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nommen werden, we*m er nicht 30 Jahr alt isk und die übrigen gesetzlichen Bedingungen in fich vereinigt ***).
Art. 39. Finden fich jedoch in einem Departement nicht 50 Personen von dem angegebenen Alter , die den gesetzlich bestimmten Wählbarkeits-Ceusus entrichten, so soll ihre Zahl aus den Höchstbesreuercen unter jenem Steuer-Betrage er,- gänzt, und diese können alsdann gemeinschaftlich mit jenen gewählt werden "). *
Art. 40. Niemand ist Wähler, der nicht mindestens 25 Jahr alt ist und die Übrigen gesetzlichen Bedingungen in fich vereinigt * 6).
Art". „41. Die Präfidenten der Wahl-Kollegien werden -von den Wählern ernannt '7).
Art. 43. Der Präsident der Deputirten-Kammer wird von dieser bei der Eröffnung jedér Sesfion gewählt 18).
Art. 46 und 47. Aufgehoben, als Folge dex „Königlichen Initiative bei der Geseßgebung 19).
Art. 56. Gleichfalls aufgehoben "“). ,
Art. 62 und 63. Niemand darf seinen natürlichen Richtern curzogen werden. Dem zufolge dürfen keine außer- ordentlichen Kommisfionen Und Tribunale, unt'cr welchem Ti- tel und unter welcher Benennung es» auch sey, eingeführt werden. 21)
Art. 73. .Die Kolonicen werden durch besondere Ge- sesze verwalcer. 22)
Art. 74. Der König und seine Nachfolger schwören bei ihrer Thronbesteigung in “Ge emvart der versammelten Kamanrn, die Verfasungs-Ur unde getreulich zu beobach- ten. 2
Art. 75 und 76. AufZehobcn. ") Statt dessen
Art. 75. Die gegenwartige Charts und alle durch fie ge.- hcilégten Rechte werden dem Patriotismus und dem Mache der National-Garden und aUer Franzöfischen Bürger an- verkraut.
Art. 76. Frankreich nimmt seine Farben wieder an. Es soll in der Folge keine andere Kokarde mehr, als die dreifar- bige, gekrageg werden. .
Besondere Bestimmungen.
Alle unter der Regierung des Königs Karls F.. vorge- nommenen neuen Pairs-Ernenmmgen werden für null und nichcéH erklärt.
er Art. 27- der Charse 25) soll in der Session. von 1831 einer nagen Prüfung unterworfen werdex:. ' Die Deputircen-Kammor erklärt drittens, daß es noth- wendig ist, durch besondere Geseße und in der möglichst kür- zesten Frésk allmäliz folgende Gegenstände zu ordnen: 1) Die '.),[nweexdung des Gc]'chwornen-Ger'ichts auf Preß- und politische Vergehen; ?) die Verantwortlichkeic der Minister und übrigenStaats- „ Beamten; Z) die Wieder-C'rwählung der zu bes'oldeten öffentlichen
Aemrern befördérten Deputirren;
4) die jährliche Bewilligung des Truppen-Koutingents;
5) die Organisarion der National-Garde, mir der Theil“- nahme der Gardiscen an der Wahl ihrer Offiziere;
6) Bestimmungen, die den Stand der Offiziere der Land- und Seemacht jeglichen Grades auf eine gesetzliche Weise feststellen;
7) Departemenral- und Municipai- Zufikicutionen , geskäkxt“
auf ein Wahl-Sysrcm;
8) der öffentliche Unterricht und die Freiheit der Unter- weisung; .
