1488
Folgendes ist das fernere Resulkat der Wahlen in den großen Wahl-Kollegien: ' ., , Chätcauroux , Hr. Thebaud-Leneti€:rc, Kand. dcr Opposet.
Hr. Vézian dc Sqint-Aydxé, nzénéü. K_and. Hr, von Saint-Feltx, m t n t ster t c [. Kandtdat. " „4 Hr. Dumont dc Saéxtt-Précst, K. d. Oppczs. Ltmogco, ' ' ' Hr. Bourdcan-Lajxadtc, Kand.-der Oppostt. Ja den am Zcen d.. M. zummmengetrexemen großen WalU-Kollegien von 50 Departements haben xonack) bereits
Toulouse,.
(der Ex-Dep. Graf v. Hocquart, minisi. K.
- - 9 ' * , , -) - - , 110 Lrnennnngen stattgefunden, 10 daß deren nur noch 1- .; Tage xrsordexlcch seyn würden; zu der Landung aller Trup-
imRückstande sind.. „Jene 110 DepUcércen bestehen dem Temps zufolge: aus 17 Volantetx für die Adresse, ,- 57 Vocancen gegen die Adresse, 2/- nen-cn Dxpucirtew der Opposcion, umd 12 Neuen ménisceriellen Dcoutérten. U!- 110 Depntirtxxm. “,"-017569 m:“:riskcriesle DepUtikke kämen sotmcl) 41 Depnct'rce der Oppostx'on, [Md das Verhälcmiß bsi dieser zweiten Serie der Dcpnkixtcn- Wachn scllce sich schon jckzt gx'mscég-xy für
Die Opposikion, als in Sex vorigen Kameer; ÖLTM von den :
122 aus-Weédenden Dcpnkirtem, welche die „gedachre Scrße béiésetx, gehörcen bisher nur 35 der Oppositton an, wogegen diere je-Jk 1chon 41 Skémmsn gewoxmen hat. Dre Zahl Fäm'mtlé-
cher bisher erfolgter Wahle;1 beläuft sick) axis 308. Der“;
Temps géébr die nachsehende General-Uebexsicht derselben:
GcwählksDcpntévtc.Constitutionnelle.OJTinisteréelle.Zweéfelha'stc.
am 28. Juni 11. f. 140 47 11
am 3. „Juli 11. f. _ _ 41 02 7
Total-Betrag bis zum 8. Juli 181 100 18 M*» - *M__.
308 Dcpucirce.
Dcr geskerm aufgeführke General von Bonxwmains ge- .
();“er nich: der Opposétéon an; er war dor miuixécricllc Kall-
déöat umd hatre DCM Bcz'érksWahl-Koaegium z:; Vaiognss '
pséesédérr.
„Nach dyn ]"É4171dalösen Wahlen“ äußert dée GazettE de France „die in den kleinen Kollegien starcgchnden [)a- [Wu, häkke man glauben folker:, daß alle Wähler der großen Koixegécn, vom c'csren bis zUm keszcen, fick) versinkch würden, Um dsr T0?ona7chie*ilckxen Verlust zu ersetzen. Aber keineswe- Ze's; mir ,wem'gen Ausnahme:; erinnert dcxs Jahr 1830 an das Jahr 1827. Die Rcvolation har ZU :'()rcn Kr-[lcgéen'cé- nen Schxétk voéwärrs gckhan; w:“r sind In OM unsrigen' sce- hsn geblieben. Es „MUZ; also nochwcndég :'n unsker poléktschcu Organisation cin Ha!:pkfehler liegen; dem“: wenn eén Ut bez schaffeUer Körper die Kräfte, die ihm zu _seiner Erhgalcung déom'n sollen, gegen fich selbst wendet, so kann man ver- sichert seyn, da“,; irgend ein fremdarkigcs Elcmcnk sch in den“- seWen cingeschléchen hat, Um seine Verrichtungen z:: unter- brechen oder ihnen eine falsche“ Réckxung zn geHexr. Dieses
wird von ihxnverthet.“
' Eben dieses Blatt stellc de': gegctxwärtégx'n Sprache dcr Quotidienne die nachstehenden Wölke gegenüber“, die die- ses Blatt ""im Jahre'18x7, kurz 1301“ der Abdeung des Hrn. von 'Villöle, äußerte: „Soll dasMéniskerinmé“, sagte“ die O.:":otidécnn'e dmnaks , „um die Machtder öffentlichen Mei- nung zx: erkennen„ fick) erst_ einer ihm feindlich gesammten Kam,-
