Auf Anfragen wrgen Eintritts in die Akademie ist der Uyter- zeichnete gern bereit, jedwede gewünicbte nabere Auskunft zu ertbetlen. PoppelSdorf bei Bonn, im August 1874. „ Der Direktor der landwirthscbaftlicben Akademie: Prof. [)1'. Düukelberg.
Personal-Veränderuugen.
Königlich Preußische ?lrmex. Offiziere, Portepee - Fahnrtcbe 2c. 3. Ernennungen, Beförderungen und Verxeßungen. Im |eheudeu Heere. Wildbad Gastein, ]. August. Jordan 11., Pk-L„k-V91,U Inf. Regi. Nr. 56, in das Inf. Regt. Nr._46, v. GltSczinskt, r. Lt. vom Jnf. Regt. Nr. 46, in das Jm. Regt. Nr. 56 verießt, avle, Major, aggr. dem Füi. ?.".egt. Nr. 37, m das Regiment em- rangirt. v. d, Marwitz U., Pr. Lt. vom Gren. Regt. Nr. 5, und kommdri. zum Train-Bai. Nr. 7, in das Tram-Vat._Nr. 2 verßßt. Wildbad Gastein, 4. August. v. GallW1Z-Dreyliug, Ob. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 46, zum Gren. Regi. Nr, 10 kommdrt. und die Führung desselben für den erkraukirn Regis. Commatideur übertragen. Fischer, Ov. Lt. vom Jyf. Regi. Nr. 32, zur Dienst- leistung bxi dcm Füs. Regi. Nr. 35 mit dkx Bestimmung kommdrt., event. die Vertretung des Commanderzrs „zu ubernehmen. 13. AbichiedSbewrlligungen 2c. Jm Sanitäts-Corps. Wilbad Gastein, 28. Juli. 1)r. Cbalvns, GM_. Arzt 2. Kl. und Corvs-Arzi des 7. Armee-Corps,' behufs_ Uebertritts m Königlich württembergische Dienste, der Abschied bewältgt. Beamte der Mlitar-Verwaitmrg. Durch Verfügung des KrikgH-Mimstermms. Den 26. Juni. Born, Ober-Roßarzt zum Corps-Roßarztdcs 111. Armee-Corps befördert. _ Den 28. Juli. Vogt, Zahlm. des Hui. Regis, Nr. 6, zum 3. Bai. Füs. Régts. Nr. 38, Schreiber, Zahlm. diefes Bats., zu dem vorbezeichneten Hui,. Regt. ver1eßt.
Yiehtamtlichez.
Deutsches Reich. . . Preußen. Berlin, 12. August. Ihre Kaiserlichen
und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin kehrten am Sonnabend von London nach Sandown auf der Insel Wight zurück. _Während Ihres kurzen Aufenthalts in der Hauptstadi nahmen die Höchßen Herrschaften das britische Museum, das Zollamt, das General-Posjamt und andere öffentliche Anstalten in Augenschein. ß
_ Der Reichskanzler Fürst von Biswarck hat laut tele- graphisckger Meldung aus Kissingen heute Vormittag um-93/4 Uhr in Begleitung seiner Familie die Rückreise nach Berlin ange- treten. Der Fürst wurde von der zahlreich versammelten Volks- menge mit den lebhafteften Akkl'amationen begrüßt. Auf dem Bahnhofe waren der RegierungS-Präfident von Unterfrankrn, Graf von Luxburg, der Badekommiffar, Graf von Pappenheim, und der Berliner Polizei-Präfideni, von Madai, anwesend, um fich von dem Fürsten zu verabschieden.
_ Zur Ausführung der AUerhöckzfien Verordnung vom 10.Iu1id.I., betreffend die Kaution der Beamten gusdein Bereiche des Staats-Minißeriums und des Finanz-Mimstertums (Rsickzs- urid StaatH-Anzeiger Nr. 174), insoweit es fick] dabei speziel] um die Kautionsleistung der Beamim im eretche der Verivaltung für das Etats- und Kaffsnwesen des Finanz- Ministeriums handelt, smd Seitens des Fmanz-thfters fol- gende Bestimmungen erlassen: ' '
1) Hinsichtlich der Staatsbapiere, welche zur Kautionsbestxllung verWEndet werden dürfen, wird auf die frühsr ergangene Verfugun'g vom 23. Juni 1860 mit dem Bemerken, Bezug genommexn, daß diE darin brzeichnctkn inländischen Staatßpaprérr, wozu nock) die Schuld- verschreibungcn drr konsolidirien SiaatSanleibe vvm Jahr_e 1870 und die etwa vom Drutikhen Reick) c-mittirten Schuldvér1chribungen treten, auch gegenwärtig noch die allein karitionsfäbigen sind,
2) SoMit einzrlneu Beamten bor dem Erlaß_ drr _Verbrdnyng vom 10. Juli (. die Beirbaffung der für ihr Dieniiyxrhaltniß erwr- derlichen Kaution durcb Aniammlung von Gehaltsabzügen gestattet word-n ist, bewendet es nach §. 4 der Verordnung bei der getroffenen Feftießuus. „ „ , __ , „ „
3) Bezuglich dsr Kautiqnen der Kamendiener und ionstlgen Uyter- beamten vkrbleibt es auch bei künftigen Aniteilungcn im Aklgememen bei den bisher rrforderten Kautionsbrträgen, solveii diefelbcn nicht das nach der Verordnung vom 10. Juli (. zulässig? Maximum von 200 Thlr. übersteigen und nicht eine Abwäckxung erforderlich erscheint, in Welchem leßteren Facile der Bericht§erstaitung enigegengeielxn wird.
4) Die Amtskautionen solcher Beamten, Welche nach Inhalt der Verordnung zur Kautiousleistung entwedrr überhaupt nicht odrr nur bis zu einer geringeren Höhe vrrpftichtet iind, find zurückzugeben be- ziebungßweise auf den in der Verordnuzig bestimmten Betrag u er- mäßigen, sobald von der_dem_ betreffenden Beamten vorZKeßten Behörde bescheinigt ist, daß der1elbe aus drr Amtsführung nichts zu vertreten babe. „ '
5) Hinsichtlich der Ansbewabrung dcr Kautionen bewwdet es bis auf Weiteres bsi den früher ergangenen Anordnungxrx. Insoweit eine Aenderung hierin in einzelnen Fällen frühe): oder ipäter erforderlich werden sollte, sind die geeigneten Vorschlage mir seiner Zeit zu ma en- - ck6) Der dem Kautionsbesteller zu ertheilrnde Empfan schein wu); im Jaaa des §. 5 der Verordnung die Bezeichnung ämmtltcher kauiionchflichiigen Aemier enthalten.
Wird einem Beamten nach bereits erfolgter Kautionsbesiellung ein weiteres kautionspfiicbtiges Amt übertragen, so ist, Wenn die Be- ste!]ung einer besonderen Kaution für das lcßiere Amt nach Maßgabe des §. 5 nicht erfolgt, von dem Kautionßbesieüsr die Erklärung zu er- fordern, daß die Kaution auch für das neue Amt besteÜt werde, und dieses auf dem früher eribeilten Empfangschein zu vermerken.
