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andern Orten, welche aufgeboten „wurden, „noch weniger ge; gen die Aufrührer, und wenn in emigen Dtstrrkcen der Be; amte auch wagen wollte, seine Schuldigkeit zu thx") , so wr- derselzt fich das Volk seinen Anordnungen. Emrge durch solche Anlässe erzeugte Aufscände in Rumelten und Macedo- nien wurden nur durch die Nähe der auf dem Mar1ch nach Albanien befindlichen Truppen der Pforte tm Entstehen er-
stickt,“ Griechenland.
Ein von der Allgemeinen Zeitung mitgethxiltes Schreiben „aus Ancona vom _27._Juli meidet: „ZOxe zu Konstantinopel refidirenden Botjchaster der Prei verbxmdeten Mächte haben“ anden Grafen Capodistrias em Schxeeben er; lassen, worin fie ihn von der Abdankung dcs thnzen Leo- pold von Koburg unterrichten und ihn znglejZf) er1uchen, ayf seinem Posten Verbleiben und den GclechrWen „Senat m Kenntniß setzen zu wollen,. daß ohne Verzug zu exneyneuqn Wahl geschrittxen “und diese Angelegentzsitr [xaupcxächltch m den Londoner Konferenzen becndigc werden yolje. Der vox; dcm Griechischen “"*cxmt hinsichtlich der C'rwezcerxzng' von Griechenlands Gränzen gemachten Vorstellung wud. tn -]enxm Schreiben keéne Erwähnung gethan; worays man m Yegmg schloß, daß die Mächte diesen Punkt flu: 13th unerlxdch 1a»- sen„ vielleichr späcer, wenn die Mal)! des Oouvßratns ftxtrt, darauf zurückkommen und mit denzwlbsn ettx etgnxs Usher,- einkommen treffen würden. Juzwijckwn geschtehc xuchts, um die“ in den [ekzcen Londoner Protokollen vorgexctzrtcbene Bc:- gränzung abzusteckcn und die den 'TÜrketz dadurxl) wieder anheimgefallenen Landesckzeile von den Gmechen raumen „zu lassen. Vielmehr giebt man die Gencigrhctr *zu erkennen,];xx'r keine Veränderung vorzunehmen und_ dt»: Griechen vorlaufig in Deren Besitze zu erhalten. ZU diejem Ende 1ollen mshxxexe tausend Mann frischer Griechischer MiLizcn pack) jenen Ge- genden abgeschickt worden seyn, und _der "Pr“„ästdent onte stef) selbst hinbegeben. Ob hiernach die Türken s1ch_dazu ve1*|eh_en werden, Negroponte und Aryen zu räum-ZU, „111: wohl zwetscl- haft. Auf Kandien wird der kleine Krieg tt_nc abwech1eludem Glücks unausgeselzt fortgeführt, und dieGrtechen, zv_elche vczn einer beabsichcigcen Expedixion der Türken nach du'1er Jmel unterrichtet sim), treffen Anstalten, fie zu verxetteln; Dre '."- nere Verwaltung Griechenlands har mic tauxend Schxyiextg- keiten u kämpfen, welche durch den "»Manng an den ck_soyder- lichen onds vermeßrt werden. Dennoch ]orgc man_1Ür die öffentlichen Unterrichts-Anstalten_mic dcm größtenCJixe-r, tznd bald dürfte Griechenland in diejer Hinstchc den etvtlrstrcetren Ländern gleich“ zu sceUen seyn.