mcr geqéstübcyskéllen? Wenn es ,irgcnd etwas gäbe, das dem ; _ ' haber ge chickc, um über eine Capitukacion zu un-térhandel-n;
Liberakismus"Nnk§en ,bringen kötfnxe, so Wäre es ein JITinisr-s-
rium, das “(„ckck sei:1e_Hals_*fkarrigkeit_ axxlenDchtirteu die ge- ,
wifsenbafte Pflicht auflegte'," die Repräséntativ-JNegé'e-rnng bis in ihre äußersterrBed'ét'rgr'mgen“zu verfolgeax So, wie die neuen Wahlen ausgefallen s:“nd, -„tve'rdeni'wér'eéne Adxeffe haben, die sxchxehrer=bietig gegen den-Könég, aber .stren-g über das Mi- nicske'rium ausspreWen- wird. Wü! dieses Leßkere auch dann“ noch am Ryder bleiben? “Wer weiß! Aber aésdatm würde das Budget von einer" Kammer'verweégert werden, die innig überzeugt“ wäre, daß daO-Päntskerium den Kdnég-“und das Land-xz-vexräkbi“ "* „So. äußerte“ |ck die' Quotädietme am 8.- Dez.? 1827“, fügt die GazetFe-hin-zu; “„es .géebt nicht ein einzégas, Arganxenc der Liberalen ge *n-das gegenwärtige Miné-skeréum, das fie damals nicht an geßell-"t hätte, unv-doch ist spe'untcr ähnlichen Umständen das Organ der jekzigen Verwaltung und verthcidtgt alle die Grundsätze , die sie da- mals angriff.“
"Dex Moniceur enthält in beinahe 4 Kolumnen einen, dem Anschei'x'xe nach aus'amcléck)er,Feder geflosseuen Artikel, worin die [“M"-3er von den Dppoficions-Blättern über die Ex- pedc'tk'on nach Algier abgekzeb'enen“ungün|igon 'und je c durch dée That w.;“derlegken U:"t)eéée zusannnengefteac und ommen-
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gegangen.
tirt werden. Folgendes“ ist der we entli e ('n * - „Schon in) Monat März verkündig-sten delse ÉpßßlttéotdrYYfch kerzddaß dred FdloFe lntchtd zrxrlbgehcölxigen Zeit ausgerüstet seyn xvnr e; un 0 ag ieje e ]" on am 1“. »))“ ' , “ . tm Hafen von Toulon. 8 mx segelferteg
sghryng _ hat aber das Gxgenrheél xxnskcmmtg, daß zu der Ausxchiffung der Truppen und des 1ammtlcchen Krtegsgeräths und Mundvorrachs mindestens 20
43911, 10 wie _eines Theils des Feldgeschüßes und des nothwen- dxgsßen Pryvmnts, haben aber sechs Stunden hingereicht, mid dle Zsst-chtffamg des gesammten Kriegs-Materéaks und der Lcßetxsmetcel hac, obgleicky- selbige mehrmals Unterbrochen wnrde, mir 14 Tage, Vom 14cen b:“s zum 2817en Zuni, ge,- dcmxrk. _Mczn machte die Bemerkung, daß nach der Landung zwe: Usbekscande wohl “zu bcdenk'eri wären, nämlich erstens
die Lage der Flokte, die drei, JITanre lang an “einer offenen Küsté
FWUzZNmüffe, und zweitens die durch Wassermangel, große We“ mw Skrapazen aller Art zu erwarkenden Krankheiten ; nach AJUN- abex, „was man von "oer Afrikanischen Küste vsrnémmt, giebt“ es daFcihxk gutes Wasser im Ueberfiuß, die Hikze ist nicht*grö- ßer aks m der Provence, das Klima ist im Allgemeinen ge- ]xzxxd ,rmd der Boden fruchtbar; die Flotte anlangend, so hat dtexeloe zwar an den Tagen des 161en und 26sten einégerma-
[:em vom Skurm gelitten, was jedoch weniger der Fall gewe- ,