_ Der Major Prinz Friedrich zu Hohenzollern, etatSmäßiger Stabsoffizier im ]. Garde-Dragoner-Regiment, ift von seiner Urlaubsreise aus Oesterreich hierher zurückgekehrt.
_ Der General-Lieutenant, General-Ndjutant Sr. Ma'eftät des Kaisers und Königs und Commandeur der GardO-Kava erie- Division, Graf von Brandenburg 11., hat fich mit kurzem Urlaub nach Wrießen begeben.
_ Der General-Konsul Legations-Raih von Pfuel ist aus Bukareß hier auf Urlaub angekommen.
Hirschberg, 10. August. Mit der diesjährigen Sebrin- feier wird laut Beschluß der ftädtischxn Behörderi dre Etn- weihung des auf der Promenade errichteten Krieger- und Siegesdenkmals verbunden werden.
Coblenz, 12. August. (W. T. B.) Die Ortspolizei- behörden des hiesigen Kreises find angewiesen worden, die Ver- 'einigungen des Mainzer Kathoxikenvereins zu Ko- bern, Dieblich, Kärlich, Mühlheim, Urmiß, Rhms, Bendorf, Sayn und Weitersburg, sowie den katholiHchen Männerverein in Sayn unverweilt polizeilich zu schlie en.
Bayern. Die Proteftsckzrift, welcheoder Erzbischof von München-Freising in Betreff der Firmung des alt- katholischen Bischofs Reinkens direkt an den K-önig abgesandt hatte, iß, der „Augsburger Allgemeinen Zerrung" zufolge, im Auftrage des Königs an das Kultus-Mmrsterium ab- gegeben worden. . _
_ Der Staats-Minifter des Königlichen Hauses_ und _des Aeußern von Pfretzschner hat am 10. d. M. eme_n mer- wöchentlichen Urlaub angetreten und dessen Portefemlle der StaatSrath Dr. von Daxenberger übernommen. "
_ Der behandelnde Arzt dcs Reichskanzlers Furßen von Bismarck 1)r. Diruff 8811. ist vom Könige von Bayem zum Hofrath ernannt worden.
Sachsen. Dresden, 11. August. Heute Vormittag fanden in der katholischen Hofkirche die Exequien für König Friedrich August 11. (gestorben am 9. August 1854 in Tirol) statt, mischen die Königin Marie und der Prinz Georg bei- wohnten.
Württemberg. Stuttgari, 8.„Auguft. Die Herzo- ginnen Helene, Mathilde und Pauline von Württem- berg sind gestern zum Besuche des Herzogs und der Her- zogin Eugen von Württemberg hier angekommen und im Königlichen Residenzschloss abgestiegen. Am vergangenen Mitt- woch machte di? Königin mit Gefolge dem Prinzen Luitpold von Bayern auf der Vikla ,le-See“ einen Gegenbesuch und kehrte Abend?» wieder nach Friedrichshafen zurück.
_ Der Kriegerverein in Eßlingen beging am 9. d. Mis. seine Fahnenweihe. Etwa 30 Vereine aus der Nähe und Ferne betheiligien ßch an der Feier.
Oldenburg. Oldenburg, 10. Auguü. Die Groß- herzogliche Familie wird sick) Ende dieser Woche nach Schloß Güldenstein, dem Mittelpunkt der holsteinischen Familien-Fidei- kommiß-Giiter, begeben. Anfang September wird der Hof seinen geivöhnlichen Herbstaufenthalt in Eutin nehmen.
Lübeck, 10. August. Der General-FeldmarschaU Graf von Moltke, welcher vorgestern, ohne den Wagen zu verlassen, die Stadt pasfirte und fich zu seinem in Raßeburg wohnenden Bruder begeben hatte, war heute in Begleitung seiner Verwandten auf kurzen Besuch" hier anwesend.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. August. Vorgestern rückte vor dem Kais er nach Besichtigung des Regiments Frhr. v. Heß das 7. Feld : ArtilT-Zrie : Regiment Luitpold Prinz von Bayern auf der Simmeringer Haide zur Besichtigung aus. Das Regiment wurde divifionHWeise durch die Stabs-Offiziere vorgeführt, wobei die Durchführung aller Manöver der Art war, daß Se. Majestät nach erfolgtem Schluß der Uebung sämmtliche Ofßziere persammelie und folgende Ansprache an dieselbe richtete: „Meine Herren! Ich bin mit dem Regiment ganz be- sonders zufrieden, sowohl die Führung der Divisionen als auch die Ausbildung der Batterie im Detaik, sowie die Haltung der Mannschaft und deren Aussehen ist vorzügkich. Ich sage Ihnen hierfür meine volle Anerkennung und meinen wärmsten Dank.“ _ Se. Majestät verabschiedete Lick) hierauf von der Suite und fuhr in Begleitung des Fel mchrschaU-Lieutenants Mandel in die Hofburg.
_ MiLiZ September soll der Kronprinz Rudolf in Wien eintreffen, Um an einer größeren militärischen Usbung iheilzunehmen. Der Kronprinz ivird bei dieser Gelegenheit per- sönlich eine Abtheilung, der nebst Infanterie auck) ArtiUerie zu- getheilt wird, kommandiren. „
Niederlande. Haag, 8.21ugust. Der Prinz Alexan- der der Niederlande ist von seiner Reise nach Norddeutsch- land und Schweden gestern im Haag wieder angelangt.
_ .isgr. Capri, der neu ernannte päpßliche Nun- tius am niederländischen Hofe, wird hier erwartet. Derselbe war zuleßt der Nuntiatur in Paris beigegeben und befindet sich gegenwärtig in Rom,
_ Der österreichische Gesandte am niederländischen Hofe, von Haymerle, ist nach ungefiihr dreimonatiichem Aufent- halte in Deutschland vorgestern Wieder nach dem Haag zurück- gekehrt.
_ Dem Kolonien - Ministerium smd ielegraphische Meldungen des General-Gorwerneurs von Niederländisch- Indien aus Batavia vom 3. d. Mis. zugekommen. Die Mittheilungen Über die jüngsten Ereignisse in Aichin enihaiten Folgendes: „In Tekok Semave (wohin um Mitte des vorigen Monats ein Kriegsschiff mit einen) höheren Civilbeamten entscn: det worden war) weht nun dre m€derländiiche Flagge. Musapi (im Osten von der Mündung des Aichinflvffes) ist von unseren Truppen besth worden. Der KUZUPMJ Skrian ist genommen und auch beseßt worden; dabei Wurden auf unserer Seite 6 Mann geiodtet und 47 verwundet, worunter ein Kapitän und zwei Léeutenants; 'in dcr Verschanzung wurden 73 Todte ge- funden, die der Feind bei seiner Flucht zurückgexaffen hatte. Der GesundheitSzustand läßt zu wünschen übrig.“ Tekgk Semave liegt an der Oftküße Sumatras, wo noch viele Pläße fich nicht unterworfen haben, Musapi ist ein befestigter Plak, Seine Befißnahme ist v'on großem'YelaZlg für die Verstärkung der niederländischen Niederlassung m Groß-AtÉn; dort wird nun ein FF erbaut werden, welches die Münding des Atchinfluffes beßrei t.
