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wie inan besten rothenKCoces von
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No ali en um weikenmale zu veruneinigen. Die Uneinig- keicydext RoZaliftezii wäre also an allem Uebel, Schuld. Ohne Herrn von Chäteaubriand und seine Freunde ware „Zeri: von Villéle noch am Ruder , und fiele jetzt Hexr 'von . oiignac, so wäre es wieder Kerr von Villéle mit seinem Anhange, dem man dieses Ungl ck öeimessen müßte. Seitsame Vexblxn; dung! Will-man denn nie einsehen lernen, daß, wenn die em- sichtsvoklscen Männer sich von einer Parteilossage-n, der Grund blos darin liegt, daß diese Partei selbst sich yerirrt, und Haß sonach der Augenblick gekommen ist , „fich gleichfalis voti „th? zu trennen? Was kann es dem König? nutzen, ,ein Ministe- rium zu behalten , das Herr von ViUele angrecsc mid,vo_n dem Herr von Chabrol fich lossagt/k . „ . Der Vicomte won Suleau, General-Direktor des Em-
registrirungs-We-sens . und der Domaineti , hat ,ein ähnlichxs *- Cirkiilar-Sch)rcibeti, aks das (gestern erwahnte) des Marques- _
von Vaulchiex , an seine Untergebenen in den Provinzen xr- lassen; er fordert sie auf, bei den bevorstehenden Wahlen im Einverständnisse 'mit den Präfekten zu handeln und, den 'An- Weisungen derselben Folge zu leisten, um die Umtriebe „einer feindlichgesimiten Partei zu vereireln und die väterlichen, aber festen und unveränderlichen, Absichten des Kömgs durch diestlJZahl guker und treuer Landes;Repräsentanten zu un- ter ßen. *- Der Monite u r enthält Folgendes: „Briefe des Schiffs- Capitain Herrn Massieu de Cierval , welchßr das Blokade- Geschwader vor Algier befehligt, melden , daß an den Tagen des 14ten, 15tcn und Wien I)?ai__an dir garizen in der Nähe, dieser Stadt gelegenen Kü_|e po heftige Wende herrsch- ten, daß er sich selbst genöthigt yal), mir den Schiffen, die er
damals bei sich hatte, die hohe See zu gewinnen. Dieselben-
Briefe äußern eine sehr lebhafte Besorgniß i:; Betreff der bsiden Briggs „le Syléne“ und „l.'Avencure“, von denen Man, glaubte, daß fie 20Lieues östlich, in dxr NälY'; desCaps BMZUT- gescheitert wären. Herr Massieu [)Osske binnen
Kurzem ausführlichere Nachricht von diesen beiden Schiffen
zu erhalten.“ - .
Die Akademie der Wissenschaften empfing gestern im ge- heimen Ausschusse eine Liste der Kandidaten zu der) durch den Tod des Herrn Fourrier erledigren Steile eines immerwäh-
* MWM „Secretairs der Akademie. Diese Kandidaren siiid die Herren Arago , Puiffant und Becquerel. -- Ju dxrielbe'n Éikzung beschloß die Akademie, den Monthyonichen Preis»
von 8000 Fr., für die beste Erfindmig cines Mittels, um ir,- gend ein Gewerbe der menschlich9n Gesundheit i_veziiger iiach- rheilig zu machén, dem Ritter Aldein, dem Crntioer einer
- feuerfestéii Kleidung, zu ertheilen.
Seit dem 1. Mai bis gxstern siiid 17 neue Emigranten- Entschädig'ungs-Ansprüche bei der Bder'qe. angemeldxr, und von derkFrüheren sind 82,- als güicig, M das-gryße Buch der öffentlichen “Schuld" emgctraien worden. Du:; Gesamm-c- Summe der eingeschriebenen ordexungßn befragt ]ekzc “M Kapital 819,149,692, in Renten 2-4,;)74,z©40 Fr.
