ' Sebzildnxr etwas zu erinnern gefunden bat, _ in Gcmaßheii des §. 2 des Gesetzes vom 17. Juni 1833 zur Aus- stellung von Obligationkn zum Betrage von höchstens 810,000 Reichs- xnark, 'in Buchstaben „Lichtbundertzehn Tausend Reichsmark“, Welche m Abbinis von 3000, 1500, 600, 300 und 200 Mark Reicbswäbrung nach der Bestimmung des'Daxlcibirs oder dessen Rec'bisnacbfolgers iiber die Zahl der Schuldscheme jeder Yixier Gattungen nacb dem anliegenden
(hema auszqurtigcn, mit Hiilfe einer Kreissteuer mit vier und ein halb Prozent 1al)riich zu Vék31n1c11,' und nach der durch das Loos zu bestimmenden Folgcsrdnimg' jährlich vom Jahre der Ausgabe der Obligationen ab "mibjahrlicb wenigstens einem und höchstens sechs Prozexii des ursprunglichen nominellen Schuldkapitals unter Zuwchichs dcr Ich:; von dip- geitlgien Schuidraicn zu tilgen smd, _ durcb ßc'genani“iiges PxivilkgiUtn Unscra lgndcsberrlicbe Genehmigung mit der'rechtlicbsn Wirkung ertbeilen, dak; ein jeder anabcr dieser Obli- gationen die' daraus hervorgxbenden Rechte, ohne die Uebertra- xuntg'sxcs Etgenibums nachWeiseu zu dürfen, geltend zu machen be- Ug 1 .
Durch. Vorstehenbes Privilegium, Welches Wir vorbehaltlich der Re'cbie Dritter xribéilcn," wird für die Befriedigung dex Jnhabsr dex Obligatibnkn cine Gcwabrleistung Seitens des Staats nicht Über- nommen.
Urkundlich untcr Unserer Hö stei enlänbi cn Unie " ' beigcdrucktcm Königlichen Jnfiegel. ck g , g richrifi Md
Gegeben Bad Ems, den 26. Mai 1874.
(1. 8 , W i l l) e l m. Gr.zuEu1enburg. 1)1'. Achenbach.
Campbaiisen.
Provinz Preußen. Regierungsbezirk Marienwerder. Obligation des Kreisss Rosenberg in Preußen 1711. Emission " „[.jbt-r ..... Nr. . . . A s f i' tuber ("H . „._h ;tharkAYeiésu-äbrung. 1: ge er tg in - emak; 81 es er 13 txn rivil 'u v
26. Yai 1874 .K (hs P M ms om
( mtsblait der öniglicbcn Regikrung zu Marienboerder Vom . „ , ..... 1874 N . . . . mid Geseß-Sammlung pro 1874 Nr. . . . Serie . . . laufende Nr. . . .)
.......... genehmigten Kreista s- bescblusses vom 30. Marz 1874'weaen Aufnahme einer Schuld van 810,000 Mark bekenni sicb dre unterzeichnete Finanz-Kommisfion dLÖ Kreises Rosenberg mexeußen Namens des Kreises durch diese fur jkdkn Inhaber giiltige, sowohl ;Seiiens des Gläubigers als auch. Seitens bes Schuldners unkündbare Verschrei- bung zu einer Dgrlebns1chu1d von ...... Mark Rei-bswährung, Wklche axx„de11_ Kreis baar gezahlt Worden und mit vier und einhalb Prozeni 1al)_r11ch zu verzinsen ist.