Großbritannien und Irland. Landon, 10. August. Die Kaiserin von OeftZLreich wohnte gestern dem Gottes- dienste in der katholischen Kirhe in Ventnor bei.
_ Die Minister verlaßm die Hauptstaä, um ihre Villegia- tur zu halten. Der Marqutsvon Salisbury hat fich mit seiner Gemahlin auf einige Woche1nach Dieppe begeben. Der Graf und die Gräfin Derby“ werder den Herbst auf ihrem Landfiße in Knowsley (Lancashire) zubrinzen.
_ Das englische Pulament hat während der ver- flossenen Sesfion, d. h. mdem Zeitraum vom 5. März bis 7. August, 96 öffentliche, 2001okale und 9 private Parlaments: akte angJoman. d „ !: Sch [) »
_- er „ ara ar) , «! rau enda f i der errén Siemens Brothers, von denzsz vor einiger YpeiZ-Yifefß, dZß es Schiffbruch gelitten hätte, _ :* von Nordamerika, Wo es das Uferende des neuen atlantiscir Kabels legte, nach Woolwich zurückgekehrt. ,
_ Unter den Paffagiea, die heute in Plymouth von dem Hamburger Poßdampfeßsctfia“ landeten, befanden fich Hr. Bancrofi Davis, deuneu ernannte Gesandte der Ver- einigten Staaten beim Deutsck1 Reich, und Graf von Belle- garde, ein österreichischer olürdenträger.
_ Wie indische Blattsmelden, |arb am 4. Juli der Suitan von Lal)?" dm Fakm Palaste in A1 Howta. Die ) Bevolkerung von La e] wah seinen Neffen Fadhl ben Ali
eine größere wlehe steh über die Aemter Aarhus, Vejle und Ribe erstrecken wrr .
(der früher zu Gunsren des verstorbenen Sultans abgedunkt hatte) zu seinem Nachfolger.
Frankreich. Ueber die Flucht Bazaine's und die bx reits eingeleitete U n te rs u ck u n g liegen folgende Telegramme vor:
Paris, 11. August, Nachmittags. Oberst Villette, ehe- maliger Adjutant Bazaine's, welcher freiwillig dessen Gefangenschaft theilte, ist gestern in Marseille verh aftet worden. _ Dem Ver- nehmen nach ist B a z a i ne in Begleitung feiner Gemahlin und s einer Kinder, die am legten Sonntage zum Besuche in St Marguérite eingetroffen waren, entflohen. Die Fahrzeuge, auf welchen die
Familie Bazaine's die Ueberfahrt nach der Insel gemacht hat, -
sollen zur Bewerkßeüigung der Flucht benußt sein. Welche Züchtung die Flüchtlinge eingeschlagen haben, ist noch nicht be- annt.
_ 11. August, Abends. Ueber die Flucht Bazaine's smd hier noch folgendé Mittheilungen eingegangen: Der Marschall entwic!) in einem Boot, welches an das Fort Maguérite herangefahren war. Bei dem Hinabgleiten scheint Bazaine fich verleßt zu haben, wenigstens weiß das Seil Blutspuren auf. Das Boot fuhr auf einen Dampfer zu, der den Flüchtling noch im Be- reiche des Forts aufnahm und ihn später, wahrscheinlich zwischen Ventimiglia und Genua, an das Land geseßt haben wird. Oberst BiÜette ist in Marseille im Fort St. Nicolas internirt worden.
_ 11. August, Nachts. Der Oberst Villette wird in strenger Isolirhast gehalten, der Kommandant des Forts St. Marguérite ift ebenfaxs verhaftet worden. General Lewal iß mit der Führung der Untersuchung über die Flucht Ba- zaine's beauftragt und zu dem Ende nach der Insel St. Mar- guérite abgechgen.
_ 12. Auguft, Vormittags. Ueber die Flucht Bazaine's wird gemeldet, daß ein dieselbe vorbereitender Plan bereits seit 6 Wochen bestanden habe. Bazaine soll * anfangs nicht besonders geneigt gewesen sein, auf denselben ein- zugehenz-nachdem aber die von seiner Gemahlin in Paris angestellten Versuche, die Umwandlung seiner Gefängnißhaft in Exilimng zu erwirken, gescheitert waren, entschied er fick; für die Flucht. Das Schiff, auf dem er entwich, ist ein italienisches. Der Prokurator in Graffe hat nach der bestehen- den gesetzlichen Bestimmung den Gefängniß-Direkwr und die Wärter in vorläufige Haft genommen und die Truppen des Forts konfigniren lassen. Die bisher auf demselben von Linien- truppen beseßten Posten smd von Gensd'armen bezogen worden. Der Ori, an dem Bazaine die Landung bewerkfteüigte, ist noch immer nicht bekannt. Die Angaben schwanken zwischen italie- nischen und spanischen Küstknpläßen.
_ 12. August. (W. T. B.) Das „Journal officiel“ theilt eine ministerielle Verfügung mit, durch welche die „Emission von Sohaßbons von 3 bis 5 Monaten proviso- risch aufgehoben und der Zinsfuß für Schaßbons von 6 bis 11 Monaten auf 31 Prozent, für solche von einem Jahr auf 4Pro- zent festgescßt wird.
_ Während der Kammerferien tverden neue Depu- tirtenwahlen stajtfinden in den Departements Calvados Maine-et-Ldire, Seine-et-Oise, Pas-de-Calais, Seealpcn (zwei Wahlen für Piccon und Bergondi), Oise, Dröme und Nord. Nach dem 30. November werden noch die Stellvertreter für die verstorbenen Deputirten Viox und de Goulard (Meurthe-et-Mo- selle und Oberpyrenäen) und für die abgeseßten Abgeordneten Rane und Melvil-Bloncourt (Rhone und Guadeloupe) zu er- nennen sein.
Marseikle, 11. August. (W, T. B.) In der vergangenen Nacht wurden gegen 80 Personen zur Haft gebracht, die bei dem Aufstand der Kommune im Jahre 1870 bctheiligt ge- Wesen sein sollen.
Italien. Rom, 7. August. Der König traf am Abend des 6. in Trrrin ein und wird die birmanische Gesandt- schaft, die dort am 7. eingetroffen, Tags darauf empfangen.
_ Der Erlaß des Präfekten von Ravenna löst alle politischen Vereine auf. In der Stadt herrschte vonommenste RUhe und Ordnung. _
_ Die General-Schaizdirektion macht bekannt, daß vom 6. d. Mis. an die verfaUenen Schaßbons eingelöst werden und zwar die 6moiiat1ichen mit 3 Proz., die 7_9m0nat- Zchesn mit 4 Proz. und die 10_12m0nat1ick]en mit 5 Proz.
m en.
Dänemark. Kopenhagen, 8. August. In Veran- lassung des isländischen Tausendjahrsfestes hatten die hier wohnenden Isländer, ungefähr 38 an der Zahl, gestern eine Festmahlzeii veranstaltet. Der Toast auf den König wurde von dem bisherigen Präfidenten des Althings, Herrn 3611 Sigurdsson, nach Abfingung eines Liedes von G. Brynjulfson, aUSgebrackzt. Darauf folgten mehrere andere offizielle Toaftreden.