9) die Abschaffung des doppelten Votums und die Fest stellung der Stémmfähigkeits-- und Wählbarkeics-Be- dingungen ;
10) die Erklärung, daß alle bestehenden Gesetze und Verord- nungen, insofern fie den gegenwärcégxn, Behufs einer
1.4 Art. 38. der Charte desgl. 15 Art. 39. der Charte chgl. 16 Art. 40. der Charte dedgl. 17 Art. 41. der Charte desgl. 1x Axt. 43. der Charte-desgl. . 19 te Art. 46 und 47. der Charte chgl. _ 20 xt. 56. der Charte desgl. * 21 Dec Art. 62 und 63. der Charte dcs'gk. 22 Der Art. 73. der Charte lautete also: „Die Kolonéccn werden durch besondere Gesetze und Reglements verwaltet.“. 23 Axt. 74. dxx Charte s. das vorgcür. Bl. d. St.-Zeit. 24 Dxe Apt. z.) und 76. der Charte waren blos transitorésch. Z.), Drescr Arxtkcl [Wicke also: , Die Ernennung der aérs ebUhrk Deux Köntge- „.sbre Zahl „isi unbeschränkt; der “önig Lnn don Tttel dxr Patrs nach Bclteben wählen, sie auch blos fur ihre Zehenszctt ernennen oder die Paérswürdc auf ihre Nack)- kommcn ubertragen.“
Reform der Cßarte, angenommenen Bestimmungen zu- Wtder lauxen, !oforc als aufgehoben und null und nich- tig zu betrachten smd. -
. Gegen die Annahme dieset: Bestimmungen und Vorschläge erklarx die Deputirren-Kammer schließlich, daß das ein- stttznntge und dringende Interesse des Französischen Volkes au; den Thron beruft: S. K. H. Ludwig Philipp .von Dr.- lcqns, Herzog von Orleans, Gcneral-Statthalker des König- retck)s„-r§nd 1eine Nachkommen auf ewige Zeiten, in mä-msi; cher Lune, x_mch dem Rechte der Erstgeburr, unter_immerwäh- render AUs1chließu_ng7 der Frauen und ihrer Descendenz.
Dem zufolge 1ollen S. K. H. Ludwig Philipp v. Orleans, erzog von Orleans, General-Statthalter des Königreichs, erxuchc-werden, die obigen Klauseln und Bedingungen, so wre dx: Aufrechthaltung der Charte und der angegebenen DJTodtftcatéonen derse_lben, anzunehmen und zu beschwören, und, nachdem Sie wlches vor den verswmmelten Kammern gethan, fich den Titel e:“nes Königs der Franzosen beizulegen.
Beschlossen Lm Pallasre der DepUtixéten-Kammer am 7. August 18.30. . Die Präfidenten und Secretaire, (gez.) Lafft'rtc', Vice-Präsident. „Pavée de Vendeuvre. Cunén- Gridaine. Zars.
_Zacqueminot.
Paris, 8. AUgusc. Der heutige Moniteur enthält üb'er den Empfang der Depucércen- und der Pairs-Kammer' bet dem Statthalter des Reichs folgenden Artikel:
„Der heutige Tag hat das Geschick Frankreichs festge- stellt; der Friede hat die Freiheit gekrönt. Der Herzog von Orleans erwartete, stark durch das Zeugniß seines Gewissens xmd durch die Wünsche des Vaterlarudes, “mit Ruhe die Ent- 1chetdung der Kammer, während das Volk mit Ungeduld darauf darrte, den Händen dieses Prinzen die souveraine Gewalt Udergeben zu sehen, welche dem provisorischen Zustande, der zuletzt dex Anarchie ähnlich geworden seyn würde, ein Ende machen wilte. Die Sitzung der Kammer gehörce unter die großaxcigsken , die jemals gehaltert wurden. Alle Gesinnun- gen, alle Meinungen„ jeder Schmerz wurde geehrt, und noch niemals hat einZ berathende Versammlung ein bewunderns- wertheres Schau1pielx der RUHE und Würde dargeboten. Die ganze Kammer be ab fick) , nachdem se die Erklärung, durch welche fie dem yerzoge von Orleans die Krone anbot, fesTgeskellc hatte“, unter dem Vortritte der National- Garde nach dem Palais-Royal, wo der Herzog, von seiner
Familie umgeben , die Herren Deputirten empfing. Herr '
Lafficte mHm das Wort. , um dem Prinzen die Verfassungs- Akte,.„vorzulesen, worauf dann der Prinz folgendermaßen anc- worcete.
