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lungen erfolgte auch die Verlesung eines Beréchts der Mili- tair-Auffichcsbehörde über den Bestand und die Ausrüstung . des eidgenössschen Bundesheeres. Es wurde bei diesem An,- laß hinfichtlich der Grundlagen zu einer allgemeinen Land- wehr-Organisation fast einmüchig die Nothwendigkeit amer- kannt, diesen Gegenstand als von besonderem Gewicht sorg- fältig im Auge zu behalten.
Schaffßausen, 30. Juli. Der große Rath des Kan.- .tons Luzern hielt, am 19ten d. M. eine Sikzung tvégen des Strafgeseßbuches 'der Regimenter in Frankreich. Der wohl abgefaßce tmd, wie es scheinc, auf Publicitäc berechnete Rap- port der Kommission wurde durch den Verfasser, Herrn „Kantonsfürsprechcr Kopp, abgelesen. Eu schickce eine histori- sche Beleuchtung des bisherigen Ganges, in Bezug auf den fragléchen Kodex, voraus; aus welcher fich dokumenrirc er- gab, daß die Schweiz auf kein unbedingxes Gcselzgebungs- recht für die kapitulirren-Trnppen Anspruch zu machen habe, wodurch also Die bisherige Auslegung“ des Art. 25. der Mi- litair-Capitulation wegfälxr. Sodann prüfte sie in allseitiger Beziehung die Arbcéc der Hörrn Commiffaire und glaubte, bei Averkennung von vielen Txefflichen, doch auch denselben , mehreres Unhalrbare nachweisen zu müssen. Aus Allem zog se solche FOlgerungen, begründete solche: Znstruckiorcs-Vor- schläge, die, im Interesse beider Natiomen, Frankreichs und der Schweiz, fü? beide so schnell als versöhnend zu ssyn scheinen. Sie wurden im Wesenthchen unverändert anglx-
, nommen. ' ' Aus Waadt meldet man: „Merkwurdtg war am 2Z|en
d. M Abends 7 Uhr die Erscheinung von mehr als 2.00 Störchcn in den Dörfern Cully und Larry. Zn lekzterm waxen das Dach der Kirche und eini e umlisgende HäUsEk von diesen Gästen beinahe bedeckt. “Im folgenden Morgen zogen fie mic Tages-Anbruch weiter.“
“Inland.
Berlin, 6. August. Aus Stettin wird" vom 4. Au- gust gemeldet: Cin eben so seltenes als erfreuliches Doppelfesk ist gestern an um“; vorübergegangen-tmd würdig seiner hohen Bedeutung gefeiert worden. * - ._
Schon am frühen ONorgen begab fiel) das hiesige Mili- tair , mit, der Hohen Generalitäc an der Spéße und gefolgt von einer zahllosen Menge der Bewohner hiesger Skadt und deren Umgebun , auf den vor dem Thore öelegenen Exercier- pla , um die eier des vollendeten 60|en uud angetretenen 61 en “Lebensjahres unsers theuern hochgcléebtcn Landesvaters durch eine gottesdienstlici» Handlung unter dem freien Him;
Rede hielt. steinlegung selbst geschricten, indem des Wirklichen Geheimen
Raths und Ober-Präfideuten H _ den erforderlichen Mörtel gab, worauf derkelbe auf sein Lager
gesenkcwurde. Zu den Stein selbst legte Se. Excelleüz mehrere
mel zu begehen und mit der jedem Preußen angebornenLiebe und Treue in inhrünscigem Gebet Heil und Segen herabzu- flehen vom Herrn der Heerscharen auf das HaUpc des hoch- gefeierten J)),Nmrchen. Ein tausendsximmiges Hurrah! von dem Schaue von 101 Kanonensthüssen begleitet, schloß diese mélitairische Feierlichkeit. *- Hierauf folgTe die feierliche Le- ung des Grundsteins zu dem unter Leitung einer besondern Yau-Kommission auf dem Plaße der ehemaligen im Jahre 1789 durch Blikzstrahl eingeäscherten Marienkirche zu erbauen- den neuen Gymnasium, zu welchem Bau Se. .