Die Verloosungs-Ausytellung
holung seines St. Hubertus, der eben den Berliner_Künstlex.
d e s B er e i n s * zwischen dem Geweih erblickt.
Hirsch mit dem Kreuz Endlich durfen einige Reliefs nicht übersehen werden, die von Siemering, Hundrieser und Mos er herrühren. Die beiden Kompofitionen des Ersteren, der in zwei verschiedenen Situationen den Amor mit der Justitia gruppirt, sind als geistvoll erfundene und meisterhaft auögeführte Arbeiten längst bekannt; die beiden Reliefs von Moser, auf denen Amor im Spiel mit Nymphen dargestellt ist, und in noch höherem Grade Hundriesers in der Auffassung an Vegas Gruppe anklingende Venus mit dem kindlichen Amor zeichnen steh durch geschickte Kotnpofition und durch frische und [ebendige Behandlung der Formen auc".
Noch viel reichhaltiger, als die plafiische, ist die malerische Abtheilung der Ausstellung, so daß hier schon die Fülle des Vorhandencn eine vollständige Aufzählung verbietet. Den brei- testen Raum beansprucht die Landschaft und das Genre, und namentlich dem Gebiete des Ltheren gehört eine Reihe der vor- züglichsten Arbeiten an, von denen zuerst das ,Genrebild“ von Ludwig Knaus genannt sein möge. Es verbindet mit einer energischen koloriftischen Haltung und breitem wirkungSvollem Vortrag den Vorzug einer auSgezeichnstlebendigen und erschöpfen- den Charakteristik der dargefteüten Figur, cines einsam in seinem Stübchen fißenden alten Junggesellen, auf dessen Beschäftigungs- weise der am Boden stehende, mit Schreibereien gefüllte, defekte Hut deutlich hinweist. Mit liebevoller Theilnahme hat der Maler .'“??? 1]. diesen Repräsentanten einer heut freilich nur noch selten vertre- W“ tenen Menschengattung aufgefaßt und eine typische Figur ge- schaffen, der auch des Beschauers Theilnahme nicht versagt blei- ben kann. In ähnlicher Weise ßnd mehrere andere Maler be-
bige Wirkung erzielt. Von Brausetvetter ist eine um der. eigenartigen Beleuchtung willen interessante und gelungene Dar- stellung zu sehen, ein Ritter in eiserner Rüstung, auf dessen Geßalt die Gluth des wärmenden Kamins ihr rö.hliches Licht ausstrahlt. E. Hildebrand hat eine „Wache“ au-deftellt, eine .- kräftige, charaktervolle Gestalt in reicher Renaiffancetracht, die durch energisches und harmonisches Kolorit und durch breiten und ßcheren Vortrag eine erste Stelle einnimmt. Dasselbe gilt von Karl Beckers „Lautenspieler“, einer jugendlichen, männ- lich_)hen G__e_ft_xz_lt von eigeZmrtigFr (__?ohönheit, die in ihrem leuchtend ro en a üm von em un en inter runde des Interieurs . , . fich voll und kräftig abhebt und desHKünstglers bekanntes, gerade Aus Veranlassung d,?s YMYYÜYZÜZJY *LOL*; in echt malerischer Hinfickzt hochbedeutendes Talent bewundern 29- Oktober v_. tJ*,be?eeffeado hat die ?Handels- läßt. Von Teschendorff ist ebenfalls eine Einzelfigur, ein HandelsrßgÖsoes?" ?vie djßselhe im Jahresbericht „italienischer Hirtenknabe“ auSgSsteUt, eine jener Ge- mYIHYletr dJem dortigeö Königlichen Kreisgericht eine stalten, für welche dieser Maler durch poetische Auf- Anzahl Jon im andclsregister als noch exisxirend fassung und charakteristisches Kolorit stets Interesse zu vermerkten, thatsachlicb aber bereitßerxysclxnen Firlmn erwecken versteht; von Riefstahl eine tüchtige und ßitnmungS- des Bezirks mit dem ErsUchLn UM_LV1chU"I namhxast volle, auch koloriftisch vortreffliche„Studie, ein in offener, eine gemacht, uxexchem AWM? auch MÜWWMUMFKYIY Weite Durchficht gewährender Klosterhalle aufbewahrter Sar- Gleichzeitig hät dl? Handelskammer m " "_ck kophag, zu dem von der Seite her eine einzelne Gestalt langsam
herantrstt.
In der erften Etage des Hauses Unter den Linden 27 sind gegenwärtig die Kunstwerke öffentlich anSgeftellt, welche dem „Verein Berliner Künftler“ von einer Reihe seiner Mit- glieder und von einigen auswärtigen, früher in Berlin ansäsfigen Künstlern zum Behuf einer Verloosung übergeben wurden, deren Ertrag der Verwirklichung einer bereits seit längerer Zeit befte- henden Abficht _ der Erbauung eines Künstlerhauses _ dienen soll. Die AussteUung, die übrigens noch einer weitxren Vermehrung entgegensteht, umfaßt gegenwärtig 178 Oelgemälde, Aquarellen, Zeichnungen, Stiche und plastische Arbeiten, denen das Verzeichnis; der Gewinne noch 20 Bons für Porträts in Gestalt von Brustbildern, Vüstsn und Porträtreliefs hinzugesellt. Diese 198 Gewinne, von den Veranstaltern der Ausstellung zu einem Gesammtmerth von 60,000 Thalern abgeschäizt, werden fich nach dem Plane des Unternehmens auf 8000 Loose H;. 20 Mark vertheilen.
Nur der kleinere Theil der in der Ausstellung vereinigten Kunstmkrke tritt hier zum ersten Male an die Oeffentlichkeit; die größere Mehrzahl der Arbeiten ist dem Pnblikum bereits bei frü- heren Gelegenheiten bekannj geworden. Zu diesen leßteren zählen in überwiegender Anzahl die plastischen DarsteUungen, unter denen Keil's rühmlichft bekannte Büste Sr Majestät des Kai- sers in echter Bronze, Pohlmanns und Selbachs Reiter- statuetten des Kaisers, die erstere gkeichfalls in echter, die an- dere in Zinkbronce, Afingers Bronzestatnette Ernst Moriß Arndts und Pfuhls treffliche Büste des Freiherrn von Stein zu nennen smd. Leßterer Künstler gab außerdem eine kleine, müht gewesen, in einer Einzelfigur eine für die Gattung sehr gefäUig komponirte Uud fein dnrchgefükzrte Figur eine?» typische Gestalt za liefern. So O. Heyden, der Tauben fütternden jungcn Mädchen?» im Gipsabguß zur Ver- in einem am Fenster seiner Zelle in Nachdenken ver- loosung her. Demselben Gebiet der Genreplastik gehören die funken dafiHsnden graubärtigen Kapuziner die ernste und meisten der Übrigen Arbeiten an unter welchen Reinhold ftikle Poefie eines von der Welt freudlos abgeschlossenen beschau- Begas' Venus, die den kleinen Amor jröftet, eine in verkkei- lichen Daseins zu ansprechendem AuSdruck bringt, und Konrad nertem Maßstabe in Bronze mxsgeführte Nachbildung der allge- Dieliß, der in einem „Raucher“, einer Gestalt aus Oberbayern, mein bekannten Gruppe, Schapers badendes Mädchen, das mit eine außßrordentlich gelurtgene charakteristische Figur hingesteUt der ausgestreckten FußspiHe die Wärme des Wassers probt, und hat. Der junge Bursch, dcr nack) beendeter Arbeit fichs auf der Harßers kaunig erfundener Knabe, der mit weinerlicher Miene Ofenbank bequem gemacht hat und behaglich seine Pfeife stopft, deU wild fich stränbenk'en Hahn cm die Brust drückt, in erster erscheint mit vollendeter Treue dem Leben abgelaufcht und befrie-
Centeal - HaWeZZ : Register für das DettHsche Reich. “ - Beilage 31; Nr. 190 des Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers.