“ . Der Courrier de Smyrna enrhält (außer den bet- den estern mitgetheilten) folgendes Yricce Dekret der Gene- ral-Éxersammlung der Samjer: „Ans die Exnladuyg der De- mogerontie des Departements Nr. 259 htelt hte Gxneral- Versammlung der Samier am 5. Jurxt d. J. eme Stßung. Nachdem fie zu ihrem größten Lcédwejen vernommen ygtte, daß die Griechische Rszgierung ihrem außerordentltchen Com- missair im Departement der östlichen Sporaden befohlen habe, seine Functionen einzustellen, nachdem fie fxrnxr M Be- tracht gezogen, daß die verbündeten J)Täck)ce cms dze lanZen' Leiden und die l)ych)k)erzigen Opfxr der *Samier kerne Ruck- sicht genommen, vielmehr die Imst Samos durch das Proto; koll vom 3. Februar dazu verurrheilt: haben, fich der Gnade der Türken , ihrer «versöhnlichen und blucdürstigetx Feinde, Preis*„zu geben, “und dgß Se. Excelxenz der Prästdexexc von Griechenland den Schulz seimcr Reglerung, ohne Ruckfichc
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Die Florentiner Zeitung berichtetansAegina vom
10ten Zuni: „Das Schulwesen macht hier und in den andern
Theilen Griechenlands schnelle Fortschritte. Die Schüler neh-
men in solchem Maaße zu, daß dieLokale se “nicht mehr fas-
sen können. Herr Antonopulo von Andrisrene hat dem Va-
reriunde die Summe von 200 Piastern und 1370 Bände al-
ter griechischer Autoren für den Gebrauch derJUgend ge-
schenkt. Ein Herr Simon G. in Wien [)at„2008 Gulden
für dée Unterrichts-Anstalten nach Griechenland gesandt.
Dcr Präfidenc hat diesen beiden Griechen schriftlich gedankt und schmeichelt fick) , daß alle im Auslande lebenden Lands- leute ihrem Beispiele, so wie dem der Brüder Zostmadi, der Herren Barbachi, Sacherali, Codricardi und so vieler anderen Griechen, folgen werden , welche einen Theil ihres Vermögens für den Unterricht der Griechischen Jugend ver- wenden. -- Am 15. Mai wurde in Nauplia in Gegenwart der Admirale von Rigny, Ricord und-von Heyden. eine Re- vüe Über die Tilizen gehalten , mit welcher diese sehr zufrie- den waren. Auch General Schneider ist in dieser Stadtan- gekommen, um mit der Griechischen Regierung die Maaßre- geln zu besprechen , die wegen der Räumung der von Grie- ck)en und Türken besekzten Orte zu treffen smd.“
Veyeinigce Staaten von Nord-Amerika.“
New-York , 10. Juli." Jn Lexington (Kentucky) fand vor Kurzem eine Versammlung der Einwohner statt, um sxch Über das Veto des Präsidenten zu berathschlagen. Des Prä- sidenten INaaßregel wegen Zurückweüsung der Bills für in- nere Verbesserungen wurde mit einer großen Stimmenmehr- heic gecadelt. Auch die Indianische Bill kam bei dieser (55e- legenheét zur Sprache; in einem hierüber gefaßten Beschluß erklärke die Versammluirg , daß diese Ml! dem öffentlichen Schatz große Summen kosten würde, und daß fie eine grobe Verkeßung eines von der Nation wiederholt rind feierlich ge- gebenen Versprechens, so wie eine: unauslöschliche Schmach für dj!“ Ehre, den Charakter und die Humanität der Na- tson ey.
I" einer Rede, die Herr Everett, Mitglied der gesetz- geßenden Versammlung von Massachusetts, vor Kurzem in Charlestown, zu Gunsten. de:? Indianer, hielt, bemerkte er, daß im Laufe von 100 Jahren der Zustand der Indianer sowohl als“ der Weißen sick) verbessert habe, und daß erstere, die man jéslzk von ihren Wohnfißen entfernen will, ihre Rechte in ihren eigenen Zeirungen in besserem Englisch vercheédi ten, als manche hohe Regierurrgs-Beamte'it in ihren Aktenst chen zu leser; gäben; eine Bemerksmg , deren Wahrheit von den anwesenden Zahdrern durch allgemeine Beifalls-Bezeigungen anerkannt wnrde.
