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eine wichtige Periode übergangen worden , in welcher der rinz von Wales in-ein zartes Verhältniß verselzc Und sein harakter 'auf die-Probe gestellt wurde. Wir deuten näm- lich auf die Jahre 1788 und 1789 hin, wo Georg 111. uerst von der Krankheit befallen wurde, die ihn eine eit lang unfähig Machte, seine Pfiicht als “Souverain zu erfüllen und “später seinen Aufenthalt für mehrere Jahre bis zu seinem Tode auf Windsor beschränkte. Es C|, natürlich bekannt genug , daß die damalige Oppofition, mit Herrn Fox an der Spilze, sich die größte Mühe gab, für den Prinzen von Wales, unter dem Vorgehen, daß es ein als präsumtivem Thron-Erben ihm zustehendes Rechc sey, eine unbeschrämkce Regentschaft auszuwirken. Diesem Plane widerseßte sich mit Erfolg der Premier-Ménister, Herr Pick, und seine Kollegen,- dée fich im Parlamente für ihre-Bill, die
den Prinzen von Wales zum Regenten, jedoch mit gewissen »
Einschränkungen,. ernannre, eine große Majorität zu verschaf- fen wußten. Dagegen stimmte das Zrlät1dische Paxlament, gleichfalls mit eiraer großen Majoritär, für eine unbejchränkce Regentschaft Sr. Königl. Hoheit, und diese auffallende Ver- schiedenheit in den' Beschlüssen der beiden gesekzgebenden Ver-
sammlungen veranlaßre den Plan zu «'ner Union, die später .
auchvon demselben Minister bewerkstelligt wurde. Hätte die Krankheit des Königs fortgedauexc, und wäre, in Folge des- sen, die chentschafcs-BiU durch das Parlament gegangen, "so würde das ONinisterium ganz verändert worden und Fox mit seiner“ Partei aus Ruder gekommen seyn, Die Wieder- herstellung Georg's lll. machte jedoch allen weiteren Schrit- ten im Parlamente ein Ende und verszfnderte den Prinzen von Wales, in Folge der an ihn gelangcen Adresse beider Häuser des Jrländischen Parlamentes, die Regenkz'chast fKr' Irlandzanzutreten, Im Jahre “1811 kam bekanntléck) dias,- selbe Sache, in “Folge dor unglücklichen Krankheit, von der Georg111. wiederum bcfalle'n wurde, und die “nicht mehr von ihm wich, auf's Nene zm' Sprache. Damals besmnd das
Irländésckze Parlament schon lange nécht mehr, und der da;"
malige Premier-Ménister, Herr Perceval, mir seinen Kolle- gen, die Politik Pitt? befolgend, schlug einc Bill vor, dis. dem Prinzen von Wales fast unter den nämlichet1 Beschrän- kungen, wée im Jahre 1789, die Regemtschaét Übertrug; sie ward von. beiden Häusern angenommen. Se. Königl. Ho- heit trat bald darauf unter dem Tirol eénes Prémzcn Regen- ten die neuen Functionen an, bis er im Jahre 1812, wo die gedachten Beschränknngen aufhörcen, vollkommener Sonverain des Reéchcs ward und solches blisb, bis er Uack) dem am 29. Januar 1820 erfolgten Tode seines Könägl. Vaters den Thron als König bestieg. Der erste Gebranck), den er von sekner neuen Würde machte, war der, daß er' den Lord (jekzc Her.- zog) von Wellington, wegen seiner gläuzenden umd glücklichen Heerführung auf der Halbinsel, zam Pair ernannte. - Als Prinz Regent war ihm bekanntlich die „Befugniß, Pair's zn érnennen und sie zu höheren Würden zu befördern, versagt worden. Die ruhmvolle Beendigung des Krieges *im Jahre 1815 durch die ewig denkwürdige Schlacht bei Waterloo verbreitete den höchsten Glanz über die Regentschaft Sr. Kö,-
nigl. Hoheit. (Fortseßung folgt.)
