- war.
IRIS"
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u irt die 1 vom Meerbusen von Volo bis zu dem von Arta ?räreékr, msi? so blieb es bis zum Protokoll vom 3. Februar. Die Linie von Arta bis Volo beträgt zwar nur 50 Stunden; “ein Punkt beschrikzte jedoch den ,911dern , und das- gapze ei- gentliche Griechenland war darm eingeschlossen. Dee Be- völkerung war Griecickisch bis auf den letzter) I)iaun , und die Türkei verlor im Grimde nichts als die Mittel, die -Griechen ungestraft belästigen und beunruhigen zu können. Was that nun das Protokoll vom 3. Februar? Es rrickte zum großen Rachtbeile der Griechen die Gränzr von dem *Meerbusen von Arta bis ur Mündung des Arpropotamos zurück, von dem Berge » racron „bis nach Artolina, vom Ochryx bis zum Qeca und endlich von dem Eingangs drs OITeerbusens von Volo bis zur Mündung des Sperchius m den Meerbusrn von Zeituni!“ -- (Gegen dieie lekzren Be- merkungen hauptsächlich scheint, die _gesterri mitgethetlce Er- wiederung des Cvurier gerichtet gewe1en zu seyn.)
Der Globe nimmt das Verfahren des Prinzen ero- “pold in Schub. „Das Abdirations-SchreibewSr. K. H.“, sagt dieses Blatt, „giebt uns Aufshluß Über Jem Verfahren
"- und wird die gute *Meiminq, die das Publikmn von seinem „
Charakter und Über seine Motive hegt, *noch erhöhen. Was auch immer von seinem Urtheile grdachr werdrn mag -_- und wir find keinesweges geneigt, es zn verdammen _ 10 kann man doch unmöglich sein Schreiben an die Bevollmächtigten lesen, ohne Achcung vor de.in-männlicven Geiste deffen zu be- kommen, der es abgefaßt hat, imd vor demC'ifer, mit welchem er sich selbst mit den Inceressen des Volkes , das zu beherr- - schen er aufgeforderc war, identifizirte.“_/ _ Heftig gegen das DITinisketiUn ipi'icht sich der Mor- ning-Herald aus: „England,“ äußert er, „hat in_„die - Angelegenheiten Griechenlands auf eine Weise. sich gemi1cht, dic wederxden Griechen, noch seiner eigemrn Ehre zricräglicl) Seine gegenwärtige Lage beweist“ es, wie wenig wahre Klugheit da zu finden isr, wo List und diplomatische Kunstgriffe prädominiren. Welches sind die Früchte jahre- langer Unterhandlungen, die England mit seinen neuen Freunden in Bezug auf die revolutionircen Provinzen seines alten Verbündecsn betrieben hac“? Bände von Briefen und Protokollen , die Denkmäler politischer Schwäche und diplo- matischer WWftifikacion'. Was dar die Beruhigung Griekhen- lands nicht schon für unendliches Papier und Ströme Hon - Dinte gekostek, und doch befindet sich die Sache moch so ent,- fernr von ihrer Erledigung, als jemals. chrr bemühen fich die ministeriellen Blätter dies Alles dcm „„ohnmächtigen Entschlusse““ des Prinzen Leopold und .seinem Mangel. an Fähigkeiten “'zu einer so hohen Stellung beizuzneffeti , allein was sind das für scharfficbcige Politiker, die früher den Prin- . zen erwählt und angepriesen u11d4jelzc mit einem Male jolche , Entdeckungen machen! Bis er ielbst die Ebre ablehnte, for- . derte man die Griechen zur Dankbarkeit für die so verstän- dig getroffene Wahl auf, _und jekzt, da er edel genug isi, sch ,'dem Willen- des Griechishen Volkes nichc aufdringen zu “wollen., wird dieser Entschluß ein Vorwand, ihm Takente und Fähigkeiten abzusprechen!“ . Mit _Bezug auf die kürzlich wieder stattgefundene Coa- -. lition einiger Whigs äußert der Courrier in einem seiner “ leisten Blätter: „Wenn man den Charakter des Herzogs 'von Wellington genau beobachtet und namentlich auch dir Maximen wahrnimmt, nach welchen er die Verwaltung lei- tet, so wird man es gewiß ein vergebliches Bemühen nen,- . neu, eine kräftige Opposition gegen ihn organisiren zu wol; len. Der Herzog“ stehc sich .in der- Politik weniger nach Männern von bestimmten Principien , als nach solchen um, * die vorzüglich befäbtgt zurn Amte smd, und noch nie hat ein : Minister so wemg auf .die Grundsätze derjenigen gesehen, die , ihm zu I)iaaßregeln, wenn diese nur gut siiid, den Rath er- , _theilen.