Aus Martinique wird vom 13. Liprii gemeldet, daß
„in der Nachk vom Sten auf den Ren an der dortigen Küste
ein mir Neger-Sklaven belgdenes Schiff Zeicheiterc isi; voii 300 dieser Unglücklichen, die sicli am Jord bcfandxn, ,sind die “meisten ertrunken. Die Französische Eyoeletre „("Esparance“ réttete deren 86, darunter 10 Kinder th1 Z bis 10 Jahren, 15932änner und 61 Frauen. Das Schiff gehörte einem
wei*en “an er. , . ,;„KJÉichthriefe aus Bordeaux vom 28. Mar melden:
Während des ganzenMomacs April .und bis zum 20sken d.,
ORYhatten wir fortwähreiid fchöxics dem Weinstocke zuträg- liches Wetter, welches die vom Frosc verjchonc gebliebenen Reben “'auf den der Jahreszeit angemessenen Skandpunkc brachte.- Mit Zuverfickyc sah man daher dem halben Ertrage éiner gewöhnlichen und guten Lese entgegen , als am 21. ,Mai sich in unserer Gegend fuxckUbare (Getvirccr zusammen- .zogen, welche; begleitet von heftigem Styxm urid Hagel", der in den Gravxs von Blanqueforc und Taiilau bes ziir Größe von, Taubenfeiem und secl)§.Zoll hoch gefallen seyn doll, xinen roßen Theil unserer Wemherge und_Kornfelder verwüstet * bén. -- Mehrere Kirchspiele von Graves'und der Medoc
“von Blanquefort, Ludon, Macau, Labarde, Cautenai, Mar-
gaux' bis Lamarqye smd aufs Neue verheert, und i| „dort,
, Bqurg und Palas von d'AMbesx die Last wiederum an- ein RUHR redUCÜ'c. Fast „allenthalben war der Weinstock m Blüthe; das- nun „schoii seit 8Tagen anhaltende kalte Wetter und Regen , bgld.“m1c
„Sturm, und Hagel begleitet , werden der jungen anseßenden
FMM" bedéutend'en Schaden zufügen., Geht„ni,chc Auxes'per; MU,- so' ist. doch wenigstens der_"größte Abfall der jungen Becken zu befürchten. “ .
Gréßbritanien und Irland.
Parlaments;Verhandlungen,“ Im Ober; und Yntevhause fand am 3. Juni die erste Sitzung nach dem Pfin stfesre statt. Im Oberhause leistete der aus Oskaien zurü gekehrte, w:,ährxnd; seiner Abwesenheit zum; ViSCout'i'tYer- nannte,_ Lory Comöxrmere denTEidiund-nahm? seinen Platz als Pair em. Die Griechischen Angels enhe ken brachte der Marquis von Londonderry zur; prache, in- dem er fragte, ob der edle Graf (v. Aberdeen) dem Hause
auch Abschriften von den Depeschen vorzulegen denke, die der“
Britiiche Boischafter in Konstantinopel in Bezug auf die Art und W;:sze eingesandt, wie Rußland, bewogen worden sey, der Pforte zwei Millionen Dukaten, die "iihm als Schad- loshaltung gebährten, zu schenken ?»Feruer wün-ehe er zu wis- sen, ob über die Konferenzen in Poros etwas Abschriftliches vorgelegt wer-det) würde, denn seyen-ciuch die bereits mitge- theilceii Akcenßücke ziemlich reichhaltig, so. umfaßten sie doch die diplomati1chen Verhandlungen „von drei Jahren, und Manches fehli daher, was zur vollskä11digen Aufklä- rung erforderlich sixty. Graf v. Aberdeen antwortete, maxi habe; von diesen Conferenzen deshalb *tiéchx's mitge- xhetlt- weil das Wesentliche ihrer Verhandlungen bérei'ts in den vorliegenden Protokolle:: gegeben worden'sey. Was ]edoch die ebenfalls erwähnten Depeschen betreffe, so könne yr darüber nicht eher etwas sagen , als bis er Zeit gehabt, m Erwägung zu ziehen, in wiefern das Interesse anderer: Mächte, eben so wie das von Großbritanien, durch ihre