Die Ruck ablung der Janzen Schuld von 810,000 Mark geschiebt bom Jahre 1 74 ab aiimabb aus „cinem zu diesem Behnke gebil- deiey Tilgungsfonds bon Wexng ixus Einem Prozctit des ursprünglichen uoinmellen Schuldkapiialls jahrlick) unter ZUivachs der Zinsen von den qctilgicn SchuldverichrEibungen. Der Kreis behält sich jedoch das R"echt vor, dM Tilgungsfonds_ diirch größere Ausloosungen um bochstens funf Pr-ozent des'Ursprunglicben nominelien Schuldkapitals zu verstarken. Die durcb die verstarkte Amortisation ersparten Zinjen wacbsÖn e?erF-rllch derHil Tiltgxmssfonds zu.
ie & ri en moriationsraicn Werden an 300 i - WaiseD200FYliark Z'ibgermkibet.E [ s f bez ebungs
te 0 JW]? nung er in 5 ung der Scbuldverscbreibungen wird durch das Loos bestimmi. Die Ausloo un er ol i vo a . . ab in bam Monate Mai jeden Jahress g f g in J bre ' ' ' Die ausgsloosten Schuldverschreibungen werden unter Bezeichnung ihrer Buchstabe» Nummern und Beträge, sowie des Termins, au we'1chem die Ruckzablung erfolge!) soil, öffentlich bekannt gemacht- Diese Bekapntmacbung erfolgt s iaiestens drei Monate vor dem Fäl- ltgkeiisiermrne in dem „Deuts eu Reickxs- uud Königlill) Preußi- schen Staats-Auzciger“ bdxr ,dem an deficit SteÜe tretenden Organe, dem Amtsblaite ber Koniglicben Regierung zu MariknWerder oder _dem an deffen Stell? Tretendxn Organe, in je einem in Königs- berg t, Pr., und in Danzigxrsch'emenden öffentlichen Blatt: und in dem amtlichen, Organ_e der_Kreisbebörde in Rosenberg in Preußen. S_ollie eines _dicser Blatiex _ein'geben, so wird von dér Kreisverireiung mit „Genehmigung ber Koniglicben Regierun ein anderes Blatt sub- sitiurrt uns dre Veranderung „in dem Deutichen Reichs- und König- lich Pxeußiscben Staats-Anzeiger bekannt gemacht.
Bis zu dem Tage, ivo i_olchergestalt das Kapital und zwar zum Nommalwerthe zu entrichten ist„ wird es in halbjährlichen Terminen ani 2.,Januar und am"1. „Juli, voii heute an gerechnet, mit vier uno emhalb Prozent jahrlich m ReichSinünze verzinfet.
Der „311116111an _her ausgeloosten Schnidverscbreibungen Jendigi an deni fur die Einloiung bestimmten Tage.
_ Die Auszahlung der Zipsen und des Kapitals erfolgt egen bloße Ruckgabe der ausgegebcnen_Zinscoupons, beziehungsWeise die er Schulw- verschreibung bei der Kreis-Kommunalkasse in Rosenberg i. Pr., bei ber landschaftlichen Darlehnskasse in Königsberg i. Pr. und bei den in den vorbezeichneten Blättern bxkannt gemachten Einlösun sstellen unddzwciß; stauck) m der nach dem Eintritte des Fälligkeitsiermms fol- gen en ei.
Mit der zur Empfangnahme des Kapitals prä entirten S uld- verschrezil'yng' find „auch die dazu gehöri en Zinscoix ons der Täte- ren FaÜigYeitsteriiiine zurückzuliefern. Für die ehlenden Zins- cbupons wird dex Betrag vo_m Kapitale abgezogen. Die geküw digten Kaprialbetxage,_ Welche innerhalb dreißig Jahren nach dem Ruckzablungstermme nicht erhoben werden, sowie die innerhalb vier Jahren, vom Abläufe déskKalenderjahres der Fälligkeit an gerechnet, nicht erhobenen Zinsen verjahren zu Gynstcn des Kreises.
' Doch xsol] Demjenigen,
Berlin, Montag, den 29. Juni
[ich Preußischen Staais-Aiizcigkr.
„1872.