-?ajestäc der König eén Gnadengeschenk von 10,000 Rtlzvlr. als Beitrag zu den Gesammtbaukostén allergnädigsc zu bewilligen geruhec ha- ben. Eine große Anzahl zur Beiwohnung diescr Feier eingeladenen Beamken und Personen aller Ständs, und beiderlei Geschlechts hatte [?ck zu dem Ende auf dem Bauplakze eingefunden, welcher auf eben so fitmége als zweck- mäßige Weise mit- Laub- und Blumen-Gewinden und einem Griechischen Tempel verziert war, an dessen mit den Büsten omer's, Karo's xc. geschmückrem Froncispéc»: das große Kö,- uigliche Preuß. Wappen, zwischen den „Wappen der Stadt Stettin und des hiefigen Königl. Mariensttfts -- “letztere Beide find-Pacrone des Gymnastums, -- prangte, und unter dessen Dachs die schöne Sémonysche Büste Sr. ONajesräc
des- Königsauf einem altarförmigen Postamente ruhte.“
In feierlichem Zuge, eröffnet von denwerkchätigen Hand- werkern, nahcen nunmehr 'die höchsten Civil- und Mili- tair - Autoritäten und die'- Repräsentanten der Stadt und des Stiftes und ließen" fick) _aus den um den
Altar" errichteten Sikzen nieder. Unter Posaunen und Trom;
petenschalle und dem Klangs der von den hiesigen ONilicat'r- Mufikcxzören aUSgeführten andern Znstrumenta -Mus1“k be- gann nunmehr die Versamtylxmg einen auf die bevorstehendcx
andlung hindeutenden , dre1elbe gleichsam einleitenden Cho-
Nacl) Beendigung derselben ward zar Grund- rn. ])1'. Sack Exc. dem Steine
Preußésche Geldmünzen vom Jahre 1880 und einige silberne
Denkmünzen, unter andern diejenige auf die am 25. Juni
d._J. begangene Feier der Uebergabe der Augsburgis'chen Kon- fexsion, eine andere mit dem Bilduisse des Königs und auf die Vereinigung Pommerns, so wie einen hermetisch ver- schlossenen Glas-Cylénder,in welchem sich, aUßer einem Grund- risse von der jetzigen Lage Stettins und von dem neuzubauen- den (Hymnasengebäude, ein von dem Skadc-Syndik'us Ruch verfaßccr historisch-statistischer Aufsakz, die Provinz Pommern und deren Geschichte, Verfassung 26. von Sen frühesten Zei- ken an bis jetzt im Allgemeinen Und die Stadt Stettin und- deren Verhältnisse jeder Art ins Besondeoxe betreffend, besin- dct. Es wird darin unter Anderm auch des günstigen Kul- * tursxandes Pommerns gedachc und bemerkt, „daß hierzu ganz vorzüglich die Geseßgebung seit 1807 beigetragen habe. Es werden die Gesetze, welche den wesentlichsten Einftuß gehabt, genaunr und kurz angeführt, was durch sie bezweakc und er- reicht worden, daß alles das die Wohlfahrt der Nation und- auck) Pommerns gesteégerr habe und zu eéncm Gewmn ge- worden sey,*dessen segensreiche Bedeutung die Re- gierung Sr. Majestät unsers Königs aufs Unver- gäygli'chste bezeichne. Am Schluss des von der Kom- miyfion untcrzeichneten Aufsaßes, in welchem auch der jelzk beabschtigten Ausführung mehrerer neuen wohlthätigen In- stitute gedacht wird, heißc es: „Was wir hier niederlegen, isi: scrnen Nachkommen bestimme. Gelangt es zu“i[)rer Kunde,- mdge es von Werts) und Interesse für ste seyn. Gern schlie- ßen wir unsre Wünsche für ihre Wohlfahrc an. Habetrxse das Bessere erreicht, so werden sie doch diJBedeucung der Gegenwart "und was fich _in ihr der Zukunxc günstig vorbe- reitet, nichr verkennen. - Der- Grundstein wurde nun mit der Schließplacre bedeckt und verkittcc, Und sämmtliche zur thätégen Theilnahme daran eingeladene Autoritäten und Re- präsentanten des '))?ilic-airs, dss Civils und _der Stadt, die. Mitglieder der Bau-Kommisfion, einige Schuler des Gymna-
nach d_er Reihesolge durch Ausübung der Übltch_en dreiHam- merschlägeaufdsn Stein; während welchxr Cexxmome von dem »))kustkchore eine passende Symphome gejptelc wurde..