wn 11.335120, wem: man das Kyéegs-Materéal bereits vollständig 91;s_ge;ck):ffc,gel)ak»k und wenn die Fahrzeuge daher minder beeng-c M "oer Bat gelegeg härten; doch isk keines dabei zu Gyunde _ _ „Am "S_cdknffe dcs Aufsalzes heiß: es: „Alles ésk nut el_nem Worte jo gekommen, wie die“ Regierung es -'vor- mzsgejehetx hakte, wogegen von den vielen Ung“lücks-Propf)e- zxmngen xhrcr Gegner keine einzige sich bewährt hat:»und- Hees 101:er "kehr fx'jglich ayders seyn, derm jene- Zeitungs- ]chrecöer urtheikken blos aufs Geratlzewoßl, 0th? irgendeine!- INPUT KeYticUéß dcr Sachverhälknéffc, und WM dem Ein- slzxßse gehämigsr Vorurkheile, die sie in ihren Schlüssen noch- wcmdig irre führen MUßkéU.“ '
_ Aus TouLon vom “2cen d. wiki"; gemeldet: „Tahir-Pa- ]chc hac siclxendliä) entschlossen, die Gesundheéks-Waché zu- zxxlaffen. Goscern wurden daher vier Mann dieser Wache an Bord seiner Fregatte géschéckc, wo fie bis zum Ablauf der Quarantaine, d. [). bis Ende Juli, bleiben werden, da diese einen Monat dam'rc nnd gsseszlécl) ersk von dem*Ta-ge be- ginnt, wo die Oxxmranraétze-Wacbc das Schiff betreten hat. -- Gestern scéhéffke sich das 57|"re anaUterie-Regiment auf der“ Fregatte „GalarYea“ und neun Handelsschiffen ein, um "mic dem ersten. günstigen Winde nach Morea abzusegeln. - Die Korveccen „Béctoréeuse“ und „Askrokabe“ sind gestern, *die erskexe mik eimer Compagnie »))?arine-Truppen , welche die Bejakztmg Bes verschanzten Lagers von'Sidi-FerrUOverstä'r'x-x-
fremdarkége Element, déeser'gcheém-x Feind , isc “0.75 Wahl,- :* ken soll, die leßtere mit 150 zurückgeblieb-enen Soldaten“ dn“
System. Die Monarchie muß daffelbe wcrr1ichren, oder ße ?
in Afrika bcséUdlichen Regimenter, nach Torre-Chica unter? Segel gegangsn.“ . -
Im Mesé'ager dcs Chambres liest man unter der Rnbrik' „Expeditéou tmc!) Afrika“ Nach|ehendes: „An. Bet“
* estrégen „Börse Wax das Gerücht verbreitet, das Kaiser-Fork Fey erobert und der „Dey von Algier habe, durch einen Auf- ,- srand und die Gegenwart der Französscbén Truppen vor“ der“
Stadt eixrgeschüchterc, einen,?[ga mir den Konsuln vdn ok- land und Dänemark als Parlamencaére an den Oö-er-Bese ;"
Diese achréchc ist aber nur eine 'nähere- Ausführung,
eigener Erfindung, der telegrap-l)iscs)?ti *DepescHe vom IMM * Juni. Nachdem die vor dxm Kaiser-Fort befindlichen *feind-- '
lichen Barwréemt am 29. Juni genommen worden,“ werdM: die Flügel der "Armee fich ausgedehnt und "einen Theil dez“ JJTau-er 'von Algier, vom neuen Thore bis jenseits der CCW" delle.) eingeschloffen haben. Die Konsuln der mit- dem Del)"
M sricdlichem Verhälknéß "stehenden Mächte, die keine “Mka- ?erung unter den Algierern' aushaltenwolxten, werden wahrx ,
cheinlich die Nähe der Französischen Armee b-enußt- haben“, um zu'éßr ““zu suchten, was zu verhindern “der Dey “kein Im teresse hatte. Wahrscheinlfctz wird= auch (Herr „. Boursno'nr- sick) beeilthaben, durch fie eitré e Unterhandlungen anknüpfen" zu lassen,“ um das Lebsxn ur1?erer“ge“fatrgenen unglücMéh-én Landsleute“ zu sichern. Der Ort, wo diese „Konsuln „denxxam zöfischen Vorposten überliefert worden sind, ist der der „ ade