R . __ Okt. 1470 "_" Bas Central nudels-KeJiaer kann durch alle Pokt-Knßalteu de- Iu- mtd-A [FdZA'ÉTW edduö-hSCeZ-Zßueämauus ?üanZ'rlZualuüx . ' ' “ S.A.Anatae nuaeu a ungen, r BMM, FMMJ- ÖM 14- August 1874- ; dany'du lxExpedition: 8.77, wuyelmjnaße 32, bezogen werden. in Verbindung mit anderen Materialien 26 % von der Gesammteinfubr dcs Zollvereins; 18 % entfallen
auf Gewebe aus „Kanwxhukfäden mit andezenM-ém- , 123,526 Thlr. bei 185,28911/16 Gtr.; nach Abzug der makerialien- sowie .at" WSW, 9D“ 1794421149116; bctrcffcnden Bonifikationen vorblsiben 141,699 Thlr. Elfenbein; 15% UMRßke dl? Einsllhk VM,!!UMÜM [ in 1873, gegen 122,576 Thlr. in 1872. erner wuc- Hüten aus Stroh, ' ohr und Bast, fowte TULLN den erhoben für 12,0764 Ohm (gegen ,383 Ohm Stearin- und andxren Kerzen; dre auSgarntrten Hate, in 1872) fremden, meist bayérischen BrereS, an welche hier eingefuhrt Werdey, machen 33 % der Ge- Uebergangsabgaben 12075 Thlr., ZLI?" 9383 Tle. _ _ _ _ sammt-Ausfubr des ZOÜWLZU'Z “US; 11210 %: be' in 1872. Die Stempelsteuern ergaben an Urkunden, Marnz_ wohnhart, Hat angem_el_det: da!; er 111 Ander- tkägk die Einfuhr _von ZWM', UUd SÖÜÜSUM- Exl)ibitions-, Spielkcxrten - und Kalenderstempsl nsch etneZwetgnxxderlassung yemer dasslbst untsr der 't dn Eintragungen ins HandelSregißer BWMWVÜMMM- femen Bm_stenbmderwaaren,Hanh- 427,55] Thlr., an Erb1chaftssteuer 97,788 Tl)lr„_an Firnxa I. B. Hauser Sohn heftehenden Handlung Mf das M e “telende gexverbcsteuerliche Ber- fÜUWkdek-PWHUÜL, Marokkm UNd SäffiM/„TL-Z „1L Weckxselftemwel im Handelskammer-Bezrrk_Frankfurt gegruydet habe unter der Firma: „Vheiuisäxe ny Zusammen ang_e__1_a_) ein Verzeichnis; über eine 9 % umfaßt dl? Einfuhr von WMW aus SSM M 125,4':"6 Thlr.; 463,659 Thlr. in 1872 fur die erst- arfüxzterie-, Seife: und Lichter= abrtk von I. haltmß __dem_ LHWl imHmdelSregister eingetragener, Verbindung Mik BAUMWNUL VÖLYLSMMZWUUM «Us genannten und 128,980T61r. gegen die leßtqenannxen _. Hauser S_ohu“, 111€!th 5111) Wr, _3178 _ des Anzahl esZe_)_eu x_r, k; anht herangengk Firmen Seide oder Florekseidx m Verbindung mrt MZMÜ- Stempslzefälle;Erbschaftsstéuerkonnte1872garkeme Ftrmenregrsterßm das [)(Sng HandelSregUter emgs- Br GZWU ?] ZZ?“ alerun üs) erréichty 11111). an den- JDM; WVÜMM ZußkkPPiMn, fkkklgén Ktctdern, ' erboßen werden. Der Ausfall des Jahres 1873 be- tragen wcyrdsn ist. _ kbusv BUZ? _Zran agi _ck, die in Bézug auf die acßsiuch und Nahnadeln; e 8%__komu1en auf 4 zjffgxt fich etwas üßex SW_Fk- ZLF der Wechsel- Cablenz, FL, 6. YUJUU 1874, _ selben das nsu _en j?eädenc ,')ln- und Abmeldungen verschiedene Positionen des « VÜYMFT, 1? _7 _an 7 stempelsteuer im ganzen Deut1chen_ Re_tch trug Frankß Der Sékrcfar dxs Hande1698rrchts. GewerbesteUJxck tlejgde e 't schleuni st anzuzeigsn ("Mk?- 19 5% entfallen auf 9, 18 07?- Ms 10 UND furt und sein Handelskammer-Beztrk mz Jahre1873 Kloppel, dcm KMWM) “ “M _g ' je 4% auf 9 Verschiedene Waarenbranchxn. Jn zoll- 4,5% (gegen 5_4% in 1872) _ bet. D,? Gefamnxß _ ___ __ __ ___)7 __ _ *_ amtlich versCblossenen Wagen und Korbsn kamen Reichssteuer aus dem Wech1elstempel ergab _1873 (.9 6142.__ O1?“ unkx . r.___ „-___ e_ Trxmen- 1873 Mr EisenbaTM) 295,078 Ctr. gegen 254-643 4,576,033 Fl. gegen 4,169,329 Fl. in 1872, _wmrt x_egtsters muas )resigc .Handcxxsgtsglsr_§1nge ragenz: Str. in 1872 und zu Wasser 183,562 Ckr. gegxn 406,703 Fl. mehr. Ueber die städtische Accxserhe. Utrma Em uncke, deren __MZÉnUrkzacky, m_; 223.25] CN. in 1872 zur Stüdk- ferner mit Beglélk- bung enthält der Bericht eine genaue Tasockls, _m der dce ö.? der?",«MZFUUFGJd? SRU k mme [.ÜZÉUF _? und UebergangssÖeinen per Bahn (gegen 109,194 sämmchße accjspfljcbtjge Produkte und die Etnnah- ertbstfs ;Yxo._ura _r. _ es__1ro____t_xrénregrj __rs Zn Cn“. in 1872) 142,986 Ctr. Bedeutend zngenommen msn, welche stch daraus crgabsn, aufgezählt sind. heuts geEo1ch_ worxcn, __t_n Fu ge ? dung _ ? _n_-_- gegen 1872 [M der Niederlage-Verkehr; dsr Zuggng Wir entnghßlen daraus nur, daß die Versteuerung YYYY _mt Funcke, _ aysnZme, gegenxocerF _ in 1873 beziffert fich auf 167,284 (gegen 156,586 des Obstwejns einen Ausfall „M 14,477 Fl- ergeben „YllWélWrs, ?aß _ Lr 1€_m___n___n_xmach ___e rte eus Ctr. in 1872) und der Abgang aur 168,000 Ctr. ge- Hat, dägegen hat der Weinaccjs um 4027 Fl- mehr Fabrrk- und QQÜUZZUYSWUÉ 1817“? MIM ha ?- gen149,977 1111872, An Zollgefällcn wurden e_r- betragen; auch die Accise für Hass: ergab eme Cablenz,de_tx_.__ug1_1s ___ _ch_s hoben 1,193,642 Thlr. für Cingaygsz 105 Thlx. fu_r Mehx-Einnahme von 2794 Fl. Der Ge re a_x__ __Ls_ Hén c gert . AngangSabgaben, gegen 1872 rm _Ganzsn 1om1t 01138. mehr: 67,752 Thlr. Der 111 Frankfurt zur Erhe-
entral nudels-Uegißer erslheint in der Regel täglilh. BFF AvouZment beträgt 15 Sgr. für da- Bierteljahr. Einzelne Kammern kosten 2 Sgt. , Insertionäprei- für den Kaum einer Brutkzeile 8 Sgr.
