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tere amtliche R-aehsch)iag vermukhlich sich erleichtert finden würde. Die qumissarien “ließén „sich'dtes gefallen; in einer Reihe von Konferenzen wurden alle Theile des Gesetzbuchs durchgegangen und“ da'bei-Franzöfischer Seits auf'mannigÉache mehr und minder wicht! e Aenderungen atigetkagxn. pä- ter folgte ein “Nötenwech el, nforiu man steh, auf die Gxund- sätze, von denen die verlangten Aenderuygen ausgehet) sollen, und auf die Hauptä'n'd'erun en selbst beichränkte. Die Kom- miffarien entwarfen hieran ihrerseits, in Gemäßheik per met dem Herrn Botschafter gepflogenen Unterhandlung, eme _Re- vistop des Kodex, die se mit den _ausführlichen Berichten uber ihr Geschäft dem Vororte einretchken, und der Vorort_ hat nun durch Kreisschreiben vom 27. Mai. die Resultate jener
unterhandlung, die er für befriedigend und annehmlich hält„
an die Eidgenössschen Regierungen Überwacht und ihnen an- gelegen empfohien, sie möchten ihre 'Geja-ndten zu per bevorx stehenden Tagsaizung mit so ausgedehnten Jnstxuccioiien velv- sehen, daß sie das Skandes-Votum it: einem sin die vorlie- „enden Anträge überhaupt günstigen Sinn erklaren können.
er Hauptsatz, von welchem die beiotideren Abänderungen aus-
gehen , welche Frankreich in dem Schweizerischen Gesetzbuch„
verlangt , ist diese?: Es müsse der Kodex für_die kapitulirtezi Truppen in jederBeziehung eine wenigstens eben 10 stal'kiGarätlti-e darbieteu, als die LandeszGesengbung für dieFraiizösijchet1Mx- litairs. Däher sollen: 1) Die geseleicbenFolgen einer yirafiigrén Handlung niemals milder seyn, als sie es nach de'nFraiizöstjci)en e'selzen für den nämlichen Fall jeyn würden; 2) die Regeln der KoMpeten und Prozedur dafür sorgen, daß weder den Rechten der * K Rechcen der Französi1chen Staatsbürger oder der_imter Kö- niglichem Schuße lebenden Fremden, irgend ein Eintrag ge- than werde. In ersterer Beziehung müssen eine grsße Zahl Strafbcskimmmigen' des Schweizerijchen Kodkx verscharfr, Zver- den, und scheint man sich dab_ei an den neuen Französijchen Entr'vurf der Militair-Strafgejeize, welcher doch noch erst der Diskussion der Kammern unrerliegen muß, gehalten zu habet). Hit1fichrlich auf die Organisation der Rechtspflege geht die erste Forderung dahin: daß das Bcgnadigxmgsrechc „als dem . Könige ausschließlich zustehend anerkannt und *für die Mög- lichkeit der Ausübung desselben Sorge getragen werde. Die zweite will sorgen, daß durch den neuen Strafkodex keinVe- wohner des Reichs seinem natürlichen Richter entzogen wer; den solle; die dritte [)eischt, daß jede Civil-Streitigkett , bei welcher ein Franzose oder ein anderer Einwohxier des Reichs betheiligt sey, von den gewöhnlichen Französiichen Gerechten beurtheilt werde; die vierte wil! , daß jede Vorladung einer den Schweizerischen Militainerichten nichr unterworfenen Person durch das Mittel“ der kompetenten Fratizöfijchen Be, hörde geschehen solle; die'““füx1fte, daß das Zeugnis; eines Schweizerischen Militairs niemals verweigert werden soil, wenn es durch die kompetente Behörde “an denselben gelang_,t; die sechste, daß im Falle von Mitschuld zwinhen Franzoxen undSchweizern die Individuen jeder