„Tief bewegt empfange ich die Erklärung , welche Ska mir Übeyxbringcn; ich betrachte dieselbe als den Ausdruck des Nakionai-Willens, und se erscheint mir als Übereinstimmend mit den politischen Grundsäkzen, zu denen ich mt'ch mein gan- zes Leben hindurch bekannt habe. Voll von Erinnerungen, di'e mich stets wünschen ließen, nie zur Thronbesteigun be- fttmmc zu seyn, frei von Ehrgeiz und an das friedliche Jeden gewöhnt, das ich in meiner Familie führte, kann ick) Ihnen med_t alle die Gefühle verbergen , die mein F erz in dieser große'n Conjunccm' bewegen; eines derselben a er beherrscht alle. ubrtgenZ die Liebe zu meinem Lande; ich fühle, was diese mit erschretbx und werde es vollbringen.“
. Ge. Kömgl. Hoheit war auf's tiefste bewegt und sprach dte letzten „Worte unter Thränen. Die Bewegung des Prinzen, dte Herzlichkeit, mit der er Herrn Lafficte um,- arm-cex das yuhrende Bild seiner, ihn umgebenden Fami- lie, dre Begetsterung, welche die ganze Versammlung er- griff, der von alYe11Seiten erschallende Ruf: „Es lebe der König! Es lebe dre Königin! Es lebe die Königl. Familie!“ dje.Thränen in Aller Augen, das tausendfach wiederholce L5e1chrei der in den Höfen des Pallastes versammelten un- zählbaren Menge , 7- Alles trug dazu bei, diesen Vorgang zu der schönsten, rührendsten Scene zu machen, welche die Zahrbückyer einxs Volkes jemals dargeboren haben. Tausende von Stimmen verlangten, daß der Prinz fich zeige; er er- schien- mit Hererafayette auf dem Balkon, und Beide wur- den mit Beifallsruf empfangen, der fich-noch verdoppelte,“ als die erzogin von Orleans ihre Kinder dem Volke vor- stellte. err Lafayette, hingerissen von den allgemeinen Ge- fühlenund ?uldigungqn, sagte, indem ér die Hand des Her- zogs von Or eans ergrtff: „Wir haben da etwas Gutes ge- macht; Sie smd der Fürst, dessen wir bedürfen; das ist die beste der Republiken!“ Nach der Tafel verlangte eine un-
Beilage
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1725 Beilage "zur Allgeméixnen “ Preußischen Staats-Zeitung .“ 226.
[bare Men e den Prinzen zu sehen; dieser zeigte sch m_ékc F?r“ ganzen gFZmilie. Welchem ng! Welches Volk! „WU groß in den Augen Europa's wird dre Scellyng Frankretchs, und wie schön ist es, zum Herrscher über em Volk berufen
zu seyn, das so tapfer , so hochherzig , so anhänglich und so *
würdig ist, geliebt u werden.. . Um 10 Uhr Abxnds fand sich die Pairs- ammer, den Baron Pasqmer an ehrer Spitze, im Palais-Royal ein, um „dem Herzoge von Orleans ihre Huldigung und ihren Beitrttc zu der Erklärung der Deputtrten-Kammer in folgender Rede darzubrmgen: „Gnädiger Herr! Die Pairs-Kammerjommt, um Ew. Königl. Hoheit die Akte zu übxrrecchey , dte unser Geschtck steher stellen soll. Sie haben emst matt den Waffen m de_r Hand unsere noch jungen und ungepruften Frethetcen vercher- digt; Sie wollen denselben heute durch Gexeßelxund thstttu- tionen die Weihe geben. Ihr hoher Verstand, Ihre Netgun- gen, die Erinnerung an Ihr gayzes Leben versprechen Uns einen volksthümlichen König. Ste werden, unjere Garan- tieen, die auch die Zhrigen smd , ehretx. Drese edle„ „m der Liebe zum Vaterlande, zur Gerechttgketc und Wahxheec exzo- gene Familie, von der wir Ste umgeben sehen,- wtrd umern Kindern den friedlichen Genuß "ener Chgrte , dre Ste zuxbe- schwören im. Begriff !kehen, 0 wie dre Wohlthaten emer
festen und zugleich freien Regierung sichern.“ -- Dcr Her; „
zog von Orleans antwortete: „Meiud Herred! Indem Sie mir diese Erklärung überreichen, bewetsen Ste mw em Ver- trauen, das mich txief rührt, Aus Ueberzeugupg dxn ver- fassungsmäßigen Grmndsäßen zugexhan, „wünsche ccf) mchtsoso sehr, als das gute Emversrändmß beeder Kammern. „;ck danke Ihnen dafür, daß Sie m1r em Recht geben,_darauf zu rechnen. Sie legen mir ein großes Werk auf, teh werde mich bemühen, mich dessen wÜrdtg'zu zexgen.“ -- Abends war zur Feier dieses Ereignisses dte' Hauptstadt erleuchcet, und überall wurden Feuerwerke und Raketen abgebrannt
d renden cba e cethan.“ _ . un Feber disc RCise“; Sr. Maj. Karls )(. und 1einer Famckie
“giebt die Gazette de France foLgende Details: „EinReisen- .