Braumalzsteuer ergab 143,073 Thlr. bei einem
Boppard und Inhaber ist der Kaufmann Joseph Quantum von 214,610,33 Ctr, in 1872 nur
Meyer dasslöst, wslcer das von j€n€c Firma bstrie- bene Geschäft fortssßk. _ CableY, den 6. 5[Uguxt 1874. er Sekretär "des Handelögerichts. Klöppel.
(201119112. 5114111 Messerschitt, Fabrikant, zu
___DeutscheSZSängerbunde-Zfest in München.
München, 12._August. (4. Festtag.) Heute, als am [93th Fest- 1age,fandeinAu§s1ug an den Starnbergersee statt, an dessen Gestade in Tutzing, ein großer, zur Villa dks Hrn. Eduard v. Haüber- ger gehöriger Hain als Festplaß auSerfehcn war. Von 5 Uhr Mor- gsns an ging stündlich ein Extrazug nacb Starnberg. Die an der Bahn liegenden StationSgebäude waren beflaggt; ganz Starnberg und akle am SSL liegenden Ortschaftcn, wie die einzelnen ViÜen prangtcn im Festschmucke, die Dampfsr waren mit _Guirlanan und prächtigen Fahnen geziert. Unter den auf dem Festplaße anwssenden Gästen Waren Ihre Königlßchc Hoheit die Herzogin Maximilian mit Cavzliersp und Hosdamen, der Kultus-Minister ])r. v. Lutz und der Justtz-Mmister [)x. v. Fäustle zu bemsrketx. Als um Hall) 4 Uhr Nachmittczgs cn_dllch dcr Ausschuß des deutjchkn Sängerbundes und die Dclegrrten etngetroffen uny mit Musik und Fahnen auf den Fest- platz eingezogen Waren, begrüßte zynächst der Königliche Landrickyter von Starnberg, v. Schal), als Vorstand des Lokalausschusses die Fest-
dem “ a resbericht der Hgndelkx kaJrZraKer zu PJOsZn für 1873-_ wqrden tm _zwei- weiligen Umkreise der Stadt 1ahrlxch _45 bl_s 50 "Millionen Ziegel produztrx, daruntxr vtele Kltnxer und Brandsteine. In der Stahl Pojcn Hat fich eme Gußstein-Fabrikation [)eraUSJebtldet, zu_ deren Aßsqß- gebiet auch Pommern, Preußen_ i_o wee das _Komg- rsick) Polen zu zählen find; _Dte1e Fabrrkahon _er- streckt sich ebenso guf EmrtcHtungekn vkxfchtedxmter Art für landwirthjchaftltxhe ZWLÉL, wre auf Ob- jekte, die der Kunstindgstne_angehorep. Auch Dachpappe wwd m zreml1ch bedsutendem
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Linie genannt werden müffcn. DaraU schließen fick) die Bronze: digt das künst1erische figuren eines mit Weinlaub geschmückten tanzenden Paares von Schwci11iß, die Figur einks betenden Mädchens von W111- gth, der bekannte zierliche Page und sein Pendant, das Edel: fräulein, von W isse, sowie ferner Arbeiten von K iesel, Hesse“, Gradler, R. Meyerheim, Pohle, Walger, W. Wolff, der eine Gazekle in bronzirtem Zinkguß, und Sußmann- H el [ born, der eine dekorativ gearbeitete Marmorfignr mit Bronze- kandelaber beigesteuert hat. Karl Vegas hat eine weib- liche Idealbüste von etwas malerisch behandelten voUen und weißen Formen auSgesteUt, E n ck ? seinen Mohren mit dem Papagei, H ? rte r seine bekannte antikisirende Antigone und Zonda neben einer verkleinerten Capie der Rauchschen Mose-Zgruppe aus der Frie-
denskirche zu Potsdam noch eine ebenfaüs verkleinerte Wieder- *
der Farbe. bild von Ehrentraut, hintcr Schloß und Riegel,
eleganten Frauengestalten, gestreckt, fick) von dem ste
Z: :I Inserate für den Dkutthen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzcigkr, das Central-Handelöregister und das Postblatt nimmt an: die Inseraten-Expeditiou , „„, „, „ „, ,
de:; Deutscheu ReithH-Txnzeigerx 57.2 Königlich Z“ ZZFYÜÖÜTZ “MÜNZENSQFZÜ'a-«M... Preußisxhen Staats-Anzeigetz; ' *.Y dergl. , ' ' “ "" " Berlin, Z_ F: Wilhelm-Straße Ulk. 32_ 3. Rerkaué-e, L'Isrk-QHtuwer-x, Submésfivnm :c.
Ion öffentliÉen Papieren.