Nation durch ihre re- spektivenGerichte beurtheilt und die Prozeduren durch gegen- seitige Requißcorieu vervollständigt- werden sollen; dee sie- “bente endlich isi ein von Frankreich verlangter Zusalz-Artikel, „durch welchen in bestimmten Fällen den_Fran östschen Behör- den, wegen zu niedriger Bestrafung eines Rekurs an ein höheres Gericht zugesichert werden soll.. -"- Unter allen den noch übrigen Aenderungen, die' aufFranzö- sischeiBegehren angetragen Werden , ist unstreirig die wich- tigsie'und bemerkenswertheste 'jene, welche dem vom “Kodex
geforderten juridisch-legalen “Benötis die moralische UeberZeu-
ung der Richter unterschiebt. *Wenn ('so lautet die Fassung "er“ ab “e_änderten Vorschrift) in Ermangelung rechtlicher-Ge- 'wißheic ein Zusamwentreffen starker Verdachtsgründe und _Übekeitistimmender Umstände dem Gerichte die moralische Utbexzeugung verschaffen würde, daß der Angeklagte das ihm angeschuldigte Verbrechen yder Vergehen verübt habe, so wird das “Gericht ihn als dieses Verbrechens oder Vergehens schul- “dig'vxerurthe'ilen- Eine'solche Yersrtheilung muß jedoch im- mer von wenigstens zwei Drittheilen der Stimmen ausge- sprvch'enwerden, und die aufzulegende Strafe darf nie der- jenigen gleich kommen, welche den „Vernrtheilcen"getroffen hätte , wenn das Urtheil in, Folge rechclicher Gewißheit- er- gangen wäre. Haftet auf dem Angeschuldtgten schwerer Ver,- _ _dacht,'das Verbrechey ode? Vergehen verübt zu Haben, ohne
'daßier nach der Vorschrift des vorangehenden arxes verur- “theiltzworden wäre , "so ist das Gerichc berechtigt,. entweder denselben vom Regiment. wegzuschicken, -- oder je nach den
umständen allfäaig andere “ zweckmäßig“scheinendeSécherheits- _
Maaßnahmen gegen *ihn zu verhängen, - oder zu erkennen, daß er die ausgestandene Haft ansich selbst zu tragen habe,
rome, noch den Geseßen des Reichs, noch den ;
chweizers, der -
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- oder endlich zu erkiären, daß die weitere Aufhe'äung der Sache Gott und der Zeit anheimgéfteilt werde.“
Spanien.
-- - Madrid, 10. Juni. Es will verlauten, daß der Hof am 26-sken d. Mxvvn Aranjuez nach Madrid zurückkeh- ren werde. Bis jetzt ist es noch unbestimmt, ob die KöUi [. Familie die heiße Jahreszeit in dem Königl. Sitio SM [- defonso (la Granja) zubringen wird , dagegen aber glaübt man allgemein, der “König wünsche, daß“ die Königin ihre Niederkunft in San Lovenzo ( wo-Se. Maj. geboren “fivd) halten möge. - Die Angelegenheiten zwischen der Regierung und den Baskischen Provinzen *scheineu durch einen Vergleich beigelegt zu werden. Der Rathsherr Don Zozé de Cavanii-_ les, INitglied des hohen Rathcs von Kastilien, ist nach den genannten Provinzen mit dem Auftrage gesandt worden, die vorhandenen auf die mancherlei Privilegien, Gerechtsame, Vorrechte :c. Bszug habenden 'Dokumenie derselben zu unter- suchen und darüber ausführlicheU'Bericht abzustatten, indem man ganz genau ersehen will, zu welcher Zeit und aus“ wel- chen Gründen Biscaya , Aiava , auch Guipuscoa und-Ra- yarra, in Besikz jener Privilegien :c.