___-T „ _____
Das Aufgebot und die Imortisniion verlorener oder vernichtete: Schuldverschrcibungen, erfolgt nach Vorschrift der Allgemeinen Ge- ricbis -_Ordnung Theil 1. Titel 51 §. 120 segn. bei dem Königlichen Kreisgxrichte zu Rosenberg in Preußen.
Ziuscoubons können weder aufgeboten noch amortifirt Werden. . . „ rvelchxx den erlust vou Zinscoupons vor Ablauf der vierjährigen Verjabrungsstiit bei der Kreisberwaltung atxmvldei und den siattgxßabten Vefiß der ZinScoupons durcb Vor- zeigung der Schuldverichrei _ixng oder „sonst in glaubhafter Weise dar- tbut, 11ach Abkauf dex Verjabrungsfrist ber Betrag der angemeldeten und bis dahin nicht vorgekommencn Zinscoupons gegen Quittung ausgezahlt zverden. ,
Mit _dteser Schuidberscbreibung sind ...... halbjährige Zins- cogpons bis zum Schlusse des Jabres ...... ausgegeben. Für die Weitere Zeit werden Zinscoupons auf fünfjährige Perioden ausge- geben. Die Ausgabe einer neuen ZinScoupons-Serie erfolgt bei Yer Kreis-Kommunalkasse zu Rosenberg i. Pr. gcgen Ablieferung des der alteren Zinscoupons-Serie beigedruckten Talons. Beim Verluste des Talons erfolgt die“ Aushändigiing der neuen Zinscoupons-Serie an de'anhaber der Schuldverscbrelbung, sofern deren Vorzeigung XLÖiYiiig geschehen ist, „
ux Sicherheit der hierdurch eingegangenen Verpfiicbiungen haftet dex Kreis mit seinem gesammten g-genwärtigen und zukünftigen Vcr- mögen und mit seiner Steuerkraft.
Dessen zu Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unseres Unterscbrift ertheili.
Rosenberg i. Pr., den . . . ien ..........
_ (Siegel des Latzdratbs.) Die Finanz-Kommisstorx bes K;“?iies Rosenberg in Preußen. Anmerkung, Die Untericbrisien find rigénhändig zu unterzeichnen.
Provinz Prenßeu, ' Regixrunngezirk Marienivcrder Erster (bis . . .) ZUZICOUPOU ([.) Serie
zu er Kreisobligaiion des Kreises Rosenberg in Preußen. 1711. Emission. [.jtir, . . . Nr ...... über ........ Reichsmark _ zu vier und ein halb Prozent Zinsen uber ......... Mark . . . . Pfennige.
Der" Inhaber diezes Zinstupons empfängt gegen deffen Ruckgab_e in der Zeit vom. „ten.. .. bis.... resp. vom . isn . . . bis . . . . und späterbin die Zinsen der vorbe-
111151111
- ngnnien Kreisobliqation für das Halbjahr vom . . ien . . . . bis . . . . „11111 (in BUÖstÜbM). . Mark . . . Pfennigen bei der Kreis-Kommunaikasse zu Rojenberg in Preußen, bei dex: landséhgfilicben Darlebnskasse in Königsberg i. Pr, und bei den in dem Deutschen Reilhs- und Königlich
Preußis eu Stagts-AnFiger oder an dessen SteÜe ixcienbeu rgaue, m dem mtsblaite dir Königlichen Re-
gierung z_u Marienwerder oder an dessen Stelle tretenden
O_maxié, m 18 einem in Königsberg i. Pr. und in Danzig
er1c1)eine_nben _bffeniliYTn Blaite und in dem amtlichen Organe
. der Kreisbeborde m oscnberg i. Pr. bekannt gemachten Ein-
lösungsstellen.
olenbe'rg i, r., dyn . . ten ........
Die qunz-Komxmssion des_Kxeiscs Rosenberg in Preußen.