zunächst liegende Gipfel der Berggruppe Budjerah,aauf“wel- “
cl.?em fich der Signal-Wachtpo|en der Marine befindet; Die
Beseszung dieses Punktes durch unsere Truppen ist sehr wich-
tig und beweist, daß sie im Angesichte AlgiersFa ern.“ Hiesigen Blättern zufolge, zählt dee egentschast
- "M“" behgupkéke da das Ge wa der dei de); UebeLsahrt'melx von dier Wiädskißle, aks HJ): kl; ner Mrmexchcn See, zu befüvchccn haben würde? dke EBS“ gelehrt. Es hieß
„F
1489 "
[ ier 1 800000 Einwohner, worunker 850,000 Berhern (Em- AelForne); 600,000 Mauren (Einwohner von ArabtschJ *Ab- unft), 200,000 Beduinen, 70,000 Neger , 83,000 Uirken und Koluglis, 1300 christliche-Eyropäer und 200-R/enxgaten. ' Der Redacteur des „Courrter „du Bas-Qchm/ :| von dem in den Wahl-Kollegien des NceYer-Rhenzs hurchgefalle- nen Herrn Haas wegen Bcrunglcmpsunx g-Zrtclxrlxch„ belangc worden. Der'Kläger verlangt 50,000 Fr. Cnt1chädtgung. Der Fürst von Sébwarkzenberg csc. gesterrz von SHHloß Johannisberg hier eingecroffen. Heute werocn der Fürst Esterhazy und der Graf von Appony von doxt erwartet. Am 5ten d. M. wurde hier, wie gewöhnlxch, dEr „Jahres- tag der Unabhängigkeit der RordxAmerikanFclwn „Freestaaren von einer großen Anzahl hier anwesender '.)[mertkaner und sonstiges: Freunde der “Republik durcb eén Fcsctxmhl begangen, zx: welchem. der General Lafayette bcsondexs c::xgeladen wor- den war. '
Großbritanien und Irland.
Parlamenrs-Verhandlungen.,Von dex (yorgestcxn erwähnten) e'm Uncerhause am 6. _Zult staktgemnOcZnen tt)- tereffanten Debatte Über die Reget“1c1ck)afcs-Frqge cherten war noch Folgemdes mic, wozu wir fernere Nachxrage ZMS vorbe- halten: „Nachdem der Gcneral-Fiskal stch_ ans das Tur- sch-iedenske gegen den Antrag des Hrr1..R.,Eranjr, dem er imdcssen, [)insick)tlich der Reinheir seinxr MOTM, dee ehxexzdße Gerechtigkeit widerfahren ließ, .ausgexprochcn hakke, (LULU? sick) Hr. ORacauley- folgendermaßen: „.Der cyrexzwerthe und geizhrte Herr , der so eben gexproche11 (zal, )cl)cmc W"). bei Behandlung der Frage einige damit m Verbmdungavfte- hende wichtigere Punkte ganz übergangen zu l)abcn._ &;ym haben allein die Gefühxx eines Jndsviduums vorgejckmvxbt, währeud er die höheren allgemcixxen Zntereffchder Nacxon ans dem Gesichte verloren hat. Wenn jedoch W011 YU" Mk)? ehrenw. Scaacs-chretair (Sir R. Peel), als _ck M) VVV
cini en Tagen über die Regentschafts-Frage WUPMCV/ “U? - Rr":- sicl)ten emer hier ganz am unrechtcn Orte angebMMM ;
Zartheit beiseite sekzte, so hätte de:.“ ehrenwerthe uud gelehrte Herr (der General-Fisléai) es skb jetzt erwaren közmeu, YM Neuem, an das Zartgesühl des Hauses zn „gpPletretr. k„;ck glaube vielmehr, das; es weit unzarte-r isr, LMC 101che5rage nur so nebenher zu berühren, scart ihr geradezu, wzee wrx es jetzt thun, entgegenzutrccen. Alles, „ULM„ dre yaUske- chen Verhältr-risse des JNonarchen betrifft, Ur mr das Land von großer Wichtigkeit.