*gek7ommen„ smd. Die Regierung-wili, daß gedachte Provinzen, welche bisher alle Bedürfnisse des Lehens unverzollk verbrauchten , jetzt in die Zolllinie eingeschlossen werden “und fick), so wie alle übrigen Spanier , dcn Zollgesekzeti unterwerfen sollen. Nicht minder ist esdie Absicht der Spanischen Regierung, die Quinta (Truppen,- Ausyebung durch das Loos) bei den Einwohnern der Provinzen einzuführen. - Seit 8 Tagen hält “fiihder Titular-Sraatsrath, DonAnronio deUgarte y Larrazabal, wiederum in Madrid auf, nachdem er, einem Königl. Befehl zufolge, seit er von seinem Botschafter-Postcn in Turin nach Spanien zurückgekehrt war, Madrid nicht betreten durfte. Der Geheime Secrecair des Königs, Salcedo, hat ihm,*ol)ne “Mitwiffen der Spanischen Staacs-Mitiister, die Erlaubniß zu seiner Rückkehr nach Ma; drid bei Sr. Katholischen Majestät per'jönlich ausgewirkt. Vor einiger Zeit wollte es verlautkn, ais ob Hr. Salcedo die Gnade des Königs verloren habe und aus'der Umgebung Sr. YNajesiät entfernt werden dürfte, weshalb einige Perso- nen glauben, daß, nachdem derselbe fich wiederum im Bestiz der Königl. Gunst und Gnade sah, er die Erlaubniß zu der Rückkehr des schon zu zwei verschiedenen “Malen verbannken und immer wiederum zit_r höchsten Gunst und zu großem Staats-Einfius; gelangten Ugarte in dir Hoffnung a::sgewirkt har, “um sick) durch denselben für künftighin seine Stellung am Hofe zu sichern; indem er (Salcedo) vorausscße, daß der „König; Herrn Ugarte auch zum drittenmale sein Vertrauen schenken werde. Noch ist Herr Ugarte nicht bei dem Könige in Aranjuez gewesen, jedoch ist sämmtlichen Ministern-nur vielleicht mit Ausnahme des Marine-Ministers , Herrn Sa- lazar -- dieses Ereignis; sehr unangenehm _und auch wohl beunruiiigend für fie, indem wohl keiner derselben seinen Po- sten behalten würde„ wenn es Ugarte gelänge, wiederum den im Jahre 1816, 1817, 1818, 1819 und 1824 behaupteter: Standpunkt einzunehnien. -“ Jm verflossenen Monat waren die sechs Jahre verstrichen, welche für die Dauer des Amtes eines Generals des Franziskaner-Ordens festgese t sind. Da der lekzce Ordens-General ein Ztaliänischer M nch, ewesen war, und, der bestehenden Verfaffung gemäß, die ReiZe dies- mal Spanien traf, dem Orden ein Oberhauyt u geben , so wurde das Kapitel in der Universitäts-Stadt [cala de He- näres gehalten, wo fich eine roße Anzahl Franziskaneivaönche von allen Graden aus Ita ien, allen. TheiletiSpamens und aus Portugal ein efunden batten." Der Franziskaner Mönch und Staatsrath, Hater Cirilo de Alameda, welcher von 1818 bis 1824 General der Franéiska'ner gewesen "Zar und yon 1824 bis 1830 die Angelegenheiten des Ordens 111 Spanien, im Auftrage des in Rom residirenden Generals, geleitet hatte,
schmeichelte fich , „aufs Neue gewählt zu Werden , und hatte
es an Zuficherungen von Ertheilurzg geistiicher_ Aemter :e. nicht fehlen lassen; _die Wahl traf jedoch- nicht ihn, sondern einen gewissen Pater Iglesias, von dem viel Gutes esagt
"wird, “und der gar keine Tendenz haben soll , ich in olitik“
zu mischen. Dieser führt nun, seiner“ neuen *Ürxdo gemäß, während der nächsten sechs_Zahre den Titel Excellenz, :| Grande von Spanien, und jedes Kloster in Italien, Portu- al und Spanien hat ihm täglich eine Peseta (877; Sgr.) als ' lmosen zu entrichten. Zur Zeit als-„slcb die Spanisch-Ame- rikanischen Befißungen noch nicht gegen den JNutter-Stach empörk und von demselben losgerissen hatten, 'beliefen fick) die jährlichen Einkünfte cities Generals “des mehrgenannten Ox- dens auf 7 bis 8 Millionen Realen de Bellori„ (500,000 bis