Vor- legung becheiligcxwerde. Der »))??avquis meinte darauf, es- sey blos nöthig , zu wissen, ob Rußiand jene 2 Millionen Dukaten aufgegeben , um die Pforte zur Beistimmung zm der von den Verbündeter: gemachten Forderung zu bewe en, oper aus welchewanderen Gründen dies geschehen sey. ord Holland bemerkte, die Konferenzen von Poros hätten des- halb ein besonderes Interesse, weil man aus den bereits vor- liegenden Papieren nicht ersetzen könne, waseigentlicl) die Ver; bündecen bewogen habe, die Gränzetr“Griechenlands, wie "sie durch das Prorokoll _vom LL„ März bestimmt worden , wre- der einzuengen. Auf eine deshalb an ihn gerichtete Frage
,antwortete der Graf von Aberdeen, daß die Regierung
NiemanIeg den besonderen Auftrag ertheilt habe , über jene: Konferxnzen, erforderlichen Falls, einen Bericht ab Usiatten», -_- Nachdem das Haus daxauf sine Ehescheidungs- ill und die Angelegenheit von East-Retford 1vie*der.vorg]enommen hatte, vertagte es sich um 9 Uhr. “
?'Zm Unterhause machte ])1', Phillimore seinen angekundigten Anrrgg auf eine Adresse an den König, in der“ uni Abänderung der bestehender; Ehescheiduiigs-Gesekze nach- ngucht werden soll. In England, ,sagte er, unterscheide ich die Geselzgebung in dieser Hinsicht von jeder andern in n- ropa. Der geistliche Gerichcshof könne nur eine Scheidung vpn Tisch und Bette aussprechen, wonächsk dann jede Partei. sich verpflichten müsse, Michl wieder"zuheirarhet1, so lange die andere Partei lebe. Seit mehreren Jahren sey zwar der“ Gebrauch eingeführt worden, sich zur Erlarigixiig einer eige- nen Bill, welche die Wiederverheirarhung, gestatte, jedesmal an das Parlamenczu wenden; dies sei jedoch, genau ge.:- nommen, immex, nur eine Scraf-Bill, in ofern sie stets gegen: eine Partei gerichtet, sey , die sich eines Vergehens schuldig; gemacht. Auch könnten die mittleren und niederen Einwohnerw- Klassen gar keinen Gebrauch davon machen,'da die damit:“ verbundenen Kosten, die sich in gan? einfachen, „nicht verwickelten“ Fällen auf» 600, bis 700 Pfd. b'el efet'i, zu hoch für fie seyen- Der Redner machte aus das Utizweckmäßige des parlamentarischen Verfahrens in solchen Fällen aufmetYFsaM; er wies darauf hin, daß , wer , um sich von seiner Frau scheiden zu, lassen, nach- Sclwtcland gehe, ésédortfüt: 15 „[d- haben könne“- UW meinte sodann, das..; besteAbhÜlss-I “kel würde sMU- dM geistlichen Geréchcshöqux die Macht zu ertheilen,„ nicht; blos & mensa (zi; Unico," “ ouvert! auch & yjnzija materonüszu scheiden. _- Die anwesenden Rechtsgelchrcen exélärteti ssé'h mehr oder minder gegxn den Antrag des,1,).1'-'§Phillimore: Sie „€. WU eyxkt , weil er der Meinung war,“ das gegen- wärtig einge hrte Verfahren sey einem" we'sWxU-ch protestan- tischen Staake, wie England, ganz'xangemesftn, wo egßn die Ermächtigung des "geistlichen Geri _tshofezz UU? FU eßbxäu- ckck ,und. einer Vermehrung der“ „hesclxetdungexi ;die Bekam [gffungxseyn w-ü:*__de.- Herr O'Cytineki Widerseßte sich, weil es ihm besser schien, statt den Armen _die Gelegeyhett [U SML?- auch ihre Ehen trennen zu lassen, lieber auch, „den Mich?" O'?» bereits“ vorhandene" Geiezéxiheit ku nehmen.: penn M UKW!"- [dslichké_ic„de_s„x.Ehebqnßes sei) ,n,chc;_blys m deaansÖxU Gesetzender,*k]ciclzoléschen_Kirche-„ fond?“ ““ck in ÖM“) der.. pr'otestancisxhen cg_ründex. “])r. „Lysh'ington meinte, das