“ Der Herald bemerkt hierzu: „Einen Minister -- deshalb zu preisen, daß er auf Grundsätze durchaus. nicht , sehe, ist inder That „eme ganz _nrue Art von Anbetung, die _ mindestens das Verdienst der Originalität fiir siri)"hat. Selbst ,die servilen Lobpreiser Sir Robert Walpoles haben es nie . ewagt, _ein solches Lob auszusprechen,. wiewohl doch kein „ ZNinister noch wie-dieser, der das Maxim hatte: „„Jeder „Mensch ist für einen Grundsäße' verachtete.“ „ Die Griechischeu Obligationen find an der gestrigen- - Börse wieder gestiegen,'weil viele Kaufs-Aufträge aus Hod, _ land eingegangen waren, wo man , wie die Times bémerkt, “var nicht wie hier der Meinung isi, daß ein Niederländi- cher Prinz sich um den Thron von Griechenland bewerbe, d3ch einemxba-ldigen befriedigenden Ausgange der Angelegen- heit entgegen steht. _ ,. * Dem Vernehmen nach, wird sich der Graf von Clan;-
gewissen Preis zu haben,?“i alle
william mit Lady Elisabeth erbert, der Tochter des ver- storbenen Grafen von Pembro e, vermähiew
Niederlande.
Aus dem Haag 3. Juni. Gestern Nachmittag um halb 3 Uhr wurde die' Session beider Kammern der Gene- ral-Staaten durch den Ministerdes Innern mic fol onder Rede geschlossen: "„Edelmö ende Herren! Auf des önigs Befehl komme ich heute in Ihre Mitte, um die gegenwärtige Session zu schließen. Durchausgebreitece Wirksamkeit, öfter auch durch Verschiedenheit der Ansichten merkwürdig , wurde fie durch die glüchlichjie Uebereinstimmung zwischen dem Thron und den Repräsentanten des Volks über diejenigen Angekegen- heiten, welche für beide von höherer Wichtigkeit find, gekrönt. Durch Annahme des zehnjährigen Einnahme; und Ausgabe- Budgecs haben Ew. Edelniögenden einen festen Grund zu den Staats-Finanzen gelegt. *- Die Mitwirkung Ew. Edelmö- genden zur Verminderung der Anzahl der Mitglieder der Allgemeinen Rechnungs-Kammer hat eine- von Ihnen selbst früher angedeutete Und den Weg zu anderem Verbesserungen öffnende Maaßregel rerwirklicht. - Das Tilguiigs-Syndi- kat ist durch C'w. Edelmögenden in Stand geselzt, die auf ihm lasteriden Verpflichtungen zu vermindern, wodurch Sie auch die Erleichterung der Volksauflagen vorbereitet haben. -- Geselzlickw Bestimmungen, welche die-Grundlcige der Gerichts- Organisation ausmachen, so wie eine die bürgerliche Freiheit beschirmende Gerichts-Ordnung, sind durch Ew. Edelmögende angenommen worden. Sie haben dadurch die Zeit näher herbeigeführt , wo eine nationale Geseßgebuyg von festange- stellten Richtern gehandhabt werden wird.'_ -- Bei Auf- rechterhalcrmg der Preßfreiheit haben Ew. Edelmögende .sch, mit der Regierung vereinigt, um Verläumdungen und, Schmä- hungen zu zügeln, durch welche das gcundgeseizmäßige Mittei zur Verbreitung der Kenntniss und der Aufklärung entwür- digt wird. -- Diese Ergebnisse, Edelmdgende Herren, sind erfreulich fiir die Gegenwart, berUhi end für die Zukunxt, und werden das Band, das den Für! en mit seinem Vo ke vereinigt, noch fester knüpfen; Die gesunde Denkweise, wel- che, trokz allem Gegsristreben der Verstockten, unter rechtschaf- fenen und erleuchteten Männern hervortricc und mit der “Zeit immer mehr Feld'gewinut , bis sie zuletzt der Ausdruck der Nachkvmmenschafc Wird,“wird auf dieses Band ihr Sie- gel drücken. - Sie haben die hohe Zufriedenheit eines Für- sten davon getrggen, der die bürgerliche Freiheit wiederherge- stellt har, dcr ]cin Glück in dem der Niederländer und in ihrer Liebe seinrn Ruhm und seine Belohnung finder. -- Im Namen des Königs erkläre ich die Sitzung der Generalstaa- ten für beendigc ,und “geschlossen.“ ',
JJ. KK. HH. der rinz und die Priuzesfin von Ora- nien sind vorgestern aus oeskdyk wieder in hiesiger Residenz, eingetroffen, nachdem “der Prinz Tages zuvor die beiden Ba- taillone drr Bürgergarde zu Utrecht gemusterc und diesen, Truppen “reine Zufriedenheit zu erkennen gegeben hatte. Nach- anghalcener Parade besuchte Se.K. H. die neue Wilhelms- Ka1erne in Utrecht und beehrte Mittags ein von dem Offizier- Corvs der Bürger-Garde auf dem Rathhanse veranstaltetes Gastmahl mic Seiner Gegenwart.