' Dieser Zinsconpon ist unguliig, wenn dessen Geldbetrag nicht
innerhalb 4 Jabren nach der Fälligkeit vom Schlusse des betref-
senden Kalenderxabxes an gerechnet, erbo en wird.
Anmerkuyg. Die Namensunterschrificn können mit Lettérn oder Fqcfimckestgmpeli) gedruckt Werden; doch muß jeder Zinscoupon mrt dcr eigenbandigen Namenöuuterschrift eines Kontrolbeamteu versehen werden.
Provinz Preußen.
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9138)
93 zpzixzqaazß 31.;
Regierungsbezirk Marienwerder. „ _ „ Talon
.zur KreiSobligaiion dcs Krciscs Rosenberg in Preußen.
1711. Emission.
" “ [.jiir ..... Nr ..... iiber ...... Mark. Der Inhaber dieses Talons empfängt gegen de en Rück abe u ber Obligation des Kreises Rosenberg i. Pr. [.jii'i-s,s . . . IF. . .3. uber ...... Mark & vier und ein halb Prozent Zinsen, die
. ., te Serie, Zinscoupons für die fünf Jahre 18 . . . bis 18 . . . bet, der Kreis-Kommunalkasscsu Rosenberg i. Pr., sofern dagegen Seitens des 916 iolcben [egitimirien Inhabers der Obligation kein schriftlicher WiberFruck) ergangen ist. Rosenberg t.- r., ben . . . ien . . . . ' Die Fmanz-Kommxffion des Kreises Rosenberg in Preußen. Anmerkung: 1) Die Namensunterschriftsn könnkn mit Leitern ober Facsixnilexixmbcln gedruckt werden, doch mu ieder Talon mri der exgewandigen NamenSunierschrifi cines ontroibeamien versehen sein. . 2) Der Talon, ist “zum inerschiede auf der ganzen Blatt- breite uvter „den beiden letzten Zinscoupons mit dabon abweichen- den Lettern in nachstehender 2er abzudrucken.
9. ZinScoupou.
10. ZinScoupon.
Talon
Statistische Nachrichten.
Vexlin. , Die unter „dem Protektorate Sr. Kaiserlichen und Koniglichen Hoheit des Kronprinzen stehende Baruch Auerbacbsibe Waisen - Erziehungsiinstalt für jüdische Knaben_lat ihrxn 41. Jahresbericht, für das Jahr 1873, erstattet. Ju ber WaÉqf-Erziebungsanstalt wurden danach im verfloZenen Jahre 50, in dem adchen-Wmscnhause 20 Zöglinge erzogen. on den Waisen- knabetx wkurdxn 9 etxiiaiseq, davon 7 mildem Zeugnis; der Berechtigung zum emjabrigen Militardienst. 7 ber Entla senen widmeten sicb dem Kaufmapnsstande, 1 wurde Mechaniker, 1 Wrmacbcr. Die Knaben des Waisxjyhsusesbksucbcn sammtlicb höhere Lehranstalten, in denen sie griindsaiziich bis Ober-Sekunda verbleiben; Zöglinge die sich dem Studium 119113111611 Wollen, verlassxn die Anstalt erst nacb zurückgeleg- tgtn leikurteniencxaixien. Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1833 hat die Anstalt 203 Waisenknaben aufgenommen. Dieselbe befißt cht em ungntastbares Vermögejn von 194,038 Thlr. und in Sparkassenbücbern der Kinder „8723 Thlr. (in Beträgen von 15 bis 139 Thlr.). Die Ausgaben fur bas Jahr 1873 betrugen 38,539 Thlr. worunter jedoch 15 388 Thlr. fur Kapitalanlage. Die Einnabmcn eliefcn sich eben- faxis auf 38 539 Thlr., Wovon 1922 Thlr. bestimmte jährliche Bci- trage und 8997 Tblr; Geschenke und Legato.