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1,201 ,vonAberdeen und LordFarnborough blieben 3 Stunden-und
Verfahren des geistlichen Gerichcshofes se ohnxdres schon so langw'ierig,“daß eine Vermehrung seiner unctwnen den Ge- richts“ ang, nur noch schleppender machen würde. Der, Ge- neraJ-Fiskal und Sir Rob. Peel äußerten, Haß es bes- ser gewesen seyn würde , Wenn „defr Antrqgende „seine Absich- teti deutlicher oder in einer förmlechetx Bill bezeichnet hätte;
, beide erklärten sich gegen den Vorschlag, der_sodann auch von
2 Stimmen e en 45 verworfen. wurde. -- Ein Antrag ZLZ'Herrn Sagd Öger auf die Resohzkion , daß das Haus es fiir aixgemessen erachte,“ die Etiglixchen Armen-Geseße Mit einigen Modificationen, in Irland einzuführen, iyurde ohne Abstimmung v“e'rworfen. -- Ueber die auf den Bwr-Verkehr Bezug habende Bill wurde der Bericht erstattet, was noch
einige Debatten veranlaßte, worauf sich das Haus „um ZZ Uhr Morgens vertagte.
Lot1don,*4. Juni. Folgendes find die in den letzten drei Tagenx erschierwnen, .. von Sir H. Halford uend _Sir M. I. Tierney gewöhnlichermaßen unterzeichneten Bulletins Über den G-esundheits-Zusmnd Sr. Majestät:
' „Schloß Windsor, 2. Juni.
Der König hat die Nacht gut geschlafen; Se. Majestät fühlen sich noch immer dann und wann im Arhemholeu be,-
hinderr. ““ „Schloß Windsor, “3. Juni.
Der König fühlte weniger Beschwerde beim Athemholen und brachte eine ruhige “Nacht zu.“
„Schloß Windsor, 4. Juni: _
Der König hatte vorige Nacht nur wenigeii Schlaf, brachte sie übrigens im Ganzen ruhig zu; von Zetc zu Zeit war das Athemlwlm beschwerlich.“ .
Ju Beziehung auf die Krankheit Sr. Majestägäußert der Courier: „Wir waren, gemeinschaftlich mic uniern Le- sern, unwillig über das UngcnÜgende der in den „Bällerins mitgetheilten ,Ausk'unft, selbst indem wir das Passende der durch Gewohnheit und Zarchsfühl den Aerzren des Königs vor ezeichneten Regel billigen "mußten; und jeßr, wo es in un erer Macht steht, das BefindenSr. DMW wie es derma- len wirklich ist, zu schildern, isi die'Vollziehung dieses Vorha- bens schmerzlich für uns; denn aller vertraulichen Berichte vom Gegentheil ungeachtec, kennt der Königl. Paiient seinen Zustand vollkommen und erwartet das kommende Ereignis; mic einer eben so stillen als freudigen Ergebung. Ain Mon- tag früh äußerte er sich mir dem ihm eigenen Gleich,- mutl) gegsn einen seiner ältestem und werthesken Freunde
über Gegenstände, mit denen der menschliche Geist sich am *
meisten U beschäftigen pflegt , wenn er sich zu keiner Rech- nimgs- bleguxig vorbereitst, und bemerkte bei der Gelegen,- heit, daß man ihm vorgeschlagen habe, den Rath noch meh- rerer Aerzte anzuhören. Er sey jedoch von der Unheilbarkeic seiner Krankheit Überzeugt, so wie auch davon, daß man zur Linderung seiner-Leiden Alles gethan habe, was die Kunst zu leisten vermöge. Auf eine Bemerkung in Bezug auf die Mi- nisterial-Veränderungen, die vielleicht erfolgen könnten, er- Wtederte der*König: „Ach wir onen nicht von Politik spre- chen, Mit der bin ick) fertig ,und zugleich überzeugt , daß Al- les gut gehen“ wird.