Der Staats-Couratrt enthält einen vom .1. d. M. datirten aus acht Artikeln bestehenden Königl. „Beschluß, wo- durch das Tilgungs-Syndikat ermächtigt wird, Schuldscheine zu einem Kapitalwertbe von 152,250,000 Fl: mit 35- procen- tigen Zinsen auszugeben und dafür das noch" bestehende Kapital von 110 Millionen 4x; procentiger, Schuldscheine und 35 Millionen von der ebenfalls 454 procentigen Anleihe für 'die überseeischen Befilzungen einzulöyen. Dieses Kapital, von 152,250,000 Fl. wird in Schuldscheinen, zu 1000 Fl. jeder, und michalbjährigen Coupons versehen, ausgegeben werden; sie werden in verschiedene Reihen ge'cheilt werden,
- wovon die erste, im Betrageron 30 Millionen, z'Ur Tilgung
der 35 Millionen Schuldscheine von der Anleihe für die überseeischen Besilzun'geti bestimmt sind". Der "Betrag der folgenden Reihen wird durch Se. Maj. später in-nach be- stimmt werden. Die neuen ZZ proc." Schu1dcheine sollen nichc vor dem th_re'1845 eingelöst werden. “"Bis "dahin soll vorläuß 1 Proc; jährlich zur Tilgung derersien Serie von 30 Mi ionen angewendet werden. .Das MiniMUm -des Eik)- lösungs-Fonds wird für jede Serie besonders zu seiner Zett festgestellt werden. ' “ “
Herr Surmont de Volsberghe, Mikgkied 'der zweiten Kammer der Generalstaaten für die“ Provi Ostftandern, isk in diesen Tagen, 58 Jahre alt„ in Gent Morden; sein TW
' wird von der ultra-katholischen Partei a/söeiti großer Ver-
lust betrauen., -_ „, Beilage
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Beilage zur"
„ 1195“ , „ Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung M 158.
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Dänemark.
Ko en a en, 929. Mai. Bei der am 1. Ndv. v. I. vorgenorxmeeZngVolkszählung [Yat sich ergeben, daß die HÜUYT- stadt 54,950 Personen männlichen , 57,047 weiblichen Ee- schlechts, in allem 111,997 _Etnwohner enthält, worunt_er 2,436 Bekenner des israelitijchen Glaubens._ Nach den '." ganz Dänemark über das Zahr18-29 eingegangenen Nott- zen ist die Anzahl der Getrauten. m yerfiossenem Jahre grb- ßer gewesen, als in einem der 28 vorhergehendeanahre, Mit Ausnahme der beiden unmittelbar nach dem Kriege folgen- den Fahre 1815 und 1816, wo solche noch bedeutender war.- DasKVerhälcniß der ehelichen zu den unehelichen Geburceii stellt sich" im ganzen Reiche Überhaupt w:e_11 zu _1; die größte Anzahl" unehelicher Gcbtzrten fand tn Kopenhagen statt, wo solche fich zu den „ehelichen wie 1 zu E verhälr; demnächst in Fünens Stift, wo sie iVie-L zu 7; steht; die geringste Anzahl fand man tn Ribe-Sitfto; ste yerhtelt fich dort wie 1 zu 18!- Die“ Sterblichkeit rst tm vorigen .Zaßre größer gewesen, als in irgend einem. der friihern Jahre irrt dem Beginn dieses Zahrhnnderksz die Ursache davon liegt in den vielen Fiebern, welchein ver1_chiedcnen Theilen dcs Lan- des, und natiienilici) an! den Imeln, geherrscht haben; dort war auch die Sterblici) eit durchgehends am größten, So sind auf Langeland 679 geskprben und nur 436 geboren, mrt- hin eine “Mehrzahl der Gestorbenen von 243, welches 56 pCc. ausmacht; im- Jahr 1828 betrug der_Ueberschuß an Gestor- benen daselbst nur etwa 31 bis 32 Mr. -_- Deffei1u111xeacl)ret hat im ganzen Reiche 'die Volksmenge sich ix_m LrpCt. von den im Jahre Geborenen vermehrt. - Rücksichtllck) des er- reichten Lebens-Alters ist zu bemerken , daß von Mannern nur 1038 ein Alter von 80 bis 90 Jahr, 116 von 90 bis 100 Jahr und 2 über 100 Jahr erreicht haben; voii den Frauen smd dagegen 1380 bis 90 Jahr, 206 von 90 bis 100 „Jahr und 9 über 100 Jahr alt geworden.