Bündniß eiUzugcyen. Unmöglich ist es, die Scellung 811165 Monarchen mit jener Art von Sch_!eier zu bxdecken, deu tm gewöhnlichem Leben jedek (LinzeLUe 1611167) Prwat-Handlungcn umzuhängen wünsclxr. Dor chchwxrtxze undgelehrce Herr
hal uns zu “zeigen gesucht, daß es in England sowoßl a]s in ; anderen Ländern schon häUfig vorgekommen sey, daß, robald ,
ein Zweifel Über die Person herrschte, der die K_ömgs-Würde ebüykc-e, eine Susp'e-udt'rung der Königl. Functtonen kratcge- ?UUW habe, und zwar ohne daß dagaus Üble Folgen yuc- spru-ngen wären! Daraus würde inzwirchen immer noch mehr hervorgehen, daß es mmö'thig sey, Vorkehrunget) gcgen dex,- gleichen Folgen zu treffen. Blicken wir a_uf drexes unexnzexz- liche Reich, das sch über das MittelländUche Meer, anxen, dcn IndischenArcht'pélagus und den stillen Ocean gushreccec, das nichcweniger als 120 Millionen Menjxhen m_stch-„be- greift, ein Land endlich, das auf so mannichf-alkzge WeUe regiert wird, “daß séel-bft von denen, die-am Int1igsten_mtc den öffenrktchen Angelegenheiten vertrauc find, nur sehrWemge daz ganze große und kotnplézirre System zu begreifen vermögen, jo köynen wn UNMÖZMH uns der Gefahr ausseßen wollen, dieses Ruch Unter dasScepcer eines nochgedanke'nkosenKtmben oderMädchens, oder eim? eben erst geboktnetr-Kindks, zu bringen. Wenn dtesem Kinde-*-1msere Senatoren Ehrßwchc zollen, wenn die Jahre desselben unseren Geseßen undParlamentßAkten, als chum und näheke-Bexüchnung dienen, so liegt daran. an fich =mchéch Vernunftwidrjges, doch muß das Parlament nur für dee "UNIM- Séeberhséeen Sorge getragen haben. Das, große AWUm'ent, Das .jeaem Thronfolge-Systcme zun1Grunde1regt,
der unenlee-Vorzug tinesSyßems, das die au fgeklärt'estenMä-n-
ner“ !kkbßtnéc Ihrem chenzu vercheidégen bekeit smd,*-heißr „Gex
"“Wo“-“ Dieselst es, welche die Weisen vieler Zeitalter bewo-
M hat, “" sölches System jedem andern vorzuziehen. Un- ?W Vorfahren waren mit Recht der Meinung, daß“ kein Vor- ckck; den der gkÜCkléEbske Monarch , der je den Thron bestie-
gen, dem Staate gewähren könne„ sogroß sey, als der, der “'
aus der Gewißheit, dqß, ohne den Verzug auch nur eines einzigen Augenblicks, dce höchfke Gowalt im Staate festgestellt
- greifenden Frage.
So sehr ist dies der Fall, daß eimsr, ; als der Gemahl der Konigin Anna gestorben war, dte Par; ;
[ ments; äu'er 0[re Ma'e ät au ordercen ein neues Che- „ . . - a H 1 «K) e 1 | ff / ; kal aufgestellte Behauptung, daß du Adresse, wenn se zu
' Stande käme, fich mir dem Inhalte der frühem in Wider-
und' unwandelbar gesichert wäre, für alle Unterthanen encsprénAgt. Der ehrenwerthe und" gelehrteHerr sagte uns, daß, wenn der n- trag. durchgehe, das Parlamentjmic unnöthiger Eile verfahren würde, ja, es ist uns sogar deutltzol) zu verstehen gegeben xvordyp, daß die Sache garnicht; von“ so großer Wichtigkeit sey; :ck behaupte jedoch im Gegentheile, daß ntchts jo sehr Noth thue, als eine soforkige Erledigung der viele chereffen in fich be- Rick)t solleen wir einen Stand der Din e bogünstigen, bei dem verschiedene Parteieq, eine:; fast er e,- dégten Thron umringend, bemüht 1eyn wurden, ]ede ihrem besonderen Günstlinge das Amt eines Regentenezu verschaf- fen. Es ist nicht genug, dethchwrerégketcen kuhn entgegen cvcten zu wollen, sobald sie er1cheinen, wudern es muß ahnen auch, wo “es möglich ist, yorgebeugc jperdyn. Gott“ behüte uns dafür, so rufc man„daß ein Ereégrtiß, wre das gefuxchtetx, eintrece; nun, das sage auch ich, doch m_uß ich xxoch [)mzufu- gen, daß, wenn wires unterlqsscn,e1veixe Vorfichts-_O)29aßre- gekn zu crleffen und daraus keme ublen Folgen enßprmgen, darm der liebe Gott gnädiger gegen uns war, als 1v1r selbst.