Deus unlängst erwähnte Oberhaupt der Choctaw-Jndianer, Namens- Muschalacubba, hat an die Wähler von Missifippi folgendes; Schreiben erlassen: „Mixbürger! Jch habe für Euch gefochren und bin, Eurem eigenen Willen gemäß, Mitglied des Scaaxes" geworden. Ich bin Eigenthümer, ich bin ein- Kind der Natur, Man hat mir gejagt, daß vor Zeiten der Name eines Römischen Bürgers als Freipaß diente , um die YUM Welt zu durchziehen. Euren Gesetzen zufolge, bin ich
merikanischeprürgew Bürger der reinsten Repräsentativ- Republik, der größten, die jemals existirre. In meiner Ju- gend war ich Jäger , in reiferem Alter Krieger; ich fochc stets zum Bestendieser Republik. Ich befiße nicht mehr Kraft genug, um die Beschwerden der Jagd auszuhalten, und
auf die Beschlüsse der Nacional-Versammlung, der Insel Sa- mos entzogen hat, so
um, dem Art. 3. des ersten Dekrccs gemäß, dem unvermeidli- ;
chen Unheil der Anarchée vorzubeugczx, Fylgcnderz Unscx Landsmann- LogothetsLykurgos, der sur; dte_polttt]che und moralische Wiedergeburt Griechenchnds 10 große Anstrengurz- gen gemachc und für die Freiheit Wines Vaterlandes. als et-
" nes seiner würdigsren Kinder, tapfer gefochtem hat, wcrd zum Chef der politischen Angelegenheiten der Insel Samos ge- WÜhlk- Obgleich er gesonnen ist, diesen Beweis der Achtung abzulehnen, so wird er dennoch“ dringeny gebetxsn, jenes Amt in"" Betracht der kritischen Lage der Injel anzunehmen. Dte Versammlung ertheilc ihm VollMachren zur Vollziehung des «|M UNd zweiten Dekrets, die se erlaffen hat. Er wird zum Wohl? .der Insel Samös regieren, gewiffenhafc über die Auf- rechterhaltung der Rechte der Bürger wachen, inwem er die Geseßgebung der Griechischen Regierung zur Richtschnur nimmt, und bei Uns Alles einführen , was zur Erhaltung undVermehrung der Wohlfahrt dds Landes beitragen kann. “."" Chora, 7- IMU 1830- (Sex.) Der Präsident Antonio Georgiades, der erste Secretatr Ioavnis Sphénis und 74 Repräsentanten der Insel.“ “
“beschließt die Gencral-Versammluug, .
Pfeilen tragen zu können. Als ich noch im Stande der Na- tur lebte , verlangce ich nur nach Ruhe im Schatten der " Bäume und hatte Leime andere Hoffnung , als einst in der- : selben Erde zu liegen , die meine Vorfahren bedeckt. Ihr habt aber neue Hoffnungen in mir rege gemacht; Eure Ge- sslze haben vor meinen Augen eine glänzende Ausficbt leuch- ten lassen. Ich kejnne kekyen Menschen , der so viel gelitten hätte, als ich. Meme- wetßen Brüder haben mir die Verstehe- rung gegeben , Haß dte Geschichte unparceiisch sey, und daß in künftigen Zetcxn unser verlassenes Geschlecht Gerechtigkeit erhalten und gexchonc werden würde. »- Diese Sprache, meine Mitbürger, ist einfach. Hört, ,denn ich spreche vom Herzen. Ich glaube, Euren Gesetzen nach, dazu geeignet zu „seyn, eine Stelle in den berachenden Versammlungen dieser
Theil ausmacht, einnthen zu können, und räume fie, was Ergebenheic für die Gesetze und für die Verfassung des Lan- des betrifft, keinem andern Bürger ein. Wenn Ihr, nach Erwägung meiner Ansprüche und nach uvparteiischer Verglei- chung mit den Ansprüchen meiner Mitbewerber, Euch fÜr mich aussprechc, so werde ick) Euch“ dienen. Ick hege kein Vor-