genden Schlußworte: „In Deinem Ramel) haben wir den. Grundffein gelegt; o so sprich nun auch De_m Ja und Amen zu unserm Werke , damit es bald und glücklsch volleondecwerde. Wende in Gnaden Alles ab , was diesen Bau :hmdern und stören köxm'xkc; stärke dée , welche die Leitung dessexben Über- nommen, mit Deiner Kraft; nimm alle Arbekcex m Deinen allmächtigem Schulz und erfülle ste mit dem _Gecfte dex“ Orp- nung, des Fleißes, der Mäßigkeit, des Gehorxams. Zu. Dcr, dcm Hort nnd Helfer aller Schwachen, tzem Geber aner gu- ten und vollkommenen Gaben, steht unjre Zuversicht. Laß uns; nicht zu SCLMUÖM werdeU. Herr?" segne uns und behüte uns; Hérr! laß Dein Angesicht leuchten Über uns und sey uns gnädig; Herr! erhebe Dein Angefichc auf uns und gieb- uns Frieden. Amen. »- Nachdem nunmehr das über diese wichtige Handlung angenommene Protokoll von den [dabei thätég gewesenen Zeugen unterschrieben worden war, verfüg- ten sick) diese in die Wohnung Sr.. Cxccllenz des Herrn Ober-Prästdencsn, Um dort, der ax ste [md an mehr al§ 100 Personen der Stadt aus allen (“:*-NYLON: „ergaUgenen Ténla- dung gemäß, ein Erfrischungs-Frük;échk emzuneymen. Und- als Se. Excellenz, vor dem Bikde Sr. Majcscäc des Königs. stehend, fo1gendeu Toast" ausbrachtex __ * „Ihm, unserm alxergnädégsren Köxxige und «ngestamm- ten Landesherrn, der Sein txeues capseres Volk als Held zum Sieg und Ruhm geführt; Ihm, dcm Landesvater, der“ in sicherem Frieden mit Milde und GSi7echcigkeik Sein Land
men seiner Staäts-RZYerung stch gewählt, der den“reinen Christen-Glauben mit ort und That bewährt; Ihm , der
Seine segensreiche mehr" als Z0jährige Regierung auf die' freie geistige Ausbildung und Veredelnng wines Volks gebaut und diese zu befördern überall bemüht gewesen tsk , der ers:
jetzt uns einen glänzenden „Beweis fÜr uns und die Nachkom- men gegeben hat; Ihm , der heute Seix: 601196 Lebens1ahr vollendet -- sey dies Glas mir dem Nur aus jedem treuen
Pommerschen Herzen dargebracht: . Der König lebe lang!_
'ngesang, welcbemnäckyst _der xvangelésche Bischdf ])1'. Rttschl am Altar eine der Feterltchkext entsprechende tief ergreifende
Der König und sein Haus, Sie leben hoch!“
fiums und die Werkmeister bezeichneten diese Theilnahme-
Nach der Grundsteinlegung sprach der Herr Bischof die fol- _
regiert, der. von jeher Licht und Recht zu den Haupt-Maxi- _
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wurde mit dem lautesten Jubel ein estimmt. “- Am it- tage hatten sich in “den Gärten gdes Kasmo , der Yge und der Bürger-Ressource zahlreiche Gesellschafcen zu frohen Mahlezr versammelt. Allgemeiner Frohsinn herrschte, und auch'hter, so ww überall, wo dergleichen Zusammenkünfte am heuttgenFesttagx statxfanden , vor den Thoren, in der Stadt oder auf dxn retch met Flggget't verzierten Schéffen auf den Flutheqder-Oder, machc-e em wiederholtes jubelndes Lebehoch die' ungechetlte Jyeude und dre herzlichsten Wünsche für das dauernde Wohl des geltebtcn