_ Bei dex Stadte-Feuer-Sozieiäi der Kur- und Neu- mark, der Niederkunft? und der Nexiiter Senftenberg und Finster- waldbbeixugcxi am Sch usfe des Jahres 1873 die Verficberun ssum- mcit fur («baude 1. Klasse 64,255,475 TM., 11. Kia e 42680225 Thlr., 111. Kia e 8,279,550 Thlr., 117, lasse 1,970, “.)-'“) Thlr., in Summa 117,. 5,675 Tblr. Der Abschluß pro 1872 ergab nui-
110,497,550 Thlr. Dichrficbvrun sn [)*bcn sich daher im ("1 r." 1873 vermehrt nm 6,688,125/ Th r. imb zwar in Klasse X.OYM
._k
4,832,875 Thlr., in Klasse 11. um 1,469,525 Thlr., in Klasse 111. um 316,250 Thlr., in Klasse 17. um 69,475 Thlr., find wie Vorsteht 6,6»8,125 Thlr. Dic? in den obigen 117,185,675 THW. Miienthaltene briiragspfsicbtige Hälfte der V9rsicherungssummen für Kirchen und Thürme beträgt 1,349,525 Thlr." dazu die nach den Bestimmunge'n des Reglements beitragsfreie Hälfte dieser Vrrfichcrungen mri: 1.349,525 Thlr., ergeben sich 2,699,050 Thlr. als Gesammt-Ver- fiÖLTFVssumme der Kirchen und Tbiirme ain Schlusse des Jah- res “. *
_ Die Würfiembergischen Jahrbücher für Stgtistik und Landeskunde, berausgc'gebcn von dem Königlichen statistischen Bureau, Jabrgang 1872 (Stuttgart, Tl. Lindemann 1874) bat folgen- den JOM: Als Einleitung: Die Aufgaben des K. staiistisch-iobo- grabbiichen Bureau. Ein Vortrag in der Sißung Vom 21. Ma'rz 1874, erstattet durcb Ober-Finanz-Raib v. Riecke. _ Erster Theil. Chronik des Jahres 1872. 1. Zur Lanbcsgsschicbic. 11. Zur Lanbes- stgiistik. 111. Zur Meteorologie (Schober). 17.Württembergi1che Literatur im Jahre 1872 (Stälin). Berichtigungen zu Theil 1. _ Zweiter_Tbeil. Aufsätze und Ybbandlungcn, 1. Zur Landesgeschichte. Die Heirgib dss ibüritembergiiihen Grafen, nachb€riganerzbns Eber- hard im Bari mit der Markgräfin Barbara Gonzaga bon Manina im Jahr 1474, von Archivratb Dr. Paul Friedr. Stäiin. Johannes Sicbardi. Cine akademische Rede bon Profsssor 1)r. Mansky, Pro- fessor in Tübingen. Die Aiismünzimgen der K. Münzstätte zn Stutt- gart bis zum Sabluß des Jahres 1872. Ein Rückblick auf die [sßten 500 Jahre von Ober-Finanz-Ratb v. Riecke. 11. an Landissiaiistik. .4, Zur aiiqemcinen Statistik. Der Bbtrieb des Schlachthauibs und di"; Ficiicl)konsum in Sinttgart, von Finanz-Lissssfvr Camerer. 13. Zur Statistik der Geseßgebung und der Verivaitung. Dis Ergebnisse der Finanzvcrwaliimg 111 den 50 Jahren vom 1. Juli 1820 bis 30, Jimi, 1870, von Ober-Finanz-Rail) bon Riocke. Dia Stifimigcii in Würt- tcmbcrg, bon Finanz-Assessor Camercr. 111. Zur Meteorologie. Mitt- lere Bbiröikung bon Stuttgart, bsrechnei aus den 4Hjäbrig€n Biobacb- tungen Von 1826 bis 1870, bon Prof. Dr. Schober. 117. Zur Topo- graphie. Die Qiicilwasser Würtiembergs. Ein Veiixag zu ihrer Kcnniniß von C. _Regclmann, TrigonomUer. _ Beilagsn. Ueberfichis- karte über die Reichstagswablkreise und bis LandstrbszirW-Eintbei- in_ng Wüiiiembergs. Graphisckye Darsteliung zu den Beobachtungs- re1ultaten der i_netcoroiogifchen Siaiionsn.