mein Arm ist zu schwach, um das Gewicht von Bogen und,
mächtigen Republik, Von der der Staat Missfippi einen
urtheik gegen diejenigen meiner weißen Brüder, die mit mir,
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zusatymen auftreten werden, sondern bekenne "EU an ' ' ' daß tch wünsche, Eure Stimmen zur nächsten (ZsahßmcehéYé KongCrIeß-RepräsBrJYnen zuRerhalten.“ , iner der r eren O inister der Mexikanischen Regie- rung, Don Lorenzo Zavala, i im Lau e ' * .- nacs in New-Orleans “angekomYeu. f des vortgen Mo . Der Kaplan dxs Birchofs von Ohio isk- von Liverpool hter: anxzelangt. „Ww es hLlßk, war er in England, um dort Verträge zg Erricht-ung emes Kollegiums in Ohio einzusam- meln, uyd tsk_ so gMckhch gewesen, eine Summe von 50,000 Pfd. mctzubrmgen, dre bereits deponirt sind und unverzüg- lech le„ benanyxem Zweck verwendet werden sollen. Cm gervtsser Morgan Levis will dem berüchtigren Sam Patch (der sem Lehen tm Nicaragua-Strom verlor) nachah- men; er hat dffe_ntlcch bekannt gemacht, daß er für 25 Dol- Zgrs ?onsdex Shenxlclcady,-2')Br§ickcek in den *Mohawk-Strom tnuner prmgen w; ; die rü “e ?"“ Wasserspiegel. ' e ltgc 83 zuß über dem
Columbien.
Em m Englischen Blätte-rn mitgetheilces Schreiben aUs-Caraccaß vom 22. Juni schilderc die Lage Venezuela's als/xehr 1111ruht§3 und bewegt: „Mehrere Gegen-Revolutio- nen , [)etßt es m demselben, „findinverschéedenen Theilen des Stafates ausgebxochen; man fordert den Schutz des Befreiers Boltvar. und well, daß ihm der Ober-Befehl von Columbien wxeder ybertrqgen werde. In Oricuco steht an der Spitze der anurrectton _der GeneralJnfanre,*) und unter ihm ein anxrkannc aUSgezetcbnetcr *Mann, Namens Nawas Spinola. „Dee Revoluxion in Rio-Chico wurde von Parejo uud Bu- sttllos yrgqnxfirt. Vor einigen Tagen verließ General Ma,- cero_ mcc _etmgen Truppen die Stadt Ocumare, um der Re,- belltqn Emhalr zu thun; diese Truppen aber lehnten slch ge,- gßn chn auf und marschirten nach Orituco, um sich mir dem Genxral Infance zu verez'nigen. Patz und seine angemaßte Regterunxz smd von „panijchemMSMecken ergriFen; die aUs- übende. Gewat ist thm provtxorisch übertragen worden„ er macht ]echch Anstalt„ unverzüglich nach Ortiz abzugehen, wo- hm ahn dee geZen seem: angemaßre Autorität erhobene .Bewe- gung ruft. General Monagas ist in der größten Eile nach Barceloyg und General Arismend-i zu Wasser von La Guayra nach Partxu geretsk, um fich dort mit den Generalen Bermu- dez, Busttllos und Parejo zu besprechen. Quito und der ganze Süden von Columbien haben sich von der Regierung der Hauptstadt gexrennc und unter den Ober-Befehl des Generals Flores,“emes Venezuelaners und Freundes von Bo- ltyar gestellt.") Flores hac öffentlich erklärt, daß der Süden mehr eher 'Wtedex zur Union zurückkehren werde, als wenn dxr Befreter St_motx Bolivar den Präfidenrenstuhl wieder emgetxomm-m habe,;mdem dieses der innige und einstimmige FEARMW unter seinem Ober-Befehl stehenden „Bewoh- - -- Zn einemandxrn Schreiben aus Columbien, das em Nordam-er-tkancsches Blatt mictheilt, liest man: „Zu den ausgezetchnetsten Männern der Republik gehört der General Martano Montilla, dem es zeither immer gelungen rst, Ordnung, Ruhe und Wohlfahrt in den auf der Landenge von Panama belegenen Provinzen aufrecht 11 erhalten. Die Seehäfen von Carthagena, Santa Marcha, avanilla, Porto Bello und Panama stehen unter seinen Befehlen, und ihm hacunsere hqndelnde W_elt den zeityerigen Schulz und sie