_ Der Besch1uß, den der Gemeinderath von Kopenhagen auf Antrag Meldahls, des Direktors der Kunfi- akademie, heute gefaßt hat, lautet wie folgt: „In Anerkennung der Bedeutung des Festes, welches heute auf Island gefeiert wird, sendet die Gemeindeverwaltung der Hauptstadt des Landes den Isländern ihren Gruß und beschließt: in Anbetracht der Herkunft Thorwaldsens_ aus altisländischem Geschlecht als eine Gabe aus seiner Vaterstadt eine Stakue von Thorwaldsen ausführen zu [affen und dieselbe nach Island mit dem Ersuchen zu übersenden, daß fie auf einem öffentlichen P(aße in Reikjavik aufgestellt werden möge.“ Die Statue Thorwaldsens wird nach seinem eigenen charaktervollen Werke „Thorwaldsen, auf die Hoffnung gestüyt“ in Bronze gegossen und folgende Inschrift
_erbalien: „Verlei Thorwaldsen, geboren den 19.November 1770,
géßököéii' den 24. Mai 1844, des Nordens größter Künstler, UM vateriicher Seite aus altisländischem Geschlechte.“ Und: „Dieses Bild, nach Thorwaldsens eigenem Modell gegoffen, gab die Haupißadt des Landes, Thorwaldsens Vaterstadt und Erbin, stand 111 Anlaß des Tausendjahresfeftes desselben 1874.“ Wahrend des ganzen Festes herrschte die beste Stimmung, welche noch dadurch erhöht wurde, daß während der Tafel ein Glück- wunschtelegra vom Kronprinzen eintraf. Dasselbe wurde so-
fort beqntwo et und mit großer Begeisterung auf die Gesundheit des Kronprinzen getoastet.
_ Einem offenen Briefe vom 7. August 1874, betreffend
die Ausschreibung einer neuen Wahl zum 1., 2., 4., 7. und 9. Landthingskreise, zufolge, ist den 1. Oktober d. I., fixftgesieüt.
der Wahltag auf Donnerstag,
_ In der lehren Hälfte dieses Monats soll in Jütland Generalßabsübung abgehalten werden,
Amerika. New-York, 11. August. (W. T. B.) Nach
hier xingegangenen Nachrichten mehren stch die Störungen der offeniltchen Ruhe durch war es zwrschen der weißen Bevölkerung und den Schwarzen zu
die Neger. In Arkansas
Zusammenstößen ekommen, und beide Theile standen sich be- waffnet gegenü er. _
_ Einem dem amerikanischen Kongreß vor dem Schluß der?“ diesjährigen Session vorgelegten Bericht zufolge, giebt es in den Vereinigten Staaten 66,237 (engl.) Meilen Eisen- bahnen, deren kombinirte Koßen ßch auf 3,000,700,000 Dollars belaufen. Das in Eisenbahnen angelegte Kapital ift Überdies mrhr als zweimal so groß, wie die die Raiionalschuld repräsen- tirende Summe. Das Verhältniß zwischen der Meilenzahl der Eisenbahnen und der Bevölkerung war in 1873 eine Meile auf je 582 Personen.
.Die Nr. 16 der Hydrograp_bischen Mittheilungen, berangebeen von dem Hydrograpbiicben Bureau der Kaiserlichen Admtralttat, vom 8. August,bai_fol_genden Inhalt: Längenbestim- mungen auf See und die wissenjchaftliche Behandlung der Chrono- meier.Beobachtungen. (Schlux;.) _ Tisflothungen in _dem nörd1ichm Stillsn Ozean. _ Der Hafen von Callao. _ Kürzeste-r Weg vom Kap der guten _Hoffnxmg nach_Sydney. _ Kartograpbiickzes, _ Vii- gkgeben sind: Nachrichten für Seefahrer (17- Jabrg. Nr. 32), YHaYsgfgßbten von dem Hydrographischer! Bureau der Kaiserlichen
mira ita .
Statistisckze Nachrichten. Während des Jahres 1873_74 wurden in Briiiscb-Birtxi_a 77 Tiger, 37 Leopardcn, 21 Bären und 23 Aüigatoreu gétödtei, sur Welche Thaten Regierunngelobnungen ertheilt wurden.
_ In dem mit dem 30. Juni abgelaufenen. Vierteljahr wiirden im Vereinigten Königreiche von Großbritannien 288,476_;Kmder geboren, und die Bevölkerung hat, da die Anzahl der Todesfalle in derselben Zeit sich ans“ 167,744 belief. demnach auf natürlichem Wege sich um 120,732 Köpfe vermehrt. Die Géiammi-Einwobnerzabl des Juselreichrs betrug um die Mitte dieies Jahres 32,412,010; nämlich die von England und Walks 23,648,609, die von Schottland 3,462,316 und die Irlands 5,300,48_5. Es wurden demnach in dem zrveiten Quartale 3,57 74 geboren, während 2,08 % starben. Im ersten Quartale des Jahres 1874 1)aben_fich 115,346 Personen verheiraibxt, d. 1). 1,44 %. „Diem Bericht,“ 1chreibi der General-Registraior, „isi befriedigend.“ Die Héirailwn Waren zahlreich; die Geburten vxr- mehrten sich so, daß die Ansprüche der Industrie und der Kolonial-Unternebmnngsn Werden befriedigt werden könnsn. Die Sterbliclé-keit nimmt ab, aber in viel langsamerentSchriiie, als es der Fall wäre, wenn man „wenigkr mit Sanitätsmaßrcgeln zögsrie.“ Die Anzahl der Heirafhen ist weit größer in _den nörd1ich€n, d. 1). den Jndustrirprovinzen,a1s in den landwirth7chaftlichen Distrikten. Die Durch1chnitt§zabl dcr Geburisfälie in dem genanntsn zweiten Quartai übe-rtrim um 0,5 die DurchsÖnittszabl der Geburten in den entsprrckxendcn drei Mcxnaien der Jahre 1864“_73. Was AUSWA- derung anbetrifft, so verliißcn in dem zweiten Quartal des beres 1874 britische Häfén im Ganzen 92,716 Aaswanderer, von déncn 15,420
'AuSländer, 38,387 Engländer, 8509 Schottm und 30,400 Jrländer
Waren. Gegen das zweite Quartal des Jahres 1873 bat die Zahl der britischen AuSwand-erer um 257; abgknommyn, und sie war beirächtlich niedriger als zu irgend Sinkt gnderen Zeiticit1868. Der Pauperisinus hat bsdcuisnd abg nommrn; wir 1857 hat es nicht so Wrnige Paupers ege'ben, nämlich nur 748854, von denen wiederum nur 133,886 tändige Ausnabms in den Arbeitshäuiern beanfvruckkten. Weizen war theurer als zu irgcnd Welcher Zsit seit 1868, Fleisch etwas biUigcr, als es seit 1872 zu sein pflegte, _ Die Durchschnitisicmperaiur auf dem Grchwicker Observatorium war wäbrsnd drr 1713th drei Monate um 6 Grad höher, als dies während der leßisu 103 Jahre der Fall war; der ngcnfakl erreichte eine Höhe von 11111." 4,2 Zoll, d. 1). von 1.1 ZVÜ Weniger, als währénd dessklben Quartal? in den lsßtcn 59 Jahren. Während der mit Mai abgelaufenen 6 9.170nate hat der Regénfakl eine Höhe v_on nur 4,49 Zoll rrrcicht, d. i. eine „Höhe von 4,40 unter dem Durchxchnitt. Es ist dics cin noch nie dagswesener Fall, und man wird daher die kaürchiung einm“ Wasirrsnoii) in manchsn eyglisckycn Bezirkcn [*r-greifen._ _ Zum Sibiu)"; sei noch er- wähnt, dax; auf dem Lande die Durch1chnittSzabldsr Todesfälle1,91% ist, gegen 2,25% in dkn Städten. Von den achtzehn größtsn englisch! Städten ist LLiCEsték die geiündksie; ks starbm daselbst durchschnittlich 1,8675, in Londori 1,99%, in MJUÖLstSk 2,91% und in Oldham 2,93 pCt.