Landesvaters kand. Aber auch der Arbeiter bei dem Bau des Symnasmms war von der umstchtigen Kom- mssston freundltch gedacht worden. Reichliche Speise und Trank erfreute sue unter den schattigen Laubdächern auf der Ygustelle, uyd csuch ihr Lebehoch des theuren Monavchcn 12Y1Ycefßchtmsde§5 allgemeinen“ Jubel. -- In ähnlicher er e. erer; te arnison am e““cri en a ' ,- fest mcc Gesang und Tanz. 9 ' g T ge M Schürzen Spät am Adem? versammelte steh im der smnig und reich geschmückten, zu emem wahren Fcentempel umgewandelten Wohnurzg des Herrn Provinzéal-Steuer-Direk'tors, Geheimen Oher-Fmanzratys Böhlendorff eine glänzende überaus “zahl- retche Gesellschaft zu einem 11168 (131153111, welcher sowohl durch dix frohe Sxtmmuxtg der sämmxléchen Gäste, als auch durch dte- ausgezetchnete Vorsorge und seltene Liberalität He's Herrn Wexthes, und durch »die anmuthige Freundlichkcic jetner Gemahltn das Fest des Tages aufs Würdégske schloß. Auch Yoxt fand das Gefühl, der treuen Liebe zum angestamm- ten Kdmgje, dem wahren Vater seirxes Volkes, die gewünschte Gelegetzhett, sch, laut zu äußern. Auch dort -- ach, und wo wäreKe'm Pallaß, wo eine Hütte im weiten Umfange des Staates, wo dees mehr geschehen seyn möchte! -- auch dort wurde dem treuen Beschützer seines Volkes, dem hohen Pfle- Yer dernKunst und Wissen1chaft, dem allbereéten Helfer und Crösxer der Armen unp Bedrängten, dem fieggekrönten „***-el- den un Kampfe, für semxs Volkes freien Heerd, ein tönensoes FTZZZZÉ mat mancher stallen Freuden; und Dankesthräne dar; Möge „Ihn der Allgütége, der über den immel mcc [einer Vaterhand ferner segnen , möge F?r Zhnn nt1hr1331té gnädtge Obhut nehmen, Ihn bewahren vor den Gebrechen Hes ryenschltchex1 Letbes, _wie er Ihn hochgestellt in der err.- lechkett der_ Getskesgaben, in der treuen unwandelbaren 'iebe Semes Volkes; ach„ znöge Er das Amen sprechen zu dem ge- stern und heurte und tmmerdar aus allen Herzen Seiner Mil-
lionen Unterthanen zu Seinem Gnadenchrona aufsteigenden -
Gebete um lange [an e Erlaitun S' 6 ' den Septers! , g ) g eme melden beglÜCkM-
- Aus Magdeburg schreibt man eben alls unter: 4ken d. M.: Der Zte August wurde auch in diesemf Jahre, vox? dem schönsten Wet-ter be ünsrégt, durch die innige Theélchme a'ller Bewohnex dieser . tadt zu einem herzerhebenden Na- tronalfesce. Erne würdtge Vorfeier des Freudentages fand am 2ten xm Thegter Stqtt. Die Feier des Tages selbst er- öffnexx fru!) um 6 Uhr eme von dem Vorstand der hiesigen stßdt11chetr Sch1_vrmm-Anstalr, und namentlich von dem Kö- nrgl. Plakz-JJYazor Herrn Major von Nejndorf, veranstaltete festlxche Schwemmxfghru Hterauf folgte eine glänzende Parade dex gatxzxeanarmdqn auf. dem Plakze am Fort Scharnhorst nxxc Mtlttatrgottesdtenst und einem freudigen Hurrah, vom KanonepzD-onner begleitet. Ein großes Gastmahl, im Lokal der Mtlxtaxr- cessource vercxnskaltet, vereinigte zur Feier des Festes dteYkrlitair- und Civil-Bek)ördcn. Der Toast auf “ das Wohl