Auge außerdem durch eine gewissenhaft sorgfältige Ausführung und durch Vortrefflichkcit des Taugtmd Nehnliche malerische Qualitäten befiyt das Kabinet- ein junger, troßig bltckender Barsch rief eine dessen mit Blut befleckte Kleidung auf d-sn Grund scinsr Verhaftung hinweist!- In aUen seinen Details ist das Bikd fein und delikat behandelt, ohne an Kraft und Frische des Kolorits dabei zu verlieren. Neben diesen Gemäldsn sei Noch auf die Genrebilder von Cretins, Kretschmer, Lüben, Kar), Güterbock, 5. Wie- tersheim u. A. hingewiesen. die, einsam im WaldeSgrün dahin- beschattenden Dunkel in der lichten Tönung ihrer modernen Kleidung abhebt und eine gefäUige far-
Oeffeutlicher AnzeiZe-Y ..
ZL. 4 Verw.?!ung, Umonisaan, Zin?5aplu:;.] u. f. &.
Weise.
Paulsen malte eine seiner heÜt,
gäste und brachte ein Hoch auf König L Hierauf toastérte Hr. Arras au-Z än_ger aus Amerika, die als deu'tjchs Lied bis über den Ozean tragM. __ Ansprache des .rn. Der Vtze-Präfidént des NewYorker Liedkrkranzes, Heidensex (Direktor dcs deutsch-amerikani den Gru); dc'r dkutschen Sänger aus den Vkreigigten Staaten. Der Musik und Ge1ang auf die [)eitsrste Wiener Sängern für ihre _ Mit ein- mit bengalixchem Feuer er- aÜe Gebäude an de:: Babu
Nbaxd verffoß nnter Toasten, Die _Tiroler ernteten mit den Lieder den größten BeifaÜ und Waren bsy brechendcr Dunkelheit wurde der Park Die meisten Villen am See und warm wälzxsnd der Dauer der Heimfahrt beleuchtet, _ S0 schloß das 11, deutsche Sängerbundesfest, und der [91312 Tag dssselbcn reihte sich den wrhxgekxnden würdig an.
Pioniere
Meisters aus Frag
tändig umringt.
MM
' .“). “311115 strieUeEmbliSLmexts, Fabrik:: u.Eroßk-andel. 0. Verééyiedene Bekannxmacdnngen. LiteraxisM A*anigey F. Famiüen-Nachrichten. 9. Centkas-HandelC-RegiTe! (einschl. Konkuxst). _
Inserate nshmen au: die autorifirte AnnonccwExpedition von Rudolf Mosse in Berlin, BreSlau, Cbemniß, Cöln, Dresden, Dortmund, Frankfuré a, M., HaÜe a.S„ Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Straß- burg QE, Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agenten, sowie alle übrigen größeren Annonceu-Vnreaus.
Erscheint in separater Beilage.
[3556]
Steckbrief. ngcn den _ _ _“ Steuer - Empfänger Fetedrtch Escher
_ _ ans Barr, p_effen Festnahme_brsher nicht ausgeführt Werden konnte, txt wegen der 5L_?s1ch1111ckignng der Amtßunkerschlagung ge- rlchélrcher Vorfuhrungßbefehl erlassen worden. _ Ick ers_uche, den7elbcn im Befreiungsfalle festzuneh- __ men und Mit allen bei ihm sich vorfindendsn Gegenstän- * , den und Geldern an mich abzuliefern.
Colmar, den 6. August 1874, Der Kaiserliche stellvertr. UntersuckxungSri-hter Schmidt.
_ Beschreibung. ** Alter: 32 thre. GeburtSort: Gr.-Gerau (geboren am ' 30. Zum 1842). * Haare und Augen: braun. Nase und Mund; gcwöhnlick), „ Gefixbtsfarbx: gsxund. Zähne: vylxständig. . Gestalt: unterscßt. Sprache: he1fi1cher Dialekt. Vesqndexe Kennzeichen: Trägt goldene Briüe und ist m seinem Bcnchmen etwas unheholfen.
_ Dsr unter dem 12, Dezember 1872 hinter nacb- stchxnde Personen: 1) Terhner Wilhklm, Stein- schlager und 2) Last Friedrich, Steinschläger, in der erstén Bailage zum Staats-Llnzkiger 300 (18 1872 erlassene Steckbrief wird hierdurch erneuert. Fehrbellin, ckck 12, August 1874. Königliche KreiZgwicHtS-Kommisfion.
Subhastationen, Aufgebote, Vor- _________ laduugen u. dergl.
Elfers au_sen. Nachdem die E efran des Wirths mins Ackermann, Anna . artba, gkb. Ploch, zu Elfersbauxén, klagcnd dabier vorgesteklt, daß ihr Chc'mann am 13_März1870fich von Haus, in der Absicht, fie und Mejne Kinder _zu wkrlassen, heimlicky Entfernt [2.156 und wildem vckrschollen sei, und deshalb gébeten hat, ihre Ehe mit dem Verklagten dem Bande nach zu trsnnen, dén Verklagten für den schuldigetx Thsil zu erklären _und zum Ersaßs der Prozeßkostxn zu verurtheilcn, 10 wird, nack) über die klageri1chen Behauptungen eingezogenßn Bericht, dßr Vsrkxagte, Justus Ackermann aus Elsershausen, h_terdurch aufgsfordert, fich entwederseibft oder durch emen spezieÜ bevollmächtigten Vertreter im Termin Montag, den 16. November 11. I„ Mor ens 11 Uhr Koutmnazirzeit, auf die Klage bei ei- dung der Ausschließung mit EinMndungen zu erklä-
[3563] Erste Bekanntmackmug. CI Wkrde'n 1) der am 20. Juni 1804 u Mölln geborene Carl Friedrich Angus! Fo e, Sohn des Weiland Pastors Focke zu (_:ct. Georgsberg, ) der am 26,Ma1 1799 in Beimoor geboren? Christoph Haffx, Sohn 1388 Weiland Vollhuf: 11er Johann Frredrtck) Haste in Waltsrsdorf, wxlche ver1choklen find,_even1. deren Erben, soweit sie hte): nnbskannt sind, [Uerdurch aufgefordert, stch bin- nen 12 WOCHEN nacb der_léßten Bekanntmachung,
36 1. beim Amtsgsrkchte Raßeburg,
86 2, beim Amtsgerichte Möl1n zg m_eldc-n, widrigenfaüs erstere für todt erklärt und dre mr_sxe yerwaltaten geringfügigen Vermögensmasskn dcn legtttmxrten Erben ausgckehrt werden soÜeu.
Rayebyrg,_den 12. August 1874.
Komgltches Herzo911che_s Kreisgerickpt. O. Fraudyen.
[3967] Bekanntmachung.