Baiern.
. Münchem , 1. Juni. Se. Majestät der König haben vermöge allerhöchsten Signats vom 9. Mai d. Z. die unterm
* 3. April d. J. yon dem König!." Staats-Miyisterirrm'des Zn?“ nern“ erlaffene'Anordnung„hinsichtlich der" iorgfcilttgen UMP“ suchung der während des" lekztverflos'enen“ Winters geführten“-
Neubauten und des Unverzüglicben Wiederabbruchs derselben bei anerkannter, durch Verbesserung schadhgfter Theile iiicht gänzlich zu béseitigendcr, Gefahr zu geriebtmgen Uiid dabei zu verfügen geruhr, daß -- wenn solche Gebäude bereits bewohnt seyn sollten -- durch geeignete Bekanntmachung und sonstige
' Verfügung die unverweilte Räumung derselben zu veran-
lassen se .. - . , . , Se.!)Königl. Hoheit der Großherzog von Lucca ist gestern unter dem“ Namen einesGrafen La Struva hier eingetrdffen und Hat sein Absteigequartier im Gasthofe zum goldenen Hirsch genommen, wo auch ZZ. KK. Hoheiten die regierende und verwitwete Großherzogin von Toscana mit Gefolge dem- nächst eintreffen werden.
Italien.
Rom, 27" Mai. “Die Tiberinische Akademie hat in ihrer S'ißung vom 26sten d. den Königl. Französischen Botschaf- ter am Päpstlichen Stuhls, Grafen von Laferronnays , als Mikgiied aufgenommen, , , „ .
* Nach Briefen aus Neapel bis zum 18ten d., herrschte dasekii seit drei Tagen eine ungewöhnliche Verfinsrerxgng der tmosphäre,__ die von einem andern nicht weniger unge- Wöhnlichen Phänomen begleiter war; die Bäume, Därlxr
Und Beilkone bedeckten fich nämlich mit einem röthlichen, kalk;
artigeriStaube', der von, den Südwinden' hrrbrigeführt wor- den,;u seyn scheint. “Ueber ,die Ursachen dieser, auffallenden Cpsspéinungen wußte man „in Neapel am 18cm noch" nichts mid schrieb ße einem anderwärts vorgefallenen Naturereig- nisse, zyx- Aehnliches wkrd zius Lucca vom Listen d. ge- mW-F ?Nachdem drei Tage. lang, während welcher der Grie- chkschxWiW und der Scirocco weheten,__die Atmosphäre ver- ß11ßka,U'*d*«erskickendxgewesen war, fiel in der Nachc vom 1 ,.“Uks'YM 17M- vyn- einem gelindenRe .eu begleitet, „eine
_engrrdthlich “gelben Thon aubes, der ?Theile von Eisen- "Oxyd. Zi,! enthalte!) schien» 111 Morgen des 1-7ten wgren «lie D, eher; mit feinem St ube bedeckt, der |ck besonders an W gkthxtu UKH trockenen . tellenzeégce. “ Aach auf den Fel; dern und Bäumen der Umgegend wurde dasselbe wabrgeuom-
mm, und namentlich mußten „die als Furier.der-„Sxidenwür-_„
mer dienenden Maulbeerblätcer bor dem-Gebrauch? von dem an ihnen haftenden Staube gereinigt werden. -- Auch hier in Rom haben wir in den genannten Tagen eine verdun- kelkr Atmosphäre und Staubregen gehabt und dieselben Erx- ' scheinungen haben in den Marken stattgefunden. Aus Sici- lieii haben wir noch keine Briefe von ,leichem Datum. Mit allgemeiner Ungeduld sieht man hier iufschliixssen über diese Phänomeme entgegen. 4.
' Der von Gambart entdeckte und auch auf der hiesigen Scermvarre beobachtete Komecxbefindec sich gegenwärtig in den beiden Srernbildern Delphin und Adler, und zwar stehi“. der Delphin fast in der “Micke zwischen dem Adler und dem Korneten; Mit unbewaffnetem Auge ist er schwer zu sehen Und Überhaupt tmr darch gU-te Fernröhre fiir einen Kometen zu erkennen; mit Hiilfe diej'er erkennt man deutlich den Kern und das Haar, das sich an der von der Sonne abgewende- ten Seire in Form eines Bartes etwas weicer ausdehnt.