“ Seine Stimme war fest, seine Selbst- beherrschung und die ihm eigene Annehmlichkeic seines Ausdrucks unveränßert, M1? von [(ck sagte er „ daß er die Beruhigung fühle, niemals Mik VVUMH irgend Jemanden Unrecht gethan oder bqleidigt zu haben.“ , Eine Menge von Befehlen , Aktenstücken, u. s_ W;, die schon früher so WM fercig WWU, um mit der Königs.. Signa- _tur geßempelc zu werden ( auf der Rückseite dieser Papiere ist der Inhalt und das Wesen jedes Dokumentsverzeichnet Und „'von_.d_rei_ Kabinecs-Miniftern unterschrieben,), wur- den in,- dtejen Tagen vom'Lord Farnborough in Gegenwart des Her ogs 'von Wellington und des Grafen" von Aberdeen gestempet, nachdem Se, Majestät zu jeyem „diescr Doku- mente, das, mit dem Stempel versehen ward. seine Einwilli- gung gegeben hatte. Der Herzog von „We ington und der Graf vyn Aberdeen bezeugten die erfolgte Signatur. Bei dieser, Gelegßnheit bediente man sich zweier Stempel -- dxr eme enthielt die Signatur „George R.,“ der andere öS“ Anfangshuchskaben „des Königs. Namens „G. R,“; diese Srenn el_wur-dzen xesyektive bei den Papieren gebraucht, die Ee. . “)estäk gewohnt, waren, _auf- eine „ähnliche Weise vor rschU„UUUg .„der lelzxen Akte zu unterzeichnen„ Die Stempel verfevtigce auf Befehl „des Lord-Prä-xidenxen des Konseils der 'SWR-GUMM- der Kötiig1,--S„i_ege , , Herr _Wyon; ,approz- b'rt wurden se in dem am-*,_le§„.ten Montage-gehaltenen Kabi- Fets-Rath; fis, sMd von SWM. Während des Geschäftes er-Kommissarieu waren auch Sir W. Keppel und "Sir A
Barnard zugegen. .Der Herzog von,Wellingcon, der Gra? k
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entferncen sich dann. Gestern Morgen verließen-Sir M. Tierney- und Herr Brodie den Pallasc und wurden am Abend wieder zurück erwartet. SWH. Halford blieb den ganzen Tag Über? im Pallas? beim Könige. , Oberfi Wilson hac in “der heutigen Sißung des „Unter- hauses angezeigt, daß er am nächsten Montage auf die Er- laubniß antragen werde, eine Bill einbringen zu dürfen, durch welche alle Zweifel darüber, ob es den in Großbriraciien ge- bornen Juden gestattet sey, Ländereien zu besitzen, „beseitigt werden. . .„ Der Courier enthält neuerdings einen Artikel gegen
“* die sich e_rhebende Opposition, die , wie er glaubt, noch nicht
ganz einig sei) und mindestens in ,der gegenwärtigen Parla- ments-Sesfion nicht entschieden auftreten werde. „Einen minder günstigen Zeitpunkt“, sagt er, „um eine regelmäßige Opposition zu organisiren, hat es wohl noch nie gegeben, als den jetzigen, da die Nation mic den Anstrengungen- smd Grundsälzen des Ministeriums, mit seiner Politik im. Alige- meinen und mit seinen Maaßregelti insbesondere, die den Bedürfnissen und Wünschen des Landes entsprechen, ganz zu- frieden ist. Ohne Scheu können wir diejenigen , die dureh eine Vereinigung ihrer Machc das Ministerium unruhig mg- chen wollen, herausfordern, ein besseres VerwaLcUtigs-System, als das gegenwärtig befolgte, aufzustellen.“