der ist am 5. d. M. Karl )(. und seiner Familie in Titlidres, zwischen Nonancqurc und Verneuil, begegnet. Der Zug, dex fich nach .L'aigle wandte , beobachtete folgende Ordnun : dre: Kanonen), zwei Compagnieen Gardes-dU-Corps, Kgrl .und der Herzdg von Angouléme zu Pferde; m dem hterauf fol,-
enden Wa en befanden sich die Herzogénnen von Angou- ?Sme und v§n Berry,;der Herzog von Bordeaux und Made- .'__ moiselle, , . pagnieen
ulekzt einige Wagen des Gefolges und „zwei Com- arde. Der Zug bewegte stch im Schrett und un-
ter tiefem Stillschweigen. In den Städten und Dörfern,
' durch welche man "kam, ließ kein Ruf [ich vernehmen, und die Bewohner nahmen die Hüte ab. Abthetlungewvon der Kömgl. Garde' und von Linien-Regimentern waren m Echelonkz auf "der Reise-Route aufgestellt, die in folgender Wein besttmmc
F|: Ar entan, Vire, Carentan und Valognes. Man glaubt,
'*-*Karl . werde mir seiner Familie spätestens am chen in Cherbourg eintreffen.“
Folgendes ist die Rede, die der Vicomte von Chäteau-
“briand in der obigen Sitzung der Pairs-Kammer gehal-
at: , ten lT))Rc-t'ne Herren!. Die dieser Kammer mitgethetltc Erklärung
.ist für mich bei Weitem weniger coxnylécirt4 alsefür _dxcxcntgen airs , dercn Ansichten mit den mcxmgen nxchx ubcrxmütmmcn. inc Thatsache in dieser Erkxärtxn tft cs, dre „m „munen Augen
alle anderen überwiegt odcr ste vte mehr Janz ntchttg macht. Be-
fänden wir uns in cinxm geordneten ustgnd dcr; Dungc, so würde ich unbczwcifclt dtcheräxtdcrungenz dre man ten der Charte vorzunehmen für ndxhég halt,s ctncr sorgfglttgcn PryfunF unter- werfen. Mehrere dtefer Vcraxdcrun cn Und von mtr s- bsi, vox-
eschlagen worden. Ngr daruber er anne, tch, daß man „bet dxe-
"cr Kammer cine Neacttons-Maqßrcgcl, wre dtc, welche dre Patrs
von der Crcirung Karp; )(.ebcxreffyanregen konnte. Man „wird
mich wohl keiner Vorltcbe fur jene M Masse geschehcncn Cretrun- gen zeéhcn: es ist Ihnen bekannx, daß ich se äckxon damals, als noch damit gedroht wurde, bekampft habe; a cm „nur allzusehr würde es einer Proscrtptton ähnlich sehen, wenn wer uns zu den
Richtern unserer Kolle cn machten„ wenn man immer, so oft man
der Stärkere wäre, MTH Bclccbcn eme Anzahl Patrs aus dem Ver-
céchniffé dcrsclbcn |cm
U ! “'i de er das Leben zu verlieren eals daxum zz: betteln. SchZujtnaJ? ißt) nCir/décsc chigen Wortc/ubev eme Etnßclnhext
zum Vorwurfe die,» so wécbti“ sie auch ist_ vor der Gr ße des „Ganzen verschwindet. Frankreichs)“ heändct ckck ohtxe Lettung, und darum will ich mich zunächst met dcm beschäfttgcxt, was den Masken eines Fahrzeuges, dem das Stcuerrudcr cntrtsscrt worden,
cn wollte. Will man die Paérée vernichten? '
. * VcrgZ dns gestrige Blatt der St.