Türkei.
Citi von der Allgemeinen Zeitung mirgetheiites Schreiben aus Konstantinopel vom 10. Mai enthält Nachstehendes: „Im Innern des Serails sollen mehrere Veränderungen vorgegangen m_id einige bisher einfiußreiche Personen in Ungnade gefallen yoyn, weil fie sui) zu sehr mit der Politik beschäftigten und sich zu Jntriguen, die der Sultan haßt , gebrauchen ließen. Auch bei dem Ministerium der Finanzen ist ein Personemvechsel eingetreten, und. der Directem' der neu eingeführten Steuerabgaben ( thissal Agassi) sein-xr Skrenge wegen von diesem Posten entfernt worden. Die unvernmthete Ankunft des Großwefirs von- Schmnla" hac unsern Kaffeeharis-Policikern viel;?[nlaß zu Muthmaßnngen gegeben. Diew verbi:_:de11 damit große po- litische Kombinationen und ahnen eine Offensiv; und De- fensivallianz mit England, um den efäyrlichen Absichten; Frankreichs in Afrika und dessen um ich greifendem Einfluß auf „die Vasailen der Pforte Schranken zu soßen. In der Wirklichkeii aber scheint die Berufung des Großwefirs le;- digli'ch durch die immer zunehmenden Auswanderungen dev.“ Bulgaren veranlaßt worden zu seyn , die fick) der Sultan “sehr zu „Herzen nimmt, und daher Über die Mittel, dem Uebei-«abzuhexfen, des Großwefirs Rath einholen will. -- Die' gewissermaßen beetidigte Emancipation Griechenlands- giebt dorf) noch immer Stoff zu Uncrrhandlungen mit den drei Botschaftern, Und der Reis-Esendi arbeitet häufig mit deren Dolmetschern. Die Räumung der von den Türkischen Truppen noch bcsekzten zu Griechenland geschlagenen Inseln und Fe- stungen, wie Negroponte und Athen, sowie die Zurück, abe , der der Pforte verbleibenden, allein noch im „Besitze der. rie- chen befindlichen, Di-strikte,„machen den Hauptgegenstand die- ser Konferenzen aus. -- Der bisherige Kapudan Pascha ist 'nach einer langwierigen Kramkheic mic Tode abgegangen.“ An seinen Platz trict Halil Pascha. *) .Aus dieser Ernen- nung wollen Einige auf bevorstehende wichtige politische Ereige nisse schließen, denn Halil Pascha ist einer der .fähigskexi Män- ner des Reichs, der nach Ruhme sirebc und nur dann den Posten eines Großadmirals annehmen wird, wenn er die' Möglichkeit vorausfieht, jene Leidenschaft zu befriedigen. - Es heißt, der Graf Guilleminoc erwarte" einen Kourier aus Paris, der ihm Instruktionen in Bezug auf die bevorstehende Expedition gegen Algier bringen solle, und es sey nicht un- möglich, daß er auf einige Zeit zu Besorgung eines wichtigen Auftrags Konstantinopel verließe“. “
Gr“iechen_land.
Fe'rnere Mittheilung der dem'Britisckwn ar," lament-e vorgelegten Aktenstücke in Bezug qu die
"Griechischen Angelegenheiten.
[Zweites Schreiben desLGrcißen Capodtskrias an Se.,Kö- ni . o eit den rin en eopo . ' g Hh P “Oz“capoli, 25. März (6- AM 1830. EW- Königl. Hoheit haben die Güte gckabkx mi um einen vertrguten Mann zu/bitten, der im Stande sey, t?men einen Bericht über drin Zustand Grie enlands in dieser wi gen Krisis zu gcbcn- Da, ich es unmögli fand, eine solche Wa [zu treffen,
“ 'o nc'Ei er u u erre en und dadurch dkm-Partci e ßxeine neue S?,ele f s ck]: * Zur Éckiwi
en eit - bn . ehässigeNänke die „ eri keiten zu vegrgrlißeriit; JcerTn/ohnechng schon WU? zu viele in den udivi- i;“;"r-Vrbälmzffx," rrdm'r ":rr-Wxx ?ircrerrrxxrxer
n e m .o a e * - „. , - hen, an Erb.1.i?dnigl. HoheitckZas lange Schr ben zu richten, wcl-
-*) „Wie bereits gemeldet wordeii.