_Den etwaigen Gläubigern des am 5. Juni d. S. hier verstorbcnen Kaufmanns Gottlieb Traugott _Kerger_ mache ich die bevorstehende Thkilung des Nackylasjes desselbczx _hie'rdurch mit der Aufforderung bekannt, 1l)re Ampruche ev. baldigst bei mir anzu-
_ _ _ _ _ melden und nachzuweisen. Die als richtig aner- ren, Woher rcm1elben _zngletch zur Nachr1cht dient, kannten oder Nachgewiesenen Nachlaßschulden bezahle
daß aUe ferner in die1er Sache ergehendcn Verfü- ick) ("fort und n8hme B u auf „137 T eil ]. _gungen und Exkenntnisfe statt Brbändigung an Tita?!s 17 AÜgemeines Land;?chgt. (5'()§10.36358ck.17,) ck11 nur am Gertcbtsbrett werden angeschlagen Werden. Lieguiß, den 12. August 1874. * Roteubyrg, am 31. Juli 1874. _ Reinhold Schatzmann, Köntgltches KreiSJerixht, Abtheilung [. als Vollstrecker des Kaufmann Gottlieb Traugott
[3560]
Berliner
Abschlagßzahlung von 2% oder
9-12 UHr erHoben werden. zu Mlskhén. _ Zugleich machen wir darauf aufmexk1am,
schaft verfallen. Berlin, den 13. August 1874.
[3550] "
(1:1. 42008
Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.
Handkls-Gesellsckxuft.
Gemäß des §. 52 des Statuts Vom 2. Juli 1856 ist auf die Jahr'S-Dividende
4 Thaler auf jeden Antheilsschein von 200 Thalern, 1 Thlr.18 Sgr. auf jeden 40%igen Quittungsbogeu
für das erste Semester (. festgesetzt und kann dicselb der Dividendenscheine Serie 2 Nr. 15« der älteren Antheile und Nr. 3 der 40 % igen Quittungs-
bogen an unserer CUUPUUÖ-Küffk, Französische Straße Nr. 42
Die Dividendenscheinc sind mit N111nmern-Vexz_eichniß_ _ Formulare hierzu find an unserer Coupons-Kasse zu haben _ oder aber auf der RückjUke mit dem Firmenstempsl des Einlieferers
daß Dividenden, Tage, an Welchem sie zahlbar waren, nicht erhoben find, nach §. 53
Berliner Hande1s=Gefellfchan Verschiedene Bekanntmachungem Luxemburger Bergwerks: und Saarbrücker Gisenhütten-Akkien-Gesellschaft.
_ Die Herren Aktionäre unserkr Gesellschaft werden hierdurch benachrichtigt, ordentltchc Generalvcrsammlung am 15. September d. I., Morgens 11 Uhr, im Geschäftslokale der Geseüschaft auf der Hütte zu Burbach stattfinden wird.
Gegenstände d_er Tagesordnung: 1) BeriÉt über das verskoslsene _(Heschcxfts ahr; 2) Bcrichk des Aufsichtsrawes uber dze_ 3) Feststellung der Bilanz und der Dtvtdende für das Verstossenc Geschäftsjahr; _4) Wahl eines Mitgliedes des Verwaltungs- und des Nuffichtsratlyes.
Dke Hcrren Aktionäre, wslcbe beabsichttgen, beten, den Bestimmungen des Artikel 36 der Statuten nachkommen zu woÜen. Eisenhütte Burbach bei Saarbrucken, den 10. August 1874.
.) ' Der Direktor N. Flamm.
daß die diesjährige
eschäfts- uud Buchführung;
dcr Genkraleammlung [*eizuivohnkn, Werden ge-
Die Kreisthierarztstelle des Rylmiker Kreises ist erledigt. Qualifiztrte BYWLrber können fich untcr Einsendung ihrer Approbatton und des Lebenslaufes binnen 6 Wochen melden. Wir bemerken, daß die in Rede stehende Stelle ein Statsmäßiges Gehalt vo_11300Th1r. jährlich einträgt.Oppeln,10.August1874. Königliche Regierung. Abtheilung des Innern.
[35571 Veknnntmucljsmg.
Die hiefige Rcktorsteüe, mit Welcher ein Gehalt 13013560 Thlr. incl. Mistbsentscbädigung vkrbundej: [st, 1st vacant, Das Gehalt steigt von 5 zu 5 Jah- rxn um 50 Thlr. Candidaten, Welche das Can- Ytdaten- und Rektor-Cxamen bestanden haben, wvÜen tbre Betverbung sogleich bei uns einreichen.
Reet), den 10. August 1874.
[€: m. Kkrgerschen Testaments.
Der Magistrat.
An der hiesigen hößeren Bürgerschule ist zu Michaelis [. J. eine
Oberlehrerstcne
mit einem wissenschaftlich gobildetsn Lebxer zu be- seßen. BeMrbcr, Welche in dex Vlathematik und Physik bie kaouüag äooenäj fur obere Klassen be- fißen, Wollen ihre Zeugnisse nebst eincm kurzen chénslauf alsbald bei uns einreichen, Gehalt nach Uebrreinkunft bis 1500 Thaler.
-»Caffel, am 10. August 1874, [3564] Das Kuratorium der höheren Bürgerschule.
Redaktion und Rendanfur: Schwieger. Berlin: Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. ElSner. Zwei Beilagen. (Börseti- und Handelöregister-Beilage Nr. 147.)
udwig v_on Bayern aus. DrsSdsn aus die anwesenden dcntscher Kultur das
Große Begkisterung [;Lrvor. r. Ur. K. („ scbkn Instituts), überbrachte
pro 1874 eine
6 vom 15. August c. ab gegkn Einlieferung
, in dm Vormittagsstunden von
Welche binnen 4 Jahren nack) dem des Statuts zu Gunsten _der Gesell-
m an E in molrsren Fabrikcp anaexerttgt und x1_ach Klenxckyléarten Perinzen_9xporttrt. Dre metlelurg_t1che Industrie bewegt sich 111 Mm Grenzen;_d1e 3 Hka- schinenßauanstalten iu Pown wcxrer3_n_ur m de_r e_r1ten Hälfte des Jahres vvlsauf bcjchasttg1._ __Dt? Pro- duktion der städtischen GazZ-Anstalx bkltes_ mch 111 dem Betriebsjahrc vom 1. Julr 1872 [»I dahm 1873 auf 53 081,800 Kubikfnfk, im poxhxrgx'gangcncn Betrrebs- jaÖcs auf 49,989,000 Kztb1ksuß. __ ___ _
In der Prov1nz_Poj€n _w.1ren _.?39 »rsx1nc_r_c_t_e_n und 309 Destilliranstalten tm _Bkméb. ZZZ 77.17 steuerung gelangten im Jabra 18.73 419,073,0_„2_ &:th Maiscbraum Mik 1,829„487_ Trxlr- Branntwclmteusr. Die Zahl der Brauereicn rst auf 197 gßsttegen, von Dencn 173 im Bekrieb waren, 518 187,539 Hektyl. oberiähriges und 104,057 Hsktol. obkrjahrkges Bier
jr en. _ _ _ _ _ erritlz tolga dcr ungünstigen Zeztverhaltmsxc erkahr der Ab aß von Möbcl-Arjikeln em_e bedeuxenlYe Cm- buße. Besonders [mike hterunter dre Faßrtkaixyn von Luxusmöbeln zu léidcn. Ach auch _Obxkkte mr_den gewöl)nlichenBe1_ckarf smd m vtel germgercm Umfang als sönst verkauft Wurden.
bresbéricht der Handelökamnxex JUQFLTÜFZfÜrt am Main für 1873 lautet m 1e1-
er Einleitung: _ n „Die in dcr zwsiten Woche Des Monats Mat aus-
gebrochene Börsenkrifis hat de'm Jahre 1873 seine?