-' Beilage
_-Bejl-age' zur- Allgemeinen Preußischen“Staaks-Zéitung- M 176.“
570,000 Rthlr. -- Die Gemahlin des Grafen von Figueira, Gesandten des Spanischer Seite: “als Körne"; von Portugal anerkannken Juscmten Dom Miguel von ,Braganza , wird täglich aus Lissabon hier erwartet. -- Dem General-Lieute- nant Don Joaquin de- Pezuela, welcher während mehrerer „Jahre.- Vice-König“, Gouverneur und General ; Capitain von Peru gewesen _und fich in den -Schlachten von Viicapugio, Arjoumaund-Viiuw, welche in den Jahren 1813, 1814 und 1815 geliefert wurden, ausgezeichnet hatte, ist der Titel Marques de'Vilum verliel n worden - Der Graf de la Porterie, ein Franzose von“. burt, welcher sich seit 1823 in Spanischen Krie sdienften ( jedoch außer Aktivität) befin- det und den Chara cer als General hat, ist als Volontair zur Franzößscven Expeditions-Armee' egen Algier gestoßen. -- Das im Messager des Chambres ver reitete Gerücht, als ob funfzehn «Spanische Offiziere von allen Waffengattungen, un,- tev dem Befehl eines-General Guerrero, cm der Expedition nach AfrikaYAntheil nehmen“ wollten , ist uYegründec, und giebt es keinen Spanischen General dieses amens. Zwar find, in Gemäßheic des gefaßten Plans, einige Offiziere in das,.Haupt-QUartier zu schicken, der Graf Mirasol und ein gewisser Espaüa (Neffe des Generai-Capicains in Katalonien gleiches Namens), Ersterer Capitain in der Garde-Kavallerie und Letzterer ebenfalls Capitain in der“ Infanterie- Garde, dazu biestimmt worden , jedoch sind auch diese bis jetzt noch nicht 'akxgereift. - Die beiden ersten Aerzte des Königs Fer- dinaud , Reboto und Turlan, smd, auf ausdrücklichen Befehl Sr. Katholischen Majestät, m_it Beibehaltung ihres ganzen Gehaltes, in Ruhestand verreizc'worden. -- Es ZZ ge enwärcig eine Diligence von hier nach Lissabon an elegc.
ie anancinnen Donna“Ma.iFranciska und Donna IgRaria Theresia von Braganza, Erstere Gemahlin des Infanten Don Carlos" und Letztere deren Schwester, Witcwe des ananten Don Pedro Gabriel von Spanien„ sind, so wie auch der Graf von Figuei-ra , HauptActionnairs in dieser Un- ternei')mung; beide Prinzessnnenweihten auch die zuerst von Aranjuez abgehende Diligenae ein, indem Hdchstdieseiben da- mit in den Straßen von Aranjuez umherfuhren,
Tia !: k e*i."
Die Florentiner Zeitung meldet in einem Schrei- ben aus Livorno vom 11, Zum, daß Bxiefe aus Korfu vom 24. »Mai die früheren Nachrichten über 'die in Epirus herrschende Anarchie bestätigen._ Die Albanefischen Milizen“, die sich in der Hoffnung getäu1chc fanden, den rückständigen Sold von derTüriischenRe ieruug ausgezahlt zu erhalten, begin- gen noch immer die größten ussehweifuxigen. Am meisten wurde die Stadt Iannina beidiesen Unruhen heimgesucht, weil sich dort der Kern 'der Aufrührer befand." Die in'dem Fort eingeschlossenen Türkischen Behörden hatten sich gendthigt ge- sehen , den christlichen Einwohnern, so wie denZudeu, Waf- fen zur Ver-théidigung zu geben.