Kunß, Wissenschaft und Literatur.
Die Nrn. 9 und 10 der Annalen des Deutschen Reichs für Geießgebung, Vcrivaliung und Statistik, herausgegeben von Dr. Georg Hirsi), 12.1161 folgenden Inhalt: Nr. 9: Materialien zur A beiierfcagk: (Fori1ei3ung) Bericht der Psiitionskommisfion dcs Reichstaas vom 20. März 1874 (Lébtlinng-Lskn, Fortbildungsschulen, Hülfskasien, Arbeiis-Kontrolbücher, Hawaerkcrkammrrn), _ Entwurf eines Gessßzs, beir die Abändsrung cinigc'r Bsstimmungcn 'der (Hewrrbe- ordnung, m'bst Motiven (Februar 1874). _ Vcrbandlungcn dos Reichs- tags über den vo:strh-:nd:*n Entwurf am 19. u. 20. Februar 1874, nach den strnogr. Bcricbtrn. _ Bericht der 171. Kommisfion drs Reichs- tags über den Entwurf eines (Hessßes, beir. die Y_[bänderung einiger Bestimmungm der Gewrrbeordnung. Zuiammeniteüung dsr Kom- missions-BeickUüsfe, _ Bericht über Plan und Methode bei Nitsar- beitung des Entwurfs eines bürgerlichén Gesetzbuchs. _ Nr. 10: Be- richt des Bundssraths-AuNchuffcs über Plan und Msthode briAu-Z- arbeitung des Entwurfs eines bürgerlichen Gescßbuchs (Schluß). _ Die Steuerreform im Königreich Sachsen, Mitgetbeili von ])r. J. Gensel, Reikrent in der 11. nich)“. Kammer. 1. Die brstehende Steuer- Ge1e gebung. 11. Die Verhandlungen der Revifionskommisfion und der éandtage 1869/70 und 1871/73. 111, Die Verhandlungen des Landtags 1873/74. Einkommensteuer-Geseß. Erläuterungen, _ Der Begriff der Sonderrechte nach deutschem Rcichrecht. Jon Dr. Paul Laband. 1. Die jura ZinZu10rum im Deutschen Reich. 11. Die jura ßjugnwrum im Deutschkn Bunde. 111. ]ara Zonu10ruW auf dkm Ge- biete des Privatrechts. 17. Das Recht drs Dxuiichen incbs. ?. Die Aufhebung der Sonderrechte'1itid_Llrt. 78 Abi. 2 der ReichSverfassung. MiSceUen. Bericht dxs Reichsei12nbabw21mtcs rom 27. Mai 1874. _ Erhöhung der Eiiepbahn-Frachttarife. _ Eiieabahn-Tarifreform. _ Ist die Post im Smne dcs Handelsgefcßbucbs als Kaufmann zu betrachten? _ Gerichtsverfassung und Strafprozeßordnung.
_ Aus Cassel, 4. August, wird geschrieben: Heute wurde dahier der dreizehnte Kongreß deutscher Zahnärzte“ abgehal- ten. Zu demselben find e_twa 80 „Theilnehmex aus dem Deutschen Reich ivie aus Oesterreich erschienen, welche zum Vorüßenden („Lm 1)r. Klare aus Leipzig, zu Vize - Präfidenten die Hrrn. 1)„r.
teinbergcr aus Wien und Langsdorf aus Freiburg i. Br. wählten. Die Verhandlungen bezogen sich theils auf fa_chwissenfch_aftliche Fra n, theils auf VereinSangelegenbei*en,_ dle wobl fur ein größeres PubliTm weniger Znteresse haben. Als nachster Versammlungsort wurde“ Frei- burg i. r. gewählt.
_ Wie der „Corr. v. u. f. D.“ vernim_mi, ist der Prof. Gotifr. Neureuther beauftragt worden, die Plane „fur den Bau der Akademie der bildenden Kün ste in Munchen in kürzester Zeit in Vorlage zu bringen. Nach den Plänen des Hrn. Neureuther ist auch das Polytechnikum daselbst auSgeführt wvrdeu.
_ Von der im Verlage von Lampart & Co. in„Augsburg erscheinenden „Kulturgeschichte in ihrer natürlichen Eut- wickeluug bis zur Gegenwart von Friedrich von Hell- wald“ ist soeben die 5. Lieferung aussegeben worden. . Dieselbe Tri folgenden Inhalt: Entwickelung der staatlichen Verhältnisse Roms.
as römische Volksthum. Der Kampf um die Volksrecbte. Dre tömiichen Kriege und ihre Folgen. Griechischer Einfluß in Rom. Die Kgltur der Republik. Niedsrgang der Republik. Die römische Welt: Die Aufgabe des Cäsariömus. Die ethnische Umbildung des Römer-
tbums. „Politische Zystäudewnier den Cäsarm. Literatur, Religion und Philosophie. Die römiicbe Gesellschaft unter den „Kaisern, Wir- kungen des römi1chen Kaisertbums. Die Iberer. Geographische Alus- breitung der Kelten. Kultur der Kelten in Gallien. Die Kelten Galliens und Mitteleuropas. Dic Germansn. Der Orient. Auf- kommen des Cbrtftxuthums. Roms Niedergang: Sittliche Zustände des verfalleuden Retches Oekonomische Vsrhältnisse.