Sr. Majestät des Königs und des Königl. Hanses, von dem Herrn General-Lieutenanc von Jagow ausgeörachc wyxde de)! überall in den öffentlichen Gesellschaften und Ja? tmltenkxetren zu kleinerer: Festmahlen vereinigten Einwohnern durch 61 Kat1onetxschüsse kund gethan, und Ausbrüche der herzltchsten und remsteq Freu_de ergossen sich in National-Lie- dern, deren Zahl auch tn diejem Jahre durch einige sehr ge,- lungetxe fich vermehrt hatte. Aus allen Gärten und Lusr-Oer- tern, m den Umgebungen der Stadt, wo funfzehn segensreiche
Friedensjahre die einladenden Schxcten dichtbelaubter Bäume
aus der im Kriege verödeten Ebene wieder [ervor eru en - bLM/ tönce Musk und Gesang in _die gesegn)ete Fer,fwelkc)k?e de_e Abendsonne beleuchcete. Die meisten Tausende hatte Wee tmmer, der schöne Garten des F errnkruges zu der schot€ oft erwähyten Feeer vereinigt. Ue erall' Freude, aber die sttllere, seltgß, das [rohe Bewußtseyn glücklicher Tage beglei- "*kde/ Ö)? |ck aus1prtcht, ohne t:)bend Überlaut zu werden. Dee Hetmkx renden “„größte,“ außer der freundlichen Belcuck); tung der © rren der Frtedrtchssradc, die schöner C't'leuchcung er.Schtvtmm-Ansta[c;- 11er ein großer Zapfenstreich rief Krteger und Bürger, dre hter so friedlich bet einander woh-
nen, daß fie gern alles méteénander theilen znr sä*'en N des froh dur lebtet Ta :s. “ _ 3 "be den König. ck 1 g Gott“ erhalte, schüße MW segne
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:.. “zx . . ar zu ied ei Neu atek ein der ältesten und ausgezeichnetsten Staatsdiener, fTher König? General voz1 der Infanterie, Gouverneur von Neuschatel und. Valengm , Amtshauptmann zu Neuenhagen, Ritter des großen Schwaxzen und Rothen Adler; und pour ]8 mérite- Oryens, des ecjerneUKreuzes am weißen Bande, des Kömégl Vaterschen (571, Hubertus- wie auch des Kurfürskl. Hesstschen' großet1L6we11-yno des Ordens 9011? 13 791-111 mZthajx-e Herr Frte“dr:ch W:!thlm Christian von Zastrow, außs dem Hau]e_Wyskerh_amy. Der Verstorbene war am 22. Dezem- ber 1702 m Ruppm „geboren, woselbsc sein Vater als IITajor des «znfaytcrte-Regcmencs Prinz Ferdinand in Garnison stand; jettrx “Mutter war Christiane Aüguste, Tochter des Staats-Mmtßers von Boden. Er hatte das Unglück sei- nen Vater Fruh zu verlieren, der im Jahre 1758 béé der Belagerung von Oüméxß blieb, Worauf er in Berlin im roß- älxerlxchen und emütterlichen Hause und bei dem ProZssor Ttebauc und spacerhén in der Ritter-Akademie zu Branden- burg'erzogen wurde; Am 26. September 1766 trat er in Berlm het dem Jmanterie-Regément Graf Lottmn (zuletzt v-on Arntm, _Nr. 13) als Gefreiter-Korporal in Dienst, avan- ct_rte m demjelben am 9. Mai 1768 zum Fähnréch und am 10. Mßxz 1774 zum Seconde-Lieurenant. Er hatte das Glück, durch mt) Betzehmet) und durch seine Application die besondere AufmeckjamfeetKötxtgFriedrjcl) 11. auf sich zu ziehen, und nachdem er„1_3en„1 „Kömge verxchxedeutlßch Arbeiten und Wkemoircn über wtlttatrnche'Gegexxsk-ände