“ -- Nachdem Hie'ran Herr Dankes mit einigen Wor- ten (115 Vercheidiger der ministeriellen Cntscheiduyg 'auf,- qetrekcn war, ließ sich Herr Wynn in eurer ausfuhrltcben Rede zu GUnssM des Antrags vernchmcy. „Durchaus * nichts Unzarkes,“ sagte er, „würde darm lxegen, wennjnjztr Sr. Majestät vorstellcen, das; daß anerese des Larrys; emeZe Vorkehrungen für den Fall semes- Ablebens erhexjchx; ja selbsc-darén würde nichts Unzgrtes liegen, wenn wcr m der: Adre'Fse an den König daraUs hindeuteten, daß er nur dye; Jahre "Ünger sey, als sein verstorbener Bruder. Unmöglxch _ kann iÉrn eén so weises UUd norhwendiges Verfahren INeß- verzznügen gewähren. Hätten wir: übendez: Gegenstand nut eéxxem Könige von schwacher Gemuthsarc rxnd schwachenNer- 13371 zu reden, so würde es frcilick) ecwgs Andres seyn. „Da dies jedock) niche der Fall i_fk, müssen wrr uns mcht selbst zg- gestehen, daß det1*vorge]chlagenen Rath oder emen ähnh- chen Zeder [)écr ;eénem Freunde “erthet-len würde, der em großes Vermögen bcfilzc 11110 letchc _„tn_ Gefahr kommen kann, eins rmbcschüßre FaMtlte _zzt hentxrlassxn? Wüßye unser General-Féskal nicbt jxdem Hemer cheaten, der_ficb „M',- einer solchen Angelegenheit samen Rack) aysbäte, unmaßgebltch empfehken, nichr Emm Tag mehr veerstretchen zu lasen, ohne 11-3 Vorkehrungen zu treffen, dre, Fur“ den Fall semes Able- bens, seiner" Faißilie'den besten gejeßltchen "Schulz. gewähren?
- DW Volk aber ist in dem von uns besprochenen Falle nichts _
anidcrres als die Familie des Königs, die, im Falle_ seines plöleichen Adlebeaxs, ihres natürlichen Schtxkzes beyaubc seyn wäéde.“ - Der Redner bestritt die von dem General-Fes-
spruch chnden würde; denn in jener fxühern se'y gesagt Wor- den, daß das Haus ungesäumc diejentgen ONaaßregeln tref- fen wolle, die in der Zwischenzeic vom Scl)_luffe der gege_n- wärtigen bis. zum Anfange der nächsten ijfiOtr erfyrderltch seyn dürften; mm gehöre aber eben „dre vorgejchlagene “Maaßregel zu den dergekkalc erforderltchen, „und _felkxkk wenn dies nicht der Fall wäre, dürften_ dee Pkttglte; der des Unterhauses nicbt anstehen, upkomequeyt zu ver- fahren, weél das ,Intexcfse „ihrcr Konststuxnten tmmer, das Erske wäre, das se im Auge haben müßten. Man habe zwar, *um zu ?Zeweisen, daß eine Regentjchaft vom Parla- mente allein ohneOWtwirkun-g des Königs ernannt werden könne , angeführt , daß in den Jahren 1789 Und 1810, als Georg-lll. die ersten Anfälle seiner Geistes-Krankhett erfuhr), die Minister allein, bis zur Ernennung her „Regxutsch, dre Functionen der Krone übernommen hätten; dtes [affe fich jedoch nicht auf den. jeßt bespvochenerx Fall„qnwendm, derm damals habe die polirische Gewalt des Kdntgs Ffortabesxanden, Wenn auch seine Fähigkeit, sie auszuüben., suspendiyx worden sey,; damals seymxdée Gerichtshöfe versammelt geblseben, dix _ Aussckz'reiben Z'eyen2wie gewöhnlich erlassen worden,. und das Verwirrung, die “jetzt ein Ablebetz des Monarchenbefürchxeu lasse, sey damals oZa-nz unmö-ltch- ;gewesen. Kein. Zwéafel habe damals auch . gxwaicer .u ex dze-Ptrson desjenxgen, „der, den ersten Anspruch“ 'auf-*die RFethaft habe, währen? 1th ein- Jeder, ÖGr-“fich «“)-dem * bxeben des Königs die kompe- raéne Gewalt beélogm- wollte, Gefahr lauHen müßte,; aks Usur- pator ängssehm-xu werden'und keinen Gehorsam zu finden. -- Lord M:o“rpe'ch;.meénte, die Minister suchten fich- wahr- scheinlich deshalb von- der Regentschafts-Frage ferx1 xu halten, weil ihnen i?“ Einmischung“ in die Portugies1che Regent- schaft so übe zu stxhen gekommen sey. - - Lord Darling- ton wollte die Gelegenheit wahrnehmen, Herrn Brougbam- wegen seiner skÜl)WkU ehrenrührégen Behauptung , daß auf
den Minisbekt'al-Bänkm gemeine Schmarvßer säßen,“*nach-