- Die juristische Fakultät in Gießen hat dem Großherzoglich hessischen Ober-StaaiSanwalt Max von Buri den Doktortitel 110110er causa ertheilt-
__ _ Dem bekannten orientalischen Münzkabinet in Jener ist ungst e_m bedeutender Zuwachs durch eine umfangreiche japaui1che
ün31ammluug zugekommen, Welche der Großherzog von Sachsen an dasselbe überwies. Während eines_mehrjäbrigen Aiifentbaltcs in Japan War es dem Dolmrtich der ö)terreichiich-ungariich€n Mission m'Japan, Hrn. H. Joniheer v. Siebold, gelungen dicse Kollkktion chmrfischkr und japanischer Münzsn anzusammeln, die, wie sie jeßt chronologuch geordnet vorliegt, voem Jahre 221 v. Chr. bis in dis _Gkgeriwart borabreickzt. Sie nmfaßt beiderlei Münzon, chincsiicbc und 1apanifche, weil von der Zeit an, da die Japaner mit China bekannt wurden, in _diesem wie in den andern China nahegelegenen Küstenlän- dern ch1U2fi1ch2 Münze das einzig gangbare Gsld war. Außerdsm begreift_die zugekommene Sammlunß auch iogenannie Tcmyel- oder Denkmunzeu, die zu gottesdienstlitben _Zw-Zcken gegosisn, Sinnbilder des Glücks, Reichtbums, des Tbicrkreites mit den Elementen, oder Gebete, Sinnsprüche u. dergl. enthalten, bei Kirchenfesten und anderen lez'gsnheiten auégctbeijt und von dkn Gläubigen wie Amuleie oder Talismane bcivabrt und geehrt werden.
_ _Die Vorlesungen im nächstsn Wintersemester an der Univeriitäi Straßburg beginnen am 19. Oktober. Es Werden naeh der „Str. Ztg.“ lesen: in der theologischen Fakultät 10, in_ dcr rcchis- und staatßwxssrnsckzastlickxen Fakultät 13, in dsr mcdiziniichen Fakultät 17, in dcr philosopischen Fakulxät 45, zusammen also 85 PM- feffvren. Die Geiammtzabl der Vorleiungen, Welche bis jeßt festmc- isst ist, beträgt wöchentlich 488 Stunden, nämlich 55 Stunden für Thicxlozie, 104 Stunden für Recbis- und Siaatsivisssnichaft, 113_Siun- dcn sür_Medizin, 216 Stunden für Philosophie (125 Srgndsn siirdie lyiiinaniiiiirhe, 91 Stundxn für die mathematisch-naiurwinrnscbastltche Abtheiiimg).
_ Jm Verlage von F. W. Gadow UFD Sohn in_ 391115- burghausen ist als Festgabe für den 2. Septrmberwcrichiciiem Deutsches Sieges- und Friedensfest, charakteristiiche Bilder aus dem de_uiich-franzöfiWen Kriege vom Jahre 1870_71, ein Cyclus von 16 Géiängen mit verbindrnder Dcklamaiion, als Festaktus znr Féier dsr vaierländiichen Gedenk- uad Ehrentags eingerichiet und gedichtet von G. Heusinger. AUSJab-e ]. enthält Lieder und De- klamationen, Preis 6 Sgr., Llusgabe 11. für den Sängerchor, Preis 3 Sgr.
_ Dcr Vsrein zur kaorm und Kodifikaiion des„i_xi- ternationalcn Rechtes, Wslcher vergangenen Okiobrr in Brunel Fiamfmenirat, versammelt fich dieses Jahr am 7. September 311 5 en .
_ Vom Briiiih-Museum in London ist ein Band Facfi- milx-s alter darin anWeWabrter Urkunden er1chienen _ Lm Wsrk bon großem Jnierrsse fiir Paläograpben und Historiker. Die darin eni- haltenen siebenzebn Facfimilrs sind mittelst Photolithoqrapbée berge- steüi. Das älteste ist eine Urkunde von Hlotl)arius, König der'Kan- tuaricr, das zweite bon etwa glsichem Alter ist Oeibilred gezeichnei. Die nächsten stammen aus dem Anfang dss achten Jahrhunderts.
_ Turinér Zsiiungen melden den Tod des Profcffors des kano- nischen Rechts an dsr Turiner Universität, promnceuo Nuyß, der sich durch seine Schriften über das kan_oni1_che Recbi bekannt ge macht. Er stammt Von einer altcn holländiickxn Familie ab, WL1ch€C auch der Reisende angelxörir, der einém Theile von Südaustraltrn (Nuptsland) seinen Namen gsgebcn Hat.
_ Der 4. internationale PH-armazeuiisckx Kongrrß wird in den Tagen vom 1, (13) bis 6. (18.)August in St. Peicrs- burg stattfinden. Die zur Diskuificn ausgestellten Fragen. lauien: 1) Wie wsii gibi die Prrsönlicbe Vrraniwortiicbkxit der konditicmrxn- dcn Pharmazeuten bei Ausübung ihrer BsrufsPsUckÜth? 2) W:? ware die Rcvisionskommiifion dcr Apotixkcn am _zwsckmgßrgsten zu . orga- nifiren? 3) Ist es nothwendig, dar; die Proißsiur fur, Pbarmaccs 11111“ Von einem Pharmazeuten bsießt wird? 4) Ist es tzicht an dxr Zeii, eine internationale Pbarmakopös aufzustellen? Llußrr den ublicbsn Plenarveriammlnngen find zwei wciiere Sißungsn zum Zweck wxsicn- schaftlichsr Diskuiüorien angcseizi, Welch? mit Vorträgen und Untsr- haltungrn über dir zur Pharmacie ressortirenden Themaia _brrbracbt Werden sollen, und zu M1ch€n alle Mitglikdcr pharmazruti1cher V?x- eine vöÜig gleichbrrecbtigt Zutritt haben,
_ Dkk archäologische Kongrai; in Sijockbolm [wrden Grafen Hknning Hamrlkon zum Präfidknien, Hildsbrandt (5811107), Nilson, de Quatrciages, Franks, Virchow, Dupont, LeemansUBagda- 11011) zu Vize-Präsidenikn, Hildebrandt (Junior) zum Gencrgl-Srktcigr, Moniélius Rsßius, Cbaniré, Cazolis de FondanW und außerdem eine aus 14 Mirgltedern bestkhende Kommiifion crwärblt.__ Am 7. d,. M. fand die Eröffnung bis Kongrssscs im Riiiorl)9uie_d_urch_xine dee in französischer Sprach vom Grairn Hrnnmg Hamtlion statt, EZ nahmen ungefähr 200 aiisländiscve Mitglieder Theil an dein Kongreß. Die Hauptstadt ist v.[1 von Fremden. Von den Arcbaologen aus dem südlichen Théilc Schwkdsns find Freiherr Turck, Rcktor Bru- zelius aus Ystad, L:“ktor Eurcnius aus Malmö, 1)_r, Wl)itlock_ «1113 sti5 u. a. m. angekommen, unter ihnen der 87jahrigc Prb'essor Nilsson aus Lund. Am 7. Abend?» sollte das, drn] Kongrrfie von drr Stadt Stockholm gcgebens Fast auf Haffelbacken itaiifinden.
_ CineGedenktafel für den berü[)mier_1Naturforic_k)-3: Carl Linné ist in seiner alten Wohnung i_n 1Lpia1_a, Svnribacks- patau Nr. 27, eingescßi wwrdyn. Die Inschrift lauist solgendrrmaßen: „031'01118 LinuueuZ 1113 111 39615115, Ubi 1711 Lusßra siIZSM, mdrtern objii aoU0 UDSSYUWUU. (Carl Linné starb in dieiem Hanie, in welchem er 7 Fünfjabre gewohnt batte, im Jahre 1778.)
Landwirthschaft.