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
New-York, 9. Mai. Der hiesige American giebt unter der Ueberschrift: „die neue Partei“, einen langen Ar- tikel, ,in welchem es ytitxr Anderem heißt: „Es ist uns [)eil- sam), daß wir Parteien haben,.um mit der Eifersucht politi-
* scher Opposition für das öffentliche Beste “zu wachen, den
aufstrebenden Ehrgxiz tm Jaume zu [alten, den Dicnsteifer anzusporiien und dce_große Charcx un erer Freiheiten dadurch zu bYstigen, daß die Verwaltung Patrioten von verschiede- ner ' einung anvertraut ward. Es ist gut, es ist bisweilen nothwendig, eine neue Partei zu haben. *Bei uns ist die Ener ie einer Partei-Oppofition der einzige Schuh gegen den eißbrauch der Maxhc. Freilich werden dadurch Zwi- siigkeiten in Provinzen , in Städten, jwsogar in Familien veranlaßt; doch dem ist ni tabzuhelfen, so latige man die menschliche Natur ni e ndern kann., Die, Vereinigten“ Staaten sahen schon xüher neue Parteien. Alle wurden Anfangs verachtet, in ihren Zwecken verleumdet, späterhin
“aber in ihren Erfolgen ;_eehrt, , Die erste war .die
Wheg-Partei, welche die ppostion der Amerikanischen Kolonieen gegen die An-maßungen der Englischen Krone organistrte.“ „Die Torys leisteten ihr ,Wéderskand. Die Torys befanden Keb“ nn-Befiß der Aemter, des Reichthums
' und „zählten die „damals anxzeic-hnetßen .Männer zu ihrer
Partei. Was waren .in ihren Au en Hancock oder- Adams -- diese'von der Nachwelx am mei „en verehrten Namen? -- Demagogen! Rebellen-Anführer! Verräther! -- Die Torys hatten Hie Macht in Händen , und dennoch wurden sie von
den WHigs völlig auseinander gesprengt, und ni ts blieb von chnen übrig, als ihr Name. Die siegenden AYigs bildeten die Föderal-Verfaffung und ernannten“ Washington zu ihrem ersten Beamten der ausübenden Gewalt.“ Bevor er sich noch vom Hffenciichen Leben zurückzog, zeigte sich Uneinigkeit im Gemecmpejeii: die Freunde der Verwaltung waren Födera- ltsten, die Gegner De_mokracen. Unter Washingtons Nach- folger standen sich- Hieje beiden Parteien einander *gegenüber. Die Demokraten blieben Sieger, und, Anfangs verachtet und
' geschmäht, errangen sie" endlich die Herrschaft mit einer neuen-
Zrdnung de_r Dinge in ihrem Gefolge. Seit den leßten 15 «zahren regierten sie ohne Opposition. Der Name Föderal verschwand_aus dem Felde der Politik. Die Demokraten find ]elzc tm Besitz von Aemrern, Reichthum, Talenten,. Kenntnissen und Einfluß. Der Narne oder die Partxki macht nicht d_en Mann, sondern seineGesinmmg. Nach Verlauf so vieler Jahre ist es keinesweges befremde'nd,» aus „Whigs mid Demokraten - das, heißt aus der Nation 7» _etne neue Partei entspringen zu sehen. Mutter Britama gab durch ihre Unterdrückung den Whigs Leben und Kraft; die Föderalisken, von ihrem hohenStand- punkte herab,. erregten die Eifersucht der Nation und Furcht 11in Unruhe m_der Brust des reinen Demokraten , und in dtejem Augenbitci mischt die an der“ Spiße der Regierung stehende Macht emen Trank für die Nation, der ihr