hinzuzufügen oder zu nehmen ist. Ick scheide dahxr von der Er- klärung der Wa l-Kammer Alles aus, was von emem. untergx- ordneten Jntere e tft, und, mich einzig txnd allcén an die darm ausgesprochene Thatsache von cmcr wxrklechen oder vor'geblt cn Erledigung des Thvones „haltend, gxhe tch dem etgentlictxen Z ele geradezu entgegen. _ „Erne ange'tsk vorher noch zu bcygndeln: wenn der Thron nämltck) erledtZt t| , so steht, es uns fret, uns eine chicrungZ-Formxzn chahlen. Ehe wer daher dieKKrone einem Individuum anbtcten, wtxd cs nt seyn„ stch daruber Zu Verständigcn, nac? welchcr polttt-schcxt drm ww dre gesellschqt- liche Ordnung fc1|cll„cn. Sollen wn“ „eme Ncpudlick oder“ exne neue Monarchie err:chtext? „Btckct €th Ncpubltck oder «ne neue Monarchie uns hmrcrchcndc Burgschaften der „Doxuxr, der Macht nnd der Ruhe dax? * Exne Republtk wexd zunäch| die Erinnerungen an dtc chYbltk selbst gegen stch habcn. Die Erinnerungen ax: „dre Zett nnd kcxncswcgcs verlo- schen, wo zwifthen der Frcthctt ynd dcr Gletchett dex Tod, auf ihre Arme „gestützt, einherschrttt. Scyd Ihr erst nx dte alte Anarchie wtcdcr verfallen, werdet: Ihr dann au„ch„auf thrcm Felsen dcn Herkules" wieder erwecken konnen, dcr allem mx Stgndc war, das Ungeheuer zu crsttckcnx Solcher weltgeschtchtltchen Menschen hat" die Gcschtchtc nur funf oder sechs aufzuwcxscnx in' einigen Tausend Jahren werden Eure Nachkommen vtclletcht einen andern Napoleon schexx, Ihr aber werdet_thn vergebens erwarten. - Nächstdcm schcmt Pwaber guck) bet dem Zuüande unserer Sitten und bei den Vcrhaltmsen, M detxen wtr uns met den benachbarten Staaten befinden„ exne ,chubletk etwas Unaus- führbares. Eéne der ersicn Schwxcrtgketxen ewuxde schon darin bestehen, die Franzosen aUee zu etnem cmmuthtgcn Votgm zu bringen. Welches Recht wurde die Bevölkerung von "Parts ha- ben, die von Marseille oder die, jeder gndern Stadt dazu zu zwxn- gen, daß sic sich zur chublxk konsittun'xJ Soll_ es nur eme einzige Republik„ odcr zwanztg. oder dretßtg Fretüaatcn neben einander, födcrgttvc _oder gnavhangrgc, gehen,? Doch gehen wir über diese Schwtcrégkcttcn hmwe , nthcn wer cttxe dtnztgc Nepabljk an: glauben Sie dann wohl, da?? bcx unserm naturltchcn Wc cn em Prästdcnt, so ernst, achtbar und gcschtckt er auch seyn möge, st lange an der Spitze des Staates bcffndcn könne, Zhne dersucht oder bewogen u werden, von seinem Postcy sxch zgruckzuzxehcn? Durcho Ge- ?eß und Tradition nur wxnt? ocschußt, wcrd er, Abendv und Morgens von ge cimcn Ntva en und Unruhdftiftcrn angegriffen und gekränkt, wc er das dem Handcdund Etgcnthnmceso noth- chdtgc Vertrauen cknßößen, noch dre angemessene Wurde, xm: mit auswärtigen Negtcrungen zx: unterhandeln, oder dre ndthtge Macht zur Aufrechxhaltung dcr mnern Ordnung besaßen. Wen,- dct er-rcvolutéonnatre Maaßrcgcln an, so macht ßch dteRepubltk _ehässtg; Europa wird von den daraxxs cntskehcnden Spaltungen _ ITußc-n ziehen, wird src unterhalten, [:ck darein _rntschcn, und end-