Wie im vorigen Jahre, so hat (ruck) in diesein Jahre Hr. Dj_- rektor 1)r. Lucas in Reutlingen an die Mitg1teder des Ausschm- ses und eine Anzahl anderer Mitglieder des deut1_chen Pomologenver- eins ein Cirkular zur Ermittelung dsr vo'raus1_rchtltcben Obst- ernte des Jahres 1874 versandt. Selbiges Ctrkular 1si ati circa 150 Vcreinömikglieder verschickt, und sm_d bis zum 25. Juli bei Hrn; 131“, L. 127 Antworten eingegangen. Dt; Anfragen bxzygen six!) auf Aepfel, Birnen, Zwetschen und WaÜnusse. Als Pradikate sur den vorausficbtlichen Ernte - Ausfali waren angenommen: Sehr gin, gut, miiielgui, gering, fehlt ganz. Die Berichterstatter„vertbetlen sich auf: Anhalt (1), Baden (4), Vayern(15), Braunschweig (1), Bretxxen (1), Hamburg (1), Elsaß - Lothringen (1), _Gro herzogthum Henen (5), Mecklenburg (2), Oldenburg (1), Provinz reußen (3), Pom- mern (4), Brandenbyrg (2), Posen (2), Schlesien (7), Sachsen (7), Westfalen (4), Rheinprovinz (10), Hannover (5), Hohenzollern (2), Schleswig-Holstein (1), Hessen-Nassau (2), Königreich Sachsen (4), Coburg-Gotha (2), Meinirigen (1), Weimar (3), Schwarzburg (2), Württemberg (19), Oesterretcb-Ungarn (15), endlich Schweiz (3). _ Das Gesammtbild der Antworten benoeist, da[; 'die stattgefundenen abnormen Witterungßverhältnisse und namentl1ch_ dre . vielfachen späten Nachfröste und die darauf folgende, Durre emen na_ch- theiligen Einfluß auf unsere bevvrstebende Obsternte angeubi haben. In den Berichten wird mel)rfacb_ hervorgehoben, daß die Spätfcöste auf den höher gelegenen Oertlicbketten Weniger Schaden ethaiz haben, als in den Thälern. Die Zwetscben werden mehr- pach in solchen Gegenden als reicbiragend be eichnet, welche an Kernobst wenig oder nichts erwarten lassen. _ on den genannten 127 Berichten Werden die Aepfel bezeichnet gls „sehr gut“ 6, „gut“ bis „sehr gut“ 10 und „gut“ 25mal; die Birnen „sehr gut“ 7, „gut bis sehr gut“ 1 und „gut“ 15mal; die Zwetschen „sehr gut“ 20, „gut
bis icht gut“ 2 und „gut“ 10mal; die Wallnüsse end1ich „sehr gut“ 4, „gut bis sehr gut“ 0, und „gut“ 7mal. _ Als Gegenden, in denen fur alie mer genanntetz Obstarten eine gute bis sehr gute Ernte er- wczrtet wird, beben . wrr aus dem Bericht [)?rvor: Westpreußen und Fintervqmmern (Olwa), Lossen bei Brieg, Frankfurt a. d. O., Bres- au, Plitiersdors bei Bonn, Kiel in, Holstein, Gonsenheim in Zeesen-Nassau,„Klosterneuburg in Nieder-Oesterretch, Tirol (Bozen,
eran und Trient), Dobrgwiß in Böhmen, Zürich und Vevey in der Schweiz. » Aepfel ipeziell werden gelobi u. A. in Karls- ruhe, Donaueschingen, Thurnau (Oberfranken), Bremen, Ham- bzirg, „Hagenau im Eliaß, Beliß (Mecklénburg), Breslau, Slavenßiß (Schlesien), Kirchheim a. d. T , Uhlbach (bei Kanstalt), im ganzen Schw.:rzwalder Kreis, in Tirol, Böbmrn, (DobraWiß) und der Schweiz. _ Ueber Birnen finden wir die besten Nxzchrtcksen aus Schroda (Posen), Wißhelden (Rheinproviuz), Gonsen- bklm, Mrran, Dobrawiß, Trient, Vevey und Breslau. _ Cin reich Ernie an Zwsi|chen wird erwartet in Karlsruhe, Siuslpxim (Baden), chnz-chbacb (Bayern), Hagenau, Wrsthofen (Rheinbeffen), West- Preußen, Schroda, Grünbrrg (Schlesisn), Grevenbrwch, Pliitsrsdorf, Traben, Duren und Dürrwiß in der Rhsinprovinz, Gonieabeim, Sfuitgari, Kan_stait, Marburg und Eggsnbrrg in Stsyernmrk, Grof;- Ullersdorf (Mabren), Dobrawiß, Achern (Baden) und Ubibacb. _ __ Dre Wa([nüsje end1ich werden nur an visr Orxrn besondkrs gelobt, namlich in Veliß, Kiel,. Trient und stey, _ Writer? zu dsr «n- gxrrgisn Frgge m Beziehung stebéndx Mittheilungkn findén an Hrn. ])r. Lucas in Reutlingen 6111811 dankbarsn Cmpiänxzsr uad zwcckentxpre- chende Verwsrtbuug.
_ “Hie K. K. Garisnbau-(Heseklschait in Wisn bat die Nnrsguug zur Er::xitxizg eines Denkmals zu Ebrsn dss Horiclogen “Sic- bold gegeben Und fick) an die Stadt Würzburg, Sisbolds Ge- burtöort, gewendet: ob fick) die Stadt an dem Unternsbmw bstbriligen will, und _ob fie cinen icbönrn Plaiz dem Monument widmcn könne. Hierauf i1t folgendé Antwort erfolgt: „Ju höflicher Erwidcrung ge- ehrter Zuschrift vom 27._ vorigen, 91-395 am 2. d. M„ tixciien wir Ihnen ergrbenst mii, dai; fich sowohl Magistrat als G€1n€indevertre- tung mit der beabsichtigten Errichinng eines Sirbold-Denkmals in biefigkr Skadi einverstanden erklärt babcn, und di? städtisch Vérwai- tung sich die thunlixbsts Unterstüßung dsr Sache angelégen isin [affsn wird. Ein zur Errichtung drs Denkmals ge-ignytrr ichönrr Platz ]tsht Ihnen zur Vsrfüaimg;_ wegen der Auswahl sehsn wir dem Vor- 1cb1ag dks mit der Durchführung des Monuments 311 brirauendcn Kunstlers entgegen, Der Bürgsrnirister: Zürn.“
Gewerbe und Handel.
_ Am _16, und 17. August ffndet in Cassel (Hotel zum Deut- icbrn Kaiier) die scchst€ ordentlichx Gsneralveriammlung des Vereins deutscher Ei1€ngie8€reicn statt. Auf dsr Tages- ordnung stehen Beibrkchungsn 1":er vc'ricbir'dens wiribschaftlicbc Fragen (Eiicnbabngestß, Bétriebsrsglémsnt, Tarifrriorm, Modsiiéckvuß 2c.) und, wohl als Hauptgegsnftand, e_ine Beratbung über dis ailgemeine Lage des Geschäfts Und dis Gußwaarcnyrciie, Nack) dsm Vrrcin noch nicbt angehörendc Fachgenvs1€n könncn an dcr Versammlung ibeilnebmén.