Signatur vsrliehen.
Von Wien aus, Wo die Ueberspekulafion schon,
' ' umcr eit äußerst gespannte_ Gcschastsyer- FIZ??? Hcerrgkrufen [)at_t_e, verbrertete fick) dtese Krifis mik ihren téefeingxetsenden Folgen ba[1_7__uach Berlin und in kurzcx Zett Waren alle europatjchen Börsenplätze in Mitleidenschaft gezogen. _ _ _ _ Jm fernercn Verlaufe des Jsxbrcs erkxlelt dte1er allgemeine Charakter dsr Ka1am1tat noch «m_e w_e_fenf- liche Erweiterung durch dre m den nvrdamerrkaanen
Jndustrixverbältnissm außgebrvchene Krms, 101111? Z 54,380 Fl" 1867 41,003 Fl„ 1869 33,020 Fl„ 1872
M Druck, den die umfaßendcn Goldb__ezuge ZÜYXTL auf den englischen _Geldmarkf au_subten. Traf die Katastrovkye auch znrzczchst und am bgrtesten das Bank- und Effektengesch-asx, _wxlÖcs fett dem Friedensschluß von 1871 unaushorlxch nsue Werkhe ohne Maß und Ziel_ geschaffen hatte, so Wyrde m naturgemäßer Rückwrr ung doch an;? _das gsjammte übrige Geschäftsleben du_rch Yre_Box1en_kr1fis a71fs Hkftigste erschüttert, Die ploßltch enttyxcheue Ver- traueusüberschMnthchkert _batte _der_ großtxn Beuy- rubigung Plak gemacht, djc fich ubr1gens _mcht (1119111 der Geschäftöwelt, sondern Hes _ganzcy welten Krexjes der großen und kleinen Kapxtallsten _m allen_Sch1ch- ten der GeseÜschaft bemqchttgte. _Dte Umwaszjzngen, welche in Folge der Bör1e_nkr1fis m _den_ VkrmogenZ. verhältnissen auch des nicht kanfmanmschogPublt- kams herbeigeführt wurdcn, veranlaßten dte1es __ wie leicht begreiflich _ t_ch bedeutendß Cm- schränkungen aufzuerlegen. * te Kau_flust fur 711€ nicht dem nothwendigen Bedarf angehorendxn Arttkel War geHemmk. Dies machte fick) m erster Reihe im Detailges-xß äft bemezkbar, we_lches abgesehen hiervon auch durch den beschrankten Retseverkehr mehr als der Großhandel za leiden hatte. Wenn dmnoch, wie sich aus unserer Besprechung der emzelnen Hax- delözweige ergeben erd, das Gesammtresulfat fur den Waarenhandel kemeöwegs als exn durchxuzs un- günstigcs bezeichnet wexden_ kann, so 1_st daber 111 Er- wägung zu ziehen, da[; die er_sten_ vter Monate des Jahres fick) noch als sehr guysttg mmefen hai_ten und, das; in vielen Branchen dre Folgen der Krlfis
erst im Herbst fühlbar zu Werden anfingen; und“
auch in manchen HandclSztvetgen _der Weth- 1KTFXFTSverkéHr wieder einiges Lehen bervprrtef, 10 be- wies doch der Geschäftsgang 1m Begma des neue_n Jahres gc1mgsam, ww Welt der Handel durch dxe Krifis von 1873 znrückgxwvrfen wqrden war und xvte lange und wie schrOer d1eselbe 3,11 rzngen_k)aben Mrd, um wieder in normale Verhaltnisse eintrexen, ge- schweige dcka den Standpunkt von 1872 Meder ge-
' n u önnen.“ _
melTr Zericht selbst beginnt mit emer Ueberfickxt der im Jahre 1873 bei dem
"" e mit den Ergkbnissen Hes Vor'ahres und _der 1Éaersjxmmtsinfuhxr des Zollyerems. DLiese Ucberncbt konstatirt, daß auf Frankmrt you Zmer fehr gro en Reihe von Waaren hohe_Prozentsaße von der „_e- sammteinfuhr dcs Zollvcrctns entfallen. S_o betragt die Einfuhr von Waaren aus Halbedelstemen aucb
aupt-Steuercxmi eingegan- : genen verzoüten und zo frei abgefertxgten Gegen-,
i
' LVLisLn; eingsführt wurden an Waaren 33,404 Ctr. '4455 Fl. gegen 4737 in 1872. Gegen die 38jäf)rige
* zugenommen und War um ca. 3000 Thlr. An Mehl
l'un?) g-zlangtc THeil =*er Gssammtéinnahmsn des ZoUvsreins an Eingangs- _und Vlasgangézabgabext 2, bcrcchnst fick) für 1873 auf 2,67% gegen 0,767. in 1872. Aus dcr Uebersicht dex von Frank- furt im Jahre1873 nach _dsn Hassn der Nord- amerikaniséhen Union ausgeführten Wxarcn nach Maßgcbe der amtlich _deklarirtén Wexthe entn€hmen wir, Das; die Gxsaunntmmme 2,616,952 T[)lr._ gsgkn 3,572,147 Thlr. in 1872, somit Minus_ 955,194 Thkr. : 26,7 51.032111 betragen__hat. _GUULZLU ist die Ausfuhr von Hopfen (25,975 Fl. m 1872) auf 104,767 Fl.; 59:1 Juweliyrarbetten von 92,01331. auf 143,539 Fl„ von Porzcllan nnd Glas von 21,577 Fl. auf 77,309 Fl, von Porzeklannggcly von _ _ in 1872 auf 2717 Fl.,*v_o_n Schmtrge], _vvn 1819 F1. auf 7334 Fl., von «817811 und Parfume- rien von 3892 auf 13,734 Fl., von Ma_carom und Hülsenfrücbtcn von 149,240 auf 183,11.) Fl., 5011 Leinon=, WWW und BxumWollemvaarcn von 326,737 Fl. auf 411,746 Fl., von [Edernen Hand- schuhen von 4454 F1. auf 5085 Fl., yon Wachstuck) von 4938 Fl. auf 25,348 Fl., von Leksrxyaaren von 16,983 F1. auf 78,165 Fl., von Memchenhaaren und Haarwaaren von 25,934 Fl._ auf 39,444 Fl., von Holeaaren ron_60_28 F1. aux 14,793__F[_,_ vo_n