Der Perionalbesiand des staiistiicky-iobograpbischn Bureaus War nacb dieskm Buche am 31. März 1874:
Cbrenborstand: Dr. von Rümeliu, Staatsrath a.D., Kanzler der Universtiai Tübingsn. „
Vorstand: bon Riecke, Ober-Finanz-Raib, zuglkicb Vortragender Rail) bei dem Königlich Finanz-Ministcrium, lebenslängliibes Mii- glicd dcr Kammer der Standesberren.
Ministerial-Delegirte: bon Köstlin, Ober-Tribunai-Raib, bor- ira'gendcr Rath bsi dem Königlichen Justiz-Ministsrimn; Dr. von Jäger, Ober-RegierungZ-Raib, Vortragendor Rafi) bei dem König- [ichn Ministerium _des Innern; von Römer, Direktor, vortragender Rath bei dem Königlichen Ministbriiim des Kirchen- und SckyuiWEsens; 'btoxi Riedel, Major und Referent im Königlichen Kriegs-Mini-
erium.
Ordénilicbe Mitglieder: vonPauius, Finan Raik); Dr. bon Plieninger, Oer-Siubien-Ratl); Kull, Finané- ati); 1)r. Scho- dyr, Profcffor an dem Königlichen Polytecbni um; 1)r. Schall, Fmanz-Assessor, zuglsich bei dem Königlichen Finanz-Ministcrium vcr- Mndei; Ur.Sialin, ?ircbivratb, zugleich bei dem Königlichen Haus- und Sigatsarobiv, aucb Wappbncenfor.
Liußerordenilubs Mitglieder: Dr, von Walz, Dirskibr a. D.; Dr. Nciiscble, Prosesjbr an dem Königiicbm Gymnafium in Stutt- gart; Gaxtiner, Regierungs-Assessor, Sskreiär der Königlichen Cen- tralstelle fiir Gewerbc „und Handel; Dr. Eduard Paulus, zugleich Konssrvaiork der vaterlandiscben Kunst- und AlieribmnSdenkmale.
?exretar: tCa mz? rer ,l Finanz-AYeffbr.
rigonomecr: ege mann. tändi e Kanlci- ül'sarbe'i . ] Kopist, 1 anwärtcr. s g 3 H s ier-
Lithograpl): Bbbnert. _
_ _ Die xiorwegiicben staiisiiicben Nachrichten für das Jabr 1872 bringéti sebr intersssants Ueberficbicn über den norwegisch» Han- dei dieses Jahres im Vcrgleick) mit dkn früheren. Dkk Gcsämmt- Umsatz (dic Summe de_r Einnahme nnd der Ausgabe) betrug in den Jahren 1863-70 durchichmttlick) 68,600,000 Spb, , 1871 78,000,000 Syd. Die Erhol)ung„bctrug also von 1868-70 (i). 1). circa Vbn1868 bis1871) 9,400,000 «pd. oder ciivas iiber vici“ MilTioncn jährlich, von 1871_72 dagigen 17 MiÜionen Spb. .