In ihrem Blatts vom Lcen d. kommi die Times wie- der auf die Griechischen Angelegenheiten zurück und macht besonders ihrem anrimm gegen den Grafen Capodistrias und den Griechischen Senat in den stärksten Ausdrük- ken Luft. „Das Interesse an dieser Angelegenheit,“ sagt“ fie, „wird nicht eher aufhören, als bis die, hoffentlich nicht mehr entfernte , Stunde gekommen scr/n wird, in dsr ein Prinz, der die Achtung der verbündeten Mächte und alle Fähigkei- ten zu einem Regenten besilzc, die Zügel der Griechischen Re- gierung wirklick) ergriffen und so die Besorgnisse des gebilde; ten Europa über das Schicksal eines berühmten Volkes be“- seitigt hac. -- Inzwischen soll man uns , wogegen wir uns
» ausdrücklich verwahren wollen„ doch nicht für so thöricht hal-
ten , daß wir durch die primkeiiden Depeschen des Grafen -- oder Königs - Capodistrias Mis so vcrblenden lassen, um 'zu glauben, das „„Griechische Volk habe irgend etwas mit der Rorre gemein , die der besagte Capodistrias unter dem" Namen:"„„Griechischer Setiar““ um sich. versammelt har.“ -« In diesem Tome fortfahrend kam: jedoch die Ti- mes nicht umhin, zu dem bereits in ihrem vorigen Blakte erhaltenen Resultate zu, gelatigen:*) daß die nördliche Gränze “von Griechenland zu eng gezogen, sey , und daß die Verbün- deten noch einen Schritc mehr thun sollkcn, um sie wieder zu erweitern. „Es ist uns zwar,“ fährt die Zeitung fort, „ein; gewandrworden (von Seiten des Conriers), daß Griecheulqnd nach seiner gegenwärtigxuAUsdehmmg garantirt sey. Wir geben auch zu, daß diejxs Argmneni einige Kraft hac, allein die beste Garantie bleibt es doch immer, die Schlüsseideö eigeiien Gebietes zu besitzen. Die beste Vertheidigung Grie- chenlaxids in séinem wiederbelebken Zustandewürden seine natürlichen Festungen und in diesen seine hcimischen Waffen seyn. Garancieen auf Pergament kommen im Ve'rlaufe der Jahre mir gar zu leicht in Vergessenheit. - Griechenland wird gewiß,. einmal ein großes Und edles Land werden. Man weist zwar hier und dort auf sein beschränkkes G'ébiec, auf seine verarmten Einwohner hin und fragt ssdann: „„Kann Griechenland jemals unabhängig auftreten?“, Die Grie- chen smd ein abgehärcetes, rhäciges, gescheutes und unterneh- mend'eß Volk ; fie befinden sich in einem schönen Klima und auf _einem fruchtbaren Boden , sie sind Seeleute im eigent- lichsten, Sinne , deim ihre Wohnungen werden-fasr überall vonden Gewässern, des Mittelländiscben Meeres bespülté.
Tan gebe ihnen'eine gérechte und starke Regierung, und sie werden b-in_nen kurzem, eben so -wie jekzt 1chon die wohlfeil- sten, auch- ,die geschicktesten Seefahrer unter ihre!) Nachbarn seyn. Sie werden die Schiffsrheder. des Europaischen SÜ- den seyn, wie die Holländer es früher im Norden gewe- sen find. Jir kleinesGebiec wird sie an nichts verhindern. Dükiemark iiyk ein kleineres Land Tals Griechenland; die Be- necianischen Provinzen, Jahrhunderte lang so blühend, wa- ren nicht: so umfangreich, als das beschränkteGriechischk Gex biet; die sieben vereinigten Provinzen, das Holländische Bra"- banc mic- eingeschlossen, bildeten einen Staat , der einst der Hg'ndelsweic Gesesze gab und doch nur einen Flächenraum von, ungefähr 160 (Engl.) Meilen Länge und ungefähr=120 Meilen“ Breite; einnahm, während Griecheniand vdn- dem nördlichskenPunkte- in Euböa bisxzum südtich|en des Peloi-
*) G: das gesirige Blatt der Staaks-Zeitunz.