_ Der Handelskammer zu Leipzig ist die (Honébmigimg zur Vor- nahme von Vorarbeitén rrtbsili wcrden fü? cin Kanalyroickt, Welchcs Lsipzig mit drr Elbe, etwa in dcr ngrnd von Wallwitz- bafen be'i Dessau, verbinden sol].
London, 11. August. (W. T. B.) D-r in Darwenhill ausgsbrockyéns Strike der Kvblengrubsnarbeitsr ist durch Vérglcich zwisch€u drn Arbeitgebern und Arbeitnehmern bcendigt.
_Ois Auswckife des briiiiiben HandelSamies für dén Monat Juli zeigen eine foridankrnde Abnahms d:§ Export- banchs. abcr, wie (I ich€ini, [WUHLÜÖUÖ im Wsrib. Dkk dckla- ritt? Wsrxiy drr Ausfuhr betrug 21112162 Lsir. JOIN“! 22,957,404 Lstr. im Juli 1873, d. i. kin? Vsrmindsr'ang ron nabkzu 8%, die indrß ciyxr drn niedrigeren Preiirn nls rincr vrrminderten Yoduktion beiwmssfcn ist. Im Vcrgleiéy mit dam crxtwrrckxenden 5 onai in 1872 bcwsgi fick) die Abnahme eine'Kleinixzkrir über diLics Vrrhäliniß. Die Koblrnaqunbr umfaßte 1.302,669 Tonnkn gkgcu 1,181,622 Ton- nen im Juli 1873, d. €. ein Zuwachs bon über 10%, während der Werth fich um ca. 11,21% vsrminderi bat. Die Vérichiffungen von Eissn und Stahl erreichten 217,995 Tonnen im Wcrtb? von 2,631,102 Lstr, gegen 267,520 Tonnkn im Wertbe von 3,468,725 Lstr. im Juli bvrigrn Jabrcs, d. i. sine Librahmc von 18.1- 7.4 in der Quantität nkxd „ "_4 75 im Werth. Zn W-sbe- ![ioffen zeigrn Bamnonsabrikate eine Vrrmindc-rnng von 62 74 nn Wkrti), Lcineniabrikare bon ZZ ;“.- Uiid inlensioffe von 9%, während Seikenfabrikats um 1837; Und Juieiabrikaic um 2934.“ gestiegen sind. Unter den Artikeln, die mit einsr Zunahme in ihrem Werthe figuriren, besmdxn sich: BikkUUdAiS1ÜYZ, Cbcmikalien 14%, Malerfarbén 16 %, raffinirtcr Zucker 27 Z.“, Scbafwolle 37 76 und Wokle'n- und Katnmgarne12§%. Die größte Vlbnabme [sat statt- gefundrn in: Säuren 21 %. Baumwoligarne 10,“ 74, Steixiguiwaarcn 277€, Kiirzwaarcn 11.174, Metaleraaren 1176“ und Seidcngarn 491%. Die Einfuhr des Monats betrssfend, so stsili sicb deren Totalwc-rtl) auf 32,730,628 L:tr._ gegrn 35,053,634 Lstr. im Juli 1873, und 29,799,064 Lytr. im Juli 1872, d. i. eins Abnahme von 7 % gegen das Vorjahr, absr ein Zuwaibs von nnb-szu 9% gigen1872. Von Bamnwdkle [*Stragcn die Zufubrcn 926,778 (Zentner im Werthe von 3,099,666 Lstr. gegen 1,198,836 Cir. im Werthe von 4,299,963 Lstr. ix_nJuii1873; Von Wéizsn 4,683232 Cir. im Wcrtbe von 2,915,957 Litr. gegen 4,850,564 Ctr. im WWW: yon 3.068,336 Mr., und von Mehl 598,013 Gtr. im Werth? von 539,496 Lstr. gegen 509,358 Ctr. im Wrrtbe von 460,457 Lstr. im cntiyrechendsn Monat des Vorjahres. Ander? Getreideqattungen wur- den im Wertbé von 1,781,358 Lytr._ gigen 1,896,328 Lstr. iinporiiri. Der Gesammtwcrti)“ der Ver1chiffungen wäbrend der fiebert Monate dicsss Jahres belief fich auf138,973,276 Lika, d. i. eine Reduktion von 6? % gcgen die Parallelperiode von 1873 und 21% gegen die yon 1872.
_ Die Waareneinfu_br Italiens batte dcm .Ecouomista d'Italia“ zufolge in der ersten Hälfte drs laufenden Jahrcs einen Werth von 692 MiÜionen Lire, dic YUÖka)r einen solchen vor“: 526 Millionen Lire. In dem glrichcn Zriiraume des Vorjahres hatte die Einfuhr dem Werthe nach 579, die Ausfuhr 553 Millionon Lire be- tragen; die Einfuhr bat für die angegebene Periode um e*twaSmebr als 112 MiÜionen zu-, die Auksuhr um etwas über 26 Millionen Lire
abgenommen. Verkehrs-Außalteu.
__Die Nr. 63 der „Zeitung des Vereins Deutscher Ecienbgbn-Verwaltuygey“ bat folgrnden Inhalt: Eine verein- fachie_GuterzC-xpcdltwn bei Erjenbalwen, von Reitler. Das Ober- schlesi1che Etsepbahn-Uniernehmm im Jahre 1873. Oberschlefifche Eisenbahn, Privilegium, Bresiau-Sckyweidniß-Freiburger Eisenbahn, Verkehr zwizchen BreSlau u_nd Berlin. Magdeburg-chlbrrstädter Eigenbahn, im „Bau befindliche neue Bahnstrecken. Ojtyreu ische Sudbabn, Beriin-PotSdam-Magdeburger, Niederschlefiscb-Mär ische, Berliner Verbmdxmgs-, Nordbaufcn-Erfurte'r und Cöln-Mindener Eiienbghn, Geschäftsberichte pro 1873. Rang-Ordnung der Oesterreich- Ungarnchen Bahnen in Bezug auf die Geiammt-Yusgaben, die Ein- nahmen, die Stärke des Zugverkebrs und die durch1chnitt1iche Betriebs- länge. Vergleichende Zusammenstellung der Ausgaben der Oesterreich- Ungarischen Bahnen iin Jahre_1873. Aussig-Trvlißer und Vorarl- berger Eisenbahn, Gc1chäftsbertchte pro 1873. „Personal-Nachricbten. Ausland: Luxemburger Wilhelmsbabn und Niederländische Central- bahn, Eeschäftberichte pro 1873. Gotthardbahn, 17. und 18. Mo- natSerlcht. Italien, Verona-Legnago; Römiiche Eisenbahnen, Bi- lanz für 1873. Frankreich, Cynfolcrzs-Excideuil und Vitrs-Fougzxes, Spanische Nordbahn, „Geschaitsbericht. Technisches: Verein für Eifenbalnkunde zu Berlin., Pulimauns Amerikanischer Schlafwagen. Eisenbamwagenbrcmfe. Literatur: Coursbucb der Deutschen Reichs- Zoswerwaltung, _1874 August. Marktbericht. Eisenbahn-Kalender.
ffizieÜe uud Privatanzeigen.