persöqltchg Sicherheit umerer Mitbürger zu verdanken, wäh- ren_d m vtelenwanderen Häfen Südamerika's ,hänfige Confis- cgttonen u11dCiget1mächttgkciren stattfanden. Er stammt aus eener der ersten Familien Columbiens her. In den Vereinig- ten“ Stagten erzogen, ist er uns natürlich um so lieber. Er spmhx fiteßend Englisch und Französisck), und noch nie: hat fich em Ausländer bxi ihmbeklagt,“ ohne prompte Gerechtig- ket]: zu erhalten. Dre unter ihm stehenden Pt'ovinzen reisen, in Vergletch mct den andern Theilen Columbiens, rasch einem vexbessercen' Zustande entgegen; seine Truppen sind gut ge- klexdec und gut genährt. _Der Ackerbau erhält alle nur mög- liche Unterstützung, un_d dte Freunde des Friedens und der * Ordnung behaupten mxt Recht, daß da , wo General Mon- ttlla bestech, Revoluttonxn und bkutige Auftritte nicht um sich gxetfen können." C:: :| dermalen damit beschäftigc, die Verbmdungen zwischen verschiedenen Columbischen Provm-
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* Vereinigke Provinzen vom la_ Plata.
In der bei Eröffnung der Silzungen-der Rx' rä en
Yn-qumcr tn Bgenos-Ayres am Zcen Mai méTgexheitKTt;
„otschafc des dorttgen_Gouverneurs heißt es in Bezug auf dx: Fmanz-Angxleg:.:nhe:ten des Landes: „Was die Staats- L'mzmhme betrtsst, wsmußs die Regierung offen erklären, daß große Opfer erforderlccl) smd, um ste wieder auf einen wün- schenswexchen Fuß herzustellen. Dringend nöthig ist es, uns unsern tm Auslande vcr1orenen Kredit wieder zu verschaffen und so. schnell als mhgltck) unser Münzsyfkem zu verbessern, das, w:; es dermalen :|, den Gewerbfieiß hemmt, die Nation bxunruhtgc .und se mic Elend bedroht. Die Uebel sind frei- ltch sebr mederschlagend, jedoch nicht unheilbar, wenn wir gxhörtge Kraft entwtckeln und mit unbiegsamer Strenge alle FtckßÖuréaYsÉthFgen AusZaben abschaffen. Die Lage
es n e 1 Ü ri ens weit ' - frteZdOen Hellcat) zu gseym.“ davon entfernt, zu-
er ouverneur von San-Zuan war in o ". 11ern, Unruhen genöxksgt gewesen, die Flucht zu ?rxngéfoteT tsc ecZgndererJaxxkjeitF Selle ernannt worden. ' , * es zum „3 en ' Ugusr dieses Jahres dürfen in Fol : etnes chierungs-Verbors ecwärts we *: , g Gechde ausgeführt werdén.s de PferdehäUte noch x„.:-erneue b;?iunserer Regierung bevollmä ti te ran Mtntster, Her-r'Roux 99 Ro_chelle, bringt in Fc'yhinYMFseénFfiYT [Zur? und-polttexchen Ergenjchaften einen hohen Ruf mic fich Lr :| zwtschen 40 und 50 Jahren alt und war früher ini éepxrcemext der auswärtigen Angelegenheiten als Bureau- Zxxsuénéextelsc; sxTäkxer beeklexdece er mehrere diplomatische Po- 1 war ue'c e r “entan “* "' ' '-
rung in Hambxérg. p 1 c der Franzosjchen Regte,
Inland.