feifen 1539 F1. aus 6537 F1, von__Schrrstgwßeret- ereugniffcn von 6119 Fl. auf 16,078 Fl., und Von Diversen von 13,393 Fl._ auf 18,724 Fl, De_r stärkste TranSport fand 1111 ersten Quartal Unt 746,650 Fl, statt, im zMiten sank er auf 571,441 Fl., hob sich im drittcxt auf 721,316 Fl. und ging im vierten Quartal wxcder auf 577,543 Fl. hergb, Ueber den Exporthand“ ,nack) Nordamextka enthte1t der Bericht außkrdem zwch cine Tahelle, m 1velchcr dxe Haupt-Exportartikel wir 9 JaHren threm Wsrßhe nacb zufammengestclltstnd, Wir entnehmen daxaus d_1e That- 1' ache, daß der Export von_Modewaa_ren sélt 1865 bedkg- tsnd abgenommsn [)at, drelxöchste Summe erreichte er [11 1871 mit 97,178 Fl., dann kommt_55s Jahr 1866 mit 93,345 Fl., 1870 betrug er 55,502 Fl., 1865
nur 10,242 Fl., 1868 9549 Js. 1_1nd_ 1873 nu_r 8419 F1. Eine ständige Zunahme w_ctst oagegcn dle NuH- fuhr von Drucher1chwärze,_ _1865 fand noch gar kein Export statt, von da an Weg der Export von Jahr zu Jahr, wie aus folgenden_Za[)l_en fich_ ergtebxr 1248 Fl. in 1866, 2775 Fl. m 1867, 5850 Fi. m 1868, 7134 Fl. in 1869, 10,802 Fl.!n1870, 14.486 Fl. in 1871, 11,276 Fl. in 1872 un__d 18,333 F1. 51 1873. Ganz ähnlich verhßelt es nch mxt den Er- zeugnisfen der Schriftgi_e_?cret. Der Meßverkehr hat in'1873 ein geringeres esultat gegen 1872 aufzu-
gegen 35,512 in 1872 und die Abgaben betrugen nur
ur nittssumme ist dcr Meßverkehr in 1873 um 5,29 clZ6sch3urückgeblIesbe'n; gegxn 1872 gestaltet _fich_das Verhaltnis; jedoch nur_ um 0,2- %_ nteßrtgcr, Troß dsr schlechten Zeiten_ [)“:th dre Einnah- men aus der Mahlsteuec m 1873 gegen 1872
d n 190,32] Clr. gegen 184,245 in 1872 ver- ??erret. An Backwaaren 86,775 gegen 78,813_ Eik, in 1872. Die sämmtlichen verjteusrten Mahlen- fabrikate repräsentiren einen Körrxerverbrauck) _vqn 323,418 Ctr. gegen 308,692 Ctr. m 1872; nntbm entfallen auf den Kopf 332 Pfd. 10 Loth gegen 317 Pfd. 6 Loth in 1872-. Eben 19 gunsttg _1st das Ver- hältniß bei 'der Schlacbtsteuer. _ Der Fletschverbrauch berechnet ficl) auf 171,924'0/xz Ctr. gegen 166,16414/14 Ctr. in 1872; mithin kommen apf dsn Kopf 176
fd. 10.8011) gegen 170 Pfd. 228011) m 1872. Las Erfrägniß an Steuer ergab 178.548 Thlr. gegen 172,559 Thlr.“ in 1872. 91:3 _Mabl-_und Schlachtstencr zusammen entfaklt aus xcpcn Kopf der Bevölkerung von Frankfurt und Bornhetm zusammen (97,318 Einwohner) ein Steuerbxtrag von 4 Fl. 19 Kr. in 1873 und 4 Fl. 9 _Kr. m 1872._ Aus der Mablsteuer entfallen für die Stadtgemem_de Fank- furt 31,230 Thlr. (gegen 29,798 Thlr. m 1872), ferner wurde für die1elbe erhoben an Schlachfgebuhr 3554 Fl. und 1/35 der nach dym Geuncht erhobenen Mahl- und Schlachtsteuer nn Betrage vo_n 3,455 Thlr., zusammen 38,240 Thlr. gegen 36,863 m 1872. An städtischer Schlachtgebühr, deren Ertrag zur Amortisation _ des Kapitals zur Ablosng der MeßgergerechUame seit 1864 verWendct wrrd, ex- gaben sich seit 1864 zusammen 782,002 Fl. Dre
Branntweinstemr erzielte nach Abzyg der Rücx- vergütungén 2870 Thlr. gegen 2998 m 1872. Dre
«Handels : Register.
zjmua. Bekanntmachung. _
Der Kaufmxnn Lazarns Wolff andtx (111321112113 hat für sein untcr der Firma L. Bendix Hierxelbjt bsstebenkcs nnd untcxr Nr. 133 des F1r1nchnreg1st€r§ eingetragsnks G8sthäst dyn 1)r.__m2(1, Loms WOM Bendix in Altona zug; Prokurcsten bestellt. _Dxxs ist heute Zufolgg _Yersugung vom 13._ d. Mts. m unser Pro urenregtstsr unter Nr. 195 cmgetragen.
Altona, ÖM 13. August 1874. _
Königliches Krsisgsrichk. Ferxen-Senaf.
3391-11". Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts_zu Berlin. ZufoLJe VCrfügunZ vom 13. August 1874 find am selbigen Tagc folgende Etnfragungen LksOlng _ Dis Gssellschaftkr der bierwlbst unter der FMM: Rex & _Co. _ _ _ am 10. August 1874 bkgründexcn Haydelsgexsllychast (jeßiges Geschäftslokal: Jagerstraße 49/50) find die Kaufleut-Z: _ 1) Johann LudMg Rex, 2) Christian Wilhelm Vorwald, __ 3) Albert Julius Ferdinxmd Chmtoph Paul, sämmttick) zu Berxm. _ __ Dies ist in unser GeseMchastsregrjter unter Nr. 5033 eingetraßen wvrden.
Die Gesellschaftkr der hierselbst unter der Firma: Gebr. Arndt & Co. am 1. Juni 1874 begrünyeten Handclßgejellscbaß (jeßigks Geschäftslokax: GmeWalderstraße rm Kru- ger1chan Hause) find:
1) der Mechaniker Georg Cßrl Arndt, 2) der Kaufmann _Paul En11l_Arndt,_ 3) der Maurermsistcr Frtcdrtch WllhélM Otto Krüger, _ _ sämmtlick) m Berlxn. __ Dies ist in unser Ge1eüychaft5regt1t€r unter Nr. 5034 eingetragen worden.