bitter“- w1e der'Tod :|, und„den sie nicht trinken Will; se bildet daher eme neue Partei, um sich zu schützen und ihren Be- schiperden abzuhelfen. Die neue Partei erhebt sich,- wie die Whigs und „Demokraten, gxgen Veriäumdung , Macht und amrlichen Einfluß; wie dieje encftammc fie" der Nation --- den Gefinnungen von Männern , die für fich keine Aemcer haben, aber auch in ihren Wahlen keine Beschränkungen dul- den wollen. Anti-Freimaurerei ist der Name der neuen Partei, von den Machthabenden ist er verachtet; wer ihn daher zu seinem Leitstern nimmt, wird bei seiner Wahl nichr von der „herrschenden Mode geleicet und mithin so leicht kein Abtrünmger werden. Die Partei, weiche die Macht in Hän- den hac, irrt in ihrem Urcheil über die Anti-Freimaurere'i
"“Und wird ihren Jrrthum erst einsehen, wenn es zu spät seyn
wird, ihn zu verbessern. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß
' die„_jeßc verachtete Parteix im Jahre 1832 ihre Gegner eben „ so 1chachmatt macht, als es die Whigs im Jahre 1776 mit
Großbritanien thaten.“ „Es wexdezi hier im Laufe dieses Monats folgende wohl- thätige Geiellicbaften den Jahrestag ihrer Stiftungen feiern:
,Die Missions-Gesellschafc der mechodistisch-bischöflichen Kirche;
die Gesellschaft der Freunde Amerikanischer Seeleute; der Seneral-Verem zur Beförderung der Beobachtung der christ- lichen Sgbbaths-Feier; der Verein für" Sonntags-Schulen; dir Verein der Stadt New-York zur Beförderun der Mä- ßegketti der Amsrikanische Traktaten-Verein; der merikani- sche Friedens_-_Vereiti; die Amerikanische Gesellschaft für ein- hecmeiche Mt) ionen: die Amerikanische Bibel-Geselischaft; die Preshytermm chc Abtheilung des Amerikanischen Erziehungs- Verems mid dcr A_meriéani]c_he Erziehungs-Verein. _ Z““Ote Binl-Gejellschafc von Philadelphia feierte vor Kur- em ihren Stiftmchag; ste hat seit ihrem Entstehen 172,41?- tbeln unter die ewohner von Pensylvanien vercheilc; ihr
,Hauyczweck ist es, so viel wie möglich dahin zu arbeiten, daß
jede m Pensylvanien lebende Familie ihre eigene Bibel habe.
Wie sehr an manchen Orten in den Vereinigten Staa- cxn der-Werth der Dampfboote gesunken ist, ßavon“ liefert em vor Kurzem in der Stadt Mobile ( Missifippi) stattge- ?abter-öffenther Verkauf den Beweis; es wurde dort näm-
tch _ein anerßaniit sehr .gutes Dampfboot, das wohl zehnmal so viel gekostet hatte, zu 1400 Dollars auf 2 Monate Zeit
* verkauft!
I 11 [“an d.
B e r [in, 26. uni. Da bei ,demPferderennen _am 21|en d. sich eine außerorde'ntl ck) große Anzahl von Zus auern eingefunden
“. Irre, so ist es der“ Mühe wertl) gehalte wordey, an den
“iden „folgenden Tagen die zum 'alleschen und ziim Pots- damerTho're“ ,dahin auspasfirenden agen und Reiter“ zu zäh- len, und sind nach dieser Zählung am 22|en : 1) um Halle- schen Thore 635 Wagen und 205 Reiter; 2) zum .otsdamer Thore 326 Ma en und 170 Reiter; zusammen also' 961' Wa-
en und 375 eiter; am 23|en aber *1) zum Halleschen
hore 680 Wagen und 220 Reiter; ?) zum Potsdamer Thore