Königliche Schauspxiele. Mittwock), 7. Juli. Jm Schauspielhause: Zum ersten- mgle wiederholt: König Ottokar's Glück und Ende, Trauer- speel in 5 Abtheilungen, von Grillparzer.
Donnerstag 8- Juli. Im Schauspiel aue; * M' del, ?chctmspiZl ,éctx ?'AZheéquFnß vvsn A.!)Ws IJK», “"n- . *.W'W «zur- «ck 11.11“: aue: DerM ,. , , m 3 Abthet1ungen, mit Tanz; Mußk von Aübexxa rex“, Oper
MüchWYßks-Tßßscheßs Theater. - : o , . uc. te wee e ame komt e 3 Akten; Musk von Boyeldieu. * , fck Oper in Dynnersxag, 8. Jah. Zum erstenmalx wiederholt: Glei- Zhes mrc Gleechety, Lustxpiel in 5 Akten , nach dem Ztaléätré- 1chen des Federicr, frei bearbeitet von Vogel. Am 16ten d. M. Zum erstenmale: Fra Diavolo, *ko-
mische Oper in 3 Akten, von Scribe; Must? von. Ander.
Zsrliner Zörsß. ' ])en 6.)11]i1830.
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* Hierbei Nr. 48 des Allgemeinen Anzeigers“.
Unsern auswärtigen Abonnenkeix wird derselbe durch dée nächske Fahrpost zugejandt werden.
(Zyroc. 993. 4211017. )01*|:.
„ Neueste Börsen-R'achrichten. „ Paris, 30. Zum“. Zproc. Rente _er (20111111. 78 Fr. 25 Cent. 5proc. Rente yar compt. 104 Fr. 25-Cent. 5proc.
Neapoätanisck)? 86 Fr. 25 Cent. 5proc. Spanische UZ.
. _ Frankfur-x a. M. 3. Juli. Oestecx. 5proc. Metall. 100*. 4proc. 953. Bank-Actéen 1620. Geld. Metall. 59:1.“ 1proc. 25?» Ökose zu 100 Fl. 180. Poln. Loose 63771.Ic 3*Brief. “T
___
Gedruokt bei 21. W Hayn.-
2-Zproc.
Nedacteur John. Métredacteur C ottel.
ck
.I.? 187.
Aéllgetncijte
Preußisckc _S taats - Zei-tu ng.
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Königliche Majestät haben den _bisherrgen Ober,- LandeSgerichts-Affeffor Ballhorzt zu Frapkfurr a. „d.O. zum Rath bei dem Ober-LandeSgerichc daselbst AUergnädtgst zu er,- *-11an geruhet. „ . .
Se. “Majestät der.Kömg haben Hern ltthographesxben Drucker“ Ferdinand Louis Gagnebtn zu Neuchztel den Titel: „11119111118111'-l-11110Z10[)]1v äu Koi" beizulegen geruhet.
Se. Königl. Hoheik der Prinz August isi von hier '»,nach Pommern abgegangen.
Abgereisk: Se. Excellenz der General-Lieutenant, Chef der Gendarmerie und Kommandant von Berlin, von Tip- .pelskirch, -nach_ Magdeburg. ,
Der Wirkliche *Geheéme Ober-Finanz-Rath, Präßdent :der Haupt-Verwattxang der S-taats-_Schulden und Chef des Seehandlungs-Znstéruts, Rother, nach Perleberg.
' Angekommen: Der Königl. Gro bricanische Kabinets- Courier Fenoce, übel“ Hamburg von ondon.
/
“Zeitungs-Nachrichcen. A. u s l a .n d.
Frankreich.