In unser Firmenregister ist unter Nr. 8228 dre Firma: Berliner Holz - Jalousie - Fabrik O Krü er
. g _ _ und als deren InhabU d_er Maurermeister Frtedrrch Wilhelm Otto_Krüger hrer _ _ _ _
(jsßiges Ge1chäftélokal: Neue Komgstraße 25) eingetragen worden. Berlin, den 13. August 1874. _ Königliches_ Staytgertcht. Abtheilung für Ctvxlfachsn.
lkeutbeu []./5. Bekanntmachung._ Unter Nr. 141_ __unseres Gesellschaftsregffters, wo- elbt die ande s mm: f f H Heüer & Schmi_dt vermerkt ist, ist Fol endes h_eut _cmgetragen: _ 001. 4. Die efugniß, dre Fama zu zeichnen, “2th nur dem Kaufmann Adolf Heller zu, Beuthen O./S den 6._ August 1874._ Königliches Kreisgmcht. 1. Abtherlung.
Goblet". In Folge Ilnmeldung dsr 58th2111th11 ist die Zub Nr. F7_7 d_e_s_ GesleckTaftsx-egtsYkmzn das iet € an esregn er einge ragcne _ : Auto:? 33?! is? deren Siß Cob_le_nz, heute g_eloscht worden, ua dem anker gegensetttgem Ueberemkom- men fich diese offene Handelög_esellschaft dyrch Aus- treten des Gesellschafters lehelm Ruhtg aufge- “ at. _ _ los_t_)Y_ von ihr betriebene Hanßengeschast 1st a1_1f den Gesellschafter Anton Ruhig, Kaufmann m Coblenz, allein übergegangen, welcher dgffelbe_unter der Firma Anton Ruhig welt_er betreibt, dte 5111) Nr. 3176 des Firmenregisters eingetragen wurde. Cobleuz, den 6. L_lugust 1874. _ Der Sekretar des Handelsger1chts. Klöppel.
0011112113. Die unter Nr. 313 _896 Gxsellschafts- registers in das hiefige Handelskeglster emgstragene Firma: Gesäjwister Abraham,_ deren SIZ)? Bop- paxd, ist heute gelöscht _wordcn, m Folge eldung: daß di: beiden Jul)a?_eru_:nen__Bdabette Abraham und malia Abra am e or en tu . _ _ ADagegen erde 89111) Nr. 3177 des Ftrmenregtßxxs eingetragen die Firma: Joseph Meyrr, deren «18
('oblenx. Dis unter Nr. 2990 588 Firmen- rcgistsrs in das Hisstge Handelske'qister eingetragene Firma Josep!) Reiff, dcren Siß INCOM, ist [)euxs gelöscht wvrdsn in Folge Mkldnng ihrér Jnhaberxn Frau Johanna Msrtwscj), Wittws von Joseph Reiff: On"“ fis il): Gefchäkt übertragen habe.
** agMn wurde 551) Nr. 3179 16130111 cingslragén dis Firma: „Joseph Reiff Nachfolger“, derkn Siß Mayen, und Inhabsr 111 der Kansmann Joseph Klké daselbst, welchcr dax: yon der WitxwL Rexff übsrnommsae Handsngkscbäst mit deren Znytimmung untsr diefsr Firma fortheibt.
Coblenz. den 8. August 1874.
Der Sekrctär dss Handelsgsriéhks. Klöppel.
(73111. Auf Anmeldung ist heute in das biefige Handeis- (Fir1nM-) Registsr untcr _Nr. 2742 _einge- tragen wordcn der in (5.501 wohnende Kaufmann A(sxander Kwch, wslcher daselbst eins.- Handels- niedsrlaffung Errichtet hat, als Inhaber der Firma: „Alexander Kock)". Cöln, den 8. August 1874. . Der Handengerichts-Sekretär. Weber,
03111. Auf Anmeldung ist heute in das hiefige Handels- (Firmch chiptsr bci Nr. 1693 VékMkat Worden, das; die von der in Cöln Wohnendsn Han- delsfxau Christine, geborene_ Marx, Wittwe dss 1)00t0r 1116610111an Johann K_vkhler, Inhaberin einer chemischen Produktxnfabrik,_ für ihre Handelönieder- lassung daselbst geführte Firma: „])-*. Joh. Koehler“
erloschen ist. __ _
Ferner ist in denz Prokurenregmter_bet Nr. 471 Vermerft morden, dax; die von der fotWE Koehler ihrem Sohns, dem in Cöln Wohnenden Kaufmanne und Chemiker Ludwig K_oelyler, frühsr crtheilte Pro- kura cbcnfakl-Z erlo1chen _111.
Cölu, dcn 10. August 1874,
Der Handelsgerichts-Sekretär.
YZebeu Oölu. Anf Anmelduyg _ist bei _Nr, 1170 des hiefigen Handels- (GeseüxchastW Registers, Woselbst die AktiewGeseÜschaft unter dcr Firma: „Bank für Rheinland und Westfalen“
zu Cöln vermerkt steht, [)eui-x die Eintragung erfolgt, daß gemäß Akt des Notars Cardauns zu Cöln vom 20. Juni 1874 durch Beschluß der ordeytlxcherx Gx- neralversammlung der Akttonäre der Gejellxchaxt dre §§, 4, 12, 17 und 19 des Statutß dcr GefelUchaft abgeändert Worken sind _und dax; insbesondere dze §§. 4" und 12 in ihrer ]eHigen Fassung lautCn w1e folgt:
§. 4 „2108 Von dcr Gsscklschaft ausgehsnden Bekannt- machungen erfolgen durch; _ 1) die Berliner Bérjenzettung, 2) den Berlinsr Borsen-Courrer, 3) die Nakionalzettyng, 4) die Kölnische Zextung._ _ _
Geht eins dieser Blatter_ em, _Fx) Wablt der Auf- fichtSrath ein anderes._Außer dxestm Falle steht es demselben frei, an Stelle_ der bestehendey andxre Gksellscbaftsblätter zn besttmmen. Alle [)mfichtltch der GefeÜfchaftSblättex ei_ntretende_-n Aenderungen smd in den bisherigen Ge1ell1chaftsblattern, soweit dxese noch bestehen und zugänghch find, _bekgnnt zu maxbxn. Jede Bekanntmachung gtlt_ als htnxenbend Yubllztrt, Wenn fie einmal _durch dre GeseÜschaftsblatter ver- öffentlicht worden 1st.“ __
.Der Vorstand, we'llFém _cille Rechte und Pflichten eines Vorstandes einer lettengeselxjchaft nach dem AÜgemeinen Deutschen Hanpelsngeßbuche zustehxn, besteht aus mindestens zw_et Mztgltedern und_ ward durch den Aufsichtsrat!) nut Stnnmenmehrhett ge:: wählt.“
"lu, den 10. August 1874. _ Co Der HandeWgerickyts/Sekretar. LLebeu outlekgnult. 21le 901, 132 des Handels- e iters ist heute einge ragen; r gs Die Firma: I. _M. König. _ Ort der Ztvcigmederlaffung: Duderstadt; dle
Hauptniederlafsnng befindet fich in Mühlhausen in Thüringen.