lich werden wir uns von Neuem m schrchlrche Kämyfe ver- wickelt finden. Die repräsentattve Republtk_ t| v„tellxtcht der künftige politische Zuüand der Welt, doch jetzt Z| ethre 3th noch nicht gekommen. - Ich gehe nun zur Monarchxe uber. Exn von den Kammern ernannte? oder vom Volke crwahlter Köntg wird, wie es auch immer geschehe, etwas Neues scy'n. Nun sehe ich voraus, daß man dtc Frcthctt, besonders, aber du der Preffe, wtll, durch und für welche das Volk eben emen so bewundernd- wcrthcn SicY davongetragen hat. Jede'ncue Mynarchtc wird je- doch früher o er später gezwxmgcnlscyn dtcsc Frcxhect zu beschränkem Napoleon sclbß, konnte er stewoh gcß/attcn? EtncTochtcxux1serer Leiden und ck16 Sklavin unseres, Nuhmcs', „lebt die Preßfrethett nur unter derjcnxgcn Regierung, dxe bercixs tt_cfc Wuxzelxr gcfa t „hat, in Sécherhcit. Würde die Monarchtc, dre etnOm emxr' b uttgen Nacht erzeugter Bastard wäre, von der“ Unabhan égkect der Mei-
. nungen nichts zu fürchten haben? Wenn die? ier einc Revu-
blik, jene dort ein anderes System prcdt en k_ nnxn, mu ,dann nicht gefürchtet werden,. daß man,ungca tet tm sten Art kel der Charte einige'Worte gestrichen worden *)_, doch wieder genöthégt seyn, werde, zu Ausnahms-Gesech scme Zqßnxht zu nchmxn? -- Was, Ihr Freunde einer geordneten Frethctt, “werdet „xhr dann wohl ock der Veränderung, dee man Euxh vorschlägt, gc- wonncn haben? Ihr werdet gewalxsam in ctne Republtk odcx in eine, escßmä'ßégc Knechtschaft geüurzx werden. Etztwcder dte Monar ée wird vom StroMe demokrattscher Geseße uberwältigt und fortgczogen, oder der Monarch „geht,in dex waegun der Factioncn untcr. _ Im ersten Augenblwke etncs. unßt ext Er olges „ wird Alles für leicht angesehen; manglgubtallcn edur mffen abhel- fen, alle Launen, alle o“ntereffcn bxfrtedt M „U MMM; man schmei- chclt sich, Feder Einze ne werde semc per ÖT tchcn„AUstchten und Ei- telkeiten anz beiseit setzen; man denxt, dte-ubearwugcnde Aufklärung und die8 cishcét der RegierunZZWUrden uxtzghlige Schwierigkeiten überwinden; allein nach dem erlartfc emtgev Monate werd die
' Theoréc von der Praxis zu Schanden emacht. - Ick zeiYethnen
i r meine crren nur einige mit er Béldun citzcr epublik Zdecr/ einer néucn. Monarchie verbunden;“ Mißk?chkert„cn. JLexm beide ihrs: Gechhrctx habew so bleibt uns noch em Drtttes ubrt , und über dieses Drttte emrge Worte zu sagen, verlohnt fich wo [
„.Die dem Mißbraucbe déchr Freiheit ßeucrn sollen.“