Paris , 30. Juni. Gestern Mittag statteten Ihre Sicilianische Majestäten “und der Prinz von Salerno Sr. Majeüät dem Könige zum Abschiede einen Gegen-Besuch in “Saiuc-Cloud ab. Höchstdéeselben begaben Sich d-e'mnächsc nacb „Bagateüe, “speisten zu Mittag mit dem Kömge, der „Königl. und ,der Orleansschen Familie in Saint-Cloud und kehrten gegen Abend hierher zurück.„_7-- Die Dauphine be- --géebt“ sich am 7ten E. M. nach Vichß.-(Aklier).zum Gebrauche »der dortigen» „Bäder. Auf dem. Wege" dorthin werdxn Ihre „Königl. Hoheit in dem Städtchen Souvigny die Graber Zh- :rer 21 um besuchen. . .
m vorigen Sonnabend. nahmen Ihre ,Siciléanische Ma- jestäten, _in Begleitung 'der Herzoginbon Berry,... die Goheltn_s- Manufaktur und vorgejkern ,die Kixche Saint-Suiptce „m Augenschein. Auch dem Pallafre “der“ Pairs-Kammer wcd- “metz: gestern der_Könég von „Neapel , ,bßgleitet von devD-au- :phine, einen .Bemch. - '
Zn Gap ist der Ex-D'ep. Hr. Amar,» uud . -
in La-Tour-du-Pin', der- Ex-Dep. Mara. v. Cordoue,
Beidemin i-sterielle Rand., zu Deputirten gewählt worden.
- Der. CourréerÖfr-angais„glaubt, daß die Oppoßtéons- Partai in der nächsten Kaxnmey nahe an 300 Stimmen zäh,- Len Mrde-*undx,daß, wenn ,das Ministerium sich, bis zur Er- öffnung.,derKammer-nécht zurückzéehe, das Budget unbedenk- Uch verworfen werden -- würde.. Das Journal du-Com- anerce dagegen hält es- néchrsüy unmö“gléch,2daß. die Kammer sich das Ministerium gefallen ase, insofern dasselbe 11.111) gute Geseß-Entwürfe vorlege; dies [affe sich aber von thstern, Meidiejeßigen, durchaus-nichc.erwarten. „Wenn daher“, fügt» das gedachte Blatt „hinzu, „die ministeriellen Zeitungs- schreébev uns täglich noch wiedérholen, „daß der König-nicht UachTben werde, was soll das heißen? Soll es hxeißen, daß der hxon "errn von Polt“ nac beibehalten werde?, Immer,- "hin; dees i! in unseren Zinsen durchaus nicht die Hau c- sache. Kann der Thron es dahin bringen, daß das jeß ge “Ministerium gegen seine eigene Natur handele, daß essch
den Kammern beigeselle , um die Versprechungen der beiden *
Berlin, Donnexstag den Z“" Juli
1830.
Sesswneu vpn 1828 und1829 zu ver1vfrkléchen, so leidet es mehr den mmdesten Zwetfel, daß die Deputirteu dessen Gase?- Entwürfe annehmen und ihm das Budget bewüttgen werden. Will xnan aber mit jenen Worten sagen, daß der Thron den Wündchen des Landes nicbt nachgeben, daß er vielmehr darauf bestehe?! werde, der Nation die von. ihr verlangten geselzlichen Ggranréexn zu verweigern, so erwiedern wir dreist, daß jene Zeztm1gsjchreibe1 sich irren und das Publikum hintergehenx“ Dre, Gazette de France erwiedert dcm Courréer franqais: „Veel Zeit ist verloren worden; sie kann aber wieder einge- bracht werden„ wenn man der Kammer gleich nach der Veri- ficatton der Vollmachten ein gut vorbereitetes Budget und klug berechnete Finanz-Pläne vorlegt, wenn man sich vorher zu einer starken Diskusion rüstßtck wenn mit einem Worte, fähige,Mini|er die Rednerbühne besteigen,. Das BU-dgec i_sc der Prpbierstein- der