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Das 5. Heft des 13. Jahr_gangs (1874) des von T1). Oslsncr in Breslau" [)crausgegebencn „Rubczahl. Schlesiscbi' Provin- zialblattér. N. F.“ hat folgenden anaii: Dic Dreifaltigkciis-
kirche zu Bernstadt, von Rektor Wandler. (Mit Libbilbnngen.) _ Erinnerungen, aus„bxr_Heimaib, von Ida von Reinsbkrg-Diirmgs: feld; 111. Ein Frubiiiick in Breslau. _ Aus den Erlebnisscn eines ' Sch1efiYs, bon _O.Spiclberg: 11. (Schluß,) _ Holzäpfe'i und Apri- kossn, Skizzcnrcibe aus d'en Jugenderinnerungcn eines alten Scblcfiers, bog Lykopbronz 1. Die rothe Revolutionsmapbé. _ Ncu-Ein- wsibung der aiieren-neuen Synagoge in Breslau. _ Zur Fa- milien: nnd Wappenkunde: 71. Die von Beöczb, von v. N. (Mit Wabbenbild.) __ Die Siegcsböbe bci Hobenfriede: berg, bon Bxkofigl. (Mit Vignette.) _ Schlesier in der Fremde: Tlxeiner, v. Diincker, Misfionär Kübne, Nco, Jul. Hübncr. _ Die Wiiicxuugsverbaltrgffe von Landeshut i._J. 1873, in tabcll. Zusam- mcnstellung, voii *.*-„ck. B. _ Fürsorge für gcscbicbti. Alteribümcr in Preußen. _ Wilde [erde tm 12. Jabrb. in Schlesibn. _ Morgcnau, ijcichit Miirixén.1iisk_ TY sYFstYnngslkjichZur. _ Literatur, Wissen- 1a um un ._ » )eti : roni, » buais- ironik, ““ - Todtcnscbau, Vereins-Cbronik. , “ C) Qabrcs _ _ Von der iliustrirten Zeitsibrifr „.“) aus und Wolf, Blatt iurDeuifcblgnds Frauen“ (Verlag von Fraßiiz Ebhardt in Berlin), ist soxben die Nr. 18 (111. Jahrgang) ausgegeben Worden. Dieselbe erscheint m_onatlicb 2 Mal odcr äbrlick) in 24 Nummern nebst 24 Schnittmustcrbbgcn, 24 bcÜeiristicbcn *Beilagrn und 52 koloririen Modckubferxi fiir den Preis von 2Rsichsmark Vii'rtc'iiälU'iilb ohne die letzteren; niit Modckupfern 4,50 Reichsmark. ' " _ Am 20. und 21. d. M. feierte in Jena cine Llnmbl von fruheren Scbülcrn bes aus Heidslbcrq zurückbcrufcnen Scbulrätbs Pro- fessor Dr. Sibi) bicse seine Wiederkehr nach Jena und die Wieden eroffnung seines padagogifchen Seminars.," ":ck-_ Der“ „Osservatorc Romano“ bcrichtcix Dieser Tam“ * i sii; Tbx Marsncia xinböéhst wixbtigcx Fund gcmacbi worden. Die Fsiom- mijsion, ur cbriitbchc Lirchaologic [Lat nämlich daselbst eine alte _cbrgstltYß Basilika tm ziveiicn Stockwerke des berühmten untcr- 1rdischcn i_rcbbofes auszugrabcu unternommen, dem die brutige Wis- senschaft seinen w_abrcn Nainen: Kirchhof dcr Domitiisa“ wieder- gegeben hat, ' Es ist. dort eme Ins'ibrift zum Vorfcbcin gekommen, wcl_chc deuxltcb beweist, das; man es lier init der Enidickung von Mariyrcrgrabcrn aus dem ersten chrisilickycn Jahrhundert zu thun bat. uiiter de_r Apsis _der'Basilikilag cin citormcs Marmor ag- mcnt uni nieiriichcr Auficbrtft in 315an und sehr schönen damasiiifbe'n Lettern. Diese bilden die reibie «cite des historisibcn Lobspruchcs, den der Papst Danmsus anf dasWGrabmai dcr *))iäi'iyrer Ncrcus
und Llibiilcus batte setzen lassen. Die Waren auf dem .iiii'bboic d'r Domiiilia neben der 1). Petronilia beigescßt Wordcn. &“ , ' *