Berlin,17.Aug.AusErfurtscHreibcman-Diet“ ' Gefnhle der Lt-cbe; und erehrUtxg gegen den erhabenen LantzreijY cer, yon- denen ]edexPreuZe durchdrungen fsk, sprachen stch auch hier am, 3. Llcrégust Wtederum auf das Freudigste aus. Den allge- m_emen «zybel und die innige Herzlichkeit zu schildern ist mchc_mdgltch , von dyn Bestrebungen einzelner Znscitutéund Vereme aber “. den xestlichcn Tag würdig zu begehen , möge Folgendes xqubnc werden. Morgens in der achten und be- ztehungsche m der neunten Stunde wurden in den Gym- naßet) Festreden gehalxen. Um 9 Uhr gab der Erfurter Musik- Verem em Konzert an dem großen Saale des Regierungs- Gkbäudes. Das schöne Lokal; mit dem in Lebensgröße ge- mglten wohlgetroffenen Bildnisse Sr. Majestät geziert nnd mr_t dex: schönsten Blumen und Kränzen snnvoll und reich ge1chmuchc, gewährte_den sehr zahlreich versammelten einhei- mt1chen und auswßrtegen Gästen, welche Letztere zur Theil- nczhme an dem. [)eeceren Feste [)erbeigekommen waren , einen retzenden Anbltck. Die Musikstücke wurden eben so trefflich ausgeführt, als ste passend gewählt waren; ein für diesen Tag yom Professor ])1'. Mensmg gedichtetes und vom Ka,- pellxnetstxr !).-. Fr. Scht1eider_komponirces Lied machte den Bejchluß. _j- Um 10 Uhr versammelte sich die hiefige Garni- sx?" zum Gottesdrenske em Freien und theilte ihre andächtigen Q.mp'findunge-tx dyxch den schönen vollcdnenden Gesang," so, nxte thren krtegercjchey Euthufiasmus für den Königkichen (55e- bterer durch den ramendfkimmigen von dem Kanonendonner': des Petersberges beantworteten Ruf, der fkeudig einstimmen- den Menge d'er Umheyskehenden mit. -- Vor einem kleinern, aber ntcht mcrzder. theclnehmenden Auditorium hielt darauf, um 12 Uhr, dte,h:efige Akademie gemeinnükzéger Wis- s can ]" chafcen eme öffentliche Sitzung. In Abwesenheéx: des Vt;„e-Präsidenten der Akademie, Herrn Regierungs-Präsdenten Fretherrn vom Hagen,- sprach der Direktor derselben, Herr Hofrath Trqmnzsdorff4emige Worte, um den Zweck anzuge- ben, den bet dteser feeerlichen Gelegenheit die Akademie im: Auge habe., „Darauf gab deren Secretair Herr Prof. Dr. Mensing exmgx Nottzen, durch welche die innere unausge- selzte Thätegkett der Akademie für die ihr vorgeschriebenen Zwecke detzcitch hervovging. Endlich crugHr. Kons.-Rath Ribbeckr eme trefflcche Abhandlung vor, über: „das Mechaniséren der mensch-ltchen Thätigkeit im Gebiete des Gei- sies , mit besonderer Rückscht auf die sogenannte „große
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zen zu yerryehren, indem er Dampf- und Packet-Boore ein- führt, dre zn kurzex Zett, durch Reisen von wenigen Stun- dxn, Provmzen mrt emander in Berührung bringen werden, xte früher ganze Monate dazu gebrauchten.“
*) Wie bereits gestern untcr, London gemeldet worden.
Kunst“ des Raimunäus ].ullus." -- Die S Ü en-
schafx eröffnete mit diesem Tage, wie gew'öhncllZchl? éhreGYl'Zk-x ltchketten. -- Der Sogersche Mufikverein gab Abends einen Ball. Derselbx Verem hatte, zur Vorfeier des Festes, wée schon mehrere «;ahxe zuvor, den 2. August Abends, ein Con- cert veranstaltet, m welchem unter Anderm ein Gedicht von
**) S- desen Schreiben in Nr. 222'dieser Zeitung.
HM v. KUkokVökv-ÉÖMU, komponirt von Hrn. Musik-Dé-
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