neuen Kammer , _- der großeVer- )uxh, dex ]e eher je lieber: gemacht werden muß, damirmatt erxorderlechen Falls noch'Zeit genug behalte, eine definitive '))Taaßregel u ergrez'fen. Geht die Prophezeiung des Cour“- rier .in Crf [lang, so ist die Verweigerung eéner Mitwirkung keine leere Dr_ohung mehr, sondern eine Thatsache. Daß das Budget lebhaft angefochten werden wird, leidet keinen Zweifel; es muß daher auch lebhaft-vertheidégt werden; man muß, ohne der Krone irgend ein Recht zu vergeben, der Op- potcéon jedweden Vorwand zur Verweigerung desselben be- ne men; man muß das Unrecht auf ißre Seite hringeu, und dies wird leicht seyn , sobald man dem Lande nur be- weist, .daß die Rathgeber des Königs , bei aller ihrer Mäßi- ;.)-ung, Weisheit, Vorsicht und Rechclichkeit, doch „nicht vermocht Haben, den Oppositions_-Geisc zu besegen, und daß es [Zeh xonack), bei einer Verweigerung des Budgets, weit weniger umdas Interesse des Landes, als darum handele, die Regie- yung in die Wahl-Kammer zu verseszen. Es beginnt sonacb ei,.n neuer Kampf, in wxlchem das Königthum seiner besten Generale und Soldaten bedürfen wird.“ _
Der Monireur giebt heutexnachträglich ein Schreében des _Vice-Admirals Duperré an de'n See: Minister vom 17. Juni„ mit dem Bemerken, daß daselbe zwar gleichzeitig mit. der (bereits vorgestern mirgetheék'tey) Depesche vom „19cm hätte eingehen sollen, jedoch erftxxm 29|en wirklich eingegan- gen sey. Durch dieses Schreibéu erledigt sich auch die & strige Beschuldigung des Journal desDébats , daß die e- gierung dem Publikum denjenigen, Theil der ,Depesxhe des. Admirals Duperré,.wor„én' von, dem Sturms, der an der Afri- kanischen Käfte gewaxh'et, die Rede sey„ absichtlich vorenthal- ten habe. Das gedachte'Sehreében, aufxw'elches er. .Daperré, |ck auch in seinem Berichte vom 19ken dezieht, lautet folc _ genderMaßen: ' * , „. , . „2118 der Bai vo,n Sjöi-Ferrucb, den 17. „Zum.
Gnädiger Herr! Seit' meinem erßen YWw-vom 14te_n (S. Nr. 179 der Staats-intun - h_äkt dee'Armeexnoxh dn; vorgerückten Positionen anf den' dk)?" WU TOWER“! kk? setzt. Bis jeht haben..11ür„einze_ltxe.„GEstchte met Abjbetium gen Arabischer" vaalkerée,_ _dxezzamTtraiUier abgeschickt wa- ren; [katcgefmidemHeute aber _hac-dex Fund Maurische In- fanterie ezeigt. Dre Halbinsel gesrglcet steh allmälegzu eé- nemWaFXenplaß. »Eine mit Kanonen bespickte Verschqnng an der Steile, wo die LKUÖMIL- amschmqlsken P- W di.? fich von Osten nachWesten erßreckc,.. muß jeden Aankfßax-f die Halbinsekveretteln. Die Flotte *seßt “Lebensmé'tte, Mu- nition und Fourage aus Land. Man „ist. _uuausgeseht beschäf- tigt. Gestern aber mußcedie Ausschiffung WM" hes PMW- ten Wetters eingestelkt werden; um 8 Uhr quxns WBW? es stürmisch, und der Donner brüllte mächtig; _he tt e Wms- sköße solgkxen auf “einand'er-bis gegen 11 Uhr; tm „u wurde die See furchtbar bewe t, und die Wellen thürmten 'Ich-zu. solcher: dhe, daß ein ransportschiff. welches13 Fuß'tief- im „Wa er geht," mit dem Kiele aufstteß und das Steuerra-