ettzgereicht hatte, erth'éilte derselbe thm als Zecchen temer Zufriedenheit unterm“ 12. Januar 1778 den O_rdetx [mm' 18 mérjts. Am 4. April 1778 wurde er zum anyectcyns-Adjutanccn der Berlinschen Infanterie- General-Jnjpektcon beim General-Lieutenant von Ramin er- naynt, bet dessxn_Person er dann dem Baierschen Erbfolge- Krtege und ver1chtedenen Gefechten desselben beiwohnre. Nach d'em_Tod_e dcs General von Ramin 1783 wurde er Inspec- txons-Admranc der Pommerschen ananterée-General-Znspec- tton, am 28. Seyc. 1786, Scabs ; Capitain, und am 24. Dez. 1789 Major bet dem ananterie-Regémenc von Bruneck (zuletzt von Trxskow Nr. 13.) Am 22. Jan. 1793 wurde er zum Flügxl-Adjucanten König Friedrich Wilhelms 11. ernannt und bcgßcttete dfen König, in den Feldzügen 1793 und 1794 am Rhew und m Pohlen. Für besondere Auszeichnung er- nanntxe1hn der Kömg nach der Schlacht von Raffka, außer (dEr D*.ethe, unterm 7. Juni 1794 zum ObersksLieutenant. Jm .Oezomber de_ffelben "Jahres wurde er zum General-Adjutan- ten des Kömgs befördert und ihm die Leitung des Militair-
Kabéueks anvertraut. Diesen ehrenvollen o en inw -
er'am 1. „Zanua'r 1796 zum Obersten eYasxtmt, wurdeelÖF-t klexdekß er mchtallem bas zum Ableben des Königs, sondern w,urde it; denYelbe auch von Sr. Maj. dem jelzt regierenden König bestä- ttgt. Y111Qa11uar 1798 wurde er als ältester General-Adjutant zxgletch zum Chef des reitenden Feldjäger-Corps ernannt. Lm “stch entwtckelqdes Brustseiden nöthigce ihn zu dem Wrxxtsck), sci) von semem angesirengten (Geschäftsleben zurück- zuzrehen, worauf Se. Majestät die Gnade hatte, ihm unterm ' 2011er; November 1800" Das Infantert'e-Regément Crausaß (Nr. 39.) zu erthealen und ihn im Mai 1801 zum General- ONajor zu, befördern. Nach der Revue in „Posen im Jahr 1802 verßteh thxn Se. Majestät den großen rothen Adler- Ordzm. Als rem Nachfolger in der General-Adjutantur Obrtft-Lieutenamc von Holzmann, im Jahr 1803 starb, wurd; er _nach Potsdam beruren, um den neu ernannten General- Abzucanten , Major voix Kleist, in sein Geschäftsverhältniß exnz'xxführen. Jm Frühmhr 1805 wurde er, nachdem der Kemer von Rußlgnd den _General von Winzéngerode mit etner auß-erordentltchen Mijston nach Berlin gesendet'hatté zur Begntzvochng derselben vom „Könige nach St. Peters: Zurg ge1chtckt. Am 12. Ayrél 1806 wurde er zum General- «zmpecteur der S_üdpreußtmxen Infanterie-General-Znspec- cron ernannt. Betm Ausbruch des Krieges 1806 war er zu- ez-[k zum. Ho[,en1ohcschen Corps bestimmt, erhielt aber darauf ?"" Bre ,ade bet her Reserve der Haupt-Armee und wurde t:) den _ agen, die dem Anfang der Feindseligkeiten voran- JMIM- nx dkls HaUpk-Quartter des Königs berufen. Er be- sany skch m 0er Schlacht von Auerstedt bei der Person Sr Majestät Und begletcete Höchstdieselben nach der Schlacht": nach Magdehuxg und Küstrin, Als der zum Kaiser Na- poleon abgejchechte -Scaats-Minister Marquis KLuchesmé
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